Familienbetriebe dominieren bayerische Landwirtschaft (c) Agrarbetrieb.com

Familienbetriebe dominieren bayerische Landwirtschaft

Rund 33% aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland befinden sich in Bayern. So wie es aussieht, dominieren traditionelle Familienbetriebe die bayerische Landwirtschaft. Die meisten betreiben Futter- und Ackerbau.

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung hat in der Pressemitteilung vom 10. Juni 2014, die aktuellen Zahlen der Agrarstrukturerhebung 2013 bekannt gegeben. Insgesamt wurden 93.300 landwirtschaftliche Betriebe ermittelt. Das entspricht rund 33% der landwirtschaftlichen Betriebe in ganz Deutschland.

Jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland hat demnach seinen Sitz in Bayern!

Die Landwirtschaft spielt eine essentielle Rolle in Bayern. Sie gilt als wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Freistaat. Die 93.300 Betriebe bewirtschaften 3,1 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. Pro Betrieb gerechnet, sind das im Durchschnitt rund 34 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche.

Traditionelle Familienbetriebe dominieren als Betriebstyp

Klassische Familienbetriebe haben in Bayern das Sagen. Rund 94% der Betriebe (88.100 Einheiten) sind Einzelunternehmen. Hiervon werden

  • 42.300 Betriebe im Haupterwerb und
  • 45.800 Betriebe im Nebenerwerb geführt.

Die landwirtschaftlich genutzten Flächen teilen sich wie folgt auf:

  • Haupterwerbsbetriebe: rund 45 Hektar im Durchschnitt => insgesamt 1,9 Millionen Hektar
  • Nebenerwerbsbetriebe: rund 18 Hektar im Durchschnitt => insgesamt 0,8 Millionen Hektar

Landwirtschaftliche Familienbetriebe in Bayern

Der folgende Beitrag zeigt wie Familienbetriebe mit der Zeit gehen und zugleich bäuerliche Strukturen erhalten können. Ein kurzer Einblick in die Welt des bayerischen Land- und Energiewirts Karl Holböck.

Futter- und Ackerbaubetriebe prägen die bayerische Landwirtschaft

Rund 50% aller Betriebe (46.400 Einheiten) haben ihren Schwerpunkt im Futterbau. Der Fokus dieser Weideviehbetriebe liegt in der Milchproduktion bzw. der Rinder-, Schaf- oder Ziegenhaltung. Diese Futterbaubetriebe bewirtschaften rund 51% der landwirtschaftlich genutzten Fläche Bayerns.

Die Aufteilung der restlichen landwirtschaftlichen Betriebe sieht folgendermaßen aus:

  • 31% Ackerbaubetriebe (28.900 Einheiten)
  • 10% Pflanzenbau-Viehhaltungsverbundbetriebe
  • 9% teilt sich u.a. auf Gartenbau-, Dauerkultur-, Veredlungsbetriebe auf.

Ökobetriebe in Bayern

An dieser Stelle sollten wir die Ökobetriebe die auch bei uns in Bayern beheimatet sind nicht außer Acht lassen. Im Rahmen der Agrarstrukturerhebung 2013 wurden in Bayern 6.300 landwirtschaftliche Betriebe mit einer ökologische bewirtschafteten Fläche von 213.800 Hektar nachgewiesen. Im Vergleich zur letzten Agrarstrukturerhebung im Jahr 2010, reden wir hier von einem Wachstum von 9,9% in Bezug auf Anzahl der Betriebe und 12,2% Flächenwachstum. Insgesamt umfasste das Öko-Ackerland 94.100 Hektar.

Landwirtschaftliche Familienbetriebe werden oft als Herzstück der Ernährungssicherung und als Rückgrat in der Krise betrachtet. Daher die Frage:

Wie kann man Klein- und Familienbetriebe in Deutschland besser unterstützen? Ich freue mich auf Ihr Kommentar.

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httpv://www.youtube.com/watch?v=uVgY-6yh3iM

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Bevor wir die wichtigsten Inhalte dieser Tagung beleuchten, lassen sie uns gemeinsam dieses kurze 2:21 minütige Video mit dem Land- und Energiewirt Karl Holböck aus Niederbayern anschauen.

Bayerische Landwirtschaft mit Zukunft

httpv://www.youtube.com/watch?v=xRffFdNmofU Weiterlesen