Aronia-REDII-Gesundheit

Aronia – eine Beere für Eure Gesundheit

Mit dem neuen Jahr gibt es die vielen guten Vorsätze. Eine gute Gesundheit gehört meist dazu. Hier kann Euch eine kleine Beere, die Aronia, kräftig unterstützen. 

Ohne Gesundheit läuft nichts. Wenn wir nicht fit sind, können wir unseren Aufgaben nicht gerecht werden. 

Nun haben wir eine vollen Tag, zusätzliches leisten, um gesund zu bleiben, ist oft unrealistisch. Aber es gibt auch kleine Helfer. 

Etwa die Gesundheitsbeere Aronia. Einfach in den tägliche Speiseplan integriert und ihr habt einen Eurer guten Vorsätze (fast) schon umgesetzt. 

Aber bevor ich Euch die kleine Superbeere vorstelle, geht es erstmal zu EU-Parlament. 

Gestern, am 17.01.2018, hat das EU-Parlament die Neufassung der Erneuerbaren-Energien-Richtline (Renewable Energy Directive – RED II) beschlossen.

Der Anteil der erneuerbaren Energien bei der Stromversorgung soll zukünftig deutlich steigern.

So sollen im Jahr 2030 mindestens 30 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Ressourcen stammen.

RED II – Palmöl wird verboten

Mit RED II verfolgt die EU ambitionierte Ziele. In 2030 sollen die Treibhausgas-Emissionen, im Vergleich zu 1990, um mindestens 40 Prozent reduziert werden.

Die wirtschaftliche Ausrichtung in Ländern wie Indonesien oder Malaysia wird sich wohl an neue Marktbedingungen anpassen müssen. Die Länder zählen zu den wichtigsten Exporteueren von Palmöl.

Aufgrund der großen Umweltschäden, die durch die Erzeugung von Palmöl entstehen, wird jedoch die Beimischung von Palmöl bei Treibstoffen ab 2021 verboten sein.

Im Verkehrssektor soll in 2030 der Anteil der Erneuerbaren Energien mindestens 12 Prozent betragen.

Von den 12 Prozent dürfen jedoch nur maximal 2 Prozent aus Biomassen wie Biodiesel oder Bioethanol stammen. Die restlichen 10 Prozent müssen Biokraftstoffe sein, die aus Rest- und Abfallstoffen erzeugt werden.

Aber, in der heutigen Zeit, jagt auch eine Weiterentwicklung die nächste. In 2030 wird vieles möglich sein, von dem wir heute noch träumen.

„Der Beitrag von nur zwei Prozent bei konventionellen Biokraftstoffen würde eine starke Verringerung des Absatzes bedeuten. Damit reduziert das Parlament völlig unnötig den Beitrag, den Biokraftstoffe zur Dekarbonisierung im Verkehr leisten können“, meint Elmar Baumann, Geschäftsführer Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB)

Generell wird die Neufassung der Erneuerbaren-Energien-Richtline Diskussionen auslösen.

Derzeit bilden konventionelle Biokraftstoffe mit einem Anteil von rund 90 Prozent der erneuerbaren Energien im Verkehrswesen den mit Abstand größten Anteil dar.

Die Förderung für diese Form der Energiegewinnung einzustellen und im Gegenzug hierfür auf noch nicht entwickelte oder unerprobte Alternativen zu setzen, ist definitiv ein riskantes Unterfangen.

(Quellen: Börse Online, Europäische Kommission,

Die Richtlinie wie die Richtlinie unser Leben beeinflussen wird, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.

Insbesondere auf dem Gebieten Technologie und Energie zeigen sich die weitreichenden Folgen von Veränderungen in unserem Alltag.

Neue Technologien führen zu neuen Essgewohnheiten

Wir stehen nicht mehr mit dem Spaten auf dem Feld, leisten über Stunden körperliche Höchstarbeiten.

Maschinen haben uns dies abgenommen. Jeder denkt jetzt wohl an seine maschinellen Kraftpakete, die auf dem Hof stehen.

Pure Kraft ist mit ausgefeilter Technologie vereint. Anpacken müssen wir Landwirte zwar noch immer.

Aber statt körperliche Leistung zu bringen, waren im letzten Jahrhundert Fähigkeiten wie mechanisches Wissen bereits wichtiger. Körperlich Stärke kann durch die Maschinen ausgetauscht werden.

Instandsetzung, Wartung, Reparatur, … erfordert weniger körperliche Arbeit als einen Kopf zum Mitdenken.

Jetzt, im 21. Jahrhundert, Ihr habt es auf der letzten Agritechnica gesehen, läuft ohne Software  nichts mehr.

Im Zweifel kann nicht mal mehr eine mechanische Reparatur erfolgen, weil die Software das Problem ist. Sie ein Upgrade benötigt oder ähnliches.

Landwirtschaft ist definitiv Kopfarbeit.

Dies erfordert auch eine Umstellung an die Ernährung. Vor hunderten vor Jahren war deftige Hausmannskost notwendig, um den landwirtschaftlichen Alltag meistern zu können.

Es war körperliche Arbeit, die Unmengen an Kalorien benötigte.

Heute arbeiten wir mit dem Kopf und, in Relation gesetzt, wenig körperlich.

Essentrends, die wir wohl, so ganz klichehaft eher gestressten Großstädtern zuordnen, sind aber durchaus auch was für den Landwirt der Zukunft.

Sogenannte Superfoods sind ein Turbogang für unsere Gesundheit und eine Superpower für unser Gehirn.

Aronia – Wunderbeere mit großer Wirkung

Heute möchte ich Euch die Gesundheitsbeere Aronia vorstellen.

Voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente versorgt Sie unseren Körper mit wichtigen Stoffen, uns helfen, im Alltag Höchstleistungen zu vollbringen.

Aronia wird auf gut deutsch auch „Apfelbeere“ genannt und stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika.

Die Früchte sind erbsengroß, schwarz und häufig wachsartig überzogen. In Ländern wie Polen oder Russland gilt die Aronia gar als Heilpflanze.

Denn nicht nur enthalten die Beeren eine antioxidative Superpower. Sie ist voll mit

  • Vitamin A, B (komplette Gruppe), C, E, K
  • Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink
  • Flavonoide und Anthocyane

Insbesondere der überdurchschnittlich hohe Anteil von Flavonoiden und Anthocyane wirken jeden wie eine Verjüngerungskur im Körper.

Flavonoide schützen in den Früchten vor Fressfeinden. Im menschlichen Körper unterstützen sie die Gesundheit mit ihrer

  • antiviralen
  • antimikrobiellen
  • antikanzerogenden und
  • antiallergischen Wirkung.

Anthocyane sind eine Untergruppe der Flavonoide. Sie geben der Frucht nicht nur ihre tolle Farbe.

Sie können die Thrombozytenbildung verringern, einen positiven Einfluß auf das Sehvermögen ausüben. Die Wirkungen von Vitaminen (antioxidative Vitamine  A, C und E) kann deutlich verstärkt werden.

Aronia als Radikalenkiller

Quelle: Detlef Jochmann

In Deutschland wird Aronia vor allem in Bayern, Brandenburg und Sachen angebaut. Die drei Bundesländer vereinten 2016 86 Prozent der deutschen Erntemenge an Aronia.

Um einen Größenvergleich zu haben: im Jahr 2015 wurden 470 Tonnen Aronia geerntet.

(Quellen: Statistisches Bundesamt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Biothemen)

Wie sieht Dein Speiseplan aus? Haben Früchte mit Superpower, wie etwa Aronia, darin Platz?

Superfood-Lebensmittel-Landwirtschaft

Superfood: Was ist so super an Superfoods?

Der Begriff ist in aller Munde: Superfood. Aber wer weiß wirklich was Superfoods sind?

Superfoods – Gesundheit und Vitalität im Übermaß, der Jungbrunnen für Trendsetter, etwas für den gefüllteren Geldbeutel.

Diesen Eindruck bekommt man, wenn man sich die Supermarktregale, Verpackungen oder gar Preise in den Abteilungen anschaut, die Lebensmittel enthalten, die irgendwie anders sein sollen.

Wie das „Super“ in „Superman“ verspricht das „Super“ in „Superfoods“ besondere Kräfte zu enthalten.

Aber bevor Ihr Euch Gemüse im Spandexanzug mit Umhang vorstellt, das das Böse der Welt bekämpft, lasst uns noch auf eine Meldung dieser Woche kucken, die an anderer Stelle für dringend benötigte Hilfe sorgen kann:

Provisorische Güllelager als Notfalllösung

Viele Landwirte in Schleswig-Holstein hat das Wetter der letzten Monate wahrlich verzweifeln lassen. Die Felder sind seit Monaten völlig durchnässt und unbefahrbar.

Die Ausbringung der Gülle wurde zu einem Vorhaben, das einfach nicht umgesetzt werden. Auf den matschigen Böden würden die schweren Geräte einfach nur versinken und steckenbleiben.

Nicht nur, stellt dies eine hohe Belastung für die Landwirte dar. Auch die Umwelt ist durch überlaufende Güllebehälter gefährdet.

Und ein Ende der Lage ist nicht in Sicht. Neben den Wetterbedingungen tragen auch die aktuellen Sperrfristen für die Düngeausbringung zu einer Zuspitzung der Lage bei, denn:

Wohin mit der Gülle?

In Schleswig-Holstein haben die anhaltenden Niederschläge eine akute Notsituation herbeigeführt, für die das Umweltministerium in Kiel mit einer Notlösung für Entspannung sorgen will.

In den kommenden Monaten ist es den Landwirten erlaubt, provisorische Lagerbecken für Gülle zu errichten.

Diese unterliegen strengen Auflagen, bei denen insbesondere der Schutz des Grundwasser und der Oberflächengewässer Priorität haben.

Laut Robert Habeck, Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsminister, wird mit den Notfallmaßnahmen lediglich die Folgen eines viel größeren Grundproblems bekämpft:

„Die intensive Tierhaltung stößt vor allem auf dem Geestrücken an Grenzen. Wir haben dort zu viel Gülle und Gärrückstände auf zu wenig Fläche. Wir brauchen dringend eine Strategie, die Landwirten gutes Einkommen sichert, ohne auf immer mehr Tiere und immer mehr Leistung zu setzen.“

Neben dem Bau der Notfallbehälter, wird zudem nach vorhandenen, nicht ausgelasteten Kapazitäten gesucht. Hier kommen etwa leerstehende Lagerbehalter auf ehemaligen Landwirtschaften oder die Lagerung in anderen Bundesländern, etwa in Erdbecken in Brandenburg in Betracht.

(Quelle: NDR.de, AgE, Euwid Wasser und Abwasser)

Von Gülle zu Superfoods mag es jetzt ein großer Sprung sein, oder auch nicht, denn bei spielen Nährstoffen im Boden eine Rolle.

Vielfach wird angeprangert, dass aufgrund der ausgelaugten Böden viele Lebensmittel und Speisen kaum noch Nährstoffe und Vitamine enthalten.

Superfoods sollen als wahre Nährstoffbomben propagiert das Defizit ausgleichen können.

Superfood – alles super oder was?

In der Europäischen Union ist der Begriff „Superfoods“ auf Verpackungen verbannt, es sei denn, die Behauptung, dass es sich um Superfood handelt, kann wissenschaftlich belegt werden.

In den USA hingegen gibt es keine Regulierung oder rechtliche Festlegung, was ein Superfood eigentlich ist.

Mit anderen Worten: Superfood kann alles oder nichts sein.

Das Wort, was heute in aller Mund ist, wurde von Steven Pratt MD, erfunden. Er hat es als Titel für sein in 2004 veröffentlichtes Buch gewählt.

In diesem beansprucht er für sich, die wichtigsten nährstoffreichen Lebensmittel ausfindig gemacht zu haben, die bedeutend für den Erhalt einer optimalen Gesundheit sind.

Sein Fokus lag vor allem auf Nährstoffe, die das Leben verlängern können. Man könnte sagen, den Begriff „Superfoods“ zu kreieren, war ein guter Marketingschachzug. Der noch immer funktioniert.

Zumeist verbinden wir Superfoods mit exotischen Lebensmitteln wie Quinoa, Gojibeere, Amaranth, Avocado, Chiasamen, …

Aber dabei hat auch die heimische Natur viel zu bieten: Holunderbeere, Leinsamen, Brennessel, Johannisbeere bis hin zum Grünkohl, um nur einige zu nennen.

Sie sind nicht nur wesentlich günstiger, sondern ebenso nährstoff- und vitaminreich. Und ebenso vielfältig in der Küche einzusetzen.

Heimisches vs. exotisches Superfood

Quelle: Galileo

Ihr seht, auch heimische Superfoods müssen nicht langweilig sind und haben auch für den kleineren Geldbeutel viel zu bieten. 

Es muss nicht die bisher unentdeckte Beere eines weit entfernten Naturvolkes sein, die wir verzerren müssen, um unserer Gesundheit zur erhalten, zurückzuerobern oder ähnliches. 

Wie bei allem lohnt es sich auch, zu hinterfragen und den Kontext zu sehen: Wie hilfreich ist der zusätzliche Verzerr von Gojibeeren, wenn ich täglich einen Schokoriegel, Kekse oder ähnliches esse? 

„Zuckerreiche Müslis oder Milchprodukte werden mit ein paar Acaí-Beeren nicht gesünder“, so Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Meistens hat das, was man nicht isst, eine wesentlich größere Wirkung auf die eigene Gesundheit als das, was man zusätzlich isst.

Wie steht es mit Euch: auf welche Nahrungsmittel setzt Ihr, wenn es um Eure Gesundheit geht?