Weltweite Produktion von Landtechnik

Claas Mähdrescher mit Verkaufsergebnis in Deutschland zufrieden

Claas Mähdrescher haben sich in der Saison 2012/ 2013 gut verkauft. Der Markt für Mähdrescher und Großpackenpressen in Deutschland ist auf Erfolgskurs und die Hersteller von Spezialgeräten freuen sich über dieses Wachstum.

Weltweit investieren Landwirte immer mehr in Landtechnik. Laut dem aktuellen Wirtschaftsbericht der VDMA Landtechnik, soll die Produktion von Landtechnik in 2013 weltweit auf 96 Milliarden Euro steigen. Das entspricht einem Wachstum von 6%.

Claas Mähdrescher im Einsatz bei der Getreideernte 2013

Die Umsätze in den USA und China sollen in diesem Jahr überdurchschnittlich stark steigen. Und wie sieht es mit Deutschland aus?

Weltweite Produktion von Landtechnik

Weltweite Produktion von Landtechnik
Graphik: VDMA Presseinformation 03.06.2013

„Mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent nimmt die Europäische Union, mit Deutschland als wichtigstem Produktionsstandort, weiterhin eine führende Rolle ein.“ – Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des VDMA Landtechnik. [Presseinformation VDMA, 03.06.2013]

Marktwachstum in Deutschland

In der Zeitspanne September 2012 – August 2013 wurden 2.058 neue Mähdrescher verkauft, was einem Wachstum von 5% entspricht. Besonders aktiv und investitionsstark waren hierbei die Landwirte aus Niedersachsen und Bayern – und das trotz niedriger Getreidepreise.

Ein zweistelliges Wachstum gab es hingegen für Großpackenpressen. Es wurden 442 neue Maschinen verkauft, was einem Wachstum von 12% entspricht.

Claas Mähdrescher - Verkaeufe von Erntemaschinen in Deutschland

Claas Mähdrescher – Verkaeufe von Erntemaschinen in Deutschland
Graphik: VDMA Landtechnik / www.proplanta.de

Was sagen die Hersteller Claas & Co.?

Aus einem aktuellen Pressebericht von Agrarheute.com möchte ich Ihnen die Meinungen von zwei Herstellern von Erntemaschinen präsentieren:

1. Bernd Seelmeyer, Produktmanager Mähdrescher bei der Claas Vertriebsgesellschaft

„Vor allem die Nachfrage bei den großen Ackerbaubetrieben verhält sich sehr stabil. Lohnunternehmer sind hingegen in den letzten Jahren immer zögerlicher gewesen, was die Anschaffung eines Mähdreschers angeht, was vermutlich vor allem mit einem starken Investitionsverhalten im Bereich Biogas zu tun hatte. In der letzten und auch in dieser Saison hat die Nachfrage hier wieder angezogen. Natürlich ist es von Jahr zu Jahr witterungsbedingt verschieden, aber einen Mähdrescher in der kurzen Getreideernte und ohne ausreichende Körnermaisdruschaufträge wirtschaftlich in der Dienstleis­tung zu fahren, ist nicht einfach. Aus diesem Grund werden die Fahrzeuge im Bestand immer länger gefahren und der Nachfrage nach Lohndrusch kann vielerorts nicht mehr entsprochen werden. Landwirte reagieren auf diese Entwicklung mit dem Kauf eigener Mähdrescher im mittleren Leis­tungssegment. Die Nachfrage zielt in unserem Sortiment vor allem in Richtung des Tucano. Hohe Stückzahlen macht hier der Tucano 320, ausgerüs­tet mit einem konventionellen Dreschwerk als Fünf-Schüttler-Maschine. Erhältlich ist der Tucano in der größeren 400er Serie auch mit Beschleunigerdreschwerk und 5-Schüttlern.“

2. Felix Ramünke, Produktmarketing Erntemaschinen bei New Holland.

„Die reinen Doppelrotormähdrescher gewinnen an Marktvolumen. Ein hohes Leistungsvermögen, gepaart mit hoher Kornqualität und bodenschonendem Fahrwerk, tragen hier zum Verkaufserfolg bei. Aber auch im kleineren Schüttler-Segment konnten wir gute Verkaufszahlen erreichen – hier kommt die gute Stimmungslage bei den Landwirten und der Wunsch nach Unabhängigkeit zum Tragen.“

Haben Sie dieses Jahr auch in neue Erntemaschinen investiert? Waren auch Claas Mähdrescher dabei? Sind Sie ein Fan der hochwertigen Landtechnik?

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