Erneuerbare Energien: 11% in der Hand von Landwirten

Erneuerbare Energien: 11% in der Hand von Landwirten

Erneuerbare Energien spielen in Deutschland eine immer größere Bedeutung. Dabei liegt der Fokus einerseits im Ausbau dieser Energiequellen (-träger) und andererseits, in der Stärkung der Stromnetze. Die größte Herausforderung bleibt weiterhin der Transport und die Speicherung erneuerbarer Energien.

Die Eigentumsverteilung an erneuerbaren Energieanlagen stützt sich in Deutschland auf immer mehr Produzenten. Mit insgesamt 46% haben Privatleute und Landwirte den größten Anteil am erneuerbaren Energie-Kuchen. 11% sind in der Hand von Landwirten.

Aus der Graphik von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) erfahren wir weiterhin, dass Projektierer und Gewerbebetriebe mit jeweils 14%, dicht gefolgt von Banken & Fonds mit insgesamt rund 13% an der installierten Leistung zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien halten.

Erneuerbare Energien: 11% in der Hand von Landwirten

Erneuerbare Energien: 11% in der Hand von Landwirten

Erneuerbare Energien: 11% in der Hand von Landwirten
Graphik von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

Des Weiteren erfahren wir aus den Daten des Deutschen Bauernverbandes, dass landwirtschaftliche Betriebe in der Zeitspanne 2009-2012 Schätzungen zufolge rund 18,2 Milliarden Euro in erneuerbare Energieanlagen investiert haben. Die größten Investitionen tätigten die Landwirte in Biogasanlagen mit rund 57 Prozent. In die Photovoltaik wurden 37% investiert. Die wenigsten Gelder investierten die Landwirte in die Windkraft. [Agentur für Erneuerbare Energien]

In einem aktuellen Beitrag von Agrarheute.com erfahren wir, dass die Europäische Kommission für den Bereich Biogasanlagen EU-weit einheitliche Nachhaltigkeitskriterien plant.

Wie aus einem kommissionsinternen Entwurf hervorgeht, sollen zusätzliche Auflagen einerseits für neue Biogasanlagen gelten und andererseits für Elektrizitätserzeuger mit einer Kapazität von mehr als ein Megawatt (MW) und Wärmekraftwerke mit einer Kapazität oberhalb von 2,5 MW. Bestehende Biogasanlagen wären ausdrücklich nicht betroffen, um Planungssicherheit zu gewährleisten.

Das Ziel der ganzen Aktion liegt darin, Landwirte und andere Biogas-Produzenten in ihrem Bestreben nach Innovation und Effizienzsteigerung zu stärken. Letztendlich geht es darum die Chance zu nutzen und Einsparungspotenziale auszuschöpfen.

Nachdem wir uns etwas intensiver mit dem Thema Biogasanlagen auseinandergesetzt haben, lassen Sie uns einen Blick darauf werfen was FÜR und was GEGEN eine Biogasanlage spricht. Folgender Beitrag [Länge 6:06 Minuten] zeigt die Vor- und Nachteile solcher Anlagen auf.

Wie stehen Sie zu dem allgemeinen Thema Erneuerbare Energien? Sind Sie eher an Solaranlagen und Windkraft interessiert oder bevorzugen Sie lieber Biogas?

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