Facebook Social Media in der Landwirtschaft - Agrarbetrieb

FACEBOOK: Social Media in der Landwirtschaft

Facebook, Twitter, YouTube, Instagram… die kleinen bunten Icons sieht man mittlerweile überall.

Egal ob im Bus, in der Bahn, im Cafe oder beim Lieblingsbäcker, die „Dinger“ tauchen überall auf. Witzigerweise erkennen die sozialen Zeichen auch unsere Großeltern; das war vor 3-4 Jahren noch nicht der Fall. Die Expansion der „Icons“ ist exponentiell.

Mehr als 200 soziale Netzwerke kämpfen um unsere Aufmerksamkeit.

Jeden Tag sitzen IT-Studenten und Möchtegern-Millionäre an Laptops und entwickeln neue Social Media Apps. Jeder träumt nur noch davon, das nächste WhatsApp, Instagram oder Periscope erfinden zu wollen, um anschliessend von einem der Big Player Facebook, Twitter, Google oder Amazon gekauft zu werden.

Der jüngste grosse Deal: Periscope.

Für rund 86 Millionen US-Dollar ging die Live Streaming App an Twitter, der sich damit gegen das Konkurrenzprodukt Facebook Live bzw. Facebook Mentions rüstet.

Wir leben in einer lauten, Tech-dominierten Welt und das wird sich in den kommenden Jahren noch stärker intensivieren. Wir werden kontinuierlich mit allerlei Marketing-Botschaften bombardiert und erhalten pro Tag mehr Informationen als unsere Großeltern ihr ganzes Leben lang empfangen haben.

Viele stellen sich die Frage, ob sie diesem Wahnsinn beitreten oder das ganze Spektakel lieber vom Rande weiter beobachten sollen. Ich denke das ist die falsche Frage bzw. der falsche Ansatz.

Für mich stellt sich eher die Frage:

Kann ich mir das überhaupt noch leisten, auf Facebook, Twitter, YouTube & Co. nicht vertreten zu sein?

Ich bin der Meinung, dass sich das seriöse Unternehmer nicht mehr leisten können. Sie müssen dieses Spiel verstehen, die richtigen sozialen Kanäle auswählen und dann das Spiel meistern.

Jede Branche ist anders.

Die Zielgruppen eines jeden Unternehmers sind anders.

Aber alle haben eins gemeinsam: keiner kann sich erlauben auf der weltweit größten sozialen Plattform FACEBOOK nicht vertreten zu sein.

Facebook Marketing in der Landwirtschaft

In dem heutigen Beitrag dreht sich alles rundum Facebook. Über den kleinen Facebook-Bruder Instagram werde ich separat berichten. Da Instagram komplett Foto- und Video-lastig ist, gelten andere Strategien und Marketingtaktiken.

Starten wir doch mit ein paar Statistiken:

  • Im Durschnitt 1,01 Milliarden aktive Nutzer pro Tag (September 2015)
  • Im Schnitt 894 Millionen Mobile Nutzer pro Tag (September 2015)
  • 28 Millionen aktive Nutzer in Deutschland
  • 77% der deutschen Nutzer (also über 20 Millionen) verbinden sich mit Facebook-Seiten von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs)

Quellen: Statista, Social Media München, Facebook Company Info

Überzeugende Zahlen, meint Ihr nicht auch?

Facebook Fanpage bzw. Facebook Unternehmensprofil anlegen

Jeder der ein persönliches Facebookprofil hat, kann jederzeit ein oder mehrere Facebook Unternehmensseiten anlegen. Dieser Service ist ebenfalls kostenlos.

Facebook achtet nämlich in letzter Zeit verstärkt darauf, dass private Posts von gewerblichen Posts getrennt werden. Die privaten Sachen gehören aufs persönliche Facebookprofil, für die gewerblichen Posts soll gesondert eine Unternehmensseite verwendet werden.

Was kann man auf der Unternehmensseite alles posten?

Ihr könnt Fotos hochladen, Zitate sharen, Videos direkt auf Facebook hochladen (sogenannte Native Videos) oder einen Link von YouTube einfügen…

Ihr könnt Eure Blogs oder Presseartikel teilen, Events erstellen, interessante Artikel von anderen mit Euren Fans sharen, und vieles mehr.

Alle die Eure Fan Page geliked haben, können anschliessend Eure Beiträge liken, sharen, oder ein Kommentar hinterlassen.

Übrigens, macht Euch keine Sorgen bzgl. Spammer die nichts besseres zu tun haben, als Eure Unternehmensseite mit irgendwelchen dummen Kommentaren zuzumüllen. Ihr seid der Moderator der Page, d.h. Ihr könnt diese Kommentare mit nur einem Klick löschen.

Das finde ich auch gut so, denn Eure Facebook Unternehmensseite ist wie eine schöne Cocktail-Party-Location wo Ihr alle Nutzer willkommen heisst. Wenn sich der eine oder andere Gast nicht benehmen kann, dann ist es vollkommen in Ordnung, wenn Ihr als Gastgeber diese von der Party bittet… Klingt fair für mich.

So sieht ein Shared Post auf der Facebookseite von Agrarbetrieb aus…

 

der kann was

Posted by Agrarbetrieb on Saturday, October 17, 2015

 

Meine Erfahrungen mit Facebook soweit…

Die meisten Menschen wollen einfach nur unterhalten werden, d.h. Videos und Fotos ziehen bei diesen Nutzern am stärksten. Dann gibt es Nutzer die mehr wollen als nur unterhalten werden; diese befinden sich auf der Suche nach nützlichen Informationen, Tipps und Anregungen.

Am besten ist es, die Fans mit einer gesunden Kombination von Blogs, Videos und Fotos zu „entertainen“ und „engagen“. Letztendlich geht es darum eine starke Community aufzubauen und sich als Experte in seinem Bereich zu etablieren.

Ich werde immer wieder gefragt, „reicht es wenn ich eine Facebook Page aufsetze und ab und zu mal was drauf poste?“

Meine Antwort darauf:

Reicht es wenn Du ab und zu mal säst? Wie wird denn dann Deine Ernte?

Ich bevorzuge nicht alle meine Karten auf Facebook alleine zu setzen, sondern auch die Marketinginstrumente Twitter, Google+, YouTube, Xing und Instagram zu nutzen. Die einen nutze ich stärker, die anderen setze ich weniger ein. In der Mischung liegt die Würze…

Denn jeder Landwirt weiss, mal wird der Weizen Top, mal die Zuckerrübe und ein anderes Mal der Raps. Die Prinzipien der Landwirtschaft finden sich auch in Social Media wieder.

Habt Ihr eine Facebook Unternehmensseite? Was ist Eure grösste Herausforderung?

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