Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft

Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft

Am Sonntag ist die zehntätige Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin zu Ende gegangen. Über 410.000 Besucher stürmten in den letzten Tagen auf die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Die Messeveranstalter sind mit diesem Ergebnis „sehr zufrieden“.

Die diesjährige IGW erfreute sich der bislang höchsten internationalen Präsenz seit ihrer Premiere im Jahre 1926. Es kamen 1.650 Aussteller aus 70 Ländern und 70 Landwirtschaftministern aus allen Kontinenten. Das Ganze wurde durch zahlreiche agrar- und wirtschaftspolitische Delegationen aus dem Ausland angereichert.

Grüne Woche und der Konsum-Boom…

Die Berliner Messe hat viele konsumfreudige Besucher angelockt. Jeder Besucher gab für Essen & Trinken sowie für Bestellungen, durchschnittlich 114 EUR aus. In 2013 waren es 113 EUR – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

DEIN GESCHENK VON AGRARBETRIEB: Startpaket für innovative Landwirte

Der Gesamtumsatz der Aussteller belief sich auf rund 47 Millionen Euro. In 2013 fiel der Umsatz um eine Million Euro geringer aus.

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) äußerte sich in einer Pressemitteilung der IGW wie folgt über den Messeerfolg:

„Die Internationale Grüne Woche 2014 war ein Erfolg. Sie hat sich zu einer internationalen agrarpolitischen Diskussionsplattform entwickelt. Das Dialog-Angebot der Land- und Ernährungswirtschaft an die Verbraucher, sich über die moderne Landwirtschaft und den Wert der Lebensmittel realitätsnah zu informieren, wurde mit großem Interesse angenommen. Der ErlebnisBauernhof erlebte einen Ansturm von Messebesuchern und war ein Besuchermagnet.“

Die Grüne Woche ist nicht nur eine hervorragende Plattform um Handelsbeziehungen zu knüpfen, sondern auch um über globale Herausforderungen der Agrarwirtschaft, wie z.B. die Beseitigung des Hungers mit hochrangigen Vertretern der Weltbank, der EU-Kommission sowie der Welternährungsorganisation FAO zu diskutieren.

Während der Messe demonstrierten rund 30.000 Menschen für eine Agrarwende. Sie forderten einen besseren Tier- und Naturschutz in der Landwirtschaft. Einigen Demonstranten gelang es auch in die Hallen einzudringen – wie Sie im untenstehenden Beitrag sehen können.

Grüne Woche Eröffungszeremonie – Demonstranten als ‚Störenfriede‘

ErlebnisBauernhof, ein Besuchermagnet

Mehr als 325.000 Besucher durften in der ErlebnisBauernhof-Halle begrüßt werden. Auch in diesem Falle waren sich die Messeverantwortlichen einig: das Ergebnise war hoch zufriedenstellend.

FNL-Geschäftsführer Dr. Anton Kraus erklärt hierzu: „Die im Vorfeld formulierte Zielsetzung, als Dialogplattform dem Verbraucher als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, wurde hervorragend erfüllt. Dazu haben wir uns als Kommunikationsplattform der Branche erfolgreich profiliert und eine enorme Bandbreite von Fachthemen abgedeckt.“ [Pressemitteilung ErlebnisBauernhof]

Zum ersten Mal gab es in Halle 3.2 ein ErlebnisBauernhof-TV was Besucher und Interessenten immer auf dem aktuellen Stand hielt. Dadurch wurden nach Außen sehr positive Zeichen gesetzt.

Drei innovative Bio-Landwirte erhielten den Förderpreis Ökologischer Landbau 2014

Für drei innovative, biologisch wirtschaftende Betriebe gab es auf der Grünen Woche ganz viel Grund zur Freude. Diese wurden vom Staatssekretär Kloos mit dem Förderpreis Ökologischer Landbau 2014 ausgezeichnet.

Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft

Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft
(c) Foto von Agrarbetrieb

Für diesen Preis haben sich insgesamt 69 Betriebe beworben. Folgende drei Betriebe zeigten einen besonders ausgeprägten Innovationsgeist:

1. Preis für Dörscher und Carstens Bio GbR in Schleswig-Holstein

1. Preis für Beate und Christoph Leiders in Nordrhein-Westfalen

2. Preis für Getreidezüchtungsforschung Darzau in Niedersachsen

Der erste Platz wurde in der Kategorie „Gesamtbetriebliche Konzeption“ demnach zweimal vergeben.

Die diesjährige Grüne Woche brachte einen Rekordumsatz für die Veranstalter. Ob dieses Ergebnis im nächsten Jahr getoppt werden kann, sehen wir im Januar 2015. Waren Sie auf der Internationelen Grünen Woche? Was hat Ihnen am meisten gefallen?

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