Landtechnik Neuheiten Apps in der Landwirtschaft

Landtechnik-Neuheiten: Case, Pöttinger, Kotte

Neues aus der Landtechnik: In der Gülleeinarbeitung zeichnet sich ein neuer Trend in Richtung Injektionstechnik ab. Pöttinger will mit seinem Terradisc multiline die Mulchsaat-Technik verbessern. Case liefert mit seiner App wichtige Infos an Unternehmern und Flottenmanager direkt auf das iPad.

Die beiden Landtechnikhersteller Kotte und Pöttinger tüfteln regelmässig an neuen Konzepten und halten Ausschau nach Trends die unsere Branche um einen Schritt weiter bringen. So ist es nicht verwunderlich, dass sowohl der Marktführer der Gülletechnikbranche aus dem norddeutschen Rieste, als auch der österreichische Landmaschinenhersteller, Innovationen und Produktvielfalt vorantreiben.

Aktuelles rund um Landtechnik

#1. Kotte: Trend zu mehr Einarbeitungs- bzw. Injektionstechnik.

Das Familienunternehmen Kotte ist für seine große Produktpalette und sein vielseitiges Angebot für Ausbringung, Einarbeitung und Transport der Gülle bekannt. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen und erzielte in 2013 einen Umsatz von rund 43 Millionen Euro.

Aus einem aktuellen Beitrag von Agrarheute erfahren wir folgendes:

„Der Auftragseingang in den ersten Monaten des laufenden Jahres ist weiter gestiegen, berichtet Carolin Baumeister, „sowohl im Bereich der Transport- als auch bei den Ausbringfässern. Es zeichnet sich vor allem eine deutliche Tendenz zu mehr Einarbeitungs- beziehungsweise Injektionstechnik ab. Mit einem Voranschreiten dieser Entwicklung ist auch in nächster Zeit weiter zu rechnen.

Aufgrund wachsender Tierbestände sowie der großen Zahl an Biogasanlagen ist eine höhere Leistungsfähigkeit der Ausbringtechnik erforderlich“, bemerkt Carolin Baumeister. „Zudem ist umweltfreundlichere Technik gefragt, da sich die gesetzlichen Auflagen verschärfen werden. Ebenfalls besonders wichtig bei der Ausbringtechnik ist aber auch die Akzeptanz der Bevölkerung. All diese Faktoren beeinflussen den auch schon in den vergangenen Monaten zu beobachtenden Trend zur bodennahen Gülleausbringung. Die Fertigungstiefe bei Kotte ist gering.“, erläutert die Marketing Managerin.

Der Trend zur Einarbeitungstechnik von der Politik wie folgt unterstützt:

In den beiden Bundesländern Niedersachen und Bremen wird es für emissionsarme Gülledüngung eine Förderung in Höhe von 25 EUR je ausgebrachtem Kubikmeter geben. Die Obergrenze liegt bei 40 EUR je Hektar LN. Die Förderung beinhaltet die Ausbringung direkt in den Boden bzw. mittels Schleppschuhverteiler in stehende Bestände.

Die Nachfrage für 18,5 und 20 Kubikmeter-Tandemfässer ist sehr gut. Zu den Hauptabnehmern zählen Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und die Schweiz. Exporte sollen weiter ausgebaut werden.

#2. Pöttinger verspricht mit dem Terradisc einen „Multitalent in der Mulchsaat-Technik“.

Die Österreicher haben mit dem Terradisc multiline einen Multitalent am Start. Dieser vereinigt eine Kurzscheibenegge mit einer Sämaschine wodurch eine kostengünstige, schlagkräftige Mulchsaat-Technik mit viel Flexibilität entsteht.

Landtechnik & Innovation: Pöttinger Terradisc Multiline

Ein paar technische Details:

  • Die Maschine gibt es in einer Arbeitsbreite von 3 und 4 Meter.
  • Das Basisgerät besteht aus der Terradisc Kurzscheibenegge, in Kombination mit der Gummipackerwalze 585.
  • Die Maschine wird gezogen und über eine Deichsel an den Unterlenkern Kat. II angehängt.
  • Landtechnik & Alternativen: Die Terradisc multiline lässt sich mit einer einfachen Schlepper-Grundausrüstung bequem fahren. Die Kombination mit der Sämaschine bietet eine optimale Alternative zu den bekannten Mulchsaatmaschinen. Da der Packer das Gewicht der Maschine trägt, lastet nur die Stützlast am Schlepper.
  • Bodenfreiheit von 280 Millimeter durch die Aushebung über die Gummipackerwalze.
  • Die Aufnahme der standardmäßigen Sämaschine am Packer verspricht ein einfaches an- und abbauen.
  • Der Packerringabstand beträgt 12,5 cm.

Die Terradisc multiline läuft am Feld und im Straßentransport auf der Gummipackerwalze, die 2-teilig ausgeführt und in der Mitte abgestützt ist. Dadurch sorgt die Maschine Pöttinger zufolge, für hohe Laufruhe und Stabilität im Transport.

#3. Neue Case ‚SiteWatch‘-App liefert Informationen an Ort und Stelle.

Am 02. Juli stellte die Firma Case Construction Equipment seine neue ‚SiteWatch‘ App für iPad vor. Die Zielgruppe der neuen App sind Bauunternehmer und Flottenmanager, die unterwegs jederzeit detaillierte Informationen zum Kraftstoffverbrauch und Stillstand, zur Optimierung von Leistung und Nutzung der Maschinen sowie zur Planung von Wartungen einsehen können.

Mit Hilfe der neuen App lässt sich auch ein Diebstahlschutz einrichten und überwachen. Der Standort der Maschine kann von den Anwendern laut Unternemensangaben leicht ermittelt werden.

Die SiteWatch iPad-App ist ab sofort im iTunes Store von Apple erhältlich.

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