Landtechnik von Claas und John Deere

News aus der Landtechnik: John Deere, Claas, Claydon

Die Entwicklung in der Landtechnik schreitet rasant voran und das trotz der aktuell etwas schwierigeren Rahmenbedingungen.

Die Konjunkturflaute macht auch um die Großen der Branche keinen Bogen. Bei John Deere sinken die weltweiten Umsätze im vierten Quartal um 5%. Während dessen gibt es von der Neuheiten-Kommission der SIMA in Paris Gold für die pneumatische Drill-Sämaschine „Exactemerge“ von John Deere.

Los gehts mit einem Highlight, u.z. dem BIG BUD 16-V 747, dem größten Trator der Welt. Laut Guinessbuch der Rekorde ist der Acker-Gigant mit seinen bis zu 50 Tonnen Gewicht und fast 24 m breiten Pflügen im Arbeitseinsatz, der größte Schlepper der Welt.

Und wieviel Spritt schluckt das kleine Monster?

Nur sage und schreibe 1.000 Gallonen (3.759) Schiffsdiesel. Das entspricht einem fünfstelligen Betrag.

Agrarwelt Nachrichten-Flash

  • Landwirte können ab Januar 2015 mit einer Entlastung ihrer Beitragssätze in der Rentenversicherung in Höhe von 0,2% rechnen.
  • Die Europäische Kommission zahlt deutschen Empfängern von Direktzahlungen 125 Millionen zurück. Landwirte sollen laut Amtsblatt das Geld bis spätestens 15. Oktober 2015 erhalten.
  • Im Rahmen des Greening müssen Zwischenfrüchte, Begrünungen, Winterkulturen und Winterzwischenfrüchte bis zum 15. Februar auf der Fläche bleiben. Eine Fristverkürzung hat der Bundesrat abgelehnt.

Agrarbetrieb Geschenk Landwirte 05

John Deere: Rückgang von Umsatz und Gewinn

Im 4-ten Quartal belief sich der auf Deere & Company entfallende Gewinn auf 649,2 Millionen USD bzw. $1,83 je Aktie. Das auf die Company entfallende Ergebnis im Geschäftsjahr betrug 3,162 Milliarden USD.

Weltweit sanken die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge im 4-ten Quartal um jeweils 5%. Die Umsätze der weltweiten Maschinensparten sanken gegenüber 2013 im 4-ten Quartal um 7 % bzw. um 6 % im Geschäftsjahr.

„Die Konjunkturabschwächung traf vor allem den Verkauf von großen Landmaschinen, darunter viele unserer ertragreichsten Modelle“, so Verwaltungsratsvorsitzende und CEO von Deere & Company, Samuel R. Allen in einer aktuellen Pressemitteilung.

Die großen Landmaschinen wurden am stärksten von der Konjunkturabschwächung betroffen.

In den Hauptmärkten USA und Kanada gingen die Maschinenumsätze im vierten Quartal um 10% runter und lagen im Geschäftsjahr 8% unter 2013. Außerhalb gingen sie um 2% im Quartal bzw. 3% im Geschäftsjahr zurück.

„Trotz der deutlichen Umsatzrückgänge und einer anhaltenden Abschwächung des weltweiten Agrarsektors erwartet John Deere auch 2015 solide Ergebnisse“, sagte Allen.

Deere & Company erwartet für das kommende Jahr 2015 ein Gesamtergebnis von etwa 1,9 Milliarden USD. Die Maschinenumsätze 2015 werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um ca. 15% zurückgehen.

Zweimal Gold auf der SIMA: John Deere und Claas räumen ab

Es ist zwar noch ein bischen hin bis zur 76. international Fachmesse für Landwirtschaft und Tierzucht SIMA in Paris — findet vom 22-26. Februar 2015 auf dem Messegelände Paris-Nord Villepinte statt — aber die Gewinner der Innovationspreise 2015 stehen jetzt schon fest.

Die beiden Goldmedaillen gehen an Claas für die neue Panorama-Kabine des Arion 400 und John Deere für die pneumatische Drill-Sämaschine „Exactemerge“.

Die Besonderheiten der Landtechnik – Gewinner

Die Panorama-Kabine des Claas Arion 400 bietet mit seiner großen Windschutzscheibe von 2,41 m² eine tolle Rundumsicht bei der es keine tote Winkel gibt. Außerdem ist die Kabine sehr komfortabel.

Die pneumatische Drill-Sämaschine von John Deere überzeugte die Jury mit seinem vertikalen Fördersystem. Diese ermöglicht selbst bei hohen Geschwindigkeiten das Saatgut ohne horizontale Verschiebung exakt zu deponieren.

Kurzvorstellung: John Deere ExactEmerge [0:31 min Englisch]

Claydon Strip Till System bestätigt seine Vorteile

Das Strip Till System von Claydon hat sich gegenüber konventioneller Aussaattechniken erneut durchgesetzt. Die Erlöse stiegen um rund 190 EUR pro Hektar bzw. rund 750 kg Ertrag pro Hektar.

Die Versuche wurden in der englischen Grafschaft Suffolk durchgeführt. Die Bedingungen: zwei Versuchsflächen mit schweren Tonböden und mit fast 50 Weizensorten.

Das Endergebnis

Durchschnittliche Erträge von 12,79 t/ha beim Claydon System im Vergleich zu 12,04 t/ha bei herkömmlichen Systemen.

Zudem soll das Vorgehen bei Claydon etwa 5 mal schneller sein und zu 2/3 günstiger als bei einem konventionellen System.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.