Social Media in der Landwirtschaft - Agrarbetrieb

Social Media in der Landwirtschaft: Mitmachen oder nicht?

Social Media… Facebook, Twitter, Instagram, Xing, Pinterest… die einen können es nicht mehr hören, die anderen sind abhängig und können sich ein Leben ohne Social Media überhaupt nicht mehr vorstellen.

Die Welt hat sich in den letzten 10 Jahren gigantisch verändert. Aldi schaltet Facebook Werbung, die Prenzlschwäbin etabliert sich auf YouTube und Bauer Willi erobert die Herzen deutscher Landwirte sowohl Online als auch Offline.

Social Media ist kein Trend, sondern Realität.

JA, es gibt immer noch mehr als 200 soziale Kanäle und NEIN, ihr braucht Euch nicht auf alle stürzen. Aber Facebook, Twitter, Xing, Instagram und Pinterest weiterhin ganz gezielt zu vernachlässigen, ist nicht besonders clever. Die zukünftigen Entscheider nutzen diese wichtigen Vertriebskanäle und die Kommunikation findet statt, ob Ihr dabei seid oder nicht.

Bevor ich auf die sozialen Netzwerke eingehe, die ich dafür benutze, um mit meinen Agrarbetrieb Fans und Followers eng in Kontakt zu bleiben, zeige ich Euch ein lustiges Video Marke Prenzlschwäbin.

Es geht um „Food Porn“ – ein Thema was nicht nur viele Köche, sondern auch unzählige Landwirte auf die Palmen bringt… Viel Spass beim Anschauen.

 

 

Wichtige Social Media Kanäle

1. Facebook

Facebook ist das weltweit größte und bekannteste soziale Netzwerk. Spätestens nach der Ausstrahlung des Kinofilms „The Social Network“ kennt jeder die Story von Mark Zuckerberg und Facebook.

Vorteile von Facebook:

  • 1,55 Milliarden aktive Nutzer pro Monat (September 2015, laut Facebook)
  • 1,01 Milliarden aktive Nutzer pro TAG
  • 83,5% der Nutzer sind außerhalb der USA und Kanada
  • Facebook-Anzeigen sind aufgrund der hervorragenden Targeting-Möglichkeiten (genaue Zielgruppenauswahl) eins der effektivsten und erfolgreichsten digitalen Werbeformate

Wer also seine organische Reichweite erhöhen will, sollte unbedingt auf Facebook-Werbung zurückgreifen.

2. Twitter

Mit Twitter tun wir uns in Deutschland schwer. Und das gilt auch für namhafte Konzerne wie zum Beispiel Nestle Deutschland (nur 837 Followers am 17. Dezember 2015). Da sind unsere Kollegen aus Großbritannien oder Holland viel weiter.

Twitter ist weltweit das zweitgrößte soziale Netzwerk und eine besonders wichtige Plattform für Journalisten, Nachrichtenagenturen und Businessleute. Wer Social Media Advertising ernst nimmt, kommt neben Facebook Ads an Twitter Advertising nicht vorbei.

Ich sehe Twitter als eine hervorragende Joint Venture Plattform. Landwirte aus Großbritannien, Holland, Australien und den Vereinigten Staaten haben mich bereits auf Twitter kontaktiert. Ich finde es genial, mich mit Gleichgesinnten aus anderen Ländern der Welt auszutauschen zu können und Twitter unterstützt mich dabei.

3. Xing

Xing ist der deutsche Social Media Bruder von LinkedIn. Xing hat sich in Deutschland etabliert und ist für viele Vertriebler, Headhunter und Jobsuchende nicht mehr wegzudenken.

Den Vorteil von Xing sehe ich darin, dass ich mich mit Menschen aus anderen Bereichen austauschen und Kontakte pflegen kann. Für Joint Venture Partnerschaften bleibt Twitter jedoch unschlagbar.

4. Google Plus

Den Tod von Google Plus sagen seit Jahren schon viele voraus. Ob das eintreffen wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin, finde ich Google Plus und insbesondere die Gruppen und Circles von Google Plus eine echte Goldmine.

5. Instagram

Instagram ist das Foto-Sharing Netzwerk schlechthin. Wer mit Instagram startet wird jedoch bald feststellen, dass diese Welt bunter ist als alle anderen Social Media Kanäle.

Die richtigen Emojis und Hashtags einzusetzen ist essentiell um auf Instagram Erfolg zu haben. Ich muss gestehen, dass ich Instagram erst vor Kürze zu meinem sozialen Netzwerk-Portfolio hinzugefügt habe. Mit Sicherheit werde ich in den nächsten Monaten noch eine ganze Menge dazulernen müssen, um auch hier besser voranzukommen.

6. Pinterest

Pinterest ist eine super Plattform für die Kategorien Kochen & Essen, Mode, Lifestyle, Design und Gärtnerei. Pinterest ist sehr frauenlastig. Wenn Ihr in einer Branche tätig seid mit einer vorwiegend weiblichen Zielgruppe, dann solltet Ihr Pinterest unbedingt benutzen.

7. YouTube

YouTube ist die Nummer #1 Plattform für Videos, noch…. denn Facebook, Twitter und Instagram setzen ebenfalls verstärkt auf Videos (sogenannte Native Videos).

YouTube ist keine Social Media Plattform im klassischen Sinne, wird jedoch von vielen Fachleuten und Marketingspezialisten in dieselbe Kategorie integriert.

Social Media Netzwerke für Betriebe

Die Qual der Wahl…

Wo soll ich denn meine wertvolle Zeit investieren wenn ich keine Agentur einstelle? Auf welche sozialen Netzwerke soll ich mich fokussieren?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele landwirtschaftliche Betriebe. Für uns stehen die Themen Bodenbearbeitung, Pflanzenschutz, Ernte usw. an oberster Stelle.

Klar, tun sich jüngere Landwirte einfacher mit Facebook & Co. weil sie mit diesen Plattformen quasi aufgewachsen sind. Aber das muss nicht so bleiben. Wichtig ist, diejenigen sozialen Netzwerke auszuwählen die einem liegen und wo sich die relevante Zielgruppe auch aufhält.

Die oben aufgeführten Plattformen zählen zu den wichtigsten Social Media Kanälen. Ihr müsst Euch nicht gleichzeitig auf alle stürzen; habe ich auch nicht gemacht. Wählt 2-3 Netzwerke aus und fokussiert Euch auf diese. Sobald Ihr Euch auf diesen Plattformen quasi wie „zu Hause“ fühlt, könnt Ihr jederzeit das nächste Social Media Netzwerk hinzunehmen.

Welche Social Media Kanäle bevorzugt Ihr und weshalb?

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