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Rübenernte Ruebenernte 2014 bei Agrarbetrieb - Ernteverlauf

Rübenernte 2014: Wo laufen noch die Roder?

Die Rübenernte 2014 naht sich in allen Regionen dem Ende zu. Während in Nord- und Ostdeutschland die Ernte bereits abgeschlossen ist, laufen im Rheinland noch die Roder. In dem heutigen Beitrag widmen wir uns dem aktuellen Stand des Ernteverlaufs.

Der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe, kurz LIZ, führt seit November eine wöchentliche Erhebung in den Anbauregionen Nord-, Ost- und Westdeutschland durch, um über den aktuellen Stand des Ernteverlaufs berichten zu können.

Und wo laufen noch die Roder?

So wie es aussieht, gibt es in Rheinland noch einiges zu tun. Hier waren laut dem LIZ-Bericht von letzter Woche noch 10 bis 25% der Rüben zu ernten.

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Während die einen noch mit dem Roden kämpfen, beschäftigen sich die anderen mit der Lagerung, dem Transport und der Verarbeitung der Rüben. Die Rübenverarbeitung liegt laut LIZ in allen Regionen deutlich über 55%. Die sinkenden Temperaturen in den nächsten Tagen werden auf den Ernteverlauf kaum noch Auswirkungen haben.

Rübenernte – Stand 29.11.2014

Angaben in %, Quelle: LIZ

Ruebenernte 2014 aktueller Stand

Rübenernte in Schleswig-Holstein verzeichnet Rekorderträge

Die Landwirte in Schleswig-Holstein freuen sich über einen neuen Rekord: zum ersten Mal wird die Grenze von 20 Tonnen Zucker je Hektar überschritten. Der Zuckerrüben-Ertrag liegt im Schnitt bei 93 Tonnen je Hektar.

In 2013 verzeichnete Schleswig-Holstein einen Zuckerertrag von 12,2 t/ha. Ganz anders sieht es heute aus, nur 1 Jahr später. In der Marsch in Schleswig-Holstein haben Landwirte bis zu 120 t Zuckerrüben je Hektar geerntet. Bei einem Zuckergehalt von 17,5% ergibt sich ein Zuckerrtrag von 21 t/ha — fast doppelt so viel wie im letzten Jahr.

Die Verarbeitung der Rüben läuft in der Zuckerfabrik Uelzen sowie in Biogasanlagen. Einem aktuellen Bericht der LIZ zufolge, werden in Schleswig-Holstein ca. 30% der Rüben in Biogasanlagen verarbeitet.

Deutschland: Zuckertrag von 12,3 t/ha erwartet

Die Anbaufläche für Zuckerrüben beträgt in diesem Jahr 374.400 ha (Vorjahr: rund 357.400 ha). Dies entspricht einer Ausdehnung von 4,8%.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) prognostiziert in seinem Erntebericht 2014 vom 28.08.2014 in Anlehnung an die „Wirtschaftliche Vereinigung Zucker“ für die Rübenernte 2014, einen Zuckerertrag von 12,3 t/ha. Letztes Jahr lag der Zuckerertrag bei 10,5 t/ha.

Mit welchem Zuckerertrag rechnen Sie bei der diesjährigen Rübeernte? Nähern Sie sich dem Rekordwert von Schleswig-Holstein an?

 

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Rübenernte, Ruebenernte Agrarbetrieb mit Ropa Euro Maus 4

Rübenernte 2014 in der EU: Ertragsprognosen 8% über Vorjahr

Die europäische Rübenernte wird in 2014 das Vorjahresergebnis um 8,1% übertreffen, so die letzten Prognosen der Crop-Monitoring Agentur MARS. Deutschland steuert auf Rekordkurs zu.

Das schwache Vorjahresergebnis zu übertreffen, ist keine große Kunst. Jedoch gleich acht Prozent höhere Erträge über die gesamte EU einzufahren, ist definitiv ein aussergewöhnlich tolles Resultat.

Der MARS-Report der Europäischen Kommission wurde zuletzt am 22. September 2014 aktualisiert und veröffentlicht. Darin sind die Ertragsprognosen sowie die Erwartungen aller EU-Länder an der Rübenernte 2014 beinhaltet. Hierzu gleich mehr.

Lassen Sie uns vorher einen Blick auf folgenden Videobeitrag der Kollegen von MBTracIntercool werfen. MBTrac und Unimog Feldtage in Nordhorn.

2014: Maishäckseln, Ackern und Rübenernte

Die 5 größten Rübenproduzenten der EU übertreffen Vorjahresergebnis ganz deutlich

Von den sechs größten Zuckerrübenproduzenten der EU, übertreffen fünf Länder sowohl die Ergebnisse aus 2013 als auch das langjährige Mittel. Die Rede ist von Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Niederlande und Tschechien. In Polen liegt die Prognose mit -0,2%, leicht unter dem Vorjahreswert. Das langjährige Mittel bleibt jedoch mit +1,4% positiv.

Der Zuckerrübenertrag lag Ende September für die 28 insgesamt erfassten EU-Länder bei 73,41 Tonnen je Hektar (t/ha) und damit 8,1% höher als in 2013 (Vorjahresergebnis lag bei 67,94 t/ha). Die aktuelle Ertragsprognose liegt mit 5,8% über dem langjährigen Mittelwert von 69,36 t/ha.

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Top EU-Rübenproduzenten im Überblick

1. Deutschland. In der Septembereinschätzung des MARS-Reports rechnet man für Deutschland mit einem durchschnittlichen Rübenertrag in Höhe von 72,30 t/ha. Das sehr schwache Vorjahresergebnis von 63,88 t/ha wird mit den erwarteten Erträgen von 13,2% übertroffen. Die Erträge liegen mit 6,2% über dem langjährigen Mittelwert von 68,06 t/ha.

2. Frankreich. Für Frankreich soll der Ertragsdurchschnitt bei 93,56 t/ha und damit vor Spanien mit 89,44 t/ha liegen. Das entspricht einer Wachstumsrate von +9,5% gegenüber 2013 und 6,2% im langjährigen Durchschnitt.

3. Spanien. Das Vorjahresergebnis wird um 0,5% verpasst. Der Ertragsdurchschnitt in 2014 soll bei 89,44 t/ha liegen. In 2013 waren es 89.85 t/ha.

4. Vereinigtes Königkreich. Der Durchschnittsertrag in UK soll laut der Septembereinschätzung von MARS bei 72.28% liegen. Das Vorjahresergebnis von 68,40 t/ha wäre damit um +5,7% übetroffen.

5. Niederlande. Die niederländische Rübenernte soll mit rund 9,1% höher ausfallen als im letzten Jahr. Die Ertragsprognose für 2014 liegt bei 82,91 t/ha.

6. Tschechien. Der Durschnittsertrag soll bei 63,71 t/ha und damit +6,2% höher liegen als in 2013.

Die Wachstumskönige in der EU

Die 3 EU-Länder mit den grössten Wachstumsprognosen sind:

  • Ungarn: +35,4% und einem Durchschnittsertrag von 63,63 t/ha in 2014
  • Rumänien: +30,1% und einem Durchschnittsertrag von 42,00 t/ha in 2014
  • Slowakei: +24,1% und einem Durchschnittsertrag von 61,76 t/ha in 2014

Die Gründe für diesen ausgeprägten Produktionszuwachs in der EU liegen einerseits an den Spitzenerträgen und andererseits an der Ausweitung der Anbaufläche gegenüber 2013.

Sind Sie mit der diesjährigen Rübenernte zufrieden? Stimmen Ihre Erwartungen mit den Prognosen von MARS überein?

 

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Kartoffelernte 2014 Bild von anankkml via FreeDigitalPhotos.net

Kartoffelernte 2014: Erträge Top, Preise Flop

Rekorderträge bei der Kartoffelernte 2014: Mit knapp 11,5 Mio. Tonnen geernteten Kartoffeln liegen die diesjährigen Erntemengen mit 18,8% über dem schwachen Vorjahresergebnis. Die Preise sind hingegen im Keller.

Millionen Besucher strömen zur Zeit auf die Wiesn zum Oktoberfest und zelebrieren mit dem Maßkrug in der Hand „den Hopfen“. Die wenigsten wissen jedoch um den täglichen Kampf der deutschen Hopfenbauern.

Bis 2013 galt Deutschland als weltweit größter Hopfenerzeuger. Die bundesweit ungünstigen Witterungsverhältnisse drängten uns allerdings auf den zweiten Platz. So produzierte USA mehr Hopfen als wir und übernahm die Pole-Position in der Königsklasse.

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Zurück zur Kartoffelernte

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat letzte Woche die neuesten Daten zur Kartoffelernte 2014 veröffentlicht. Die deutschen Landwirte freuen sich über Rekorderträge von knapp 11,5 Millionen Tonnen Kartoffeln. Damit wurde das letztjährige Ergebnis um 18,8% und der mehrjährige Durchschnitt um 5,4% übertroffen.

Die Anbauflächen wurden gegenüber 2013 um 0,9% auf rund 245.000 Hektar ausgedehnt. Auf 42% der Gesamtanbaufläche wurden Speisekartoffeln angebaut – das entspricht rund 102.500 Hektar.

Kartoffelernte 2014 mit Claas und Massey Ferguson

Witterung verhalf deutschen Kartoffelbauern

Die guten Witterungsbedingungen ermöglichten in vielen Regionen einen frühen Pflanzungsbeginn bereits im März. Von dem Monat Mai profitierten die Kartoffelpflanzen besonders stark. Es folgte ein durchwachsender Sommer mit vielelorts ungewöhnlich hohen Niederschlägen. Umso bemerkenswerter ist das Endergebnis:

Die Hektarerträge sind im Bundesdurchschnitt mit knapp 469 Dezitonnen um 17,7 Prozent höher als im Vorjahr ausgefallen und erreichen damit eine neue Höchstmarke. Der mehrjährige Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2013 (430,7 Dezitonnen) wird um 8,8 Prozent überschritten. Alle Länder verzeichneten höhere Hektarerträge als im Vorjahr. Besonders deutlich fielen die Ertragssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr in Sachsen, Thüringen, Bayern und in Sachsen-Anhalt aus. [BMEL Pressemitteilung vom 25.09.2014]

Anbauflächen und Erträge in den jeweiligen Bundesländern

Niedersachen hat mit 105.400 Hektar weiterhin die größte Kartoffelanbaufläche, gefolgt von Bayern mit 40.900 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit 31.200 Hektar.

Das Ertrags-Ranking sieht wie folgt aus:

Platz 1: Niedersachen – 5,11 Mio. Tonnen Kartoffeln geerntet (entspricht 44,5% der deutschen Kartoffelernte)

Platz 2: Bayern – 1,81 Mio. Tonnen Kartoffeln geerntet

Platz 3: Nordrhein-Westfalen – 1,58 Mio. Tonnen Kartoffeln geerntet

Durchschnittliche Kartoffelernte in Bayern

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilte, wurden in Bayern die bisher geringste Kartoffelanbaufläche registriert. Gegenüber 2013 hat sich die Ackerfläche um knapp 6% bzw. fast 2.600 Hektar auf 40.900 Hektar verringert. Innerhalb von 10 Jahren ist die mit Kartoffeln bestellte Ackerfläche um 21% bzw. fast 11.000 Hektar zurück gegangen.

Trotz der hohen Erträge von gut 441 Dezitonnen je Hektar fällt die Kartoffelernte in Bayern dieses Jahr nur durchschnittlich aus. Es wird mit 1,81 Mio. Tonnen gerechnet. Das sind rund 28% mehr als in 2013 – das Jahr mit der niedrigsten Ernte (1,41 Mio. Tonnen). Der erwartete Ertrag reicht gerade aus, um die Verminderung der Anbaufläche auszugleichen.

Kartoffelpreise sind im Keller

Die Erzeuger- und Verbraucherpreise für Speisekartoffeln sind im Keller. Die Erzeugerpreise für festkochende Kartoffeln liegen bei 7 EUR je Dezitonne. Die Verbraucherpreise fallen teilweise bis zu 30% geringer aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, so die aktuelle Meldung des BMEL.

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Sind Sie mit der diesjährigen Kartoffelernte zufrieden? Wie kämpfen Sie gegen die fallenden Preisen an?

 

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Rapsernte bei Agrarbetrieb - Ruebenernte (c) Agrarbetrieb.com

Rapsernte 2014 TOP, Rübenernte positiv erwartet

Die Rapsernte 2014 war besser als erwartet. Es wurden 5% mehr als im Vorjahr eingebracht, so die aktuelle Statistik der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft. Positive Prognosen gibt es derweilen auch bzgl. der Rübenernte. Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) hat ihre erste Ernte- und Erzeugungsschätzung für 2014 veröffentlicht.

Das Ergebnis der diesjährigen Rapsernte überrascht manch einen Experten. Insbesondere wenn wir daran denken, dass die Anbaufläche von Winterraps, die wichtigste Ölsaat in Deutschland, gegenüber 2013 um 5% reduziert wurde.

Nach ersten Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) wurden mehr als 6 Millionen Tonnen Winterraps geerntet. Das entspricht einer Wachstumsrate in Höhe von 5%. Neben den hohen Erträgen liegt auch der durchschnittliche Ölgehalt über dem in 2013.

Rapsernte 2014

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Der Raps erfreute sich 2014 hervorragenden Vegetationsbedingungen. Anfangs sah es aufgrund des milden Winters nach einer frühen Ernte aus, jedoch zog der nasskalte Frühsommer sowie das wechselhafte Wetter in den Monaten Juli und August dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung.

Die Rapserzeuger haben nicht viel von ihrer umfangreichen Ernte, so die aktuelle Pressemitteilung des AMI. Die Preise liegen zur Zeit zweistelling unter dem Vorjahr und es gibt wenig Aussicht darauf, dass der Abwärtstrend bald ein Ende finden würde.

Gute Rübenernte 2014 erwartet

Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) hat letzte Woche die erste Ernteprognose für das Rübenjahr 2014 veröffentlicht. Die Rübenanbaufläche in Deutschland liegt mit rund 356.000 Hektar um ca. 16.000 Hektar höher als in 2013. Der Zuckerrübenertrag wird auf 76,9 t/ha geschätzt.

Aus der Pressemitteilung des WVZ vom 21.08.2014 erfahren wir noch folgendes:

Für die kommende Kampagne erwartet die WVZ eine Rübenanlieferung von 27,4 Mio. t. Sie liegt um ca. 5,7 Mio. t über der Vorjahresschätzung, bleibt jedoch hinter den Jahren 2011 und 2012 zurück. Die aus den Rüben gewonnene Zuckermenge wird auf rund 4,4 Mio. t geschätzt. Das sind rund 0,9 Mio. t mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Sie liegt damit leicht unter den Schätzungen der Jahre 2011 und 2012.

Rübenernte 2014 innerhalb der EU

Die Prognosen unserer Nachbarländer ergeben kein einheitliches Bild. Während Frankreich, Polen und die Niederlande von Spitzenwerten ausgehen, rechnen die schweizerischen Rübenanbauer (Rekordhalter bei den Zuckererträgen) gegenüber dem Vergleichsmittel mit unterdurchschnittlichen Ergebnissen, so eine aktuelle Mitteilung des Landwirtschaftlichen Informationsdienst Zuckerrübe (liz).

Die größten Abweichungen im Erntebarometer sehen die niederländischen Rübenanbauer. Zum langjährigen Durchschnitt rechnet man aus heutiger Sicht mit absoluten Rekorderträgen.

Sind Sie mit der diesjährigen Rapsernte zufrieden? Stimmen Ihre Erwartungen im Rübenbereich mit den äußerst positiven Prognosen des WVZ überein?

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Ackerfläche - Weizenernte 2014 bei Agrarbetrieb

55% der Ackerfläche 2014 für Getreide reserviert

Die Ackerfläche in Deutschland bleibt auch in 2014 mit 11,9 Millionen Hektar konstant. Davon werden 6,5 Millionen Hektar (55 Prozent) für den Ausbau von Getreide genutzt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche gegenüber 2013 um rund 50.000 Hektar auf 16,7 Millionen ha zugenommen. Die Ackerflächen sind im Vergleich zu den Vorjahren hindessen konstant geblieben.

Ackerfläche nach Hauptfruchtgruppen

Aus der Pressemitteilung vom 30.07.2014 geht weiterhin hervor, dass der größte Teil der Ackerfläche weiterhin mit Getreide angebaut wird. Mit rund 6,5 Mio. ha (55%) geht dadurch mehr als die Hälfte des „Agrarland-Kuchens“ an Getreide.

Bevor ich auf die Flächenaufteilung der einzelnen Hauptfruchtgruppen eingehe, möchte ich folgendes Video von der heurigen Ernte bei Agrarbetrieb mit Ihnen teilen.

Weizenernte mit Lexion Claas 580 bei Agrarbetrieb

Ackerfläche 2014

Für die einzelnen Kategorien sieht die vorläufige Aufteilung wie folgt aus:

  • Weizen: Die Anbaufläche steigt von 3,1 Mio. ha in 2013 auf 3,2 Mio. ha. Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um Winterweizen. Mit 27% der gesamten Ackerfläche, bleibt Winterweizen weiterhin die wichtigste Getreideart in Deutschland.
  • Roggen und Wintermenggetreide: Die Anbaufläche sinkt um 19% von 784.600 ha in 2013 auf 636.300 ha. Die größten Flächenverluste verzeichneten die drei Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.
  • Gerste: Die Anbaufläche bleibt unverändert bei 1,6 Millionen Hektar.
  • Hülsenfrüchte: Ein Wachstum von 25%, von 74.700 ha in 2013 auf nunmehr 93.400 ha unterbricht die Abwärtsspirale die sich in den letzten Jahren bei Hülsenfrüchte abzeichnete und erreicht 2014 fast das Anbauniveau von 2010 wieder. Die größten Zuwächse meldeten die drei Bundesländer Sachsen-Anhalt, Bayern und Brandenburg.
  • Hackfrüchte: Mit einem leichten Plus von 3%, beläuft sich die Ackerfläche für Hackfrüchte in 2014 auf 624.400 Hektar.
  • Kartoffeln: Nach Zuckerrüben stehen die Kartoffeln an zweiter Stelle unter den Hackfrüchten. Auch hier gab es einen leichten Anstieg von 242.800 ha in 2013 auf 245.100 ha.
  • Handelsgewächse: Von den knapp 1,5 Mio. ha sind 1,4 Mio. ha Winterraps. Für die bedeutendste Ölfrucht gibt es einen leichten Rückgang um 4% gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Anteil von 12% am gesamten Ackerland in Deutschland, steht Winterraps an dritter Position.
  • Grünernte: Auf 24% der Ackerfläche steht Grünernte. Von den insgesamt 2,8 Mio. Hektar gehen knapp 2,1 Mio. ha an Silomais. Mit 18% des Ackerlandes ist Silomais die zweitwichtigste Ackerfrucht in der Landwirtschaft.

Rund 2% der Ackerfläche liegt brach. Der Anteil ist erfreulicher Weise um 5%, von 198.900 Hektar in 2013 auf 189.500 Hektar gesunken.

Sind Sie mit der diesjährigen Ernte zufrieden? Wie sieht es mit der Aufteilung Ihrer eigenen Ackerfläche aus? Auf welche Getreidesorten haben Sie sich fokussiert?

 

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