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Digitalisierung-Landtechnik-agrirouter

Digitalisierung – mit Chaos oder System

Ohne Digitalisierung der landwirtschaftlichen Prozesse ist eine produktive Landwirtschaft heutzutage nicht mehr bewältigbar.

Der Begriff Digitalisierung ist in aller Munde.

Von Software zum Betreiben von Traktoren, der Datenaustausch per Handy-App zwischen den Arbeitern, Verwaltungssoftware über externe Plattformen zum Austausch von Anbietern, Händeln und/ oder Abnehmern, die Liste digitaler Anwendungen und Anbieter ist vielfältig.

Und ergibt ein teils undurchsichtiges Netzwerk über viele Schnittstellen hinweg. Diesem Chaos will die DKE Data mit Ihrer neuesten Innovation, dem agrirouter, ein Ende bereiten. 

Bevor wir zum agrirouter von DKE Data kommen, noch ein kurzes Update zu letzter Woche:

Glyphosat – Entscheidung verschoben

Beim gemeinsamen Treffen von Vertretern der 28-EU-Staaten und der Europäischen Kommission am Donnerstag konnte keine Einigung bzgl. der zukünftigen Zulassung von Glyphosat erreicht werden.

Während Deutschland sich bisher noch nicht offiziell zu seiner Entscheidung geäußert hat, sind Frankreich, Italien, Österreich und Luxembourg wohl gegen die weitere Zulassung.

Es geht weiterhin um eine Zulassung des Pestizides für eine 10-Jahreszeitraum.

Derweil geht die Auseinandersetzung um den Vorwurf, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seiner Risikoanalyse verschleiert und von Herstellern kopiert hat, weiter.

Die Plagiatsvorwürfe der Grünen sieht das BfR als ein Angriff, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschafter der Bundesinstitutionen zu untergraben.

So, nun aber zum agrirouter, der übrigens in Halle 15 auf der Agritechnica 2017 näher unter die Lupe genommen werden kann. 

Kein Problem bei der Digitalisierung mit dem agrirouter

Mit dem agrirouter bringt DKE Data eine internetbasierte Plattform für den Datenaustausch für Landwirte und Lohnunternehmer auf den Markt.

Die Innovation soll das Leben der Landwirte erheblich erleichtern, denn sie ermöglicht eine herstellerübergreifende Verbindung von Maschinen und Agrarsoftware.

Dafür wurde sie mit dem Silver Award der Agritechnica 2017 ausgezeichnet. 

Smart Farming, Farming 4.0, Precision Farming – Begriffe, die jeder von uns kennt und in die Zukunft unserer Höfe mehr und mehr prägen:

Highech auf dem Acker – Digitalisierung in der Landwirtschaft

Quelle: Bayerischer Rundfunk

„Die Landwirtschaft steht derzeit vor riesigen Herausforderungen: hoher Preisdruck, harte internationale Konkurrenz, weltwirtschaftliche Zwänge sowie steigende Anforderungen an die Qualität von Lebensmitteln und Umweltschutz. Eine effiziente und ressourcenschonende Bewirtschaftung ist deshalb wichtiger denn je. Dabei helfen digitale Technologien“, so Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. 

Dem wird wohl keiner widersprechen. Digitale Technologien, ohne geht es nicht mehr. Aber Digitalisierung ist nicht einfach die Lösung.

Sie bringt auch ihre Herausforderungen mit sich, insbesondere für Höfe, die nicht über unbegrenzte Ressourcen und Kapazitäten verfügen. 

Neben der Kompatibilität der verschiedenen Softwareanwendungen sind vor allem die hohen Investitionskosten und der Datenschutz ein erhebliches Problem für mittelständische und kleinere Betriebe. 

Es gibt ganzheitliche Lösung diverser Anbieter am Markt. Aber nicht für jeden Hof eignet sich die Anbindung an und damit Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter. Geschweige denn die damit verbundenen Kosten eines proprietären Systems.

Was kann der agrirouter?

Der agrirouter kann gerade mittelständische und kleinere Betriebe unterstützen: 

  • Herstellerübergreifende Plattform ermöglicht vereinfachten Datenaustausch, d.h. vereinfachte Betriebsprozesse, weniger Verwaltungsaufwand und gesteigerte Wirtschaftlichkeit
  • Vollständige Datenkontrolle durch persönliche Zusammenstellung des agrirouters, d.h. der Landwirt legt die Regeln fest und bestimmt, wer mit wem welche Daten und in welchem Umfang austauscht. 
  • Optimierung gesamter Produktionsprozesse, d.h. vom Beginn bis hin zur Lieferung des fertigen Produktes an die Abnehmer können Effizienz, energetischer und arbeitswirtschaftlicher Aufwand sowie die Nutzung der Betriebsmittel optimiert werden
  • Automisierung von Transfers mit jederzeit flexibler Anpassung vereinfachen Abläufe bei der täglichen Arbeit
  • Datenschutz durch  Transfer über schnelle Netzwerke nach mindestens den aktuellen Datenschutzrichtlinien
  • Datenhoheit bleibt beim Nutzer, das der agrirouter nur Daten transferiert aber nicht dauerhaft speichert
  • Flexibler Einsatz, da der agrirouter über jedes internetfähige Gerät erfolgen kann und die Anbindung an die eigenen Maschinen über Kommunikationseinheiten erfolgt, die auch nachgerüstet werden können

Preisgünstig und unabhängig

Wenn man den agrirouter mit zwei Worten beschreiben kann, dann wohl mit „preisgünstig“ und „unabhängig“. 

Preisgünstig

Die DKE-Data GmbH & Co. KG arbeitet als Non-Profit Unternehmen. Die Registrierung ist kostenfrei. Die Nutzungsgebühr wird vom jeweiligen Agrarsoftware-Anbieter in Rechnung gestellt.

Ansonsten fallen noch Gebühren beim Mobilfunkanbieter für die Internetnutzung an. Die geringen Nutzungsgebühren werden vor allem für mittelständische und kleine Unternehmen ein große Erleichterung sein. 

Unabhängig

Die Software, die von SAP entwickelt wurde, wird von vielen namenhaften Agrartechnik-Herstellern unterstützt

AGCO, Amazone, Deutz-Fahr, Grimme, Horsch, Krone, Kuhn, Lemken, Pöttinger und Rauch haben sich in einem Konsortium zusammengeschlossen, um einen herstellerunabhängigen und damit diskriminierungsfreien Datenaustausch zu ermöglichen. 

Mit SAP ist der sichere Betrieb und die internationale Nutzung sichergestellt. Zudem ist das System offen für weitere Marktteilnehmer wie etwa Herstellern von Landtechnik oder Händlern.

Der Ansatz des agrirouters wurde von den Herstellern verfolgt, weil digitale Landwirtschaft wohl nur mit einem gemeinsamen, herstellerunabhängigen Plattform funktionieren kann. 

Wird die fortschreitende Digitalisierung eine zunehmende Zusammenarbeit von Anbietern und Vereinheitlichung von Systemen führen?

Landtechnik Massey Ferguson Agra leizig

Landtechnik: Neues von MF, Deutz-Fahr und Case IH

Neues aus der Welt der Landtechnik: Massey Ferguson führt die ParaLevel-Technologie auch für seine Activa S-Baureihe ein. Deutz-Fahr erweitert die Serie 6 um drei neue Vier-Zylinder-Modelle und Case IH überarbeitet die Puma-Reihe zum neuen Modelljahr.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Nach den zahlreichen Firmenübernahmen der letzten Wochen und Monate ist es an der Zeit uns den „bodenständigeren“ Themen zu widmen, wie z.B. Milchpreise oder die aktuelle Ernte.

1. FrieslandCampina erhöht den Milchpreis auf 38,5 EUR je 100 kg Milch

Die Molkereigenossenschaft FrienslandCampina erhöht den Garantiepreis für August um 1,25 EUR gegenüber dem Vormonat Juli. Damit erhöht sich der Milchpreis auf 38,5 EUR je 100 kg Milch. Vor knapp 12 Monaten lag der Garantiepreis der gleichen Firma bei 25 EUR je 100 kg Milch.

Von welchen Annahmen geht den FrieslandCampina aus?

1. Steigende Nachfrage soll anhalten

2. Vorräte bleiben weiterhin niedrig

3. Butter und Käse werden teurer

4. Andere Referenzmolkereien werden nachziehen und den Auszahlungspreis ebenfalls erhöhen

Bleibt abzuwarten ob und wann die anderen Molkereigenossenschaften nachziehen und den Preis ebenfalls erhöhen.

2. BayWa Obst beantragt Kurzarbeit an Bodensee und Neckar

Im Bereich Kernobst schaut es in diesem Jahr sehr düster aus. In einer aktuellen Pressemitteilung, erklärte Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender BayWa AG folgendes:

„Wir erwarten die geringste Ernte seit 25 Jahren – für die Erzeugerbetriebe in der Region ist die Situation mehr als fordernd und bisweilen existenzbedrohend.“

Gegen der größten Missernte der letzten 25 Jahre sieht sich das Unternehmen jetzt gezwungen, Kurzarbeit zu beantragen. Diese Maßnahme soll die 100 Arbeitsplätze in der Region retten, so die Hoffnung der Company. Die Kurzarbeit soll ab Herbst 2017 in Kraft treten und bis Sommer 2018 anhalten. Es werden auch weitere Lösungsansätze in Betracht gezogen wie z.B. den vorübergehenden Einsatz in anderen Betrieben aus der Region.

Neben Süddeutschland, erlitten weite Teile Österreichs und Polens ebenfalls gravierende Ernteverluste von bis zu 70%.

3. Bayern: Begleitfahrzeuge für Mähdrescher in einigen Landkreisen jetzt Pflicht

Der Grund für diese Entscheidung liegt in den schweren Unfällen die in der vergangenen Zeit passiert sind. Die Verordnung gilt jedoch nicht für ganz Bayern. Betroffen sind die Landkreise Hof, Bamberg, Schweinfurt, Lichtenfels und Haßberge.

Wenn Ihr in Bayern tätig seid und vom zuständigen Landratsamt einen schriftlichen Hinweis erhaltet, dann gilt die Verordnung für Euch und Euer Betrieb.

Wer gilt als Mähdrescher-Begleiter?

Profesionelle Fahrer selbstverständlich aber auch private Autofahrer.

Erwähnenswert ist hierbei die tolle Aktion von Antenne Bayern. Unter dem Motto „Bayern helfen Bayern“ ermöglicht die Plattform das Zusammentreffen zwischen Landwirten mit Mähdreschern und privaten Autofahrern. Mehr zu dieser Aktion, erfahrt Ihr auf der Seite von Antenne Bayern.

Landtechnik und Neuheiten

Letztes Mal habe ich über drei Landtechnik – Giganten berichtet: John Deere, Case IH und AGCO, bzw. die Marke Challenger aus dem AGCO-Portfolio.

Heute geht’s weiter mit MF — erneut eine Marke aus dem AGCO-Konzern. Danach blicken wir auf Deutz-Fahr und seine erweiterte Serie 6. Zuletzt gibt’s erneut eine Meldung zu Case IH, der seine Puma-Baureihe zum neuen Modelljahr überarbeitet hat.

ParaLevel-Hangausgleich für Massey Ferguson Activa S Mähdrescher

Starten wir doch mit der Frage nach dem ParaLevel-Hangausgleich. Was ist das eigentlich?

Diese Technologie schwenkt den Mähdrescher mittels parallel verlaufender Achsstreben, wodurch eine breitere Bereifung möglich ist und dies wiederum einen aktiven Hangausgleich von bis zu 20% ermöglicht.

Der ParaLevel-Hangausgleich steht ab sofort für die 5- und 6-Schüttler-Mähdrescher MF Activa mit MCS (Multi Crop Separator) zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um die beiden Modelle:

  • MF Activa S 7345 S mit 243 PS und
  • MF Activa S 7347 S mit 206 PS.

Ein paar technische Details und Besonderheiten der neuen Landmaschinen aus dem Hause MF:

  • Für Landwirte geeignet die auf der Suche nach einer günstige Maschine sind und die hügelige Gegenden mit einem echten, hydraulischen Voll-Hangausgleich bewältigen wollen.
  • ParaLevel ermöglicht die gleiche Durchsatzleistung wie in der Ebene.
  • Ausstattung mit AGCO Power-Motoren; die leistungsstärkere Variante verfügt zusätzlich über ein PowerBoost mit 30 PS Zusatzleistung.
  • Einsatz eines SCR und damit Erfüllung der Emissionsnormen.
  • Verfügbar mit unterschiedlichen Einzugs-, Drusch- und Abscheidesystemen.

Der MCS soll laut Massey Ferguson eine aktive Kornabscheidung gewährleisten.

Ein elektronisches Pendel sorgt für eine schnelle und gleichzeitig präzise Nivellierreaktion auf wechselndes Gelände. Das System verfügt über zwei Betriabsarten:

  1. Transport-Modus: Der Mähdrescher senkt sich und verengt die Spurbreiten. Hierbei kann eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht werden.
  2. Working-Modus: Das System sorgt für eine automatische Senkung oder Erhöhung wodurch breitere Spuren resultieren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 18 km/h.

Quelle: traction, YouTube

Deutz-Fahr erweitert seine erst vor einem Jahr auf dem Markt gebrachte Serie 6

Knapp 12 Monate nach dem Launch, erweitert Deutz-Fahr seine Serie 6 um dreie neue 4-Zylinder. Es handelt sich hierbei um die Modelle: 6155.4, 6165.4 und 6175.4.

Kommen wir zu den technischen Spezifikationen:

  • Deutz TCD 4.1 4-Zylinder Motoren mit jeweils 156, 164 und 171 PS
  • SCR-Technologie und Abgasstufe IV
  • Kompakt-Kühlsystem
  • E-Viscolüfter für TTV-Modelle
  • 2.543 mm vergrößerte Radstand
  • 11.500 kg zulässiges Gesamtgewicht
  • Hydraulikanlage mit Pumpenleistung von 84 l/min serienmäßig
  • Positionsgesteuerte Frontkraftheber mit 4.110 kg Hubkraft (optional für TTV-Modelle)
  • Heckkraftheber mit 9.700 kg Hubkraft

Ähnlich wie bei den 6-Zylinder-Modellen, stehen den Kunden drei Getriebevarianten zur Wahl:

  • 5-Gang Powershift-Getriebe manuell mit 6 Lastschaltstufen vorwärts und 3 rückwärts
  • RCshift-Getriebe vollautomatisch
  • TTV-Getriebe für stufenloses Fahren und arbeiten bis 50 km/h

Vom Layout her, ähneln die neuen Modelle mit dem Design der 6-Zylinder-Baureihe und sind ab sofort über den Deutz-Fahr Vertrieb erhältlich.

Landtechnik von Case IH: Puma-Baureihe wurde überarbeitet

Die Agritechnica ist ja in wenigen Monaten und viele Hersteller bereiten ihre Top-Modelle bereits heute für die neue Saison vor. So auch Case IH der seine Puma-Reihe zum neuen Modelljahr überarbeitet hat.

Die wichtigten Neuheiten im Überblick — gültig für die Modelle Puma 185 Multicontroller bis Puma 240 CVX:

  • Verbesserte Vorderachsfederung mit Doppel-Druckspeicher
  • Adaptive Lenkung (ASC) ermöglicht die Änderung des Verhältnisses zwischen der Anzahl der Lenkradumdrehungen und dem Einschlagwinkel der Vorderräder
  • Steigerung des zulässigen Gesamtgewichts
  • ISOBUS-Klasse III

Die Puma-Baureihe verfügt über einen 6,7 l Motor von FPT Industrial und erfüllt mit dem Hi-eSCR Nachbehandlungssystem die Abgasstufe IV.

Die Großen der Landtechnik

Die Goliaths der Branche rüsten sich für die Zukunft.

Sie kaufen „Davids“ auf (siehe Firmenübernahmen der letzten Wochen) und positionieren sich strategisch für das was in den kommenden Jahren auf uns zugerollt kommt. Ich schreibe sehr bewusst „zugerollt kommt“, denn das was die neuen Technologien wie z.B. Virtual Reality oder Artificial Intelligence ermöglichen, ist teilweise erschreckend.

Die Story fängt ja mit Konzepten wie Precision Farming und autonome Landwirtschaft an. Wie es dann weitergeht, das werden wir erleben.

Die Frage ist und bleibt folgende:

Wollen wir die Zukunft gemeinsam mit den Goliaths unserer Branche mitgestalten oder bleiben wir als stumme Passagiere in einem Schnellzug Richtung Robotisierung & Co. sitzen?

Die Entscheidung liegt einzig und alleine bei uns.

Wo gehts Eurer Meinung mit der Landtechnik hin? Was erwartet uns tolles?

Landtechnik von John Deere auf agra 2017

Landtechnik: Neues von John Deere, Deutz-Fahr und Avant Tecno

Mit folgenden Neuheiten überrascht uns die Welt der Landtechnik: Same Deutz-Fahr hat für knapp 90 Millionen Euro ein neues Werk im bayerischen Lauingen eröffnet. Der finnische Hersteller Avant Tecno hat seinen neuen vollelektrischen Lader präsentiert. John Deere freut sich über sein Gewinn aus Q2.

Bevor wir die drei oben aufgeführten Hersteller näher unter die Lupe nehmen, hier noch ein kurzer Blick auf den inländischen und ausländischen Milchmarkt.

1. Omira soll von der Lactalis-Gruppe übernommen werden

Die endgültige Entscheidung der Gesellschafter soll am 22. Juni 2017 getroffen werden. Die 10-jährige Milchpreisgarantie soll einerseits die Weiterentwicklung der Standorte Ravensburg und Neuburg sichern, und andererseits Zustimmung bei den Bauern finden.

Beim Thema Milchgeld hinkte Omira schon seit Jahren hinter den umliegenden Molkereien hinterher. Das soll sich durch den Zusammenschluss nun ändern. Durch den Zusammenschluss ist sichergestellt, dass die Schweizer Molkerei Emmi nicht mehr im Spiel ist.

2. DMK Group ruft ein Joghurtprodukt zurück

Die Deutsche Milchkontor GmbH, kurz DMK Group, ruft das Produkt 4 x 150g Joghurt mild cremig gerührt mit der Bezeichnung „Gut & Günstig“, welcher vorwiegend bei Marktkauf und EDEKA angeboten wird, zurück.

Betroffen sind alle Produkte in dieser Verpackung mit einem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bis einschließlich 17.06.2017.

„Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall beim Öffnen der Becher ein Kunststoffteil lösen und in das Produkt fallen kann.“ – so die Begründung der DMK Group.

Quelle: Rückruf-Portal für Deutschland

3. Neuseeland soll dieses Jahr mehr Milch liefern als im Rekordjahr 2014

Mitarbeiter des US-Agrarministeriums (USDA) rechnen mit einer starken Milchproduktion aus Neuseeland. Diese soll in 2017 auf 21,9 Mio. Tonnen ansteigen; das wären 3% mehr als im Vorjahr und damit auch ein neuer Rekord.

Die EU-Kommission hält den Anstieg von 3% für realistisch. Höhere Kuhzahlen, tolle Weideflächen und höhere Erzeugermilchpreise – das freut die neuseeländischen Farmer und damit steht dem erneuten Durchbruch nichts mehr im Weg.

Landtechnik von Same Deutz-Fahr: 90 Millionen EUR für das Traktorenwerk „Deutz-Fahr Land“

Angekündigt wurde das Ganze bereits auf der Agritechnica in 2013. Nun ist es soweit.

Die Same Deutz-Fahr Gruppe hat in diesem Monat das Traktorenwerk „Deutz-Fahr Land“ und das Besucherzentrum „Deutz-Fahr Arena“ in Lauingen eröffnet. Kostenpunkt 90 Millionen EUR.

Quelle: Deutz-Fahr (official), YouTube

Ein paar Zahlen und Fakten im Übersicht:

  • 16 Typen (Modellreihen) bei einem Produktionsvolumen von 40 Traktoren pro Tag
  • 5.000 – 6.000 Traktoren ab 120 PS sollen hier jährlich gebaut werden
  • 150.000 qm Gesamtfläche neues Werk, 345.000 qm Gesamtfläche Betriebsgelände
  • 5.200 qm große Deutz-Fahr Arena soll bis zu 10.000 Besucher empfangen können

Das Besucherzentrum bietet einen großen Ausstellungsbereich, Schulungsräume, ein Museum, ein Restaurant und ein Fanshop.

Im Rahmen der Eröffnung wurden auch die Konzernergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 bekannt gegeben. Der Umsatz belief sich auf insgesamt 1,366 Mrd. EUR (1,7% weniger als im Vorjahr). Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 119 Mio. EUR (8 Mio. EUR weniger als im Vorjahr).

Zuletzt noch ein paar Infos zur Großtraktorenbaureihe Serie 11. Diese soll 2018 marktreif sein. Deutz-Fahr entwickele zudem auch leistungsstärkere Mähdrescher.

Verweilen wir doch noch ein bischen in der Welt der Zahlen und werfen einen Blick auf die Quartalszahlen (Q2) von John Deere.

Steigende Nachfrage beschert John Deere ein Gewinn von 802 Mio. USD im zweiten Quartal

Die Erwartungen von Deere & Company für 2017 liegen in punkto Gewinn bei 2,0 Mrd. USD und einer Umsatzsteigerung von 9%. Die Ergebnisse sind soweit vielversprechend: 802,4 Mio. USD Gewinn im zweiten Quartal des Geschäftsjahres. Im Vorjahr lag dieser bei nur 495,4 Mio. USD.

Welche Faktoren sind für das gute Ergebnis verantwortlich gewesen?

Zum einen lag es an der steigenden Nachfrage nach Land- und Baumaschinen. Zum anderen lag es u.a. an der Stabilisierung der Kernmärkte sowie dem Ertrag aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen an SiteOne.

Während die Sorgen für schwankende Umrechnungskurse eher in den Hintergrund gelangen sind, bereiten die Themen niedrige Erzeugerpreise für pflanzliche Produkte und die Schwäche des Tierhaltungssektors dem Landtechnik-Giganten aus den USA doch noch Kopfschmerzen, da sich diese weiterhin negativ auf die Verkäufe von Landmaschinen & Co. auswirken könnten.

Avant Tecno präsentiert mit dem e5 Modell seinen vollelektrischen Lader

Der finnische Hersteller Avant Tecno erweitert sein Lader-Portfolio. Die neue vollelektrische Version soll durch einen besonders langlebigen Lithium-Akku herausstechen.

Ein paar technische Spezifikationen im Überblick:

  • Blei-Säure-Batterie
  • 240 Ah Akku serienmäßig mit integrierter Ladeeinheit (230 V /16 A)
  • Zwei Elektromotoren: 6 kW Motor zum Fahren der Maschine + 2 kW Motor zur Bedienung des Ladehubarmes und der Zusatzhydraulik
  • 900 kg Hubkraft
  • 2,8 m Hubhöhe
  • 10 km/h Fahrgeschwindigkeit
  • über 150 Anbaugeräte

Der vollelektrische Multifunktionslader Avanti e5 befindet sich in Serienproduktion und kann bereits bestellt werden. Im Herbst soll mit dem Modell e6 ein vollelektrischer Radlader dazukommen.

Der Countdown läuft

Anfang des Monats war ich auf der AGRA in Leipzig. Da habe ich schonmal einen Vorgeschmack auf das bekommen was uns in wenigen Monaten auf der Agritechnica in Hannover erwarten wird.

Die Landmaschinen werden immer leistungsstarker und moderner. Smart Farming passiert auf Knopfdruck und lässt sich querbet integrieren. Die autonomen Gefährten sind zumindest in den Vitrinen schon so richtig auf dem Vormarsch.

Landtechnik gestern und heute – die Prinzipien bleiben unverändert, was sich jedoch rasant verändert sind die Technologien. Da sollen unsere Großeltern noch mitkommen; es wird immer schwieriger. Ob das gut ist oder nicht, darüber streiten sich die Geister…

Wie wird Eurer Meinung nach die Landtechnik in 2020 aussehen?

Landtechnik Deutz-Fahr Stand Agritechnica

Landtechnik: Neues von Deutz-Fahr, Pichon und Stegemann

Heute werfen wir einen Blick auf folgende Neuheiten aus der Landtechnik: Stegemann überarbeitet Gülle-Ansaugarm und trägt damit zu einer besseren Sicht des Fahrers bei. Pichon erweitert seine Miststreuer-Baureihe ML um vier Modelle. Deutz-Fahr präsentiert seine neue Schmalspurtraktor-Serien 5 DF/DS/DV und 5 DF Ecoline.

Überarbeiteter Gülle-Ansaugarm von Stegemann sorgt für bessere Sicht und mehr Komfort

Der westfälische Hersteller Stegemann hat seinen Überladeansaugarm überarbeitet und optimiert. Demnach sind die beiden Saug-/Druckrohre nicht mehr hintereinander sondern nebeneinander angeordnet.

Die Vorteile dieser neuen Bauart liegen auf der Hand:

  • Der Fahrer hat eine bessere Sicht auf die Straßen.
  • Die Hauptscheinwerfer werden beim Anbau des Ansaugarms nicht mehr verdeckt, d.h. Gülle kann ab sofort auch bei Dunkelheit ausgebracht werden.
  • Mehr Komfort beim Andocken: Fahrer muss bei Umfüllen von Gülle nicht die Kabine verlassen.
  • Kurze Umfüllzeiten aufgrund eines Saugbeschleunigers.

Die Gülle-Saugleitungen können über oder neben dem Traktor verlegt werden.

Das Ganze sieht dann wie folgt aus…

Quelle: YouTube, Stegemann Landtechnik

Pichon erweitert ML-Baureihe um vier neue Modelle

Kommen wir zum französischen Hersteller Pichon der sein Produktportfolio um die ML-Baureihe der Muck Master Miststreuer erweitert. Die vier neuen Modelle mit einem Ladevolumen von 21 bis 34 Kubikmeter kommen insbesondere für große landwirtschaftliche Betriebe in Frage.

Ein paar technische Details im Überblick:

  • alle Modelle sind verzinkt
  • erhältlich als Tandem- oder Tridem-Ausführung
  • 6 bis 8,5 m Ladefläche
  • verschiedene vertikale Verteiloptionen wie z.B. Dosierwalzen (1,70 m oder 1,90 m Länge) oder Streuscheiben
  • Wide-Body-Modelle mit Abschiebefunktion der Stirnwand (optional)
  • Silage-Kit für alle vier Modelle erhältlich (5 Kubikmeter große Heckklappe und 700 mm Bordwanderhöhungen)
  • ISOBUS

Hinzu kommt, dass die verzinkten Miststreuer über eine neue Ausbringmengensteuerung verfügen. Die Anpassungen erfolgen mit Hilfe des In-Cab-Touchscreen-Panels via des DPAE-Systems.

Die neue ML-Serie mit den Modellen ML60, ML65, ML75 und ML85 ist laut Pichon für jede Art von Festmist geeignet.

Die neue Schmalspurtraktor-Serie 5 DF/DS/DV und 5 DF Ecoline von Deutz-Fahr

Die laut Deutz-Fahr wendigsten Spezialtraktoren sollen die Arbeit im Wein- und Obstbau, Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommualeinsätzen produktiver und damit auch erfolgreicher machen.

Steigen wir doch direkt in die technischen Details ein:

  • Neuer Frontbereich
  • Neu designte Motorhaube
  • Lenkeinschlagswinkel von bis zu 60 Grad (sorgt für außerordentliche Wendigkeit dieser Spezialtraktoren: der Wenderadius schrumpft um 10% und beträgt durchschnittlich 3 m)
  • Einzelradgefederte Vorderachse
  • 3- und 4-Zylinder FARMotion Stage 3B Motoren (Common-Rail-Motoren mit elektronischer Einspritzung und 2.000 bar Einspritzdruck)
  • Kompaktes Kühlsystem mit vergößerter Kühlfläche, Ladeluftkühlung, Kraftstoffkühlung, Klimakondensator und Powercore Luftfilter mit Staubabscheidung
  • Kompakter Kraftstofftank mit 55 Liter Tankvolumen in den Vorderachsbock integriert
  • Dreistufige 5-Gang Powershift Getriebe mit bis zu 45 Vorwärts- und 45 Rückwärtsgänge und 40 km/h ECO
  • 5 verschiedene Hydraulikoptionen von einfach bis High-Tech
  • 6 Sitzvarianten mit verschiedenen Federungskonzepten, Materialien und Einstelloptionen
  • Infocenter im Armaturenbrett mit digitaler und analoger Anzeige

Damit sichergestellt wird, dass für jeden Betriebsprofil etwas dabei ist, stellt Deutz-Fahr insgesamt 44 Modelle von 75 PS bis 113 PS zur Auwahl.

Ein kurzer Blick noch in die Vergangenheit…

Deutz-Fahr Agroplus V/S/F Spezialtraktoren – wo alles begann…

Quelle: YouTube, Deutz Traktoren

Landtechnik gestern und heute

Unsere Landmaschinen werden immer technischer, innovativer, kompakter, wendiger, produktiver….

Die Wahrheit ist, dass der eine oder andere Landwirt bereits heute schon seine Schwierigkeiten hat mit dem ganzen Schnickschnack, auch dem Touchscreen-Panel zum Beispiel — so einfach dieser auch sein mag. Geschweige davon alle Funktionen des Software-Programms zu kennen bzw. gezielt einzusetzen. Und was tun wenn etwas in der Elektronik kaputt geht?

Die Zeiten wo wir selbst noch unter die Motorhaube gekuckt haben, um Ventile auszupusten oder Schläuche zu reparieren sind so gut wie vorbei. Je kompakter und komplexer es unter der Motorhaube wird, umso mehr haben die Service-Stellen der jeweiligen Hersteller zu tun und umso weniger Einfluss haben wir darauf.

Für uns Landwirte, muss der Traktor oder der Mähdrescher funktionieren. Gleichzeitig wollen wir unsere Arbeit produktiver und effizienter gestalten. Und das erfordert bessere Technologien und damit einhergehend auch fortlaufende Innovationen.

Wo geht es mit der Landtechnik in 2020 hin? Wird in drei Jahren noch jemand am Steuer eines Traktors sitzen oder dauert es noch bis unsere Fahrer durch autonome Landmaschinen bzw. Roboter ersetzt werden?

Landtechnik von Zetor auf Agritechnica

Landtechnik: Neues von Deutz-Fahr, Zetor, Claas und Case

Nach nur wenigen Tagen begrüssen wir das neue Jahr. Daher nutze ich diese Gelegenheit, um mich mit vier Produktneuheiten aus der Landtechnik zu verabschieden.

Die Protagonisten des heutigen Blogs sind Deutz-Fahr mit seiner überarbeiteten Serie 5 und 5G, der neue Zetor Major HS, das duale Häckselsystem X-tra Chopping von Case IH und die neue Claas Skorpion Baureihe mit neuen Funktionalitäten.

Bevor wir uns auf die Produktneuheiten stürzen, lasst noch kurz einen Blick auf folgende dre Kurzmeldungen werfen:

1. Krone Gruppe investiert 15 Mio. EUR für neues Testzentrum in Lingen

Das neue Krone Validierungszentrum soll auf einer Fläche von rund 13 Hektar im Industriepark Lingen entstehen. Hier sollen zukünftig Landmaschinen, Nutzfahrzeuge und eigene Achsen getestet werden.

Neben den Prüfeinrichtungen will das Unternehmen auch Themenfelder wie z.B. das autonome Fahren hiermit abdecken. Synergien sollen besser ausgeschöpft werden.

2. Die Hofnachfolge ist in vielen Familienbetrieben nicht geklärt

Der Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) enthüllt alarmierende Zahlen und Entwicklungen.

  • 32% der Landwirte waren 2013 älter als 55 Jahre (im Vergleich dazu, 18% der Erwerbsbevölkerung)
  • Die Hofnachfolge im Rahmen der Landwirtschaftszählung 2010 war nur für 31% der Einzelunternehmen geregelt. Jeder 5-te Inhaber ohne Hofnachfolge war 60 Jahre und älter.

3. Milchkrise: Branche und Bauern sprechen Klartext in der Doku „Die dunkle Seite der Milch“

Es gibt kaum ein lanwirtschaftliches Thema was die Medien in 2016 stärker beschäftigt hat als die Milchkrise. Passend dazu folgende Dokumentation des Bayerischen Rundfunks.

Wer ist schuld an der Milchkrise?

Die BR-Reporter sind dieser Frage nachgegangen und die Antworten in dem nachfolgenden Film zusammengetragen…

Quelle: MSO MindMap

Landtechnik: Produktneuheiten, News und Trends

Deutz-Fahr präsentiert zwei neue Kompakttraktoren-Baureihen

Nachdem Deutz-Fahr die Mittelklasse-Trakoren der Serien 6 und 7 überarbeitet hat, ist es an der Reihe die Kompakttraktoren anzupacken. Die überarbeitete Serie 5 besteht aus drei Modellen mit einer Motorleistung von 110 bis 126 PS. Die neue Serie 5G besteht aus sieben Modellen mit einer Motorleistung von 75 bis 116 PS.

Ein paar technische Details im Überblick:

  • Motorleistung bei allen Modellen um 5% erhöht
  • Abgasnorm Tier 4 final
  • Powercore-Luftfilter (optional Kühlsystem mit Viscolüfter)
  • Serie 5 Getriebe: 5-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Wendeschaltung, bis zu 4 Schaltgruppen, 2 der 3 Lastschaltstufen (20 bis 60 Gänge vorwärts/rückwärts)
  • Serie 5G Getriebe: 4 oder 5-Gang-Getriebe, mechanische oder elektrohydraulische Wendeschaltung, bis zu 4 Schaltgruppen, 2 oder 3 Lastschaltstufen (8 bis 60 Gänge vorwärts/rückwärts)
  • drei wählbare Hydrauliksysteme: 55-, 60 Eco- oder 90 l/min
  • 40km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Fahrerkabine mit Hydro-Silentblock-Aufhängung (sorgt laut Hersteller um eine 40%-ige Lärm- und Vibrationsreduzierung)
  • 8 Arbeitsscheinwerfer am Kabinendach und an den Holmen
  • 2 Arbeitsscheinwerfer in der Motorhaube (bei Serie 5 gibt es zwei zusätzliche LED-Leuchten in der Motorhaube)

Damit bleibt Deutz-Fahr was Innovationen anbelangt ganz vorne mit dabei. 2017 kann kommen…

Der neue Major HS von Zetor

Die Firma Zetor Tractors a.s. hat im Dezember sein Weihnachtsgeschenk für Landwirte enthüllt: ein neues Traktormodell, der Major HS.

Die Major-Baureihe erblickte das Licht in 2013. Fortan gibt es eine Modellumbenennung, d.h. die bestehenden Major-Modelle heissen ab sofort Major CL und der neue Major HS erweitert die Produktpalette.

Ein paar technische Details im Überblick:

  • 4-Zylinder-Motor mit 2,9 l Hubraum und 76 PS
  • 3,3 Tonnen Hubkraft
  • Neues Getriebe bestehend aus 24 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen
  • hydraulischer PowerShuttle
  • 40 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 120 Liter Kraftstofftank
  • drehbare Kotflügel sorgen für kleineren Wendekreis
  • Highlights in der Kabine: drehbarer Sitz, Beifahrersitz, neues Armaturenbrett, 8 Arbeitsscheinwerfer

Der neue Traktor eignet sich besonders gut für kleine und mittlere Betriebe sowie im Kommunaldienst. Die Auslieferung startet im ersten Quartal 2017.

Das neue duale Häckselsystem X-tra Chopping von Case IH

Weshalb musste ein neues Häckselsystem her?

Die Antwort des Herstellers Case IH ist ganz eindeutig, denn dadurch kann man „gut aufgefasertes Stroh mit einer durchschnittlichen Länge von 50 mm“ über die gesamte Bodenbreite verteilen.

Voraussetzung:

Das duale Häckselsystem X-tra Chopping ist für den 240-er Axial-Flow Mähdrescher mit bis zu 635 PS und Schneidwerken bis zu 12,5 m gedacht.

Zu den technischen Spezifikationen:

  • Häckselrotor verfügt über 8 Reihen mit insgesamt 96 Messern
  • Antrieb über Riemen mit einer konstanten Geschwindigkeit von 3.250 U/min
  • 12 Luftflügel helfen bei der guten Verteilung des Strohs
  • 2 verschiedene Luftflügelgrössen verfügbar: 35 mm und 50 mm

Die Vorteile des neuen dualen Systems: kurze Häcksellänge und Top Verteilng.

Das System hat sich bewährt. Dieser wurde in der Erntesaison 2016 bereits eingesetzt.

Claas überarbeitet Teleskoplader-Baureihe Skorpion

Claas hat seine Scorpion Baureihe überarbeitet.

Zu den Neuerungen zählen unter anderem:

  • eine neue Rüttelfunktion für das Entleeren der Schaufel bei z.B. feuchten oder klebrigen Gütern
  • ein Multikuppler für das An- und Abkoppeln der Hydraulikanschlüsse beim Wechsel der Anbaugeräte
  • neue Generation von Deutz-Motoren der Abgasstufe Stage IV; alle Top-Modelle sind serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet
  • hydrostatischer Varipower Fahrantrieb (optional)
  • zusätzliche Bereifungsvarianten

Selbstverständlich stehen je Modell auch weitere Ausstattungsmerkmale zur Verfügung. Die neue Baureihe inkl. den neuen Features kann ab sofort bestellt und gekauft werden.

Landtechnik in 2016

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Wir haben viel Gutes aber auch einiges an Chaos erlebt.

Von der Milch- bis zur Flüchtlingskrise war dieses Jahr wohl alles dabei. Andererseits erlebten wir tolle Innovationen in der Landtechnik und der Landwirtschaft allgemein.

Was erwartet uns in 2017?

Ich wage mal einen Blick in die gläserne Kugel und sage…

Neue autonome Traktoren und Landmaschinen.

Mehr Roboter.

Neue Drohnenmodelle die intelligenter agieren.

Mehr virtuelle Realität.

Mehr künstliche Intelligenz.

Ob das so kommt oder nicht, das werden wir sehen und erleben.

Im Namen von Agrarbetrieb bedanke ich mich für Eure Unterstützung und Loyalität in 2016 und wünsche Euch & Euren Liebsten ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr!