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Digitalisierung-Landtechnik-agrirouter

Digitalisierung – mit Chaos oder System

Ohne Digitalisierung der landwirtschaftlichen Prozesse ist eine produktive Landwirtschaft heutzutage nicht mehr bewältigbar.

Der Begriff Digitalisierung ist in aller Munde.

Von Software zum Betreiben von Traktoren, der Datenaustausch per Handy-App zwischen den Arbeitern, Verwaltungssoftware über externe Plattformen zum Austausch von Anbietern, Händeln und/ oder Abnehmern, die Liste digitaler Anwendungen und Anbieter ist vielfältig.

Und ergibt ein teils undurchsichtiges Netzwerk über viele Schnittstellen hinweg. Diesem Chaos will die DKE Data mit Ihrer neuesten Innovation, dem agrirouter, ein Ende bereiten. 

Bevor wir zum agrirouter von DKE Data kommen, noch ein kurzes Update zu letzter Woche:

Glyphosat – Entscheidung verschoben

Beim gemeinsamen Treffen von Vertretern der 28-EU-Staaten und der Europäischen Kommission am Donnerstag konnte keine Einigung bzgl. der zukünftigen Zulassung von Glyphosat erreicht werden.

Während Deutschland sich bisher noch nicht offiziell zu seiner Entscheidung geäußert hat, sind Frankreich, Italien, Österreich und Luxembourg wohl gegen die weitere Zulassung.

Es geht weiterhin um eine Zulassung des Pestizides für eine 10-Jahreszeitraum.

Derweil geht die Auseinandersetzung um den Vorwurf, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seiner Risikoanalyse verschleiert und von Herstellern kopiert hat, weiter.

Die Plagiatsvorwürfe der Grünen sieht das BfR als ein Angriff, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschafter der Bundesinstitutionen zu untergraben.

So, nun aber zum agrirouter, der übrigens in Halle 15 auf der Agritechnica 2017 näher unter die Lupe genommen werden kann. 

Kein Problem bei der Digitalisierung mit dem agrirouter

Mit dem agrirouter bringt DKE Data eine internetbasierte Plattform für den Datenaustausch für Landwirte und Lohnunternehmer auf den Markt.

Die Innovation soll das Leben der Landwirte erheblich erleichtern, denn sie ermöglicht eine herstellerübergreifende Verbindung von Maschinen und Agrarsoftware.

Dafür wurde sie mit dem Silver Award der Agritechnica 2017 ausgezeichnet. 

Smart Farming, Farming 4.0, Precision Farming – Begriffe, die jeder von uns kennt und in die Zukunft unserer Höfe mehr und mehr prägen:

Highech auf dem Acker – Digitalisierung in der Landwirtschaft

Quelle: Bayerischer Rundfunk

„Die Landwirtschaft steht derzeit vor riesigen Herausforderungen: hoher Preisdruck, harte internationale Konkurrenz, weltwirtschaftliche Zwänge sowie steigende Anforderungen an die Qualität von Lebensmitteln und Umweltschutz. Eine effiziente und ressourcenschonende Bewirtschaftung ist deshalb wichtiger denn je. Dabei helfen digitale Technologien“, so Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. 

Dem wird wohl keiner widersprechen. Digitale Technologien, ohne geht es nicht mehr. Aber Digitalisierung ist nicht einfach die Lösung.

Sie bringt auch ihre Herausforderungen mit sich, insbesondere für Höfe, die nicht über unbegrenzte Ressourcen und Kapazitäten verfügen. 

Neben der Kompatibilität der verschiedenen Softwareanwendungen sind vor allem die hohen Investitionskosten und der Datenschutz ein erhebliches Problem für mittelständische und kleinere Betriebe. 

Es gibt ganzheitliche Lösung diverser Anbieter am Markt. Aber nicht für jeden Hof eignet sich die Anbindung an und damit Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter. Geschweige denn die damit verbundenen Kosten eines proprietären Systems.

Was kann der agrirouter?

Der agrirouter kann gerade mittelständische und kleinere Betriebe unterstützen: 

  • Herstellerübergreifende Plattform ermöglicht vereinfachten Datenaustausch, d.h. vereinfachte Betriebsprozesse, weniger Verwaltungsaufwand und gesteigerte Wirtschaftlichkeit
  • Vollständige Datenkontrolle durch persönliche Zusammenstellung des agrirouters, d.h. der Landwirt legt die Regeln fest und bestimmt, wer mit wem welche Daten und in welchem Umfang austauscht. 
  • Optimierung gesamter Produktionsprozesse, d.h. vom Beginn bis hin zur Lieferung des fertigen Produktes an die Abnehmer können Effizienz, energetischer und arbeitswirtschaftlicher Aufwand sowie die Nutzung der Betriebsmittel optimiert werden
  • Automisierung von Transfers mit jederzeit flexibler Anpassung vereinfachen Abläufe bei der täglichen Arbeit
  • Datenschutz durch  Transfer über schnelle Netzwerke nach mindestens den aktuellen Datenschutzrichtlinien
  • Datenhoheit bleibt beim Nutzer, das der agrirouter nur Daten transferiert aber nicht dauerhaft speichert
  • Flexibler Einsatz, da der agrirouter über jedes internetfähige Gerät erfolgen kann und die Anbindung an die eigenen Maschinen über Kommunikationseinheiten erfolgt, die auch nachgerüstet werden können

Preisgünstig und unabhängig

Wenn man den agrirouter mit zwei Worten beschreiben kann, dann wohl mit „preisgünstig“ und „unabhängig“. 

Preisgünstig

Die DKE-Data GmbH & Co. KG arbeitet als Non-Profit Unternehmen. Die Registrierung ist kostenfrei. Die Nutzungsgebühr wird vom jeweiligen Agrarsoftware-Anbieter in Rechnung gestellt.

Ansonsten fallen noch Gebühren beim Mobilfunkanbieter für die Internetnutzung an. Die geringen Nutzungsgebühren werden vor allem für mittelständische und kleine Unternehmen ein große Erleichterung sein. 

Unabhängig

Die Software, die von SAP entwickelt wurde, wird von vielen namenhaften Agrartechnik-Herstellern unterstützt

AGCO, Amazone, Deutz-Fahr, Grimme, Horsch, Krone, Kuhn, Lemken, Pöttinger und Rauch haben sich in einem Konsortium zusammengeschlossen, um einen herstellerunabhängigen und damit diskriminierungsfreien Datenaustausch zu ermöglichen. 

Mit SAP ist der sichere Betrieb und die internationale Nutzung sichergestellt. Zudem ist das System offen für weitere Marktteilnehmer wie etwa Herstellern von Landtechnik oder Händlern.

Der Ansatz des agrirouters wurde von den Herstellern verfolgt, weil digitale Landwirtschaft wohl nur mit einem gemeinsamen, herstellerunabhängigen Plattform funktionieren kann. 

 

Wird die fortschreitende Digitalisierung eine zunehmende Zusammenarbeit von Anbietern und Vereinheitlichung von Systemen führen?

Landtechnikhersteller Horsch trotzt dem Trend

Landtechnikhersteller Horsch trotzt dem Trend und wächst

John Deere verliert zweistellig. AGCO verliert ebenfalls im zweistelligen Bereich. Ganz anders im Falle von Horsch.

Der deutsche Landtechnikhersteller beendet 2015, als das zweiterfolgreichste Jahr in seiner Firmengeschichte. Wie die Kollegen aus Schwandorf das hinbekommen haben… das schauen wir uns im heutigen Blog etwas genauer an.

Bevor ich die letzten Branchennews mit Euch teile und auf den Erfolg von Horsch eingehe, gibts erstmals etwas spannendes für alle Action & Stunt Fans.

Es geht darum einen 500 PS starken Volvo FH Lastwagen auf zwei Reifen zu balancieren. Und wie das bei solchen extremen Stunts immer so ist… da läuft nicht immer alles nach Plan. Schaut doch selbst!

 

Quelle: YouTube-Video von YouCar

Aktuelle News: Traktoren, Investitionen, Fusion

Weiter gehts mit drei brandaktuellen News aus unserer Branche…

1. Gold + Silber + Bronze… Fendt belegt die vorderen drei Plätze der beliebtesten Traktoren in 2015.

In der Top 10 Liste der meistgekauften Traktoren 2015 belegt Fendt gleich vier Plätze.

  • Platz #1 für den 313 Vario mit 120 PS
  • Platz #2 für den 724 Vario mit 220 PS
  • Platz #3 für den 516 Vario mit 163 PS und
  • Platz #10 für den 718 Vario mit 180 PS

Auf den vierten Platz befindet sich John Deere, dicht gefolgt von Claas auf den Plätzen 5 und 6. Platz 7 und 8 gehen an Deutz-Fahr. Platz 9 erneut an ein John Deere Modell (JD 6150R).

Quellen: Fendt News-Center und Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)

2. Kuhn investiert 17 Millionen EUR in ein neues Logistikzentrum in Saverne, Frankreich.

Der Landmaschinenhersteller Kuhn befindet sich auf einem Umstrukturierung- und Moderniedierungstripp seiner Logistik. Damit soll man dem Trend „steigende Profuktvielfalt und Produktgröße“ gerecht werden. Gemeint ist mit dem Letzteren, die zunehmende Größe der Landmaschinen, Traktoren & Co.

In Saverne (Frankreich) wo derzeit 1.200 Mitarbeiter beschäftigt sind, entsteht auf einer 10.000 qm großen Fläche, ein neues modernes Logistikzentrum. Die alten Fabrikhallen wurden bereits abgerissen. Das 20 m hohe moderne Gebäudekomplex soll genügend Platz bieten, um u.a. 18.000 Komponenten zu lagern.

Das 17 Millionen EUR teure Zentrum soll in der Lage sein, alle Kuhn Fertigungs- und Montagehallen rechtzeitig mit den exakt vorgegebenen Mengen beliefern zu können.

Die Inbetriebnahme des neuen Kuhn-Logistikzentrums erfolgt in der zweiten Hälfte von 2017.

3. Deutschlands größtes Molkereiunternehmen DMK fusioniert mit DOC Kaas.

Am 4. März hat die EU Kommission den Zusammenschluss von DMK Group und DOC Kaas aus den Niederlanden ohne Auflagen und Bedingungen freigegeben. Die Fusion soll mit Wirkung zum 1. April vollzogen werden.

Durch den Zusammenschluss wird die Wettbewerbsfähigkeit der Molkereiunternehmen nicht nur in Deutschland und den Niederlanden gestärkt, sondern in ganz Europa.

Landtechnikhersteller Horsch auf der Erfolgsspur

Horsch steht für Technik & Innovation, sowie Qualität & Kundenservice.

In 2015 stand Horsch auch für etwas ganz Besonderes — nämlich für ERFOLG!

Und das in einem Markt der weltweit Verluste einheimsen musste. Umso faszinierender finde ich die Top Leistung des deutschen Landtechnikherstellers.

Werfen wir doch einen Blick auf die Zahlen:

  • Umsatz 2015: 245,8 Millionen EUR (233 Mio. EUR in 2014)
  • Anstieg von 5,6% und damit
  • das zweiterfolgreichste Jahr in der Firmengeschichte

Die Entwicklung in den einzelnen Märkten stellte sich wie folgt dar:

  • 71% Exportanteil
  • Deutschland bleibt weiterhin der Hauptsabsatzmarkt gefolgt von Frankreich, Ukraine und Russland
  • Gute Ergebnisse gab es in Polen, Großbritannien, Dänemark, den skandinavischen Ländern, Bulgarien, rumänien, Tschechien und Ungarn

Und während die anderen Landtechnikhersteller ihre mehr oder minder miserable Performance auf schlechte Marktbedingungen und den ungünstigen Wechselkurs schieben, erweiterte die Tochtergesellschaft Horsch LLC das Produktportfolio und trug damit positiv zum Gesamtergebnis bei.

Des Weiteren setzt das Unternehmen aus Schwandorf auf die beiden Ländern China und Brasilien. So wurde in Brasilien z.B. bereits eine eigene Tochter gegründet.

Der „Umsatzkuchen“ teilt sich je Gerätetyp wie folgt auf:

  • 43% Umsatzanteil für Sätetechnik
  • 32% für die Bodenbearbeitung
  • 10% für Pflanzenschutz
  • 15% sind auf den Bereich Original Horsch-Ersatzteile entfallen

Entwicklung ohne Innovationen und Investitionen ist unvorstellbar. So investierte Horsch rund 8 Mio. EUR in sein Farming-Innovation-Training Zentrum (kurz FITZentraum) in Schwandorf. In Landau wurde die Produktionsfläche für rund 1,5 Mio. EUR wesentlich erweitert.

Jeder erzählt eine andere Story…

Ich finde es immer wieder faszinierend wie Unternehmen – sei es aus unserer Branche oder aus einer anderen, ihre Erfolge bzw. Mißerfolge erklären.

Jedes Mal wenn es um Verluste geht, dann werden externe Faktoren wie z.B schlechte Marktbedingungen, schlechtes Wetter, ungünstige Wechselkurse usw. als Hauptursachen für die negative Performance angegeben. In den seltensten Fällen trifft man auf eine Pressemeldung, wo das Unternehmen so fair ist und sich selbst als Grund für den Mißerfolg sieht.

Sobald es um Erfolge geht, dreht sich merkwürdigerweise das Rad. Als Hauptgrund werden auf einmal interne Faktoren genannt.

Machen wir das nicht genauso im alltäglichen Leben? Wenn etwas super läuft, dann liegt es an uns. Wenn etwas schief läuft, dann liegt es an der Politik, am Wetter, am Land, am was auch immer bloss nicht einer selbst…

Der Mensch ist und bleibt kreativ, das muss man uns lassen.

Von welchem Landtechnikhersteller seid Ihr am meisten überzeugt? Welche Firma beeindruckt Euch am meisten und warum?

Scheibeneggen Horsch Joker 6 RT 2015

Horsch Scheibeneggen: Erfolg beginnt bei der Stoppelbearbeitung

Erfolgreicher Ackerbau beginnt bei der Boden- bzw. Stoppelbearbeitung. Das weiss Horsch ganz genau. Der Hersteller hat in 2014 seine Scheibeneggen-Serie nämlich überarbeitet. Das Motto ist jedoch gleich geblieben: „Horsch Scheibeneggen für die exakte und schnelle Stoppelbearbeitung“.

In dem heutigen Beitrag berichte ich über die Änderungen (bzw. Verbesserungen) die bei den vier Scheibeneggen-Modellen von Horsch Joker CT, Joker RT, Joker RT Classic und Joker HD vorgenommen wurden.

Bevor wir noch einen kurzen Blick auf das Neueste aus dem Bereich Landtechnik, Ackerbau & Co. werfen, möchte ich folgendes Video mit Ihnen teilen.

In dem nachfolgenden Beitrag sehen Sie einen Horsch Joker 6 RT Modell aus dem Jahr 2015 im Einsatz bei Agrarbetrieb. Die Scheibenegge wird von einem Fendt 930 Traktor gezogen.

Die Bodenbearbeitung kann also losgehen…

Bodenbearbeitung bei Agrarbetrieb

Im Einsatz: Horsch Joker 6 RT Modell 2015

Nachrichten-Flash Landtechnik & Co.

  • Das auf Landwirte spezialisierte Online-Portal agri EXPERTS führt zur Zeit eine Befragung durch. In der anvisierten Studie geht es darum, die Auswirkungen des Greenings auf die Anbauplanung aufzudecken. Die Teilnehmer erhalten als agri EXPERTS Mitglieder exklusive Einblicke in die Anbauplanung 2016 Ihrer Berusfkollegen. Die Umfrage dauert 10 Minuten. Teilnehmen können Landwirte aller Betriebsgrößen und -formen. Zu gewinnen gibts u.a. einen Satz Mitas AC 65 Schlepperreifen im Wert von 10.000 EUR. Hier gehts zur Befragung…
  • Die Bayerische Staatsregierung weist darauf hin, dass die 68 anerkannten LEADER-Aktionsgruppen ab sofort Fördermittel aus dem EU-Programm beantragen können.  Für diese Aktionsgruppen stehen bis 2020 rund 111 Millionen EUR zur Verfügung (das sind 19 Mio. EUR mehr als in der vergangenen Förderperiode).

    „Die Anträge gibt es bei den neun Fachzentren „Diversifizierung und Strukturentwicklung“ an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bad Neustadt a. d. Saale, Ingolstadt, Kempten, Münchberg, Neumarkt i. d. OPf., Nördlingen, Regen, Rosenheim und Uffenheim.“

Agrarbetrieb Geschenk Landwirte 05

Die Vorteile der überarbeiteten Joker Scheibeneggen von Horsch

Schauen wir uns doch die einzelnen Änderungen je Scheibeneggen-Serie einzeln durch:

1. Scheibenegge Joker CT

Die neue Serie Joker CT verfügt neuerdings über einen 52 cm grossen Scheibendurchmesser. Die Egge eignet sich hervorragend für die flache und intensiv mischende Bodenbearbeitung. Des Weiteren ermöglichen die gezackten Hohlscheiben ein gutes Eindringverhalten.

Weitere Merkmale im Überblick:

  • 3-6 Meter Arbeitsbreite
  • 90 PS Schlepperleistung
  • Arbeitsgeschwindigkeit bis zu 20 km/h
  • Effiziente Rückverfestigung
  • Dreipunkt-Anbau
  • Verschleißarm und wartungsfreundlich

2. Scheibenegge Joker RT

Der neue Joker RT verspricht eine geringe Störanfälligkeit bei langen Ernterückständen und flacher Bearbeitung.

Sie wollen eine hohe Flächenleistung bei gleichzeitig gesteigerter Produktivität?

Dann empfiehlt Horsch die Scheibenelemente paarweise anzuordnen. Die Scheiben sind konisch geformt und zwar für einen gleichbleibenden Schnittwinkel von 17 Grad.

Weitere Merkmale des Joker RT im Überblick:

  • Besonders gut geeignet für die Produktion eines hohen Feinerdeanteils.
  • Doppel RollPack Packer mit einem Durchmesser von 55 cm
  • Ineinandergreifende Packerringe => helfen bei der Selbstreinigung
  • Für alle Bodenarten geeignet
  • Hydraulische Tiefenführungsräder (optional)

3. Scheibenegge Joker RT Classic

Die gezogene Scheibenegge Joker RT Classic eignet sich besonders gut für die Saatbettbereitung.

Ähnlich wie der Joker RT bietet der RT Classic den höchsten Durchgang durch die paarweise Anordnung der Scheiben.

Weitere Merkmal im Überblick:

  • 4,75 bis 7,75 m Arbeitsbreite
  • 150 PS Schlepperleistung
  • Maximale Arbeitsgeschwindigkeit von 20 km/h
  • Effiziente Rückverfestigung
  • Gezackte Hohlscheiben ermöglichen ein gutes Eindringverhalten
  • Verschleißarm und wartungsfreundlich

4. Scheibenegge Joker HD

Die gezogene Scheibenegge Joker HD ermöglicht Arbeitstiefen von maximal 15 cm. Es handelt sich hierbei um eine kompakte und gleichzeitig sehr stabile Egge mit hohem Einebnungsvermögen. 

Der Joker HD soll laut Angaben von Horsch in der Lage sein große Mengen von organischem Material schneiden und intensiv einmischen zu können.

Weitere Merkmale im Überblick:

  • Arbeitsbreiten von 5 bis 7,50 m
  • Einsetzbar ab 220 PS Schlepperleistung
  • Maximale Arbeitsgeschwindigkeit von 20 km/h
  • Effiziente Rückverfestigung
  • 6 mm DiscScheiben Stärke
  • Bis zu 58 Disc-Scheiben

Die richtige Scheibenegge auszuwählen stellt den einen oder anderen Landwirt vor kleinere (manchmal sogar größere) Herausforderungen. Muss aber nicht sein.

Dabei gilt es auf folgende Elemente zu achten:

  • Durchmesser und Form der Scheiben (heutzutage sind Arbeitstiefen von bis zu 20 cm keine Seltenheit mehr)
  • Einzeln oder paarweise Aufhängung der Scheiben
  • Die richtige Walze auswählen, denn dies ist essentiell bei der Tiefenführung, Rückverfestigung und Nachzerkleinerung von Kluten

Bodenbearbeitung Futsch… Erfolg Futsch.

Die Basis eines erfolgreichen Ackerbaus ist die Bodenbearbeitung und deshalb sollte bei der Wahl der richtigen Scheibenegge nicht gespart werden.

Welche Scheibeneggen bevorzugen Sie? Haben Sie einen Hersteller mit dem Sie bis dato richtig gute Erfahrungen gesammelt haben und diesen mit gutem Gewissen weiterempfehlen können? Freue mich auf Ihr Kommentar.

 

Agrarbetrieb Geschenk Landwirte 01

Landtechnik von Horsch auf Agra 2015

Landtechnik Neuheiten: John Deere Umsatzeinbruch zweistellig

Bei dem US-Landmaschinenhersteller John Deere scheppert es zur Zeit ganz schön heftig. Das Unternehmen hat vor wenigen Tagen seine Halbjahreszahlen veröffentlicht: 17% weniger Umsatz. Die weltweite Konjunkturabschwächung wird als Hauptgrund für das zweistellige Minus gesehen.

Was die letzten Tage und Wochen Neues im Bereich Landtechnik & Co. mit sich gebracht haben, erfahren Sie in dem heutigen Beitrag.

Zunächst aber — wie gewohnt, schauen wir uns ein kurzes Video an. Dieses Mal gibts einen Clip aus dem Hause Agrarbetrieb. Im Einsatz der Horsch Joker 6 RT Modell 2015 gezogen von einem Fendt 930 Traktor.

Landtechnik 2015: Bodenbearbeitung bei Agrarbetrieb

Nachrichten-Flash Landtechnik & Co.

  • Weniger Neuzulassungen von Traktoren in Deutschland. Im April 2015 wurden laut VDMA 3.458 Traktoren zugelassen. Das sind 2,2% weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden in Deutschland 10.413 Traktoren neu zugelassen.
  • Der Hersteller Trelleborg führt die neue Schlepperreifen-Generation ProgressiveTraction nun auch für den Leistungsbereich von 40 bis 240 PS ein. Die ersten verfügbaren Größen werden der 420/70R28 und der 520/70R38 sein. Die Reifen sollen bis zu 17% mehr Traktion aufbringen als der Marktdurchschnitt in diesem Segment und damit ordentlich Kraftstoff einsparen.
  • Die niederländische Käsereigenossenschaft DOC Kaas hat sich für einen Zusammenschluss mit dem Deutschen Milchkontor (DMK) ausgesprochen. Die Fusion soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden muss noch eingeholt werden.
  • Der Bayerische Bauernverband (BBV) ist auch dieses Jahr auf der Suche nach dem Landwirt mit der besten Idee bei der Umsetzung der Aktion „Blühende Rahmen“. Bis zum 1. August 2015 können sich Landwirte für den Wettbewerb anmelden. Senden Sie eine Email an Umwelt@BayerischerBauernverband.de mit dem Betreff : „Wettbewerb Blühende Rahmen“ oder schicken Sie Ihre Bewerbung per Post an die Adresse des Bayerischen Bauernverbands.

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John Deere: 17% weniger Umsatz als im Vorjahr

Halbzeit bei John Deere. Das Unternehmen hat seine neuen Quartalszahlen veröffentlicht und die Ergebnisse sind alles andere als berauschend.

  • Umsatzrückgang im ersten Halbjahr liegt bei 17%.
  • Im zweiten Quartal sanken die weltweiten Umsätze um 18% auf 8,171 Milliarden US-Dollar.
  • Die Maschinenumsätze in den USA und Kanada gingen im ersten Halbjahr um 14% zurück.
  • Die Maschinenumsätzen in den restlichen Märkten sanken im ersten Halbjahr um 28%.

Der Ausblick trübt sich weiter ein

Aufgrund der weltweiten Konjunkturabschwächung rechnet John Deere auch in den kommenden Monaten mit negativen Zahlen. So geht das Unternehmen davon aus, dass im Geschäftsjahr 2015 die Maschinenumsätze voraussichtlich um 19% niedriger ausfallen werden.

Weitere Gründe für die schlechte Performance und sinkende Nachfrage nach Landmaschinen sieht John Deere in folgenden Faktoren:

  • tiefe Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe (z.B. niedrige Getreidepreise)
  • weltweit sinkende Einkommen der Landwirte
  • Druck auf die Milcherzeugung
  • ungünstige Wechselkurse

Demnach rechnet Deere & Company in 2015 mit einem Gewinn in Höhe von etwa 1,9 Milliarden US-Dollar.

Ihre Meinung zur Landtechnik

Wie werden wohl die Halbjahreszahlen der anderen großen Landtechnikhersteller aussehen?

Ich bin gespannt ob wir derart schlechte Zahlen auch bei den hiesigen Herstellern sehen werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die anstehende Agritechnica bei dem einen oder anderen noch „umsatztechnisch“ etwas helfen wird. Die letzte Messe vor zwei Jahren war für viele Aussteller ein Triumph.

Welche Innovationen aus dem Bereich Landtechnik, Drohnen & Feldroboter oder landwirtschaftliche Apps interessieren Sie am meisten?

 

Agrarbetrieb Geschenk Landwirte 01

Horsch Focus 4 TD, Agritechnica 2013

Horsch feiert Rekordumsatz in 2013

Dieses Jahr feiert das Schwandorfer Unternehmen Horsch Maschinen GmbH sein 30-jähriges Jubiläum (1984 – 2014). Bevor sich alles um 2014 dreht, erfreut sich der innovative Landmaschinenhersteller Horsch erstmals über sein Rekordergebnis aus letztem Jahr.

Mit einem Umsatz von 252 Millionen Euro (in 2012 lag der Umsatz bei 226 Mio. Euro) und einer gigantischen Steigerung von 145% seit 2010, übertraf sich der globale Hersteller selbst. Kaum ein anderer Hersteller aus der Lantechnikbranche kann solche Ergebnisse vorweisen, geschweige denn auf diese enormen Steigerungsraten zurückgreifen.

Horsch mit starker Performance in seinen Stammmärkten

Zum Umsatzsprung 2013 trugen schwerpunktmäßig folgende Märkte bei:

  • die Stammärkte Deutschland, Frankreich, Polen, Tschechien, Großbritannien, Rumänien und Dänemark
  • die wiedererstarkten Märkte Russland und Ukraine
  • Südafrika, wo Horsch bereits seit einigen Jahren aktiv ist

USA-Geschäft im Umsatzergebnis nicht enthalten

Die positiven Ergebnisse der Horsch LLC (bestehend aus Horsch North America und Horsch Anderson) sind in dem oben aufgeführten Gesamtumsatz nicht enthalten.

Horsch LLC konnte in 2013 seine Marktanteile und das Produktportfolio ausbauen. Neue Vertriebspartner und hervorragende Serviceleistungen trugen zu einem überproportionalen Wachstum des Unternehmens bei.

Besonders beliebt waren bei den nordamerikanischen Kunden die Kurzscheibenegge Joker und die Einzelkornsämaschine Maestro.

Scheibenegge Horsch Joker in Aktion

Schnelle Stoppelbearbeitung

Horsch-Umsätze je Produktlinie

Die Produktlinien Pronto, Terrano, Joker und Maestro erwirtschaften die größten Umsätze. Lobenswert sind auch die Verkaufszahlen des Pflanzenschutz Horsch Leeb, welches letztes Jahr auf der Agritechnica mit der DLG-Silbermedaille ausgezeichnet wurde.

Seit nunmehr 30 Jahren steht Horsch für das Motto „schneller, einfacher und sicherer“. Nach Auffassung des Herstellers muss eine Landmaschine ihre Arbeit schnell erledigen, einfach in der Handhabung sein und zum sicheren Endergebnis führen.

DEIN GESCHENK VON AGRARBETRIEB: Startpaket für innovative Landwirte

30-jähriges Jubiläum 

Horsch Focus 4 TD, Agritechnica 2013

Horsch Focus 4 TD, Agritechnica 2013
(c) Agrarbetrieb.com

Ohne Personal, keine Rekorde. Auch in diesem Bereich hat Horsch aufgestockt. Weltweit arbeiten rund 1.100 Personen bei Horsch. Dort wo die Konzernleitung Handlungsbedarf sieht, entstehen auch in 2014 neue Stellen.

Wie die Investitionspläne des Unternehmen für 2014 im Einzelnen aussehen, erfahren wir aus einem aktuellen Blog:

National und international stehen auch im Jubiläumsjahr millionenschwere Investitionen im Plan. Am Standort Schwandorf wird das 2009 in Betrieb genommene Logistikzentrum mit seinem Hochregallager für rund 600.000 Euro im Bereich Großpalettenlager erweitert. Außerdem beginnen die Arbeiten für eine Erweiterung/Neubau des FITZentrums, dem Horsch Schulungszentrum. In Russland wird ein komplett neues Betriebsgebäude mit Büro-, Schulungs- und Lagerräumen für 2 Millionen Euro eröffnet. In den USA wird nach der letztjährigen Erweiterung des Produktionsstandortes in Harper/Kansas in diesem Sommer die komplett neue Fabrik nahe Fargo in North Dakota eröffnet. Hier liegt die Investitionssumme bei etwa 15 Millionen Euro.

Horsch Ausblick auf 2014

Die Pläne für 2014 sehen ähnlich wie bei John Deere eher konservativ aus. Der rückläufige Trend in einigen Märkten aufgrund klimatischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen führt auch bei der Firma Horsch zu einer etwas vorsichtigen aber trotzdem realistischen Planung.

Haben Sie Horsch Landmaschinen im Einsatz? Was finden Sie Klasse an Horsch und wo sehen Sie Verbesserungspotenziale? Ich freue mich auf Ihr Kommentar.