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Digitalisierung-Landtechnik-agrirouter

Digitalisierung – mit Chaos oder System

Ohne Digitalisierung der landwirtschaftlichen Prozesse ist eine produktive Landwirtschaft heutzutage nicht mehr bewältigbar.

Der Begriff Digitalisierung ist in aller Munde.

Von Software zum Betreiben von Traktoren, der Datenaustausch per Handy-App zwischen den Arbeitern, Verwaltungssoftware über externe Plattformen zum Austausch von Anbietern, Händeln und/ oder Abnehmern, die Liste digitaler Anwendungen und Anbieter ist vielfältig.

Und ergibt ein teils undurchsichtiges Netzwerk über viele Schnittstellen hinweg. Diesem Chaos will die DKE Data mit Ihrer neuesten Innovation, dem agrirouter, ein Ende bereiten. 

Bevor wir zum agrirouter von DKE Data kommen, noch ein kurzes Update zu letzter Woche:

Glyphosat – Entscheidung verschoben

Beim gemeinsamen Treffen von Vertretern der 28-EU-Staaten und der Europäischen Kommission am Donnerstag konnte keine Einigung bzgl. der zukünftigen Zulassung von Glyphosat erreicht werden.

Während Deutschland sich bisher noch nicht offiziell zu seiner Entscheidung geäußert hat, sind Frankreich, Italien, Österreich und Luxembourg wohl gegen die weitere Zulassung.

Es geht weiterhin um eine Zulassung des Pestizides für eine 10-Jahreszeitraum.

Derweil geht die Auseinandersetzung um den Vorwurf, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seiner Risikoanalyse verschleiert und von Herstellern kopiert hat, weiter.

Die Plagiatsvorwürfe der Grünen sieht das BfR als ein Angriff, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschafter der Bundesinstitutionen zu untergraben.

So, nun aber zum agrirouter, der übrigens in Halle 15 auf der Agritechnica 2017 näher unter die Lupe genommen werden kann. 

Kein Problem bei der Digitalisierung mit dem agrirouter

Mit dem agrirouter bringt DKE Data eine internetbasierte Plattform für den Datenaustausch für Landwirte und Lohnunternehmer auf den Markt.

Die Innovation soll das Leben der Landwirte erheblich erleichtern, denn sie ermöglicht eine herstellerübergreifende Verbindung von Maschinen und Agrarsoftware.

Dafür wurde sie mit dem Silver Award der Agritechnica 2017 ausgezeichnet. 

Smart Farming, Farming 4.0, Precision Farming – Begriffe, die jeder von uns kennt und in die Zukunft unserer Höfe mehr und mehr prägen:

Highech auf dem Acker – Digitalisierung in der Landwirtschaft

Quelle: Bayerischer Rundfunk

„Die Landwirtschaft steht derzeit vor riesigen Herausforderungen: hoher Preisdruck, harte internationale Konkurrenz, weltwirtschaftliche Zwänge sowie steigende Anforderungen an die Qualität von Lebensmitteln und Umweltschutz. Eine effiziente und ressourcenschonende Bewirtschaftung ist deshalb wichtiger denn je. Dabei helfen digitale Technologien“, so Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. 

Dem wird wohl keiner widersprechen. Digitale Technologien, ohne geht es nicht mehr. Aber Digitalisierung ist nicht einfach die Lösung.

Sie bringt auch ihre Herausforderungen mit sich, insbesondere für Höfe, die nicht über unbegrenzte Ressourcen und Kapazitäten verfügen. 

Neben der Kompatibilität der verschiedenen Softwareanwendungen sind vor allem die hohen Investitionskosten und der Datenschutz ein erhebliches Problem für mittelständische und kleinere Betriebe. 

Es gibt ganzheitliche Lösung diverser Anbieter am Markt. Aber nicht für jeden Hof eignet sich die Anbindung an und damit Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter. Geschweige denn die damit verbundenen Kosten eines proprietären Systems.

Was kann der agrirouter?

Der agrirouter kann gerade mittelständische und kleinere Betriebe unterstützen: 

  • Herstellerübergreifende Plattform ermöglicht vereinfachten Datenaustausch, d.h. vereinfachte Betriebsprozesse, weniger Verwaltungsaufwand und gesteigerte Wirtschaftlichkeit
  • Vollständige Datenkontrolle durch persönliche Zusammenstellung des agrirouters, d.h. der Landwirt legt die Regeln fest und bestimmt, wer mit wem welche Daten und in welchem Umfang austauscht. 
  • Optimierung gesamter Produktionsprozesse, d.h. vom Beginn bis hin zur Lieferung des fertigen Produktes an die Abnehmer können Effizienz, energetischer und arbeitswirtschaftlicher Aufwand sowie die Nutzung der Betriebsmittel optimiert werden
  • Automisierung von Transfers mit jederzeit flexibler Anpassung vereinfachen Abläufe bei der täglichen Arbeit
  • Datenschutz durch  Transfer über schnelle Netzwerke nach mindestens den aktuellen Datenschutzrichtlinien
  • Datenhoheit bleibt beim Nutzer, das der agrirouter nur Daten transferiert aber nicht dauerhaft speichert
  • Flexibler Einsatz, da der agrirouter über jedes internetfähige Gerät erfolgen kann und die Anbindung an die eigenen Maschinen über Kommunikationseinheiten erfolgt, die auch nachgerüstet werden können

Preisgünstig und unabhängig

Wenn man den agrirouter mit zwei Worten beschreiben kann, dann wohl mit „preisgünstig“ und „unabhängig“. 

Preisgünstig

Die DKE-Data GmbH & Co. KG arbeitet als Non-Profit Unternehmen. Die Registrierung ist kostenfrei. Die Nutzungsgebühr wird vom jeweiligen Agrarsoftware-Anbieter in Rechnung gestellt.

Ansonsten fallen noch Gebühren beim Mobilfunkanbieter für die Internetnutzung an. Die geringen Nutzungsgebühren werden vor allem für mittelständische und kleine Unternehmen ein große Erleichterung sein. 

Unabhängig

Die Software, die von SAP entwickelt wurde, wird von vielen namenhaften Agrartechnik-Herstellern unterstützt

AGCO, Amazone, Deutz-Fahr, Grimme, Horsch, Krone, Kuhn, Lemken, Pöttinger und Rauch haben sich in einem Konsortium zusammengeschlossen, um einen herstellerunabhängigen und damit diskriminierungsfreien Datenaustausch zu ermöglichen. 

Mit SAP ist der sichere Betrieb und die internationale Nutzung sichergestellt. Zudem ist das System offen für weitere Marktteilnehmer wie etwa Herstellern von Landtechnik oder Händlern.

Der Ansatz des agrirouters wurde von den Herstellern verfolgt, weil digitale Landwirtschaft wohl nur mit einem gemeinsamen, herstellerunabhängigen Plattform funktionieren kann. 

 

Wird die fortschreitende Digitalisierung eine zunehmende Zusammenarbeit von Anbietern und Vereinheitlichung von Systemen führen?

Insekten-Landwirtschaft-Lebensmittel

Sind Insekten das Nahrungsmittel der Zukunft?

Kulinarische Erlebnisse aus der ganzen Welt erfreuen sich in Europa großer Beliebtheit. Insekten auf dem Teller sind hierzulande jedoch noch eine Seltenheit.

Was bei den meisten Europäern wohl eher Brechreiz auslöst, ist in anderen Teilen der Welt, etwa in Asien und in vielen Ländern der südlichen Hemisphäre, seit Jahrtausenden ein ganz „normales“ Lebensmittel.

Und denkt nicht, dass Insekten nur von Naturvölkern und dem armen Teil der Bevölkerung verzerrt wird.

Für 2 Milliarden Menschen sind Insekten ein ganz normales Nahrungsmittel und werden zumeist wegen ihres Geschmackes verzerrt.

Der Geschmack von Insekten wird teils sogar so sehr geschätzt, dass sie in manchen Ländern ein hochpreisiger kulinarischer Genuss sind.

Die Akzeptanz steigt stetig, aber dennoch sind Insekten in Europa bisher eher noch eine Kuriosität.

Ob in Lutschern oder in trendigen Restaurants, in denen die Tierchen kunstvoll auf dem Teller angerichtet werden – Insekten zu essen hat eher etwas mit Mutprobe oder exotischem Erlebnis zu tun.

Aber seit Jahren wird auch in der EU kräftig geforscht, wie die kleinen Krabbeltiere manches Problem der Ernährung besser lösen können.

Sind Insekten die Nahrungsquelle der Zukunft?

Repräsentanten der  FAO (Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen) würden diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Laut der FAO sollten wir mehr Insekten essen.

In 2050 wird die Weltbevölkerung auf 9 Billionen Menschen angewachsen sein. Schon heute sind die begrenzten Ressourcen ein Problem.

Nur beim Erwähnen von Stichworten wie Boden, Wasser, Wald, Fische, Artenvielfalt oder nicht erneuerbare Energien werden Euch jede Menge bekannte Problemthemen durch den Kopf gehen.

Aber wie sollen Grillen, Käfer und Co. diese Probleme der Menschheit lösen?

Nahrhaft und Nachhaltig

Die Vorteile von Insekten lassen sich wohl mit diesen beiden Adjektiven am besten beschreiben. Sie sind nahrhaftig und nachhaltig.

Insekten als nahrhaftes Lebensmittel

Wusstet Ihr, dass Insekten ein sehr gesundes Lebensmittel sind?

Sie enthalten viele Mikronährstoffe wie Eisen, Selen, Magenesium, Kupfer und Zink und reichlich Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren und auch Vitamine.

Nachhaltige Produktion von Insekten

Aber das Insekten so als Nahrungsmittel der Zukunft gesehen werden, liegt wohl eher an den folgenden Vorteilen:

Bessere Umweltbilanz

Insekten sind Kaltblüter, d.h. sie verwerten Futter wesentlich effizienter.

Als Futter können organische Abfälle aller Art verwendet werden.

Das Wegschmeißen von Lebensmitteln ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Als Futter für die Krabbeltiere wär der Abfall nicht verschwendet.

Sie produzieren auch wesentlich weniger schädliche Treibhausgase.

Schont die Ressourcen

Für ein Kilogramm Heuschreuke braucht es nur 8 Liter Wasser. Im Gegensatz dazu: für einen Kilogramm Rinderbraten braucht es zumindest 20.000 Liter Wasser bei der Produktion.

Generell werden für die Produktion gleicher Mengen an Eiweiß weniger Futter oder auch Land benötigt.

Erhalt der Biodiversität

Als Ersatz für Inhaltsstoffe wie Fischmehl oder Soja, kann die Umwelt erheblich besser geschützt werden:

das Ausbeuten der Meere als auch das Abholzen von Regenwälder könnte erheblich eingeschränkt werden.

Da Insekten ganz einfach auch lokal oder regional gezüchtet werden können, ist man nicht auf andere geographische Regionen angewiesen.

In der Tat sind Vorreiter bereits am Entwickeln der ersten „Eiweißmaschinen“ für daheim:

Die Insektenfarm für zu Hause

Quelle: Galileo

Die Insektenfarm für zu Hause? Wahrscheinlich braucht es hierfür noch ein bisschen mehr Gewöhnungszeit.

Die Ernährungsindustrie macht sich derweil Gedanken, wie die kleinen Larven in Burgern, Fitnessriegeln, Currywurst und Co. Akzeptanz finden können.

Der Kopf scheint für den Verzehr die größte Hürde zu sein. Verarbeitet wird man geschmacklich die Inhaltsliste wohl nicht mehr herausschmecken.

Und ehrlich, wenn man auf die Inhaltsstoffe von verarbeiteten Lebensmittel schaut, sind dann die Würmer nicht eine bessere Alternative?

Wenn Verbraucher die chemischen Zutaten ihrer Nahrung in ihrer Ausgangsform sehen würden, würde ihnen wohl auch ganz mulmig werden.

Das sie oft zudem giftig für die Gesundheit sind, ist auch zu genüge bekannt. Also auf ins Insektenzeitalter?

Hürden für die allgemeine Verbreitung

So einfach ist es dann auch nicht, denn die rechtlichen Rahmenbedingungen sind sehr komplex. In der EU sind Insekten bisher nicht als Nahrungsmittel zugelassen.

Denn auch wenn in anderen Teilen der Welt der Verzerr normal ist, beim Züchten, Verarbeiten und Vermarkten im großen Stil müssen auch Insekten die rechtlichen Bestimmungen der EU in Punkto Lebensmittelsicherheit einhalten.

Ausserdem weiss man generell noch sehr wenig zu den Nutz- und Nährwerten dieser Tiergruppe.

Was passiert in den Körpern mit den Nährstoffen, wenn die Tiere in den diversen Formen verarbeitet werden und wie sind die Auswirkungen? Wie sieht es aus mit Allergien, Krankheiten oder ähnlichem? Hier sind noch viele Fragen offen.

Und natürlich stellen sich auch ethische Fragen. Wir kennen die Fragen, die sich heutzutage beim Züchten und Verarbeiten von Tieren stellen.

Diese werden zwangsläufig auch bei der Produktion von schwarzer Soldatenfliege, Mehlkäfer oder der Wanderheuschrecke aufkommen.

Die Schweiz hat als erstes Land Insekten bereits als offizielles Nahrungsmittel zugelassen.

Seit Mai 2017 können Mehlwürmer, Grashüpfer und Grillen dort ganz normal in Supermärkten gekauft werden.

Die EU zieht mit einer Verordnung nach, die ab 2018 Insekten als Nahrungsmittel zulässt.

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis wir kleine Fliegenfarmen neben unserer Kräuterbank zum Kochen stehen haben.

Als Inhaltsstoffe für Tierfutter und andere Produkte könnten Insekten jedoch schon bald eine große Rolle spielen.

Erste Produktionsanlagen werden hierfür bereits erbaut. So etwa gerade in den Niederlanden.

Eine große Anlage zur Züchtung von Fliegenlarven soll 2018 den Betrieb aufnehmen und auf Basis von Lebensmittelresten Tierfutter produzieren.

Welche Auswirkungen wird Eurer Meinung nach die Zulassung ab 2018 auf die deutsche Landwirtschaft haben?

landwirtschaft-innovation-jahresende

Landwirtschaft: mit Innovation ins neue Jahr

Es geht auf den Winter zu. Auch wenn die Arbeit in der Landwirtschaft nie ausgeht,  jetzt ist ein guter Zeitpunkt, seinen landwirtschaftlichen Betrieb näher unter die Lupe zu nehmen.

Oder besser, dessen Performance in diesem Jahr. Denn das Jahr geht dem Ende zu. Und in nur wenigen Wochen beginnt ein neues Jahr mit vielen Möglichkeiten und Herausforderungen.

Lasst uns nicht erst auf Sylvester warten, um die Ziele für 2017 festzulegen. Jetzt ist eine gute Zeit, um zu reflektieren, was wir in diesem Jahr auf die Beine gestellt haben.

Wie? Stellt Euch Fragen. Viele Fragen.

 Fragen zu Eurer Landwirtschaft in 2016

  1. Was haben wir dieses Jahr mit unserer Landwirtschaft erreicht?
  2. Haben wir unsere Ziele erreicht? Wenn nicht, warum?
  3. Was ist besonders gut gelaufen in diesem Jahr? Worauf können wir stolz sein?
  4. Was waren unsere größten Herausforderungen in diesem Jahr? Wie sind wir mit diesen umgegangen?
  5. Welche Entwicklungen zeichnen sich im landwirtschaftlichen Sektor ab?
  6. Was wollen wir nächstes Jahr besser machen?

Die Liste an Fragen kann noch fortgeführt werden. Aber ich denke, Ihr seht, in welche Richtung es geht. Bezieht auch Eure Mitarbeiter ein, um ein umfassendes Bild zu erhalten.

Und natürlich werden Eure betriebswirtschaftlichen Zahlen viele Antworten geben können.

Wenn Ihr wisst, wo Ihr aktuell mit Eurer Landwirtschaft steht, wird es Euch wesentlich einfacher fallen, die Ziele für das nächste Jahr zu definieren und Eure landwirtschaftlichen Prozesse zu verbessern.

Dieses Jahr war für viele Landwirte ein herausforderndes Jahr.

Vom Wetter, über Gesetzesänderungen, über schwierige Bedingungen an den Märkten – es gabe viele Faktoren, die das wirtschaftliche Ergebnis unterm Strich stark beeinflusst haben.

Ihr wisst selbst am besten, welche Rahmenfaktoren in Eurer Landwirtschaft in diesem Jahr die Hauptthemen waren. Und Euch vielleicht die eine oder andere Nacht den Schlaf geraubt haben.

Manchmal reicht eine „Kurskorrektur“ oder Verbesserung der bisherigen Abläufe auch einfach nicht mehr aus, um wirtschaftlich bestehen oder wachsen zu können. Dann ist das Gehen von neuen, innovativen Wegen gefragt.

Innovation in der Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist ein Sektor, der voller Kontraste steckt. Denn zum einen gehört die Landwirtschaft zu den modernsten Wirtschaftszweigen. Zum anderen ist sie oft aber auch gleichmaßen stark in Traditionen verhaftet.

Betriebe werden von Generation zu Generation weitergegeben. Neue Wege zu gehen, kann zur Herausforderung werden, wenn dadurch mit altbewährten Traditionen gebrochen werden muss.

Sich ständig ändernde Marktbedingungen erfordern jedoch ein flexibles Reagieren. Und wir leben in einem Zeitalter, in dem die Änderungen schneller als je zuvor eintreffen.

So ging es beispielsweise Sepp Häcki (ja, ein Schweizer Landwirt). Seine Schweinezucht stand von heute auf morgen vor dem Aus, weil eine neue Gewässerschutzverordnung in Kraft trat.

Auf der Suche nach Alternativen war Flexibilität gefragt. Der Landwirt ist schließlich auf den Pilz gekommen:

Innovative Landwirte: Pilz statt Schwein

Quelle: TheStudi2

Es heißt ja, Not macht erfinderisch. Sepp Häcki war auf jeden Fall erfinderisch. Und ist sehr erfolgreich innovative Wege gegangen.

Aber es ist nicht ratsam, immer erst zu warten, bis Not am Mann ist. Sicher gibt es die einschneidenden Ereignisse, die quasi sofort ein komplettes Umdenken erfordern. 

Zumeist zeichnen sich Entwicklungen jedoch ab. Es ist ratsam, seine „Augen und Ohren offen“ zu halten.

Ja klar, werdet Ihr jetzt sagen. Ich weiß, was auf meinem Markt abgeht. 

Aber es ist hiermit auch gemeint, mal über den Tellerrand zu schauen, was in anderen Branchen so passiert. Sei es in anderen Wirtschaftsbereichen oder näher dran, auf anderen landwirtschaftlichen Märkten. 

Dies kann zu wertvollen Ideen für den eigenen Betrieb führen.

Fragt Euch, was die Entwicklungen auf den anderen Märkten für die eigene Landwirtschaft bedeuten könnten. Ihr seht, Fragen stellen, führt zu Antworten.

Was wäre, wenn … ?

Es gibt kein generelles Konzept, um innovatives Denken zu entwickeln. Um an den heutigen Märkten bestehen zu können, ist es für jeden Landwirt jedoch von essentieller Bedeutung.

Die gute Nachricht, man kann es sich aneignen. Vorausgesetzt, man ist bereit, offen und aufgeschlossen zu bleiben.

Einer der einfachsten Wege, sein innovatives Denken „zu starten“, ist sich folgende, einfache Frage zu stellen:

Wie kann ich „… “ verbessern?

Wer einen Schritt weiter gehen möchte, der sollte es sich zur Angewohnheit werden lassen, seine landwirtschaftlichen Prozesse mit “ Was wäre, wenn … ?“ zu hinterfragen:

  • Was wäre, wenn ich dies oder jenes ändere?
  • Was wäre, wenn ich mit XY zusammenarbeite?
  • Was wäre, wenn ich die Summe XY für Verbesserungen zur Verfügung hätte?

Dies sind natürlich nur Beispielfragen. Welche Tips und Tricks habt Ihr, um Innovation in Eurer Landwirtschaft zu stärken?