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Pitch-Landwirtschaft-Marketing

Pitch Perfect für Eure Landwirtschaft

Mit Pitch Perfect ist nicht der Hollywood-Buster gemeint, der derzeit die Kinosäle füllt.

Im Gegensatz zur Komödie auf der Leinwand, die eher nur unterhalten soll, geht es beim hier gemeinten Pitch Perfect eher ums Eingemachte.

Die Kunst, einen guten Pitch zu präsentieren, kann entscheidend für die Zukunft Eures Unternehmens sein.

Auch wenn Ihr kein Startup auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) seid:

Internationale Grüne Woche zum 83. Mal in Berlin

Vom 19.-28. Januar 2018 ist es wieder soweit: die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin öffnet ihre Pforten.

Auf der internationalen Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau treffen sich über 80 internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten zum Austausch.

Über 1.600 Aussteller stellen über 100.000 Produkte nicht nur aus Deutschland sondern aus der ganzen Welt vor.

Mehr zur IGW, den Themenwelten und Eintrittskarten, findet Ihr hier: Grüne Woche Berlin.

Für Interessierte geben 300 Fachveranstaltungen Einblicke und die Möglichkeit zum Austausch.

Unter all den Events und Kongressen, die für das Fachpublikum geboten werden, sticht wohl eins besonders heraus:

Der IGW – Startup –Day

Am Mittwoch, den 24. Januar, bietet die IGW ausgewählten Startups die Möglichkeit, in einer sogenannten 5-minütigen Pitch-Session sich einer Jury zu stellen.

Die Jury ist unter anderem aus Vertretern des Lebensmitteleinzelhandel und der Gründerszene zusammengesetzt.

„Junge Unternehmen sind die Quelle für Neues und Unerwartetes. Mit dem IGW-Startup-Day wollen wir den spannendsten Food-Startups eine Bühne bieten – und das meinen wir auch im wörtlichen Sinn!“, so Lars Jaeger, Projektleiter der Internationalen Grünen Woche, Messe Berlin

Die IGW bietet damit für Startups auf einer mediastarken Plattform, vor Entscheidungsträgern und einem großen, interessierten Publikum ihre Ideen und Produkte zu präsentieren.

Die Startups werden sich mit Sicherheit sehr gründlich auf den Pitch vorbereiten, um aus Ihren 5 Minuten alles herausholen zu können.

Aber wie steht es um Euch? Seid Ihr vorbereitet?

Ja, auch wenn Ihr kein Startup seid und gerade um die Gunst einer Jury kämpfen must, so seid Ihr dennoch ständig am Pitchen.

Pitch Perfect für Eure Landwirtschaft

Schauen wir erstmal, was Pitch überhaupt bedeutet.

Ursprünglich wurde der Begriff “Pitch” in der Werbebranche bzw. bei Agenturen genutzt.

Die Agenturen mussten pitchen, d.h. gegeneinander antreten, vor den Auftraggebern ihre Ideen und Konzepte präsentieren.

Die beste Präsentation wurde quasi mit dem Auftrag belohnt. Da lässt sich einfach herleiten, warum sich der Begriff dann auch bei Startups geprägt hat.

Ihr kennt sicher die Sendung “Shark Tank”, in dem Gründer wenige Minuten Zeit haben, um knallharte Investoren von ihrer Idee zu überzeugen.

Ein perfekter Pitch entscheidet hier oft über das Überleben des Startups.

Aber dies trifft nicht nur für Startups in solch ausgewählten Orten bzw. Zeitpunkten zu, wie etwa auf der IGW oder am Set eines TV-Senders.

Auch Ihr seit ständig am Pitchen.

Ob um Kunden, Geschäftspartner, Investoren für Eurer neues Projekt, … jedesmal müsst Ihr andere überzeugen, dass Ihr die beste Wahl seid, nicht die Konkurrenz.

Und wenn sich eine großartige Chance oder Gelegenheit ergibt, dann müsst Ihr vorbereitet sein.

Chancen klingeln meist nicht vorher an und vereinbaren einen Termin mit Euch.

Wenn Ihr auf der Messe, im Zug, auf der Feier eines Freundes, usw. jemanden trefft, der ein guter Kunde, Geschäftspartner, … sein könnte, was macht Ihr dann?

Saugt Ihr Euch etwas aus den Fingern, oder habt Ihr den “perfekten” Pitch parat?

Könnt Ihr mit wenigen Sätzen sagen, wofür Ihr bzw. Euer Unternehmen steht?

Der Fahrstuhl – Pitch

Stellt Euch vor, Ihr trefft auf jemanden, der Euch nicht kennt. Du kommst zum Beispiel mit jemanden auf einer Party oder einer Messer, wie der IWG, ins Gespräch.

Über kurz oder lang kommt die Frage, was man denn so zum Lebensunterhalt macht.

Hier ist Eure Chance zu einem Perfect Pitch.

Nein, Ihr sollt nicht knall hart in Verkaufsverhandlungen treten. Aber, Ihr sollt Interesse beim Gegenüber wecken.

Und hier zählt der erste Eindruck. D.h. die ersten Sätze entscheiden bereits darüber, ob Euer Gegenüber mehr von Euch hören möchte oder gelangweilt ein anderes Thema sucht.

Deshalb heißt es “Fahrstuhl-Pitch”. In einem Fahrstuhl hat man nur eine sehr begrenzte Zeit, bevor die Türen wieder aufgehen und Euer Gegenüber seine Wege geht.

Gelangweilt oder beeindruckt und voller Interesse.

Seid Ihr sofort in Vergessenheit geraten oder habt Ihr einen Eindruck hinterlassen?

Das liegt in Eurer Hand. 

Tips für den Fahrstuhl Pitch

Starte mit einer interessanten Aussage oder mit einer interessanten Frage. Etwas, was Interesse beim Gegenüber weckt, so dass er mehr von Dir hören möchte.

Fokussiere Dich auf das Besondere Deiner Landwirtschaft und lass nichts-sagende Informationen weg.

Nichts-sagend ist: „ich führe einen landwirtschaftlichen Betrieb.“ 

Anders klingt: „Agrarbetrieb unterstützt die nachhaltige Landwirtschaft. Es ist das Expertennetz für Lebensmittel- und Naturbegeisterte sowie innovative Landwirte.“

Ich denke, Ihr seht, was ich meine. 

Die wenigen Sätze, die Ihr zur Verfügung habt, müssen Eure Landwirtschaft mit Leben füllen:

  • Wofür steht Ihr?
  • Was bietet Ihr Besonderes?
  • Für wenn seid Ihr da?
  • Welche Probleme löst Ihr bzw. welche Lösungen bietet Ihr an?
  • Was zeichnet die Mitarbeiter Eures Betriebes aus?
  • Warum ist es so einfach und sorgenfrei, mit Euch Business zu machen?
  • Warum sind Eure Kunden so zufrieden mit Euch?

Dies sind nur einige Fragen, die Ihr unbedingt beantworten solltet. Und nicht mit sachlichen Fakten. 

Diese sind sicherlich wichtig. Aber jetzt sind erstmal Emotionen gefragt.

Eurer Gegenüber soll Eure Landwirtschaft bildlich vor Augen haben.

Sich vorstellen können, wie Eure Kunden zufrieden sind, wie Dein Team Spaß daran hat, das Beste zu geben. Wie Euer Service und Eure Produkte das sind, was gefragt ist. 

Das Ziel ist es, Neugierde zu wecken. Euer Gegenüber soll von sich auf Euch zukommen, mehr Fragen stellen. 

Es ist nicht leicht, all dies in wenigen Sätzen zu vermitteln. Aber nicht unmöglich.

Aber jetzt zu Jahresbeginn ist sicherlich ein guter Zeitpunkt, Euren Pitch Perfect zusammenzustellen.

Wenn Ihr meint, Ihr habt einen interessanten Eingang, könnt Euren Betrieb gut darstellen, dann vergesst nicht, auch eine sogenannte Call-To-Action zum Abschluss hinzuzufügen. 

Ob Ihr Euer Gegenüber auf Eure Internetseite verweist oder einen Anruf vereinbart, hängt sicherlich von dem Gespräch ab. 

Schreibt Euren Fahrstuhl-Pitch auf und übt ihn. Holt Euch wertvolles Feedback, um ihn ständig zu verbessern. 

Vorbereitung ist alles. Wie sieht Euer Fahrstuhl-Pitch aus?

Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft

Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft

Am Sonntag ist die zehntätige Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin zu Ende gegangen. Über 410.000 Besucher stürmten in den letzten Tagen auf die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Die Messeveranstalter sind mit diesem Ergebnis „sehr zufrieden“.

Die diesjährige IGW erfreute sich der bislang höchsten internationalen Präsenz seit ihrer Premiere im Jahre 1926. Es kamen 1.650 Aussteller aus 70 Ländern und 70 Landwirtschaftministern aus allen Kontinenten. Das Ganze wurde durch zahlreiche agrar- und wirtschaftspolitische Delegationen aus dem Ausland angereichert.

Grüne Woche und der Konsum-Boom…

Die Berliner Messe hat viele konsumfreudige Besucher angelockt. Jeder Besucher gab für Essen & Trinken sowie für Bestellungen, durchschnittlich 114 EUR aus. In 2013 waren es 113 EUR – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

DEIN GESCHENK VON AGRARBETRIEB: Startpaket für innovative Landwirte

Der Gesamtumsatz der Aussteller belief sich auf rund 47 Millionen Euro. In 2013 fiel der Umsatz um eine Million Euro geringer aus.

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) äußerte sich in einer Pressemitteilung der IGW wie folgt über den Messeerfolg:

„Die Internationale Grüne Woche 2014 war ein Erfolg. Sie hat sich zu einer internationalen agrarpolitischen Diskussionsplattform entwickelt. Das Dialog-Angebot der Land- und Ernährungswirtschaft an die Verbraucher, sich über die moderne Landwirtschaft und den Wert der Lebensmittel realitätsnah zu informieren, wurde mit großem Interesse angenommen. Der ErlebnisBauernhof erlebte einen Ansturm von Messebesuchern und war ein Besuchermagnet.“

Die Grüne Woche ist nicht nur eine hervorragende Plattform um Handelsbeziehungen zu knüpfen, sondern auch um über globale Herausforderungen der Agrarwirtschaft, wie z.B. die Beseitigung des Hungers mit hochrangigen Vertretern der Weltbank, der EU-Kommission sowie der Welternährungsorganisation FAO zu diskutieren.

Während der Messe demonstrierten rund 30.000 Menschen für eine Agrarwende. Sie forderten einen besseren Tier- und Naturschutz in der Landwirtschaft. Einigen Demonstranten gelang es auch in die Hallen einzudringen – wie Sie im untenstehenden Beitrag sehen können.

Grüne Woche Eröffungszeremonie – Demonstranten als ‚Störenfriede‘

ErlebnisBauernhof, ein Besuchermagnet

Mehr als 325.000 Besucher durften in der ErlebnisBauernhof-Halle begrüßt werden. Auch in diesem Falle waren sich die Messeverantwortlichen einig: das Ergebnise war hoch zufriedenstellend.

FNL-Geschäftsführer Dr. Anton Kraus erklärt hierzu: „Die im Vorfeld formulierte Zielsetzung, als Dialogplattform dem Verbraucher als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, wurde hervorragend erfüllt. Dazu haben wir uns als Kommunikationsplattform der Branche erfolgreich profiliert und eine enorme Bandbreite von Fachthemen abgedeckt.“ [Pressemitteilung ErlebnisBauernhof]

Zum ersten Mal gab es in Halle 3.2 ein ErlebnisBauernhof-TV was Besucher und Interessenten immer auf dem aktuellen Stand hielt. Dadurch wurden nach Außen sehr positive Zeichen gesetzt.

Drei innovative Bio-Landwirte erhielten den Förderpreis Ökologischer Landbau 2014

Für drei innovative, biologisch wirtschaftende Betriebe gab es auf der Grünen Woche ganz viel Grund zur Freude. Diese wurden vom Staatssekretär Kloos mit dem Förderpreis Ökologischer Landbau 2014 ausgezeichnet.

Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft

Grüne Woche: Erfolg für die moderne Landwirtschaft
(c) Foto von Agrarbetrieb

Für diesen Preis haben sich insgesamt 69 Betriebe beworben. Folgende drei Betriebe zeigten einen besonders ausgeprägten Innovationsgeist:

1. Preis für Dörscher und Carstens Bio GbR in Schleswig-Holstein

1. Preis für Beate und Christoph Leiders in Nordrhein-Westfalen

2. Preis für Getreidezüchtungsforschung Darzau in Niedersachsen

Der erste Platz wurde in der Kategorie „Gesamtbetriebliche Konzeption“ demnach zweimal vergeben.

Die diesjährige Grüne Woche brachte einen Rekordumsatz für die Veranstalter. Ob dieses Ergebnis im nächsten Jahr getoppt werden kann, sehen wir im Januar 2015. Waren Sie auf der Internationelen Grünen Woche? Was hat Ihnen am meisten gefallen?

Grüne Woche Berlin 2014 Kornblume

Agritechnica Ade, Grüne Woche 2014 Helau

In zwei Wochen ist es soweit. Am Freitag, dem 17-ten Januar startet in Berlin die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau bekannt als die Internationale Grüne Woche (IGW). Das diesjährige Motto ist „Wunderbar anders“.

Vom 17. bis 26. Januar werden rund 5.000 Journalisten aus über 70 Ländern sowie 36 Landwirtschaftsministerien und Marketinggesellschaften aus aller Welt erwartet. Insgesamt sollen 2 komplette Hallenstränge mit Ausstellern aus dem Ausland belegt sein.

Nicht zu vernachlässigen ist der Global Forum for Food and Agriculture (GEFA) der vom 16. – 18. Januar ebenfalls in Berlin stattfindet und auch auf die IGW ausstrahlt. Hauptthema der diesjährigen GEFA lautet „Landwirtschaft stärken: Krisen meistern – Ernährung sichern“.

Grüne Woche mit Estland als Partnerland

Partnerland Estland bereitet sich mit großem Engagement auf seinen Messeauftritt in zwei Wochen vor und lädt alle Besucher zu täglich wechselnden, attraktiven Thementagen ein.

Ab 19. Januar werden im estnischen Messe-Café in Halle 8.2 jeweils um 11 und um 15 Uhr Spezialitäten vorgestellt. Bei diesen kurzweiligen Info-Shows geht es nicht nur um Lebensmittel, die probiert werden können, sondern auch um Reiseziele und eine ganz besondere Spezialität Estlands: IT-Technologie. Kaum ein anderes Land in Europa ist in der elektronischen Kommunikation so weit fortgeschritten wie Estland, wo Skype entwickelt wurde und so manch ein Landwirt seine Felder per Laptop bewirtschaftet. [Pressemitteilung IGW]

Verstehen Sie Spaß: Bodo Bach auf der Grünen Woche

Die diesjährige Grüne Woche bietet dem neuen Bundeslandwirtschaftsminister Dr. Hans-Peter Friedrich, die erste Gelegenheit, sich umfassend zu nationalen, agrarpolitischen Themen und Fragestellungen zu äußern. Weiterlesen

Landwirtschaft in Deutschland Sonnenblumen bei Agrarbetrieb

Landwirtschaft in Deutschland: ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche 2014

Die Agritechnica 2013 ist schon gute drei Wochen her und die treuen Fans der Landwirtschaft in Deutschland bereiten sich auf das nächste Highlight vor – im Januar gehts nämlich auf die Internationale Grüne Woche (IGW) nach Berlin.

Die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau findet in der Zeitspanne vom 17. bis 26. Januar 2014 in Berlin statt. Während der Schwerpunkt auf der Agritechnica im Bereich Landtechnik lag, dreht sich auf der Grünen Woche alles um die ‚Sinne‘, deshalb auch die Bezeichnung ‚Das Festival der Sinne‘.

DEIN GESCHENK VON AGRARBETRIEB: Startpaket für innovative Landwirte

Bevor ich über den ErlebnisBauernhof als eins der größten Attraktionen der Grünen Woche berichte, lassen Sie uns folgenden lustigen Beitrag von den Kollegen der Heute-Show auf ZDF gemeinsam anschauen. Viel Spass 🙂

Landwirtschaft in Deutschland:

Der Begriff Wirtschaftskrise spielt auf der Grünen Woche keine Rolle

Ein paar Zahlen, Daten & Fakten zur IGW

Die Internationale Grüne Woche fand zum ersten Mal in 1926 statt, als

„… ein Mitarbeiter im Berliner Fremdenverkehrsamt die Idee hatte, die traditionelle Wintertagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Berlin mit einer landwirtschaftlichen Ausstellung zu verbinden und so den ohnedies stattfindenden Straßenverkauf landwirtschaftlicher Artikel an die Teilnehmer der Tagung in eine geordnete Form zu bringen. Im ersten Jahr wurden auf einer Ausstellungsfläche von 7.000 m² bereits 50.000 Besucher gezählt.“ [Quelle: Wikipedia]

Dieses Jahr verzeichnete die Messe rund 407.000 Besucher (davon 98.000 Fachbesucher) und 1.574 Aussteller.  Weiterlesen