Beiträge

John Deere-Landtechnik

John Deere investiert in künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist die Zukunft der Landwirtschaft. Mit seiner Übernahme von Blue River Technology zeigt John Deere, dass das Unternehmen definitiv dieser Meinung ist. 

Für viele klingt „Künstliche Intelligenz“ nach Science Fiction. Es ist immer wieder in den Schlagzeilen. Aber im Alltag ist es eigentlich bisher kaum vertreten.

Der eine oder andere unter uns ist noch in einer Welt aufgewachsen, in der man zum Telefonieren zur nächsten Telefonzelle gegangen ist.

Maschinen die eigenständig denken, in nicht allzu ferner Zukunft gehören Sie wohl genauso zum Alltag dazu wie heute das Handy.

Wahrscheinlich können wir Landwirte uns in dieser Hinsicht glücklich schätzen, weil in unserem Bereich mit Hochdruck nach effizienteren und produktiveren Lösungen gesucht wird.

Aber zunächst erstmal die Schlagzeilen der vergangenen Tage:

1) Für Mais, Roggen und Sorghum gesenkte Zölle

Die Europäische Union hat die Importzölle für Mais, Roggen und Sorghum auf 5,61 Euro pro Tonne gesenkt.

Die Anpassung der Zölle erfolgt, damit die europäischen Landwirte vor einer Benachteiligung auf dem Markt geschützt werden.

Der Einfuhrzoll wird stetig automatisch angepasst. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen dem EU-Referenzpreis und der US-Maisnotierung.

Die US-Maisnotierung gilt als Maßstab für das Maismarktpreisniveau. Aufgrund der aktuellen Stärke des Dollars erfolgte die Senkung der Einfuhrzölle.

2)  Xavier stoppt Ernte und Gülleausbringung

In Niedersachsen hat Xavier vielen Landwirten einen dicken Strich durch die diesjährige Ernte und der Aussaat von Wintergetreide gezogen.

In seiner Wucht hat er nicht nur Baum zum Umstürzen gebracht. Viele Maisbestände haben sich ebenfalls teilweise und ganz auf die Erde gelegt.

Wegen dem starken Regen können viele Maisschläge nicht befahren werden. Mit anhaltendem Regen wird die Ernte zunehmend weiter erschwert.

Die Gülleverordnung schreibt sehr klare Fristen für die Ausbringung vor. Leider richten sich Naturgewalten mit ihren Auswirkungen nicht nach den bürokratisch festgelegten Terminen.

Aufgrund des starken Dauerregens sind die Felder unbefahrbar.

Niedersächsische Landwirte stehen vor der Herausforderung, trotz Xavier und Bürokratie die Aussaat des Wintergetreide bestmöglich zu vollziehen.

3) Brexit und mögliche Auswirkungen für britische Landwirte

Vom britischen Büro für die Entwicklung des Land- und Gartenbaus (Agriculture & Horticulture Development Board – AHDB) wurden die Auswirkungen für die britischen Landwirte nach Brexit unter die Lupe genommen.

Drei Szenarien wurden von der Behörde näher beleuchtet:

  • Freihandelsabkommen mit der EU: die Landwirte können mit einem stabilen, gegebenenfalls leicht ansteigendem Einkommen rechnen
  • Abschaffung von Freihandelsabkommen mit der EU und der  Direktzahlungen sowie Null-Setzung der Einfuhrzöllen: das durchschnittliche Betriebseinkommen kann von 23.000 GBP auf bis zu 15.000 GBP sinken
  • Beibehaltung eins Teils des Außenschutzes: das durchschnittliche Betriebseinkommen kann auf bis zu 20.000 GBP fallen.

Wie bei allen politischen Veränderungen gilt auch beim Brexit für die britischen Landwirte sich so früh wie möglich über die Konsequenzen für den eigenen Hof ein Bild zu verschaffen, um rechtzeitig notwendige Anpassungen einleiten zu können.

4) 300 Millionen an Strafzahlung rechtens

Die EU-Milchabgabevorschriften, die für jeden Milchviehhalter die Höhe der Milchlieferungen festlegte, gehören seit dem 31. März 2015 der Vergangenheit an.

Milchviehhalter hatten geklagt, da sie Strafen, die wegen einer Überlieferung im Milchwirtschaftsjahr 2014/2015 gezahlt werden mussten, für nicht rechtswidrig hielten, da diese nach dem 31. März 2015 fällig wurden.

Nun hat der Bundesfinanzhof in letzter Instanz bestätigt, dass diese rechtskonform sind. Bis zum Stichtag der Abschaffung, war die Milchquote in Kraft. Dies ist ausschlaggebend, auch wenn die Zahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt rückwirkend eingefordert wurde.

Die Strafzahlungen sind wohl nicht der einzige Punkt, der im Zusammenhang mit der Milchquote die Landwirte beschäftigt.

Seit dem Wegfall im Frühjahr 2015 haben netto über 5600 Betriebe die Milchproduktion aufgegeben. Insbesondere in Süddeutschland haben viele Landwirte ihren Betrieb aufgegeben.

Auffällig ist, dass inbesondere die Milchviehhaltung mit kleineren Betriebseinheiten nicht mehr rentabel erscheint.

Von den Betrieben mit weniger als 100 Kühen haben über 6100 Höfe aufgeben. Die Zahl der Betriebe mit über 100 Kühen ist hingegen um rund 560 Betriebe gestiegen.

John Deere auf Zukunftskurs

Landtechnik weißt heutzutage bereits mehr intelligente Technik auf, als Aussenstehende wohl vermuten würden.

Landwirtschaft gehört zu einer der innovatisten Branchen. Dies beweist jetzt auch John Deere.

Das Unternehmen hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Blue River Technology unterzeichnet.

Hier ein kurzer Einblick, wenn auch auf Englisch, was das Unternehmen macht.

Sehen und Sprühen – Gezielte Unkrautkontrolle

Quelle: Blue River Technology

Die Maschinen erkennen die einzelne Pflanzen, sprich das Unkraut und wenden entsprechend nur für die einzelne Unkrautpflanze gezielt die Pflanzenmittel an. 

Blue River Technology ist spezialisiert auf die Entwicklung von Technologien und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz, die eine gezielte Behandlung von Einzelpflanzen ermöglichen.

John Deere nimmt damit ein kalifornisches Start-Up auf, dass als innovativer Vorreiter neue, zukunftsweisende Ansätze einbringen wird.

Blue River Technology setzt auf Bilderkennungssystemen, Robotertechnologie und „lernenden Maschinen“, die einzelne Pflanzen erkennen, identifizieren und entsprechende Maßnahmen gezielt durchführen.

Ziel ist es

  • Maßnahmen an den Pflanzen gezielter durchführen zu können damit
  • Ganzflächenbehandlungen überflüssig werden und somit
  • der Herbizidaufwand deutlich gesenkt werden kann.

Damit ist auch John Deere definitiv auf Innovation in Richtung Precision Farming eingenordet.

Was meint Ihr, wie lange wird es noch dauern, bis die Behandlung von Einzelpflanzen in der deutschen Landwirtschaft Standard sein wird?

StalkBuster-Mais-Winterweizen

StalkBuster schützt Mais und Winterweizen

Die Goldmedaille der Agritechnica 2017 wurde ebenfalls für den StalkBuster von Kemper und John Deere verliehen. 

Wer derzeit in Maisernte steckt und die Aussaat von Winterweizen vorbereitet wird die technologische Neuheit zu schätzen wissen. 

Aber schauen wir zunächst auf die vorläufigen Ergebnisse der Bundestagswahl, die gestern morgen veröffentlich wurden. 

Das Wahlergebnis deutet darauf hin, dass die Koalitionsverhandlungen, insbesondere beim Thema Agrarpolitik nicht leicht werden.

Wird Jamaika die Agrarpolitik bestimmen?

Mit rund 33 Prozent bleibt die CDU/CSU mit Abstand an der Spitze. Die SPD folgt mit 20,5 Prozent, die AfD mit 12,6 Prozent, die FDP mit 10,7 Prozent, die Linke mit 9,2 Prozent und die Grünen mit 8,9 Prozent bilden das Schlusslicht.

Den Zahlen nach hat eine Jamaika-Koalitions gute Chancen. Insbesondere in der Agrarpolitik verfolgen die möglichen Bündnispartner jedoch sehr unterschiedliche Zielsetzungen.

Von Tierhaltung, über Direktzahlungen oder Pflanzenschutz und Düngung – die Themen werden von den Partein sehr widersprüchlich in den Lösungsansätzen angegangen.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat derweil in einer ersten Stellungsnahme zum Ergebnis der Wahl geäussert.

Er erwartet demnach eine sachlich fundierte Erörterung der landwirtschaftlichen Themen erwartet und warnt vor eine kleinteiligen und bürokratischen Überregulierung.

„Unsere Bauern haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie für Veränderungen und Weiterentwicklungen bereit sind und sie aktiv gestalten. Eine künftige Agrarpolitik mit Perspektiven sollte diesen Prozess unterstützen und Sorge dafür tragen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft erhalten und weiter verbessert wird“, meinte Joachim Rukwied, Präsident des DBV

Wir werden in den nächsten Wochen sehen, welchen Stellenwert Landwirtschaft in den Koalitionsverhandlungen einnehmen und welche zukünftige Richtung mit dem Koalitionsvertrag vorgeben werden wird.

Aber kommen wir von der Politik aufs Feld. Derzeit gibt es viel zu tun.

Zeit für die Aussaat von Winterweizen

Wer als Zwischenfrucht Mais- und Zuckerrüben anbaut, ist diese Tage mit der Ernte ausgelastet.

In den nächsten Wochen steht dann die Aussaat von Winterweizen an. Winterweizen ist sicherlich ein sehr genügsames Getreide.

Das Aussaatfenster kann breit ausfallen und auch wenn die Bedingungen mal nicht so optimal sind, kann sich Winterweizen durchaus gut entwickeln.

Dennoch kann es nicht schaden, für optimale Bedingungen bei der Aussaat zu sorgen.

Tipps zur Aussaat von Winterweizen

Quelle: Landwirt.com

Eine zu frühe Aussaat kann das Krankheitsrisiko steigern. Bei Mais als Vorfrucht kann der Einsatz des Pfluges Fusarien entgegenwirken.

Mit den heutigen Techniken ist auch die pfluglose Bestellung möglich. Wichtig sind hierbei

  • eine auf das Getreide ausgerichtete Stoppelbearbeitung
  • ein geschicktes Strohmanagement als auch
  • eine, in Abhängigkeit von der Vorfrucht, wirksame Bekämpfung von Ausfallgetreide und Unkräutern

Erfolgt das Drillen zu spät, kann es zeitlich mit der Bestockung eng werden.

250 bis 350 Körner pro Quadratmeter ist der „Standard“, wenn unter guten Bedingungen gedrillt wird.

Bei einer späteren Aussaat oder wenn die Saatbedingungen nicht optimal sind, gilt es, stärkere Weizensorten auszuwählen und die Saatstärke zu erhöhen.

Abgelegt werden die Weizenkörner ideallerweise in einer Tiefe von zwei bis drei Zentimer.

Generell empfiehlt es sich bei der Sortenauswahl auf die Empfehlungen der Landesstellen zu achten, um die Weizensorte aussuchen, die am besten unter den regionalen Bedingungen gedeiht.

Unabhängig von Region und Sorte ist wichtig, dass der Weizen vor einem möglichen Befall mit Fusarien geschützt wird.

Goldmedaille für den StalkBuster

Gerade hier kann der StalkBuster von Kemper und John Deere mit seiner Technikneuheit unterstützen. 

Neben dem CEMOS Auto Treshing von Claas erhielt auch der StalkBuster den Innovation Award in Gold und wird auf der Agritechnica 2017 wohl viele Besucher anziehen. 

Seit rund 15 Jahren ist der Maiszünsler in Deutschland verbreitet und ist gerade für den Silomaisanbau ein Problem. 

Für Winterweizen stellt er eine Gefahr dar, weil die Auswirkungen des Schädlings auch den Befall mit Fusarien umfassen. 

Und die Übertragen sich vom Mais auf die Folgefrucht, den Winterweizen. 

Die gründliche Zerkleinerung der Maisstoppeln unmittelbar nach der Maisernte ist eine der wichtigsten Massnahmen, um dem Fusarienbefall entgegenzuwirken. 

Und sie ist wichtig, um den Mais im Folgejahr vor dem Schädling zu schützen. Die bisherige Technik konnte jedoch nur ca. 70 Prozent der Maisstoppeln erfolgreich bekämpfen. 

In den restlichen 30 Prozent überwintern die Rauben friedlich bis zum Frühjahr. 

Der StalkBuster von Kemper ist die erste in den Mähvorsatz des Feldhäckslers integrierte stoppelzerstörende Technik

Der Maiszünsler – und Fusarienbefall lässt sich damit ohne einen zusätzlichen Mulchvorgang wirkungsvoll bekämpfen. 

Was sind die Merkmale des StalkBuster?

  • Integration im Grundrahmen des Mähvorsatzes
  • Zerfetzen jeder einzelnen Stoppelreihe durch speziell angeordnete und geformte Schlägel bevor die Räder des Feldhäckslers oder der Transportfahrtzeuge die Pflanzenreste niederdrücken
  • Kein Abschneiden der Stängel sondern eine schrittweise Zerschlagung von oben nach unten
  • Optimale Bodenanpassung durch spezielle Schwenkgetriebe
  • Pneumatisches Drucksystem ermöglicht, dass die Aggregate konsequent der Bodenkontur folgen und den Stängelfuß direkt über der Oberfläche abschneiden
  • Schlegel aus verschleißfesten Material und ohne Spezialwerkzeug austauschbar
  • Geringer Leistungsbedarf bei durchschnittlich nicht mehr als 4 PS pro Reihe
  • Relativ geringes Gewicht und keine Einschränkungen für den vorschriftsgemäßen Straßentransport

Nach Angaben von Kemper und John Deere kann der StalkBuster dem Landwirt einen ökonomischen Vorteil von bis zu 84 Euro pro Hektar einbringen. 

Dieser ergibt sich aus dem reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, der leichteren Bodenbearbeitung als auch dem geringeren Befall mit Fusarien. 

Die Goldmedaille der Agritechnica 2017 gab es für den StalkBuster, für seine technische Neuheit, die einen hohen praktischen, ökologischen als auch ökonomischen Wert hat. 

Welche Neuheit auf der Agritechnica 2017 hätte Eurer Meinung nach auch Gold verdient?

New Holland Landtechnik agra

Landtechnik: Neues von New Holland und Kverneland

Neues aus der Welt der Landtechnik: New Holland setzt in puncto Innovation nicht nur auf autonome Traktoren sondern auch auf Traktoren mit Methangas. Auf der Farm Progress Show in Illinois (USA) wurde ein neuer Prototyp vorgestellt.

Auch von Kverneland Vicon gibt es Neues zu berichten: dieser wird auf der kommenden Agritechnica seinen Vierkreiselschwader Andex 1505 mit GPS-Steuerung vorstellen.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. John Deere hat seine Q3-Zahlen veröffentlicht. Der amerikanische Landtechnikhersteller schloss das dritte Quartal mit 160 Mio. USD weniger Gewinn ab als in Q2.

1. John Deere mit weniger Nettogewinn

Am 30. Juli 2017 ist bei John Deere das dritte Quartal des Geschäftsjahres zu Ende gegangen. Die Ergebnisse sind wie folgt:

  • Nettogewinn Q3/2017 liegt bei 641,8 Mio. USD (Vorjahr Q3/2016 bei 488,8 Mio. USD)
  • Kumulierter Gewinn der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 liegt bei 1,649 Mrd. USD (Q1-Q3/2016 bei 1,239 Mrd. USD)
  • Umsätze weltweit Q1-Q3/2017 stiegen um 8% auf 21.720 Mrd. USD

Die positive Entwicklung wird insbesondere von der steigenden Nachfrage nach Land- und Baumaschinen getragen.

2. Cargill investiert in „clean meat“ und setzt auf Fleisch aus Zellkulturen

Fleisch vom Rind, Huhn oder Schaf?

Das war gestern.

Die Zukunft heißt „clean meat“ oder „sauberes Fleisch“.

Das Besondere dabei: dieses Fleisch kommt nicht vom Tier, sondern wird im Labor aus Zellkulturen hergestellt. Und glaubt man dem Start-up Unternehmen Memphis Meats aus San Francisco, dann kommt das „saubere Fleisch“ bereits 2021 auf die Teller der Verbraucher.

Memphis Meats hat mächtig Geld bekommen, um die Produktion des „clean meats“ im industriellen Maßstab zu konkurrenzfähigen Kosten möglich zu machen. Mehrere Konzerne, darunter auch Cargill und Privatanleger wie z.B. Bill Gates oder Richard Branson haben insgesamt 17 Mio. USD in die Entwicklung des „clean meats“ investiert.

Und wie lautet die Begründung für das Labor-Fleisch?

Um den Proteinhunger der wachsenden Weltbevölkerung zu stillen, braucht man zukünftig keine Tiere mehr zu halten und schlachten. Wer Lust auf einen Burger hat wird zukünftig auf Wunsch eine kultivierte Fleischmasse erhalten.

Quelle: Cargill, Wall Street Journal

3. Aldi Süd verkauft Möhren und Äpfel der Handelsklasse II

In der westlichen Welt ist das Thema Lebensmittelverschwendung ganz akut. Was optisch nicht passt, wird aussortiert und landet in den Müll. Damit soll Schluss sein.

Mit der Kennzeichnung „Krumme Dinger“ bietet Aldi Süd ab sofort Obst und Gemüse an, die Schönheitsfehler aufweisen. Zunächst sind es Möhren aus biologischem Anbau. Ab Ende September gibts dann auch Bio-Äpfel mit dem Logo „Krumme Dinger“.

Mit dieser Initiative setzt Aldi Süd ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Gleichzeitig möchte das Unternehmen die Ursachen für Lebensmittelverluste eruiren und Reduktionspotenziale identifizieren.

Landtechnik und Neuheiten

Heute ist der letzte Tag der Farm Progress Show 2017 aus Decatur im Bundesstaat Illinois, USA. Es ist Amerika’s größtes Outdoor Farm Event, ein Ort wo sich die Agro-Community seit mehr als 64 Jahren trifft.

Eine Klasse Gelegenheit für Landtechnik-Experten und -Hersteller aus der ganzen Welt sich auszutauschen und neue Ideen und Inspiration zu sammeln. Vieles was hier gezeigt wird, landet im November auch in den Hannoverschen Hallen.

New Holland plant serienreifen Methangas-Traktor

New Holland hat die diesjährige Farm Progress Show aus den USA dafür genutzt um unter anderem:

  • sein NHDrive Concept – dem fahrerlosen Traktor und
  • einen neuen Prototypen eines Methangas-Traktors vorzustellen

Letztes Jahr im Herbst stellte New Holland erstmals einen Methangas-Traktor vor. Nun steht die zweite Generation des T6.180 in den Startlöchern. Die Pläne des Unternehmens sind ambitioniert: innerhalb der nächsten drei Jahren soll der Methangas-Traktor serienmäßig angeboten werden.

Quelle: YouTube, New Holland North America

Ein paar technische Details im Überblick:

  • 6-Zylinder Methangas-Motor mit einer Leistung von 180 PS und 740 Nm wie ein vergleichbarer Diesel-Traktor
  • 10% weniger CO2-Ausstoß und 80% weniger Ausstoß insgesamt als vergleichbare Diesel-Traktoren
  • 30% weniger laufende Kosten als vergleichbare Diesel-Traktoren

Quelle: New Holland Agriculture, The Weekly Times

Vicon Andex 1505 ganz neu mit GPS-Steuerung

Diejenigen unter uns die Kreiselschwader bei der Arbeit einsetzen, kennen die Marke Vicon der Kverneland Group. Der Vierkreiselschwader Andex 1505 wurde mit der GPS-Funktion GeoRake gepimpt.

Wie funktioniert das Ganze?

Die Kreisel heben automatisch am Vorgewende aus und setzen in der neuen Bahn wieder ein.

Der Vorteil für den Fahrer: dieser kann sich auf den Wendevorgang bzw. die Einstellung der Maschine konzentrieren. GeoRake soll letztendlich den Fahrer entlasten.

Quelle: YouTube, Kverneland Group

Ein paar technische Details im Überblick:

  • Arbeitsbreite von max. 15 m
  • variable Arbeitsbreite von 9,80 bis 15 m stufenlos hydraulisch verstellbar
  • Transportbreite und -höhe unter 4 m
  • ProLine Ölbad-Getriebe (wartungsfrei)
  • ISOBUS-Steuerung

Der neue Schwader mit GPS soll im November auf der Agritechnica 2017 vorgestellt werden.

„Clean Meat“, Landtechnik und GPS

Heute war ja alles in den News dabei: vom Labor-Fleisch über einen Schwader mit GPS-Steuerung bis hin zum serienmäßigen Methantraktor. Dass wir im Bereich Agro und Landtechnik innovativ sind, steht ausser Frage. Ob wir dabei immer öfter die ethischen Grenzen überschreiten ist eine völlig andere Sache.

Ich bin gespannt wie das deutsche und europäische Publikum auf das aus den USA stammenden Konzepts des „sauberen Fleisches“ oder „clean meat“ reagieren wird. Ich gehe davon aus, dass wir ganz viele Debatten hören werden und dieses Thema auch auf der Agritechnica die eine oder andere kontroverse Meinung hervorrufen wird.

Roboter, autonome Traktoren, Drohnen, Labor-Fleisch-Diskussionen… Worauf freut Ihr Euch am meisten wenn es heisst: Tor auf für die weltweit größte Landtechnikmesse?

Fendt Landtechnik auf Agra 2017

Landtechnik: Neues von AGCO, Case IH und Fendt

Neues aus der Welt der Landtechnik: AGCO übernimmt die Sparte Precision Planting LLC von der Monsanto-Tochter Climate Corporation. Case IH rüstet seine Maxxum-Baureihe mit einem neuen achtstufigen Lastschaltgetriebe ActiveDrive 8 aus und bei Challenger findet ein Re-Branding statt.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Das Thema „Diesel“ beschäftigt auch die Agrarwelt – so ganz ohne Skandale, kommen wir dann doch nicht davon.

1. EU-Schutzzölle für Biodiesel: Bleiben sie bestehen oder war’s das?

In Brüssel wird erneut über das Thema Importzölle u.a. auch für Biodiesel diskutiert. Sollten diese wegfallen, dann steht die deutsche und europäische Biodieselindustrie inkl. der Rapsanbauern vor großen Herausforderungen. Es drohen starke Absatzeinbrüche.

Die Gefahr kommt aus Argentinien und Indonesien. Ob die Anti-Dumping-Zölle der EU aufrecht erhalten bleiben, das werden wir sehen. Der Druck auf den europäischen Markt dürfte sich aufgrund der ab August 2017 von den USA eingeführten Anti-Dumping-Maßnahmen gegen argentinischen Biodiesel wesentlich erhöhen.

Sollte die EU-Kommission die Höhe der Zölle drastisch nach unten schrauben, dann gäbe es für die europäischen Anbieter kaum noch einen Außenschutz.

2. Fendt auf der Pole-Position bei Traktoren-Neuzulassungen

Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Deutschland 14.280 Traktoren neu zugelassen. Den ersten Platz belegt Fendt mit 3.332 neu zugelassene Traktoren und erreicht damit einen Marktanteil von 23,3%.

John Deere belegte den zweiten Platz mit 2.726 Traktoren.

Quelle: VDMA

3. Cross-Compliance-Kontrollen und die neue Düngeverordnung

Die Behörden kontrollieren ab August die Einhaltung der neuen Regelungen.

Dabei gilt folgendes zu beachten:

  • Seit 2. Juni 2017 ist die neue Düngeverordnung in Kraft getreten
  • Ab 1. August 2017 tritt die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ein

Nun weist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft darauf hin, dass die beiden Verordnungen auch auf Cross-Compliance eine Auswirkung haben.

Landtechnik und Neuheiten

Diejenigen unter uns die dachten, „jetzt kehrt endlich etwas Ruhe in unsere Branche ein“ – haben sich gewaltig geirrt.

Von wegen Ruhe. Das kennen wir Landwirte doch auch nicht. Warum soll es den „Goliaths“ unserer Branche nicht anders gehen?

Und prompt rüttelt und schüttelt die nächste Übernahme die Kalkulationen des Einen oder Anderen. Die Rede hierbei ist von der jüngsten AGCO-Übernahme im Bereich Precision Farming.

John Deere ist gescheitert. Jetzt versucht es die AGCO.

Deere & Company wollte bereits in 2015 den Deal mit der Monsanto-Tochter Climate Corporation LLC besiegeln, aber da hatte das US-amerikanische Justizministerium etwas dagegen. Die US-Behörden sagten 2016 nein und im Mai diesen Jahres, trat JD nach weiteren gescheiterten Verhandlungen zurück.

Jetzt kommt der Ball wieder ins Rollen, denn es gibt einen neuen Käufer am Horizont. Es handelt sich hierbei um den Multi-Brand Konzern AGCO. Beide Unternehmen gaben gestern bekannt, dass sie eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet haben.

Ganz so überraschend kommt die Übernahme dann doch nicht, denn es gibt jede Menge Handlungsbedarf wenn es um die Präzisionslandwirtschaft geht. Führende Landtechnikhersteller die ihre Positionen und Marktanteile als Fullliner beibehalten wollen, müssen diese Investitionen rechtzeitig in die Zukunft tätigen. Lieber gestern und heute, als morgen.

Die Transaktion muss erst noch von den Behörden genehmigt werden.

Ab sofort 8 Lastschaltstufen für die Case IH Maxxum-Baureihe

Case IH’s Maxxum-Baureihe ist ab sofort mit einer zusätzlichen Getriebeoption ausgestattet: ActiveDrive 8  besteht aus acht Lastschaltstufen und ist mit jeweils 24 Vorwärts- und Rückwärtsgängen für alle Maxxum Multicontroller lieferbar.

Die Getriebepalette der Maxxum-Baureihe besteht fortan aus dem:

  • ActiveDrive 4, dem vierstufigen Lastschaltgetriebe mit jeweils 16 Vorwärts- und Rückwärtsgänge und einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h
  • CVXDrive, dem stufenlosen Getriebe für die Modelle von 116 bis 145 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h
  • ActiveDrive 8, dem neuen achtstufigen Getriebe

Weitere Besonderheiten des neuen Getriebe:

  • Diese ist mit einer Schaltautomatik ausgestattet. Die Automatik kann durch die Betätigung des Kickdown-Pedals übersteuert werden.
  • Die Kupplung muss beim Schalten in den nächsten Gang nicht betätigt werden.
  • Lastschaltbare Wendeschaltung via Multicontroller-Bedienarmlehne mit Joystick.

Hier noch ein Blick auf die Ergebnisse eines aktuellen Praxistests vom Case IH Maxxum 145 CVX…

Quelle: top agrar, YouTube

Rebranding in der Landtechnik: Challenger-Raupen und -Spritzen laufen zukünftig unter der Marke Fendt

Zurück zu AGCO und seiner Marke Challenger

Jetzt ist es besiegelt: das Challenger-Team in der Vertriebsregion Europa und Mittlerer Osten wird in die AGCO-Marke Fendt integriert. Aus gelb wird grün und für Fendt ein weiterer Schritt in Richtung Fullliner. In den anderen AGCO-Regionen firmieren die Raupen und Spritzen weiterhin unter der Marke Challenger. 

Fendt-Vertriebspartner können in West- und Zentraleuropa bereits ab der Agritechnica 2017 die Raupen und Spritzen anbieten und verkaufen. Die Umstellung in Osteuropa findet ein Jahr später statt, zur Agrosalon 2018 (Moskau) bzw. Interagro 2018 (Kiew).

Hinzu kommt, dass die Produktion der Challenger-Produkte aus dem niederländischen Grubbenvorst nach Hohenmölsen verlagert wird. Die anderen Abteilungen, u.a. auch Forschung und Entwicklung, bleiben in Grubbenvorst.

Landtechnik aus einer Hand

Jeder der Großen verfolgt die Full-Liner-Strategie, das ist mittlerweile auch dem kleinsten Glied in der Kett klar geworden. Egal ob John Deere oder AGCO, die Fusionen, Übernahmen und strategische Kooperationen nehmen kein Ende.

Immer mehr in immer weniger Händen. Das ist Konzentration. Das verleiht Macht. Und genau diese Tendenzen werden auch bei uns in der Landwirtschaft immer ausgeprägter. Wir brauchen nicht mehr den Einzelhandel beschimpfen oder mißtrauisch auf die großen Pharmakonzerne und Banken blicken, denn in unserem „Metier“ ist es langsam auch nicht mehr ganz so ohne…

Was kommt als Nächstes? Wer übernimmt wen? Wie lauten Eure Tipps zur Zukunft der Landtechnik und Agrarbranche?

Landtechnik von JD agra 2017

Landtechnik: John Deere, Kuhn und Kramer stellen Neuheiten vor

Neues aus der Welt der Landtechnik: John Deere stellt seine neue Mähdrescher-Serie S700 vor. Mit gleich vier Modellen will JD die Saison 2018 erobern.

Kuhn präsentiert den Performer 3000, eine Grubberkombination für Traktoren von 200 bis 350 PS. Kramer wiederum erweitert sein Produktportfolio um neue Teleskoplader mit bis zu 9 m Stapelhöhe.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Eine Kündigungswelle sorgt für Aufsehen.

1. 330 Mio. EUR für ein neues Milchwerk? Ohne uns!

Im Rahmen der „Hochwald 2020“-Strategie soll ein neues, hocheffizientes Milchwerk gebaut werden. Die Mitglieder sollen am Neubau beteiligt werden, d.h. für die kommenden fünf Jahren gibt es 2,5 Cent/kg weniger.

Viele Bauern ziehen die rote Karte; sie machen Gebrauch von ihrem Sonderkündigungsrecht. Die Frist läuft jedoch Ende Juni 2017 ab. Bis dahin sollen laut dlz-Informationen insbesondere aus Rheinland-Pfalz jede Menge Kündigungen eingehen.

2. Syngenta verkauft Rübengeschäft an die DLF Seeds

Noch ist die Übernahme von Syngenta durch ChemChina nicht in trockenen Tüchern und da erreicht uns schon eine neue Nachricht. Es handelt sich hierbei um die Rübensparte der Schweizer. Diese wird von der dänischen DLF Seeds übernommen.

Das Rübengeschäft soll das Produktportfolio von DLF Seeds erweitern. Das Unternehmen ist auf Leguminosen, Zwischen- und Hülsenfrüchte sowie Futter- und Rasengräser spezialisiert.

Die Übernahme soll bis zum Ende des 3-ten Quartals behördlich genehmigt und abgeschlossen sein.

3. Case IH Puma Viper Stryker zum 175-jährigen Jubiläum

Case IH feiert 175-jähriges Bestehen. Grund genug für eine Limited Edition. Der Hersteller produziert eine Limited Edition des Puma 175 CVX in Viper-roter Perleffektlackierung.

Was wird gefeiert?

175 Jahre Case IH und 10 Jahre Puma Baureihe.

Für die ersten 175 Bestellungen gilt außerdem folgendes: Sonderlackierung + Aufkleber sind kostenlos!

Neuheiten aus der Landtechnik

John Deere präsentiert Mähdrescher-Serie S700 für die Saison 2018

Bei John Deere läutet eine neue Ära ein…

Die Ära der Mähdrescher-Flagschiffe S700. Mit den vier Modellen S760, S770, S780 und S790 ist JD bestens für die Saison 2018 vorbereitet.

Quelle: John Deere, YouTube

Die Besonderheiten der neuen Mähdrescher S700

Die neue Serie baut auf das 2012-Modell S600 auf.

Als neu gelten die Automatik bzw. Smart Technology Funktionalitäten. Die CommandCenter-Kabine sorgt für eine erhöhte Sichtbarkeit und bietet zahlreiche Bedien-Features an.

Zu den neuen Features zählen u.a.:

  • CommandCenter mit Generation 4 Schnittstelle und 4.600 Prozessor-Monitor
  • CommandArm und Multifunktions-Bedienhebel mit Schaltknöpfen die individuell belegt werden können
  • Premiumaktivierung mit AutoTrac, RowSense und HarvestDoc
  • Komfortabler Fahrersitz aus Leder (optional)
  • Combine Advisor Paket bestehend aus 7 Technologien soll bei der Druscheinstellung und -optimierung mit Vorschlägen unterstützen

Gleichzeitig bringt John Deere einen neuen Maispflücker 700C/FC für die Front der S700-Mähdrescher auf den Markt. Die Ketten sollen laut JD-Pressemitteilung 50% länger halten. Hier setzt der Marktführer auf Buchsen aus Alu-Legierung. Durch die Verwendung härterer Materialien und neuer Schutzschichten an der Front sollen Einsparungen an Verschleißteilen von 20.000 USD in 5 Jahren möglich sein.

Der 700C/FC ist mit 6 bis 18 Reihen erhältlich. Es gilt zwischen den Reihenabständen 50.8, 55.9 oder 63.5 zu wählen. Die klappbaren Modelle verfügen über 8 oder 12 Reihen.

Kuhn Performer 3000 – die neue Grubberkombination für Traktoren von 200 bis 350 PS

Die Grubberkombination-Baureihe Performer von Kuhn bekommt Nachwuchs… oder besser gesagt, einen großen Bruder.

Mit dem Performer 3000 kommt ein 3 Meter breites Gerät dazu. Damit sind ab sofort Grubberkombinationen mit Scheiben und Zinken von 3 bis 7 Meter erhältlich.

Ein paar technische Details im Überblick:

  • Geeignet für Traktoren im Leistungsbereich zwischen 200 bis 350 PS
  • Erledigt 4 Arbeitsschritte in einer Überfahrt: Zerkleinern + Mischen / Lockern + Einebnen + Rückverfestigen
  • Scheiben, Zinken und Walzen lassen sich einzeln oder in Kombination einsetzen
  • 2 Walzentypen zur Verfügung: HD Liner 700 (festigt bis in tiefe Bodenschichten) oder Doppelwalze mit U-Profil (festigt mehr an der Oberfläche)

Alle Einstellungen sind hydraulisch und werden von der Traktorkabine aus gesteuert. Ein 4-Funktions-Wahlschalter im Fahrerhaus erlaubt es, alle hydraulischen Funktionen zu zentralisieren.

Bis zu 9 Meter Stapelhöhe – die neuen Teleskoplader von Kramer

Professionelle Landwirtschaft ohne Teleskoplader?

Neee, das geht nicht.

Das dachte sich auch Kramer. Das Unternehmen erweitert sein Produktportfolio um zwei Produktgruppen mit jeweils mehreren Modellen. Die insgesamt 8 Modelle weisen eine Stapelhöhe zwischen 6 und knapp 9 Meter auf.

  • Teleskoplader < 3,5 Tonnen: KT306, KT 356, KT307 und KT357
  • Teleskoplader > 4 Tonnen: KT447, KT 507, KT 557 und KT559

Ein paar Worte zu jeder Produktgruppe im Einzelnen.

Die kompakten Teleskoplader bis 3,5 Tonnen

Vier Modelle mit einer Stapelhöhe von maximal 6 oder 7 Meter. Die Nutzlast liegt bei 3 Tonnen (KT306 und KT307) sowie 3,5 Tonnen (KT 356 und KT357).

Die Motorleistung liegt bei 100 kW. Die Gesamtbreite ohne Anbaugerät beträgt 2,280 mm.

Die Modelle KT356 und KT357 verfügen serienmäßig über eine Load-Sensing-Hydraulik. Mit der Option EcoSpeed lassen sich die Teleskoplader auf eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h ausbauen.

Die großen Lader bis 5,5 Tonnen

Unterschiedliche Nutzlasten von 4,4 Tonnen (KT447) bis 5,5 Tonnen (KT557, KT559). Die maximale Stapelhöhe liegt bei 7 Meter sowie 8,75 Meter bei dem KT559-Modell. Die Motorleistung liegt bei max. 115 kW für die beiden stärkeren Modelle KT557 und KT559.

Die Gesamtbreite ohne Anbaugerät liegt bei allen Modellen bei 2,5 Meter.

Alle vier sind serienmäßig ausgestattet mit der Load-Sensing-Hydraulik, dem EcoSpeed bzw. EcoSpeed Plus sowie dem Smart Driving — Drehzahlabsenkung bei maximaler Geschwindigkeit.

Mit Landtechnik & Innovationen allen einen Schritt voraus sein

Die Gerüchteküche brodelt… Die neuen JD-Mähdrescher S700 sollen gegenüber dem Vorgänger S600 nicht viele Neuheiten ausweisen. Ein bischen neue Technologie hier und da, aber nix revolutionär grosses.

Sind wir denn schon so verwöhnt? Können wir uns über den Einsatz neuer Screens und Smart Driving Technologien gar nicht mehr freuen? Oder hat uns die Branche in den letzten Jahren zu stark verwöhnt?

Viele unterschiedliche Meinungen… und das ist auch gut so. Der eine mag JD, der nächste setzt auf Fendt und ein anderer will nichts ausser Deutz-Fahr kaufen. Zum Glück gibt es Landtechnik für jeden Geschmack und noch wichtiger, für jedes Budget.

Ich bin sehr gespannt ob JD uns ein S700-Modell in Hannover zeigen wird. Abwarten.

Wo gehts hin mit den Innovationen in der Landtechnik? Was glaubt Ihr?