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Landtechnik Claas Quadrant

Landtechnik: Neues von Pöttinger und Claas

Neues aus der Welt der Landtechnik: Pöttinger setzt ganz bewußt auf den Standort Österreich und eröffnet ein neues Logistikcenter für den weltweiten Versand. Die Investitionskosten belaufen sich auf 14 Millionen EUR.

Neues gibt’s auch aus Harsewinkel: Claas hat seine Rund- und Quaderballenpressen überarbeitet. Und auch im Bereich Teleskoplader tut sich einiges. Zur Agritechnica stellt Claas eine komplett neue Scorpion-Baureihe vor.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Die Landtechnikindustrie boomt und gleiches gilt auch für die Futter-Erntetechnik. Hinzu kommen ein paar aktuelle Fakten zu unserer „Wegwerfgesellschaft“.

1. Jung vs. alt: Wer wirft mehr Lebensmittel weg?

Wer Hunger kennt oder einen Krieg erlebt hat, überlegt sich zweimal bevor er/ sie Lebensmittel wegwirft. Ganz anders verhalten sich jüngere Personen die derartige Erfahrungen nicht gesammelt haben.

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Institus der Deutschen Wirtschaft Köln sind ernüchtern.

  • 11 Mio. Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Abfall
  • 3/5 des Lebensmittelmülls wird durch Privathaushalte erzeugt => das bedeutet:
  • 82 kg Nahrungsmittel wirft jeder Bundesbürger pro Jahr weg

Dabei gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den Generationen. Das Wegwerfverhalten der beiden Generationen X (Jahrgänge 1965 bis 1979) und Y (1980-1995) fällt besonders stark auf, denn neun von zehn kippen Essen in die Tonne.

2. Schluß mit der Rezession: Landtechnikindustrie meldet einen 4,5 Mrd. EUR starken Umsatz für das erste Halbjahr 2017

Die Landtechnikindustrie „is back from the dead“ oder wieder auferstanden…

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Umsatz bei 4,5 Mrd. EUR. Das entspricht einem Plus von 7%. Der deutsche Markt erweist sich dabei als Speerspitze des Aufschwungs.

Während Deutschland den westeuropäischen Aufschwung vorantreibt, werden die Umsätze im bedeutendsten Auslandsmarkt Frankreich mit Vorsicht kalkuliert. Im ersten Halbjahr wurde hier eine schwarze Null bilanziert. Osteuropa, allen voran Russland und Ukraine boomen weiterhin. Landtechnik aus dem Westen ist gefragter denn je. Hinzu kommen die guten Ernteerwartungen die zu mehr Investitionen verleiten.

Augrund der positiven Performance, hat der VDMA seine Umsatzprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Man rechnet mit einem Umsatzplus von 4%. Das entspricht einem Umsatzvolumen von 7,5 Mrd. EUR.

3. Zweistelliges Plus für Futter-Erntetechnik im Saisongeschäft 2016/2017

Stabile Milchpreise, gutes Grünlandgeschäft.

Die Verkäufe von Mähwerken, Zettwendern und Schwadrechen ist zweistellig gestiegen (ein Plus von 11%) und belief sich auf 16.380 Einheiten. Der Absatz von Lade- und Erntewagen lag bei 635 Einheiten (stabile Entwicklung).

„Dass wir in dieser Saison zweistellig im Plus liegen könnten, hätte noch vor einem Jahr kaum jemand zu träumen gewagt“, sagt VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer.

Quelle: VDMA

Landtechnik und Neuheiten

In weniger als drei Monaten gehen die Tore der größten Landtechnikmesse in Hannover auf und so langsam kommen auch die Hersteller mit Ihren neuesten Landmaschinen und Traktoren um die Ecke. Dazu zählt auch die Ankündigung von Claas mit einer komplett neuen Scorpion-Baureihe auf der diesjährigen Agritechnica aufzutreten.

Claas präsentiert neuen Scorpion auf der Agritechnica 2017

Das Unternehmen aus Harsewinkel ist bekannt für seine landwirtschaftliche Teleskoplader, denn diese werden seit mehr als 20 Jahren vertrieben. Was neu ist jedoch die Partnerschaft mit Liebherr.

Von 2005 bis Ende diesen Jahres produzierten die Kramer Werke GmbH landwirtschaftliche Teleskoplader für Claas. Diese wurden dann unter der Marke Claas Scorpion weltweit vertrieben.

Was ändert sich dann ab nächstes Jahr?

Die Marke Scorpion bleibt. Der Produktionspartner wird quasi ausgetauscht.

Ab Januar 2018 kommt die neue Scorpion-Baureihe aus der Zusammenarbeit Claas-Liebherr vom Band. Und eins dieser Modelle wird uns auf der anstehenden Agritechnica präsentiert. Spannend…

Quelle: traction, YouTube

Claas pimpt seine Ballenpressenflotte auf

Die Quaderballenpressen der Quadrant-Baureihe erhalten zahlreiche neue Features wie z.B. eine integrierte Ballenwaage, eine High-End-LED-Beleuchtung die aus insgesamt sieben hochwertigen Scheinwerfern besteht sowie eine herausziehbaren Messerschublade.

Die Rundballenpressen der Rollant-Familie erhalten ein zusätzliches Modell mit Raffersystem. Es handel sich hierbei um den Rollant 620 mit Raffersystem. Zu den technischen Details zählen:

  • Pickup mit einer Arbeitsbreite von 1,85 m
  • Presskammer hat einen Durchmesser von 1,50 m
  • hohe Durchsatzleistung auch bei geringer Traktorleistung (ab 80 PS Motorleistung)
  • Operator Terminal

Für die Rundballenpressen der Baureihe Rollant 400 Uniwrap bietet Claas neben der konventionellen Netzbindung zusätzlich auch die Bindung mit Mantelfolie an. Der Wechsel zwischen Netz und Mantelfolie erfolgt ohne Umbau.

Bei der Option Mantelfolie ist die Zahl der Folienlagen frei wählbar. Das System ermöglicht das Wickeln von bis zu 8 Lagen um den Ballen.

Die Vorteile gegenüber der Netzversion liegen auf der Hand:

1) Materialeinsparung und

2) es gelingt weniger Sauerstoff in die Ballen was sich wiederum positiv auf den Gärverlauf auswirkt.

Neu bei den Rollant 400 Uniwrap Modellen ist die klappbare Rollenrampe. Diese gehört zukünftig zur serienmäßigen Ausstattung.

Die neuen Ballenpressenmodelle und die oben aufgeführten Ausstattungsoptionen stehen ab der Erntesaison 2018 zur Verfügung.

Landtechnik von Pöttinger aus dem neuen Ersatzteil-Logistikcenter

Im oberösterreichischen Taufkirchen, in der Nähe des Pöttinger-Stammwerks ist ein neues und hochmodernes 14 Mio. EUR teures Logistikcenter für den weltweiten Vertrieb entstanden.

Ein paar Details im Überblick:

  • 7.000 qm großes Zentrum
  • automatisiertes Kleinteilelager mit 31.000 Behältern
  • mechanisches Palettenregallager mit 5.500 Paletten und 2.200 Sperrigteilplätzen
  • Vorrat von rund 50.000 Original Ersatz- und Verschleißteile

Im Logistikcenter werden täglich bis zu 800 Kundenaufträge bearbeitet. Jährlich werden bis zu 3,5 Mio. verschiedene Original-Ersatzteile verschickt.

Innovative Landtechnik auf der Agritechnica

Claas hat also bekannt gegeben mit der neuen Scorpion-Baureihe aufzutreten. Die nächsten Ankündigungen werden folgen, davon bin ich überzeugt.

Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Monaten jede Menge Pressemeldungen lesen werden, in denen Innovationen und Neuheiten vorgestellt werden, die uns auf der Agritechnica erwarten.

Egal ob Precision Farming, Landwirtschaft 4.0 oder autonomes Fahren, in Hannover erwarten uns spannende Maschinen und noch spannendere „Stories“.

Was erwartet Ihr von der diesjährigen Agritechnica? Wo gehts mit der Landtechnik hin?

Landtechnik Massey Ferguson Agra leizig

Landtechnik: Neues von MF, Deutz-Fahr und Case IH

Neues aus der Welt der Landtechnik: Massey Ferguson führt die ParaLevel-Technologie auch für seine Activa S-Baureihe ein. Deutz-Fahr erweitert die Serie 6 um drei neue Vier-Zylinder-Modelle und Case IH überarbeitet die Puma-Reihe zum neuen Modelljahr.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Nach den zahlreichen Firmenübernahmen der letzten Wochen und Monate ist es an der Zeit uns den „bodenständigeren“ Themen zu widmen, wie z.B. Milchpreise oder die aktuelle Ernte.

1. FrieslandCampina erhöht den Milchpreis auf 38,5 EUR je 100 kg Milch

Die Molkereigenossenschaft FrienslandCampina erhöht den Garantiepreis für August um 1,25 EUR gegenüber dem Vormonat Juli. Damit erhöht sich der Milchpreis auf 38,5 EUR je 100 kg Milch. Vor knapp 12 Monaten lag der Garantiepreis der gleichen Firma bei 25 EUR je 100 kg Milch.

Von welchen Annahmen geht den FrieslandCampina aus?

1. Steigende Nachfrage soll anhalten

2. Vorräte bleiben weiterhin niedrig

3. Butter und Käse werden teurer

4. Andere Referenzmolkereien werden nachziehen und den Auszahlungspreis ebenfalls erhöhen

Bleibt abzuwarten ob und wann die anderen Molkereigenossenschaften nachziehen und den Preis ebenfalls erhöhen.

2. BayWa Obst beantragt Kurzarbeit an Bodensee und Neckar

Im Bereich Kernobst schaut es in diesem Jahr sehr düster aus. In einer aktuellen Pressemitteilung, erklärte Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender BayWa AG folgendes:

„Wir erwarten die geringste Ernte seit 25 Jahren – für die Erzeugerbetriebe in der Region ist die Situation mehr als fordernd und bisweilen existenzbedrohend.“

Gegen der größten Missernte der letzten 25 Jahre sieht sich das Unternehmen jetzt gezwungen, Kurzarbeit zu beantragen. Diese Maßnahme soll die 100 Arbeitsplätze in der Region retten, so die Hoffnung der Company. Die Kurzarbeit soll ab Herbst 2017 in Kraft treten und bis Sommer 2018 anhalten. Es werden auch weitere Lösungsansätze in Betracht gezogen wie z.B. den vorübergehenden Einsatz in anderen Betrieben aus der Region.

Neben Süddeutschland, erlitten weite Teile Österreichs und Polens ebenfalls gravierende Ernteverluste von bis zu 70%.

3. Bayern: Begleitfahrzeuge für Mähdrescher in einigen Landkreisen jetzt Pflicht

Der Grund für diese Entscheidung liegt in den schweren Unfällen die in der vergangenen Zeit passiert sind. Die Verordnung gilt jedoch nicht für ganz Bayern. Betroffen sind die Landkreise Hof, Bamberg, Schweinfurt, Lichtenfels und Haßberge.

Wenn Ihr in Bayern tätig seid und vom zuständigen Landratsamt einen schriftlichen Hinweis erhaltet, dann gilt die Verordnung für Euch und Euer Betrieb.

Wer gilt als Mähdrescher-Begleiter?

Profesionelle Fahrer selbstverständlich aber auch private Autofahrer.

Erwähnenswert ist hierbei die tolle Aktion von Antenne Bayern. Unter dem Motto „Bayern helfen Bayern“ ermöglicht die Plattform das Zusammentreffen zwischen Landwirten mit Mähdreschern und privaten Autofahrern. Mehr zu dieser Aktion, erfahrt Ihr auf der Seite von Antenne Bayern.

Landtechnik und Neuheiten

Letztes Mal habe ich über drei Landtechnik – Giganten berichtet: John Deere, Case IH und AGCO, bzw. die Marke Challenger aus dem AGCO-Portfolio.

Heute geht’s weiter mit MF — erneut eine Marke aus dem AGCO-Konzern. Danach blicken wir auf Deutz-Fahr und seine erweiterte Serie 6. Zuletzt gibt’s erneut eine Meldung zu Case IH, der seine Puma-Baureihe zum neuen Modelljahr überarbeitet hat.

ParaLevel-Hangausgleich für Massey Ferguson Activa S Mähdrescher

Starten wir doch mit der Frage nach dem ParaLevel-Hangausgleich. Was ist das eigentlich?

Diese Technologie schwenkt den Mähdrescher mittels parallel verlaufender Achsstreben, wodurch eine breitere Bereifung möglich ist und dies wiederum einen aktiven Hangausgleich von bis zu 20% ermöglicht.

Der ParaLevel-Hangausgleich steht ab sofort für die 5- und 6-Schüttler-Mähdrescher MF Activa mit MCS (Multi Crop Separator) zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um die beiden Modelle:

  • MF Activa S 7345 S mit 243 PS und
  • MF Activa S 7347 S mit 206 PS.

Ein paar technische Details und Besonderheiten der neuen Landmaschinen aus dem Hause MF:

  • Für Landwirte geeignet die auf der Suche nach einer günstige Maschine sind und die hügelige Gegenden mit einem echten, hydraulischen Voll-Hangausgleich bewältigen wollen.
  • ParaLevel ermöglicht die gleiche Durchsatzleistung wie in der Ebene.
  • Ausstattung mit AGCO Power-Motoren; die leistungsstärkere Variante verfügt zusätzlich über ein PowerBoost mit 30 PS Zusatzleistung.
  • Einsatz eines SCR und damit Erfüllung der Emissionsnormen.
  • Verfügbar mit unterschiedlichen Einzugs-, Drusch- und Abscheidesystemen.

Der MCS soll laut Massey Ferguson eine aktive Kornabscheidung gewährleisten.

Ein elektronisches Pendel sorgt für eine schnelle und gleichzeitig präzise Nivellierreaktion auf wechselndes Gelände. Das System verfügt über zwei Betriabsarten:

  1. Transport-Modus: Der Mähdrescher senkt sich und verengt die Spurbreiten. Hierbei kann eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht werden.
  2. Working-Modus: Das System sorgt für eine automatische Senkung oder Erhöhung wodurch breitere Spuren resultieren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 18 km/h.

Quelle: traction, YouTube

Deutz-Fahr erweitert seine erst vor einem Jahr auf dem Markt gebrachte Serie 6

Knapp 12 Monate nach dem Launch, erweitert Deutz-Fahr seine Serie 6 um dreie neue 4-Zylinder. Es handelt sich hierbei um die Modelle: 6155.4, 6165.4 und 6175.4.

Kommen wir zu den technischen Spezifikationen:

  • Deutz TCD 4.1 4-Zylinder Motoren mit jeweils 156, 164 und 171 PS
  • SCR-Technologie und Abgasstufe IV
  • Kompakt-Kühlsystem
  • E-Viscolüfter für TTV-Modelle
  • 2.543 mm vergrößerte Radstand
  • 11.500 kg zulässiges Gesamtgewicht
  • Hydraulikanlage mit Pumpenleistung von 84 l/min serienmäßig
  • Positionsgesteuerte Frontkraftheber mit 4.110 kg Hubkraft (optional für TTV-Modelle)
  • Heckkraftheber mit 9.700 kg Hubkraft

Ähnlich wie bei den 6-Zylinder-Modellen, stehen den Kunden drei Getriebevarianten zur Wahl:

  • 5-Gang Powershift-Getriebe manuell mit 6 Lastschaltstufen vorwärts und 3 rückwärts
  • RCshift-Getriebe vollautomatisch
  • TTV-Getriebe für stufenloses Fahren und arbeiten bis 50 km/h

Vom Layout her, ähneln die neuen Modelle mit dem Design der 6-Zylinder-Baureihe und sind ab sofort über den Deutz-Fahr Vertrieb erhältlich.

Landtechnik von Case IH: Puma-Baureihe wurde überarbeitet

Die Agritechnica ist ja in wenigen Monaten und viele Hersteller bereiten ihre Top-Modelle bereits heute für die neue Saison vor. So auch Case IH der seine Puma-Reihe zum neuen Modelljahr überarbeitet hat.

Die wichtigten Neuheiten im Überblick — gültig für die Modelle Puma 185 Multicontroller bis Puma 240 CVX:

  • Verbesserte Vorderachsfederung mit Doppel-Druckspeicher
  • Adaptive Lenkung (ASC) ermöglicht die Änderung des Verhältnisses zwischen der Anzahl der Lenkradumdrehungen und dem Einschlagwinkel der Vorderräder
  • Steigerung des zulässigen Gesamtgewichts
  • ISOBUS-Klasse III

Die Puma-Baureihe verfügt über einen 6,7 l Motor von FPT Industrial und erfüllt mit dem Hi-eSCR Nachbehandlungssystem die Abgasstufe IV.

Die Großen der Landtechnik

Die Goliaths der Branche rüsten sich für die Zukunft.

Sie kaufen „Davids“ auf (siehe Firmenübernahmen der letzten Wochen) und positionieren sich strategisch für das was in den kommenden Jahren auf uns zugerollt kommt. Ich schreibe sehr bewusst „zugerollt kommt“, denn das was die neuen Technologien wie z.B. Virtual Reality oder Artificial Intelligence ermöglichen, ist teilweise erschreckend.

Die Story fängt ja mit Konzepten wie Precision Farming und autonome Landwirtschaft an. Wie es dann weitergeht, das werden wir erleben.

Die Frage ist und bleibt folgende:

Wollen wir die Zukunft gemeinsam mit den Goliaths unserer Branche mitgestalten oder bleiben wir als stumme Passagiere in einem Schnellzug Richtung Robotisierung & Co. sitzen?

Die Entscheidung liegt einzig und alleine bei uns.

Wo gehts Eurer Meinung mit der Landtechnik hin? Was erwartet uns tolles?

Fendt Landtechnik auf Agra 2017

Landtechnik: Neues von AGCO, Case IH und Fendt

Neues aus der Welt der Landtechnik: AGCO übernimmt die Sparte Precision Planting LLC von der Monsanto-Tochter Climate Corporation. Case IH rüstet seine Maxxum-Baureihe mit einem neuen achtstufigen Lastschaltgetriebe ActiveDrive 8 aus und bei Challenger findet ein Re-Branding statt.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Das Thema „Diesel“ beschäftigt auch die Agrarwelt – so ganz ohne Skandale, kommen wir dann doch nicht davon.

1. EU-Schutzzölle für Biodiesel: Bleiben sie bestehen oder war’s das?

In Brüssel wird erneut über das Thema Importzölle u.a. auch für Biodiesel diskutiert. Sollten diese wegfallen, dann steht die deutsche und europäische Biodieselindustrie inkl. der Rapsanbauern vor großen Herausforderungen. Es drohen starke Absatzeinbrüche.

Die Gefahr kommt aus Argentinien und Indonesien. Ob die Anti-Dumping-Zölle der EU aufrecht erhalten bleiben, das werden wir sehen. Der Druck auf den europäischen Markt dürfte sich aufgrund der ab August 2017 von den USA eingeführten Anti-Dumping-Maßnahmen gegen argentinischen Biodiesel wesentlich erhöhen.

Sollte die EU-Kommission die Höhe der Zölle drastisch nach unten schrauben, dann gäbe es für die europäischen Anbieter kaum noch einen Außenschutz.

2. Fendt auf der Pole-Position bei Traktoren-Neuzulassungen

Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Deutschland 14.280 Traktoren neu zugelassen. Den ersten Platz belegt Fendt mit 3.332 neu zugelassene Traktoren und erreicht damit einen Marktanteil von 23,3%.

John Deere belegte den zweiten Platz mit 2.726 Traktoren.

Quelle: VDMA

3. Cross-Compliance-Kontrollen und die neue Düngeverordnung

Die Behörden kontrollieren ab August die Einhaltung der neuen Regelungen.

Dabei gilt folgendes zu beachten:

  • Seit 2. Juni 2017 ist die neue Düngeverordnung in Kraft getreten
  • Ab 1. August 2017 tritt die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ein

Nun weist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft darauf hin, dass die beiden Verordnungen auch auf Cross-Compliance eine Auswirkung haben.

Landtechnik und Neuheiten

Diejenigen unter uns die dachten, „jetzt kehrt endlich etwas Ruhe in unsere Branche ein“ – haben sich gewaltig geirrt.

Von wegen Ruhe. Das kennen wir Landwirte doch auch nicht. Warum soll es den „Goliaths“ unserer Branche nicht anders gehen?

Und prompt rüttelt und schüttelt die nächste Übernahme die Kalkulationen des Einen oder Anderen. Die Rede hierbei ist von der jüngsten AGCO-Übernahme im Bereich Precision Farming.

John Deere ist gescheitert. Jetzt versucht es die AGCO.

Deere & Company wollte bereits in 2015 den Deal mit der Monsanto-Tochter Climate Corporation LLC besiegeln, aber da hatte das US-amerikanische Justizministerium etwas dagegen. Die US-Behörden sagten 2016 nein und im Mai diesen Jahres, trat JD nach weiteren gescheiterten Verhandlungen zurück.

Jetzt kommt der Ball wieder ins Rollen, denn es gibt einen neuen Käufer am Horizont. Es handelt sich hierbei um den Multi-Brand Konzern AGCO. Beide Unternehmen gaben gestern bekannt, dass sie eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet haben.

Ganz so überraschend kommt die Übernahme dann doch nicht, denn es gibt jede Menge Handlungsbedarf wenn es um die Präzisionslandwirtschaft geht. Führende Landtechnikhersteller die ihre Positionen und Marktanteile als Fullliner beibehalten wollen, müssen diese Investitionen rechtzeitig in die Zukunft tätigen. Lieber gestern und heute, als morgen.

Die Transaktion muss erst noch von den Behörden genehmigt werden.

Ab sofort 8 Lastschaltstufen für die Case IH Maxxum-Baureihe

Case IH’s Maxxum-Baureihe ist ab sofort mit einer zusätzlichen Getriebeoption ausgestattet: ActiveDrive 8  besteht aus acht Lastschaltstufen und ist mit jeweils 24 Vorwärts- und Rückwärtsgängen für alle Maxxum Multicontroller lieferbar.

Die Getriebepalette der Maxxum-Baureihe besteht fortan aus dem:

  • ActiveDrive 4, dem vierstufigen Lastschaltgetriebe mit jeweils 16 Vorwärts- und Rückwärtsgänge und einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h
  • CVXDrive, dem stufenlosen Getriebe für die Modelle von 116 bis 145 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h
  • ActiveDrive 8, dem neuen achtstufigen Getriebe

Weitere Besonderheiten des neuen Getriebe:

  • Diese ist mit einer Schaltautomatik ausgestattet. Die Automatik kann durch die Betätigung des Kickdown-Pedals übersteuert werden.
  • Die Kupplung muss beim Schalten in den nächsten Gang nicht betätigt werden.
  • Lastschaltbare Wendeschaltung via Multicontroller-Bedienarmlehne mit Joystick.

Hier noch ein Blick auf die Ergebnisse eines aktuellen Praxistests vom Case IH Maxxum 145 CVX…

Quelle: top agrar, YouTube

Rebranding in der Landtechnik: Challenger-Raupen und -Spritzen laufen zukünftig unter der Marke Fendt

Zurück zu AGCO und seiner Marke Challenger

Jetzt ist es besiegelt: das Challenger-Team in der Vertriebsregion Europa und Mittlerer Osten wird in die AGCO-Marke Fendt integriert. Aus gelb wird grün und für Fendt ein weiterer Schritt in Richtung Fullliner. In den anderen AGCO-Regionen firmieren die Raupen und Spritzen weiterhin unter der Marke Challenger. 

Fendt-Vertriebspartner können in West- und Zentraleuropa bereits ab der Agritechnica 2017 die Raupen und Spritzen anbieten und verkaufen. Die Umstellung in Osteuropa findet ein Jahr später statt, zur Agrosalon 2018 (Moskau) bzw. Interagro 2018 (Kiew).

Hinzu kommt, dass die Produktion der Challenger-Produkte aus dem niederländischen Grubbenvorst nach Hohenmölsen verlagert wird. Die anderen Abteilungen, u.a. auch Forschung und Entwicklung, bleiben in Grubbenvorst.

Landtechnik aus einer Hand

Jeder der Großen verfolgt die Full-Liner-Strategie, das ist mittlerweile auch dem kleinsten Glied in der Kett klar geworden. Egal ob John Deere oder AGCO, die Fusionen, Übernahmen und strategische Kooperationen nehmen kein Ende.

Immer mehr in immer weniger Händen. Das ist Konzentration. Das verleiht Macht. Und genau diese Tendenzen werden auch bei uns in der Landwirtschaft immer ausgeprägter. Wir brauchen nicht mehr den Einzelhandel beschimpfen oder mißtrauisch auf die großen Pharmakonzerne und Banken blicken, denn in unserem „Metier“ ist es langsam auch nicht mehr ganz so ohne…

Was kommt als Nächstes? Wer übernimmt wen? Wie lauten Eure Tipps zur Zukunft der Landtechnik und Agrarbranche?

Autonome Landtechnik

Autonome Landtechnik: Von der Zulassung und KfZ-Steuer befreit

Während sich die Presse auf die klimaschädlichen Diesel- und Benzinmotoren stürzt und über den eventuellen Verlust von mehr als 600.000 Jobs berichtet, blickt unsere Branche in die Zukunft. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die autonome Landtechnik.

Der Bundesrat hat selbstfahrende Futtermischwagen in die Kategorie „selbstfahrende Arbeitsmaschinen“ eingeordnet. Dadurch sind sie zulassungsfrei und nicht mehr kraftfahrtsteuerpflichtig.

Bevor wir in die Welt der autonomen Landmaschinen einsteigen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche.

1. 100 EUR Zuschuss von der SVLFG sichern

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) bezuschusst Produkte wie z.B. Kameras, Reifenmontagegehilfen oder Fixiereinrichtungen in der Tierhaltung – welche die Arbeit sicherer und arbeitsgerechter machen.

  • Anträge können ab dem 1. August 2017 gestellt werden.
  • Es steht ein Fördertopf mit 200.000 EUR zur Verfügung.
  • Pro Produkt wird ein Zuschuss von max. 100 EUR ausgezahlt.
  • Kostet das Produkt weniger als 100 EUR, dann wird der Anschaffungspreis erstattet.
  • Jeder Betrieb kann ein Produkt fördern lassen.

Welche Voraussetzungen das Produkt und Euer Unternehmen erfüllen müssen, erfahrt Ihr auf der Seite der SVLG.

2. Ökofläche in Deutschland steigt um 15%

Immer mehr Betriebe in Deutschland setzen auf Ökolandwirtschaft, so die aktuellen Strukturdaten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

In 2016 stiegen 2.396 Betriebe neu in den Ökolandbau ein. Das entspricht einem Wahcstum von 9,6% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt verzeichnete Deutschland 27.132 ökologische Betriebe in 2016.

Dieser Anstieg wirkte sich auch auf die Ökofläche aus. In 2016 wurden auf 1.251.320 ha Bio-Produkte hergestellt; ein Zuwachs von 14,9%. Der Anteil an der gesamten deutschen Agrarfläche beträgt 7,5%.

Im EU-Ökolandbau-Vergleich liegt Deutschland auf Platz 4 hinter Frankreich. Den ersten Platz belegt Spanien.

3. Lemken rüstet Anhängespritzen Primus und Albatros mit ISOBUS aus

Wer Optik und Technik verbessert und damit ständig am Ball bleibt, der fürchtet sich nicht vor der Zukunft. Und genau das zeigen die neuen Updates des Herstellers Lemken bei seinen Feldspritzen.

Zu den Neuheiten zählen:

  • Neuer Jobrechner und Terminal
  • ISOBUS serienmäßig für Primus 12 und Albatros 12 => bedienbar mit jedem Terminal
  • EES-Ausstattungspaket mit automatisierter Wasserhydraulik => Fahrer kann Reinigungsprozedur direkt aus der Kabine betätigen
  • Frischwasserbehälter mit 320 L Füllvermögen
  • LED-Beleuchtung
  • Rundere Verkleidungen

Die neuen Primus und Albatros von Lemken sind ab Juli 2017 bestellbar.

Autonome Landtechnik: Wie geht die Regierung mit diesem Trend um?

Umweltbewusster und schadstoffarm – darüber sind sich wohl alle einig wenn es um das Thema Elektroautos geht.

Wie wird aber das autonome Fahren eingeschätzt? Ist das immer noch ein Traumdenken des Tesla CEOs Elon Musk oder werden wir von dieser Realität eher „überrollt“ als es uns lieb ist?

Die Robotisierung kann keiner mehr aufhalten.

Die Maschinen werden immer präziser und sicherer, und ja, vieles erledigen sie besser als wir Menschen. Die Kunst besteht also darin Mensch und Maschine optimal im Einklang zu bringen, sie als ein integratives Ganzes unserer Gesellschaft zu sehen.

Selbstfahrende Futtermischwagen: Keine KfZ-Steuer und zulassungsfrei

Der Bundesrat hat im Juli 2017 zugestimmt, dass selbstfahrende Futtermischwagen in die Definition von „selbstfahrenden Arbeitsmaschinen“ aufgenommen werden und demnach:

  • von der Zulassung und
  • vom Kraftfahrtsteuer befreit sind.

Es gibt jedoch auch eine Eingrenzung die zu beachten ist, nämlich, dass die Fahrzeuge eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten dürfen. Diese Geschwindigkeitsgrenze soll bei der Abgrenzung selbstfahrender Futtermischer für die Fütterung von Tieren versus zum Transport von Gütern helfen. Der Zweck bleibt ausschlaggebend.

Die Angaben des Bundesverkehrsministeriums finden hier Berücksichtigung.

Der Bedarf für selbstfahrende Maschinen bzw. autonome Landtechnik ist da. Man kann sich dem Strukturwandel und der Nachfrage wiedersetzen oder wie hier in diesem positiven Beispiel, man packt das Thema rechtzeitig an und findet eine Lösung womit alle Parteien einverstanden sind.

Nachzulesen ist alles in der Zweiten Verordnung zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und der Gebührenverordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr.

Seedmaster präsentiert autonomen Multifunktions-Ackerroboter

Die nächste Innovation im Bereich autonome Landtechnik kommt von einem kanadischen Hersteller.

Seedmaster will mit der selbstfahrenden Systemmaschine DOT Power PlatformTM die Art und Weise wie wir Landwirtschaft betreiben, revolutionieren.

Was kann denn dieser Wunderroboter?

Quelle: Dot SeeDotRun, YouTube

Laut Hersteller sollen mit dem DOT-Ackerroboter zukünftig mehr als 100 verschiedene Funktionsgeräte angeschlossen werden können die jeweils diverse Feldarbeiten durchführen. Der Anbau der Ackerbaugeräte wird von der Roboterplattform selbständig vollzogen.

Die autonome, hydraulisch angetriebene Systemplattform soll ab 2018 auf Testbetrieben zum Feldeinsatz kommen.

Was wird sich in den kommenden Jahren auf unseren Feldern tun?

Autonom oder nicht – wie sieht die Zukunft der Landwirtschaft Eurer Meinung nach aus?

Landtechnik auf Agra 2017

Landtechnik: Güttler und Schäffer stellen Neuheiten vor

Neues aus der Welt der Landtechnik: Güttler erweitert sein Walzenportfolio um die Mayor Prismenwalze mit einer Arbeitsbreite von 7,70 Meter. Schäffer startet mit dem Modell 9640 T eine neue Generation von Teleskopradlader.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Eine neue strategische Allianz sorgt bei dem einen oder anderen für Staunen.

1. John Deere und Kramer rücken näher zusammen

Ist die Einkaufstour von John Deere zu Ende?

Wer weiss? …

Fakt ist, der Landtechnik-Hirsch aus den USA ist eine strategische Allianz mit der Firma Kramer-Werke GmbH (Tochterunternehmen von Wacker Neuson SE) eingegangen. Im Rahmen dieser Partnerschaft sollen Kramer Rad- und Teleskoplader über die John Deere Vertriebspartner angeboten werden. Der Markenname Kramer wird beibehalten.

Und was erhoffen sich die beiden Parteien von dieser strategischen Zusammenarbeit?

JD will seinen Vertriebspartnern ein umfassendes Programm von landwirtschaftlichen Rad- und Teleskopladern anbieten. Kramer wiederum erwartet durch die Kooperation einen besseren Zugang zu den Märkten weltweit.

Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus.

2. Pöttinger setzt auf den Standort Österreich und investiert 100 Mio. EUR in ein neues Werk

Das österreichische Familienunternehmen Pöttinger hat ein 16 Hektar großes Grundstück im Gewerbepark Stritzing (St. Georgen) erworben und will dort ein neues Werk für Ladewagen und Rundballenpressen bauen.

Die Investitionen belaufen sich auf 100 Mio. EUR. Das neue Werk soll etwa 600 neue Arbeitsplätze schaffen. Produktions-Geschäftsführer Jörg Lechner begründet den Neubau mit dem Auslaufen des Mietvertrages in der alten Fabrik aus Grieskirchen sowie mit der „Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und das weitere Wachstum“.

Die erste Ausbaustufe wird in 2021 in Betrieb genommen.

Quelle: nachrichten.at

3. Erste Ergebnisse des Milchmengen-Reduktionsprogramms: 834.000 t weniger Rohmilch angeliefert

Rund 48.000 Erzeuger haben insgesamt 834.000 t weniger Rohmilch an die Verarbeiter geliefert, so eine aktuelle Mitteilung der EU-Kommission. Das Milchmengen-Reduktionsprogramm wurde als eine „sehr erfolgreiche Maßnahme“ bezeichnet.

Die Milchmarktkrise sorgte für eine Schieflage am Markt. Um diese zu beseitigen wurde das oben aufgeführte Programm ins Leben gerufen. Die Umsetzung erfolgte in Q4/2016 bzw. im Januar 2017. Die Erzeuger bekamen 14 Cent/kg nicht ausgelieferter Milch. Die EU-Kommission hat hierfür 150 Mio. EUR budgetiert. Per heute wurden lediglich 112 Mio. EUR benötigt.

Landtechnik und Neuheiten

Es geht wieder aufwärts: Die wirtschaftliche Stimmung der deutschen Landwirte verbessert sich, so die aktuellen Zahlen des Konjunkturbarometer Agrar des Deutschen Bauernverbands (DBV) vom Juni 2017. Die verbesserte Stimmungslage wird von den positiven Zukunftserwartungen getragen und nicht von der aktuellen wirtschaftlichen Lage.

Egal wie, positive Stimmung klingt schonmal gut. Das dürfte auch die Innovationstreiber und Landtechnikhersteller neuer Maschinen freuen, denn positiv befindet sich oft in direkter Korrelation mit mehr Einkaufslust und -potenzial.

Bleiben wir bei den Innovationstreibern. Hier kommen zwei Neuheiten aus den Häusern Güttler und Schäffer.

Güttler präsentiert neue Walze mit 7,70 Meter Arbeitsbreite

Die Mayor 640 Prismenwalze von Güttler kennt jeder der mit Bodentechnik etwas zu tun hat. Jetzt hat der Landtechnikhersteller ein weiteres Modell zur Baureihe Mayor hinzugefügt. Es handelt sich um die Variante Mayor 770 mit 7,70 m Arbeitsbreite.

Kurzer Rückblick auf den Güttler-Stand von der letzten Agritechnica in 2015…

Quelle: Güttler, YouTube

Die Kunden haben danach gefragt. Landwirte wollten mehr Arbeitsbreite haben. Güttler hat zugehört und mit dem Mayor 770 diese Anfrage erfüllt.

Ein paar technische Details:

  • Ganzjahres-Prismenwalze, einsetzbar im Grünland und Ackerbau
  • Walzensterne in einer Flucht angeordnet
  • Kann an dem Nachsaat-Gerät GreenSeeder 750 gekoppelt werden

Schäffer stellt mit dem Modell 9640 T eine neue Generation Teleskopradlader vor

Steigen wir doch am besten direkt in die technischen Spezifikationen ein, damit Ihr Euch ein schnelles Bild von dem neuen Teleskoplader macht:

  • 4-Zylinder Deutz-Motor mit 100 kW (136 PS)
  • Abgasstufe Tier 4 Final ohne einen Dieselpartikelfilter (geringere Betriebskosten + Wartungsaufwand)
  • Einsatzgewicht zwischen 8,4 t und 9,7 t
  • Hubhöhe von 5,40 m
  • Hubkraft von 4,2 t
  • Load-Sensing-Arbeitshydraulik mit Fördervolumen von 145 l/min
  • hydraulisch angetriebener Lüfter
  • 24-Zoll Bereifung
  • Doppelkupplungsgetriebe + ECO-Fahrmodus sind feste Bestandteile der 40 km/h-Version

Das Auffälligste an dem neuen Schäffer Teleskoplader ist die Kabinengestaltung und das Kabinendesign. Der Joystick soll noch einfacher zu bedienen sein und neue Funktionen sollen bei der Erhöhung der Arbeitsproduktivität helfen.

Konventionelle und Autonome Landtechnik

Mercedes und Bosch testen fahrerlose Taxis, Tesla hat die Massenproduktion seines Billigmodels Tesla Model 3 begonnen und bei uns in der Landwirtschaft geht es mit selbstfahrenden Traktoren und Futtermischwagen sowie autonomen Feldrobotern auch ganz schön rund.

Lange Zeit wurde das autonome Fahren belächelt. Experten haben die Entwicklung für Quatsch gehalten. Und wie sieht es heute aus?

Die Zahl der Skeptiker vermindert sich und die Anzahl derjeniger, die Angst haben durch die „autonome Entwicklung“ ihre Jobs zu verlieren, steigt.

Wir sehen zur Zeit nur die Spitze vom Eisberg.

Vor 20-25 Jahren gabs noch kein Internet und heute kann sich kaum einer mehr eine Welt ohne Amazon, eBay, Facebook, WhatsApp & Co. vorstellen. Wer sich traut einen Blick in die Zukunft zu werfen, weiss, dass autonom die Norm sein wird. Viele können und wollen sich das heute nicht vorstellen. Aber das war es doch immer so mit bahnbrechenden Innovationen. Irgendwie scheint die Menschheit sehr wenig aus der Vergangenheit gelernt zu haben…

Wo gehts hin mit den Innovationen in der Landtechnik? Was glaubt Ihr?