Beiträge

Agrarbetrieb Retention Marketing

Retention Marketing für Urlaub auf dem Bauernhof

Wir sind mitten in der Hauptsaison für die Urlaubszeit auf dem Bauernhof. Höchste Zeit um sich um’s Retention Marketing Gedanken zu machen.

An was? Retention Marketing? Ist die Urlaubszeit nicht schon stressig genug?

Wer soll da noch Zeit haben, um sich um irgendwelche neumodischen Marketingthemen zu kümmern.

Was ist das überhaupt, dieses Retention Marketing? Ist es überhaupt relevant für mich?

Retention Marketing für den Bauernhof

Die einfache Antwort lautet ja. Ja, es ist relevant für Euch.

Es ist für jeden wichtig, der in irgendeiner Art und Weise Produkte oder Dienstleistungen zum Kauf anbietet.

Retention lässt sich auf deutsch mit dem Begriff „Rückgewinnung“ umschreiben. Es geht beim Retention Marketing um Maßnahmen, die direkt darauf abzielen, dass die Kunden wiederholt bei Euch einkaufen.

Für Urlaub auf dem Bauernhof umfasst der Begriff Retention Marketing also alle Maßnahmen, die darauf abzielen, dass Eure Gäste von diesem Jahr auch in Zukunft nochmal zu Euch kommen.

Und es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, wenn die Gäste bei Euch vor Ort sind.

Wie stellt Ihr nun sicher, dass Euer Bauernhof auch im nächsten Jahr gut besucht ist?

Die drei wichtigen Zeitpunkte fürs Retention Marketing

Im Grunde gibt es drei Phasen oder Zeitpunkte, in denen Ihr Verschiedenes unternehmen könnt, um Gäste in Langzeitkunden zu verwandeln.

Sucht die für Euch richtigen Gästen aus

Wie immer beginnt es damit, dass Ihr wisst, was Ihr möchtet. Ihr könnt nicht für jeden alles sein.

Überlegt Euch, wie Euer idealer Gast aussieht, mit anderen Worten, wen Ihr auf Eurem Hof Jahr für Jahr willkommen heißen möchtet.

Dieser Schritt liegt ganz klar vor der Saison. Aber nutzt die aktuelle Saison um Euch noch klarer darüber zu werden, wie Ihr Euch für das nächste Jahr positionieren möchtet.

Schaut Euch Eure Gäste an und stellt Euch folgende Fragen

  • Wer ist der für Euch perfekte Gast unter Euren Gästen? Warum?
  • Wonach sucht dieser Gast? Was erwartet er von seiner Zeit auf dem Bauernhof?
  • Wofür steht Euer Hof? Was bietet Ihr? Was unterscheidet Euch von anderen Höfen?
  • Haben Eure Marketingmaßnahmen seit der letzten Saison die für Euch richtigen Gäste angezogen? Was könnt Ihr verbessern? Oder was solltet Ihr ändern?

Warum ist es so wichtig, dass Ihr soviel wie möglich über Eure Gäste wisst? Wenn Ihr die für Euch ideallen Gäste anzieht, werden diese mit einer höheren Wahrscheinlichkeit loyal bleiben und wiederkommen.

Auf die Details kommt es an

Wenn die Gäste bei Euch sind, heißt es natürlich, Ihnen einen unvergessliches Erlebnis zu bieten.

Es versteht sich von selbst, das ein rundum gelungener Kundenservice dazugehört: von der Anmeldung bis zur Abreise sollten die Prozesse reibungslos verlaufen.

Aber dies ist nur die Basis. Bietet etwas Besonderes!

Dabei geht es nicht um großartige Erlebnisse. Es sind die kleinen Dinge die zählen. Es gibt viele Anbieter für Urlaub auf dem Bauernhof mit ähnlichen Angeboten.

Aber Euch gibt es nur einmal: baut eine Beziehung zu Euren Gästen auf. Lasst Eure Gäste Euch kennenlernen und lernt Eure Gäste kennen. Baut eine Freundschaft auf.

Mit kleinen Gesten, könnt Ihr unglaublich großes Bewirken. Das einfachste Beispiel ist ein Lächeln. Es kostet nichts, ist aber unbezahlbar in der Wirkung.

Zeigt ehrliches Interesse an der Person und dem Leben Eurer Gäste. Überrascht Sie mit kleinen, personalisierten Gesten, wie etwa einen mit Hand geschriebenen Willkommensgruß, in dem Ihr Eure Gäste mit Namen ansprecht.

Fragt Euch, über welche Kleinigkeiten sich Euer idealler Gast unglaublich freuen würde. Welche Ideen lassen sich einfach ohne großen Kosten- und Zeitaufwand umsetzen?

Je besser Ihr Eure Gäste kennt, desto besser könnt Ihr ein unvergessliches Erlebnis bieten.

Deshalb: redet mit Euren Gästen. Findet heraus,

  • wie sie auf Euch gekommen sind
  • warum sie Euch aus all den Angeboten gewählt haben
  • was Ihnen besonders gut bei Euch gefällt
  • was Sie nicht so gut fanden
  • ob sie wiederkommen würden und wenn ja, warum?

Um sicherzustellen, dass Ihr die Informationen von Euren Gästen erhaltet, könnt Ihr auch bei der An- und Abreise Euren Gästen ein Formular zum Ausfüllen geben.

Nachdem Eure Gäste abgereist sind, heisst es nicht, dass Ihr nun einfach abwartet, ob Eure Gäste wiederkommen.

Bleibt am Ball

Auch wenn Ihr den ideallen Gast hattet und dieser eine perfekte Zeit bei Euch verbracht hat, heißt dies nicht unbedingt, dass er von sich aus im nächsten Jahr wiederkommt.

Bietet Euren Gästen auch während des Jahres das wonach Sie suchen.

Über die Sozialen Medien wie Facebook und Instagram oder über Eure Webseite ist es super einfach, Eure Gäste weiterhin am Hofleben teilhaben zu lassen.

Ein regelmässiger Newsletter mit interessanten Informationen und Angeboten erinnert Eure Gäste immer wieder an Euch und die Zeit mit Euch.

Es gilt, auch weiterhin präsent zu sein und Profil zu zeigen.

Ihr seht, Retention Marketing ist ein sehr umfassendes Thema. Es geht nicht um einzelne Aktionen, die man hier und da mal unternimmt.

Nach der Saison ist vor der Saison. Aber gerade jetzt ist es wichtig, dass Ihr soviel wie möglich von Euren Gästen mitnehmt.

Bleibt aufmerksam! Und hört nicht auf, Euch selber Fragen zu stellen. Von „Worüber freuen sich Eure Gäste besonders?“ bis hin zu „Welche Sozialen Medien nutzen Sie?“

Je mehr Ihr über Eure Gäste wisst, desto mehr könnt Ihr Eure Posts auf bspw. Facebook oder Eurer Webseite anpassen.

Ihr wisst dann, was Ihr in Euren Newsletter schreibt, um interessant zu bleiben oder zu welchen Angeboten Eure Gäste einfach nicht Nein sagen können.

Wie stellt Ihr sicher, dass Ihr soviel wie möglich über Eure Gäste lernt?

Landtechnik von JD agra 2017

Landtechnik: John Deere, Kuhn und Kramer stellen Neuheiten vor

Neues aus der Welt der Landtechnik: John Deere stellt seine neue Mähdrescher-Serie S700 vor. Mit gleich vier Modellen will JD die Saison 2018 erobern.

Kuhn präsentiert den Performer 3000, eine Grubberkombination für Traktoren von 200 bis 350 PS. Kramer wiederum erweitert sein Produktportfolio um neue Teleskoplader mit bis zu 9 m Stapelhöhe.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Eine Kündigungswelle sorgt für Aufsehen.

1. 330 Mio. EUR für ein neues Milchwerk? Ohne uns!

Im Rahmen der „Hochwald 2020“-Strategie soll ein neues, hocheffizientes Milchwerk gebaut werden. Die Mitglieder sollen am Neubau beteiligt werden, d.h. für die kommenden fünf Jahren gibt es 2,5 Cent/kg weniger.

Viele Bauern ziehen die rote Karte; sie machen Gebrauch von ihrem Sonderkündigungsrecht. Die Frist läuft jedoch Ende Juni 2017 ab. Bis dahin sollen laut dlz-Informationen insbesondere aus Rheinland-Pfalz jede Menge Kündigungen eingehen.

2. Syngenta verkauft Rübengeschäft an die DLF Seeds

Noch ist die Übernahme von Syngenta durch ChemChina nicht in trockenen Tüchern und da erreicht uns schon eine neue Nachricht. Es handelt sich hierbei um die Rübensparte der Schweizer. Diese wird von der dänischen DLF Seeds übernommen.

Das Rübengeschäft soll das Produktportfolio von DLF Seeds erweitern. Das Unternehmen ist auf Leguminosen, Zwischen- und Hülsenfrüchte sowie Futter- und Rasengräser spezialisiert.

Die Übernahme soll bis zum Ende des 3-ten Quartals behördlich genehmigt und abgeschlossen sein.

3. Case IH Puma Viper Stryker zum 175-jährigen Jubiläum

Case IH feiert 175-jähriges Bestehen. Grund genug für eine Limited Edition. Der Hersteller produziert eine Limited Edition des Puma 175 CVX in Viper-roter Perleffektlackierung.

Was wird gefeiert?

175 Jahre Case IH und 10 Jahre Puma Baureihe.

Für die ersten 175 Bestellungen gilt außerdem folgendes: Sonderlackierung + Aufkleber sind kostenlos!

Neuheiten aus der Landtechnik

John Deere präsentiert Mähdrescher-Serie S700 für die Saison 2018

Bei John Deere läutet eine neue Ära ein…

Die Ära der Mähdrescher-Flagschiffe S700. Mit den vier Modellen S760, S770, S780 und S790 ist JD bestens für die Saison 2018 vorbereitet.

Quelle: John Deere, YouTube

Die Besonderheiten der neuen Mähdrescher S700

Die neue Serie baut auf das 2012-Modell S600 auf.

Als neu gelten die Automatik bzw. Smart Technology Funktionalitäten. Die CommandCenter-Kabine sorgt für eine erhöhte Sichtbarkeit und bietet zahlreiche Bedien-Features an.

Zu den neuen Features zählen u.a.:

  • CommandCenter mit Generation 4 Schnittstelle und 4.600 Prozessor-Monitor
  • CommandArm und Multifunktions-Bedienhebel mit Schaltknöpfen die individuell belegt werden können
  • Premiumaktivierung mit AutoTrac, RowSense und HarvestDoc
  • Komfortabler Fahrersitz aus Leder (optional)
  • Combine Advisor Paket bestehend aus 7 Technologien soll bei der Druscheinstellung und -optimierung mit Vorschlägen unterstützen

Gleichzeitig bringt John Deere einen neuen Maispflücker 700C/FC für die Front der S700-Mähdrescher auf den Markt. Die Ketten sollen laut JD-Pressemitteilung 50% länger halten. Hier setzt der Marktführer auf Buchsen aus Alu-Legierung. Durch die Verwendung härterer Materialien und neuer Schutzschichten an der Front sollen Einsparungen an Verschleißteilen von 20.000 USD in 5 Jahren möglich sein.

Der 700C/FC ist mit 6 bis 18 Reihen erhältlich. Es gilt zwischen den Reihenabständen 50.8, 55.9 oder 63.5 zu wählen. Die klappbaren Modelle verfügen über 8 oder 12 Reihen.

Kuhn Performer 3000 – die neue Grubberkombination für Traktoren von 200 bis 350 PS

Die Grubberkombination-Baureihe Performer von Kuhn bekommt Nachwuchs… oder besser gesagt, einen großen Bruder.

Mit dem Performer 3000 kommt ein 3 Meter breites Gerät dazu. Damit sind ab sofort Grubberkombinationen mit Scheiben und Zinken von 3 bis 7 Meter erhältlich.

Ein paar technische Details im Überblick:

  • Geeignet für Traktoren im Leistungsbereich zwischen 200 bis 350 PS
  • Erledigt 4 Arbeitsschritte in einer Überfahrt: Zerkleinern + Mischen / Lockern + Einebnen + Rückverfestigen
  • Scheiben, Zinken und Walzen lassen sich einzeln oder in Kombination einsetzen
  • 2 Walzentypen zur Verfügung: HD Liner 700 (festigt bis in tiefe Bodenschichten) oder Doppelwalze mit U-Profil (festigt mehr an der Oberfläche)

Alle Einstellungen sind hydraulisch und werden von der Traktorkabine aus gesteuert. Ein 4-Funktions-Wahlschalter im Fahrerhaus erlaubt es, alle hydraulischen Funktionen zu zentralisieren.

Bis zu 9 Meter Stapelhöhe – die neuen Teleskoplader von Kramer

Professionelle Landwirtschaft ohne Teleskoplader?

Neee, das geht nicht.

Das dachte sich auch Kramer. Das Unternehmen erweitert sein Produktportfolio um zwei Produktgruppen mit jeweils mehreren Modellen. Die insgesamt 8 Modelle weisen eine Stapelhöhe zwischen 6 und knapp 9 Meter auf.

  • Teleskoplader < 3,5 Tonnen: KT306, KT 356, KT307 und KT357
  • Teleskoplader > 4 Tonnen: KT447, KT 507, KT 557 und KT559

Ein paar Worte zu jeder Produktgruppe im Einzelnen.

Die kompakten Teleskoplader bis 3,5 Tonnen

Vier Modelle mit einer Stapelhöhe von maximal 6 oder 7 Meter. Die Nutzlast liegt bei 3 Tonnen (KT306 und KT307) sowie 3,5 Tonnen (KT 356 und KT357).

Die Motorleistung liegt bei 100 kW. Die Gesamtbreite ohne Anbaugerät beträgt 2,280 mm.

Die Modelle KT356 und KT357 verfügen serienmäßig über eine Load-Sensing-Hydraulik. Mit der Option EcoSpeed lassen sich die Teleskoplader auf eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h ausbauen.

Die großen Lader bis 5,5 Tonnen

Unterschiedliche Nutzlasten von 4,4 Tonnen (KT447) bis 5,5 Tonnen (KT557, KT559). Die maximale Stapelhöhe liegt bei 7 Meter sowie 8,75 Meter bei dem KT559-Modell. Die Motorleistung liegt bei max. 115 kW für die beiden stärkeren Modelle KT557 und KT559.

Die Gesamtbreite ohne Anbaugerät liegt bei allen Modellen bei 2,5 Meter.

Alle vier sind serienmäßig ausgestattet mit der Load-Sensing-Hydraulik, dem EcoSpeed bzw. EcoSpeed Plus sowie dem Smart Driving — Drehzahlabsenkung bei maximaler Geschwindigkeit.

Mit Landtechnik & Innovationen allen einen Schritt voraus sein

Die Gerüchteküche brodelt… Die neuen JD-Mähdrescher S700 sollen gegenüber dem Vorgänger S600 nicht viele Neuheiten ausweisen. Ein bischen neue Technologie hier und da, aber nix revolutionär grosses.

Sind wir denn schon so verwöhnt? Können wir uns über den Einsatz neuer Screens und Smart Driving Technologien gar nicht mehr freuen? Oder hat uns die Branche in den letzten Jahren zu stark verwöhnt?

Viele unterschiedliche Meinungen… und das ist auch gut so. Der eine mag JD, der nächste setzt auf Fendt und ein anderer will nichts ausser Deutz-Fahr kaufen. Zum Glück gibt es Landtechnik für jeden Geschmack und noch wichtiger, für jedes Budget.

Ich bin sehr gespannt ob JD uns ein S700-Modell in Hannover zeigen wird. Abwarten.

Wo gehts hin mit den Innovationen in der Landtechnik? Was glaubt Ihr?

Landtechnik JCB auf Agritechnica 2015

Landtechnik: Yanmar, JCB und Komatsu stellen Neuheiten vor

Neues aus der Welt der Landtechnik: JCB und Komatsu bringen neue Radlader auf den Markt. Der Traktorenhersteller Yanmar stellt seine neue Serie YT2 vor.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Eine Firmenübernahme sorgt nämlich für ordentlich Gesprächsstoff.

1. Deere & Company kauft die deutsche Wirtgen Group für 4,4 Milliarden EUR

Es geht weiter mit den Milliardendeals. Das was die Agrarchemiebranche kann, können unsere Damen und Herren aus der Landtechnik auch.

AGCO kauf Lely, CNH kauft Kongskilde und jetzt meldet sich der US-Landtechnikhersteller Deere & Company mit dem Kauf des Straßenbauspezialisten Wirtgen. Die Landtechnikbranche verändert sich rasant und große, internationale Unternehmen werden immer dominanter.

Die Nachrichtenagentur Reuters spricht von einem Milliardendeal in Höhe von 4,88 Mrd. US (umgerechnet 4,4 Mrd. EUR). Deere plant die 5 Marken der Wirtgen Group (Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven) zu behalten. Wirtgen gilt als Marktführer bei Straßenbaufahrzeugen und -maschinen und beschäftigt weltweit rund 7.500 Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in Windhagen (Rheinland-Pfalz).

Mehrere Behörden müssen noch zustimmen. Wenn alles gut geht, dann steht der Deal im ersten Geschäftsquartal 2018 in trockenen Tüchern.

2. [Reportage] KTG Agrar AG: Europas größter Bauer geht zur Börse und dann kommt die Pleite

Siegfried Hofreiter hatte einen Traum. Er wollte mit seinem Agrarbetrieb groß herauskommen. Er ging als erster Landwirt an die Frankfurter Börse mit seiner KTG Agrar AG.

Das böse Erwachen kam letztes Jahr. Der deutsche Cowboy mußte Insolvenz anmelden. Viele Anleger schauten in die Röhe.

Quelle: DW Deutsch, YouTube

Landtechnik und Neuheiten

Neu gründen, an die Börse gehen, aufs große Geld hoffen, Pleite gehen oder übernommen werden… viele Szenarien die nicht immer nach Plan gehen.

Lasst uns jetzt zusammen einen Blick auf die Neuheiten aus unserer Branche werfen. Heute nehmen wir Yanmar, JCB und Komatsu unter die Lupe.

Yanmar stellt auf dem Demopark 2017 seine neue YT-Traktorenserie vor

Am Sonntag, den 11. Juni eröffnet der Demopark 2017 seine Tore in Eisenach. Beste Gelegenheit für den Traktorhersteller Yanmar die Modelle seiner neuen Serie YT vorzustellen.

Was zeichnet die neue Serie aus?

Zu den Vorzügen zählen:

  • Common-Rail TNV-Motoren, Stage 5 ready
  • Stufenloses i-HMT Getriebe
  • Einsatzvielfalt durch eine breite Palette an Arbeitsgeräten für den Front- und Heckbetrieb
  • Fahrerkomfort: geräumige Kabine mit Geräuschpegel ≤ 82 dB (A) bei der YT2-Serie; ebenfalls bei YT2 erfolgt die Aktivierung und Deaktivierung von 2 WD und 4 WD über einen elektrischen Schalter
  • Wartungsfreundlichkeit: langlebiger Filtereinsatz von 6.000 Stunden

Die neue Traktorenserie von Yanmar wird am Messestand E-585 vorgestellt. Die Serie ist laut Hersteller Ende 2017 erhältlich.

JCB ersetzt altes Radlader durch leistungsstärkeres Modell 419S Agri

Den neuen Radlader 419S Agri von JCB gab es bereits im Februar auf der SIMA 2017 zu sehen. Das leistungsstärkere Modell mit neuer Kabine ersetzt den aktuellen JCB 418S.

Ein paar technische Details im Überblick:

  • 6,7 Liter Cummins 6-Zylinder-Motor mit 136 kW (183 PS)
  • Emissionsnorm EU Stufe IV mit AdBlue-SCR-Injektionssystem und integriertem Diesel-Oxidationskatalysator (DOC)
  • Max. Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h
  • Großvolumige Bereifung möglich, z.B. 750/65 R26 wie beim Flaggschiff 435S
  • Achsen wahlweise mit Selbstsperrdifferentialen (vorne und hinten) oder einer automatischen 100%-Differentialsperre
  • Hubgerüst wahlweise als Standard- oder Highlift-Variante erhältlich
  • Überladehöhe von 3,48 m bis 3,71 m
  • Kipplast von 6,9 Tonnen (geknickt)
  • CommandPlus-Kabine (15% größer als Vorgängermodell 418S Agri)

Wer bis Ende diesen Monats eine Maschine kauft, der erhält das Contractor Pro Paket gratis dazu.

Komatsu bringt den neuen Radlader WA320-8 auf den Markt

Vom Palettenumschlag bis zum Aushub, der neue Radlader WA320-8 von Komatsu ist vielfältig einsetzbar.

Zu den technischen Spezifikationen:

  • Hydrostatisches Getriebe (HST) der 4. Generation
  • SAA6D107E-3 Motor mit 127 kW (173 PS)
  • EU-Abgasstufe IV durch AdBlue und Integration eines SCR-Katalysators
  • Neue Erdbauschaufel mit Schaufelvolumen von 2,7-3,2 m³
  • Kipplast von 11,5 Tonnen
  • Betriebsgewicht von 15,5-15,6 Tonnen
  • Komtrax Informationssystem (Wireless)
  • Komatsu Care Wartungsprogramm

Hier noch ein kurzer Blick auf das Vorgängermodell präsentiert auf der Agritechnica in 2015.

Quelle: Bauforum24, YouTube

Sehen wir die drei Neuen auf der Agritechnica 2017?

Bei den Radladern von JCB und Komatsu bin ich optimistisch, bei Yanmar… bleibt abzuwarten.

Ich gehe jedoch davon aus, dass wir in Hannover sehr vieles zu besprechen haben werden. Seit der letzten Agritechnica in 2015 hat sich so viel getan. In weniger als zwei Jahren haben zahlreiche Mega-Fusionen stattgefunden. Vergessen wir nicht den 66 Mrd. USD-Deal von Bayer und Monsanto.

Diese Entwicklung hatten wir schonmal. Ein paar Goliaths beherrschen die Welt und die vielen Davids müssen schauen wie sie klar kommen. Da fällt mir ein Zitat von Mahatma Ghandi dazu ein:

„Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“

Wo gehts hin mit der Landtechnik? Was glaubt Ihr?

Agrarbetrieb-Düngeverordnung-Landtechnik

Landwirtschaft zwischen Verwaltung und kreativer Landtechnik

Bevor wir einen Abstecher in die Landtechnik machen, geht es im heutigen Blog um die Eckpunkte der neuen Düngeverordnung. 

Die novellierte Düngevordnung ist seit dem 01. Juni in Kraft getreten und wird für uns damit spätestens mit der Herbstbestellung relevant.

Es stellt sich deshalb die Frage: was sind die wesentlichen Eckpunkte, die wir ab jetzt zu beachten haben?

Die neue Düngeverordnung ist in Kraft getreten

Das sind die wichtigsten Punkte, die Ihr ab jetzt beim Düngen beachten müsst:

Düngebedarfsermittlung

Für jeden Schlag oder jede Bewirtschaftungseinheit ist der Düngebedarf vorab festzulegen und zu dokumentieren.

Hierfür sind die bundesweit einheitlichen Vorgaben einzuhalten. Wer den Düngebedarf überschreitet begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Sperrfristen

  • Ackerland: Nach Ernte der Hauptfrucht bis zum 31.01. darf kein Stickstoff (N) gedüngt werden. Ausnahmen bestehen für:
    • Zwischenfrüchte/ Winterraps / Feldfutter: wenn die Aussaat bis zum 15.09. erfolgt, ist ein N-Düngung bis zum 01.10. erlaubt. Nachweis des Düngebedarfs ist erfordlich
    • Wintergerste nach Getreidevorfrucht: gleiche Vorschriften bei Aussaat bis zum 01.10.; zudem Begrenzung der Herbstdüngung auf 30 kg/ha Ammonium-N oder 60 kg/ha Gesamt-N
  • Grünland/ Dauergrünland/ mehrjähriger Feldfutteranbau:
    • vom 01.11. bis 31.01 besteht N-Düngeverbot
    • vom 15.12 bis 15.01 besteht Verbot für Festmist und Kompost
    • bundeslandweite Verschiebung der Sperrfristen um 4 Wochen möglich

Lagerkapazität

Ab 2020 gilt eine Verlängerung der Lagerkapazität für Jauche/ Gülle/ Gärreste von derzeit 6 auf 9 Monate für Betriebe mit

  • 3 Großvieheinheiten pro Hektar oder
  • ohne eigene Ausbringungsflächen

Ausserdem ist ab 2020 für Festmist und Kompost ein Nachweis der Lagerkapazität von zwei Monaten erforderlich.

Ausbringung

Düngemittel, ob organisch oder organisch-mineralisch, mit einem wesentlichen Gehalt an verfügbaren oder Ammonium-N müssen auf unbestelltem Ackerland sofort, d.h. innerhalb von 4 Stunden eingearbeitet werden.

Eine Ausnahme besteht für Festmist von Rindern, Schweinen oder für Kompost.

Ab 2020 ist auf bestelltem Ackerland zudem nur noch die streifenförmige Aufbringung oder ein direktes Eindringen von flüssigen Düngemitteln in den Boden erlaubt.

Für Grünland/ Dauergrünland und mehrschnittigem Feldfutteranbau ist noch bis 2025 Zeit, eh auch hierfür diese Regelung gilt.

Weitere wichtige Regelungen

Für Gärreste besteht nach wie vor im Betriebsdurchschnitt die Grenze von 170 Kilogram Stickstoff pro Hektar bei der Ausbringung.

Ab sofort müssen hierbei aber auch die Gärreste aus Biogasanlagen einbezogen werden.

Mit Beginn nächsten Jahres ist die Erstellung einer Strombilanz verpflichtend für Betriebe mit:

  • mehr als 50 Großvieheinheiten pro Betrieb oder mit
  • mehr als 30 Hektor Landfläche bei mehr als 2,5 Großvieheinheiten pro Hektar oder
  • Betrieben, die betriebsfremden Wirtschaftsdünger aufnehmen

Ab 2023 müssen alle Betriebe mit mehr als 20 Hektar Landfläche oder 50 Großvieheinheiten pro Hektar die Bilanz erstellen.

Derzeit darf der Stickstoff-Überhang im Schnitt der letzten 3 Jahre beim Nährstoffvergleich nicht über 60 kg N/ha liegen.

Die Grenze für Phoshor liegt im Schnitt der letzten 6 Jahre bei 20 kg P2O5/ha.

Ab 2020 reduzieren sich die Grenzwerte bei Stickstoff auf 50 kg N/ha und bei Phosphor auf 10 kg P2O5 ha.

Eins ist sicher: die neue Düngeverordnung wird den Verwaltungsaufwand im landwirtschaftlichen Betrieb nicht abbauen und zum Teil die Spielräume einengen.

Zum Glück gibt es andere Gebiete in der Landwirtschaft, in denen wir noch eigenen Wege gehen dürfen:

Innovative Landtechnik Marke „Eigenbau“

Ich denke mal, jeder von Euch kennt diese Situation: es ist Wahnsinn, was heute in der Landtechnik nicht alles so möglich ist.

Und dennoch fehlt es hier und da an technischen Lösungen.

Es gibt jede Menge landwirtschaftliche Geräte, in Basisausstattung und mit jeder Menge Zubehör, den man für entsprechendes „Kleingeld“ erwerben kann.

Aber Hof ist nicht gleich Hof. Jeder landwirtschaftliche Betrieb bringt auch seine eigenen Herausforderungen mit sich.

Individuelle Landtechnik ist gefragt. Für all diese kleinen und großen Arbeitsschritte, die zeit- oder ressourenintensiv sind, weil es am Markt keine adäquate Lösung gibt.

Oder vielleicht gibt es eine Lösung, aber die Investition würde sich nicht rechnen.

Was kann man da tun?

Not macht erfinderisch. Und in diesem Punkt sind wir Landwirte wohl alle große Erfinder, wie der folgende Videoclip zeigt:

Doppelmesser Schmetterling selbst gebaut

Quelle: Landwirt.com

Landwirt Manfred Fruhauf hat über die Wintermonate getüffelt, weil er auf der Suche nach einem neuen Häckmähwerk keine Maschine gefunden hat, die all die von ihm gewünschten Funktionen vereint.

Der Eigenbau zeigt, wie vielfältig und innovativ Landwirtschaft sein kann.

Denn auch wenn nicht alle unter uns derart komplexe Maschinen selber bauen, der landwirtschaftliche Betrieb erfordert, dass wir ständig in neuen und kreativen Wegen denken.

Auf welche kreativen Lösungen Marke „Eigenbau“, die Ihr auf Eurem Hof einsetzt, seit Ihr besonders stolz?

Landtechnik von Pöttinger agra 2017

Landtechnik: Pöttinger, Zetor und ein Spargelernte-Roboter

Neues aus der Welt der Landtechnik: Pöttinger hat seine Erntetechnik überarbeitet und seine knapp 60 Ladewagenmodelle mit neuen Features ausgestattet.

Der slowakische Traktorenhersteller Zetor dringt in den russischen Markt und will noch in diesem Jahr 100 Zetor-Traktoren hier montiert haben. Des Weiteren soll eine automatische, selektive Spargelerntemaschine zukünftig einen Großteil der manuellen Arbeit ersetzen.

Bevor wir uns den vielversprechenden Spargelernte-Roboter detaillierter anschauen, sowie die Neuheiten von Pöttinger und Zetor näher betrachten, lasst uns einen Blick auf die Schlagzeilen aus unserer Branche werfen.

1. Discounter Aldi-Süd wird auf Facebook regelrecht auseinander genommen

600 Gramm Nackensteak für nur 1,99 EUR – da gehen die Verbraucher auf die Barrikaden. Wo? Auf Facebook, Twitter und Co. natürlich.

Die meisten Verbraucher sind sich einig: das ist deutlich zu wenig.

Die Empörung ist groß. Es folgt ein regelrechter Shitstorm was Aldi Süd zwischenzeitlich dazu bringt, ein Facebook Post vom User Dominik Boisen zu verstecken. Dieses Verhalten des Discounters löst eine erneute Shitstorm-Welle aus.

Am Montag gab es dann eine offizielle Stellungnahme von Aldi Süd.

2. EU-Agrarausschuss stimmt gegen Pflanzenschutzverbot auf Greeningflächen

In der EU werden auf rund 40% der ökologischen Vorrangflächen Eiweißpflanzen angebaut. Der EU-Agrarausschuss begrüßt diese Entwicklung und entscheidet sich gegen einen Pflanzenschutzmittelverbot. Dieser Verbot wurde zuvor von der EU-Kommission gefordert.

Jetzt ist das Plenum des EU-Parlaments gefragt.

Quelle: Agrarisches Informationszentrum (aiz.info)

3. Die deutsche Müller-Elektronik wird von Trimble übernommen

Der amerikanische Elektronik-Hersteller Trimble, bekannt für seine GPS-Technik und Lenksysteme in der Landwirtschaft übernimmt das deutsche Unternehmen Müller-Elektronik.

Der deutsche Systemlieferant ist für seine Agrar-Elektronik und Precision Farming bekannt. Zur Zeit werden 375 Mitarbeiter beschäftigt. Des Weiteren übernimmt Trimble auch die Firma WTK Elektronik mit Sitz in Neustadt (Sachsen).

Das Bundeskartellamt muss noch zustimmen.

Quelle: Trimble

Pöttinger pimpt seine Ladewagen-Modelle auf

Der österreichische Landtechnikhersteller Pöttinger investiert nicht nur in seinem Internetauftritt (bemerkenswert, denn Pöttinger hat bereits seit 20 Jahren eine eigene Webseite) sondern auch in sein Fuhrpark bzw. Markenportfolio.

In diesem Zusammenhang hat Pöttinger seine verschiedenen Ladewagen unter die Lupe genommen und folgende Neuerungen durchgeführt:

  • Automatische Transport- und Arbeitsstellung ab der Baureihe Primo bis Torro Combiline (bei Jumbo serienmäßig)
  • 3 Tonnen Deichsel für die Baureihen Europrofi, Torro und Jumbo
  • Überarbeitete mechanische Zwangslenkung für 2 Tonnen
  • Arbeitsbeleuchtung LED Paket 3 ab der Baureihe Primo bis Jumbo Combiline => Voraussetzung: das Bedienterminal Power Control muss vorhanden sein
  • Neue Bereifungen: 445/45R19 GSP+ DELCORA für den Euroboss T sowie 800/45R26,5″ Flotation Trac Vredestein und 800/45R26,5″ Country King Nokian für die Baureihen Torro und Jumbo

Landtechnik von Zetor ab sofort in Russland montiert und verkauft

Der slowakische Landtechnikhersteller Zetor Tractors erobert den russischen Markt. Traktorenkomponenten werden nach Russland geliefert, wo anschließend die Montage stattfindet.

Es handelt sich hierbei um eine Kooperation mit dem Unternehmen Kovrov Electromechanical Plant (KEMP) aus der Region Vladimir östlich von Moskau.

Laut einer aktuellen Pressemitteilung von Zetor wurden die ersten Komponenten bereits nach Russland geliefert. Bis Ende diesen Jahres sollen mehr als 100 Zetor-Komponentensätze der Baureihe Forterra 135 mit Emissionsnorm Stage 3A nach Moskau ins KEMP-Werk geliefert werden. Die daraus montierten Traktoren sollen auf den russischen Markt unter der Marke ANT-Zetor F4135 verkauft werden.

Es handelt sich hierbei um einen „Meilenstein in der Firmengeschichte von Zetor“. Durch die Zusammenarbeit mit dem russischen Partner und der Montage vor Ort erhoffen sich die Slowaken ein besseres Verständnis des heimischen Bedarfs. Zukünftig sollen daher passend zum russischen Markt, auch weitere Modellreihen dazukommen.

Quelle: Zetor Polska, YouTube

Die Eroberung des russischen Marktes ist Teil der Expansionsstrategie von Zetor. In den vergangenen Monaten erfolgte der Markteintritt in den Ländern Iran, Myanmar, Israel und Zambia. Weitere Länder Asiens und Afrikas stehen auf der Firmenagenda.

Goodbye Spargel von Hand stechen, Hello Spargelernte-Roboter

Bei einer Erntekosteneinsparung von 50% dürfte die Entscheidung Roboter vs. Mensch nicht mehr so schwer fallen.

Was steckt dahinter?

Spargel stechen und jedes Mal der gleiche Zirkus: alles von Hand machen, neue Arbeiter einweisen, Prozesse neu optimieren usw. Das alles kostet Zeit und vor allem Geld. Das ist kein Dauerzustand.

Genau das dachten sich die Eigentümer des niederländischen Unternehmens Cerescon. Zusammen mit deutschen Spargelanbaubetrieben entwickelten sie die weltweit erste automatische, selektive Spargelerntemaschine.

Der Coup bei der ganzen Sache:

Die Erntekosten reduzieren sich im Vergleich zur manuellen Arbeit um die Hälfte!

Wie funktioniert die Spargelerntemaschine?

Die Maschine sticht den Spargel unterirdisch an und legt ihn in einem Behälter ab. Gleich im Anschluß erfolgt die Wiederherstellung des Spargeldamms.

Der Roboter bearbeitet gleichzeitig 3 Reihen. Sie ist für 40 Hektar ausgelegt, d.h. sie übernimmt die Arbeit von 60 bis 75 Spargelstechern.

Die Hauptvorteile liegen auf der Hand:

  • Höhere Qualität des geernteten Spargels weil weniger Schäden und Verfärbungen
  • Einsparung von Personalkosten (weniger manuelle Arbeit, weniger Spargelstecher benötigt)
  • Steigerung der Erträge

Und was kostet so eine Spargelerntemaschine?

Die Kosten für eine Maschine werden zwischen 500.000 und 600.000 EUR liegen.

Die Auslieferung der ersten Exemplare (auf Projektbasis) erfolgt im ersten Quartal 2018. Abnehmer sind große Spargelanbaubetriebe aus Deutschland und Holland. Für die Auslieferung in andere Länder erwägt Cerescon eine Kooperation mit Partnern.

Hochtechnologisierte Landtechnik

In der heutigen (und vor allem zukünftigen) Agrowirtschaft werden Mensch und Maschine immer stärker dazu gebracht enger zusammen zu arbeiten.

Die Einstellung „Ich will keine Roboter auf meiner Farm haben“ hat nichts mehr mit der Realität zu tun. Zumindest nicht wenn man einen Großbetrieb buchstäblich „an der Backe“ hat. In kleineren Betrieben kommt man hier und da noch ohne recht gut klar. Aber auch das wird sich ändern, wie alles andere um uns auch.

Wo gehts hin mit der Landtechnik? Was glaubt Ihr?