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New Holland Landtechnik agra

Landtechnik: Neues von New Holland und Kverneland

Neues aus der Welt der Landtechnik: New Holland setzt in puncto Innovation nicht nur auf autonome Traktoren sondern auch auf Traktoren mit Methangas. Auf der Farm Progress Show in Illinois (USA) wurde ein neuer Prototyp vorgestellt.

Auch von Kverneland Vicon gibt es Neues zu berichten: dieser wird auf der kommenden Agritechnica seinen Vierkreiselschwader Andex 1505 mit GPS-Steuerung vorstellen.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. John Deere hat seine Q3-Zahlen veröffentlicht. Der amerikanische Landtechnikhersteller schloss das dritte Quartal mit 160 Mio. USD weniger Gewinn ab als in Q2.

1. John Deere mit weniger Nettogewinn

Am 30. Juli 2017 ist bei John Deere das dritte Quartal des Geschäftsjahres zu Ende gegangen. Die Ergebnisse sind wie folgt:

  • Nettogewinn Q3/2017 liegt bei 641,8 Mio. USD (Vorjahr Q3/2016 bei 488,8 Mio. USD)
  • Kumulierter Gewinn der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 liegt bei 1,649 Mrd. USD (Q1-Q3/2016 bei 1,239 Mrd. USD)
  • Umsätze weltweit Q1-Q3/2017 stiegen um 8% auf 21.720 Mrd. USD

Die positive Entwicklung wird insbesondere von der steigenden Nachfrage nach Land- und Baumaschinen getragen.

2. Cargill investiert in „clean meat“ und setzt auf Fleisch aus Zellkulturen

Fleisch vom Rind, Huhn oder Schaf?

Das war gestern.

Die Zukunft heißt „clean meat“ oder „sauberes Fleisch“.

Das Besondere dabei: dieses Fleisch kommt nicht vom Tier, sondern wird im Labor aus Zellkulturen hergestellt. Und glaubt man dem Start-up Unternehmen Memphis Meats aus San Francisco, dann kommt das „saubere Fleisch“ bereits 2021 auf die Teller der Verbraucher.

Memphis Meats hat mächtig Geld bekommen, um die Produktion des „clean meats“ im industriellen Maßstab zu konkurrenzfähigen Kosten möglich zu machen. Mehrere Konzerne, darunter auch Cargill und Privatanleger wie z.B. Bill Gates oder Richard Branson haben insgesamt 17 Mio. USD in die Entwicklung des „clean meats“ investiert.

Und wie lautet die Begründung für das Labor-Fleisch?

Um den Proteinhunger der wachsenden Weltbevölkerung zu stillen, braucht man zukünftig keine Tiere mehr zu halten und schlachten. Wer Lust auf einen Burger hat wird zukünftig auf Wunsch eine kultivierte Fleischmasse erhalten.

Quelle: Cargill, Wall Street Journal

3. Aldi Süd verkauft Möhren und Äpfel der Handelsklasse II

In der westlichen Welt ist das Thema Lebensmittelverschwendung ganz akut. Was optisch nicht passt, wird aussortiert und landet in den Müll. Damit soll Schluss sein.

Mit der Kennzeichnung „Krumme Dinger“ bietet Aldi Süd ab sofort Obst und Gemüse an, die Schönheitsfehler aufweisen. Zunächst sind es Möhren aus biologischem Anbau. Ab Ende September gibts dann auch Bio-Äpfel mit dem Logo „Krumme Dinger“.

Mit dieser Initiative setzt Aldi Süd ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Gleichzeitig möchte das Unternehmen die Ursachen für Lebensmittelverluste eruiren und Reduktionspotenziale identifizieren.

Landtechnik und Neuheiten

Heute ist der letzte Tag der Farm Progress Show 2017 aus Decatur im Bundesstaat Illinois, USA. Es ist Amerika’s größtes Outdoor Farm Event, ein Ort wo sich die Agro-Community seit mehr als 64 Jahren trifft.

Eine Klasse Gelegenheit für Landtechnik-Experten und -Hersteller aus der ganzen Welt sich auszutauschen und neue Ideen und Inspiration zu sammeln. Vieles was hier gezeigt wird, landet im November auch in den Hannoverschen Hallen.

New Holland plant serienreifen Methangas-Traktor

New Holland hat die diesjährige Farm Progress Show aus den USA dafür genutzt um unter anderem:

  • sein NHDrive Concept – dem fahrerlosen Traktor und
  • einen neuen Prototypen eines Methangas-Traktors vorzustellen

Letztes Jahr im Herbst stellte New Holland erstmals einen Methangas-Traktor vor. Nun steht die zweite Generation des T6.180 in den Startlöchern. Die Pläne des Unternehmens sind ambitioniert: innerhalb der nächsten drei Jahren soll der Methangas-Traktor serienmäßig angeboten werden.

Quelle: YouTube, New Holland North America

Ein paar technische Details im Überblick:

  • 6-Zylinder Methangas-Motor mit einer Leistung von 180 PS und 740 Nm wie ein vergleichbarer Diesel-Traktor
  • 10% weniger CO2-Ausstoß und 80% weniger Ausstoß insgesamt als vergleichbare Diesel-Traktoren
  • 30% weniger laufende Kosten als vergleichbare Diesel-Traktoren

Quelle: New Holland Agriculture, The Weekly Times

Vicon Andex 1505 ganz neu mit GPS-Steuerung

Diejenigen unter uns die Kreiselschwader bei der Arbeit einsetzen, kennen die Marke Vicon der Kverneland Group. Der Vierkreiselschwader Andex 1505 wurde mit der GPS-Funktion GeoRake gepimpt.

Wie funktioniert das Ganze?

Die Kreisel heben automatisch am Vorgewende aus und setzen in der neuen Bahn wieder ein.

Der Vorteil für den Fahrer: dieser kann sich auf den Wendevorgang bzw. die Einstellung der Maschine konzentrieren. GeoRake soll letztendlich den Fahrer entlasten.

Quelle: YouTube, Kverneland Group

Ein paar technische Details im Überblick:

  • Arbeitsbreite von max. 15 m
  • variable Arbeitsbreite von 9,80 bis 15 m stufenlos hydraulisch verstellbar
  • Transportbreite und -höhe unter 4 m
  • ProLine Ölbad-Getriebe (wartungsfrei)
  • ISOBUS-Steuerung

Der neue Schwader mit GPS soll im November auf der Agritechnica 2017 vorgestellt werden.

„Clean Meat“, Landtechnik und GPS

Heute war ja alles in den News dabei: vom Labor-Fleisch über einen Schwader mit GPS-Steuerung bis hin zum serienmäßigen Methantraktor. Dass wir im Bereich Agro und Landtechnik innovativ sind, steht ausser Frage. Ob wir dabei immer öfter die ethischen Grenzen überschreiten ist eine völlig andere Sache.

Ich bin gespannt wie das deutsche und europäische Publikum auf das aus den USA stammenden Konzepts des „sauberen Fleisches“ oder „clean meat“ reagieren wird. Ich gehe davon aus, dass wir ganz viele Debatten hören werden und dieses Thema auch auf der Agritechnica die eine oder andere kontroverse Meinung hervorrufen wird.

Roboter, autonome Traktoren, Drohnen, Labor-Fleisch-Diskussionen… Worauf freut Ihr Euch am meisten wenn es heisst: Tor auf für die weltweit größte Landtechnikmesse?

Agrarpolitik-Europa-Landwirtschaft

Wo führt die Europäische Agrarpolitik hin?

Angesichts von Themen wie Brexit und Flüchtlingskrise werden die Stimmen lauter, die ein Umdenken der europäischen Agrarpolitik fordern.

Knapp 40 Prozent des gesamten EU-Haushaltes geht an den Agrarsektor. Durch den Brexit fällt ein wichtiger Nettozahler weg.

Aber nicht nur das finanzielle Loch im EU-Haushalt lässt die Stimmen, die überfällige Reformen einfordern lauter werden.

Auch die Flüchtlingskrise, die viele Länder der EU nicht nur finanziell viel abverlangt, schiebt den Fokus auf andere Probleme der Agrarpolitik.

Ist unsere Agrarpolitik ein entscheidender Grund für die Flüchtlingsströme aus Afrika?

Bevor wir diese Frage näher hinterleuchten, zunächst die Meldungen der letzten Tage:

 1 – Der Vogelgrippe H5N8 – Erreger wurde bei Wildvögeln registriert

Der hochansteckende Vogelgrippe-Virus H5N8 wurde, erstmalig seit Mai, nahe Seeburg (Sachsen-Anhalt) bei drei toten Schwänen nachgewiesen.

Entsprechend wurde um den Fundort ein Sperrbezirk sowie Beobachtungsgebiet mit Stallpflicht eingerichtet.

Der Virus kann über Wildvögel erneut nach Deutschland gelangt sein oder im Boden überdauert haben.

Drücken wir die Daumen, dass der Nachweis des agressiven Erregers ein „einmaliges“ Ereignis bleibt.

2 – Prognosen für die Zuckerrübenernte

Europa kann sich auf eine große Zuckerrüben-Ernte vorbereiten. Dies ist auf einen bedeutenden Zuwachs bei der Anbaufläche als auch mit dem Wegfall der Zuckerquote zurückzuführen.

Die Fläche wächst laut EU-Kommission um rund 16 Prozent und erreicht damit das größte Niveau seit 10 Jahren.

Spitzenreiter unter den Zuwachsländern sind Großbritannien (28,9 Prozent) und die Niederlande (27,3 Prozent).

Die erwarteten Ernteerträge bleiben jedoch hinter dem Wachstum der Anbaufläche zurück. Die Ernte wird wahrscheinlich etwas kleiner als die von 2014 ausfallen.

Gleichzeitig befinden sich die Zuckerpreise auf einem Zweijahrestief. Von Februar bis Juni sind die Preise am europäischen Terminmarkt in London um ein Drittel gefallen.

Der Preis hat sich seither kaum erholt. Weltweit wird ein Produktionsüberschuss und Wachstum der Bestände erwartet.

Mit dem entsprechenden Angebot sind die Preise für Zuckerrüben weltweit gefallen und wirken sich entsprechend auf den europäischen Markt aus.

Bis zum Herbst sind noch ein paar Wochen, in denen sich noch einiges ändern kann. Wir Landwirte wissen, das Wetter richtet sich nach keinen Prognosen oder Terminmärkten.

3 – Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

Kein Obst und Gemüse, dass nicht der Standardnorm und als erstklassig klassifiziert wurde, landet in deutschen Supermärkten.

Verbraucher kaufen nur einwandfreies Gemüse und Obst. Krumme Möhrrüben oder Gurken, Äpfel die nicht komplett rund sind – manch einer kennt wahrscheinlich gar keine natürlichen Formen mehr.

Aldi Süd startet nun den Verkauf von Obst und Gemüse mit „kleinen Schönheitsfehlern“.

Wie die Zeitschrift Lebensmittelpraxis berichtet, soll das zweitklassige Gemüse mit dem Namen „Krumme Dinger“ betitelt zukünftig in den Regalen der Kette angeboten werden.

„Mit dem Angebot ‚zweitklassiger‘ Ware erweitern wir unsere Toleranzen im Einkauf und setzen ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette“, so Philipp Skorning, Group Buying Director.

Erstklassiges Obst, Gemüse und Fleisch für unsere Supermarktregale – aber wohin geht der Rest? Die Antwort auf diese Frage hängt wohl zusammen mit der Frage:

Verursacht die europäische Agrarpolitik die Flüchtlingsströme?

Es sind keine neuen Nachrichten, wenn wir von Höfen hören, die aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit aufgeben müssen.

Es liegt nicht an dem fehlenden Arbeitseinsatz, dem Willen, Enthusiasmus, Wissen oder Faktoren wie moderner Technik, neusten Produktionsverfahren.

Kleinere Betriebe können mit der billigen Konkurrenz der Massenproduzenten nicht mithalten.

Einen Moment – mit 40 Prozent an Agrarsubventionen der EU-Haushaltes, sollten diese nicht dazubeitragen, die „kleinbäuerlichen“ Strukturen zu erhalten.

Steht dies nicht als politisches Ziel überall geschrieben? Wohin fliesst das Geld?

Fakt ist: Nur 25 Prozent der Direktzahlungen gehen an die 80 Prozent der Höfe mit dem geringsten Einkommen.

55 Prozent der Direktzahlungen gehen an die 10 Prozent der Höfe mit dem höchsten Einkommen.

Nun ist Europa noch, weltweit gesehen, durch Wohlstand geprägt. Wie trifft die europäische Politik andere Bereiche der Erde, etwa Afrika?

Landwirtschaft ist hier noch die Haupteinkommensquelle der Bevölkerung. 

Agrarpolitik fördert mit Subventionen und Zollbestimmungen den Export in ärmere Länder. Teils auch als Entwicklungshilfe betitelt.

Aber auch hier können die Kleinbauern nicht mit den billigen Konkurrenzprodukten mithalten:

Deutsches Huhn in Afrika

Quelle: Manfred M. Strasser

Ob vor unseren eigenen Türen oder auch Übersee, die Agrarpolitik der letzten Jahre scheint nicht zu funktionieren, denn

ob hier oder anderswo, wer in der Landwirtschaft keine Arbeit findet, wandert in die Städte. Wer, wie in den Entwicklungsländern, auch dort keine Arbeit findet, wandert weiter. 

Aber kommen wir wieder zu unserer Frage: wohin gehen die Lebensmittel, die in Europa nicht verkauft werden können?  

Europäische Verbraucher verlangen erstklassige Produkte. Standardisiertes Obst und Gemüse ohne „Fehler“. Fleisch, nur das beste, was nicht nach Tier aussieht. 

Alles, was für uns nicht gut genug ist, geht, wie im Beitrag gesehen, in die Entwicklungsländer. Zum Beispiel nach Afrika.

Wer dort über die Märkte schlendert, findet europäische Produkte auf den Märkten und in den Geschäften. Von Tomaten über Hühnerfleisch.

Es gibt die Vertreter, die eine Agrarpolitik fordern, die nur auf die jeweilige Region oder Land ausgelegt ist.

D.h. es wird produziert, wo auch konsumiert wird. Für den heimischen Markt.

Wahrscheinlich ist ein Umdenken der Verbraucher in derartigem Ausmaß nicht erreichbar. 

Auch ist die Landwirtschaft international derart politisch und wirtschaftlich verflochten, dass ein solche Agrarpolitik wohl rein Utopie ist. 

Aber was ist Eure Meinung: wäre eine dezentrale Agrarpolitik, bei der jedes Land stärker selbstbestimmt handeln kann, ein möglicher Ansatz? 

NOVACAT A9 Landwirtschaft-Agrarbetrieb

Der NOVACAT A9 – Nachwuchs bei Pöttinger

Pöttinger hat mit seinem neuen NOVACAT A9 für Nachwuchs bei seinen Mähkombinationen gesorgt.

Diesen müssen wir natürlich direkt mal näher unter die Lupe nehmen.

Aber zuvor noch ein kurzes Update zur Übernahme von Monsanto durch Bayer.

EU-Kommission äussert Bedenken

Der Zusammenschluss der Konzerne Monsanto und Bayer ruft für die EU-Kommission wettbewerbsrechtliche Bedenken hervor.

Der Wettbewerb für Pflanzenschutzmittel, Saatgut und Gentechnik-Konstrukte könnten durch die Übernahme erheblich beeinträchtigt werden.

Die möglichen Konsequenzen eines Zusammenschlusses in dieser Größenordnung sind nicht gering:

höhere Preise, geringere Qualität, weniger Auswahl und geringere Innovation. Insbesondere äußerte die EU-Kommission Besorgnis hinsichtlich eines erschwerten Zuganges von Wettbewerbern zu Verteilern und Landwirten.

“Saatgut und Pestizide sind für Landwirte und letztendlich auch für die Verbraucher von entscheidender Bedeutung. Wir müssen auf diesen Märkten einen wirksamen Wettbewerb sicherstellen, sodas Landwirte Zugang zu innovativen Produkten und einer besseren Qualität haben und Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen kaufen. Gleichzeitig müssen wire in Umfeld wahren, in dem Unternehmen innovative tätig sind und in verbesserte Produkte investieren”, meinte EU-Kommissarin Margrethe Verstager.

Bis zum 8. Januar 2017, d.h. 90 Arbeitstage, hat die Kommission, um einen Beschluss zu erlassen.

Die bisher vorliegenden Verpflichtungsangebote von Bayer und Monsanto reichen der EU-Kommission nicht, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken auszuräumen.

Aber kommen wir nun zum Nachwuchs bei den Mähkombinationen: 

Der Neue NOVACAT A9 – kompakte Qualität

Der kleine Bruder des NOVACAT A10 misst in Kombination mit einem Frontmähwerk 8,92 oder 9,18 Meter Arbeitsbreite.

Lasst uns auf die weiteren Besonderheiten des NOVACAT A9 schauen:

Die Mähkombination ist sehr anpassungfähig: Er kann mit einer Front-/Heck-Kombination (Anbaubock für 3,0 bzw. 3,5 Meter Frontmäher) genutzt werden. Die Anpassung der Arbeitsbreite erfolgt über zwei Absteckpositionen.

Die Überdeckung beträgt:

  • in der engsten Position zwischen einem 3,0 Meter Frontmähwerk und der Kombination 52 Zentimeter und
  • in der maximalen Position zwischen einem 3,50 Meter Frontmähwerk und der Kombination 60 Zentimeter.

Der Mittelrahmen zeichnet sich durch Stabilität aus. Einzigartig sind

  • der neue Antriebsstrang Y DRIVE und
  • die beidseitige, hydraulische Anfahrsicherung NONSTOP LIFT.

Y DRIVE – Antrieb der neuen Generation

Das spezielle Eingangsgetriebe Y DRIVE mit Stirnradgetriebe verfügt über einen gegenüberliegenden Antrieb und sorgt für:

  • einen ruhigeren Lauf bei gleichzeitig
  • höherer Leistungsfähigkeit (auch bei hartem Einsatz und in Vorgewendeposition)
  • einer deutlich verlängerten Lebensdauer

Der Y DRIVE erlaubt den Einsatz von längeren Standardwellen mit geringerer Abwinkelung.

Ermöglicht wurde der spielfreie Antrieb über Standardgelenkwellen durch die Positionierung der Überlastkupplung am Getriebe und der optimalen Drehzahlübersetzung des Getriebes.

Ein Doppelgelenk in der inneren Mähtrommel sorgt für eine spannungsfreie Verbindung zwischen Winkelgetriebe und Balken.

NONSTOP-LIFT – neue, hydraulische Anfahrsicherung

Mit der innovativen Technik NONSTOP-Lift wird der Mähbalken optimal geschützt.

Ein effizientes Ausweichen des Mähbalkens bei Hindernissen wird hierbei durch die beidseitige Anfahrsicherung ermöglicht.

Mit NONSTOP-LIFT löst sich das Mähwerk leichter vom Hindernis. Größere Schäden des Mähwerks können auch bei höheren Geschwindigkeiten vermieden werden. Die wird ermöglicht durch:

  • Ausleger: Lagerung über ein Kugelgelenk und hydraulische Vorspannung über einen Dreieckslenker
  • Auslösedruck: ersichtliche und leichte Einstellung am Manometer
  • „dreidimensionaler“ Schutzmechanismus: beim Auslösen wird der Ausleger über den Dreieckslenker nach hinten geschwenkt und zusätzlich über das Kugelgelenk vorne hochgedreht

Den NOVACAT A9 gibt es mit Schwadformer ohne Aufbereiter, mit ED-Zinkenaufbereiter oder mit RCB-Walzenaufbereiter. Bei allen Modellen ist eine hydraulische Mähwerkentlastung inklusive.

Auch der NOVACAT A9 ist mit dem Markenzeichen der NOVACAT-Serie ausgestattet: dem Mähbalken mit dem serienmäßigen Klingen-Schnellwechselsystem.

Ein perfekter Futterfluss, eine erstklassige Schnittqualität als auch die optimale Schonung der Grasnarbe werden erreicht durch

  • abgeflachte Kegelflächen
  • einen optimierten Gegenschneidebereich sowie
  • die großzügige Überlappung der Messerlaufbahnen.

Komfortabel, einfach und Kompakt

Für die Straße kann das Mähwerk hydraulisch hochgeklappt werden. Die Sicherung erfolgt über die stabile Transportverriegelung.

Zudem ist in Transportposition der Mittelrahmen der tiefste Punkt, d.h. es besteht keine Beschädigungsgefahr.

Der NOVACAT 9 zeichnet sich durch sein kompaktes Format aus:

  • Transporthöhe: 4,0 Meter
  • Transportbreite: 2,95 Meter
  • Bodenfreiheit im Transport: 31 Zentimeter (schmale Variante) bzw. 18 Zentimeter (breite Variante)

Serienmäßig hat Pöttinger die Mähkombination mit dem SELECT CONTROL Bedienterminal ausgestattet. Das doppelt wirksame Steuergerät zeichnet sich aus durch:

  • Vorwahl der Mäheinheiten
  • Steuerung der Seitenschutzklappung
  • Hydraulische Transportentriegelung
  • Einstellung der Entlastung über Absperrhähne
  • Integration einer Wartungsanzeige

Pöttinger fasst die Merkmale seines neusten NOVACAT- Zuwachses zusammen mit: erstklassige Schnittqualität, Einsatzsicherheit, Wirtschaftlichkeit und einer hohen Lebensdauer.

Für alle Technikfans, die am Wochenende noch nichts vorhaben, hab ich jetzt noch einen Leckerbissen:

am 27.08.2017, sprich diesen Sonntag, findet auf dem Feld zwischen Rambrouch und Roodt, Luxembourg, der 12. Internationale Mähdreschercross statt.

Ein Rennen der besonderen Art

In drei Klassen und in drei Runden treten bei dem Motorspektakel aufgemotzte Mähdrescher gegeneinander an. Auf der 450 Meter langen Piste dürfen sie zeigen, was in ihnen steckt.

Die 35 teilnehmenden Rennfahrer kommen aus Luxembourg, Deutschland und den Niederlanden und dürfen Ihre Maschinen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern über das Feld preschen lassen.

In der Standardklasse dürfen die Motoren und der Antrieb nicht ausgetauscht werden. Hier darf jedoch in der Spezialklasse fleissig aufgepimpt werden.

Auch Frauen gehen in einer eigenen Klasse an den Start. Und wem das Rennen von Erntemaschinen an sich zu langweilig ist, für den gibt es noch die Klasse, in der Mähdrescher einen Wohnwagen hinter sich herziehen.

Jawohl, einen Wohnwagen. Und hier soll es richtig krachen, denn hier geht darum, den Anhänger der Gegner zu zerstören.

Wer von heulenden Motoren und dicken, schwarzen Rauchschwaden nicht genug bekommen kann, der ist am Wochenende in Luxemburg genau richtig.

Welchen Spaß erlaubt Ihr Euch mit Euren Mähdreschern, die als Erntemaschinen ausrangiert sind?

Landtechnik Claas Quadrant

Landtechnik: Neues von Pöttinger und Claas

Neues aus der Welt der Landtechnik: Pöttinger setzt ganz bewußt auf den Standort Österreich und eröffnet ein neues Logistikcenter für den weltweiten Versand. Die Investitionskosten belaufen sich auf 14 Millionen EUR.

Neues gibt’s auch aus Harsewinkel: Claas hat seine Rund- und Quaderballenpressen überarbeitet. Und auch im Bereich Teleskoplader tut sich einiges. Zur Agritechnica stellt Claas eine komplett neue Scorpion-Baureihe vor.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Die Landtechnikindustrie boomt und gleiches gilt auch für die Futter-Erntetechnik. Hinzu kommen ein paar aktuelle Fakten zu unserer „Wegwerfgesellschaft“.

1. Jung vs. alt: Wer wirft mehr Lebensmittel weg?

Wer Hunger kennt oder einen Krieg erlebt hat, überlegt sich zweimal bevor er/ sie Lebensmittel wegwirft. Ganz anders verhalten sich jüngere Personen die derartige Erfahrungen nicht gesammelt haben.

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Institus der Deutschen Wirtschaft Köln sind ernüchtern.

  • 11 Mio. Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Abfall
  • 3/5 des Lebensmittelmülls wird durch Privathaushalte erzeugt => das bedeutet:
  • 82 kg Nahrungsmittel wirft jeder Bundesbürger pro Jahr weg

Dabei gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den Generationen. Das Wegwerfverhalten der beiden Generationen X (Jahrgänge 1965 bis 1979) und Y (1980-1995) fällt besonders stark auf, denn neun von zehn kippen Essen in die Tonne.

2. Schluß mit der Rezession: Landtechnikindustrie meldet einen 4,5 Mrd. EUR starken Umsatz für das erste Halbjahr 2017

Die Landtechnikindustrie „is back from the dead“ oder wieder auferstanden…

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Umsatz bei 4,5 Mrd. EUR. Das entspricht einem Plus von 7%. Der deutsche Markt erweist sich dabei als Speerspitze des Aufschwungs.

Während Deutschland den westeuropäischen Aufschwung vorantreibt, werden die Umsätze im bedeutendsten Auslandsmarkt Frankreich mit Vorsicht kalkuliert. Im ersten Halbjahr wurde hier eine schwarze Null bilanziert. Osteuropa, allen voran Russland und Ukraine boomen weiterhin. Landtechnik aus dem Westen ist gefragter denn je. Hinzu kommen die guten Ernteerwartungen die zu mehr Investitionen verleiten.

Augrund der positiven Performance, hat der VDMA seine Umsatzprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Man rechnet mit einem Umsatzplus von 4%. Das entspricht einem Umsatzvolumen von 7,5 Mrd. EUR.

3. Zweistelliges Plus für Futter-Erntetechnik im Saisongeschäft 2016/2017

Stabile Milchpreise, gutes Grünlandgeschäft.

Die Verkäufe von Mähwerken, Zettwendern und Schwadrechen ist zweistellig gestiegen (ein Plus von 11%) und belief sich auf 16.380 Einheiten. Der Absatz von Lade- und Erntewagen lag bei 635 Einheiten (stabile Entwicklung).

„Dass wir in dieser Saison zweistellig im Plus liegen könnten, hätte noch vor einem Jahr kaum jemand zu träumen gewagt“, sagt VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer.

Quelle: VDMA

Landtechnik und Neuheiten

In weniger als drei Monaten gehen die Tore der größten Landtechnikmesse in Hannover auf und so langsam kommen auch die Hersteller mit Ihren neuesten Landmaschinen und Traktoren um die Ecke. Dazu zählt auch die Ankündigung von Claas mit einer komplett neuen Scorpion-Baureihe auf der diesjährigen Agritechnica aufzutreten.

Claas präsentiert neuen Scorpion auf der Agritechnica 2017

Das Unternehmen aus Harsewinkel ist bekannt für seine landwirtschaftliche Teleskoplader, denn diese werden seit mehr als 20 Jahren vertrieben. Was neu ist jedoch die Partnerschaft mit Liebherr.

Von 2005 bis Ende diesen Jahres produzierten die Kramer Werke GmbH landwirtschaftliche Teleskoplader für Claas. Diese wurden dann unter der Marke Claas Scorpion weltweit vertrieben.

Was ändert sich dann ab nächstes Jahr?

Die Marke Scorpion bleibt. Der Produktionspartner wird quasi ausgetauscht.

Ab Januar 2018 kommt die neue Scorpion-Baureihe aus der Zusammenarbeit Claas-Liebherr vom Band. Und eins dieser Modelle wird uns auf der anstehenden Agritechnica präsentiert. Spannend…

Quelle: traction, YouTube

Claas pimpt seine Ballenpressenflotte auf

Die Quaderballenpressen der Quadrant-Baureihe erhalten zahlreiche neue Features wie z.B. eine integrierte Ballenwaage, eine High-End-LED-Beleuchtung die aus insgesamt sieben hochwertigen Scheinwerfern besteht sowie eine herausziehbaren Messerschublade.

Die Rundballenpressen der Rollant-Familie erhalten ein zusätzliches Modell mit Raffersystem. Es handel sich hierbei um den Rollant 620 mit Raffersystem. Zu den technischen Details zählen:

  • Pickup mit einer Arbeitsbreite von 1,85 m
  • Presskammer hat einen Durchmesser von 1,50 m
  • hohe Durchsatzleistung auch bei geringer Traktorleistung (ab 80 PS Motorleistung)
  • Operator Terminal

Für die Rundballenpressen der Baureihe Rollant 400 Uniwrap bietet Claas neben der konventionellen Netzbindung zusätzlich auch die Bindung mit Mantelfolie an. Der Wechsel zwischen Netz und Mantelfolie erfolgt ohne Umbau.

Bei der Option Mantelfolie ist die Zahl der Folienlagen frei wählbar. Das System ermöglicht das Wickeln von bis zu 8 Lagen um den Ballen.

Die Vorteile gegenüber der Netzversion liegen auf der Hand:

1) Materialeinsparung und

2) es gelingt weniger Sauerstoff in die Ballen was sich wiederum positiv auf den Gärverlauf auswirkt.

Neu bei den Rollant 400 Uniwrap Modellen ist die klappbare Rollenrampe. Diese gehört zukünftig zur serienmäßigen Ausstattung.

Die neuen Ballenpressenmodelle und die oben aufgeführten Ausstattungsoptionen stehen ab der Erntesaison 2018 zur Verfügung.

Landtechnik von Pöttinger aus dem neuen Ersatzteil-Logistikcenter

Im oberösterreichischen Taufkirchen, in der Nähe des Pöttinger-Stammwerks ist ein neues und hochmodernes 14 Mio. EUR teures Logistikcenter für den weltweiten Vertrieb entstanden.

Ein paar Details im Überblick:

  • 7.000 qm großes Zentrum
  • automatisiertes Kleinteilelager mit 31.000 Behältern
  • mechanisches Palettenregallager mit 5.500 Paletten und 2.200 Sperrigteilplätzen
  • Vorrat von rund 50.000 Original Ersatz- und Verschleißteile

Im Logistikcenter werden täglich bis zu 800 Kundenaufträge bearbeitet. Jährlich werden bis zu 3,5 Mio. verschiedene Original-Ersatzteile verschickt.

Innovative Landtechnik auf der Agritechnica

Claas hat also bekannt gegeben mit der neuen Scorpion-Baureihe aufzutreten. Die nächsten Ankündigungen werden folgen, davon bin ich überzeugt.

Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Monaten jede Menge Pressemeldungen lesen werden, in denen Innovationen und Neuheiten vorgestellt werden, die uns auf der Agritechnica erwarten.

Egal ob Precision Farming, Landwirtschaft 4.0 oder autonomes Fahren, in Hannover erwarten uns spannende Maschinen und noch spannendere „Stories“.

Was erwartet Ihr von der diesjährigen Agritechnica? Wo gehts mit der Landtechnik hin?

Artenschutz-Blumenwiese-Agrarbetrieb

Wie kann Artenschutz funktionieren?

Erst am Dienstag hat ein Schäfer auf einem Cuxhavener Deich sechs seiner Schafe an den Wolf verloren. Geht der Artenschutz zu weit? Die Diskussion ist abermals entfacht. 

Der Artenschutz in Deutschland und auch anderen Ländern ist ein heikles Thema. 

Zum einen steht es außer Frage, dass er ernorm wichtig ist. Die Natur ist ein sensibles Zusammenspiel von dem kleinsten bis zum größten Lebewesen. 

Kein anderes Tier wie die Biene zeigt wohl auf, wie eins mit dem anderen verbunden ist. Und es ist schön von Erfolgen wie beim Biber, Seeadler oder auch Wolf zu hören. 

Aber gerade beim Wolf zeigt sich, dass es nicht nur damit getan ist, eine Tierart zu schützen: 

Wo sind die Grenzen beim Artenschutz?

Der Wolf ist ein Raubtier. Ein intelligentes dazu. Und Nutztiere sind, zugegebenermaßen, eine idealle Beute.

Es wird an Konzepten gearbeitet, wie Nutztiere und Wolf zukünftig besser zusammenleben können.

Hier prallen jedoch auch sehr unterschiedliche Einstellungen zum Thema aufeinander. Die Diskussionen halten derweilen an.

Sicher ist jedoch eins: es ist kein Thema, dass noch sehr lange auf die Bank geschoben werden kann.

Gerade die Schafhaltung auf Deichen zeigt, dass es nicht getan ist mit Handlungsanweisungen wie: baut bessere und wolfssichere Zäune um die Herden.

Dies ist vielerorts nicht umsetzbar. Und die zunehmenden Berichte, dass der Wolf die Scheu vor Menschen verliert, zeigen ebenfalls auf, dass es mit den derzeitigen Regelungen nicht getan ist.

Tierschutz bewegt sich in einem sehr sensiblen Umfeld: bei Nutztieren prallt das Wohl der Tiere mit der Wirtschaftlichkeit aufeinander.

Bei Wildtieren, kann der Schutz einer Tierart zu Lasten anderer gehen:

Kann Artenschutz zu weit gehen?

Nehmen wir beispielsweise die Elefanten in Südafrika. Nachdem diese aufgrund des Elfenbeins gnadenlos gejagt wurden, konnten sich die Bestände aufgrund der strikten Tierschutzgesetze erholen.

Mittlerweile sind die Bestände jedoch derart explosionsartig gestiegen, dass die große Elefantenpopulation ebenfalls eine Belastung für die Umwelt darstellen:

Elefanten benötigen bis zu 200 Kilogramm Nahrung am Tag. Ressourcen hierfür stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Zuviele Elefanten können zudem mit ihrem Gewicht erheblich zur Versiegelung von Böden beitragen – jeder kennt den Effekt von Trampelpfaden, auf denen keine Wiese mehr wächst.

Die Erfolgsgeschichte des Elefanten kann für andere Tiere wie dem Spitzmaulnashorn somit auch zur Bedrohung werden.

Der Schutz einer Tierart kann erheblich zu Lasten von anderen Tierarten, die ebenfalls auf die Nahrung und Natur für ihr Überleben angwiesen sind, gehen.

Bei uns gibt es keine Elefanten, aber wir freuen uns auf eine wachsende Wolfspopulation. Die Rückkehr des Wolfes ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Aber: 

Eine zunehmende Population hat unmittelbare Folgen, insbesondere für Nutztierhalter, deren Existenz durch Übergriffe auch gefährdet werden kann.

„Die europäische Strategie einer Koexistenz der Weidewirtschaft mit diesem Raubtier ist grandios gescheitert und muss neu diskutiert werden“, meint deshalb Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung.

Ein vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und dem Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden (VJE) in Auftrag gegebenes Gutachten empfiehlt nun den kontrollierten Abschuss des Wolfes in Deutschland.

Dies wird bereits in anderen europäischen Ländern praktiziert. Ab wann muß dem Artenschutz Einhalt geboten werden, um andere Arten, ob Nutztier oder Mensch, zu schützen?

Artenschutz in der Landwirtschaft

Der Wolf wird stark diskutiert, weil er beim Kontakt mit der Zivilisation und Landwirtschaft durchaus auch als „Gewinner“ hervorgeht. 

Beim Aufeinandertreffen von Landwirtschaft und anderen Wildtieren, etwa dem Rebhuhn, gewinnt eigentlich immer die Landwirtschaft. 

Ein Drittel aller Tierarten in Deutschland sind gefährdet. Die Existenz oder Nicht-Existenz einzelner Tiere fällt nicht direkt ins Gewicht. 

Über die Zeit sind die Zahlen jedoch schockierend. Um beim Rebhuhn zu bleiben: in Hessen allein wurde vor 60 Jahren noch 100.000 Vögel pro Jahr (!) von den Jägern geschossen. 

Heute besteht die gesamte Rebhuhn-Population aus gerade mal geschätzten 3.000 Tieren, wenn überhaupt. 

Es ist nicht zu Verleugnen, dass die moderne Landwirtschaft ihren Anteil an dem Aussterben vieler Arten hat. 

Die wirtschaftlichen Anbaumethoden mit Monokulturen, Einsatz von Pestiziden, fehlenden Ackerrandstreifen und anderem sind nicht gerade förderlich. 

Entsprechend wird in der Presse schnell über die Landwirtschaft hergezogen. Aber auch diese Betrachtungsweise ist sehr einseitig. 

Denn, so unsere Meinung bei Agrarbetrieb: Landwirtschaft und Umweltschutz müssen sich nicht ausschließen. Dies gilt auch für die konventionelle Landwirtschaft. 

Landwirtschaft und Artenschutz

Im letzten Jahrhundert hat sich die Landwirtschaft so stark geändert wie nie zuvor. Die Folgen der Revolution auf dem Feld haben sich erst in diesem Jahrhundert gezeigt. 

Seitdem hat ein starkes Umdenken eingesetzt. Und die technologischen Möglichkeiten vereinfachen mehr denn je den Schutz von Wildtieren. 

Aber auch fernab von Technologien setzen viele Landwirte Maßnahmen um, die regional den Umweltschutz fördern.

Agrarbetrieb etwa, hat eine Leidenschaft für Blumenwiesen.

Nicht nur erfreut die Blütenpracht das Auge und Herz, sie fördert die Artenvielfalt und bietet die Nahrungsgrundlage für viele Tiere, insbesondere Insekten. 

Wir haben deshalb auch die Blumenwiesenpatenschaft ins Leben gerufen. So kann jeder aktiv beim Artenschutz mithelfen und dabei sich selbst oder anderen eine Freude machen.

(Nähere Informationen findet Ihr übrigens unter „Blumenwiese„.)

Natürlich interessiert mich wieder Eure Meinung zum Thema: wie sind Eurer Meinung nach moderne Lebensweise und Artenschutz miteinander zu verbinden?