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Agritechnica-Fendt-Landtechnik

Innovative Landtechnik auf der Agritechnica 2017

Nicht nur Hersteller von Landtechnik bereiten sich gerade auf das landwirtschaftliche Großereignis des Jahres, der Agritechnica 2017, vor.

Auch Ihr seid wohl mitten dabei, nicht nur Hotel und Anfahrt zu planen.

Denn, wenn sich vom 12. – 18. November die landwirtschaftliche Welt in Hannover trifft, ist man wohl besser vorbereitet.

Auf einer Fläche von 394.000 Quadratmeter präsentieren sich 2.900 Aussteller.

Die Agritechnica 2017 ist die weltweit größte Messe für Landtechnik. Aussteller aus 52 Länder sind vertreten.

Zudem gibt es 200 Foren und Fachtagungen, in denen relavante Themen für unsere Landwirtschaft vorgestellt und diskutiert werden, dann kann man wohl meinen, die Messe ist viel zu kurz.

Die Qual der Wahl ist groß. Aber ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich habe auch viel Spaß dran, in ruhigeren Minuten, meine Agritechnica-Tage zu planen.

In den letzten Wochen hab ich schon die eine oder andere Technik, die mit dem Agritechnica Innovations Award ausgezeichnet wurde, vorgestellt.

Hier kommen ein paar weitere Vorstellungen:

Innovation Award in Silver für Krone LiftCab

Krone erhielt für seinen Kabinenlift LiftCab die Silbermedialle.

LiftCab hebt per Knopfdruck den die Kabine um 70 Zentimeter in die Höhe und ist bisher die einzige Technik dieser Art auf dem Markt.

Der Kabinenlift soll die Arbeit der Landwirte beim Häckseln von Mais erleichtern:

Mais kann mittlerweile Höhen von bis zu 4 Meter erreichen. Mit herkömmlicher Technik sieht der Maschinenführer quasi immer nur eine dicke Wand aus Mais.

Mit dem Anheben der Kabine wird damit herblich die Sicht des Fahrers verbessert. Er behält den Überblick, sieht, was um ihn herum alles abläuft.

Neugierig? Dann schaut in Halle 27 beim Stand G21 vorbei.

Innovation Award in Silver für Düsen-Schaltung von Lechler

Auch Lechler konnte für eine wegweisende Innovation einen Preis einheimsen.

Das Unternehmen hat ein Elektrisches-Schließ-Ventil (ESV) entwickelt, welches das Ventil, die Verkabelung als auch den Stecker miteinander verbindet.

Das Lechler ESV ermöglicht damit eine einfache und verwechslungsfreie Montage auf Einzel- und Mehrfachdüsenträgern.

Wie funktioniert das Ventil? Geöffnet und geschlossen wird es über eine CAN-Bus-Steuerung mit geringen Schaltzeiten.

Das ESV ist mit seinen schnellen Reaktionszeiten und seiner hohen Anwendungsgenauigkeit besonderes interessant für Anwendungen in Richtung SmartFarming / Precision Farming.

Wenn die Lechler ESV für Euch interessant ist, dann schaut in Halle 08 am Stand B20 vorbei.

Pflanzenschutztechnik von Fendt auf der Agritechnica

AGCO/ Fendt baut sein Sortiment weiter aus und bietet nun auch angehängte (Rogator 300) und selbstfahrende (Rogator 600) Pflanzenschutzspritzen an.

Beide Serien wurden in Europa entwickelt und werden ab 2018 im AGCO Werk in Hohenmölsen gebaut.

Rogator 600

  • 3 Modelle: Nennvolumen von 4000, 5000 und 600o Litern
  • Arbeitsbreiten von bis zu 36 Meter
  • Zielgruppe: Großflächenbetriebe und Lohnunternehmer
  • Besondere Merkmale: Chassis-Konzept, präzise Gestängeführung sowie erweiterte Technologie- und Spurführungsangebote

Der Rogator 600 wird von AGCO Power Motoren mit 175 bis 242 PS angetrieben. Zusammen mit dem stufenlosen Antriebskonzept und der ausgeklügelten Traktionsregelung kann sich der Selbstfahrer im Einsatz behaupten.

Das Chassis-Konzept sorgt mit seiner hervorragenden, ausgewogenne Gewichtsverteilung bei einem niedrigsten Schwerpunkt für eine sehr ruhige Gestängelage.

Weiterhin zeichnet sich der Rogator 600 aus, durch:

  • vielfältige, serienmäßige Lenkungsvarianten bis hin zur Vierradlenkung bei bestem Wendekreis
  • stufenlose Anpassung der Bodenfreiheit im Feldeinsatz
  • Maximale Flexibilität mit der hydraulischen Spurbreitenanpassung bis zu 2,25 Meter
  • Breite Palette an Befüll-, Gestänge- und Düsentechnologie

Nicht nur die Einzelradaufhängung, sondern auch die neue VisionCab sorgen für ein sehr komfortables Arbeiten.

Der Rogator 600 ist serienmäßig mit einem 10,4 Zoll Varioterminal ausgestattet. Wer Fendt fährt, der wird auch hier die bekannte Bedienlogik des Unternehmens vorfinden.

Rogator 300

  • komplette Neuentwicklung
  • Nennvolumen von 3300, 4400, 5500 sowie 6600
  • Arbeitsbreiten von 24 bis 30 Metern
  • Besondere Merkmale: präzise Gestängeführung, gutes Handling, Chassiskonzept sowie hohe Einsatzsicherheit

Auch beim Rogator 300 kommt das stabile und verwindungssteife Einträger-Chassiskonzept zur Anwendung. Es wurde lediglich um eine universelle Deichsel-Lösung im vorderen Bereich ergänzt.

Der Wechsel zwischen Oben- oder Untenanhängung und die Anpassung der Technik an unterschiedliche Traktoren und Reifengrößen ist damit kein Problem.

Fendt Rogator 300 im Einsatz

Quelle: Fendt TV

Der Fendt Rogator 300 ist mit einer weit hinten angeordneten Achse eine kompakte Maschine mit einem flexiblen Schwerpunkt.

Das schlanke Chassiskonzept ermöglicht jedoch dem OptiSteer-Lenkachsenkonzept reifenabhängig Lenkwinkel von bis zu 35 Prozent und damit eine maximale Wendigkeit.

Das Modell ist zudem vollständig ISOBUS kompatible und AEF zertifiziert. Weitere Merkmale sind unter anderem:

  • Bedienung über Fendt Varioterminal ab Baureihe Fendt 500 aufwärts in ProfiPlus Ausführung
  • Optimierte OptiControl Joystick für einfache und sichere Bedienung
  • serienmäßige, elektrische Einzeldüsenschaltung mit 50 Zentimeter Teilbreiten
  • Mitführung von bis zu 900 Liter Frischwasser in zwei gewichtsoptimierten Tank

Das Fendt Rogator Konzept

Beiden Baureihen liegt das Fendt Rogator Konzept zu Grunde.

So sind die Maschinen serienmäßig mit verwindungsfreien und dennoch leichten Aluminiumgestängen ausgestattet, in denen die Düsen geschützt und einfach auswechselbar eingebaut sind. 

Die Gestängeausleger werden zu beiden Seiten, sprich links und rechts, unabhängig von bis zu fünf OptiSonic Ultraschallsensoren über die Zielflächen geführt. 

Die Gestänge reagieren sehr schnell, so dass gleichbleibende Zielflächenabstände erreicht werden. Es erfolgt zudem ein permanenter Ausgleich von horizontalen Gestängeanregungen bei gleichzeitiger Reduzierung der Belastung des Hauptrahmens.

Die ausreichende Rührleistung für den Brühekreislauf als auch die hohen Ansaugleistung für kurze Befüllzeiten werden von der hydraulisch angetriebenen, schnell reagierenden Zentrifugalpumpe (Förderleistung 785 Liter/ Minute) gewährleistet. 

Auch bei variablen Ausbringmengen können schnellste Mengenanpassungen vorgenommen werden, da ein speziell entwickelter Durchflussmengenmesser mit einem Messbereich von 5 bis 430 Liter / Minute die Information an die Elektrik weitergibt. 

Fendt Rogator 300 und 600 sind sehr ausgeklügelte Systeme, die das Spritzen von Pflanzenschutzmitteln vereinfachen. 

Ihr wollte noch mehr von Fendt? Dann besucht das Unternehmen in Halle 20 auf der Agritechnica 2017.

Worauf freut Ihr Euch am meisten auf der Agritechnica 2017?

Einzelhandel-Innenstadt-Landwirtschaft

Einzelhandel in deutschen Innenstädten kämpft ums Überleben

Man braucht keinen Report, um zu wissen, wie es um den deutschen Einzelhandel steht. 

Vielleicht ist es Euch auch aufgefallen, beim Bummel durch Eure Heimatstadt: die Geschäfte routieren gefühlt so oft wie nie zuvor.

Wo Anfang des Jahre noch ein Uhrengeschäft war, gibt es nun Premium-Hundefutter. Mal sehen für wie lange. 

Teils stehen Geschäfte auch einfach leer und die Plakate „Zu Vermieten“ im Gewerbegebiet hängen schon seit Monaten. 

Der Einzelhandel in Deutschland steht unter einem großen Druck. 

Einzelhandel in Deutschland kämpft ums Überleben

Das Institut für Handelsforschung hat in seinem Report „Stadt, Land, Handel 2020“ eröffnet, dass jedes zehnte Ladengeschäft in Deutschland von der Schließung bedroht ist. 

Aber es gibt einen Unterschied zwischen den florierenden Großstädten und kleineren Städten. 

Während in den Großstädten die Geschäfte florieren und Trends gesetzt werden, geht es bei mittelgroßen und kleinen Städten im wahrsten Sinne ums blanke Überleben

Mit eingeschränktem Angebot wird der Einkaufsbummel direkt von der Stadt ins Netz und die Metropolen gelegt. Womit die Spirale ihren Lauf nimmt und der Überlebenskampf für den städtischen Einzelhandel verschärft wird. 

Als Gründe hierfür sind vor allem zwei genannt: 

  • der steigende E-Commerce und
  • der fehlende Veränderungswille von traditionellen Handelsunternehmen

Aber auch wenn der Einzelhandel in Großstädten boomt, auch hier ist nicht alles rosig. Wer öfters in der Welt unterwegs ist, um kulturelle Vielfalt zu erleben, dem wird es bereits aufgefallen sein: 

Vielleicht ist die Sprache noch etwas anders, aber eigentlich spricht man überall in den großen Städten mittlerweile Englisch. 

Und so einheitlich wie die Sprache wird, so einheitlich werden die Innenstädte. Die großen Handelsketten sind mit dem gleichen Angebot in jeder größeren Stadt vertreten. 

Den japanischen „Ein-Euro“-Laden gibt es genauso in Dubai und New York, um ein Beispiel zu nennen. 

Etwas besonders für die Lieben zu Hause mitbringen, dass es nur am Urlaubsort gibt? Eine wahre Herausforderung. 

Und so schreitet die Verödung in deutschen Innenstädten voran. 

„Der Online-Handel droht zum Ladenkiller zu werden“, so Gerrit Heinemann, Handelsexperte und Leiter des eWeb-Research-Centers.

Hat der stationäre Einzelhandel in Deutschland überhaupt eine Chance? 

„Er hat einerseits das Problem Amazon, und er hat ein strukturelles Problem: Die Innenstädte funktionieren nicht mehr“, so Jochen Krisch,  E-Commerce-Experte und Blogger. 

Seit Jahrtausenden war der Einzelhandel an einen Raum gebunden, einen Ort, an dem potentiellen Käufern die Waren physisch präsentiert werden. 

Diese Bedingung wird durch E-Commerce überflüssig und erfordert einen klompletten Strukturwandel. Der deutsche Einzelhandel ist längst überfällig, sich an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. 

Die scheint wohl auch die Rewe-Gruppe erkannt zu haben. 

Rewe plant Investition in Modernisierung und Digitalisierung

Die Rewe Gruppe hat vor, im nächsten Jahr über 2 Milliarden EUR investieren. Nicht nur sollen die Filialen modernisiert werden, so Vorstandsvorsitzender Lionel Souque.

Schwerpunkte der Investitionen sollen auch die Digitalisierung als auch Qualifikation der Mitarbeiter sein.

Zwar läuft das Geschäft der Gruppe relativ gut, besser als manch Konkurrent, aber der digitale Fortschritt geht auch an Rewe nicht vorbei. Neben dem Verdrängungswettbewerb in der Branche nannte Lionel Souque die Digitalisierung als große Herausforderung.

„Amazon wird alle Branchen in Frage stellen“, so Lionel Souque.

Aber noch jemand muss sich Gedanken um die Zukunft machen. Die Fröste im Frühjahr haben viele Landwirte einen Strich durch den Umsatz gezogen. 

Frostschäden: Finanzielle Hilfe bis 15. Dezember beantragen

Die bayerischen Obstbauern und Winzer hat es dieses Jahr hart getroffen.

Aufgrund von Frost zur Blütezeit ist die Ernte sehr bescheiden ausgefallen, was zu enormen Ertragseinbußen führte.

Bayern hat deshalb ein Hilfsprogramm für die Betroffenen beschlossen. Bayerische Obstbauern und Winzer können bis zum 15. Dezember einen Antrag auf finanziellen Ausgleich stellen.

Das Hilfsprogramm umfasst drei Stufen. Ein finanzieller Ausgleich kann beantragt werden, wenn aufgrund des Frostes die Ernteerträge um mindestens 30 Prozent geringer ausgefallen sind.

Vergleichswert ist der mehrjährige Schnitt der vorangegangenen Jahre. Für Schäden können Hilfsmittel in folgender Höhe beantragt werden:

  • Stufe 1: Es werden maximal 50 Prozent der Schäden ausgeglichen. Der Höchsbetrag beträgt 50.000 EUR.
  • Stufe 2: Hier geht es um besondere Härtefälle, bei denen Schäden in Höhe von über 100.000 EUR entstanden sind, die Fortführung des Betriebes auf dem Spiel steht oder ein Darlehen aufgenommen werden muss. Es werden auch hier maximal 50 Prozent der Schäden beglichen.
  • Stufe 3: In Härtefällen, bei denen die Existenz eines Betriebes grundlegend gefährdet ist, kann auch ein Ausgleich in Höhe von bis zu 80 Prozent der Schäden erfolgen. Die Höchstbetrag für die Unterstützung beträgt 150.000 EUR.

Weitere Informationen sowie die Formulare für die Beantragung findet ihr hier

Ein Thema, das derzeit die Gemüter bei vielen Landwirten hochkochen lässt, sind die wiederholten Einbrüche in Stallanlagen. 

Rechtstreit um Stalleinbruch von Tierschützern geht weiter

Stalleinbrüche von Tierschützern haben in der letzten Zeit des öfteren für Schlagzeilen gesorgt.

In 2013 sind drei Aktivisten der Organisation Animal Right Watch (ARIWA) in einen Stall in Sachsen-Anhalt eingebrochen.

Auch wenn vom Landgericht bestätigt wurde, dass die Täter sich widerrechtlich Zugriff zum Stall verschafft haben, sprich Hausfriedensbruch begangen haben, wurden die Angeklagten freigesprochen.

Freispruch gab es, da das Handeln der Angeklagten wegen Notstands nach § 34 StGB gerechtfertigt sei.

Dies bedeutet, dass jemand in einen fremden Stall eindringen darf, um dort zu filmen und auf Missstände aufmerksam zu machen.

In dem Fall habe die Haltung teilweise auch nicht den Regeln entsprechend der Tierschutzverordnung entsprochen.

Der Stalleinbruch wurde auch damit gerechtfertigt, dass eine Anzeige keinen Erfolg gebracht hätte. Dies sei die bisherige Erfahrung der Aktivisten gewesen.

Der Einbruch sei das mildeste Mittel gewesen und die Tierschützer hätten sich vorbereitet, so dass sie keine Gefahr für das Tier darstellten.

Zusammenfassend: das Tierwohl geht dem Hausrecht vor. Die Staatsanwaltschaft hat nun abermals Revision angemeldet, so dass der Fall nun beim Oberlandesgericht Naumburg vorgelegt wird.

„Wenn das Schule macht, sind wir schnell an der Grenze des Rechtsstaates angelangt“, meinte Prof. Otto Depenheuer, Kölner Rechtswissenschaftler.

(Quelle: Volksstimme)

Entsprechend fordert er ein breite öffentliche Diskussion über das Urteil und seine Konsequenzen. Wir stimmen sicherlich alle zu, dass das Tierwohl und die Einhaltung von Tierschutzgesetzen wichtig sind.

Das aktuelle Urteil erteilt aber wohl jeden eine Freifahrtsschein zum Hausfriedensbruch.

Wie beurteilt Ihr den Freispruch?

John Deere-Landtechnik

John Deere investiert in künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist die Zukunft der Landwirtschaft. Mit seiner Übernahme von Blue River Technology zeigt John Deere, dass das Unternehmen definitiv dieser Meinung ist. 

Für viele klingt „Künstliche Intelligenz“ nach Science Fiction. Es ist immer wieder in den Schlagzeilen. Aber im Alltag ist es eigentlich bisher kaum vertreten.

Der eine oder andere unter uns ist noch in einer Welt aufgewachsen, in der man zum Telefonieren zur nächsten Telefonzelle gegangen ist.

Maschinen die eigenständig denken, in nicht allzu ferner Zukunft gehören Sie wohl genauso zum Alltag dazu wie heute das Handy.

Wahrscheinlich können wir Landwirte uns in dieser Hinsicht glücklich schätzen, weil in unserem Bereich mit Hochdruck nach effizienteren und produktiveren Lösungen gesucht wird.

Aber zunächst erstmal die Schlagzeilen der vergangenen Tage:

1) Für Mais, Roggen und Sorghum gesenkte Zölle

Die Europäische Union hat die Importzölle für Mais, Roggen und Sorghum auf 5,61 Euro pro Tonne gesenkt.

Die Anpassung der Zölle erfolgt, damit die europäischen Landwirte vor einer Benachteiligung auf dem Markt geschützt werden.

Der Einfuhrzoll wird stetig automatisch angepasst. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen dem EU-Referenzpreis und der US-Maisnotierung.

Die US-Maisnotierung gilt als Maßstab für das Maismarktpreisniveau. Aufgrund der aktuellen Stärke des Dollars erfolgte die Senkung der Einfuhrzölle.

2)  Xavier stoppt Ernte und Gülleausbringung

In Niedersachsen hat Xavier vielen Landwirten einen dicken Strich durch die diesjährige Ernte und der Aussaat von Wintergetreide gezogen.

In seiner Wucht hat er nicht nur Baum zum Umstürzen gebracht. Viele Maisbestände haben sich ebenfalls teilweise und ganz auf die Erde gelegt.

Wegen dem starken Regen können viele Maisschläge nicht befahren werden. Mit anhaltendem Regen wird die Ernte zunehmend weiter erschwert.

Die Gülleverordnung schreibt sehr klare Fristen für die Ausbringung vor. Leider richten sich Naturgewalten mit ihren Auswirkungen nicht nach den bürokratisch festgelegten Terminen.

Aufgrund des starken Dauerregens sind die Felder unbefahrbar.

Niedersächsische Landwirte stehen vor der Herausforderung, trotz Xavier und Bürokratie die Aussaat des Wintergetreide bestmöglich zu vollziehen.

(Quelle: Agrarheute)

3) Brexit und mögliche Auswirkungen für britische Landwirte

Vom britischen Büro für die Entwicklung des Land- und Gartenbaus (Agriculture & Horticulture Development Board – AHDB) wurden die Auswirkungen für die britischen Landwirte nach Brexit unter die Lupe genommen.

Drei Szenarien wurden von der Behörde näher beleuchtet:

  • Freihandelsabkommen mit der EU: die Landwirte können mit einem stabilen, gegebenenfalls leicht ansteigendem Einkommen rechnen
  • Abschaffung von Freihandelsabkommen mit der EU und der  Direktzahlungen sowie Null-Setzung der Einfuhrzöllen: das durchschnittliche Betriebseinkommen kann von 23.000 GBP auf bis zu 15.000 GBP sinken
  • Beibehaltung eins Teils des Außenschutzes: das durchschnittliche Betriebseinkommen kann auf bis zu 20.000 GBP fallen.

Wie bei allen politischen Veränderungen gilt auch beim Brexit für die britischen Landwirte sich so früh wie möglich über die Konsequenzen für den eigenen Hof ein Bild zu verschaffen, um rechtzeitig notwendige Anpassungen einleiten zu können.

4) 300 Millionen an Strafzahlung rechtens

Die EU-Milchabgabevorschriften, die für jeden Milchviehhalter die Höhe der Milchlieferungen festlegte, gehören seit dem 31. März 2015 der Vergangenheit an.

Milchviehhalter hatten geklagt, da sie Strafen, die wegen einer Überlieferung im Milchwirtschaftsjahr 2014/2015 gezahlt werden mussten, für nicht rechtswidrig hielten, da diese nach dem 31. März 2015 fällig wurden.

Nun hat der Bundesfinanzhof in letzter Instanz bestätigt, dass diese rechtskonform sind. Bis zum Stichtag der Abschaffung, war die Milchquote in Kraft. Dies ist ausschlaggebend, auch wenn die Zahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt rückwirkend eingefordert wurde.

Die Strafzahlungen sind wohl nicht der einzige Punkt, der im Zusammenhang mit der Milchquote die Landwirte beschäftigt.

Seit dem Wegfall im Frühjahr 2015 haben netto über 5600 Betriebe die Milchproduktion aufgegeben. Insbesondere in Süddeutschland haben viele Landwirte ihren Betrieb aufgegeben.

Auffällig ist, dass inbesondere die Milchviehhaltung mit kleineren Betriebseinheiten nicht mehr rentabel erscheint.

Von den Betrieben mit weniger als 100 Kühen haben über 6100 Höfe aufgeben. Die Zahl der Betriebe mit über 100 Kühen ist hingegen um rund 560 Betriebe gestiegen.

John Deere auf Zukunftskurs

Landtechnik weißt heutzutage bereits mehr intelligente Technik auf, als Aussenstehende wohl vermuten würden.

Landwirtschaft gehört zu einer der innovatisten Branchen. Dies beweist jetzt auch John Deere.

Das Unternehmen hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Blue River Technology unterzeichnet.

Hier ein kurzer Einblick, wenn auch auf Englisch, was das Unternehmen macht.

Sehen und Sprühen – Gezielte Unkrautkontrolle

Quelle: Blue River Technology

Die Maschinen erkennen die einzelne Pflanzen, sprich das Unkraut und wenden entsprechend nur für die einzelne Unkrautpflanze gezielt die Pflanzenmittel an. 

Blue River Technology ist spezialisiert auf die Entwicklung von Technologien und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz, die eine gezielte Behandlung von Einzelpflanzen ermöglichen.

John Deere nimmt damit ein kalifornisches Start-Up auf, dass als innovativer Vorreiter neue, zukunftsweisende Ansätze einbringen wird.

Blue River Technology setzt auf Bilderkennungssystemen, Robotertechnologie und „lernenden Maschinen“, die einzelne Pflanzen erkennen, identifizieren und entsprechende Maßnahmen gezielt durchführen.

Ziel ist es

  • Maßnahmen an den Pflanzen gezielter durchführen zu können damit
  • Ganzflächenbehandlungen überflüssig werden und somit
  • der Herbizidaufwand deutlich gesenkt werden kann.

Damit ist auch John Deere definitiv auf Innovation in Richtung Precision Farming eingenordet.

Was meint Ihr, wie lange wird es noch dauern, bis die Behandlung von Einzelpflanzen in der deutschen Landwirtschaft Standard sein wird?

Digitalisierung-Landtechnik-agrirouter

Digitalisierung – mit Chaos oder System

Ohne Digitalisierung der landwirtschaftlichen Prozesse ist eine produktive Landwirtschaft heutzutage nicht mehr bewältigbar.

Der Begriff Digitalisierung ist in aller Munde.

Von Software zum Betreiben von Traktoren, der Datenaustausch per Handy-App zwischen den Arbeitern, Verwaltungssoftware über externe Plattformen zum Austausch von Anbietern, Händeln und/ oder Abnehmern, die Liste digitaler Anwendungen und Anbieter ist vielfältig.

Und ergibt ein teils undurchsichtiges Netzwerk über viele Schnittstellen hinweg. Diesem Chaos will die DKE Data mit Ihrer neuesten Innovation, dem agrirouter, ein Ende bereiten. 

Bevor wir zum agrirouter von DKE Data kommen, noch ein kurzes Update zu letzter Woche:

Glyphosat – Entscheidung verschoben

Beim gemeinsamen Treffen von Vertretern der 28-EU-Staaten und der Europäischen Kommission am Donnerstag konnte keine Einigung bzgl. der zukünftigen Zulassung von Glyphosat erreicht werden.

Während Deutschland sich bisher noch nicht offiziell zu seiner Entscheidung geäußert hat, sind Frankreich, Italien, Österreich und Luxembourg wohl gegen die weitere Zulassung.

Es geht weiterhin um eine Zulassung des Pestizides für eine 10-Jahreszeitraum.

Derweil geht die Auseinandersetzung um den Vorwurf, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seiner Risikoanalyse verschleiert und von Herstellern kopiert hat, weiter.

Die Plagiatsvorwürfe der Grünen sieht das BfR als ein Angriff, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschafter der Bundesinstitutionen zu untergraben.

So, nun aber zum agrirouter, der übrigens in Halle 15 auf der Agritechnica 2017 näher unter die Lupe genommen werden kann. 

Kein Problem bei der Digitalisierung mit dem agrirouter

Mit dem agrirouter bringt DKE Data eine internetbasierte Plattform für den Datenaustausch für Landwirte und Lohnunternehmer auf den Markt.

Die Innovation soll das Leben der Landwirte erheblich erleichtern, denn sie ermöglicht eine herstellerübergreifende Verbindung von Maschinen und Agrarsoftware.

Dafür wurde sie mit dem Silver Award der Agritechnica 2017 ausgezeichnet. 

Smart Farming, Farming 4.0, Precision Farming – Begriffe, die jeder von uns kennt und in die Zukunft unserer Höfe mehr und mehr prägen:

Highech auf dem Acker – Digitalisierung in der Landwirtschaft

Quelle: Bayerischer Rundfunk

„Die Landwirtschaft steht derzeit vor riesigen Herausforderungen: hoher Preisdruck, harte internationale Konkurrenz, weltwirtschaftliche Zwänge sowie steigende Anforderungen an die Qualität von Lebensmitteln und Umweltschutz. Eine effiziente und ressourcenschonende Bewirtschaftung ist deshalb wichtiger denn je. Dabei helfen digitale Technologien“, so Dr. Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. 

Dem wird wohl keiner widersprechen. Digitale Technologien, ohne geht es nicht mehr. Aber Digitalisierung ist nicht einfach die Lösung.

Sie bringt auch ihre Herausforderungen mit sich, insbesondere für Höfe, die nicht über unbegrenzte Ressourcen und Kapazitäten verfügen. 

Neben der Kompatibilität der verschiedenen Softwareanwendungen sind vor allem die hohen Investitionskosten und der Datenschutz ein erhebliches Problem für mittelständische und kleinere Betriebe. 

Es gibt ganzheitliche Lösung diverser Anbieter am Markt. Aber nicht für jeden Hof eignet sich die Anbindung an und damit Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter. Geschweige denn die damit verbundenen Kosten eines proprietären Systems.

Was kann der agrirouter?

Der agrirouter kann gerade mittelständische und kleinere Betriebe unterstützen: 

  • Herstellerübergreifende Plattform ermöglicht vereinfachten Datenaustausch, d.h. vereinfachte Betriebsprozesse, weniger Verwaltungsaufwand und gesteigerte Wirtschaftlichkeit
  • Vollständige Datenkontrolle durch persönliche Zusammenstellung des agrirouters, d.h. der Landwirt legt die Regeln fest und bestimmt, wer mit wem welche Daten und in welchem Umfang austauscht. 
  • Optimierung gesamter Produktionsprozesse, d.h. vom Beginn bis hin zur Lieferung des fertigen Produktes an die Abnehmer können Effizienz, energetischer und arbeitswirtschaftlicher Aufwand sowie die Nutzung der Betriebsmittel optimiert werden
  • Automisierung von Transfers mit jederzeit flexibler Anpassung vereinfachen Abläufe bei der täglichen Arbeit
  • Datenschutz durch  Transfer über schnelle Netzwerke nach mindestens den aktuellen Datenschutzrichtlinien
  • Datenhoheit bleibt beim Nutzer, das der agrirouter nur Daten transferiert aber nicht dauerhaft speichert
  • Flexibler Einsatz, da der agrirouter über jedes internetfähige Gerät erfolgen kann und die Anbindung an die eigenen Maschinen über Kommunikationseinheiten erfolgt, die auch nachgerüstet werden können

Preisgünstig und unabhängig

Wenn man den agrirouter mit zwei Worten beschreiben kann, dann wohl mit „preisgünstig“ und „unabhängig“. 

Preisgünstig

Die DKE-Data GmbH & Co. KG arbeitet als Non-Profit Unternehmen. Die Registrierung ist kostenfrei. Die Nutzungsgebühr wird vom jeweiligen Agrarsoftware-Anbieter in Rechnung gestellt.

Ansonsten fallen noch Gebühren beim Mobilfunkanbieter für die Internetnutzung an. Die geringen Nutzungsgebühren werden vor allem für mittelständische und kleine Unternehmen ein große Erleichterung sein. 

Unabhängig

Die Software, die von SAP entwickelt wurde, wird von vielen namenhaften Agrartechnik-Herstellern unterstützt

AGCO, Amazone, Deutz-Fahr, Grimme, Horsch, Krone, Kuhn, Lemken, Pöttinger und Rauch haben sich in einem Konsortium zusammengeschlossen, um einen herstellerunabhängigen und damit diskriminierungsfreien Datenaustausch zu ermöglichen. 

Mit SAP ist der sichere Betrieb und die internationale Nutzung sichergestellt. Zudem ist das System offen für weitere Marktteilnehmer wie etwa Herstellern von Landtechnik oder Händlern.

Der Ansatz des agrirouters wurde von den Herstellern verfolgt, weil digitale Landwirtschaft wohl nur mit einem gemeinsamen, herstellerunabhängigen Plattform funktionieren kann. 

Wird die fortschreitende Digitalisierung eine zunehmende Zusammenarbeit von Anbietern und Vereinheitlichung von Systemen führen?

XAVER-Landtechnik-Agritechnica-2017

Landtechnik: Fendt schickt Roboter XAVER aufs Feld

Wie sieht die Landtechnik der Zukunft aus? Fendt hat beschlossen, seine Robotereinheit XAVER zur Serienreife zu bringen. 

Es ist nichts neues, das Hightech immer stärker die Arbeitsprozesse von Landwirten, unterstützt, erleichtert oder gar selbstständig übernimmt.

Nehmen wir beispielsweise die neue Gemeinschaftsentwicklung von Pöttinger, New Holland und Josephinum Research.

Sie haben ein System entwickelt, dass die Saatbettbereitung mit kameragestützter Technik erleichtert:

Kameragestützte Saatbettbereitung von Pöttinger

Für Nicht-Landwirte mag es so aussehen, dass der Traktor mal einfach so in gleichmässigen Bahnen übers Feld gefahren wird. Klingt nicht sehr anspruchsvoll.

Aber die Realität sieht anderes aus. Etwa bei der Saatbettbereitung.

Werden heterogene Böden mit einer Kreiseleggen-Säkombination bestellt, muss der Fahrer ständig die Traktorgeschwindigkeit und Kreiseleggendrehzahl per Hand neu einstellen.

Nur mit diesem aufwendigen Nachsteuern kann eine möglichst gleichmäßige, optimale Saatgutablage erreicht werden.

Dies erfordert viel Konzentration, die den Fahrer auch leicht ermüden lässt.

Die kameragestützte Saatbettbereitung von Pöttinger ermöglicht nun die automatische Steuerung der Prozesse: abhängig vom gewünschten Ergebnis richten sich Traktor und Säkombination von selbst stetig neu aus.

Aber dank neuer Technologie, die von Pöttinger auf der Agritechnica 2017 vorgestellt wird, kann auch hier bald das manuelle Hantieren der Vergangenheit angehören:

  • Kameraaufnahme in Echtzeit: Hinter der Kreiselegge wird von einer Kamera die tatsächliche Oberflächenrauhigkeit gemessen
  • Übermittlung der Werte von der Rechnereinheit and die Implement-ECU
  • Automatische Regelung der Fahrgeschwindigkeit der Maschine und der Zapfwellendrehzahl der Kreiselegge, entsprechend dem Sollwert, der vom Fahrer festgelegt wurde

So erlaubt die Technik, auch bei heterogenen Böden die erwünschte Oberflächenstruktur zur erzielen.

Das klingt nach einer Menge Entlastung für den Fahrer.

Das autonome System ist jedoch noch an einem für die Landwirtschaft typischen Gerät angebunden: dem Traktor.

Und freuen wir uns nicht alle, auf der Agritechnica 2017 all die schweren Maschinen mit der neuesten Technik zu bestaunen?

Aber ist das die Zukunft der Landwirtschaft?

Läutet Roboter XAVER die neue Ära in der Landtechnik ein?

Das mehrjähriges Forschungsprojekt MARS (Mobile Agricultural Robot Swarms) von AGCO und Fendt, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Ulm und der EU Forschungsförderung wurde erfolgreich abgeschlossen.

Das Roboter Projekt soll nun unter der Marke Fendt zur Serienreife gebracht werden.

Geht es nach AGCO und Fendt wird zukünftig ein Schwarm von Robotereinheiten, mit einer cloud-basierten Systemsteuerung, das Feld bearbeiten:

XAVER, so der Name des Systems, soll zukünftig die präzise Aussaat von Mais planen, überwachen und zudem exakt dokumentieren.

Präzise, exakt und rund um die Uhr. Die sind die Stichwörter, die die Technik auszeichnen.

Mit Hilfe von Satelittennavigation und einem Datenmanagement in der Cloud mit permanentem Zugriff auf die Daten wird dem Wort präzise wohl eine neue Definition in der Landwirtschaft zukommen.

Denn: wörtlich für jedes Saatkorn soll der Ablageort und der Saatzeitpunkt exakt festgehalten werden.

Einer anschließenden Pflege jedes einzelnen Korns vom Keimen bis zur Ernte steht damit nicht mehr soviel im Weg.

Landtechnik der Zukunft: Roboter statt Traktoren?

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Gesteuert werden die Robotereinheiten über die XAVER App. D.h. für den Landwirt der Zukunft: gewünschte Parameter in die App eingeben und diese berechnet und plant den Robotereinsatz. 

Intelligentes Flottenmanagement

Die Flotte ist dann bereit sich an die Arbeit zu machen. Ein Robotersystem umfasst zwischen 6  bis 12 Einheiten. Bis zu ungefähr einem Hektar kann das System in einer Stunde bearbeiten. 

Die Einheiten kommunizieren ständig mit der Steuereinheit: ein Roboter fällt aus? Kein Problem, die App berechnet umgehend eine neue Planung. Sorten sollen gemischt werden? Internet funktioniert gerade nicht? Die App ist vorbereitet. 

Schutz von Boden und Ressourcen

Allein das die gleiche Feldarbeit durch XAVER mit ungefähr 70 Prozent weniger Energieeinsatz erfolgen kann, ist bereits beeindruckend. Der Roboter überzeugt jedoch auch durch andere Vorteile: 

  • Geringes Gewicht (ca. 50 Kilogramm)
  • Batteriebetriebene, elektrischer Antrieb (ca. 400 Watt): emissionsfreies, leckagenfreies Arbeiten
  • Größzügige Bereifung: vernachlässigbarer Bodendruck (ca. 200 Gramm pro Quadratzentimer)
  • Robuste, mechanisch einfach gehaltene Bauweise: einfache Wartung und immanent sicheres System

Gerade dann, wenn der Einsatz von konventionellen Maschinen, etwa aufgrund der Bodenverhältnisse oder der Geräuschemission eingeschränkt ist, kann XAVER seine Stärken ausspielen. 

Nicht zuletzt punktet das Robotersystem in Sachen Produktivität und Flexibilität, weil es rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche zum Einsatz kommen kann. 

Insbesondere in Gebieten mit anspruchsvoll strukturierten Regionen dürfte XAVER eine interessante Alternative sein.

Aber auch innovative Betriebe, die in Gebieten wie dem Precision Farming unterwegs sind, werden das System auf der Agritechnica 2017 wohl genauer unter die Lupe nehmen. 

Was meint Ihr: werden Traktoren in Zukunft wie Dinosaurier ein Relikt vergangener Landtechnik sein?