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Hoch subventionierte Landwirtschaft in Europa

Die Hoch subventionierte Landwirtschaft in Europa

In Europa ist die Landwirtschaft hoch subventioniert. Die Staatsgelder sind bei den Landwirten in der EU herzlich willkommen. In manchen Ländern zahlt der Staat mehr als die Hälfte der Einkommen.  Wer profitiert am meisten hiervon?

Haben Sie sich schonmal die Frage gestellt, welches Land die meisten EU-Subventionen in der Landwirtschaft erhält? Gibt es Länder die finanziell besonders stark „bevorzugt“ werden?

Fakt ist, dass die Landwirtschaft von der EU mit 58 Milliarden Euro pro Jahr subventioniert wird. Selbstverständlich kommen weitere Milliarden aus den nationalen Haushalten noch hinzu.

Zurück zu unserer Ursprungsfrage nach den EU-Subventionen. Folgende Infografik die von den Kollegen des Statistikportals Statista erstellt wurde, beantwortet nämlich unsere Frage.

Staatsgelder für die Landwirtschaft

Mega-Subventionen in der Eurozone

Infografik: Staatsgelder für Landwirte | Statista

Agrareinkommen in Europa

Die Infografik bestätigt das was wir teilweise schon längst gewusst bzw. vermutet haben. In vielen Ländern besteht die Hälfte aller Agrareinkommen aus nationalen und EU-Subventionen. Malta ist absoluter Spitzenreiter mit 65%, dicht gefolgt von Frankreich und Estland mit jeweils 63%, sowie Holland mit 62%.

Ein wichtiges europäisches Land fehlt in der Auflistung, weil es kein Mitglied der Eurozone ist. Es handelt sich um Großbritannien. Das Vereinigte Königreich nimmt jedoch mit 90 Prozent den Spitzenplatz ein.

Landwirtschaft und Profiteure

Wenn alle landwirtschaftlichen Betriebe von den Zuwendungen gleichermaßen profitieren würden, wäre das ein neuer Ansatz. Denn die Subventionen konzentrieren sich hauptsächlich auf die effizientesten und größten Betriebe.

Aus einer aktuellen Studie der Böll-Stiftung (vom April 2014), erfahren wir zum Beispiel, dass 2% der Unternehmen in Deutschland mehr als 100.000 EUR EU-Subventionen pro Jahr erhalten. Rund 50% der Landwirte bekommen hingegen weniger als 5.000 EUR.

Auf der Webseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) wurden Ende April die EU-Gelder die vergangenes Jahr in Deutschland ausgezahlt wurden, veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der größte Teil der Agrarsubventionen an Behörden gegangen ist und nicht an Unternehmen. Fast 500 Unternehmen erhielten mehr als 500.000 EUR. Der Zuckerhersteller Südzucker erhielt mehr als 2 Millionen EUR.

Auswirkungen auf andere Länder

Die EU gehört zu den größten Exporteuren und hat damit einen großen Einfluss auf die Weltmarktpreise. Die hohen Subventionen führen laut der Böll-Studie dazu, dass viele afrikanische Länder bevorzugt billige Importe kaufen, statt die heimische Landwirtschaft zu unterstützen.

Gleichzeitig wissen wir wie wichtig Exporte für das Wachstum der europäischen und deutschen Landwirtschaft ist. Aus der Pressemitteilung vom 25.06.2014 des BVE erfahren wir folgende wichtige Information:

„Wir sind der drittgrößte Lebensmittelexporteur der Welt. Und sichere Qualitätslebensmittel aus Deutschland werden im Ausland immer noch beliebter“, so Dr. Wolfgang Ingold, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). 

Ihre Meinung

Das Thema EU-Subventionen und Abbau staatlicher Förderungen wird immer wieder heftig debattiert. Bis zur nächsten Reform die erst für 2020 geplant ist, wird es noch eine ganze Menge heisser Diskussionen geben.

Wo sehen Sie die größten Vor- und Nachteile der aktuellen Förderpolitik der Landwirtschaft in Deutschland und Europa?

 

Agrarbetrieb_Startpaket fuer innovative Landwirte

Rapsernte_Raps in der Blüte bei Agrarbetrieb (c) Agrarbetrieb.com

Rapsernte 2014 in Rekordnähe – Agrarbetrieb

Die Rapsernte in den EU-28 soll jüngsten Ernteprognosen zufolge um zehn Prozent größer ausfallen als im letzten Jahr. Die Analysten rechnen in 2014 mit mehr Weichweizen und weniger Gerste.

COCERAL, der Verband  der Getreidehändler in der EU, hat die neueste Erntestatistik 2014 veröffentlicht. Demnach wird für das heurige Jahr in der EU-28 eine Getreideproduktion inklusive Mais von 302,1 Mio. Tonnen erwartet. Im März lag die Prognose mit 7,5 Mio Tonnen unter diesem Wert. Die Anpassung nach oben wurde bereits vorgenommen.

Zum Vergleich: In 2013 belief sich die Getreideerzeugung der EU-28 auf 300,9 Mio. Tonnen.

Copa-Cogeca, der Dachverband der EU-Landwirte und -Genossenschaften geht in seiner Ernteprognose 2014 hingegen von einer EU-Getreideproduktion in Höhe von 304,1 Mio. Tonnen aus. Das entspricht einem Wachstum von 2,3% gegenüber dem Vorjahr.

Rapsernte 2013

Claas Lexion 780 TT & John Deere 7430

Wie lauten die Prognosen für die jeweiligen Getreidesorten?

Weichweizen

Die Prognose von Coceral im Bereich Weichweizen liegt bei 141,9 Mio. Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr wäre das ein Plus von 4%.

Der Dachverband erwartet bei Weichweizen eine Produktionssteigerung gegenüber 2013 um 5,6% auf 140 Mio. Tonnen.

Gerste

Coceral hat auch im Bereich der Gerstenproduktion seine Vorhersage angepasst und die geschätzten Volumina von 55,3 Mio Tonnen im März auf aktuell 55,9 Mio. Tonnen nach oben korrigiert. Nicht desto trotz bedeutet das gegenüber 2013 einen Rückgang von 5,9%. Die Vorjahresmenge lag bei 59,4 Mio. Tonnen. Sommer- und Braugerste sind in der Schätzung enthalten.

Copa-Cogeca sieht ebenfalls einen Rückgang im Bereich Gerste. Die Schätzungen der Interessenvertretung liegen bei 54,5 Mio. Tonnen. Das sind 7,8% weniger als im Vorjahr.

Maisernte

Die Prognose von Coceral für die Maisernte liegt mit 64,6 Mio. Tonnen rund 2% höher als im Vorjahr.

Die Schätzungen von Copa-Cogeca sind mutiger und liegen mit 68 Mio. Tonnen um 7,3% höher als in 2013.

Rapsernte 2014 rekordverdächtig

Bei der Rapsernte 2014 sind sich beide Verbände einig. Die Wachstumsprognosen liegen bei rund 10%.

Coceral erwartet in der EU-28 eine Rapsernte von 22,8 Mio. Tonnen was einem Wachstum von 10,5% gegenüber 2013 entspricht. Copa-Cogeca geht von 22,18 Mio. Tonnen und 9,8% Wachstum gegenüber dem Vorjahr aus.

Sonnenblumen

Die Erntemengen bei Sonnenblumen werden von Coceral auf 8 Mio. Tonnen und einem Produktionsminus von 10,2% geschätzt. Copa-Cogeca rechnet mit Stagnation bei 8,9 Mio. Tonnen, warnt jedoch vor der Trockenheit in vielen Regionen, die geringere Erntevolumen zur Folge haben könnten.

Jetzt wo die Spargelsaison 2014 zu Ende gegangen ist, stürtzen wir uns auf die nächsten Themen die uns dringend beschäftigen. An den Börsen herrscht aufgrund der Krisen in Irak und der Ukraine weiterhin viel Unruhe. Das reflektiert sich vor allem in den Preisen. Die Weizenpreise in der EU schwanken leicht und liegen bei aktuell 188 EUR/t. Die Rapspreise für die neue Ernte halten sich am europäischen Terminmarkt über 350 EUR.

Die Rapsernte 2014 soll in der EU auf Rekorniveau liegen…

Wie schätzen Sie die Rapsernte für dieses Jahr ein? Können Sie den Prognosen der Statistiker zustimmen?

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Familienbetriebe dominieren bayerische Landwirtschaft (c) Agrarbetrieb.com

Familienbetriebe dominieren bayerische Landwirtschaft

Rund 33% aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland befinden sich in Bayern. So wie es aussieht, dominieren traditionelle Familienbetriebe die bayerische Landwirtschaft. Die meisten betreiben Futter- und Ackerbau.

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung hat in der Pressemitteilung vom 10. Juni 2014, die aktuellen Zahlen der Agrarstrukturerhebung 2013 bekannt gegeben. Insgesamt wurden 93.300 landwirtschaftliche Betriebe ermittelt. Das entspricht rund 33% der landwirtschaftlichen Betriebe in ganz Deutschland.

Jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland hat demnach seinen Sitz in Bayern!

Die Landwirtschaft spielt eine essentielle Rolle in Bayern. Sie gilt als wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Freistaat. Die 93.300 Betriebe bewirtschaften 3,1 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. Pro Betrieb gerechnet, sind das im Durchschnitt rund 34 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche.

Traditionelle Familienbetriebe dominieren als Betriebstyp

Klassische Familienbetriebe haben in Bayern das Sagen. Rund 94% der Betriebe (88.100 Einheiten) sind Einzelunternehmen. Hiervon werden

  • 42.300 Betriebe im Haupterwerb und
  • 45.800 Betriebe im Nebenerwerb geführt.

Die landwirtschaftlich genutzten Flächen teilen sich wie folgt auf:

  • Haupterwerbsbetriebe: rund 45 Hektar im Durchschnitt => insgesamt 1,9 Millionen Hektar
  • Nebenerwerbsbetriebe: rund 18 Hektar im Durchschnitt => insgesamt 0,8 Millionen Hektar

Landwirtschaftliche Familienbetriebe in Bayern

Der folgende Beitrag zeigt wie Familienbetriebe mit der Zeit gehen und zugleich bäuerliche Strukturen erhalten können. Ein kurzer Einblick in die Welt des bayerischen Land- und Energiewirts Karl Holböck.

Futter- und Ackerbaubetriebe prägen die bayerische Landwirtschaft

Rund 50% aller Betriebe (46.400 Einheiten) haben ihren Schwerpunkt im Futterbau. Der Fokus dieser Weideviehbetriebe liegt in der Milchproduktion bzw. der Rinder-, Schaf- oder Ziegenhaltung. Diese Futterbaubetriebe bewirtschaften rund 51% der landwirtschaftlich genutzten Fläche Bayerns.

Die Aufteilung der restlichen landwirtschaftlichen Betriebe sieht folgendermaßen aus:

  • 31% Ackerbaubetriebe (28.900 Einheiten)
  • 10% Pflanzenbau-Viehhaltungsverbundbetriebe
  • 9% teilt sich u.a. auf Gartenbau-, Dauerkultur-, Veredlungsbetriebe auf.

Ökobetriebe in Bayern

An dieser Stelle sollten wir die Ökobetriebe die auch bei uns in Bayern beheimatet sind nicht außer Acht lassen. Im Rahmen der Agrarstrukturerhebung 2013 wurden in Bayern 6.300 landwirtschaftliche Betriebe mit einer ökologische bewirtschafteten Fläche von 213.800 Hektar nachgewiesen. Im Vergleich zur letzten Agrarstrukturerhebung im Jahr 2010, reden wir hier von einem Wachstum von 9,9% in Bezug auf Anzahl der Betriebe und 12,2% Flächenwachstum. Insgesamt umfasste das Öko-Ackerland 94.100 Hektar.

Landwirtschaftliche Familienbetriebe werden oft als Herzstück der Ernährungssicherung und als Rückgrat in der Krise betrachtet. Daher die Frage:

Wie kann man Klein- und Familienbetriebe in Deutschland besser unterstützen? Ich freue mich auf Ihr Kommentar.

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Landtechnik von Horsch (c) Agrarbetrieb.com

Landtechnik-Neuheiten: New Holland, Pöttinger, Amazone

News aus der Landtechnik: New Holland bringt einen neuen Kompaktlader auf den Markt, Pöttinger will mit seinem neuen Top 662-Seitenschwader eine kleinere Nische dominieren und Amazone rüstet seinen Volldrehpflug Cayron mit einem Räumblech aus.

Heute um pünktlich neun Uhr haben die DLG-Feldtage begonnen. Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) erwartet in Bernburg-Strenzfeld vom 17. bis 19. Juni über 20.000 Landwirte und Agrarfachleute aus dem In- und Ausland. Die Besucher freuen sich auf ein vielfältiges Informationsprogramm „rund um den modernen Pflanzenbau“.

In unserer Branche tut sich wie immer recht viel. Deshalb werde ich heute über die Neuheiten der Landtechnikhersteller New Holland, Amazone und Pöttinger berichten.

Aktuelles rund um Landtechnik

#1. Die neuen Kompaktladern von New Holland sollen noch produktiver sein

Die New Holland Construction Baureihe 200 besteht aktuell aus drei Modellen. Diese sollen künftig die Abgasnorm Tier 4 Final erfüllen. Der Hersteller will dadurch neue Maßstäbe im Bereich Design, Verbrauch und Produktivität setzen.

Die neuen Kompaktlader und Raupenkompaktlader haben zwar die gleichen Abmessungen wie ihre Vorgängermodelle, übertreffen diese jedoch in Punkto Leistung und Drehmoment. Eine verbesserte Zusatzhydraulik soll die Vielseitigkeit erhöhen und mehr Hydraulikleistung bieten.

Daten der Kompaktlader kurz zusammengefasst:

  • Das mittelgroße Modell L220 verfügt über einen 4-Zylinder-Turbomotor mit 67 PS. Das Modell bietet mit 208 Nm 22% mehr Spitzendrehmoment und hat eine Nutzlast von 905 kg.
  • Das Tier-4-Modell L218 hat weiterhin 60 PS Bruttoleistung, bietet aber einen Drehmomentanstieg um sieben Prozent auf ein Spitzendrehmoment von 183 Nm. Die Nutzlast liegt bei 818 kg.
  • Beide Kompaktlader L218 und L220 sind mit der High Pressure Common Rail (kurz HPCR)-Einspritzung ausgestattet. Dadurch wird eine hohe Einspritz-Präzision erzielt, so dass aus dem Kraftstoff ein höheres Drehmoment und mehr Leistung herausgeholt werden kann.
  • Das neue Modell L216 bietet mit 188 Nm 27% mehr Drehmoment als sein Vorgängermodell, der L215. Durch den 4-Zylinder-Turbomotor mit 60 PS und einem Hubraum von 2,2 Liter verfügt der L216 über 15% mehr Motorleistung. Die Nutzlast beträgt 725 kg.
  • Die Kompaktlader L230 und L223, sowie der Raupenkompaktlader C238 aus der oberen Ende der New Holland Construction Produktpalette erfüllen jetzt alle Vorgaben der Tier-4-Interim. Die Maschinen eignen sich besonders gut bei schweren Erdbaueinsätzen, bei denen eine hohe Losbrechkraft und leistungsstarke hydraulische Anbauwerkzeuge gefragt sind.

Landtechnik die überzeugt

Viel Komfort mit einer hervorragenden Rundumsicht in einer kompakten Kabine sowie eine hohe Wartungsfreundlichkeit wartet laut Hersteller auf begeisterte Käufer und Nutzer der New Holland Baureihe 200.

#2. Pöttinger stellt den neuen Seitenschwader Top 662 vor

Pöttinger rundet sein Portfolio mit dem neuen Seitenschwader Top 662 im kleineren Segment ab. Die beiden größeren Modelle Top 722 und Top 812 des österreichischen Unternehmens haben sich auf dem Markt stark etabliert. Der „kleine Bruder“ soll durch eine gute Ergonomie und Leistungsfähigkeit sowie boden- und futterschonende Technik genauso gut bei Landwirten wie auch bei den vielen Landtechnik-Begeisterten ankommen.

Ein paar technische Details zum Seitenschwader Top 662:

  • Verfügt über 2 Top Tech Plus-Kreisel mit einer Arbeitsbreite von 6,55 m
  • Transportbreite beträgt 2,55 oder 2,9 m
  • Transporthöhe liegt unter 4 m
  • Erhöhter Bedienkomfort: der neue Top 622 ist als Rechtsableger konzipiert
  • Kulissengesteuerte Ventile
  • Der neue Top Tech Plus-Kreiseleinheit ist mit jeweils 12 Zinkenarmen ausgestattet
  • Durchmesser der Kreiseleinheit von 3,07 m
  • Große Auswahl beim Kreisel-Fahrwerk: vom serienmäßigen 3-Rad-Fahrwerk (auf Wunsch mit Multitast-Ausrüstung) bis zum 5-Rad-Fahrwerk (Tandemausführung, mit oder ohne Multitast-Ausrüstung)
  • Hydraulisch verstellbares Schwadtuch

Für den Straßentransport gilt folgendes:

Der neue Seitenschwader ist mit einer großen Bereifung ausgestattet. Dank Achsschenkellenkung folgt die Maschine der Traktorspur. Beleuchtung und Kotflügel sind serienmäßig.

Landtechnik von Pöttinger

Einkreiselschwader vs. Zweikreiselschwader

#3. Amazone X-Blade – das neue Räumblech für den Volldrehpflug Cayron

Der Einsatz von Standardpflugkörper führt oft zu einer Beschädigung der Furchenwand. Der Hersteller Amazone wollte dieses Problem lösen und hat ein neues Räumblech entwickelt. Es handelt sich um den X-Blade für den C-Blade Universalkörper U40 am Volldrehpflug Cayron.

Der effektive X-Blade ist eine spezielle Streichblechvergrößerung für den letzten Pflugkörper. Der Räumblech wird am Streichblech angeschraubt und schafft eine um durchschnittlich 30% breitere Räumung der Anschlussfurche.

Vorteile des X-Blades

  • Besser geräumte Furche
  • Effketiv: Zugraftbedarf und Verschleiß sind geringer
  • Weniger Bodenverdichtung
  • Hohe Einsatzflexibilität

Erst vor Kürze stellte Amazone den neuen Cayron vor und schon werden die ersten Zusatzelemente auf den Markt gebracht. Problem „Beschädigung der Furchenwand“ entdeckt und entsprechend schnell gelöst.

Ihre Meinung zur Landtechnik

Wo liegen Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen im Bereich Landtechnik?Agrarbetrieb_Startpaket fuer innovative Landwirte

Getreideernte 2013 bei Agrarbetrieb mit MD Claas 560 (c) Agrarbetrieb.com

Getreideernte 2013: 5,2% höher als im Vorjahr

Die Getreideernte 2013 lag laut finalen Angaben der amtlichen Statistik bei 47,8 Millionen Tonnen. Das sind 5,2% über dem Vorjahresniveau (2012: 45,4 Millionen Tonnen).

Die neue Broschüre „Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) 2013“ kann ab sofort auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eingesehen und heruntergeladen werden. Der Report umfasst die endgültigen Daten und Fakten zur Ernte 2013. Diagramme, Tabellen und Graphiken veranschaulichen die Performance der einzelnen Getreidesorten im letzten Jahr.

Getreideanbaufläche zur Ernte 2013 bei 6,5 Millionen Hektar

Die endgültigen Zahlen für das Getreide inkl. Körnermais und Corn-Cob-Mix lauten wie folgt:

  • 6,5 Millionen Hektar Anbaufläche => 0,1% mehr als in 2012 und 2,4% weniger als der sechsjährige Jahresdurchschnitt 2007-2012
  • Die TOP 3 Bundesgebiete mit dem höchsten Flächenanteil an der Getreideanbaufläche sind: Bayern mit 17,6% gefolgt von Niedersachsen mit 13,8% und Nordrhein-Westfalen mit 9,7%
  • Die TOP 3 Getreidearten an der Gesamtgetreideanbaufläche sind: Winterweizen mit 46,4% gefolgt von Wintergerste mit 19,6% und Roggen inkl. Wintermenggetreide mit einem Anteil von 10,3%.
  • Der durchschnittliche Hektarertrag aller Getreidearten lag bei 73,2 dt/ha => 5,1% mehr als im Vorjahr und 8,2% mehr als der sechsjährige Durschnitt 2007-2012 (67,8 dt/ha)

Die Hektarerträge basieren lediglich auf Probeschnitte bzw. Volldruschergebnisse, da einige Länder aufgrund gesonderter Berechnungsmethoden dem Ausschuss nur diese Zahlen zur Verfügung gestellt haben.

Zur Erinnerung ein kurzes Video über die Getreideernte in 2013.

Getreideernte beim Lohnunternehmen Reiff aus Luxembourg

Auf der Webseite des BMEL haben Sie Zugriff auf alle „Besondere Ernte- und Qualitätsermittlung“ oder BEE-Broschüren seit dem Jahr 2000. Die Erntemengen, Anbauflächen und Erträge der jeweiligen Feldfrüchte werden sorgfältig, aufgrund umfangreicher Stichproben, unter der Mitwirkung des Statistischen Bundesamtes sowie der landwirtschaftlichen und statistischen Landesämter festgestellt.

DEIN GESCHENK VON AGRARBETRIEB: Startpaket für innovative Landwirte

Letzte Woche habe ich einen Bericht über die ersten vorläufigen Zahlen zur Ernte 2014 geschrieben. Winterweizen bleibt an der Spitze mit 3,15 Millionen Hektar und lässt sich mit einer Wachstumsprognose von 2,8% gegenüber dem Vorjahr feiern. Ob das tatsächlich so bleibt, erfahren wir nach der Bodennutzungshaupterhebung im Juli 2014.

Wie ist Ihre letztjährige Getreideernte ausgefallen? Sind Sie mit den Ergebnissen zufrieden? Was erwarten Sie im aktuellen Jahr?