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Einzelhandel-Innenstadt-Landwirtschaft

Einzelhandel in deutschen Innenstädten kämpft ums Überleben

Man braucht keinen Report, um zu wissen, wie es um den deutschen Einzelhandel steht. 

Vielleicht ist es Euch auch aufgefallen, beim Bummel durch Eure Heimatstadt: die Geschäfte routieren gefühlt so oft wie nie zuvor.

Wo Anfang des Jahre noch ein Uhrengeschäft war, gibt es nun Premium-Hundefutter. Mal sehen für wie lange. 

Teils stehen Geschäfte auch einfach leer und die Plakate „Zu Vermieten“ im Gewerbegebiet hängen schon seit Monaten. 

Der Einzelhandel in Deutschland steht unter einem großen Druck. 

Einzelhandel in Deutschland kämpft ums Überleben

Das Institut für Handelsforschung hat in seinem Retail Report 2017 eröffnet, dass jedes zehnte Ladengeschäft in Deutschland von der Schließung bedroht ist. 

Aber es gibt einen Unterschied zwischen den florierenden Großstädten und kleineren Städten. 

Während in den Großstädten die Geschäfte florieren und Trends gesetzt werden, geht es bei mittelgroßen und kleinen Städten im wahrsten Sinne ums blanke Überleben

Mit eingeschränktem Angebot wird der Einkaufsbummel direkt von der Stadt ins Netz und die Metropolen gelegt. Womit die Spirale ihren Lauf nimmt und der Überlebenskampf für den städtischen Einzelhandel verschärft wird. 

Als Gründe hierfür sind vor allem zwei genannt: 

  • der steigende E-Commerce und
  • der fehlende Veränderungswille von traditionellen Handelsunternehmen

Aber auch wenn der Einzelhandel in Großstädten boomt, auch hier ist nicht alles rosig. Wer öfters in der Welt unterwegs ist, um kulturelle Vielfalt zu erleben, dem wird es bereits aufgefallen sein: 

Vielleicht ist die Sprache noch etwas anders, aber eigentlich spricht man überall in den großen Städten mittlerweile Englisch. 

Und so einheitlich wie die Sprache wird, so einheitlich werden die Innenstädte. Die großen Handelsketten sind mit dem gleichen Angebot in jeder größeren Stadt vertreten. 

Den japanischen „Ein-Euro“-Laden gibt es genauso in Dubai und New York, um ein Beispiel zu nennen. 

Etwas besonders für die Lieben zu Hause mitbringen, dass es nur am Urlaubsort gibt? Eine wahre Herausforderung. 

Und so schreitet die Verödung in deutschen Innenstädten voran. 

„Der Online-Handel droht zum Ladenkiller zu werden“, so Gerrit Heinemann, Handelsexperte und Leiter des eWeb-Research-Centers.

Hat der stationäre Einzelhandel in Deutschland überhaupt eine Chance? 

„Er hat einerseits das Problem Amazon, und er hat ein strukturelles Problem: Die Innenstädte funktionieren nicht mehr“, so Jochen Krisch,  E-Commerce-Experte und Blogger. 

Seit Jahrtausenden war der Einzelhandel an einen Raum gebunden, einen Ort, an dem potentiellen Käufern die Waren physisch präsentiert werden. 

Diese Bedingung wird durch E-Commerce überflüssig und erfordert einen klompletten Strukturwandel. Der deutsche Einzelhandel ist längst überfällig, sich an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. 

Die scheint wohl auch die Rewe-Gruppe erkannt zu haben. 

Rewe plant Investition in Modernisierung und Digitalisierung

Die Rewe Gruppe hat vor, im nächsten Jahr über 2 Milliarden EUR investieren. Nicht nur sollen die Filialen modernisiert werden, so Vorstandsvorsitzender Lionel Souque.

Schwerpunkte der Investitionen sollen auch die Digitalisierung als auch Qualifikation der Mitarbeiter sein.

Zwar läuft das Geschäft der Gruppe relativ gut, besser als manch Konkurrent, aber der digitale Fortschritt geht auch an Rewe nicht vorbei. Neben dem Verdrängungswettbewerb in der Branche nannte Lionel Souque die Digitalisierung als große Herausforderung.

„Amazon wird alle Branchen in Frage stellen“, so Lionel Souque.

Aber noch jemand muss sich Gedanken um die Zukunft machen. Die Fröste im Frühjahr haben viele Landwirte einen Strich durch den Umsatz gezogen. 

Frostschäden: Finanzielle Hilfe bis 15. Dezember beantragen

 

Die bayerischen Obstbauern und Winzer hat es dieses Jahr hart getroffen.

Aufgrund von Frost zur Blütezeit ist die Ernte sehr bescheiden ausgefallen, was zu enormen Ertragseinbußen führte.

Bayern hat deshalb ein Hilfsprogramm für die Betroffenen beschlossen. Bayerische Obstbauern und Winzer können bis zum 15. Dezember einen Antrag auf finanziellen Ausgleich stellen.

Das Hilfsprogramm umfasst drei Stufen. Ein finanzieller Ausgleich kann beantragt werden, wenn aufgrund des Frostes die Ernteerträge um mindestens 30 Prozent geringer ausgefallen sind.

Vergleichswert ist der mehrjährige Schnitt der vorangegangenen Jahre. Für Schäden können Hilfsmittel in folgender Höhe beantragt werden:

  • Stufe 1: Es werden maximal 50 Prozent der Schäden ausgeglichen. Der Höchsbetrag beträgt 50.000 EUR.
  • Stufe 2: Hier geht es um besondere Härtefälle, bei denen Schäden in Höhe von über 100.000 EUR entstanden sind, die Fortführung des Betriebes auf dem Spiel steht oder ein Darlehen aufgenommen werden muss. Es werden auch hier maximal 50 Prozent der Schäden beglichen.
  • Stufe 3: In Härtefällen, bei denen die Existenz eines Betriebes grundlegend gefährdet ist, kann auch ein Ausgleich in Höhe von bis zu 80 Prozent der Schäden erfolgen. Die Höchstbetrag für die Unterstützung beträgt 150.000 EUR.

Weitere Informationen sowie die Formulare für die Beantragung findet ihr hier

Ein Thema, das derzeit die Gemüter bei vielen Landwirten hochkochen lässt, sind die wiederholten Einbrüche in Stallanlagen. 

Rechtstreit um Stalleinbruch von Tierschützern geht weiter

 

Stalleinbrüche von Tierschützern haben in der letzten Zeit des öfteren für Schlagzeilen gesorgt.

In 2013 sind drei Aktivisten der Organisation Animal Right Watch (ARIWA) in einen Stall in Sachsen-Anhalt eingebrochen.

Auch wenn für vom Gericht bestätigt wurde, dass die Täter sich widerrechtlich Zugriff zum Stall verschafft haben, sprich Hausfriedensbruch begangen haben, wurden die Angeklagten freigesprochen.

Freispruch gab es, da das Handeln der Angeklagten wegen Notstands nach § 34 StGB gerechtfertigt sei.

Dies bedeutet, dass jemand in einen fremden Stall eindringen darf, um dort zu filmen und auf Missstände aufmerksam zu machen.

In dem Fall habe die Haltung teilweise auch nicht den Regeln entsprechend der Tierschutzverordnung entsprochen.

Der Stalleinbruch wurde auch damit gerechtfertigt, dass eine Anzeige keinen Erfolg gebracht hätte. Dies sei die bisherige Erfahrung der Aktivisten gewesen.

Der Einbruch sei das mildeste Mittel gewesen und die Tierschützer hätten sich vorbereitet, so dass sie keine Gefahr für das Tier darstellten.

Zusammenfassend: das Tierwohl geht dem Hausrecht vor. Die Staatsanwaltschaft hat nun abermals Revision angemeldet, so dass der Fall nun beim Oberlandesgericht Naumburg vorgelegt wird.

„Wenn das Schule macht, sind wir schnell an der Grenze des Rechtsstaates angelangt“, meinte Prof. Otto Depenheuer, Kölner Rechtswissenschaftler.

Entsprechend fordert er ein breite öffentliche Diskussion über das Urteil und seine Konsequenzen. Wir stimmen sicherlich alle zu, dass das Tierwohl und die Einhaltung von Tierschutzgesetzen wichtig sind.

Das aktuelle Urteil erteilt aber wohl jeden eine Freifahrtsschein zum Hausfriedensbruch.

Wie beurteilt Ihr den Freispruch?

VENTOR 4150-Kartoffelernte-Kartoffelroder

Von Kartoffeln und dem VENTOR 4150

Grimme präsentiert auf der Agritechnica seinen selbstfahrenden Kartoffelroder VENTOR 4150, der mit seinen vier Reihen neue Standards setzt. 

Bevor wir uns auf die technischen Details der Neuheit stürzen, lasst uns noch einen Blick auf aktuelle Ereignisse in der deutschen Landwirtschaft schauen: 

Ende der Zuckerquote

Zum 01. Oktober fällt die Zuckerquote weg.

Viele Landwirte hatten bereits ihre Anbaufläche erweitert, so dass in den deutschen Zuckerfabriken dieses Jahr mehr Hände als bisher gebraucht werden dürften.

Es wird sich zeigen, wie der Wegfall der Quote sich auf die Märkte auswirken wirkt. Mit einem erhöhten Angebot an Zuckerrüben kann es durchaus zu einer Verschärfung des Wettbewerbs kommen.

Sturmtief Sebastian sorgt für massive Schäden

Das Wetter in Deutschland zieht vielen Landwirten derzeit einen Strich durch die Ernteerwartungen.

Nachdem in den letzten Wochen bereits der Süden vom Sturmtief „Kolle“ getroffen wurde, ist nun der Norden und Westen vom Sturmtief „Sebastian“ stark getroffen wurden.

Die neuesten Schätzungen gehen von knapp 25.000 Hektar Mais aus, der von dem Unwetter abgeknickt oder auch abgebrochen wurden ist.

Insbesondere für die abgebrochenen Stängel ist eine baldige Ernte ratsam. Vom Strum getroffen wurden insbesondere ertragsreiche, hohe Maissorten mit einem gut ausgebildeten Kolben.

Allein in Nordrhein-Westfalen sind nach Schätzungen bis zu 40 Prozent der Maisfläche geschädigt.

Die am Boden liegenden Maispflanzen sind von den Erntemaschinen nur schwer fassbar. Die Schäden für die Landwirte dürften sich im zweistelliger Millionenhöhe beziffern.

In Deutschland wird Mais auf rund 15 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche angebaut. Der Maisanbau wurde um etwa 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingeschränkt.

Gründe hierfür liegen in der gute Vorjahresernte, die für gut gefüllte Lager sorgte als auch in der Deckelung auf maximal 50 Prozent Masseanteil Mais für Biogasanlagen.

Aber nicht nur für den Maisanbau wird 2017 ein eher bescheidenes Jahr. Es ist Erntesaison für die Spätsorten von Kartoffeln.

Berg- und Talbahn beim Kartoffelanbau

Der Regen, der in einigen Regionen zu früh, in anderen zu heftig und zuviel auftrat, sorgte für Bangen beim Wachstum.

Hinzu kamen wärme Temperaturen. Warm und feucht – genauo wie es Pilze lieben. Das Klima der letzten Wochen begünstigte damit die Ausbreitung von Phytophtora-Fäule.

Die Frühkartoffeln sorgten bei den Landwirten bereits für ein stetiges Hoffen und Bangen. Und auch wenn die Ernte geringer ausfiel, die Preise für Kartoffeln blieben auf einem niedrigen Niveau.

Nun heisst es bei den Spätkartoffeln nochmals Nerven zu behalten.

Das mit Abstand wichtigste Bundesland für den Kartoffelanbau ist Niedersachsen (111.700 Hektar).

An zweiter und dritter Stelle liegen Nordrhein-Westfalen (41.500 Hektar) und Bayer (30.000 Hektar).

Wusstet Ihr, dass derzeit nur jeder dritte Kartoffel auch letztendlich vom Endverbraucher gekauft und als normale Speisekartoffel verzehrt wird?

Die meisten Kartoffeln landen in verarbeiteter Form im Haushalt der Endverbraucher. Als Industrie- oder Verarbeitungskartoffel liefern sie den Rohstoff für die Herstellung von Pommes, Chips und Co.

Dieser ist übrigens stark in asiatischen Ländern wie beispielsweise Japan nachgefragt, wo Naturkatastrophen die natürlichen Kartoffelbestände stark dezimiert haben.

Pünktlich zur Kartoffelsaison hat Grimme seinen neuen Kartoffelroder vorgestellt. Präsentiert wird der VENTOR 4150 auf der Agritechnica 2017.

VENTOR 4150 – Leistung pur

Die Maschine mit ihren 15 Tonnen und 530 PS glänzt vor allem durch die erstmalige Umsetzung eines 4-reihigen Systems, das auf dem SE-Prinzip basiert.

Damit wurde von Grimme realisiert, was vom Markt schon länger gefordert wurde.

VENTOR 4150 setzt neue Standards

Quelle: Agrifoto

Der selbstfahrende Kartoffelrode mit seinen 4 Reihen beeindruckt sehr, oder? Hier sind die wesentlichsten Highlights des Hochleistungsgerätes für Euch zusammengefasst:

  • Selbstfahrend und straßenzugelassen
  • Problemloses Anroden aus der Gare ermöglicht den Verzicht auf energieintensive Krautschläger
  • TerraFloat: Breitflächige Verbreitung für eine optimale Absiebung bereits ab dem ersten Siebband
  • Speedtronic: geschwindigkeitsabhängige, automatische Regelung der Trenngeräte
  • Inspektionsplattform: Platz für bis zu 3 Personen für das Verlesen der Kartoffeln
  • Überladebunker: 15 Tonnen Fassungsvolumen
  • Spurversetztes Fahren (sogenannter Hundegang): Ganzflächiges Überfahren des Bodes mit großvolumigen Breitreifen
  • kleiner, innerer Wendekreis von nur 6,1 Metern
  • zum Patent angemeldete Verschränkung: immer gleichbleibende, produktschonende Übergabe vom ersten auf das zweite Siebband

Der VENTOR 4150 ist also ein Kraftpaket, das ein produktives Arbeiten mit enormer Leistung ermöglicht.

So robust die „Arbeitstechnik“ ist, so ausgeklügelt ist der Komfort für den Fahrer. Dieser hat

  • einen optimalen Blick auf das Aufnahmeaggregat und dank ErgoDrive Bedienoberfläche alle Funktionen des Roders im Griff.
  • perfekten Überblick über alle Funktionen und den Maschinenstatus mit einem 12,1 Zoll großen CCI 1200 Terminal
  • serienmäßig an Board: Videoüberwachungssystem Visual Protect, Coming Home Funktion, MemoryControl zum Speichern und Abrufen von Rodeparametern, Autopilot
  • einen vollständigen Rundumblick ohne tote Winkel dank der hochmodernen, verzerrungsarmen Weitwinkelkameras und dem hochauflösenden Monitor mit Splitscreenfunktion

Den VENTOR 4150 werden wir uns auf der Agritechnica 2017 von Nahen anschauen dürfen.

Welches sind für Euch derzeit die größten Herausforderungen bei der Ernte? 

Agrarpolitik-Europa-Landwirtschaft

Wo führt die Europäische Agrarpolitik hin?

Angesichts von Themen wie Brexit und Flüchtlingskrise werden die Stimmen lauter, die ein Umdenken der europäischen Agrarpolitik fordern.

Knapp 40 Prozent des gesamten EU-Haushaltes geht an den Agrarsektor. Durch den Brexit fällt ein wichtiger Nettozahler weg.

Aber nicht nur das finanzielle Loch im EU-Haushalt lässt die Stimmen, die überfällige Reformen einfordern lauter werden.

Auch die Flüchtlingskrise, die viele Länder der EU nicht nur finanziell viel abverlangt, schiebt den Fokus auf andere Probleme der Agrarpolitik.

Ist unsere Agrarpolitik ein entscheidender Grund für die Flüchtlingsströme aus Afrika?

Bevor wir diese Frage näher hinterleuchten, zunächst die Meldungen der letzten Tage:

 1 – Der Vogelgrippe H5N8 – Erreger wurde bei Wildvögeln registriert

Der hochansteckende Vogelgrippe-Virus H5N8 wurde, erstmalig seit Mai, nahe Seeburg (Sachsen-Anhalt) bei drei toten Schwänen nachgewiesen.

Entsprechend wurde um den Fundort ein Sperrbezirk sowie Beobachtungsgebiet mit Stallpflicht eingerichtet.

Der Virus kann über Wildvögel erneut nach Deutschland gelangt sein oder im Boden überdauert haben.

Drücken wir die Daumen, dass der Nachweis des agressiven Erregers ein „einmaliges“ Ereignis bleibt.

2 – Prognosen für die Zuckerrübenernte

Europa kann sich auf eine große Zuckerrüben-Ernte vorbereiten. Dies ist auf einen bedeutenden Zuwachs bei der Anbaufläche als auch mit dem Wegfall der Zuckerquote zurückzuführen.

Die Fläche wächst laut EU-Kommission um rund 16 Prozent und erreicht damit das größte Niveau seit 10 Jahren.

Spitzenreiter unter den Zuwachsländern sind Großbritannien (28,9 Prozent) und die Niederlande (27,3 Prozent).

Die erwarteten Ernteerträge bleiben jedoch hinter dem Wachstum der Anbaufläche zurück. Die Ernte wird wahrscheinlich etwas kleiner als die von 2014 ausfallen.

Gleichzeitig befinden sich die Zuckerpreise auf einem Zweijahrestief. Von Februar bis Juni sind die Preise am europäischen Terminmarkt in London um ein Drittel gefallen.

Der Preis hat sich seither kaum erholt. Weltweit wird ein Produktionsüberschuss und Wachstum der Bestände erwartet.

Mit dem entsprechenden Angebot sind die Preise für Zuckerrüben weltweit gefallen und wirken sich entsprechend auf den europäischen Markt aus.

Bis zum Herbst sind noch ein paar Wochen, in denen sich noch einiges ändern kann. Wir Landwirte wissen, das Wetter richtet sich nach keinen Prognosen oder Terminmärkten.

3 – Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

Kein Obst und Gemüse, dass nicht der Standardnorm und als erstklassig klassifiziert wurde, landet in deutschen Supermärkten.

Verbraucher kaufen nur einwandfreies Gemüse und Obst. Krumme Möhrrüben oder Gurken, Äpfel die nicht komplett rund sind – manch einer kennt wahrscheinlich gar keine natürlichen Formen mehr.

Aldi Süd startet nun den Verkauf von Obst und Gemüse mit „kleinen Schönheitsfehlern“.

Wie die Zeitschrift Lebensmittelpraxis berichtet, soll das zweitklassige Gemüse mit dem Namen „Krumme Dinger“ betitelt zukünftig in den Regalen der Kette angeboten werden.

„Mit dem Angebot ‚zweitklassiger‘ Ware erweitern wir unsere Toleranzen im Einkauf und setzen ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung in der Lieferkette“, so Philipp Skorning, Group Buying Director.

Erstklassiges Obst, Gemüse und Fleisch für unsere Supermarktregale – aber wohin geht der Rest? Die Antwort auf diese Frage hängt wohl zusammen mit der Frage:

Verursacht die europäische Agrarpolitik die Flüchtlingsströme?

Es sind keine neuen Nachrichten, wenn wir von Höfen hören, die aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit aufgeben müssen.

Es liegt nicht an dem fehlenden Arbeitseinsatz, dem Willen, Enthusiasmus, Wissen oder Faktoren wie moderner Technik, neusten Produktionsverfahren.

Kleinere Betriebe können mit der billigen Konkurrenz der Massenproduzenten nicht mithalten.

Einen Moment – mit 40 Prozent an Agrarsubventionen der EU-Haushaltes, sollten diese nicht dazubeitragen, die „kleinbäuerlichen“ Strukturen zu erhalten.

Steht dies nicht als politisches Ziel überall geschrieben? Wohin fliesst das Geld?

Fakt ist: Nur 25 Prozent der Direktzahlungen gehen an die 80 Prozent der Höfe mit dem geringsten Einkommen.

55 Prozent der Direktzahlungen gehen an die 10 Prozent der Höfe mit dem höchsten Einkommen.

Nun ist Europa noch, weltweit gesehen, durch Wohlstand geprägt. Wie trifft die europäische Politik andere Bereiche der Erde, etwa Afrika?

Landwirtschaft ist hier noch die Haupteinkommensquelle der Bevölkerung. 

Agrarpolitik fördert mit Subventionen und Zollbestimmungen den Export in ärmere Länder. Teils auch als Entwicklungshilfe betitelt.

Aber auch hier können die Kleinbauern nicht mit den billigen Konkurrenzprodukten mithalten:

Deutsches Huhn in Afrika

Quelle: Manfred M. Strasser

Ob vor unseren eigenen Türen oder auch Übersee, die Agrarpolitik der letzten Jahre scheint nicht zu funktionieren, denn

ob hier oder anderswo, wer in der Landwirtschaft keine Arbeit findet, wandert in die Städte. Wer, wie in den Entwicklungsländern, auch dort keine Arbeit findet, wandert weiter. 

Aber kommen wir wieder zu unserer Frage: wohin gehen die Lebensmittel, die in Europa nicht verkauft werden können?  

Europäische Verbraucher verlangen erstklassige Produkte. Standardisiertes Obst und Gemüse ohne „Fehler“. Fleisch, nur das beste, was nicht nach Tier aussieht. 

Alles, was für uns nicht gut genug ist, geht, wie im Beitrag gesehen, in die Entwicklungsländer. Zum Beispiel nach Afrika.

Wer dort über die Märkte schlendert, findet europäische Produkte auf den Märkten und in den Geschäften. Von Tomaten über Hühnerfleisch.

Es gibt die Vertreter, die eine Agrarpolitik fordern, die nur auf die jeweilige Region oder Land ausgelegt ist.

D.h. es wird produziert, wo auch konsumiert wird. Für den heimischen Markt.

Wahrscheinlich ist ein Umdenken der Verbraucher in derartigem Ausmaß nicht erreichbar. 

Auch ist die Landwirtschaft international derart politisch und wirtschaftlich verflochten, dass ein solche Agrarpolitik wohl rein Utopie ist. 

Aber was ist Eure Meinung: wäre eine dezentrale Agrarpolitik, bei der jedes Land stärker selbstbestimmt handeln kann, ein möglicher Ansatz? 

Artenschutz-Blumenwiese-Agrarbetrieb

Wie kann Artenschutz funktionieren?

Erst am Dienstag hat ein Schäfer auf einem Cuxhavener Deich sechs seiner Schafe an den Wolf verloren. Geht der Artenschutz zu weit? Die Diskussion ist abermals entfacht. 

Der Artenschutz in Deutschland und auch anderen Ländern ist ein heikles Thema. 

Zum einen steht es außer Frage, dass er ernorm wichtig ist. Die Natur ist ein sensibles Zusammenspiel von dem kleinsten bis zum größten Lebewesen. 

Kein anderes Tier wie die Biene zeigt wohl auf, wie eins mit dem anderen verbunden ist. Und es ist schön von Erfolgen wie beim Biber, Seeadler oder auch Wolf zu hören. 

Aber gerade beim Wolf zeigt sich, dass es nicht nur damit getan ist, eine Tierart zu schützen: 

Wo sind die Grenzen beim Artenschutz?

Der Wolf ist ein Raubtier. Ein intelligentes dazu. Und Nutztiere sind, zugegebenermaßen, eine idealle Beute.

Es wird an Konzepten gearbeitet, wie Nutztiere und Wolf zukünftig besser zusammenleben können.

Hier prallen jedoch auch sehr unterschiedliche Einstellungen zum Thema aufeinander. Die Diskussionen halten derweilen an.

Sicher ist jedoch eins: es ist kein Thema, dass noch sehr lange auf die Bank geschoben werden kann.

Gerade die Schafhaltung auf Deichen zeigt, dass es nicht getan ist mit Handlungsanweisungen wie: baut bessere und wolfssichere Zäune um die Herden.

Dies ist vielerorts nicht umsetzbar. Und die zunehmenden Berichte, dass der Wolf die Scheu vor Menschen verliert, zeigen ebenfalls auf, dass es mit den derzeitigen Regelungen nicht getan ist.

Tierschutz bewegt sich in einem sehr sensiblen Umfeld: bei Nutztieren prallt das Wohl der Tiere mit der Wirtschaftlichkeit aufeinander.

Bei Wildtieren, kann der Schutz einer Tierart zu Lasten anderer gehen:

Kann Artenschutz zu weit gehen?

Nehmen wir beispielsweise die Elefanten in Südafrika. Nachdem diese aufgrund des Elfenbeins gnadenlos gejagt wurden, konnten sich die Bestände aufgrund der strikten Tierschutzgesetze erholen.

Mittlerweile sind die Bestände jedoch derart explosionsartig gestiegen, dass die große Elefantenpopulation ebenfalls eine Belastung für die Umwelt darstellen:

Elefanten benötigen bis zu 200 Kilogramm Nahrung am Tag. Ressourcen hierfür stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Zuviele Elefanten können zudem mit ihrem Gewicht erheblich zur Versiegelung von Böden beitragen – jeder kennt den Effekt von Trampelpfaden, auf denen keine Wiese mehr wächst.

Die Erfolgsgeschichte des Elefanten kann für andere Tiere wie dem Spitzmaulnashorn somit auch zur Bedrohung werden.

Der Schutz einer Tierart kann erheblich zu Lasten von anderen Tierarten, die ebenfalls auf die Nahrung und Natur für ihr Überleben angwiesen sind, gehen.

Bei uns gibt es keine Elefanten, aber wir freuen uns auf eine wachsende Wolfspopulation. Die Rückkehr des Wolfes ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Aber: 

Eine zunehmende Population hat unmittelbare Folgen, insbesondere für Nutztierhalter, deren Existenz durch Übergriffe auch gefährdet werden kann.

„Die europäische Strategie einer Koexistenz der Weidewirtschaft mit diesem Raubtier ist grandios gescheitert und muss neu diskutiert werden“, meint deshalb Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung.

Ein vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und dem Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden (VJE) in Auftrag gegebenes Gutachten empfiehlt nun den kontrollierten Abschuss des Wolfes in Deutschland.

Dies wird bereits in anderen europäischen Ländern praktiziert. Ab wann muß dem Artenschutz Einhalt geboten werden, um andere Arten, ob Nutztier oder Mensch, zu schützen?

Artenschutz in der Landwirtschaft

Der Wolf wird stark diskutiert, weil er beim Kontakt mit der Zivilisation und Landwirtschaft durchaus auch als „Gewinner“ hervorgeht. 

Beim Aufeinandertreffen von Landwirtschaft und anderen Wildtieren, etwa dem Rebhuhn, gewinnt eigentlich immer die Landwirtschaft. 

Ein Drittel aller Tierarten in Deutschland sind gefährdet. Die Existenz oder Nicht-Existenz einzelner Tiere fällt nicht direkt ins Gewicht. 

Über die Zeit sind die Zahlen jedoch schockierend. Um beim Rebhuhn zu bleiben: in Hessen allein wurde vor 60 Jahren noch 100.000 Vögel pro Jahr (!) von den Jägern geschossen. 

Heute besteht die gesamte Rebhuhn-Population aus gerade mal geschätzten 3.000 Tieren, wenn überhaupt. 

Es ist nicht zu Verleugnen, dass die moderne Landwirtschaft ihren Anteil an dem Aussterben vieler Arten hat. 

Die wirtschaftlichen Anbaumethoden mit Monokulturen, Einsatz von Pestiziden, fehlenden Ackerrandstreifen und anderem sind nicht gerade förderlich. 

Entsprechend wird in der Presse schnell über die Landwirtschaft hergezogen. Aber auch diese Betrachtungsweise ist sehr einseitig. 

Denn, so unsere Meinung bei Agrarbetrieb: Landwirtschaft und Umweltschutz müssen sich nicht ausschließen. Dies gilt auch für die konventionelle Landwirtschaft. 

Landwirtschaft und Artenschutz

Im letzten Jahrhundert hat sich die Landwirtschaft so stark geändert wie nie zuvor. Die Folgen der Revolution auf dem Feld haben sich erst in diesem Jahrhundert gezeigt. 

Seitdem hat ein starkes Umdenken eingesetzt. Und die technologischen Möglichkeiten vereinfachen mehr denn je den Schutz von Wildtieren. 

Aber auch fernab von Technologien setzen viele Landwirte Maßnahmen um, die regional den Umweltschutz fördern.

Agrarbetrieb etwa, hat eine Leidenschaft für Blumenwiesen.

Nicht nur erfreut die Blütenpracht das Auge und Herz, sie fördert die Artenvielfalt und bietet die Nahrungsgrundlage für viele Tiere, insbesondere Insekten. 

Wir haben deshalb auch die Blumenwiesenpatenschaft ins Leben gerufen. So kann jeder aktiv beim Artenschutz mithelfen und dabei sich selbst oder anderen eine Freude machen.

(Nähere Informationen findet Ihr übrigens unter „Blumenwiese„.)

Natürlich interessiert mich wieder Eure Meinung zum Thema: wie sind Eurer Meinung nach moderne Lebensweise und Artenschutz miteinander zu verbinden?

Social Media Landwirtschaft Marketing

Social Media Marketing auf dem Feld und im Stall

Wir Landwirte wissen, dass wir technologisch immer auf dem neuesten Stand sind. Aber gilt das nur für die schweren Geräte im Feld und Stall? Wie sieht es mit Social Media aus?

Social Media und Landwirtschaft passen für viele wahrscheinlich nicht direkt zusammen.

Das wir „Landeier“ bei unseren Arbeitsgeräten vom Traktor bis zur Drohne ziemlich ausgeklügelte Technik benutzen, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben.

Aber wie sieht es mit Facebook, Twitter und wie sie nicht alle heißen aus? Lebt der Landwirt von heute da noch hinter dem Mond?

Darauf gibt es nur eine klare Antwort: nein!

Social Media in der Landwirtschaft

Für die jüngeren Landwirte unter uns gehören soziale Medien eh von klein auf zum Leben dazu. Aber auch so haben sich die sozialen Netzwerke in der Landwirtschaft etabliert.

Lasst uns einen Blick auf die Nutzung von Social Media in der deutschen Landwirtschaft werfen.

Das Marktforschungsunternehmen AgriDirect Deutschland hat im Frühjahr 2016 hierzu eine Studie durchgeführt.

Demnach nutzt ca. die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe Social Media Plattformen.

Hierbei ist auffällig, dass tendenziell mit der Größe des landwirtschaftlichen Betriebes auch die Nutzung von Social Media zunimmt.

Whatsapp (79,4%), Facebook (55,8%) und YouTube (45,9%) gehören mit Abstand zu den beliebtesten Plattformen.

Wozu nutzen Landwirte in Deutschland die sozialen Netzwerke?

  • „Ich nutze Social Media Plattformen aus privaten Gründen.“ (48,6%)
  • „Ich lese landwirtschaftliche Nachrichten.“ (45,5%)
  • „Ich tausche mich mit Berufskollegen aus.“ (40,9%)
  • „Ich sammle Informationen zu Neuigkeiten über Produkte und Maschinen.“ (38,4%)

Dies sind die mit Abstand wichtigsten Gründe, die genannt wurden. Erst an fünfter Stelle kam:

  • „Ich bewerbe mein eigenes Produkt bzw. meinen eigenen Betrieb.“ (10,0%)

Die bedeutet, dass lediglich jede zehnte Landwirtschaft Social Media Plattformen für die eigene Vermarktung nutzt.

Soziale Medien sind aber nicht nur großartig, um sich mit seinen Kollegen auszutauschen und top informiert zu bleiben.

Social Media Marketing in der Landwirtschaft

Sie können ein sehr effektiver Weg sein, mit Verbrauchern in direkten Kontakt zu treten und Ihnen das „wirkliche“ Leben eines Landwirts näherzubringen.

Fernab von nach Aufmerksamkeit schreienden Schlagzeilen über Tierquälerei und Zerstörung der Natur oder, dem anderen Extrem, fernab von romantisierten, idyllischen Bauernhofbildern.

Die Verbreitung von Smartphones macht es für Landwirte sehr einfach, Verbraucher und Interessierte am täglichen Leben teilhaben zu lassen.

Eben mal schnell ein Foto von dem jüngsten Kälbchen oder ein Video von der Feldbegehung gepostet. Der Fantasie des Landwirts sind keine Grenzen gesetzt. 

Gepostet werden kann, was gefällt. Aber egal welche Plattform man nutzt, es gibt doch die eine oder andere Grundregel, die man beherzigen sollte:

15 Tipps zum Social Media Marketing

Quelle: Carlo Siebert

Klingt gar nicht so kompliziert, Social Media anzuwenden, oder?

Früher war Selbstdarstellung und Vermarktung des Betriebes und seiner Produkte nur mit viel Aufwand und Kosten möglich.

Die neuen Technologien sind heute so einfach, dass selbst Dreijährige schon wahre Meister im Bedienen eines Smartphones sind.

Ohne große Kenntnisse und Einarbeitung kann jeder soziale Medien auf seinem Hof einsetzen, um seinen Betrieb und seine Produkte greifbar zu machen.

Heißt das, man sollte einfach so loslegen, wie einem gerade ist? Definitiv nicht.

Auch wenn Social Media Plattformen einfach zu bedienen und in der Regel auch kostenlos sind, sie kosten etwas unendlich wertvolleres: Zeit.

Deshalb stellt sich Euch eigentlich auch erstmal nur eine wichtige Frage:

Was ist mein Ziel?

Wenn Ihr die sozialen Netzwerke für Euch selbst nutzt, um Euch zu informieren oder um Euch mit anderen Landwirten auszutauschen, dann wisst Ihr sehr genau, was Ihr wollt.

Ihr wisst, welchen Blog Ihr aufsucht, um die neuesten Informationen zu erhalten.

Ihr geht auf Twitter, um mit anderen Landwirten in Deutschland über ein brisantes Thema zu diskutieren.

Auf Facebook verfolgt Ihr die Neuigkeiten von befreundeten Landwirten, auf YouTube bestaunt Ihr den HighTech-Traktor in Aktion.

Ihr könnt ziemlich genau sagen, warum Ihr wen auf welcher Plattform verfolgt. 

Wenn Ihr nun Inhalte für Andere veröffentlichen möchtet, steht Ihr auf der anderen Seite, aber Ihr müsst dennoch ganz genau wissen, was Ihr wollt. 

Ihr müsst das Ziel kennen, um im Social Media Dschungel nicht verloren zu gehen.

Und das es nicht DIE richtige soziale Plattform gibt, macht es nicht einfacher. Jede hat Ihre Stärken. Aber Ihr habt nicht die Zeit, auf allen vertreten zu sein. Deshalb:

Wen möchtet Ihr ansprechen und warum?

  • Menschen in Eurer Umgebung, um den Hof in die Region einzubinden;
  • Städtler über Landwirtschaft informieren und aufklären;
  • Jugendliche für die Landwirtschaft begeistern;
  • Familien für Urlaub auf Euren Bauernhof gewinnen;
  • potentielle Direktvermarkter für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen ansprechen; 

Die Antwortmöglichkeiten sind unendlich. Nur Ihr könnt diese Frage beantworten und Ihr solltet Euch die Zeit nehmen, um Euer Ziel sehr genau zu kennen und zu definieren. 

Mit welcher Plattform erreiche ich meine Zielgruppe am besten?

Wenn Ihr wisst wen Ihr ansprechen wollt, dann erleichtert dies auch Eure Auswahl der richtigen Plattform. 

Denn es macht keinen Sinn, wenn Ihr auf Facebook postet und Ihr wollt Jugendliche ansprechen, die eher auf Snapchat abhängen. 

Ihr braucht keine starke Präsenz auf Twitter aufbauen, wenn die Oberhäupter der Familien, die bei Euch Urlaub machen sollen, auf Facebook aktiv sind. 

Jede Plattform hat Ihre Stärken, aber es gibt durchaus auch Überschneidungen. 

Facebook führt nach wie vor in Deutschland die Liste der meistgenutzen Netzwerke an. Es ist auch recht flexibel in der Ausgestaltung der Inhalte und eignet sich für Video, Foto oder Text.

Wenn Ihr sehr gerne fotografiert, werdet Ihr wohl Instagram lieben. Für Videos ist klar YouTube eine Topadresse. 

Sucht Euch ein Netzwerk, mit dem Ihr Eure Ziele erreichen könnt, aber das Euch auch Spass macht. Ihr werdet sonst nicht am Ball bleiben. 

Und ein kleiner Tipp zum Schluss:

Die gleichen Inhalte lassen sich oft auch auf unterschiedlichen Plattformen veröffentlichen. So seid Ihr doppelt präsent mit nur einem Arbeitsaufwand.

Welche Social Media Plattformen nutzt Ihr und was sind Eurer Erfahrungen?