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Agritechnica 2017 -Landwirtschaft-Technik

Innovation Award Agritechnica 2017

Bald ist es soweit! Jeder von uns hat die Tage vom 12.-18. November im Kalender wohl rot angestrichen, wenn die Agritechnica 2017 in Hannover stattfinden wird.

Entsprechend wird sich in den nächsten Wochen viel um Technik drehen. Und passend hierzu gibt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) gute Zahlen bekannt.

Gute Aussichten für die europäischen Agrartechnikhersteller

7,5 Milliarden Euro – dies ist voraussichtlich das Umsatzvolumen aus deutscher Produktion für das Jahr 2017, so der VDMA.

Dies entspricht einem Umsatzwachstum von satten 4 Prozent.

Nach drei Jahren Rezession war die Freude insbesondere bei den in Deutschland produzierenden Landmaschinen- und Traktorenhersteller groß.

Diese konnten Ihren Umsatz um 7 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro steigern.

„Wir erleben seit einigen Monaten auf zahlreichen Märkten ein konjunkturelles Comeback“, äußerte sich Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des VDMA.

Die ersten Monate des Jahres waren noch deutlich vom Wachstum auf dem deutschen Markt geprägt. Mit einem Umsatzplus im zweistelligen Bereich konnten die Auslandsmärkte jedoch gut aufholen.

Mit der Agrartechnik im Aufschwung können wir uns natürlich umso mehr auf die neusten Innovationen, die auf der Agritechnica präsentiert werden, freuen.

2x Gold und 29x Silber beim Innovation Award Agritechnica 2017

Über 320 Neuheiten dürfen wir auf der Agritechnica 2017 näher unter die Lupe nehmen.

Die Neuheitenkommission des Agritechnica-Veranstalters, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft ( DLG), hatte hierbei einen kleinen Vorsprung. Sie hat nun bekanntgegeben, welche Maschinen für sie besonders innovative Lösungen für unsere Landwirtschaft bieten:

Zwei innovative Lösungen wurden vom DLG mit dem Innovation Award Agritechnica 2017 in Gold ausgezeichnet:

Claas CEMOS AUTO THRESHING – das autonome Dreschwerk für Claas Schüttler- und Hybrid-Mähdrescher: diese Technik ist der erste Tangentialmähdrescher, der sich vollautomatisch sowohl auf die Frucht als auf die Bedingungen einstellen lässt.

Kemper StalkBuster – eine ins Mais-Schneidwerk integrierte Mulcheinrichtung (gemeinsame Entwicklung mit John Deere): diese Innovation erlaubt Einsparungen bei Pflanzenschutzmitteln und Diesel und bringt einen geringeren Schädlingsdruck beim wichtigsten Widersacher im Maisanbau mit sich.

Herzlichen Glückwunsch an Claas und Kemper zur Goldmedaille. Zudem wurden weitere 29 Silbermedaillen für Neu- und Weiterentwicklungen der Agrartechnikhersteller verliehen:

  • AGCO e100 Vario
  • AGCO IDEAL Mähdrescher
  • AGCO MARS – Mobile Agricultural Robot Swarms
  • AGCO VarioPull
  • AGCO/DKE-Data/Horsch/Amazone/Grimme/Kuhn/Lemken/Pöttinger/Rauch/SDF agrirouter
  • Agrocom Smart Crop Damage Identification – Intelligentes Erkennungssystem von Wildschäden
  • Amazone SmartService 4.0
  • Amazone SwingStop pro
  • Claas CEMOS für Traktoren: Fahrerassistenzsystem zur optimalen Einstellung von Traktor und Maschine
  • Claas Telematics Large Vehicle Alert System warnt Automobil-Fahrer vor Landmaschinen im Straßenverkehr
  • Claas/Einböck/Hatzenbichler/Bednar/Carre Stereoskopische Reihenkamera CULTI CAM für mechanische Hacken
  • Claas-AXION 900 TERRA TRAC Halbraupentraktor mit Vollfederung der Gesamtmaschine
  • Farmdok – Automatisierung landwirtschaftlicher Aufzeichnungen mit Smartphones
  • Fliegl Beacon+GPS+Sigfox -Fliegl COUNTER SX-/-Pöttinger PÖTPRO Guide
  • Fliegl BÜFFEL Überladevorrichtung für Halmgut
  • Fruit-Tec SmaArt Kamerasystem für die automatisierte Blütenausdünnung mit Darwin
  • Grimme Ventor 4150 – 4-reihiger selbstfahrender Kartoffelroder mit Leistungsverdoppelung eines weltweit führenden Rodesystems
  • GSI Flexwave Grain Silo Unloading System
  • Holmer SmartTurn
  • John Deere EZ Ballast Wheels
  • John Deere Traktor-Integrierte Aktive Anbaugerätelenkung mit Infield Automatisierung für Hochleistungshacken – AutoTrac Implement Guidance
  • Krone LiftCab
  • Kuhn Optimierung der Pflugarbeit durch automatisches GPS-gestütztes Ausheben der Pflugkörper
  • Lechler ESV Elektrisches-Schließ-Ventil
  • New Holland Erstes proaktives automatisches Mähdreschereinstellungssystem
  • Petkus MultiCoater CM 300
  • Pöttinger Sensosafe
  • Pöttinger/New Holland Kameragestützte Saatbettbereitung
  • Wienhoff LevelTuner

Herzlichen Glückwunsch auch an die Gewinner der Silbermedaille. 

Alle über 320 Neuheiten und vielmehr könnt Ihr auf der weltweit größten Messe für Landtechnik im November erleben. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig?

Agritechnica 2017

Quelle: Agritechnica

Klar freu ich mich, die Maschinen und Techniken vor Ort zu sehen. Aber die Gelegenheit, sich mit Fachleuten und Gleichgesinnten auszutauschen, ist für mich der größte Pluspunkt der Messe. 

Trends in der Agrartechnik

Die ausgezeichneten, technischen Lösungen zeigen, dass die folgenden Trends in der Agrartechnik weiterhin an Bedeutung gewinnen:

  • Zunehmende Automatisierung von Prozessen
  • Integration von intelligenten Datamanagement-Systemen zur Optimierung der Regelung und Steuerung von Maschinen, Logistik, Dokumentation, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit
  • Zunehmende Bedeutung von Digitalisierung und Vernetzung der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette (Cloud Computing, Big Data, …)

Trotz dieser Trends spielt aber der klassische Maschinenbau für die Landwirtschaft weiterhin eine große Rolle.

Zudem lässt sich erkennen, dass die Agrartechnikhersteller zunehmend innovative Lösungen aus branchenfremden Bereichen erfolgreich in die Landtechnik integrieren.

Stichworte sind hier zum Beispiel E-Mobilität, höhenverstellbare Fahrerkabinen, intelligent vernetzte Fahrzeuge oder Augmented-Reality-Anwendungen.

Ihr könnt es sicher auch kaum abwarten, die Neuheiten in live unter die Lupe zu nehmen.

Gibt es eine Neuheit, die nicht mit einem Award ausgezeichnet wurde, aber für Euch definitiv auch ein Gewinner ist?

NOVACAT A9 Landwirtschaft-Agrarbetrieb

Der NOVACAT A9 – Nachwuchs bei Pöttinger

Pöttinger hat mit seinem neuen NOVACAT A9 für Nachwuchs bei seinen Mähkombinationen gesorgt.

Diesen müssen wir natürlich direkt mal näher unter die Lupe nehmen.

Aber zuvor noch ein kurzes Update zur Übernahme von Monsanto durch Bayer.

EU-Kommission äussert Bedenken

Der Zusammenschluss der Konzerne Monsanto und Bayer ruft für die EU-Kommission wettbewerbsrechtliche Bedenken hervor.

Der Wettbewerb für Pflanzenschutzmittel, Saatgut und Gentechnik-Konstrukte könnten durch die Übernahme erheblich beeinträchtigt werden.

Die möglichen Konsequenzen eines Zusammenschlusses in dieser Größenordnung sind nicht gering:

höhere Preise, geringere Qualität, weniger Auswahl und geringere Innovation. Insbesondere äußerte die EU-Kommission Besorgnis hinsichtlich eines erschwerten Zuganges von Wettbewerbern zu Verteilern und Landwirten.

“Saatgut und Pestizide sind für Landwirte und letztendlich auch für die Verbraucher von entscheidender Bedeutung. Wir müssen auf diesen Märkten einen wirksamen Wettbewerb sicherstellen, sodas Landwirte Zugang zu innovativen Produkten und einer besseren Qualität haben und Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen kaufen. Gleichzeitig müssen wire in Umfeld wahren, in dem Unternehmen innovative tätig sind und in verbesserte Produkte investieren”, meinte EU-Kommissarin Margrethe Verstager.

Bis zum 8. Januar 2017, d.h. 90 Arbeitstage, hat die Kommission, um einen Beschluss zu erlassen.

Die bisher vorliegenden Verpflichtungsangebote von Bayer und Monsanto reichen der EU-Kommission nicht, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken auszuräumen.

Aber kommen wir nun zum Nachwuchs bei den Mähkombinationen: 

Der Neue NOVACAT A9 – kompakte Qualität

Der kleine Bruder des NOVACAT A10 misst in Kombination mit einem Frontmähwerk 8,92 oder 9,18 Meter Arbeitsbreite.

Lasst uns auf die weiteren Besonderheiten des NOVACAT A9 schauen:

Die Mähkombination ist sehr anpassungfähig: Er kann mit einer Front-/Heck-Kombination (Anbaubock für 3,0 bzw. 3,5 Meter Frontmäher) genutzt werden. Die Anpassung der Arbeitsbreite erfolgt über zwei Absteckpositionen.

Die Überdeckung beträgt:

  • in der engsten Position zwischen einem 3,0 Meter Frontmähwerk und der Kombination 52 Zentimeter und
  • in der maximalen Position zwischen einem 3,50 Meter Frontmähwerk und der Kombination 60 Zentimeter.

Der Mittelrahmen zeichnet sich durch Stabilität aus. Einzigartig sind

  • der neue Antriebsstrang Y DRIVE und
  • die beidseitige, hydraulische Anfahrsicherung NONSTOP LIFT.

Y DRIVE – Antrieb der neuen Generation

Das spezielle Eingangsgetriebe Y DRIVE mit Stirnradgetriebe verfügt über einen gegenüberliegenden Antrieb und sorgt für:

  • einen ruhigeren Lauf bei gleichzeitig
  • höherer Leistungsfähigkeit (auch bei hartem Einsatz und in Vorgewendeposition)
  • einer deutlich verlängerten Lebensdauer

Der Y DRIVE erlaubt den Einsatz von längeren Standardwellen mit geringerer Abwinkelung.

Ermöglicht wurde der spielfreie Antrieb über Standardgelenkwellen durch die Positionierung der Überlastkupplung am Getriebe und der optimalen Drehzahlübersetzung des Getriebes.

Ein Doppelgelenk in der inneren Mähtrommel sorgt für eine spannungsfreie Verbindung zwischen Winkelgetriebe und Balken.

NONSTOP-LIFT – neue, hydraulische Anfahrsicherung

Mit der innovativen Technik NONSTOP-Lift wird der Mähbalken optimal geschützt.

Ein effizientes Ausweichen des Mähbalkens bei Hindernissen wird hierbei durch die beidseitige Anfahrsicherung ermöglicht.

Mit NONSTOP-LIFT löst sich das Mähwerk leichter vom Hindernis. Größere Schäden des Mähwerks können auch bei höheren Geschwindigkeiten vermieden werden. Die wird ermöglicht durch:

  • Ausleger: Lagerung über ein Kugelgelenk und hydraulische Vorspannung über einen Dreieckslenker
  • Auslösedruck: ersichtliche und leichte Einstellung am Manometer
  • „dreidimensionaler“ Schutzmechanismus: beim Auslösen wird der Ausleger über den Dreieckslenker nach hinten geschwenkt und zusätzlich über das Kugelgelenk vorne hochgedreht

Den NOVACAT A9 gibt es mit Schwadformer ohne Aufbereiter, mit ED-Zinkenaufbereiter oder mit RCB-Walzenaufbereiter. Bei allen Modellen ist eine hydraulische Mähwerkentlastung inklusive.

Auch der NOVACAT A9 ist mit dem Markenzeichen der NOVACAT-Serie ausgestattet: dem Mähbalken mit dem serienmäßigen Klingen-Schnellwechselsystem.

Ein perfekter Futterfluss, eine erstklassige Schnittqualität als auch die optimale Schonung der Grasnarbe werden erreicht durch

  • abgeflachte Kegelflächen
  • einen optimierten Gegenschneidebereich sowie
  • die großzügige Überlappung der Messerlaufbahnen.

Komfortabel, einfach und Kompakt

Für die Straße kann das Mähwerk hydraulisch hochgeklappt werden. Die Sicherung erfolgt über die stabile Transportverriegelung.

Zudem ist in Transportposition der Mittelrahmen der tiefste Punkt, d.h. es besteht keine Beschädigungsgefahr.

Der NOVACAT 9 zeichnet sich durch sein kompaktes Format aus:

  • Transporthöhe: 4,0 Meter
  • Transportbreite: 2,95 Meter
  • Bodenfreiheit im Transport: 31 Zentimeter (schmale Variante) bzw. 18 Zentimeter (breite Variante)

Serienmäßig hat Pöttinger die Mähkombination mit dem SELECT CONTROL Bedienterminal ausgestattet. Das doppelt wirksame Steuergerät zeichnet sich aus durch:

  • Vorwahl der Mäheinheiten
  • Steuerung der Seitenschutzklappung
  • Hydraulische Transportentriegelung
  • Einstellung der Entlastung über Absperrhähne
  • Integration einer Wartungsanzeige

Pöttinger fasst die Merkmale seines neusten NOVACAT- Zuwachses zusammen mit: erstklassige Schnittqualität, Einsatzsicherheit, Wirtschaftlichkeit und einer hohen Lebensdauer.

Für alle Technikfans, die am Wochenende noch nichts vorhaben, hab ich jetzt noch einen Leckerbissen:

am 27.08.2017, sprich diesen Sonntag, findet auf dem Feld zwischen Rambrouch und Roodt, Luxembourg, der 12. Internationale Mähdreschercross statt.

Ein Rennen der besonderen Art

In drei Klassen und in drei Runden treten bei dem Motorspektakel aufgemotzte Mähdrescher gegeneinander an. Auf der 450 Meter langen Piste dürfen sie zeigen, was in ihnen steckt.

Die 35 teilnehmenden Rennfahrer kommen aus Luxembourg, Deutschland und den Niederlanden und dürfen Ihre Maschinen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern über das Feld preschen lassen.

In der Standardklasse dürfen die Motoren und der Antrieb nicht ausgetauscht werden. Hier darf jedoch in der Spezialklasse fleissig aufgepimpt werden.

Auch Frauen gehen in einer eigenen Klasse an den Start. Und wem das Rennen von Erntemaschinen an sich zu langweilig ist, für den gibt es noch die Klasse, in der Mähdrescher einen Wohnwagen hinter sich herziehen.

Jawohl, einen Wohnwagen. Und hier soll es richtig krachen, denn hier geht darum, den Anhänger der Gegner zu zerstören.

Wer von heulenden Motoren und dicken, schwarzen Rauchschwaden nicht genug bekommen kann, der ist am Wochenende in Luxemburg genau richtig.

Welchen Spaß erlaubt Ihr Euch mit Euren Mähdreschern, die als Erntemaschinen ausrangiert sind?

Landtechnik Claas Quadrant

Landtechnik: Neues von Pöttinger und Claas

Neues aus der Welt der Landtechnik: Pöttinger setzt ganz bewußt auf den Standort Österreich und eröffnet ein neues Logistikcenter für den weltweiten Versand. Die Investitionskosten belaufen sich auf 14 Millionen EUR.

Neues gibt’s auch aus Harsewinkel: Claas hat seine Rund- und Quaderballenpressen überarbeitet. Und auch im Bereich Teleskoplader tut sich einiges. Zur Agritechnica stellt Claas eine komplett neue Scorpion-Baureihe vor.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Die Landtechnikindustrie boomt und gleiches gilt auch für die Futter-Erntetechnik. Hinzu kommen ein paar aktuelle Fakten zu unserer „Wegwerfgesellschaft“.

1. Jung vs. alt: Wer wirft mehr Lebensmittel weg?

Wer Hunger kennt oder einen Krieg erlebt hat, überlegt sich zweimal bevor er/ sie Lebensmittel wegwirft. Ganz anders verhalten sich jüngere Personen die derartige Erfahrungen nicht gesammelt haben.

Die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Institus der Deutschen Wirtschaft Köln sind ernüchtern.

  • 11 Mio. Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Abfall
  • 3/5 des Lebensmittelmülls wird durch Privathaushalte erzeugt => das bedeutet:
  • 82 kg Nahrungsmittel wirft jeder Bundesbürger pro Jahr weg

Dabei gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den Generationen. Das Wegwerfverhalten der beiden Generationen X (Jahrgänge 1965 bis 1979) und Y (1980-1995) fällt besonders stark auf, denn neun von zehn kippen Essen in die Tonne.

2. Schluß mit der Rezession: Landtechnikindustrie meldet einen 4,5 Mrd. EUR starken Umsatz für das erste Halbjahr 2017

Die Landtechnikindustrie „is back from the dead“ oder wieder auferstanden…

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Umsatz bei 4,5 Mrd. EUR. Das entspricht einem Plus von 7%. Der deutsche Markt erweist sich dabei als Speerspitze des Aufschwungs.

Während Deutschland den westeuropäischen Aufschwung vorantreibt, werden die Umsätze im bedeutendsten Auslandsmarkt Frankreich mit Vorsicht kalkuliert. Im ersten Halbjahr wurde hier eine schwarze Null bilanziert. Osteuropa, allen voran Russland und Ukraine boomen weiterhin. Landtechnik aus dem Westen ist gefragter denn je. Hinzu kommen die guten Ernteerwartungen die zu mehr Investitionen verleiten.

Augrund der positiven Performance, hat der VDMA seine Umsatzprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Man rechnet mit einem Umsatzplus von 4%. Das entspricht einem Umsatzvolumen von 7,5 Mrd. EUR.

3. Zweistelliges Plus für Futter-Erntetechnik im Saisongeschäft 2016/2017

Stabile Milchpreise, gutes Grünlandgeschäft.

Die Verkäufe von Mähwerken, Zettwendern und Schwadrechen ist zweistellig gestiegen (ein Plus von 11%) und belief sich auf 16.380 Einheiten. Der Absatz von Lade- und Erntewagen lag bei 635 Einheiten (stabile Entwicklung).

„Dass wir in dieser Saison zweistellig im Plus liegen könnten, hätte noch vor einem Jahr kaum jemand zu träumen gewagt“, sagt VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer.

Quelle: VDMA

Landtechnik und Neuheiten

In weniger als drei Monaten gehen die Tore der größten Landtechnikmesse in Hannover auf und so langsam kommen auch die Hersteller mit Ihren neuesten Landmaschinen und Traktoren um die Ecke. Dazu zählt auch die Ankündigung von Claas mit einer komplett neuen Scorpion-Baureihe auf der diesjährigen Agritechnica aufzutreten.

Claas präsentiert neuen Scorpion auf der Agritechnica 2017

Das Unternehmen aus Harsewinkel ist bekannt für seine landwirtschaftliche Teleskoplader, denn diese werden seit mehr als 20 Jahren vertrieben. Was neu ist jedoch die Partnerschaft mit Liebherr.

Von 2005 bis Ende diesen Jahres produzierten die Kramer Werke GmbH landwirtschaftliche Teleskoplader für Claas. Diese wurden dann unter der Marke Claas Scorpion weltweit vertrieben.

Was ändert sich dann ab nächstes Jahr?

Die Marke Scorpion bleibt. Der Produktionspartner wird quasi ausgetauscht.

Ab Januar 2018 kommt die neue Scorpion-Baureihe aus der Zusammenarbeit Claas-Liebherr vom Band. Und eins dieser Modelle wird uns auf der anstehenden Agritechnica präsentiert. Spannend…

Quelle: traction, YouTube

Claas pimpt seine Ballenpressenflotte auf

Die Quaderballenpressen der Quadrant-Baureihe erhalten zahlreiche neue Features wie z.B. eine integrierte Ballenwaage, eine High-End-LED-Beleuchtung die aus insgesamt sieben hochwertigen Scheinwerfern besteht sowie eine herausziehbaren Messerschublade.

Die Rundballenpressen der Rollant-Familie erhalten ein zusätzliches Modell mit Raffersystem. Es handel sich hierbei um den Rollant 620 mit Raffersystem. Zu den technischen Details zählen:

  • Pickup mit einer Arbeitsbreite von 1,85 m
  • Presskammer hat einen Durchmesser von 1,50 m
  • hohe Durchsatzleistung auch bei geringer Traktorleistung (ab 80 PS Motorleistung)
  • Operator Terminal

Für die Rundballenpressen der Baureihe Rollant 400 Uniwrap bietet Claas neben der konventionellen Netzbindung zusätzlich auch die Bindung mit Mantelfolie an. Der Wechsel zwischen Netz und Mantelfolie erfolgt ohne Umbau.

Bei der Option Mantelfolie ist die Zahl der Folienlagen frei wählbar. Das System ermöglicht das Wickeln von bis zu 8 Lagen um den Ballen.

Die Vorteile gegenüber der Netzversion liegen auf der Hand:

1) Materialeinsparung und

2) es gelingt weniger Sauerstoff in die Ballen was sich wiederum positiv auf den Gärverlauf auswirkt.

Neu bei den Rollant 400 Uniwrap Modellen ist die klappbare Rollenrampe. Diese gehört zukünftig zur serienmäßigen Ausstattung.

Die neuen Ballenpressenmodelle und die oben aufgeführten Ausstattungsoptionen stehen ab der Erntesaison 2018 zur Verfügung.

Landtechnik von Pöttinger aus dem neuen Ersatzteil-Logistikcenter

Im oberösterreichischen Taufkirchen, in der Nähe des Pöttinger-Stammwerks ist ein neues und hochmodernes 14 Mio. EUR teures Logistikcenter für den weltweiten Vertrieb entstanden.

Ein paar Details im Überblick:

  • 7.000 qm großes Zentrum
  • automatisiertes Kleinteilelager mit 31.000 Behältern
  • mechanisches Palettenregallager mit 5.500 Paletten und 2.200 Sperrigteilplätzen
  • Vorrat von rund 50.000 Original Ersatz- und Verschleißteile

Im Logistikcenter werden täglich bis zu 800 Kundenaufträge bearbeitet. Jährlich werden bis zu 3,5 Mio. verschiedene Original-Ersatzteile verschickt.

Innovative Landtechnik auf der Agritechnica

Claas hat also bekannt gegeben mit der neuen Scorpion-Baureihe aufzutreten. Die nächsten Ankündigungen werden folgen, davon bin ich überzeugt.

Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Monaten jede Menge Pressemeldungen lesen werden, in denen Innovationen und Neuheiten vorgestellt werden, die uns auf der Agritechnica erwarten.

Egal ob Precision Farming, Landwirtschaft 4.0 oder autonomes Fahren, in Hannover erwarten uns spannende Maschinen und noch spannendere „Stories“.

Was erwartet Ihr von der diesjährigen Agritechnica? Wo gehts mit der Landtechnik hin?

Landtechnik von Pöttinger agra 2017

Landtechnik: Pöttinger, Zetor und ein Spargelernte-Roboter

Neues aus der Welt der Landtechnik: Pöttinger hat seine Erntetechnik überarbeitet und seine knapp 60 Ladewagenmodelle mit neuen Features ausgestattet.

Der slowakische Traktorenhersteller Zetor dringt in den russischen Markt und will noch in diesem Jahr 100 Zetor-Traktoren hier montiert haben. Des Weiteren soll eine automatische, selektive Spargelerntemaschine zukünftig einen Großteil der manuellen Arbeit ersetzen.

Bevor wir uns den vielversprechenden Spargelernte-Roboter detaillierter anschauen, sowie die Neuheiten von Pöttinger und Zetor näher betrachten, lasst uns einen Blick auf die Schlagzeilen aus unserer Branche werfen.

1. Discounter Aldi-Süd wird auf Facebook regelrecht auseinander genommen

600 Gramm Nackensteak für nur 1,99 EUR – da gehen die Verbraucher auf die Barrikaden. Wo? Auf Facebook, Twitter und Co. natürlich.

Die meisten Verbraucher sind sich einig: das ist deutlich zu wenig.

Die Empörung ist groß. Es folgt ein regelrechter Shitstorm was Aldi Süd zwischenzeitlich dazu bringt, ein Facebook Post vom User Dominik Boisen zu verstecken. Dieses Verhalten des Discounters löst eine erneute Shitstorm-Welle aus.

Am Montag gab es dann eine offizielle Stellungnahme von Aldi Süd.

2. EU-Agrarausschuss stimmt gegen Pflanzenschutzverbot auf Greeningflächen

In der EU werden auf rund 40% der ökologischen Vorrangflächen Eiweißpflanzen angebaut. Der EU-Agrarausschuss begrüßt diese Entwicklung und entscheidet sich gegen einen Pflanzenschutzmittelverbot. Dieser Verbot wurde zuvor von der EU-Kommission gefordert.

Jetzt ist das Plenum des EU-Parlaments gefragt.

Quelle: Agrarisches Informationszentrum (aiz.info)

3. Die deutsche Müller-Elektronik wird von Trimble übernommen

Der amerikanische Elektronik-Hersteller Trimble, bekannt für seine GPS-Technik und Lenksysteme in der Landwirtschaft übernimmt das deutsche Unternehmen Müller-Elektronik.

Der deutsche Systemlieferant ist für seine Agrar-Elektronik und Precision Farming bekannt. Zur Zeit werden 375 Mitarbeiter beschäftigt. Des Weiteren übernimmt Trimble auch die Firma WTK Elektronik mit Sitz in Neustadt (Sachsen).

Das Bundeskartellamt muss noch zustimmen.

Quelle: Trimble

Pöttinger pimpt seine Ladewagen-Modelle auf

Der österreichische Landtechnikhersteller Pöttinger investiert nicht nur in seinem Internetauftritt (bemerkenswert, denn Pöttinger hat bereits seit 20 Jahren eine eigene Webseite) sondern auch in sein Fuhrpark bzw. Markenportfolio.

In diesem Zusammenhang hat Pöttinger seine verschiedenen Ladewagen unter die Lupe genommen und folgende Neuerungen durchgeführt:

  • Automatische Transport- und Arbeitsstellung ab der Baureihe Primo bis Torro Combiline (bei Jumbo serienmäßig)
  • 3 Tonnen Deichsel für die Baureihen Europrofi, Torro und Jumbo
  • Überarbeitete mechanische Zwangslenkung für 2 Tonnen
  • Arbeitsbeleuchtung LED Paket 3 ab der Baureihe Primo bis Jumbo Combiline => Voraussetzung: das Bedienterminal Power Control muss vorhanden sein
  • Neue Bereifungen: 445/45R19 GSP+ DELCORA für den Euroboss T sowie 800/45R26,5″ Flotation Trac Vredestein und 800/45R26,5″ Country King Nokian für die Baureihen Torro und Jumbo

Landtechnik von Zetor ab sofort in Russland montiert und verkauft

Der slowakische Landtechnikhersteller Zetor Tractors erobert den russischen Markt. Traktorenkomponenten werden nach Russland geliefert, wo anschließend die Montage stattfindet.

Es handelt sich hierbei um eine Kooperation mit dem Unternehmen Kovrov Electromechanical Plant (KEMP) aus der Region Vladimir östlich von Moskau.

Laut einer aktuellen Pressemitteilung von Zetor wurden die ersten Komponenten bereits nach Russland geliefert. Bis Ende diesen Jahres sollen mehr als 100 Zetor-Komponentensätze der Baureihe Forterra 135 mit Emissionsnorm Stage 3A nach Moskau ins KEMP-Werk geliefert werden. Die daraus montierten Traktoren sollen auf den russischen Markt unter der Marke ANT-Zetor F4135 verkauft werden.

Es handelt sich hierbei um einen „Meilenstein in der Firmengeschichte von Zetor“. Durch die Zusammenarbeit mit dem russischen Partner und der Montage vor Ort erhoffen sich die Slowaken ein besseres Verständnis des heimischen Bedarfs. Zukünftig sollen daher passend zum russischen Markt, auch weitere Modellreihen dazukommen.

Quelle: Zetor Polska, YouTube

Die Eroberung des russischen Marktes ist Teil der Expansionsstrategie von Zetor. In den vergangenen Monaten erfolgte der Markteintritt in den Ländern Iran, Myanmar, Israel und Zambia. Weitere Länder Asiens und Afrikas stehen auf der Firmenagenda.

Goodbye Spargel von Hand stechen, Hello Spargelernte-Roboter

Bei einer Erntekosteneinsparung von 50% dürfte die Entscheidung Roboter vs. Mensch nicht mehr so schwer fallen.

Was steckt dahinter?

Spargel stechen und jedes Mal der gleiche Zirkus: alles von Hand machen, neue Arbeiter einweisen, Prozesse neu optimieren usw. Das alles kostet Zeit und vor allem Geld. Das ist kein Dauerzustand.

Genau das dachten sich die Eigentümer des niederländischen Unternehmens Cerescon. Zusammen mit deutschen Spargelanbaubetrieben entwickelten sie die weltweit erste automatische, selektive Spargelerntemaschine.

Der Coup bei der ganzen Sache:

Die Erntekosten reduzieren sich im Vergleich zur manuellen Arbeit um die Hälfte!

Wie funktioniert die Spargelerntemaschine?

Die Maschine sticht den Spargel unterirdisch an und legt ihn in einem Behälter ab. Gleich im Anschluß erfolgt die Wiederherstellung des Spargeldamms.

Der Roboter bearbeitet gleichzeitig 3 Reihen. Sie ist für 40 Hektar ausgelegt, d.h. sie übernimmt die Arbeit von 60 bis 75 Spargelstechern.

Die Hauptvorteile liegen auf der Hand:

  • Höhere Qualität des geernteten Spargels weil weniger Schäden und Verfärbungen
  • Einsparung von Personalkosten (weniger manuelle Arbeit, weniger Spargelstecher benötigt)
  • Steigerung der Erträge

Und was kostet so eine Spargelerntemaschine?

Die Kosten für eine Maschine werden zwischen 500.000 und 600.000 EUR liegen.

Die Auslieferung der ersten Exemplare (auf Projektbasis) erfolgt im ersten Quartal 2018. Abnehmer sind große Spargelanbaubetriebe aus Deutschland und Holland. Für die Auslieferung in andere Länder erwägt Cerescon eine Kooperation mit Partnern.

Hochtechnologisierte Landtechnik

In der heutigen (und vor allem zukünftigen) Agrowirtschaft werden Mensch und Maschine immer stärker dazu gebracht enger zusammen zu arbeiten.

Die Einstellung „Ich will keine Roboter auf meiner Farm haben“ hat nichts mehr mit der Realität zu tun. Zumindest nicht wenn man einen Großbetrieb buchstäblich „an der Backe“ hat. In kleineren Betrieben kommt man hier und da noch ohne recht gut klar. Aber auch das wird sich ändern, wie alles andere um uns auch.

Wo gehts hin mit der Landtechnik? Was glaubt Ihr?

Landtechnik Kverneland Veenhuis

Landtechnik: Neues von Kverneland, Siloking und Pöttinger

Heute geht’s mal wieder um drei Produktneuheiten aus der Landtechnik.

Die Protagonisten des heutigen Blogs sind Kverneland/Veenhuis mit seiner neuen Produktlinie EcoslideXL, Siloking mit dem ersten komplett elektrisch angetriebenen, selbstfahrenden Futtermischwagen und die neue Sämaschine Aerosem PCS mit dem Duplex-Seed-Saatverfahren.

Bevor wir auf die Produktneuheiten näher eingehen, lasst uns noch kurz einen Blick auf folgende Kurzmeldungen werfen:

1. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in der EU nimmt weiter ab. Osteuropa ist am stärksten betroffen.

Laut einer aktuellen Veröffentlichung von Eurostat, dem Statitischen Amt der Europäischen Union, ist die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in der EU ohne Kroatien in der Zeitspanne 2005-2013 um 26,2% gesunken.

Die meisten Betriebe gaben in der Slowakei auf mit einem jährlichen Minus von 12,5% gefolgt von Bulgarien mit Minus 8,9% und Polen mit Minus 6,6%. Einzig Irland verzeichnete eine Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung. Hier stieg die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe um durchschnittlich 0,6% pro Jahr.

2. Weniger Arbeitsplätze, höhere Bodenpreise – Die Agrarstruktur in Mecklenburg-Vorpommern hat sich seit der Wende radikal verändert.

In den letzten 25 Jahren hat sich die Agrarstruktur im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern radikal verändert.

Ein paar Zahlen im Überblick:

  • In 1989 waren 183.000 Menschen in 1.055 landwirtschaftlichen Betriebe beschäftigt.
  • In 2014 waren es nur noch 19.000 Menschen. Die Anzahl der Betriebe ist hingegen auf 4.725 gewachsen.
  • In 1989 wurden auf dem Gebiet 1,3 Mio. Rinder gehalten. In 2014 waren es nur noch 535.000.
  • Ähnlich sieht es auch in der Schweinehaltung aus: 2,7 Mio. in 1989 vs. 904.000 in 2014.
  • Alarmierend ist auch der Anstieg der Bodenpreise von rund 2.000 EUR pro Hektar (Mitte der 1990er) auf 17.536 EUR pro Hektar (2015).

Es gibt jedoch auch Positives aus MV zu berichten.

In 2015 belegte das Bundesland mit 82,7 dt/ha Getreide bundesweit den 3. Platz. Bei Raps kam MV mit 40,9 dt/ha sogar auf den 2. Platz.

Quelle: Pressemitteilung Regierungsportal M-V

Landtechnik von Kverneland, Siloking und Pöttinger

Kverneland/Veenhuis baut seine Ecoline Produktlinie aus

Letztes Jahr auf der EuroTier 2016 vorgestellt und heute schon auf den Feldern zu sehen.

Kverneland hat den Güllefass Ecoline überarbeitet und weiterentwickelt. Dabei wurden einige Optionen wie zum Beispiel die eingelassenen Radkästen bzw. die Saug- und Andockarme aus den beiden Baureihen Profiline und Premium Integral übernommen.

Ein Heckhubwerk wurde ebenfalls eingearbeitet, um die Schleppschlauch- und Schleppschuhgestänge anbauen zu können.

Das war aber nicht alles. Kverneland hat auch ein neues Schleppschuhgestänge mit dem Namen EcoslideXL entwickelt.

Ein paar technische Details im Überblick:

  • Verfügbar in den Arbeitsbreiten 12 m, 15 m und 18 m
  • Kat. 3 Anbaupunkt ermöglicht Zusammenarbeit mit Güllefässer anderer Hersteller
  • 250 mm Schleppschuhabstand (veränderbar)
  • 3 m Außenbreite zusammen mit dem Ecoline
  • ISOBUS-Kompatibilität
  • 32 Zoll Bereifung (Profiline und Premium Integral Fässer)

Auf der Facebook Seite von Veenhuis gibt es jede Menge Bilder und Berichte von Usern. Da könnt Ihr Euch jederzeit mit Kollegen austauschen, die eine derartige Maschine bereits im Einsatz haben.

Der neue Siloking TruckLine 4.0 Compact – elektrisch angetrieben & selbstfahrend

100% elektrisch!

Siloking präsentiert mit TruckLine 4.0 den ersten elektrisch angetriebenen Futtermischwagen.

Technische Spezifikationen:

  • elektrischer Selbstfahrer
  • 6.350 mm lang / 2.280 mm breit / 2.250 mm hoch
  • 8 m³ Volumen
  • 15 kW Mischantrieb
  • Fahrantrieb mit 18 kW Motor ausgestattet und in die Vorderachse integriert
  • bis zu 25 km/h Fahrgeschwindigkeit möglich
  • kabellose Funk- und Wiegesystem Siloking Data

Der 1 Tonne schwere, leistungsstarke Akku reicht für 3 Mischungen (bis zu 100 Milchkühe plus Nachzucht). Wer mehr schaffen will, kann auf eine Heavy-Duty-Batterie umsteigen. Damit können bis zu 5 Mischzyklen am Tag erzielt werden.

Quelle: Siloking

Die Maschine wurde zum ersten Mal auf der EuroTier 2016 vorgestellt. Ab Q2/ 2017 ist der neue Siloking TruckLine 4.0 auch im Handel erhältlich.

Neue Sämaschine Aerosem PCS Duples-Seed von Pöttinger

Goodbye Einzelreihe, hello Doppelreihe…

Mit dem Duplex-Seed-Saatverfahren können Landwirte ab sofort Silo- und Körnermais in Doppelreihe säen. Dafür benötigt man das Modell Aerosem PCS von Pöttinger.

Welche Vorteile bietet denn dieses neue Verfahren?

Laut Hersteller bringt das Duplex-Seed-Saatverfahren:

  • bis zu 10% Mehrertrag
  • eine Leistungssteigerung aufgrund höherer Fahrgeschwindigkeit
  • das direkte Ansteuern der Kornanzahl
  • die Überwachungsmöglichkeit jeder Maisreihe

Der große Vorteil der Aerosem PCS Duplex Seed Maschine liegt einerseits in der schnellen Umstellung von Drillsaat auf Maissaat und andererseits im Säen von Getreide UND Mais. Ein Multitalent quasi.

Doppelreihe versus Einzelreihe

Die Doppelreihe sorgt für bessere Standraumbedingungen, d.h. mehr Licht, mehr Wasser, mehr Nährstoffe und geringeres Erosionsrisiko.

  • 30% mehr Abstand zwischen den Körnern
  • 70% mehr verfügbare Fläche pro Pflanze

führen zu einem geringeren Konkurrenzverhalten und einer erhöhten Fotosynthese.

Der Abstand zwischen zwei Doppelreihen beträgt 75 cm. Der Abstand zwischen den beiden Einzelreihen einer Doppelreihe ist 12,5 cm groß.

Landtechnik & Messen

Die Internationale Grüne Woche schliesst am Sonntag die Tore. Das nächste Highlight steht jedoch auch schon vor der Tür.

Die Reise geht von Berlin nach Paris… Es geht zur SIMA.

Vom 22 bis 26. Februar gibts jede Menge Innovationen und Produktneuheiten aus Landwirtschaft, Landtechnik und Co. Das ist ein Vorgeschmack auf das was uns im November auf der Agritechnica in Hannover erwartet.

SIMA, Agritechnica oder beides? Wo liegen Eurer Meinung nach die Stärken der jeweiligen Messen?