Bauernhof kaufen, Hungersnot vermeiden

Bauernhof kaufen: Kleinbäuerliche Landwirtschaft unterstützen

Bauernhof kaufen – Laut dem jüngsten Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen leiden immer noch 842 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Zwar ist die Zahl der unterernährten Menschen um 26 Millionen gesunken, dennoch bleibt das Thema Hungersnot weiterhin ein großer Skandal. Obwohl weltweit mehr als genügend Nahrungsmittel produziert werden, hat jeder vierte Bewohner unseres Planeten nicht ausreichend zu essen.

Sind kleinbäuerliche Landwirtschaften ein möglicher Lösungsweg?

Sollen Menschen in Entwicklungsländern einen Bauernhof kaufen?

Bereits heute wird mehr als 70% der Weltbevölkerung von Kleinbauern ernährt. Die Herausforderung unseres Jahrhunderts liegt demnach in der erfolgreichen Umwandlung der globalen Landwirtschaft in eine kleinbäuerliche Wirtschaftsstruktur mit Fokus auf Regionalität und Ökologie. Eine stärkere Spezialisierung und die Förderung von Monokulturen würde hingegen vieles zerstören.

Mitarbeiter der Welthungerhilfe unterstützen Kleinbauer in Myanmar

Dieser Videobeitrag zeigt die wesentlichen Probleme auf mit denen Menschen in Entwicklungsländern täglich aufs Neue kämpfen müssen. Ein Großteil der Hungernden weltweit wohnt auf dem Land. Bauernhöfe sind oft alles was diese Familien noch haben. Fehlende Infrastrukturen, mangelnde Ausbildung, unzureichende Kredite bzw. hohe Zinsen und eine fehlende Rechtssicherheit führen letztendlich zu Armut und Hunger.

Herausforderung Hungersnot – Deutschland unterstützt die Welternährungsorganisation

Bauernhof kaufen, Hungersnot vermeiden

Bauernhof kaufen, Hungersnot vermeiden
Foto von africa / FreeDigitalPhotos.net

Zusammen mit den Vereinigten Staaten und weiteren Beitragszahlern, unterstützt Deutschland die FAO dabei, die Anzahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren. Es geht dabei u.a. um die aktive Förderung und Unterstützung der bäuerlichen Familienbetriebe um eine nachhaltige Produktionssteigerung zu erzielen.

Deutschland beteiligt sich jährlich mit 8,3 Millionen Euro und unterstützt zahlreiche Projekte in Schwerpunktregionen. Die Investitionen fließen in die Ernährungssicherung und damit auch in die Entwicklung der Landwirtschaft insgesamt.

Der Trend in Deutschland

Die Hintergründe einen Bauernhof zu kaufen lauten in Deutschland selbstverständlich ganz anders. Es geht nicht um Hungersnot, sondern vielmehr um lästige Nahrungsmittelskandale.

Vor einigen Wochen habe ich einen Beitrag zum Thema Lebensmittelskandale in Deutschland & Europa geschrieben und darauf hingewiesen, dass viele unserer Mitbürger einen eigenständigen Bauernhof als eine äußerst attraktive Alternative betrachten. Allzu präsent sind noch die Skandale rundum den Schimmel-Mais, die Dioxin-Eier bzw. das Gammelfleisch.

Einen Vergleich mit den landwirtschaftlichen Herausforderungen in Entwicklungsländern darf man an dieser Stelle nicht vornehmen. Unsere Diskussionen könnten schnell den Stempel „Luxus-Probleme“ erhalten.

Wie könnten wir Kleinbauern in Entwicklungsländern besser helfen? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor? Wollen Sie in die Landwirtschaft einsteigen und einen Bauernhof kaufen & verwalten?

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