Erneuerbare Energien: Ökostromumlage steigt 2014 auf 6,24 Cent je kWh

Erneuerbare Energien: Ökostromumlage mit 6,24 Cent auf Rekordniveau

Erneuerbare Energien hin oder her, Verbraucher müssen sich ab nächstes Jahr auf höhere Strompreise einstellen. Die Ökostromumlage wird um knapp einen Cent erhöht. Ab 2014 sind das dann 6,24 Cent pro Kilowattstunde. Ein Rekordhoch.

Diese Mitteilung erfolgte am Dienstag von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber. Derzeit werden 5,277 Cent je kWh fällig. Der Anstieg auf 6,24 Cent je kWh entspricht einem Zuwachs von 18,2%. 

Was bedeutet diese über den Strompreis zu zahlende Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien für die deutschen Haushalte?

Kurz zusammengefasst:

  • Stromkosten steigen deutlich an.
  • Ein durchschnittlicher Haushalt kann von Mehrkosten in Höhe von etwa 35 EUR pro Jahr ausgehen.
  • Höhere Netzentgelte inkl. Anstieg der MwSt & Co. können bei größeren Familien mit einem Durchschnittsverbrauch von 6000 kWh/ Jahr auch gut über 100 EUR mehr ausmachen.

 Erneuerbare Energien – Ökostromumlage steigt 2014 auf 6,24 Cent je kWh

Wofür steht der Begriff EEG-Umlage und wieso werden die Preise angehoben?

Die Abkürzung EEG steht für das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dieser wurde im Jahr 2000 eingeführt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Das Gesetz verpflichtet Netzbetreiber dazu, Strom aus erneuerbaren Energiequellen (z.B. Wasserkraft, Solar- und Windenergie, Geothermie, Biogas, Biomethan etc.) bevorzugt ins Netz einzuspeisen. Die Erzeuger erhalten für diesen eingespeisten Strom feste Vergütungssätze. Und die Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien dürfen dann die Verbraucher über den Strompreis tragen.

Wenn Sie mehr über das Thema EEG-Umlage erfahren möchten, dann besuchen Sie die Webseite EEG / KWK-G Informationsplattform der Deutschen Übertragungsnetzbetreiber.

Erneuerbare Energien: Ökostromumlage steigt 2014 auf 6,24 Cent je kWh

Erneuerbare Energien: Ökostromumlage steigt 2014 auf 6,24 Cent je kWh
Bild von franky242 / FreeDigitalPhotos.net

Immer mehr Regierungen fokussieren sich auf das Thema erneuerbare Energien, und das obwohl sie sich der Tatsache bewußt sind, dass Wind-, Solar- und Biogasanlagen noch weit davon entfernt sind, mit Kohle- und Atomkraftwerken zu konkurrieren.

Am 5-ten September schrieb ich einen Blog über erneuerbare Energien und zeigte darin auf, dass sich 11% vom ‚EE-Kuchen‘ in der Hand von Landwirten befindet. Der Großteil der Investitionen fließt in Biogasanlagen. An zweiter Stelle bevorzugen Landwirte die Photovoltaik.

Eins ist klar: Verbraucher müssen sich ab 2014 auf höhere Strompreise einstellen.

Wie reagieren Sie als Landwirt in diesem Spannungsfeld erneuerbaren Energien – konventionelle Energiequellen? Setzen Sie vermehrt auf Biogas oder bauen Sie Photovoltaik-Freiflächenkraftwerke? Ich freue mich auf Ihre Meinung.

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