Kulturelle Erzählung – Daten können Dir nicht alles verraten

Kulturelle Erzählung – Daten können Dir nicht alles verraten

Es ist unheimlich wichtig zu verstehen, wie Deine Arbeit in eine viel größere kulturelle Erzählung reinpasst. Was versuchst Du zu sagen? Wofür stehst Du?

Noch nie standen uns so viele Daten zur Verfügung wie heute. Facebook, Google, Apple, Amazon und Co. sind wahre Goldminen, wenn es um persönliche Daten geht. Ein kleiner Teil dieser Daten wird in Form von Analytics auch mit uns „Content Creators“ geteilt aber das Meiste bleibt uns natürlich verborgen.

Die Frage die sich stellt ist eher: Für wen kreiere ich denn meine Inhalte?

Schreibe ich für die Maschinen? Tue ich dies, um die SEO-Richtlinien von z.B. Google zu verfolgen und damit „das Biest“ zu füttern oder verlasse ich mich auf meine Intuition, Leidenschaft und Kreativität, und schreibe für den Menschen?

Eine durchaus wichtige Entscheidung, die ich genauso, wie meine Kollegen aus dem Blogging und Onlinemarketing-Umfeld treffen musste. Ich bin der Überzeugung, dass uns Daten helfen und informieren können aber sie sind nicht dafür da, um eine begeisterte Community und Leserschaft aufzubauen und zu kultivieren.

Nach mehr als 600 veröffentlichten Blogs hier auf Agrarbetrieb, steht für mich das Bouquet bestehend aus meiner Leidenschaft für die nachhaltige Landwirtschaft, gesunde Ernährung und innovative Technik im Fokus. Dabei geht es mir darum, eine Balance herzustellen zwischen dem wofür ich stehe und dem Zeitpunkt, wo es wichtig ist, störend und verwirrend zu werden.

„Copy-Paste“-Beiträge sind für Maschinen gedacht und deshalb absolut nicht mein Ding. Dafür bin ich schon viel zu lange in dem digitalen Bereich unterwegs, um solche Diskrepanzen in der Wahrnehmung und Verhaltensmodellierung nicht aufzuspüren.

Metanarrative – Kontrolle über die kulturelle Erzählung

Von Anfang an war mir klar, dass meine Beiträge nicht für den sogenannten Hardcore-Landwirt der tagein tagaus nur über Schlepper, Mähdrescher und Rübenverladung reden mag, gedacht waren. Obwohl ich viele dieser Aufgaben selber erledige, wollte ich die Plattform hier nutzen, um über meine Leidenschaft zu schreiben.

Mit der Superfoods-Serie und dem Anbau meiner Aroniaplantage eröffnete ich die Welt für ein ganz neues Publikum, was ich hier auf Agrarbetrieb nicht mehr missen mag. Mit der Marke Frankenaronia verfestigte sich meine Vision, ein gesundes Bio-Produkt selber anzubauen und herzustellen, um Menschen die Wert auf Vorsorge legen bzw. Patienten die an chronischen Krankheiten leiden, ein bisschen weiter zu helfen.

Mit meinem Blumenwiesenpatenschaften-Projekt spreche ich Menschen an, die großes Wert auf Artenvielfalt legen. Es ist eine Community, die nichts von Monokulturen hält und dem wichtig ist, dass Bienen und Insekten uns auf diesem Planeten weiterhin Gesellschaft leisten. Diese Menschen verstehen die enorme Bedeutung dieser kleinen Wesen und vergessen die weisen Worte von Albert Einstein nicht:

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“

– Albert Einstein

Agrarbetrieb ist weiterhin ein Ort für Innovatives, egal ob diese aus dem Bereich der Landwirtschaft, Supply Chain, Logistik oder aus der Ernährungsbranche kommt. Mir liegt es besonders am Herzen, dass Ihr über das, was für unsere Entwicklung als Homo Sapiens wichtig ist und in den Mainstream-Medien kaum Platz findet, hier berichtet wird. Manchmal sind es ein paar ausgefallene Feldroboter und Drohnen, andere Male handelt es sich um Smart-Einkausgwagen und Zahlungsalternativen von z.B. Amazon oder Crowdfunding-Projekte, die uns das alltägliche Leben vereinfachen sollen.

Gerne schreibe ich auch über außergewöhnliche Vertical Farming -Projekte oder kuriose Ernährungstrends, die manch einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen.

Siehe hierzu meine Beiträge:

Natürlich darf ich an dieser Stelle die teils recht kontroversen Social Media Beiträge nicht vergessen. Diejenigen die einen großen Wert auf Rede- und Meinungsfreiheit legen, finden hier passende Tipps. Für jemanden der seit einer Dekade auf den sozialen Netzwerken präsent ist, kommt der Wandel von „Happy auf Facebookland“ zum „Entertainment für Zombies“ nicht ganz so überraschend.

Zusammenhalten in Zeiten von Angst

Angst ist eine super starke Droge.

Das Business mit der Angst floriert. Noch nie war das Angstkonzert von Politik, Massenmedien und Social Media so aufeinander abgestimmt und harmonisch wie heute.

Diejenigen die nicht abschalten können bzw. es nicht schaffen diese Angst unter Kontrolle zu halten, werden es immer schwerer haben. Kein Wunder, dass die Praxen von Psychotherapeuten, Psychiatern und Co. explodieren.

Elend liebt Gesellschaft. Gleichzeitig lieben Muse, Leidenschaft, Kreativität und Vision auch Gesellschaft.

Für welche Gruppe entscheidest Du Dich?

Die Entscheidung liegt einzig und alleine bei Dir.

Solange Du selbständig denken kannst und nicht bereit bist, diese erstaunliche Fähigkeit einem Roboter oder Politiker bzw. der Außenwelt abzugeben, kannst Du Dein Leben im Großen und Ganzen selber modellieren.

Ich liebe diesen Planeten und das Leben im Einklang mit der Natur. Ich freue mich, meine Leidenschaften auch weiterhin hier auf Agrarbetrieb mit Euch zu teilen und dadurch eine positive kulturelle Erzählung zu pflegen.

Bildquelle: KELLEPICS / Pixabay.com

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