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Europas größte urbane Farm befindet sich auf einem Dach in Paris

Europas größte urbane Farm befindet sich auf einem Dach in Paris

Die Versorgung der Megacities ist und bleibt eine Herausforderung. Nachdem London ein Luftschutzbunker dazu benutzt, um Salat für seine City-Bewohner anzubauen, kommen jetzt auch die Franzosen mit einer ganz außergewöhnlichen Idee um die Ecke. Auf einem 14.000 Quadratmeter großen Dach werden allerlei Obst- und Gemüsesorten für die Pariser Häuser und Restaurants angebaut.

Egal ob Underground Farming in London oder Rooftop Farming in Paris, die Vorteile beider Landwirtschaftsprojekte stechen hervor. Es geht in erster Linie um die Reduzierung der Transportwege und der Lagerungskosten.

Ein weiterer Vorteil ist die Versorgung der Hauptstadtbewohner mit frischen und oft auch in Vergessenheit geratenen Produkten. Das sog. „Zero-Pestizid“-Label steht auch hier im Vordergrund.

Quelle: YouTube, FRANCE 24 English

Ein paar Eckdaten zu Europas größter Dachfarm

Immer mehr Menschen verlangen nach regionalen Lebensmitteln. So wie auch hierzulande immer mehr Verbrauchermärkte und Supermärkte die deutsche Herkunft hervorheben, passiert das Gleiche auch in Frankreich.

Im Zuge der Lebensmittelumstellung hat die größte Supermarktkette Carrefour bereits erstaunliches erreicht, denn 95% seines Angebots besteht aus französischem Obst und Gemüse (Quelle: Les Echos).

Zurück zur Pariser Dachfarm:

  • Der Dachgarten befindet sich auf dem Palais des congrès.
  • Den Auftrag für die Gestaltung der Farm erhielt das in Paris ansässige städtische Landwirtschaftsunternehmen Agripolis.
  • Kultiviert werden hauptsächlich Tomaten, Paprika, Gurken, Bohnen, Auberginen, Mangold, Grünkohl, Peperoni, Salate und Erdbeeren.
  • Die Farm soll in der Hochsaison täglich rund 1.000 kg Obst und Gemüse produzieren.
  • Der Fokus liegt auf gesunde, pestizidfreie Produkte die lokal angebaut werden.
  • Saisonalität und Nachhaltigkeit sind zwei weitere Schwerpunkte.
  • Zielgruppen: lokale Unternehmen, Firmenrestaurants und Bauernverbände in der näheren Umgebung.
  • Aeroponik wird angewandt: Hocheffiziente Technik erfordert keine Pestizide und maximiert den Platz. Es gibt keinen Boden in den Säulen, d.h. die Wurzeln hängen in der Luft. Die Pflanzen werden mit einer Mischung aus Wasser und Nährstoffen regelmäßig „geduscht“.

Eine weitere Besonderheit dieses Projekts besteht in der Tatsache, dass Einheimischen die Möglichkeit geboten wird, einen Platz auf der Dachfarm zu mieten, um ihr eigenes Gemüse und Obst anzubauen.

Die urbane Farm – ein Comeback der Landwirtschaft in der Stadt

Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in der Stadt. In 2050 sollen es laut Statista sogar 70% der Menschheit sein. Diese Menschen zu versorgen stellt uns vor immensen Herausforderungen. Die landwirtschaftlichen Ressourcen werden von Bauten verschlungen und die Abfallproduktion schiesst in die Höhen.

Eins ist klar: Das bestehende System kann so nicht aufrecht erhalten werden.

Neue Konzepte müssen her. Es geht darum große Mengen überall, zu jeder Jahreszeit und vor allem nachhaltig zu produzieren.

Um die Zukunft der Städte aufrecht erhalten zu können, wird die urbane Landwirtschaft ganz neue Formen annehmen müssen. Die urbane Farm wird wie ich so oft schon in meinen Blogs hier auf Agrarbetrieb erwähnt habe, vertikal sein.

An dieser Stelle darf ich Euch folgende Beiträge zu diesem Thema empfehlen:

Dieses „schleppen“ von Lebensmitteln von A nach B, wobei A und B oft auch unterschiedliche Kontinente repräsentieren, ist alles andere als nachhaltig. Tomaten von Spanien nach Frankreich zu transportieren ist völlig sinnlos und trotzdem wird dies weiterhin praktiziert. Kartoffeln von Ägypten nach Deutschland, England oder Rumänien zu importieren, wo alle drei Länder problemlos ihre Bevölkerung mit dem lokalen Gemüse versorgen können, entzieht sich jeglichem Argument.

Wie fragil und zerbrechlich unser globale Versorgungssystem ist, haben wir jetzt live mit der Gesundheitskrise und dem Brexit erlebt. Fahrer samt LKWs mussten tagelang an den Grenzen verweilen, leere Container wurden über mehrere Hundert und Tausend Kilometer durch die Gegend gefahren und ganze Industriezweige sahen sich gezwungen ihre Mitarbeiter nach Hause zu schicken, da die Lieferung wichtiger Bestandteile ausblieb.

Eine neue Herangehensweise muss her. Wir müssen ein Mix aus horizontaler und vertikaler Landwirtschaft kreieren, das uns erlaubt sowohl die Bevölkerung auf dem Land als auch die City-Bewohner optimal zu versorgen. Die Pariser Dachfarm ist genauso wie der Londoner Weltkriegsbunker das als Farm verwendet wird oder die zahlreichen vertikalen Farmen in den USA und Asien, ein Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen uns anders aufstellen, da gibt’s kein wenn und aber.

Die Erwartungen an die urbane Farm sind groß. Diese soll ethisch, ökologisch und trendy sein zugleich. Die Zukunft der Städte hängt davon ab, daher bin ich sicher, dass uns die Forscher und Wissenschaftler mit jede Menge neuen Ideen und futuristischen Konzepten einer „anderen Art“ Landwirtschaft zu betreiben, eher früher als später überraschen werden.

Welche Gestaltungsformen wird Deiner Meinung nach die urbane Farm der Zukunft annehmen?

Bildquelle: Foto von Gigi auf Unsplash

Groesste Ackerlandbesitzer der USA - Agrarbetrieb

Bill Gates ist nun der größte Ackerlandbesitzer der USA

Als ich vor wenigen Tagen die Nachricht las, dass Bill Gates mit 242.000 Acre (entspricht 97.933 Hektar) Ackerland zum größten Ackerlandbesitzer der USA gekürt wurde, da staunte ich nicht schlecht. Nachdem der Microsoft-Gründer sich aus der IT-Welt verabschiedete, gründete er u.a. die Bill & Melinda Gates Foundation und widmete sich zahlreicher neuen Branchen wie z.B. der Pharmaindustrie.

Es war nur eine Frage der Zeit bis der „gute“ Mann sich Land bzw. Ackerland sichert, denn genauso wie alle anderen Wohlhabenden dieser Welt, möchte er sein Geld in Vermögenswerte investieren.

Liebe Freunde, wie Ihr wisst, trifft das Prinzip der Knappheit auf kein anderes Vermögenswert besser zu, als aufs Land — und wenn das gute „Ding“ auch noch fruchtbar ist, dann heisst es JACKPOT.

Bekannterweise sind Krisenzeiten optimal, um sein Wohlhaben auszubauen.

Während der Großteil der Bevölkerung ums Überleben kämpft, bauen die Reichen Ihr Imperium aus. Das war schon immer so und es wird auch so bleiben, solange das altbewährte „System“ entsprechend gefüttert wird. Homo sapiens scheint wieder einmal nichts aus der Geschichte gelernt zu haben. Ähnliches passierte in der Griechischen Antike sowie in der Römischen Republik.

An dieser Stelle möchte ich einen Auszug aus dem Buch „Caesar and Christ: The Story of Civilization, Volume 3“ von Will Durant mit Euch teilen.

„Viele der Bauern, die Pflugscharen gegen Schwerter austauschten, wurden vom Feind oder dem Staat überwunden und kehrten nie wieder auf ihre Felder zurück. Viele andere fanden ihre Bestände durch Armeen oder Vernachlässigung so beschädigt, dass sie nicht den Mut hatten, neu anzufangen. Andere wiederum gingen durch angehäufte Schulden, Pleite. Solche Männer verkauften ihr Land zu Depressionspreisen an Aristokraten oder Agrarkapitalisten, die die kleinen Bauernhöfe zu Latifundia (Große Farmen) zusammenlegten …

(…)

Dieser Prozess, der bereits im vierten Jahrhundert v. Chr. im Gange war, hatte am Ende des dritten Jahrhunderts eine verschuldete Pächterklasse auf dem Land und in der Hauptstadt ein besitzloses, wurzelloses Proletariat hervorgebracht, dessen mürrische Unzufriedenheit die Republik zerstören würde, die einst von der bäuerlichen Arbeit geschaffen wurde.“

— Will Durant, Caesar and Christ: The Story of Civilization Volume 3

Erkennt Ihr an dieser Stelle vielleicht ein Muster mit dem was wir heute erleben?

Die kritische Analyse überlasse ich an dieser Stelle jedem Einzelnen von Euch.

Übrigens, das Buch kann ich für jeden der an Geschichte, Wirtschaft und Entstehung bzw. Zerstörung großer Imperien interessiert ist, herzlichst empfehlen.

Zurück zu Bill Gates …

Bevor ich konkrete Zahlen und Fakten mit Euch teile, vorher noch folgende Anmerkung:

Er ist nicht der einzige Wohlhabende der Land kauft.

Folgende Pressemeldungen geben einen ersten Eindruck über das was oft im „Hintergrund“ passiert — mit anderen Worten, während die Meisten voller Angst und Panik, wie ein Haufen verscheuchter Hühner durch die Gegend rennen, kaufen Andere, ganz gezielt wertvolle Raritäten ein:

  • Why Money Managers Are Moving Into FarmlandForbes
  • Wall Street investors buying up farmlandDes Moines Register
  • Who owns the most land in America? Jeff Bezos and John Malone are among themUSA Today
  • The 20 biggest land owners in AmericaBusiness Insider

Die Artikel sind alle mit der Originalquelle verlinkt, einfach auf z.B. Forbes klicken.

Was wissen wir über Bill Gates als größter Ackerlandbesitzer der USA?

Viele Zeitungen, Magazine und Nachrichtenagenturen haben im Januar 2021 über Amerika’s größten Ackerlandbesitzer berichtet aber für mich persönlich zählen immer die Originalquellen.

Diese sind:

  • United States Department of Agriculture (USDA) – Farms and Land in Farms 2019, der Februar 2020-Report kann als PDF heruntergeladen werden
  • AcreValue – hier lassen sich Ackerlandwerte per Mausklick entdecken und als Report herunterladen
  • The LandReport – das berühmteste Magazin des amerikanischen Grundbesitzers; hier findet Ihr einen ausführlichen Bericht über die Grundstücke, die Bill Gates besitzt

Gates Holding – Zahlen und Fakten zum größten Ackerlandbesitzer der USA:

  • 242.000 Acre Ackerland (entspricht 97.933 Hektar)
  • 25.750 Acre Übergangsland (entspricht 10.420 Hektar)
  • 1.234 Acre Erholungsland (entspricht 500 Hektar)

Ergibt insgesamt 268.984 Acre oder umgerechnet 108.854 Hektar Land.

Das Ackerland-Portfolio erstreckt sich über 18 Bundesstaaten. Die größten Beteiligungen der Familie Gates befinden sich gemäß dem LandReport-Bericht in Lousiana (69.071 Acre), Arkansas (47.927 Acre) und Nebraska (20.588 Acre).

Dieses Ackerland wird sowohl direkt als auch über Cascade Investment gehalten, ein Unternehmen von Gates welches er dazu nutzt, um seine Investitionen zu verwalten.

Kontrolle ist „süss“

Der Trend in Richtung „viel Land in wenigen Händen“ ist allarmierend.

Es ist jedoch keine Anomalie — siehe hierzu meinen Artikel über Big Farming in China, Saudi-Arabien und USA.

Das Karussell dreht sich ungebremst weiter. Die Insider formen das System und geniessen das Spiel. Die Akteure sind die gleichen, nur ihre Gewänder sind „moderner“.

Da fällt mir folgende Aussage von Henry Kissinger ein; irgendwie passt diese wie die Faust aufs Auge:

„Wer das Öl kontrolliert, ist in der Lage, ganze Nationen zu kontrollieren; wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Menschen.“

— Henry Kissinger

Im Kommunismus galt der Staat als Landbesitzer. Im Feudalismus gehörte einer Hand voll Aristokraten das gesamte Hab und Gut. Unterschiedliche Namen, gleiches System.

Wo das Ganze diesmal hinführen soll, werden wir sehen. Vielleicht eine neue, zeitgemäße „schicke“ Bezeichnung für das gleiche System?

Ackerland im Ausverkauf? Wie werden die „neuen“ Ackerlandbesitzer wohl ihre Macht und Kontrolle demnächst ausüben?

Wie versorgen wir uns in der Zukunft

Wie versorgen wir uns in der Zukunft?

Wie versorgen wir eine wachsende Weltbevölkerung die Mega Cities bevorzugt?

Wir sind umkreist von Wasser und trotzdem haben Millionen von Menschen keinen Zugang zu frischem Trinkwasser. Wir schmeissen hierzulande tonnenweise Lebensmittel weg, während andere verhungern. Wir haben unzählige Ressourcen, sind umgeben von einer wunderbaren Flora und Fauna, haben jede Menge freie Flächen wo wir uns austoben können und trotzdem, entscheiden sich die meisten von uns, wie Nageltiere in irgendwelchen Hochhäusern zu leben. Wir, Homo Sapiens sind schon eine komische Spezies.

So wie wir aktuell leben, funktioniert es nicht. Wir wissen es und noch wichtiger, wir spüren es. Kein Wunder, dass alles um uns herum kollabiert.

Die Systeme die wir aufgebaut und an die wir uns so gewöhnt haben, sind an ihre Limits gelangt. Die Städte explodieren, die Dörfer gähnen vor Leere, die Jungen verschmelzen mit ihren beliebten Tech-Geräten während die Alten vermehrt in Altersheime „entsandt“ werden. Wir sehnen uns mehr denn je nach Anerkennung und Liebe, lassen jedoch dem Ego vermehrt freien Lauf und wundern uns, weshalb wir so vereinsamt sind.

Wir stehen vor immensen Herausforderungen.

Werfen wir als erstes einen Blick auf ein paar Studien die sich in punkto Entwicklung der Weltbevölkerung widersprechen:

  • Nach neuen Berechnungen der Vereinten Nationen (Juni 2019) soll die Weltbevölkerung in 2060 rund 9,7 Milliarden Menschen betragen. Bis zum Jahr 2100 rechnet die UN mit 10,8 Milliarden Menschen. [Quelle: Statista, basierend auf UN DESA Population Division]
  • Zu einem ganz anderen Prognose-Modell kommen jedoch Wissenschaftler und Forscher der medizinischen Fakultät der University of Washington. Die Weltbevölkerung soll zwar bis zum Jahr 2064 auf 9,7 Mrd. Menschen steigen aber danach soll diese auf etwas 8,8 Mrd. Menschen bis zum Ende des Jahrhunderts zurückgehen. Der Hauptgrund: Rückgang der Geburtenrate. In Japan, Thailand, Italien und Spanien könne die Bevölkerung um bis zu 50% schrumpfen. [Quelle: The Lancet, Juli 14, 2020 – „Fertility, mortality, migration, and population scenarios for 195 countries and territories from 2017 to 2100: a forecasting analysis for the Global Burden of Disease Study“]

Ich persönlich finde widersprüchliche Studien sehr gut, da sie uns nicht blind einer Perspektive, Aussage bzw. Zahl folgen lassen.

Bevor ich auf unser heutiges Versorgungsthema eingehe, möchte ich noch eine weitere Statistik mit Euch teilen, denn sie spielt eine wesentliche Rolle dabei, wie wir uns aufstellen müssen, um das was buchstäblich auf uns zurollt, einigermassen zu meistern:

===> Heute lebt 55% der Weltbevölkerung in Städten. Laut einem Bericht der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. [Quelle: The Guardian]

Das Zusammenspiel Größenwahn und Versorgung

Es ist nicht das erste und sicherlich auch nicht das letzte Mal, dass ich hier auf Agrarbetrieb über das Thema Versorgung schreibe. Ich möchte hierbei nicht nur eine entsprechende Sensibilität für dieses herausfordernde Thema schaffen, sondern u.a. auch auf die Probleme hinweisen und vor allem, Lösungsansätze und -alternativen bieten.

Siehe hierzu:

Vor ein paar Tagen habe ich ein interessantes Interview mit dem norwegischen Wirtschaftsphilosophen und Bestsellerautor Anders Indset gehört, was mich dazu bewegt hat, der Versorgungsthematik einen neuen „Spin“ zu geben.

Was mir an Anders besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass er kein Theoretiker ist. Vor seiner Karriere als Business Philosopher und vertrauter Sparrings-Partner für CEOs und Politiker hatte er selbst ein Unternehmen gegründet und geleitet, d.h. er kennt die „Ups and Downs“ im Geschäft und die damit einhergehenden Herausforderungen nur allzu gut.

Quelle: phoenix, YouTube

Obwohl ich nicht in allen Themen mit ihm übereinstimme, finde ich den Ansatz von Anders wo er darauf hinweist, dass wir zukünftig die Probleme auf globaler und lokaler Ebene anpacken müssen, anstatt wie heute auf nationaler Ebene, mehr als richtig.

  1. Globale Herausforderungen: Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Finanzsystem. Wir haben Privatbanken, staatliche Banken, dann Zentralbanken, unterschiedliche Währungen usw. Das mag zwar alles super funktioniert haben in der Vergangenheit aber heute und vor allem zukünftig, kommen wir mit diesem System ans Limit. Es muss ein anderer Ansatz her. Digitalisierung ist eine Sache, eine ganz andere hingegen, ein komplett neues Finanz- und Wirtschaftssystem aus dem Boden zu stampfen, was nachhaltig sein wird. Wir brauchen eine globale Lösung. Nationale Lösungen in einer 100% voneinander abhängigen Welt macht keinen Sinn.
  2. Lokale Herausforderungen: Es kann nicht sein, dass wir Gesetze auf nationaler Ebene festlegen und uns dabei an den Bedürfnissen von Mega Cities wie z.B. Berlin, London, New York, Sydney, Los Angeles, Bangkok usw. orientieren, um diese dann eins zu eins in alle anderen Städte, Gemeinden und Dörfer zu implementieren. Das ist jenseits von gut und böse. Was in Berlin, München oder Hamburg gilt, kann in einer Gemeinde mit 100.000 Einwohnern ganz anders aussehen. Bürgermeister werden zukünftig eine „echte“ Leadership-Rolle übernehmen und eigene Gesetze erlassen müssen, die lokal am meisten Sinn machen.

So sehr wir an dem Konzept der Nationalstaaten festhalten, müssen wir heute anders denken und uns anders organisieren, damit wir überhaupt eine Überlebenschance haben.

Wer die Konsequenzen der Digitalisierung, Robotisierung, Quantenwirtschaft / Quatencomputer, Künstliche Intelligenz und Superintelligenz nicht versteht bzw. bewusst ignoriert, wird in den kommenden Jahren ein paar böse Überraschungen erleben.

Übersetzt auf die Versorgungsthematik sehe ich den Ansatz von Anders Ingles wie folgt umgesetzt (ein paar Vorschläge):

A. Globale Versorgungssysteme

Erschaffung neuer Handelszonen die Sinn machen und nicht nur auf Profit bzw. Ausbeutung ausgelegt sind. Optimierung der Transportwege sowie der Logistik und des Supply Chain Managements mit Hilfe von Blockchain-Technologien. Erschaffung von Transparenz was wir ebenfalls mit Blockchain erzielen können. Förderung von Vielfältigkeit und Unterbindung sog. „Too Big To Fail“- Monopolinstitutionen (Big Banks, Big Tech) wie wir sie heute kennen.

B. Lokale Versorgungssysteme

Fokus auf regionale, lokale und saisonale Produkte. Dem Monokulturen-Wahnsinn einen Riegel vorschieben. Einsatz moderner Technologien (z.B. Entsalzungsanlagen) um frisches Trinkwasser vor Ort bereit zu stellen. Einbettung sog. ökonomischer Incentives zur Förderung von KMUs und kleinbäuerlicher Betriebe. Entwicklung moderner Bewässerungssysteme, um kleine landwirtschaftliche Betriebe und Familienwirtschaften in Drittländer zu unterstützen. Aufklärung der Bevölkerung über die Schäden einer „falschen“ Ernährungsweise. Programme zur Förderung der Bodenregeneration, der Insekten- und Bienenpopulation sowie von Wälder, Wiesen und Täler. Ausbau moderner Konzepte wie z.B. Vertikale Landwirtschaft, schwimmende Farmen, Vertical Gardening / Urban Gardening, urbane Landwirtschaft, Underground Farming usw. in den Mega Cities.

Steuern wir auf ein Versorgungschaos zu?

Wenn wir so weiter machen wie bisher, dann lautet die Antwort „JA“.

Wir befinden uns in einer Umbruchszeit. Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Normen und Werte stehen verwirrt vor den Toren einer digitalen Revolution, die die Menschheit so wie wir sie seit Jahren und Jahrhunderten kennen, völlig verändern wird.

Gleichzeitig stellt diese Herausforderung auch eine tolle Chance dar, das bisherige Lebensmodell zu überdenken. Während die meisten Menschen voller Panik nur noch reagieren und dadurch problemlos von A nach B geleitet werden können, sehen diejenigen, die es schaffen innere Ruhe zu bewahren, jede Menge Gelegenheiten und damit einen radikalen Neuanfang.

Es geht hierbei nicht darum, dass wir alle Vegetarier / Veganer werden oder dass wir unser Fleischkonsum durch künstliches Fleisch aus dem Reagenzglas ersetzen. Eine neue Weltanschauung muss her. Wie der bekannte Wirtschaftsphilosoph Indset es recht passend formuliert hat:

„Unsere Führungskräfte von heute brauchen die Philosophie von gestern gepaart mit der Wissenschaft und der Technologie von morgen.“

– Anders Indset

Eine kontinuierliche und ausreichende Lebensmittelversorgung ist und bleibt ein fundamentaler Baustein für die Zukunft der Menschheit.

Bildquelle: ELEVATE, Pexels.com

Wenn die sozialen Medien zum La La Land mutieren

Wenn die sozialen Medien zum La La Land mutieren

Wer heute seine Informationen ausschließlich aus den Mainstream-Medien holt, lebt allen Voraussicht nach in der Disneyland-Illusion. Dieses Gefühl intensiviert sich natürlich, je mehr Zeit man auf den sozialen Medien verbringt. Denn hier sorgen Bots und AI (Artificial Intelligence) zusätzlich noch dafür, dass alles was nicht zur „gewollten Hauptgeschichte“ passt, schön zensiert wird.

Sollte ein von Silicon Valley als „no go“ klassifiziertes Post oder Video irgendwie doch noch durchrutschen, dann sorgt ein Team fein ausgewählter „homo sapiens“ dafür, dass diese zügig gelöscht werden. Damit ist das Leben im La La Land komplett.

Besonders stark sind hiervon Ärzte und Naturmediziner geplagt. Sobald diese die falschen Worte in den Mund nehmen, sind sie auf der roten Liste. Es folgen die „strikes“ (auf YouTube) und dann sind die ganzen Videos die man jahrelang erstellt hat, weg. Einfach nur weg. (Quelle: The Washington Times)

Diejenigen von Euch, die gerne andere Meinungen hören bzw. die von den Mainstream-Medien als „kontrovers“ flankierte Live Streams, Interviews und Gespräche auf YouTube, Facebook oder Twitter verfolgen, durften diesen Trend in den letzten Wochen und Tagen extrem stark gespürt haben.

Der bekannte US-amerikanische Fernsehmoderator und politische Kommentator, Tucker Carlson von Fox News bringt das ganze Dilemma auf den Punkt:

„Bei Zensur geht es nie um Wissenschaft, sondern um Macht. Große Technologieunternehmen nutzen diese Tragödie, um ihre Macht über die Bevölkerung zu erhöhen.“

– Tucker Carlson, Fox News

Was nun?

Die Damen und Herren von Google (YouTube), Facebook (WhatsApp, Instagram), Twitter, Microsoft (LinkedIn), TikTok, Pinterest und Co. haben in erster Linie unsere Aufmerksamkeit erobert. Als nächstes haben ihre Apps unsere Smartphones und Laptops gefangen genommen. Im Zuge dieser Entwicklung wurde unsere Denkweise und unser Verhalten massiv verändert.

Viele haben von den Big Tech profitiert, gar keine Frage. Einige Unternehmen haben ihre Businesses gänzlich auf Facebook, YouTube oder LinkedIn aufgebaut und waren erfolgreich. Dass dies nicht ewig gut gehen würde, war auch kein Geheimnis. Siehe hierzu meinen Beitrag:

Wer sein Geschäft auf vermietetes Social Media und Facebook-Land baut

„Das kann nur Ärzten passieren“…

Wirklich?

Was wenn der eine oder andere Landwirt über das heikle Thema Nahrungsmittelversorgung Stellung nimmt und das Big Tech nicht schmeckt? Was dann?

Vorsicht: Die sozialen Medien sind alles andere als sozial

Die sozialen Medien sind Hoch im Kurs bei jung und alt. Bei vielen sind sie in Dauernutzung.

Die Architekten dieser kleinen Apps haben sie so gestaltet, dass sie süchtig machen. Eine interessante Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zeigt, dass Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren im Schnitt knapp drei Stunden täglich allein mit sozialen Medien beschäftigt sind.

Achtung: Das sind die Ergebnisse aus 2017, wo Tik Tok hierzulande noch eine Unbekannte war. D.h. die Stundenzahl dürfte heuer wesentlich höher liegen.

Diese technologische Einheiten bestimmen die Lebens- und Verhaltensweise eines Großteil der Menschen, ob uns das gefällt oder nicht. Daran wird sich kurzfristig auch nicht viel ändern. Klar, sind die „Ungewollten“ weiter gezogen und bauen sich mittlerweile ganz schöne Communities auf Blockchain auf (z.B. auf den dezentralen und zensurfreien Videoplattformen Bitchute, LBRY oder DTube) aber ein Großteil der Nutzer ist auf den traditionellen sozialen Medien „stecken“ geblieben. Für viele ist ein Wechsel zu lästig auch wenn sie wissen, dass sie nur sehr präzise ausgewählte Inhalte serviert bekommen.

Wie soll ein Kleinbetrieb nun vorgehen? Sollen wir unsere wertvolle Zeit in Instagram und Co. überhaupt noch weiter investieren?

Basierend auf das was derzeit auf den sozialen Medien passiert und wie sich Technologien in Zukunft verändern werden, schlage ich eine zweigleisige Vorgehensweise vor.

Ganz konkret lautet diese wie folgt:

  1. „Mainstream“-Kunden weiterhin via traditionelle soziale Medien erreichen.
  2. Pioniere und Andersdenkende via dezentrale, zensurfreie soziale Plattformen auf der Blockchain für sich erobern.

Die meisten von uns werden Kunden in beiden Kategorien haben. Vor allem die sog. „Hybrid“-Kunden sehe ich an dieser Stelle eine wichtige Rolle zu übernehmen. So bevorzugen z.B. viele meiner Frankenaronia-Kunden die Blockchain-Alternativen LBRY, Minds, Flote oder Bitchute UND gleichzeitig tummeln sie sich auch auf Instagram herum.

Obwohl ich stark davon ausgehe, dass unsere Zukunft auf der Blockchain stattfinden wird, ist es heute viel zu früh alle Segeln zu streichen und Facebook, YouTube und Co. den Rücken zu zeigen. Wenn Ihr Eure Accounts noch habt, dann ist dieser radikale Wechsel noch nicht nötig. Wer hingegen die Schnauze voll hat von dem was aktuell auf diesen traditionellen Netzwerken gespielt wird, der findet jetzt schon ein paar tolle Alternativen auf der Blockchain.

Blockchain ist die Zukunft und langsam aber sicher kriegen es die etablierten Tech-Giganten aus Silicon Valley und Seattle (Amazon, Microsoft) auch mit. Bleibt abzuwarten was sie tun werden, wenn immer mehr Nutzer ihren Apps den Rücken kehren. Dieser Tag wird kommen; eher früher als später.

Bleibt Ihr den traditionellen sozialen Medien weiterhin treu und / oder wechselt Ihr zur Blockchain?

Bildquelle: NickyPe, Pixabay.com

Soziale Medien der neue Megastar

Soziale Medien: Gibt es bald einen neuen Megastar?

Kriegt Facebook endlich einen „echten“ Rivalen in den kommenden Wochen? Könnte dieser Rivale kein geringerer sein als der aktuelle Inhaber von LinkedIn und Skype? TikTok hat bis Mitte September Zeit sich einen neuen Eigentümer zu suchen. Ob der glückliche Gewinner Microsoft sein wird, ist abzuwarten. Es geht um viel, sehr viel.

Politiker lieben die sozialen Medien, ob sie dies freiwillig zugeben oder nicht. Die einen bevorzugen Twitter während andere eher zu Facebook oder Instagram zugreifen. Soweit, so gut. Spätestens aber wenn sich ein Politiker in das Thema „wer kauft wen“ einmischt bzw. einen Anbieter verbieten will oder zum Verkauf zwingt, dann sollten wir alle wach gerüttelt werden.

Seit 10-15 Jahren florieren eine handvoll Technologie-Unternehmen aus Silicon Valley, die eine glorreiche Idee hatten: einfach mal eine Plattform aufsetzen, wo sich jeder kostenlos registrieren kann, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Fotos und Videos hochzuladen und zu teilen, kostenlos chatten und telefonieren und als Gegenleistung ein paar Werbungen serviert bekommen.

So zumindest der Verkaufspitch.

Heute wissen wir, dass nichts, absolut gar nichts auf dieser Welt kostenlos ist.

Dieser kostenlose ‚Schmankerl‘ hat enorme Schattenseiten.

Diese Firmen wissen alles über uns. Sie wissen was wir mögen und nicht mögen, welche politischen Ansichten wir haben, wo wir wohnen, mit wem wir befreundet sind, welchen Beruf wir ausüben, welche Hobbies und Interessen wir haben und viiiieles mehr. Mit anderen Worten, sie kennen uns besser als wir es zugeben und gern hätten.

Denn diese Tech-Giganten waren smart genug, um frühzeitig herauszufinden, dass DATEN (Kundendaten, Verhaltensdaten usw.) eins der wertvollsten Güter dieser Erde sein werden.

Die sozialen Medien waren geboren. Ein mächtiges Datennetzwerk was uns als soziales Netzwerk verkauft wurde. Ein cleveres und extrem durchdachtes Konzept. Das war kein Zufall. Da steckt viel zu viel Grips und Strategie dahinter. Wer das nicht glaubt, absolut kein Problem; der kann in Disneyland gerne weiterhin Karussell fahren.

Soziale Medien und ihre heutigen Hauptdarsteller

Mehr als 200 soziale Medien haben in den letzten knapp zwei Jahrzehnten, um unsere Aufmerksamkeit UND Daten gekämpft.

Das Spiel dominieren jedoch nur ein paar Wenige, deren Akteure wir in der Zwischenzeit aufgrund von Schlagzeilen wie z.B. Datenklau – etwas „dezenter“ ausgedrückt, Facebook und Cambridge Analytica Datenskandel (Quelle: New York Times) oder Google Datenverletzung im Zusammenhang mit Google+ aus 2018 (Quelle: Wikipedia, Experian), näher kennenlernen durften.

Nachdem wir Anfang letzten Jahres das soziale Netzwerk G+ von Google zur Beerdigung begleiten durften und ein paar Übernahmen für mehr „Übersichtlichkeit“ gesorgt haben, herrschte für ein paar Monate Ruhe. In diesem Geschäft geht es jedoch turbulent zu und längere Ruhepausen scheinen unerwünscht zu sein. Nun steht der nächste Sturm bevor.

Bevor wir auf die vom amtierenden US-amerikanischen Präsidenten Trump angekündigten Maßnahmen näher einzugehen, hier ein kurzer Überblick mit den Hauptdarstellern im Bereich soziale Medien:

  • Facebook-Gruppe (USA): Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger
  • Alphabet / Google (USA): YouTube
  • Twitter (USA)
  • Microsoft (USA): LinkedIn, Skype
  • Pinterest (USA)
  • Snap (USA)
  • ByteDance (China): TikTok

Was fällt Euch bei dieser Liste sofort auf?

BINGO.

Es gibt nur eine einzige Non-US Company UND obendrauf kommt diese auch noch aus China – ein großer Erzrivale der USA.

Geht es nach dem Wunsch des aktuellen US-Präsidenten, dann steht uns eine neue Übernahme bevor und damit ein potenzieller starker Gegenkandidat zu Facebook und Google – wenn sich z.B. Bill Gates‘ Microsoft diesen Deal rechtzeitig schnappt.

Die ganze Diskussion entstand vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts zwischen China und den USA. Dass ein chinesisches Unternehmen soviel Power in den USA hat, ist den Amerikanern ein Dorn im Auge. Medienberichten zufolge haben amerikanische Unternehmen bis zum 15. September Zeit etwas in Richtung TikTok zu unternehmen (z.B. kaufen), sonst droht ein Totalverbot in den USA. (Quellen: Microsoft, USA Today)

Kurzer Reminder bzgl. TikTok: das Netzwerk ist neben Instagram, die „go to Plattform“ für Jugendliche weltweit. Für detailliertere Infos siehe hierzu meinen unten aufgeführten Artikel.

TikTok – der neue Star unter den sozialen Netzwerken

Was passiert wenn…?

Haben wir bald einen dritten US-amerikanischen Megastar? Ist das der nötige Coup von Bill Gates, um sich die Pole Position in der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt von Jeff Bezos (Amazon) wieder zurück zu holen? Wie sollen wir (Landwirte, Kleinbetriebe & Co.) uns positionieren?

Eine Antwort auf die ersten beiden Fragen werden wir höchstwahrscheinlich in den kommenden Wochen erhalten. Spannender ist es Frage #3 etwas näher zu durchleuchten. Was ist mit uns? Wie sollen wir Otto-Normalbürger bzw. Otto-Normalbetriebe vorgehen?

Viele Junglandwirte lieben TikTok und nutzen die Plattform um ihre Liebe zu Tieren, Traktoren, Pflanzen & Co. zu zeigen. Es wird ge-shared was das Zeug hält. Egal ob Videos oder Fotos, GIFs, Memes, da ist alles dabei. Einige kombinieren TikTok mit Instagram und haben sich dadurch erfolgreich in ihren Communities etabliert. Die allerwenigsten denken dabei an den „Türhüter“ China, wobei wir hier mit der letzten Ankündigung in Richtung USA-Monopol wandern. Ob das besser ist, sei dahingestellt.

Fakt ist, diese Tech-Giganten haben eine enorme Macht entwickelt. Ihre Präsenz in mittlerweile fast allen Bereich unseres Lebens (inklusive Gesundheit!) ist gelinde gesagt besorgniserregend.

Ein weiterer Fakt ist, dass der Großteil der Bevölkerung (Mainstream) immer noch diese Medien nutzt, um die neuesten Nachrichten zu lesen / hören, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben und selbstverständlich auch, um zu shoppen – insbesondere jetzt wo sich alles in Richtung Online / eCommerce bewegt.

Übersetzt heisst das für uns Kleinbetriebe: unsere Kunden verbringen weiterhin jede Menge Zeit auf diesen sozialen Medien und wir können sie auch weiterhin problemlos hier erreichen. Diejenigen von uns die Kunden haben, die extrem auf ihre Privatsphäre achten und mit Mainstream nichts am Hut haben wollen, finden wir vermehrt auf der Blockchain. Siehe hierzu den Beitrag:

Blockchain in der Landwirtschaft und im Lebensmittelsektor

Bleibt wachsam. Geht strategisch vor. Achtet auf Eure Kunden und seid bereit jederzeit auf neue Technologien (z.B. Blockchain) umzuswitchen. Macht Euch von Facebook, TikTok und Co. bloss nicht abhängig. Behaltet die Kontrolle über Euer Content Marketing, Eurer Werbestrategie und dem was ihr verkauft. Flexibilität ist ein Schlüssel zum Erfolg.

Weiter geht’s mit dem Internetphänomen soziale Medien… Wer schnappt sich TikTok? Was glaubt Ihr?

Foto von geralt, Pixabay.com