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Wie versorgen wir uns in der Zukunft

Wie versorgen wir uns in der Zukunft?

Wie versorgen wir eine wachsende Weltbevölkerung die Mega Cities bevorzugt?

Wir sind umkreist von Wasser und trotzdem haben Millionen von Menschen keinen Zugang zu frischem Trinkwasser. Wir schmeissen hierzulande tonnenweise Lebensmittel weg, während andere verhungern. Wir haben unzählige Ressourcen, sind umgeben von einer wunderbaren Flora und Fauna, haben jede Menge freie Flächen wo wir uns austoben können und trotzdem, entscheiden sich die meisten von uns, wie Nageltiere in irgendwelchen Hochhäusern zu leben. Wir, Homo Sapiens sind schon eine komische Spezies.

So wie wir aktuell leben, funktioniert es nicht. Wir wissen es und noch wichtiger, wir spüren es. Kein Wunder, dass alles um uns herum kollabiert.

Die Systeme die wir aufgebaut und an die wir uns so gewöhnt haben, sind an ihre Limits gelangt. Die Städte explodieren, die Dörfer gähnen vor Leere, die Jungen verschmelzen mit ihren beliebten Tech-Geräten während die Alten vermehrt in Altersheime „entsandt“ werden. Wir sehnen uns mehr denn je nach Anerkennung und Liebe, lassen jedoch dem Ego vermehrt freien Lauf und wundern uns, weshalb wir so vereinsamt sind.

Wir stehen vor immensen Herausforderungen.

Werfen wir als erstes einen Blick auf ein paar Studien die sich in punkto Entwicklung der Weltbevölkerung widersprechen:

  • Nach neuen Berechnungen der Vereinten Nationen (Juni 2019) soll die Weltbevölkerung in 2060 rund 9,7 Milliarden Menschen betragen. Bis zum Jahr 2100 rechnet die UN mit 10,8 Milliarden Menschen. [Quelle: Statista, basierend auf UN DESA Population Division]
  • Zu einem ganz anderen Prognose-Modell kommen jedoch Wissenschaftler und Forscher der medizinischen Fakultät der University of Washington. Die Weltbevölkerung soll zwar bis zum Jahr 2064 auf 9,7 Mrd. Menschen steigen aber danach soll diese auf etwas 8,8 Mrd. Menschen bis zum Ende des Jahrhunderts zurückgehen. Der Hauptgrund: Rückgang der Geburtenrate. In Japan, Thailand, Italien und Spanien könne die Bevölkerung um bis zu 50% schrumpfen. [Quelle: The Lancet, Juli 14, 2020 – „Fertility, mortality, migration, and population scenarios for 195 countries and territories from 2017 to 2100: a forecasting analysis for the Global Burden of Disease Study“]

Ich persönlich finde widersprüchliche Studien sehr gut, da sie uns nicht blind einer Perspektive, Aussage bzw. Zahl folgen lassen.

Bevor ich auf unser heutiges Versorgungsthema eingehe, möchte ich noch eine weitere Statistik mit Euch teilen, denn sie spielt eine wesentliche Rolle dabei, wie wir uns aufstellen müssen, um das was buchstäblich auf uns zurollt, einigermassen zu meistern:

===> Heute lebt 55% der Weltbevölkerung in Städten. Laut einem Bericht der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. [Quelle: The Guardian]

Das Zusammenspiel Größenwahn und Versorgung

Es ist nicht das erste und sicherlich auch nicht das letzte Mal, dass ich hier auf Agrarbetrieb über das Thema Versorgung schreibe. Ich möchte hierbei nicht nur eine entsprechende Sensibilität für dieses herausfordernde Thema schaffen, sondern u.a. auch auf die Probleme hinweisen und vor allem, Lösungsansätze und -alternativen bieten.

Siehe hierzu:

Vor ein paar Tagen habe ich ein interessantes Interview mit dem norwegischen Wirtschaftsphilosophen und Bestsellerautor Anders Indset gehört, was mich dazu bewegt hat, der Versorgungsthematik einen neuen „Spin“ zu geben.

Was mir an Anders besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass er kein Theoretiker ist. Vor seiner Karriere als Business Philosopher und vertrauter Sparrings-Partner für CEOs und Politiker hatte er selbst ein Unternehmen gegründet und geleitet, d.h. er kennt die „Ups and Downs“ im Geschäft und die damit einhergehenden Herausforderungen nur allzu gut.

Quelle: phoenix, YouTube

Obwohl ich nicht in allen Themen mit ihm übereinstimme, finde ich den Ansatz von Anders wo er darauf hinweist, dass wir zukünftig die Probleme auf globaler und lokaler Ebene anpacken müssen, anstatt wie heute auf nationaler Ebene, mehr als richtig.

  1. Globale Herausforderungen: Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Finanzsystem. Wir haben Privatbanken, staatliche Banken, dann Zentralbanken, unterschiedliche Währungen usw. Das mag zwar alles super funktioniert haben in der Vergangenheit aber heute und vor allem zukünftig, kommen wir mit diesem System ans Limit. Es muss ein anderer Ansatz her. Digitalisierung ist eine Sache, eine ganz andere hingegen, ein komplett neues Finanz- und Wirtschaftssystem aus dem Boden zu stampfen, was nachhaltig sein wird. Wir brauchen eine globale Lösung. Nationale Lösungen in einer 100% voneinander abhängigen Welt macht keinen Sinn.
  2. Lokale Herausforderungen: Es kann nicht sein, dass wir Gesetze auf nationaler Ebene festlegen und uns dabei an den Bedürfnissen von Mega Cities wie z.B. Berlin, London, New York, Sydney, Los Angeles, Bangkok usw. orientieren, um diese dann eins zu eins in alle anderen Städte, Gemeinden und Dörfer zu implementieren. Das ist jenseits von gut und böse. Was in Berlin, München oder Hamburg gilt, kann in einer Gemeinde mit 100.000 Einwohnern ganz anders aussehen. Bürgermeister werden zukünftig eine „echte“ Leadership-Rolle übernehmen und eigene Gesetze erlassen müssen, die lokal am meisten Sinn machen.

So sehr wir an dem Konzept der Nationalstaaten festhalten, müssen wir heute anders denken und uns anders organisieren, damit wir überhaupt eine Überlebenschance haben.

Wer die Konsequenzen der Digitalisierung, Robotisierung, Quantenwirtschaft / Quatencomputer, Künstliche Intelligenz und Superintelligenz nicht versteht bzw. bewusst ignoriert, wird in den kommenden Jahren ein paar böse Überraschungen erleben.

Übersetzt auf die Versorgungsthematik sehe ich den Ansatz von Anders Ingles wie folgt umgesetzt (ein paar Vorschläge):

A. Globale Versorgungssysteme

Erschaffung neuer Handelszonen die Sinn machen und nicht nur auf Profit bzw. Ausbeutung ausgelegt sind. Optimierung der Transportwege sowie der Logistik und des Supply Chain Managements mit Hilfe von Blockchain-Technologien. Erschaffung von Transparenz was wir ebenfalls mit Blockchain erzielen können. Förderung von Vielfältigkeit und Unterbindung sog. „Too Big To Fail“- Monopolinstitutionen (Big Banks, Big Tech) wie wir sie heute kennen.

B. Lokale Versorgungssysteme

Fokus auf regionale, lokale und saisonale Produkte. Dem Monokulturen-Wahnsinn einen Riegel vorschieben. Einsatz moderner Technologien (z.B. Entsalzungsanlagen) um frisches Trinkwasser vor Ort bereit zu stellen. Einbettung sog. ökonomischer Incentives zur Förderung von KMUs und kleinbäuerlicher Betriebe. Entwicklung moderner Bewässerungssysteme, um kleine landwirtschaftliche Betriebe und Familienwirtschaften in Drittländer zu unterstützen. Aufklärung der Bevölkerung über die Schäden einer „falschen“ Ernährungsweise. Programme zur Förderung der Bodenregeneration, der Insekten- und Bienenpopulation sowie von Wälder, Wiesen und Täler. Ausbau moderner Konzepte wie z.B. Vertikale Landwirtschaft, schwimmende Farmen, Vertical Gardening / Urban Gardening, urbane Landwirtschaft, Underground Farming usw. in den Mega Cities.

Steuern wir auf ein Versorgungschaos zu?

Wenn wir so weiter machen wie bisher, dann lautet die Antwort „JA“.

Wir befinden uns in einer Umbruchszeit. Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Normen und Werte stehen verwirrt vor den Toren einer digitalen Revolution, die die Menschheit so wie wir sie seit Jahren und Jahrhunderten kennen, völlig verändern wird.

Gleichzeitig stellt diese Herausforderung auch eine tolle Chance dar, das bisherige Lebensmodell zu überdenken. Während die meisten Menschen voller Panik nur noch reagieren und dadurch problemlos von A nach B geleitet werden können, sehen diejenigen, die es schaffen innere Ruhe zu bewahren, jede Menge Gelegenheiten und damit einen radikalen Neuanfang.

Es geht hierbei nicht darum, dass wir alle Vegetarier / Veganer werden oder dass wir unser Fleischkonsum durch künstliches Fleisch aus dem Reagenzglas ersetzen. Eine neue Weltanschauung muss her. Wie der bekannte Wirtschaftsphilosoph Indset es recht passend formuliert hat:

„Unsere Führungskräfte von heute brauchen die Philosophie von gestern gepaart mit der Wissenschaft und der Technologie von morgen.“

– Anders Indset

Eine kontinuierliche und ausreichende Lebensmittelversorgung ist und bleibt ein fundamentaler Baustein für die Zukunft der Menschheit.

Bildquelle: ELEVATE, Pexels.com

Wenn die sozialen Medien zum La La Land mutieren

Wenn die sozialen Medien zum La La Land mutieren

Wer heute seine Informationen ausschließlich aus den Mainstream-Medien holt, lebt allen Voraussicht nach in der Disneyland-Illusion. Dieses Gefühl intensiviert sich natürlich, je mehr Zeit man auf den sozialen Medien verbringt. Denn hier sorgen Bots und AI (Artificial Intelligence) zusätzlich noch dafür, dass alles was nicht zur „gewollten Hauptgeschichte“ passt, schön zensiert wird.

Sollte ein von Silicon Valley als „no go“ klassifiziertes Post oder Video irgendwie doch noch durchrutschen, dann sorgt ein Team fein ausgewählter „homo sapiens“ dafür, dass diese zügig gelöscht werden. Damit ist das Leben im La La Land komplett.

Besonders stark sind hiervon Ärzte und Naturmediziner geplagt. Sobald diese die falschen Worte in den Mund nehmen, sind sie auf der roten Liste. Es folgen die „strikes“ (auf YouTube) und dann sind die ganzen Videos die man jahrelang erstellt hat, weg. Einfach nur weg. (Quelle: The Washington Times)

Diejenigen von Euch, die gerne andere Meinungen hören bzw. die von den Mainstream-Medien als „kontrovers“ flankierte Live Streams, Interviews und Gespräche auf YouTube, Facebook oder Twitter verfolgen, durften diesen Trend in den letzten Wochen und Tagen extrem stark gespürt haben.

Der bekannte US-amerikanische Fernsehmoderator und politische Kommentator, Tucker Carlson von Fox News bringt das ganze Dilemma auf den Punkt:

„Bei Zensur geht es nie um Wissenschaft, sondern um Macht. Große Technologieunternehmen nutzen diese Tragödie, um ihre Macht über die Bevölkerung zu erhöhen.“

– Tucker Carlson, Fox News

Was nun?

Die Damen und Herren von Google (YouTube), Facebook (WhatsApp, Instagram), Twitter, Microsoft (LinkedIn), TikTok, Pinterest und Co. haben in erster Linie unsere Aufmerksamkeit erobert. Als nächstes haben ihre Apps unsere Smartphones und Laptops gefangen genommen. Im Zuge dieser Entwicklung wurde unsere Denkweise und unser Verhalten massiv verändert.

Viele haben von den Big Tech profitiert, gar keine Frage. Einige Unternehmen haben ihre Businesses gänzlich auf Facebook, YouTube oder LinkedIn aufgebaut und waren erfolgreich. Dass dies nicht ewig gut gehen würde, war auch kein Geheimnis. Siehe hierzu meinen Beitrag:

Wer sein Geschäft auf vermietetes Social Media und Facebook-Land baut

„Das kann nur Ärzten passieren“…

Wirklich?

Was wenn der eine oder andere Landwirt über das heikle Thema Nahrungsmittelversorgung Stellung nimmt und das Big Tech nicht schmeckt? Was dann?

Vorsicht: Die sozialen Medien sind alles andere als sozial

Die sozialen Medien sind Hoch im Kurs bei jung und alt. Bei vielen sind sie in Dauernutzung.

Die Architekten dieser kleinen Apps haben sie so gestaltet, dass sie süchtig machen. Eine interessante Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zeigt, dass Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren im Schnitt knapp drei Stunden täglich allein mit sozialen Medien beschäftigt sind.

Achtung: Das sind die Ergebnisse aus 2017, wo Tik Tok hierzulande noch eine Unbekannte war. D.h. die Stundenzahl dürfte heuer wesentlich höher liegen.

Diese technologische Einheiten bestimmen die Lebens- und Verhaltensweise eines Großteil der Menschen, ob uns das gefällt oder nicht. Daran wird sich kurzfristig auch nicht viel ändern. Klar, sind die „Ungewollten“ weiter gezogen und bauen sich mittlerweile ganz schöne Communities auf Blockchain auf (z.B. auf den dezentralen und zensurfreien Videoplattformen Bitchute, LBRY oder DTube) aber ein Großteil der Nutzer ist auf den traditionellen sozialen Medien „stecken“ geblieben. Für viele ist ein Wechsel zu lästig auch wenn sie wissen, dass sie nur sehr präzise ausgewählte Inhalte serviert bekommen.

Wie soll ein Kleinbetrieb nun vorgehen? Sollen wir unsere wertvolle Zeit in Instagram und Co. überhaupt noch weiter investieren?

Basierend auf das was derzeit auf den sozialen Medien passiert und wie sich Technologien in Zukunft verändern werden, schlage ich eine zweigleisige Vorgehensweise vor.

Ganz konkret lautet diese wie folgt:

  1. „Mainstream“-Kunden weiterhin via traditionelle soziale Medien erreichen.
  2. Pioniere und Andersdenkende via dezentrale, zensurfreie soziale Plattformen auf der Blockchain für sich erobern.

Die meisten von uns werden Kunden in beiden Kategorien haben. Vor allem die sog. „Hybrid“-Kunden sehe ich an dieser Stelle eine wichtige Rolle zu übernehmen. So bevorzugen z.B. viele meiner Frankenaronia-Kunden die Blockchain-Alternativen LBRY, Minds, Flote oder Bitchute UND gleichzeitig tummeln sie sich auch auf Instagram herum.

Obwohl ich stark davon ausgehe, dass unsere Zukunft auf der Blockchain stattfinden wird, ist es heute viel zu früh alle Segeln zu streichen und Facebook, YouTube und Co. den Rücken zu zeigen. Wenn Ihr Eure Accounts noch habt, dann ist dieser radikale Wechsel noch nicht nötig. Wer hingegen die Schnauze voll hat von dem was aktuell auf diesen traditionellen Netzwerken gespielt wird, der findet jetzt schon ein paar tolle Alternativen auf der Blockchain.

Blockchain ist die Zukunft und langsam aber sicher kriegen es die etablierten Tech-Giganten aus Silicon Valley und Seattle (Amazon, Microsoft) auch mit. Bleibt abzuwarten was sie tun werden, wenn immer mehr Nutzer ihren Apps den Rücken kehren. Dieser Tag wird kommen; eher früher als später.

Bleibt Ihr den traditionellen sozialen Medien weiterhin treu und / oder wechselt Ihr zur Blockchain?

Bildquelle: NickyPe, Pixabay.com

Soziale Medien der neue Megastar

Soziale Medien: Gibt es bald einen neuen Megastar?

Kriegt Facebook endlich einen „echten“ Rivalen in den kommenden Wochen? Könnte dieser Rivale kein geringerer sein als der aktuelle Inhaber von LinkedIn und Skype? TikTok hat bis Mitte September Zeit sich einen neuen Eigentümer zu suchen. Ob der glückliche Gewinner Microsoft sein wird, ist abzuwarten. Es geht um viel, sehr viel.

Politiker lieben die sozialen Medien, ob sie dies freiwillig zugeben oder nicht. Die einen bevorzugen Twitter während andere eher zu Facebook oder Instagram zugreifen. Soweit, so gut. Spätestens aber wenn sich ein Politiker in das Thema „wer kauft wen“ einmischt bzw. einen Anbieter verbieten will oder zum Verkauf zwingt, dann sollten wir alle wach gerüttelt werden.

Seit 10-15 Jahren florieren eine handvoll Technologie-Unternehmen aus Silicon Valley, die eine glorreiche Idee hatten: einfach mal eine Plattform aufsetzen, wo sich jeder kostenlos registrieren kann, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Fotos und Videos hochzuladen und zu teilen, kostenlos chatten und telefonieren und als Gegenleistung ein paar Werbungen serviert bekommen.

So zumindest der Verkaufspitch.

Heute wissen wir, dass nichts, absolut gar nichts auf dieser Welt kostenlos ist.

Dieser kostenlose ‚Schmankerl‘ hat enorme Schattenseiten.

Diese Firmen wissen alles über uns. Sie wissen was wir mögen und nicht mögen, welche politischen Ansichten wir haben, wo wir wohnen, mit wem wir befreundet sind, welchen Beruf wir ausüben, welche Hobbies und Interessen wir haben und viiiieles mehr. Mit anderen Worten, sie kennen uns besser als wir es zugeben und gern hätten.

Denn diese Tech-Giganten waren smart genug, um frühzeitig herauszufinden, dass DATEN (Kundendaten, Verhaltensdaten usw.) eins der wertvollsten Güter dieser Erde sein werden.

Die sozialen Medien waren geboren. Ein mächtiges Datennetzwerk was uns als soziales Netzwerk verkauft wurde. Ein cleveres und extrem durchdachtes Konzept. Das war kein Zufall. Da steckt viel zu viel Grips und Strategie dahinter. Wer das nicht glaubt, absolut kein Problem; der kann in Disneyland gerne weiterhin Karussell fahren.

Soziale Medien und ihre heutigen Hauptdarsteller

Mehr als 200 soziale Medien haben in den letzten knapp zwei Jahrzehnten, um unsere Aufmerksamkeit UND Daten gekämpft.

Das Spiel dominieren jedoch nur ein paar Wenige, deren Akteure wir in der Zwischenzeit aufgrund von Schlagzeilen wie z.B. Datenklau – etwas „dezenter“ ausgedrückt, Facebook und Cambridge Analytica Datenskandel (Quelle: New York Times) oder Google Datenverletzung im Zusammenhang mit Google+ aus 2018 (Quelle: Wikipedia, Experian), näher kennenlernen durften.

Nachdem wir Anfang letzten Jahres das soziale Netzwerk G+ von Google zur Beerdigung begleiten durften und ein paar Übernahmen für mehr „Übersichtlichkeit“ gesorgt haben, herrschte für ein paar Monate Ruhe. In diesem Geschäft geht es jedoch turbulent zu und längere Ruhepausen scheinen unerwünscht zu sein. Nun steht der nächste Sturm bevor.

Bevor wir auf die vom amtierenden US-amerikanischen Präsidenten Trump angekündigten Maßnahmen näher einzugehen, hier ein kurzer Überblick mit den Hauptdarstellern im Bereich soziale Medien:

  • Facebook-Gruppe (USA): Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger
  • Alphabet / Google (USA): YouTube
  • Twitter (USA)
  • Microsoft (USA): LinkedIn, Skype
  • Pinterest (USA)
  • Snap (USA)
  • ByteDance (China): TikTok

Was fällt Euch bei dieser Liste sofort auf?

BINGO.

Es gibt nur eine einzige Non-US Company UND obendrauf kommt diese auch noch aus China – ein großer Erzrivale der USA.

Geht es nach dem Wunsch des aktuellen US-Präsidenten, dann steht uns eine neue Übernahme bevor und damit ein potenzieller starker Gegenkandidat zu Facebook und Google – wenn sich z.B. Bill Gates‘ Microsoft diesen Deal rechtzeitig schnappt.

Die ganze Diskussion entstand vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts zwischen China und den USA. Dass ein chinesisches Unternehmen soviel Power in den USA hat, ist den Amerikanern ein Dorn im Auge. Medienberichten zufolge haben amerikanische Unternehmen bis zum 15. September Zeit etwas in Richtung TikTok zu unternehmen (z.B. kaufen), sonst droht ein Totalverbot in den USA. (Quellen: Microsoft, USA Today)

Kurzer Reminder bzgl. TikTok: das Netzwerk ist neben Instagram, die „go to Plattform“ für Jugendliche weltweit. Für detailliertere Infos siehe hierzu meinen unten aufgeführten Artikel.

TikTok – der neue Star unter den sozialen Netzwerken

Was passiert wenn…?

Haben wir bald einen dritten US-amerikanischen Megastar? Ist das der nötige Coup von Bill Gates, um sich die Pole Position in der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt von Jeff Bezos (Amazon) wieder zurück zu holen? Wie sollen wir (Landwirte, Kleinbetriebe & Co.) uns positionieren?

Eine Antwort auf die ersten beiden Fragen werden wir höchstwahrscheinlich in den kommenden Wochen erhalten. Spannender ist es Frage #3 etwas näher zu durchleuchten. Was ist mit uns? Wie sollen wir Otto-Normalbürger bzw. Otto-Normalbetriebe vorgehen?

Viele Junglandwirte lieben TikTok und nutzen die Plattform um ihre Liebe zu Tieren, Traktoren, Pflanzen & Co. zu zeigen. Es wird ge-shared was das Zeug hält. Egal ob Videos oder Fotos, GIFs, Memes, da ist alles dabei. Einige kombinieren TikTok mit Instagram und haben sich dadurch erfolgreich in ihren Communities etabliert. Die allerwenigsten denken dabei an den „Türhüter“ China, wobei wir hier mit der letzten Ankündigung in Richtung USA-Monopol wandern. Ob das besser ist, sei dahingestellt.

Fakt ist, diese Tech-Giganten haben eine enorme Macht entwickelt. Ihre Präsenz in mittlerweile fast allen Bereich unseres Lebens (inklusive Gesundheit!) ist gelinde gesagt besorgniserregend.

Ein weiterer Fakt ist, dass der Großteil der Bevölkerung (Mainstream) immer noch diese Medien nutzt, um die neuesten Nachrichten zu lesen / hören, mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben und selbstverständlich auch, um zu shoppen – insbesondere jetzt wo sich alles in Richtung Online / eCommerce bewegt.

Übersetzt heisst das für uns Kleinbetriebe: unsere Kunden verbringen weiterhin jede Menge Zeit auf diesen sozialen Medien und wir können sie auch weiterhin problemlos hier erreichen. Diejenigen von uns die Kunden haben, die extrem auf ihre Privatsphäre achten und mit Mainstream nichts am Hut haben wollen, finden wir vermehrt auf der Blockchain. Siehe hierzu den Beitrag:

Blockchain in der Landwirtschaft und im Lebensmittelsektor

Bleibt wachsam. Geht strategisch vor. Achtet auf Eure Kunden und seid bereit jederzeit auf neue Technologien (z.B. Blockchain) umzuswitchen. Macht Euch von Facebook, TikTok und Co. bloss nicht abhängig. Behaltet die Kontrolle über Euer Content Marketing, Eurer Werbestrategie und dem was ihr verkauft. Flexibilität ist ein Schlüssel zum Erfolg.

Weiter geht’s mit dem Internetphänomen soziale Medien… Wer schnappt sich TikTok? Was glaubt Ihr?

Foto von geralt, Pixabay.com

Soziale Medien und Mainstream-Erzählungen

Soziale Medien und Mainstream-Erzählungen

Ein Leben ohne soziale Medien? Neee, das kann sich keiner mehr so richtig vorstellen. Social Media ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Was sich jedoch aktuell auf diesen Plattformen abspielt, ist äußerst fragwürdig.

Vor wenigen Jahren galten Twitter, Facebook, YouTube & Co. als wahre Innovationshelden, heute sind sie wie festgefahren. Wer die Mainstream-Stories satt hat, muss auf andere Medien ausweichen.

Als ich in 2011 mit Twitter und Facebook startete, sah die Welt noch ganz anders aus. Die Mainstream-TV-Sender ARD, ZDF, SAT1 & Co. klangen wie ein paar alte Schallplatten. Damals blickte jeder Technologiebegeisterte, der sich auf der Suche nach etwas Neuem und Spannendem befand, nach Silicon Valley. Kleine Startups wie Twitter, Facebook oder Pinterest, versprachen eine andere, noch nie erlebte Welt.

Knapp 10 Jahre später, sind einige dieser vielversprechenden Startups riesen Konzerne geworden. Was einst cool, innovativ und spannend war, ist heute durch Zensur, Regulierungen und Verbote geprägt. Der Unterschied zwischen z.B. CNN und Twitter oder Facebook ist kaum noch wahrzunehmen. Die sozialen Medien sind kontrollierte und überwachte Mainstream-Medien geworden, die mit dem Begriff „sozial“ nicht mehr viel gemeinsam haben.

Die früheren Communities haben sich aufgelöst.

Nutzer die andere Meinungen und Perspektiven vertreten als die Mainstream-Propaganda haben die Plattformen teils freiwillig verlassen und teils wurden sie buchstäblich „eliminiert“.

Die Pioniere und die Mehrheit der Andersdenkenden sind weiter gezogen.

Macht es noch Sinn auf diesen Plattformen zu bleiben?

Wie können Landwirte von der Mainstream-Crowd profitieren und wo können wir die Andersdenkenden erreichen?

Soziale Medien bleiben eine TOP-Adresse für die Massen

Jeder der ein e-Commerce Business besitzt und ähnlich ‚harmlose‘ Produkte wie ich mit Frankenaronia vertreibt, der kann die Macht dieser sozialen Netzwerke zu seinen Gunsten nutzen. Gleiches gilt auch für die ‚harmlosen‘ Dienstleister, die in das von Facebook, Instagram, YouTube und Co. definierte Mainstream-Katalog reinpassen.

Diejenigen, die in den Augen von Big Tech Produkte und Dienstleistungen bewerben, die als „No Go“ klassifiziert werden, wie z.B. CBD-Produkte, Kryptowährungen, MLM-Geschäfte, sind gezwungen auf andere Kanäle auszuweichen. Das war vor rund 10 Jahren anders, aber die Zeiten haben sich stark verändert. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele Betrüger diesen Branchen sehr geschadet haben, was allmählich auch dazu führte, dass sie von immer mehr Plattformen flogen.

Soziale Medien sind genau das Richtige für Landwirte die Bewusstsein für Ihre Bauernhöfe und ihr tolles Produktportfolio schaffen wollen. Egal ob Instagram, Tik Tok, YouTube, Snapchat oder WhatsApp, jeder dieser Plattformen hat seine Stärken (und Schwächen).

Wer eine jüngere Zielgruppe ansprechen möchte, der sollte auf Tik Tok, Snap, YouTube, Instagram und WhatsApp aktiv sein. Die Erwachsenen erreicht man am besten auf Instagram, Facebook und WhatsApp. Was die ältere Generation anbelangt, so ist Facebook absolut unschlagbar.

Zu einigen dieser sozialen Netzwerke habe ich bereits gesonderte Artikel geschrieben. Bei Interesse könnt Ihr diese hier nachholen — Tipps für Landwirte inklusive.

Tik Tok – der neue Star unter den sozialen Netzwerken

Facebook: Social Media in der Landwirtschaft

Twitter: Social Media in der Landwirtschaft

Macht Social-Media-Werbung in der Landwirtschaft Sinn

LinkedIn: Social Media in der Landwirtschaft

Instagram: Social Media in der Landwirtschaft

Pinterest: Social Media in der Landwirtschaft

Wie erreichen wir die Pioniere und Andersdenkenden?

Ich weiss nicht, wie es Euch bei dem Gedanken geht, „nur“ die Massen zu erreichen aber mir persönlich gefällt das nicht. Ich mag andersdenkende Menschen. Diejenige die alles in Frage stellen und das was die Politik und Mainstream-Medien inkl. Facebook, Twitter, YouTube und Co. nicht für bare Münze nehmen, sind ebenfalls meine Kunden.

Mir ist bewusst, dass eine Großzahl meiner Agrarbetrieb-Blog-Leser und Newsletter-Abonennten zu den sogenannten Pionieren und andersdenkenden Menschen gehören. Viele meiner Leser sind natur- und gesundheitsbewusste Menschen, die Ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht alles Big Pharma überlassen. Meine Leser und Kunden legen großen Wert auf Nachhaltigkeit und wollen Informationen erhalten, die sie woanders so nicht lesen und erfahren können.

Diese Menschen schätze ich sehr und ich werde alles tun, um sie ebenfalls erreichen zu können. Einige von Ihnen nutzen die sozialen Medien aus Frust bis sie eine bessere Alternative gefunden haben. Andere wiederum machen sich mit dem Thema Blockchain schlau.

Deshalb glaube ich, dass wir diese wertvolle Community nicht vernachlässigen dürfen.

Wo werden sie hinziehen?

Ich bin der Meinung, dass wir viele dieser Pioniere bald auf Blockchain wiederfinden werden.

Hierzu habe ich auch schon ein paar Artikel geschrieben. Falls ihr diese noch nicht gelesen habt, dann könnt Ihr hier einsteigen.

Blockchain in der Landwirtschaft und im Lebensmittelsektor

Direktvermarktung mit Pfiff: vom Landwirt direkt zum Konsumenten

Ein Leben in Dualität

Von der Adoptionskurve hat fast jeder schonmal was gehört. Erst die Neugierigen, dann die Pioniere, irgendwann die Massen und dann flacht das Ganze wieder ab. Ob das im Falle der sozialen Medien auch so sein wird, sei dahingestellt.

Hier geht es jedoch um vielmehr als einer Adoptionskurve. Es geht um Freiheit i. S. Meinungsfreiheit zum Beispiel. Wenn das nicht gegeben ist, dann wackeln unsere Basisrechte ganz gewaltig. Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern. Wir müssen nicht alle die gleiche Meinung vertreten und gleichzeitig dürfen wir andere Perspektiven nicht dämonisieren.

Hätte es die Andersdenken nicht gegeben, dann würden wir immer noch in Pferdekutschen sitzen statt in Autos, Kerzen und Petroleumlampen wären eventuell unsere ständigen Begleiter, Reisen würden sich nur die Wohlhabenden erlauben und vieles auf dieser Welt wäre gaaaanz anders.

Wir verdanken unsere heutige Welt der Offenheit derjenigen die es wagen das Status quo in Frage zu stellen. Die Adoption verdanken wir hingegen, allen Menschen die mitziehen und das Gute in der Evolution sehen.

Soziale Medien heute und in 2030: Wo geht Eurer Meinung nach die Reise hin?

Foto von Comfreak, Pixabay.com

Soziale Medien beeinflussen unsere Denkweise

Soziale Medien beeinflussen unsere Denkweise

Facebook, Instagram, YouTube & Co. wissen mehr über uns als wir es zugeben. Das Lernen der Maschinen erfolgt exponentiell, während die Art und Weise wie unsere Denkweise, unser Verhalten und Leben beeinflusst wird, eine immer subtilere Nuance einnimmt. Was wenn diese soziale Medien alles andere als „sozial“ sind? Wieviel aus unserem Leben und unser Business sollten wir auf diesen Netzwerken überhaupt preisgeben?

Wir schreiben das Jahr 2020. Die ganze Welt ist erstarrt. Milliarden von Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen und sitzen stundenlang vor dem Fernseher oder surfen im Netz. Die Wirtschaft steht vor dem Kollaps und die Zahl der Arbeitslosen steigt kontinuierlich weiter. Die Gelddruckmaschinen laufen heiss und Politiker versichern ihre Bürger, dass es nicht zur Versorgungsknappheit kommen wird.

Angst hat die Massen lahmgelegt.

Wenn der Neocortex die Führung übernimmt, dann passiert nichts Gutes. Das hat uns die Geschichte immer wieder gelehrt. Leider scheinen wir daraus nichts gelernt zu haben. Dabei sind wir herzensgute, empathische und kreative Wesen, die gerne zusammen arbeiten, sich gegenseitig unterstützen, Familien und Gemeinschaften gründen.

Wir haben Technologien entwickelt, damit sie uns die Arbeit erleichtern. Soziale Netzwerke nutzen wir, um besser zu kommunizieren und Informationen schneller auszutauschen. Die Idee war aber nie, dass wir zu faulen Homo sapiens mutieren, die von Robotern kontrolliert und dirigiert werden.

Soziale Medien und das Spiel mit der Macht

Die Facebook-Nutzung ist explodiert. Facebook verzeichnet nach dem Ausbruch der Pandemie einen Anstieg der Videoanrufe in Messenger-Gruppen um 70%. WhatsApp verzeichnet einen weltweiten Anstieg der Nutzung um 40%. Auch Twitter freute sich im ersten Quartal 2020 auf einen Anstieg der Nutzerzahlen um 8% gegenüber Q4/2019. [Quellen: cnet, TechCrunch]

In Italien, eins der Länder das am heftigsten erwischt wurde, ist die Nutzung der Facebook apps (Facebook-Live, Instagram etc.) um 70% gestiegen. [Quelle: Newsweek]

Wir Menschen haben den sozialen Plattformen ermöglicht, gross zu werden. Wir verbringen unsere wertvolle Zeit auf diesen Medien und wir investieren Geld, um unsere Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen und zu verkaufen. Wir teilen unsere engsten Gefühle, Träume und Sorgen auf diesen Medien – auch wenn oft nicht direkt, sondern nur in 1:1 Nachrichten via WhatsApp, Messenger, Instagram DMs, Twitter DMs usw.

Wissentlich oder unwissentlich „füttern“ wir die Maschinen, die künstliche Intelligenz die sich z.B. hinter Mark Zuckerbergs Konsortium verbirgt. Er stellt uns seine Apps kostenlos zur Verfügung und im Gegenzug erhält er bzw. das System unsere Daten.

Wie wertvoll diese Kundendaten sind, erfährt jeder der Werbung auf Facebook schaltet. Keine andere Plattform ermöglicht gezieltere Anzeigen zu schalten und das über mehrere Netzwerke gleichzeitig. Mit nur einem Klick im Ads Manager können alle Facebook-Einheiten, Instagram, Marketplace, Messenger, Audience Network aktiviert werden und Deine digitale Anzeige kann den von Dir definierten ‚perfekten‘ Kunden erreichen.

Was glaubt Ihr wie machtvoll über alle die Jahre diese soziale Medien geworden sind?

Die Systeme analysieren was und wann wir posten, welche Inhalte wir liken oder disliken, welche Interessen wir haben, was uns empört und was wir toll finden, wieviel Geld wir bereit sind für etwas zu zahlen, was unsere Shopping-Präferenzen sind, welche Hobbies wir haben, welche gesellschaftliche Themen uns auf die Palme bringen, was uns frustriert, welche Parteien wir wählen usw.

Können diese wertvolle Daten auch dafür genutzt werden, um uns zu manipulieren?

Können die Algorithmen so angepasst werden, dass die Maschine ganz genau weiss, wie man unsere Denkweise und unsere Perspektiven ändert?

Die Technokraten aus Silicon Valley und Seattle (Hauptsitz von Amazon) bestimmen was wir auf ihren Plattformen posten bzw. sharen dürfen und was nicht. Sie bestimmen die Regeln. Es ist deren Terrain und wir müssen uns daran halten. Wer sich an die Regeln nicht hält – die übrigensweise sehr flexibel sind und jederzeit geändert werden, wird von der Plattform „ge-banned“.

Der Prozess verläuft recht unterschiedlich. Manche erleben ein geschmeidiges ‚Aus‘, andere wiederum die nicht ‚umerzogen‘ werden können, werden direkt gesperrt. Ob man eine langfristige monetäre Partnerschaft über Jahre aufgebaut hat, spielt absolut keine Rolle. Erklärungen gibt es in den meisten Fällen keine. Erinnert an Totalitarismus, oder?

Es gibt Alternativen

Ein konkretes Beispiel: in letzter Zeit werden auf YouTube immer häufiger Videos entfernt, die der Mainstream-Agenda nicht in die Schuhe passen. Freunde und Bekannte von mir beschweren sich darüber und mir ist das bei einer Live-Übertragung auch schon passiert. Man hört einer tollen Debatte zu und schwuptiwupp ist die Übertragung weg. Der Screen wird schwarz und es erscheint eine Info von YouTube, dass das Video deren Richtlinien verletzt hätte.

Ihr wollt Videos schauen, die Diskussionen und andere Perspektiven zulassen?

Ihr wollt Eure eigenen Kreationen auf einer Plattform hochladen, die Euch nicht löschen oder demonetarisieren wird?

Schaut Euch Bitchute an. Ich habe das auf BitTorrent-Technologie gestützte Videoportal erst vor ein paar Tagen entdeckt, weil ich auf YouTube ein Interview nicht zu Ende schauen konnte, weil dieser gelöscht wurde. In den Kommentaren wiesen andere Zuschauer darauf hin, das Video bei Bitchute zu visualisieren. So kam ich auf diese neue Plattform. Soweit ich feststellen kann, gibt es auf Bitchute keine Zensur, d.h. jeder hat die Gelegenheit hier zu veröffentlichen und seine Meinung zu teilen. Deshalb die Devise: immer schön selber denken und entscheiden.

Eine weitere Alternative ist DTube. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um ein Videoportal das YouTube ahmt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass DTube dezentral auf der Steem-Blockchain aufgebaut ist.

Wie das Ganze funktioniert, erklärt uns am besten ein Youngster 😉

Quelle: Klengan, YouTube

Soziale Medien einer anderen Art

Monopolsituationen sind sehr gefährlich.

Wenn Euer Unternehmen, Euer landwirtschaftlicher Betrieb und Eure Existenz von diesen sozialen Plattformen abhängen, dann seid Ihr sehr vulnerabel. Holt Eure Macht zurück. Lasst das Fundament nicht diesen Netzwerken zur Verfügung, sondern übernimmt schnellstmöglich die Kontrolle darüber. Schaut Euch nach Alternativen um.

In den kommenden Jahren erwarte ich viel Gutes durch das Ausbreiten der Blockchain-Technologie. Dezentrale soziale Medien werden entstehen und Neues ermöglichen.

Bis dahin empfehle ich Euch auf Euer Herz und auf Eure Intuition zu hören. Lasst Euch nicht von Angst leiten.

„Wer der Menge folgt, wird gewöhnlich nicht weiter kommen als die Menge. Wer alleine marschiert, wird sich wahrscheinlich an Orten wiederfinden, an denen noch keiner zuvor gewesen ist.“

— Albert Einstein

Welche Merkwürdigkeiten und Eigendynamiken sind Euch letztens im Bereich soziale Medien aufgefallen?

Foto: geralt / Pixabay.com