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Soziale Medien und Mainstream-Erzählungen

Soziale Medien und Mainstream-Erzählungen

Ein Leben ohne soziale Medien? Neee, das kann sich keiner mehr so richtig vorstellen. Social Media ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Was sich jedoch aktuell auf diesen Plattformen abspielt, ist äußerst fragwürdig.

Vor wenigen Jahren galten Twitter, Facebook, YouTube & Co. als wahre Innovationshelden, heute sind sie wie festgefahren. Wer die Mainstream-Stories satt hat, muss auf andere Medien ausweichen.

Als ich in 2011 mit Twitter und Facebook startete, sah die Welt noch ganz anders aus. Die Mainstream-TV-Sender ARD, ZDF, SAT1 & Co. klangen wie ein paar alte Schallplatten. Damals blickte jeder Technologiebegeisterte, der sich auf der Suche nach etwas Neuem und Spannendem befand, nach Silicon Valley. Kleine Startups wie Twitter, Facebook oder Pinterest, versprachen eine andere, noch nie erlebte Welt.

Knapp 10 Jahre später, sind einige dieser vielversprechenden Startups riesen Konzerne geworden. Was einst cool, innovativ und spannend war, ist heute durch Zensur, Regulierungen und Verbote geprägt. Der Unterschied zwischen z.B. CNN und Twitter oder Facebook ist kaum noch wahrzunehmen. Die sozialen Medien sind kontrollierte und überwachte Mainstream-Medien geworden, die mit dem Begriff „sozial“ nicht mehr viel gemeinsam haben.

Die früheren Communities haben sich aufgelöst.

Nutzer die andere Meinungen und Perspektiven vertreten als die Mainstream-Propaganda haben die Plattformen teils freiwillig verlassen und teils wurden sie buchstäblich „eliminiert“.

Die Pioniere und die Mehrheit der Andersdenkenden sind weiter gezogen.

Macht es noch Sinn auf diesen Plattformen zu bleiben?

Wie können Landwirte von der Mainstream-Crowd profitieren und wo können wir die Andersdenkenden erreichen?

Soziale Medien bleiben eine TOP-Adresse für die Massen

Jeder der ein e-Commerce Business besitzt und ähnlich ‚harmlose‘ Produkte wie ich mit Frankenaronia vertreibt, der kann die Macht dieser sozialen Netzwerke zu seinen Gunsten nutzen. Gleiches gilt auch für die ‚harmlosen‘ Dienstleister, die in das von Facebook, Instagram, YouTube und Co. definierte Mainstream-Katalog reinpassen.

Diejenigen, die in den Augen von Big Tech Produkte und Dienstleistungen bewerben, die als „No Go“ klassifiziert werden, wie z.B. CBD-Produkte, Kryptowährungen, MLM-Geschäfte, sind gezwungen auf andere Kanäle auszuweichen. Das war vor rund 10 Jahren anders, aber die Zeiten haben sich stark verändert. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele Betrüger diesen Branchen sehr geschadet haben, was allmählich auch dazu führte, dass sie von immer mehr Plattformen flogen.

Soziale Medien sind genau das Richtige für Landwirte die Bewusstsein für Ihre Bauernhöfe und ihr tolles Produktportfolio schaffen wollen. Egal ob Instagram, Tik Tok, YouTube, Snapchat oder WhatsApp, jeder dieser Plattformen hat seine Stärken (und Schwächen).

Wer eine jüngere Zielgruppe ansprechen möchte, der sollte auf Tik Tok, Snap, YouTube, Instagram und WhatsApp aktiv sein. Die Erwachsenen erreicht man am besten auf Instagram, Facebook und WhatsApp. Was die ältere Generation anbelangt, so ist Facebook absolut unschlagbar.

Zu einigen dieser sozialen Netzwerke habe ich bereits gesonderte Artikel geschrieben. Bei Interesse könnt Ihr diese hier nachholen — Tipps für Landwirte inklusive.

Tik Tok – der neue Star unter den sozialen Netzwerken

Facebook: Social Media in der Landwirtschaft

Twitter: Social Media in der Landwirtschaft

Macht Social-Media-Werbung in der Landwirtschaft Sinn

LinkedIn: Social Media in der Landwirtschaft

Instagram: Social Media in der Landwirtschaft

Pinterest: Social Media in der Landwirtschaft

Wie erreichen wir die Pioniere und Andersdenkenden?

Ich weiss nicht, wie es Euch bei dem Gedanken geht, „nur“ die Massen zu erreichen aber mir persönlich gefällt das nicht. Ich mag andersdenkende Menschen. Diejenige die alles in Frage stellen und das was die Politik und Mainstream-Medien inkl. Facebook, Twitter, YouTube und Co. nicht für bare Münze nehmen, sind ebenfalls meine Kunden.

Mir ist bewusst, dass eine Großzahl meiner Agrarbetrieb-Blog-Leser und Newsletter-Abonennten zu den sogenannten Pionieren und andersdenkenden Menschen gehören. Viele meiner Leser sind natur- und gesundheitsbewusste Menschen, die Ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht alles Big Pharma überlassen. Meine Leser und Kunden legen großen Wert auf Nachhaltigkeit und wollen Informationen erhalten, die sie woanders so nicht lesen und erfahren können.

Diese Menschen schätze ich sehr und ich werde alles tun, um sie ebenfalls erreichen zu können. Einige von Ihnen nutzen die sozialen Medien aus Frust bis sie eine bessere Alternative gefunden haben. Andere wiederum machen sich mit dem Thema Blockchain schlau.

Deshalb glaube ich, dass wir diese wertvolle Community nicht vernachlässigen dürfen.

Wo werden sie hinziehen?

Ich bin der Meinung, dass wir viele dieser Pioniere bald auf Blockchain wiederfinden werden.

Hierzu habe ich auch schon ein paar Artikel geschrieben. Falls ihr diese noch nicht gelesen habt, dann könnt Ihr hier einsteigen.

Blockchain in der Landwirtschaft und im Lebensmittelsektor

Direktvermarktung mit Pfiff: vom Landwirt direkt zum Konsumenten

Ein Leben in Dualität

Von der Adoptionskurve hat fast jeder schonmal was gehört. Erst die Neugierigen, dann die Pioniere, irgendwann die Massen und dann flacht das Ganze wieder ab. Ob das im Falle der sozialen Medien auch so sein wird, sei dahingestellt.

Hier geht es jedoch um vielmehr als einer Adoptionskurve. Es geht um Freiheit i. S. Meinungsfreiheit zum Beispiel. Wenn das nicht gegeben ist, dann wackeln unsere Basisrechte ganz gewaltig. Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern. Wir müssen nicht alle die gleiche Meinung vertreten und gleichzeitig dürfen wir andere Perspektiven nicht dämonisieren.

Hätte es die Andersdenken nicht gegeben, dann würden wir immer noch in Pferdekutschen sitzen statt in Autos, Kerzen und Petroleumlampen wären eventuell unsere ständigen Begleiter, Reisen würden sich nur die Wohlhabenden erlauben und vieles auf dieser Welt wäre gaaaanz anders.

Wir verdanken unsere heutige Welt der Offenheit derjenigen die es wagen das Status quo in Frage zu stellen. Die Adoption verdanken wir hingegen, allen Menschen die mitziehen und das Gute in der Evolution sehen.

Soziale Medien heute und in 2030: Wo geht Eurer Meinung nach die Reise hin?

Foto von Comfreak, Pixabay.com

Soziale Medien beeinflussen unsere Denkweise

Soziale Medien beeinflussen unsere Denkweise

Facebook, Instagram, YouTube & Co. wissen mehr über uns als wir es zugeben. Das Lernen der Maschinen erfolgt exponentiell, während die Art und Weise wie unsere Denkweise, unser Verhalten und Leben beeinflusst wird, eine immer subtilere Nuance einnimmt. Was wenn diese soziale Medien alles andere als „sozial“ sind? Wieviel aus unserem Leben und unser Business sollten wir auf diesen Netzwerken überhaupt preisgeben?

Wir schreiben das Jahr 2020. Die ganze Welt ist erstarrt. Milliarden von Menschen dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen und sitzen stundenlang vor dem Fernseher oder surfen im Netz. Die Wirtschaft steht vor dem Kollaps und die Zahl der Arbeitslosen steigt kontinuierlich weiter. Die Gelddruckmaschinen laufen heiss und Politiker versichern ihre Bürger, dass es nicht zur Versorgungsknappheit kommen wird.

Angst hat die Massen lahmgelegt.

Wenn der Neocortex die Führung übernimmt, dann passiert nichts Gutes. Das hat uns die Geschichte immer wieder gelehrt. Leider scheinen wir daraus nichts gelernt zu haben. Dabei sind wir herzensgute, empathische und kreative Wesen, die gerne zusammen arbeiten, sich gegenseitig unterstützen, Familien und Gemeinschaften gründen.

Wir haben Technologien entwickelt, damit sie uns die Arbeit erleichtern. Soziale Netzwerke nutzen wir, um besser zu kommunizieren und Informationen schneller auszutauschen. Die Idee war aber nie, dass wir zu faulen Homo sapiens mutieren, die von Robotern kontrolliert und dirigiert werden.

Soziale Medien und das Spiel mit der Macht

Die Facebook-Nutzung ist explodiert. Facebook verzeichnet nach dem Ausbruch der Pandemie einen Anstieg der Videoanrufe in Messenger-Gruppen um 70%. WhatsApp verzeichnet einen weltweiten Anstieg der Nutzung um 40%. Auch Twitter freute sich im ersten Quartal 2020 auf einen Anstieg der Nutzerzahlen um 8% gegenüber Q4/2019. [Quellen: cnet, TechCrunch]

In Italien, eins der Länder das am heftigsten erwischt wurde, ist die Nutzung der Facebook apps (Facebook-Live, Instagram etc.) um 70% gestiegen. [Quelle: Newsweek]

Wir Menschen haben den sozialen Plattformen ermöglicht, gross zu werden. Wir verbringen unsere wertvolle Zeit auf diesen Medien und wir investieren Geld, um unsere Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen und zu verkaufen. Wir teilen unsere engsten Gefühle, Träume und Sorgen auf diesen Medien – auch wenn oft nicht direkt, sondern nur in 1:1 Nachrichten via WhatsApp, Messenger, Instagram DMs, Twitter DMs usw.

Wissentlich oder unwissentlich „füttern“ wir die Maschinen, die künstliche Intelligenz die sich z.B. hinter Mark Zuckerbergs Konsortium verbirgt. Er stellt uns seine Apps kostenlos zur Verfügung und im Gegenzug erhält er bzw. das System unsere Daten.

Wie wertvoll diese Kundendaten sind, erfährt jeder der Werbung auf Facebook schaltet. Keine andere Plattform ermöglicht gezieltere Anzeigen zu schalten und das über mehrere Netzwerke gleichzeitig. Mit nur einem Klick im Ads Manager können alle Facebook-Einheiten, Instagram, Marketplace, Messenger, Audience Network aktiviert werden und Deine digitale Anzeige kann den von Dir definierten ‚perfekten‘ Kunden erreichen.

Was glaubt Ihr wie machtvoll über alle die Jahre diese soziale Medien geworden sind?

Die Systeme analysieren was und wann wir posten, welche Inhalte wir liken oder disliken, welche Interessen wir haben, was uns empört und was wir toll finden, wieviel Geld wir bereit sind für etwas zu zahlen, was unsere Shopping-Präferenzen sind, welche Hobbies wir haben, welche gesellschaftliche Themen uns auf die Palme bringen, was uns frustriert, welche Parteien wir wählen usw.

Können diese wertvolle Daten auch dafür genutzt werden, um uns zu manipulieren?

Können die Algorithmen so angepasst werden, dass die Maschine ganz genau weiss, wie man unsere Denkweise und unsere Perspektiven ändert?

Die Technokraten aus Silicon Valley und Seattle (Hauptsitz von Amazon) bestimmen was wir auf ihren Plattformen posten bzw. sharen dürfen und was nicht. Sie bestimmen die Regeln. Es ist deren Terrain und wir müssen uns daran halten. Wer sich an die Regeln nicht hält – die übrigensweise sehr flexibel sind und jederzeit geändert werden, wird von der Plattform „ge-banned“.

Der Prozess verläuft recht unterschiedlich. Manche erleben ein geschmeidiges ‚Aus‘, andere wiederum die nicht ‚umerzogen‘ werden können, werden direkt gesperrt. Ob man eine langfristige monetäre Partnerschaft über Jahre aufgebaut hat, spielt absolut keine Rolle. Erklärungen gibt es in den meisten Fällen keine. Erinnert an Totalitarismus, oder?

Es gibt Alternativen

Ein konkretes Beispiel: in letzter Zeit werden auf YouTube immer häufiger Videos entfernt, die der Mainstream-Agenda nicht in die Schuhe passen. Freunde und Bekannte von mir beschweren sich darüber und mir ist das bei einer Live-Übertragung auch schon passiert. Man hört einer tollen Debatte zu und schwuptiwupp ist die Übertragung weg. Der Screen wird schwarz und es erscheint eine Info von YouTube, dass das Video deren Richtlinien verletzt hätte.

Ihr wollt Videos schauen, die Diskussionen und andere Perspektiven zulassen?

Ihr wollt Eure eigenen Kreationen auf einer Plattform hochladen, die Euch nicht löschen oder demonetarisieren wird?

Schaut Euch Bitchute an. Ich habe das auf BitTorrent-Technologie gestützte Videoportal erst vor ein paar Tagen entdeckt, weil ich auf YouTube ein Interview nicht zu Ende schauen konnte, weil dieser gelöscht wurde. In den Kommentaren wiesen andere Zuschauer darauf hin, das Video bei Bitchute zu visualisieren. So kam ich auf diese neue Plattform. Soweit ich feststellen kann, gibt es auf Bitchute keine Zensur, d.h. jeder hat die Gelegenheit hier zu veröffentlichen und seine Meinung zu teilen. Deshalb die Devise: immer schön selber denken und entscheiden.

Eine weitere Alternative ist DTube. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um ein Videoportal das YouTube ahmt. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass DTube dezentral auf der Steem-Blockchain aufgebaut ist.

Wie das Ganze funktioniert, erklärt uns am besten ein Youngster 😉

Quelle: Klengan, YouTube

Soziale Medien einer anderen Art

Monopolsituationen sind sehr gefährlich.

Wenn Euer Unternehmen, Euer landwirtschaftlicher Betrieb und Eure Existenz von diesen sozialen Plattformen abhängen, dann seid Ihr sehr vulnerabel. Holt Eure Macht zurück. Lasst das Fundament nicht diesen Netzwerken zur Verfügung, sondern übernimmt schnellstmöglich die Kontrolle darüber. Schaut Euch nach Alternativen um.

In den kommenden Jahren erwarte ich viel Gutes durch das Ausbreiten der Blockchain-Technologie. Dezentrale soziale Medien werden entstehen und Neues ermöglichen.

Bis dahin empfehle ich Euch auf Euer Herz und auf Eure Intuition zu hören. Lasst Euch nicht von Angst leiten.

„Wer der Menge folgt, wird gewöhnlich nicht weiter kommen als die Menge. Wer alleine marschiert, wird sich wahrscheinlich an Orten wiederfinden, an denen noch keiner zuvor gewesen ist.“

— Albert Einstein

Welche Merkwürdigkeiten und Eigendynamiken sind Euch letztens im Bereich soziale Medien aufgefallen?

Foto: geralt / Pixabay.com

Schiffscontainer Mehr als nur bezahlbare Studentenwohnungen

Schiffscontainer: Mehr als nur bezahlbare Studentenwohnungen

In Kopenhagen zu studieren ist ein Luxus. Bezahlbare Studentenwohnungen sind eine Rarität. Urban Rigger verwendet Schiffscontainer und baut schwimmende Viertel an Stadtkanälen, um bezahlbaren Wohnraum für Studenten zu schaffen. Kann die Landwirtschaft von dieser Idee profitieren? Wie können wir das in unserer Branche nutzen?

Von der dänischen Firma Urban Rigger hörte ich zum ersten Mal in 2016. In einem kurzen Video präsentierte das Unternehmen damals seine erste schwimmende Plattform mit ein paar Schiffscontainern drauf. Urban Rigger 1.0 beherbergt 12 Studenten, die über ein eigenes Schlafzimmer, ein eigenes Bad und eine eigene Küche verfügen.

Folgendes gehört noch zu einer Urban Rigger:

  • 160 qm großer gemeinsamer grüner Innenhof
  • eine Badeplattform
  • ein Grillplatz
  • eine Kajaklandung
  • 65 qm große gemeinschaftliche Dachterrasse
  • 220 qm großer Keller mit einem Gemeinschaftsbereich, Waschgelegenheiten und individuellen Schließfächern für jede Wohnung => das alles befindet sich unterhalb des Meeresspiegels

Was kostet ein Zimmer auf der Urban Rigger?

Die Miete für Studenten liegt bei rund 600€ pro Monat.

Für Investoren liegen die Preise bei 955.000 DKK (rund 149.000 US-Dollar) bis 1,25 Mio DKK (rund 196.000 US-Dollar) pro Einheit, je nach Präferenz. [Quelle: Mashable]

Wie sieht eine Urban Rigger aus Schiffscontainer aus? Welche innovativen Heizungs- und Lüftungslösungen werden angewandt? Welche Rolle spielen Solar- / PV-Anlagen bei der Schaffung moderner, energieeffizienter schwimmender Häuser für Kopenhagens Studenten?

Dies und mehr erfahrt Ihr in dem nachfolgenden Videobeitrag.

Quelle: Danfoss, YouTube

Urban Rigger 2.0

Ende letzten Jahres war es dann soweit. Die neuen Urban Rigger Schiffscontainer wurden zusammengebaut und bereitgestellt.

Fünf weitere Plattformen machen das Angebot heuer perfekt. Die revolutionäre Idee führte zu einer Expansion der schwimmenden Wohnsysteme in den Kanälen der Stadt Kopenhagen. In der teueren Stadt hat die junge Generation endlich eine Alternative.

Quelle: Urban Rigger, YouTube

Schiffscontainer in der Landwirtschaft

Bezahlbare Studentenwohnungen ist eine Sache, aber wie können diese Schiffscontainer noch anderweitig eingesetzt werden?

In der Landwirtschaft kommen vielen Erntehelfer diese Container sehr bekannt vor. Sie werden nämlich als Sanitärcontainer oder auch als mobile Raum- (Unterkunft) und Bürocontainer eingesetzt.

Der Begriff Container-Farmen müsste für Urban Farming Liebhabern wie Musik in den Ohren klingen. In den USA gibt es bereits mehrere Anbieter die Farming-Container-Boxen anbieten. Das Prinzip ist bei allen gleich, d.h.:

  • Es werden Schiffscontainer verwendet.
  • Zuerst werden diese von innen isoliert.
  • Auf dem Dach wird eine PV-Anlage installiert, die den Strom für das Belüftungs-, Wasserversorgungs- und Lichtsystem liefert.
  • Die Pflanzen werden in einer Nährstofflösung eingebettet.
  • Das Wachstum findet vertikal statt (für weiterführende Infos siehe hierzu meine Beiträge zur vertikalen Landwirtschaft).
  • Die passende Dosis an LED-Licht und Wasser wird per App gesteuert.

So wird aus einem simplen Schiffscontainer, ein „smarter“ Container der Salat, Kräuter und Co. per Knopfdruck produzieren kann.

Eine interessante Umsetzung kommt von den beiden Gründern des deutschen Unternehmens ECF Farmsystems GmbH. In 2011 haben Christian Echternacht und Nicolas Leschke auf dem Gelände einer alten Malzfabrik in Berlin, einen Schiffscontainer zu einem Aquaponik-System umgebaut.

Das Aquaponik-Farmsystem funktioniert wie folgt:

  • Im Container befindet sich eine Art Aquarium für Fische (z.B. Barsche).
  • Auf dem Dach des Containers, wird das Gewächshaus platziert (z.B. Basilikum).

VORTEIL Geschlossener Wasserkreislauf: Die Ausscheidungen der Fische im Container werden als Dünger für das Gewächshaus verwendet. Die Pflanzen auf dem Dach, dienen als Kläranlage für das Wasser.

Quelle: Der Spiegel, YouTube

Mobile, nachhaltige Aquaponik- / Container-Farmen für die Stadtbewohner

Immer mehr Menschen ziehen in die Städte und ein Verzicht auf frische, nachhaltig produzierte Lebensmittel kommt für sie nicht in Frage. Um diese Stadtbewohner zu versorgen, spielen derartige mobile Container-Farmen bzw. Farm-Boxen eine wichtige Rolle. Denn sie sind platzsparend, unabhängig von Witterungseinflüssen und bieten „regional“ angebautes frisches Gemüse und evtl. auch Fische an. Kurze Transportwege sind ein weiterer Vorteil.

Wie bereits in meinem Beitrag „Mega Cities bedeutet mega Versorgungsprobleme“ erwähnt, können wir mit Vertical Farming und / oder Urban Farming keine Stadt komplett versorgen.

Diese Schiffscontainer und auch kleinere Containereinheiten die z.B. im eigenen Garten platziert werden können, sind interessante Stadtfarm-Alternativen, die eine kleine Entlastung in die oft sehr angespannte und äußerst komplexe Versorgungssituation vor Ort bringen können.

Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren ein paar tolle neue Optionen für unsere Mitbürgern aus den Städten finden werden. Solange wir alle kreativ bleiben, an innovativen Lösungen tüfteln und bereit sind von anderen Branchen zu lernen, sehe ich nichts was uns im Weg stehen kann.

Der Einsatz von Schiffscontainer in der Landwirtschaft – Top oder Flop? Was glaubt Ihr?

Image: hectorgalarza / Pixabay.com

Direktvermarktung Studie belegt Trend

Direktvermarktung: Studien belegen den Trend

Eine aktuelle BMEL-Studie belegt das was innovative Landwirte schon länger wissen und geschickt umsetzen: immer mehr Betriebe switchen auf Direktvermarktung. Der Trend wird zu einer relevanten Überlebensalternative. Food-Coops, Hofläden, Verkaufsautomaten und Co. – sind spannende Optionen sowohl für konventionelle Betriebe als auch für Bio-Höfe.

Kein Zwischenhändler auf dieser Welt, egal wie smart und informiert dieser sein mag, kennt unsere Produkte und die dahinterliegenden Prozesse besser als wir Landwirte. Gleichzeitig, können Supermärkte und ihre Angestellten, trotz aller gesammelten und von Marktforschungsunternehmen eingekauften Daten, auf Kundenwünsche nicht besser reagieren als wir.

Wir sind diejenigen, die die harten Kundenfragen ohne Augenzucken direkt beantworten können. Bei uns liegt die Macht, wenn es darum geht, unsere Prozesse zu optimieren, um dadurch effizienter zu werden. Auch der Bereich Kreativität und das Austesten neuer Varianten wie z.B. Sanddorn oder wie in meinem konkreten Fall, Aroniabeeren anpflanzen, liegt in unserer Hand.

Klar tut sich der eine oder andere Landwirt mit Veränderungen schwer, aber uns bleibt in dieser schnelllebigen und teils absolut verrückten Welt nichts anderes übrig als uns anzupassen und sogar noch besser, Trends vorzugeben. Diejenigen, die das nicht schaffen, werden früher oder später ihre Betriebe schliessen müssen.

Es hängt so viel von unserer Denkweise ab.

Wir können rebellieren, auf die Strassen gehen, um etwas an den externen Faktoren zu ändern aber letzten Endes entscheidet sich der Krieg in unserem Kopf. Regeln, Gesetze, Politiker, Steuern usw. wird es immer geben. Die Mächtigen dieser Welt sind sehr kreativ und werden sich immer neue Tricks einfallen lassen. Wir müssen aber cleverer, schneller, flexibler und anpassungsfähiger sein als diese „Grüppchen“. Deshalb rückt auch das Thema Direktvermarktung vermehrt in den Vordergrund und beschäftigt immer mehr landwirtschaftliche Betriebe.

Direktvermarktung als zusätzliches Einkommensstandbein

Ein paar Eckdaten zur Studie „Innodirekt“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL):

  • Titel der Studie: „Neue und innovative Formen der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte – Analyse und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen“
  • Projektlaufzeit: 1. Dezember 2017 bis 30. Januar 2020
  • Zuwendungsempfänger: ECOZEPT GbR, Freising
  • Durchgeführt im Rahmen des Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)
  • Befragte: 200 ökologisch und konventionell wirtschaftende Landwirte mit Direktvermarktung, 40 Experten und 670 Kunden
  • Analyse: 10 Leuchtturmprojekte in drei Ländern

Die 288-seitige Studie und der Abschlussbericht sind auf Orgprints.org frei abrufbar. Darin sind u.a. auch ein paar wertvolle Handlungstipps zum Ausbaupotenzial der Direktvermarktung enthalten.

Bevor wir auf das eingehen was wirklich zählt, nämlich konkrete Tipps und Handlungsempfhlungen, anbei noch zwei Zahlen die uns die Studie verrät:

  • 47% der befragten konventionellen Betriebe wollen ihre Direktvermarktungstätigkeiten ausbauen
  • 70% der befragten Bio-Höfe setzen in den kommenden Jahren verstärkt auf Direktvermarktung

Kommen wir nun zu den konkreten Tipps.

Welche Formen der Direktvermarktung sind vielversprechend?

FOOD-COOPS

Kooperationen und Partnerschaften werden zukünftig eine extrem wichtige Rolle spielen. Hierbei muss man sowohl vertikal als auch horizontal denken, d.h. Kooperationen innerhalb der Landwirtschaft und des Ernährungssektors (z.B. mit dem Lebensmittelhandwerk, Viehzüchtern oder Winzer) aber auch überbetriebliche Partnerschaften mit Branchen außerhalb des Agrar- und Ernährungssektors (z.B. mit Tourismusanbietern, Bildungsträgern oder Pflegeeinrichtungen).

Einerseits geht es um Sortimentserweiterung, um dadurch eine größere Markt- / Kundenabdeckung zu erzielen und andererseits, auch darum Synergien z.B. mit anderen Abteilungen zu nutzen.

„Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.“

— Friedrich von Schiller

POWER KOMBO OFFLINE-ONLINE

In Krisenzeiten bewährt sich diese Strategie am besten: fällt Offline weg, können wir auf Online umstellen; vorausgesetzt wir sind auf Beiden präsent.

Nichts spricht gegen eine Kombination zwischen analoger Direktvermarktung quasi mit „Live“-Kundenkontakt und der digitalen Vermarktung. Im zweiten Fall können Chatbots die Kommunikation starten, um anschließend auf z.B. Skype-Anfragen oder Zoom-Meetings auszuweichen.

E-Commerce Webseiten mit integrierten Shopping Carts, Online-Bestellformularen und Payment-Methoden leisten wahre Wunder. Wer noch etwas Kleingeld hat, um in eine App zu investieren, kann zusätzlich eine weitere Onlinedistributionsplattform aktivieren.

Wichtig hierbei: die App kann selbstverständlich auch durch eine Food-Coop finanziert werden. Immer integriert denken und Synergien nutzen.

24 / 7

Wir leben in der Amazon- bzw. SOFORT-Gesellschaft. Die Menschen wollen alles sofort haben. Wie lange es gedauert hat, um eine Marke aufzubauen oder wieviel Arbeit dahinter steckt, um frisches Gemüse in den Laden zu bringen, interessiert kaum jemanden. Mit einem Klick muss alles funktionieren und wenn nicht, dann regnet es nur so mit negativen Kundenrezessionen. Wir leben in einer verrückten Welt.

Verfügbarkeit rund um die Uhr – 24 Stunden, 7 Tage lang – so die Nachfrage.

Zu den Angebotsalternativen in punkto Direktvermarktung zählen u.a. Verkaufsautomaten, Selbstpflückfelder oder Vertrauenskassen.

VERTRIEBSKANÄLE MIXEN

Wer mehrere unterschiedliche Vertriebskanäle aktivieren kann, der sollte diese Chance sehr gezielt nutzen.

Beispiele von Vertriebskanälen: Hofläden, Verkaufsautomaten, Marktschwärmereien, Drive-Ins, E-Commerce Plattformen, Apps etc.

Direktvermarktung – Mehrwert für unsere Kunden, Erlöse für Landwirte

Regionalität, Bio, Frische, Exklusivität, Authentizität, Glaubwürdigkeit … es handelt sich hierbei um viel mehr als nur ein paar Schlagwörter.

Die Studie belegt, dass Direktvermarktung bei Ökobetrieben eine weitaus höhere Bedeutung hat, als bei konventionellen Betrieben. Die Kunden von heute legen einen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit – egal ob Bio oder konventionell, und die meisten von ihnen sind bereit das entsprechend zu honorieren.

Fällt der Zwischenhändler weg, dann können Landwirte endlich einen fairen und ehrlichen Preis verlangen, d.h. sie haben endlich die Gelegenheit die realen Produktionskosten in den Verkaufspreis zu integrieren. Der ganze Verwaltungsapparat und die unendlichen Zwischenstellen fallen weg; der Erzeuger kann nun mit dem Kunden direkt kommunizieren. Win-Win.

Ehrliche Produkte mit einer nachvollziehbaren Herkunft zu fairen Preisen – das ist ein absoluter Turbobooster in punkto Kundenbindung. Diejenigen die in ländlichen Regionen leben und über eine größere Sortimentsbreite verfügen, können die „schlechte“ Infrastruktur zu ihren Gunsten nutzen und ihre Produkte im Rahmen eines One-Stopp-Shops entsprechend präsentieren.

Die oben aufgeführten Wege, Tipps und Methoden sind nicht als absolut zu betrachten; hybride Strategien können durchaus magische Kräfte entwickeln. Die Power liegt in der Mischung.

Zuletzt noch ein Hinweis zum Lieferservice, ein Aspekt der in der obigen Studie nicht ausführlich erläutert wurde. In der Zeit von Uber Eats, Panda und Glovo lassen sich mit etwas Kreativität auch für z.B. Obst- und Gemüseanbauer tolle neue Lieferkonzepte auf die Beine stellen.

Direktvermarktung ist eine heiße Sache. Das wissen die Supermärkte und Discounter nur allzu gut. Die kommenden Jahre werden den Weg frei machen für neue Wettbewerbsfelder. Seid Ihr dafür gewappnet?

Foto: Alexas_Fotos / Pixabay.com

Mega Cities bedeutet mega Versorgungsprobleme

Mega Cities bedeutet mega Versorgungsprobleme

Die Welt steht kopfüber. Kein gesunder Menschenverstand weit und breit. Viele Supermarktregale sind leer und die Einwohner großer Städte erwachen langsam aber sicher zur Realität. Versorgungsprobleme sind zu erwarten.

Wir stehen derzeit vor riesen Herausforderungen. Über die Schattenseiten der Urbanisierung und Globalisierung in punkto Lebensmittelversorgung wurde zwar diskutiert aber getan wurde vielzu wenig. Seit Jahren warnen Industrieexperten, Forscher und auch wir aus der Landwirtschaft, dass die Konzepte nicht nachhaltig sind und das System langfristig so nicht funktionieren kann.

Alles nur noch über Großkonzerne und „big investment money“ abwickeln zu lassen, hat die Situation nur noch verschärft. Wozu Regionalität, Tradition und Kultur beachten, wenn wir alles über einen Haufen kehren können? Falsche Denkweise; die Konsequenzen spüren wir in Krisensituationen wie heuer besonders stark.

Jetzt stehen vor allem die ‚Big City‘ Bürger vor leeren Regalen und die Fragen mehren sind. Wieso haben wir das zugelassen, dass wir so abhängig werden? Einen Vorgeschmack gab es schon mal, u.z. als der Vulkan in Island ausbrach und u.a. der Flugverkehr (auch Cargo) eingestellt wurde. Die ersten beiden Wochen waren noch OK aber in der dritten Woche standen mehr und mehr Regale leer.

London, New York, Los Angeles, Sydney, Paris, Berlin – Wie wollen wir die teils über 10. Mio Einwohner großen Städte versorgen?

In kritischen Zeiten (wie jetzt gerade) müssen sich z.B. Londoner auf Mengeneinschränkungen einlassen. So darf man derzeit in einigen Supermarktfilialen nicht mehr als 2 Packungen Nudeln / Reis kaufen. Es ist sogar von Coupons die Rede, die einem erlauben sollen nur für einen bestimmten Betrag Lebensmitteln zu kaufen. Die Einführung von Lebensmittelrationen ist in den kommenden Tagen auch denkbar.

Wieso wurden die innovativen Lösungsansätze Vertical Farming und Underground Farming nicht angenommen?

Nicht alle Großstädte haben in punkto Versorgung so eine tolle Lage wie z.B. Wien oder München. Es gibt jede Menge landwirtschaftliche Betriebe in der Nähe, die einerseits neben den globalen Playern am Markt agieren und andererseits mit ihrer regionalen Ware schnell vor Ort sein können. Hinzu kommt, dass die beiden Städte im Vergleich zu den Mega Cities London oder New York recht „klein“ sind.

Ich habe hier auf Agrarbetrieb des Öfteren über das Thema vertikale Landwirtschaft geschrieben und u.a. auch Erfolgskonzepte aus Asien präsentiert, wo in dieser Richtung sehr viel getan wird. Berichtet habe ich auch über den in 33 Meter tiefen Weltkriegsbunker der von zwei britischen Unternehmer dazu verwendet wird, um die Londoner Supermärkte Marks und Spencer, Whole Foods oder Ocado mit z.B. Salat zu versorgen.

Wenn Ihr mehr dazu erfahren wollt, empfehle ich Euch folgende Beiträge:

Versorgungsprobleme in Großstädten waren vorprogrammiert. Selbstverständlich potenziert die aktuelle Situation die gesamte Thematik um das Mehrfache.

„In the age of information, ignorance is a choice.“

— Donny Miller

Versorgungsprobleme proaktiv angehen

Offensichtlich sind Hochhäuser und Luftschutzbunker nicht DIE Lösung für dieses komplexe Problem; aber sie sind schonmal zwei bewährte Alternativen die funktionieren und die Situation vor Ort in punkto Lieferung von Salate, Kräuter & Kleingemüse ein bisschen entschärfen.

In Zukunft erwarte ich ein paar interessante Lösungsansätze aus dem Bereich der 3D-Printer, die in der Hydroponik großartig eingesetzt werden können (siehe hierzu meinen Beitrag zu Hydrokulturen).

Quelle: The B1M, YouTube

Bei „Grünzeug“, was wenig Gewicht hat, sind diese Konzepte Klasse. Aber was ist mit denjenigen die auf Fleisch und Fisch nicht verzichten möchten? Auch auf diese Frage versuchen Viehzüchter zusammen mit Forscher und Experten, eine passable Lösung zu finden. So steht derzeit eine sogenannte schwimmende Farm am Hafen der niederländischen Stadt Rotterdam. Die zweistöckige 1.200 qm große Plattform bietet Platz für 40 Kühe. Derzeit leben 32 Tiere der Rinderrasse Montbeliard auf der Milchviehfarm.

Wenn der Begriff ’schwimmende Fischfarmen‘ fällt, dann denken die meisten von uns direkt an Vietnam, Malaysia, Indonesien & Co. Jedoch, pimpt man diese Fischfarmen mit ‚High-Tech‘ auf, dann könnten sie auch in der nächsten Umgebung der Mega Cities Sydney, New York oder Los Angeles angedockt werden.

Zu den Vorteilen der oben aufgeführten Methoden zählen u.a. kurze Lieferwege, weniger Umweltbelastung, Produktion und Versorgung direkt vor Ort, mehr Unabhängigkeit. Ein großer Nachteil dieser Konzepte ist sicherlich die Tatsache, dass dies eher was für die Big Player ist, die sich die entsprechenden Genehmigungen, Technologien und vor allem Mieten leisten können.

Krise hin oder her, es wird in den kommenden Jahren auch mit der traditionallen „horizontalen“ Landwirtschaft nicht einfacher. Die Anzahl der Familienbetriebe sinkt (in 2016 gab es nur noch 244.000 Einzelunternehmen; in 2010 waren es 273.000), dafür steigt die Zahl der Personengesellschaften (von 21.000 in 2010 auf 26.000 in 2016). Strukturwandel, Digitalisierung, Preisverfall, Gesellschaftswandel, Bevölkerungswachstum, Landflucht…. Das sind nur einige der Themen die auf uns zupreschen.

Jammern bringt nichts. Auf die Regierung warten, bringt noch weniger. Wir müssen es selbst anpacken, kreativ sein, uns austauschen und zusammen neue Konzepte entwickeln. Nur so kommen wir weiter. Nur das wird uns erlauben pragmatische Lösungen für die Versorgungsprobleme der Zukunft zu finden.