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Kohle für einen fruchtbaren Boden und eine gute Ernte

Erträge steigern und dabei zum Klimaschutz beitragen, eine jahrtausende alte Methode verspricht beides mit Leichtigkeit zu bewältigen. Die Landwirtschaft entdeckt Kohle als wertvollen Bodenhilfsstoff und Düngerersatz.

Aus erhitzter Biomasse erzeugte Kohle ist effektiver als herkömmlicher Kompost oder Tierdung, um die Fruchtbarkeit von Böden zu steigern.

Doch bevor wir uns näher anschauen, was hinter diesem revolutionären Ansatz steckt, kommen wir erstmal zur einem Beschluss des Bundesrates, der für viele von uns von Interesse sein wird:

Die Änderung der Regelung zur Umwandlung von Grünland

Am vergangenen Freitag passierte eine Novelle zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes den Bundesrat.

Mit der Novelle gelten in Deutschland beim Greening zukünftig Regelungen, die der strengeren Auslegung der Europäischen Kommission entgegenstehen. 

Nach ihrem Leitfaden liegt für die EU-Kommission eine Umwandlung auch dann vor, wenn eine Dauergrünfläche, bspw. aufgrund von natürlicher Sukzession, Aufforstung oder Bebauung der Fläche, landwirtschaftlich nicht mehr genutzt wird.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat seiner Meinung nach mit der Novelle im Endeffekt den Zustand hergestellt, der ursprünglich mit dem Erlass des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes angestrebt wurdet: 

Was hat sich geändert?

  1. Auf Antrag wird die Einstufung von Dauergrünland als umweltsensibel aufgehoben, wenn das Land eine nichtlandwirtschaftliche Fläche umgewandelt werden soll.
  2. Zudem sind Landwirte zukünftig nicht mehr zur Neuanlage von Dauergrünland verpflichtet, um die Genehmigung zur Umwandlung von anderem als umweltsensiblen Dauergrünland in eine nichtlandwirtschaftliche Fläche zu erhalten.

Kommen wir aber nun zur Frage, die uns alle interessiert: wie lässt sich der Ertrag meines Bodens steigern? 

Kohle – neues altes Wundermittel?

Auf der Suche nach alternativen, erfolgreichen Mitteln seine Böden ertragreicher zu gestalten, ist so manch Landwirt bereits auf die Kohle gestoßen, genauer gesagt, Pflanzenkohle bzw. Biokohle.

Weltweit laufen zahlreiche Studien, um das Potenzial von Kohle in der Landwirtschaft zu erforschen.

Es besteht die Hoffnung, eine umweltfreundliche Alternative zu Dünger gefunden zu haben, die insbesondere in Entwicklungsregionen wie in Afrika den Landwirten bessere Bodenbedingungen bescheren.

Jetzt könnt Ihr Euch denken: ist ja schön und gut, aber meine Felder sind in Deutschland und nicht Afrika. Welche Vorteil kann mir der Einsatz von Kohle in meiner Landwirschaft bringen?

Seht selber, wie der Einsatz von Kohle in unserer heimischen Landwirtschaft aussehen kann: 

Fruchtbare Böden: Pflanzenkohle aus der Karbonisierungsanlage

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Ihr seht, der Einsatz von Kohle ist vielfältig und vielversprechend, aber läuft nicht ganz ohne den Kampf gegen manche bürokratische Behörden ab.

Aber wie heißt es so schön: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und der Kampf für Kohle schein sich auszuzahlen:

Stärken von Biokohle in der Landwirtschaft

Aufgrund seiner chemisch-physikalischen Eigenschaften kann der Einsatz von Biokohle

  • die Speicherfähigkeit des Bodens für Wasser erhöhen
  • den Nährstoffgehalt des Bodens verbessern
  • langfristig zu einer Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit führen.

In experimentiellen Untersuchungen, konnte aufgezeigt werden, das Pflanzen, die in einem Topf mit Erde und Biokohle angepflanzt wurden, besser gedeihen.

Und weitere große Vorteile von Biokohle sind:

  • Sie ist langlebiger und verrottet nicht so schnelll wie Kompost
  • Sie ist im Gegensatz zu Dünger nicht giftig.
  • Sie hat positivie Auswirkungen auf die mikrobielle Aktivität im Boden.
  • Sie kann giftige Stoffe, etwa Schwermetalle, binden und somit verhindern, dass diese in die Pflanze gelangen.

Herausforderungen beim Einsatz von Biokohle

Zunächst einmal gibt es nicht „DIE“ Kohle. In der Herstellung von Kohle spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle.

Welche Biomasse wurde als Ausgangsstoff verwendet? Bei welchen Temperaturen und mit welcher Geschwindigkeit wurde die Herstellung der Pflanzenkohle vollzogen?

Unterschiedliche Biokohlen haben unterschiedliche Stärken. Hier sind die Forscher noch fleißig dabei, die Stärken von Kohle in der Landwirtschaft zu testen.

Wissenschaftler in der ganzen Welt sind am studieren der Wirkungen und einige Studien deuten durchaus auch darauf hin, dass die Erträge nach dem Einsatz abgenommen haben.

Interessant wird der Einsatz von Kohle vor dem Hintergrund des Klima- und Umweltschutzes. Hier besteht jedoch die Herausforderung, eine Balance zu bewahren.

Und nicht durch den Herstellungprozess größere Mengen an CO2 wiederum zu produzieren oder gar eine Industrie zu schaffen, die die Abholzung der Wälder zu beschleunigen vermag.

Wie steht es mit Euch – habt Ihr mit Erfahrungen mit Kohle als Dünger sammeln können?  

Wochenmarkt Marketing

Erfolg auf dem Wochenmarkt

Der Kauf von Lebensmitteln ist Vertrauenssache. Und Einkaufen beim Erzeuger ist im Trend. Jeder neue Lebensmittelskandal bringt Erzeugern, die Ihre Produkte auf dem Wochenmarkt oder Bauernmarkt, im Hofladen oder am Straßenstand anbieten, einen Wachstumsschub.

Die Käufer auf Wochenmärkten und Co. schätzen den persönlichen Kontakt zum landwirtschaftlichen Erzeuger und die Qualität der Produkte. Auf dem Wochenmarkt muss nicht dem Gedrucktem auf der Verpackung geglaubt werden.

Man kann dem Erzeuger direkt Fragen zur Herstellung und Herkunft stellen. Und man kann die Menge kaufen, die man wirklich braucht. Für den Landwirt kann diese Form der Direktvermarktung eine lukrative Einkommensquelle darstellen.

Marketing auf dem Wochenmarkt

Dennoch lässt sich für Direktanbieter auf Wochenmärkten einiges von Supermärkten abschauen, insbesondere in Sachen Marketing. Ihr könnt darauf bauen, dass im Supermarkt nichts dem Zufall überlassen ist.

Jede Auslage, jede Präsentation oder Anordnung der Produkte ist bis in kleinste Details auf bestmögliche Verkaufszahlen optimiert worden.

Also wenn Ihr das nächste Mal die Gemüse- und Obstabteilung im Supermarkt durchlauft, schaut doch einfach, was Ihr Euch eventuell abschauen könnt.

Tips für die erfolgreiche  Vermarktung auf dem Wochenmarkt

Gebt Eurem Stand ein Gesicht

Der Name und ggf. das Logo Eures Standes sollten gut sichtbar sein und am besten an verschiedenen Positionen auf Eurem Stand erscheinen.

Stellt sicher, dass Euer Stand nicht einer unter vielen ist, sondern sich Eurer Name und Logo gut im Gedächtnis Eurer Kunden verankern können. Denn Ihr wollt nicht einer der vielen Stände auf dem Wochenmarkt sein.

Gerade Neukunden sollten Euch beim nächsten Besuch auf dem Wochenmarkt direkt wiedererkennen bzw. -finden.

Und wenn einer Eurer Kunden zu Hause von Freunden gefragt wird, wo er die Gurken gekauft hat, dann ist es besser für Euch, wenn der Kunde Euren Namen kennt und Euch direkt weiterempfehlen kann. Die allgemeine Antwort „auf dem Wochenmarkt“ ist bei weitem nicht ausreichend.

Schildert den Namen und Preis gut aus

Stellt sicher, dass Ihr Eure Produkte mit dem Namen und dem Preis gut sichtbar ausweist.

Viele Kunden mögen es nicht, wenn sie erst fragen müssen, wieviel etwas kostet. Mit klaren Informationen, die gut sichtbare sind, gebt Ihr Euren Kunden eine Chance, schon beim Zulaufen auf den Euren Stand zu entscheiden, was sie in welche Menge kaufen möchten. 

Gebt den Besuchern auf dem Wochenmarkt keine Chance, an Eurem Stand vorbeizulaufen, weil Ihnen das Angebot nicht direkt ins Auge sticht.

Bietet ein Erlebnis

Das Auge ist nicht nur mit, es kauft auch mit. Auch wenn es nur ein Wochenstand ist, bietet Euren Kunden ein Einkaufserlebnis. Dies ist gar nicht so schwer: legt etwa Obst und Gemüse der gleichen Farbe nicht direkt nebeneinander.

Bringt mit Gegensätzen etwas Spannung in Euren Stand: hell versus dunkel, sanft versus rau, groß versus klein…

Und bringt Atmosphäre ins Spiel: versucht etwa kaltes Plastik auszublenden, indem Ihr es mit anderen Materialien umwickelt oder abdeckt. Die Tischbeine lassen sich verdecken, indem längeres Gemüse direkt davor gestellt wird.

Ihr seht, mit kleinen Mitteln und wenig Aufwand können große Effekte erzielt werden. Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Erfolgreiches Erlebnismarketing in der Landwirtschaft

Quelle: agrarheute

Der Erfolg der Direktvermarktung hängt also nicht nur von der Qualität des Produktes ab. So wie im Fall des Stadtladens diverse Faktoren für den Erfolg verantwortlich sind, setzt sich der Erfolg Eures Standes auf dem Wochenmarkt aus mehreren kleinen Puzzleteilen zusammen.

Nach soviel Marketing gibt es nun noch Spannendes aus der Technikwelt. Ab 2017 werden 3 neue, schwere Maschinen mit jeder Menge Leistung erhältlich sein:

Die 3 Neuen von Claas

Mit seinen 3 neuen Liner-Modellen, erweitert Class seine Produktpalette im Bereich der Zweikreisel-Seitenschwader. Der Liner 1250 wird durch die Liner 1600 und 1600 Twin ersetzt. In den größeren Arbeitsbreiten wird der Liner 1700 schlagkräftig schwaden. Vor allem Betriebe mit Eigenmechanisierung dürften bei den folgenden Ausstattungsmerkmalen aufhorchen. So verfügen jetzt alle 3 Modelle über

  • eine einfache und komfortable Bedienung ohne Terminal über die Steuergeräte des Traktors
  • große Aushubhöhen von über 50 cm
  • einen sichereren Stand am Hang und auf der Straße
  • flottes Fahren bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h.

Alle Modelle verfügen nun über einen hohen Rahmen und außenliegenden Klappzylindern. Ganzer Stolz der Seitenschwader ist die innovative, gezogene kardanische Aufhängung der Kreisel. Die Einzelaufhängung jedes Kreisels und ein Kugelgelenk auf der Vorderseite ermöglichen:

  • Freie Anpassung an die Bodenkontur
  • Sehr hohe Beweglichkeit des gesamten Kreiselkörpers
  • Vermeidung von unerwünschtem Radieren der Räder bei engen Kurvenfahrten

Die weitere Ausstattung wie die dauergeschmierten, hermetisch geschlossenen Schwadlocken, die bewährten doppelt abgewinkelten Zinken oder die Transportposition von unter 4 Metern verlangen danach, sich die Modelle näher anzuschauen, was sie nicht noch alles zu bieten haben.

Es bleibt spannend in der Landwirtschaft. Ob moderne Maschinentechnik oder moderne Marketingtechniken, beide sind letztendlich enorm wichtig für den Erfolg Eurer Landwirtschaft. Welche Marketingtips könnt Ihr anderen für die Vermarktung mit auf den Weg geben?

Ackerbau Bodenbearbeitung Agrarbetrieb

Ackerbau 2016: Technik, Apps, Checklisten

Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz… Ackerbau ist sehr facettenreich. Manchmal mühsam, manchmal leicht. Oft sehr spannend, andere Mal routiniert.

In dem heutigen Blog widmen wir uns drei verschiedenen Themen die alle wiederum mehr oder weniger auf den Bereich Ackerbau zurückzuführen sind.

Die LIZ stellt ab sofort eine praktische Checkliste für Sägeräte zur Verfügung. Der theoretische Teil wird durch einen kurzen Videobeitrag aus der Praxis ergänzt, um sicherzustellen, dass die Sätechnik fit ist für die Rübenaussaat.

Danach werfen wir einen Blick auf den EU-Markt und die Entwicklungen im Bereich Geräte für den Ackerbau. Soviel schonmal vorne weg: der Branche gehts nicht gut. Die Verluste gegenüber Vorjahr liegen bei ca. 14%.

Anschließend gibts noch etwas Spannendes für alle App-Liebhaber. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat eine tolle Marketinginitiative ins Leben gerufen: ab sofort könnt Ihr Euren Hofladen, Hofcafe oder Ferienhof hier registrieren lassen. Der Vorteil: Verbraucher müssen nicht mehr ewig suchen, sie tun sich jetzt leichter, Eure Angebote zu finden bzw. einzusehen.

Checklisten funktionieren auch im Ackerbau

Checklisten… Viele können damit nichts anfangen und sträuben sich dagegen. Dabei können Checklisten einem sogar das Leben retten. Wie das denn?

Fragt doch mal Piloten die eine super hohe Verantwortung für uns Reisende tragen. Checklisten gehören zum Job. Ohne eine bestimmte Checkliste durchzugehen, startet keine Maschine. Wenn es Turbulenzen gibt, wenn es technische Probleme an Bord gibt, dann greifen Piloten & Crew immer zur bewährten Checkliste. Die gute alte Checkliste hat schon manch einem Piloten und damit auch unzähligen Passagieren an Bord das Leben gerettet.

Verlassen wir die luftige Perspektive und kehren zurück zum Boden…

Der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (kurz LIZ) hat eine Sägeräte-Checkliste entwickelt. Damit soll sichergestellt werden, dass die eingesetzten Sägeräte funktionstüchtig und einwandfrei sind.

Worauf sollte man bei dem Check besonders achten? Wie geht man bei der Überprüfung am besten vor?

Hier ein paar wertvolle Tipps von einem Landmaschinenprofi…

 

Quelle: YouTube-Video der LIZRuebenTV

Die LIZ-Checkliste könnt Ihr hier als PDF herunterladen.

Landwirte in der EU sind alles andere als kauflustig

Das Geld sitzt bei den EU-Landwirten nicht mehr ganz so locker wie die Jahre zuvor.

Laut CEMA, dem EU-Dachverband der Landmaschinenindustrie, sanken die Verkäufe von Geräten für den Ackerbau zweistellig. Das Marktvolumen in 2015 lag bei 3,09 Milliarden EUR, ein Rückgang von 14% gegenüber dem Vorjahr.

Eine Erholung ist jedoch nicht in Sicht. Der Trend soll sich auch in diesem Jahr weiter fortsetzen. Die Experten rechnen mit einer weiteren Marktreduzierung von 11%.

Für Philip Nonnenmacher, Koordinator der dazugehörigen CEMA-Produktgruppen liegen die Hauptgründe für die gesunkene Nachfrage in den „niedrigen Rohstoffpreisen und den verhältnismäßig niedrigen Einnahmen der Landwirte“.

Die aktuellen Verkaufszahlen entsprechen demnach dem Durchschnittsniveau der letzten 8 Jahre. Das Rekordjahr 2013 wird schwer zu toppen werden.

Wie sieht die Entwicklung je Gerätetyp- und -segment aus?

  • Die Nachfrage nach Bodenbearbeitungsgeräten ging um 16% zurück (Erwartungen für 2016 liegen bei einer weiteren Reduzierung um 4%)
  • Die Nachfrage nach Pflanzenschutzspritzen, Düngerstreuer und Sämaschinen ging um 12% zurück (CEMA erwartet in 2016 eine weitere Schrumpfung von bis zu 19%)

Hof-App: Bauer trifft Verbraucher

Die Kollegen aus Niedersachsen haben einen großen Vorteil gegenüber dem Rest der Republik – eine Online-Plattform auf der Hofläden, Hofcafes und verschiedene Bauernhöfe für ihre Produkte und Dienstleistungen werben können.

Dieser Service wird von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen bereitgestellt. Unter der Webseite www.service-vom-hof.de kann man sich als Basis- bzw. Premiummitglied registrieren. Der Basiseintrag ist kostenlos. Für eine Premium-Mitgliedschaft muss man im ersten Jahr 42€ zzgl. MwSt. bezahlen. In den darauffolgenden Jahren wird eine Gebühr von 32€ zzgl. MwSt. fällig.

Wie funktioniert die Hof-App und was kann sie?

Die App hilft Kunden bei der Suche des nächstgelegenen Direktvermarkters oder Bauernhofgastronomen. Einfach „Mein Standort“ im Smartphone freischalten und schon können die benachbarten Höfe angezeigt werden.

Zur Zeit stehen vier Bereiche zur Auswahl:

  1. Einkaufen & Genießen
  2. Einkehren & Feiern
  3. Erleben & Erkunden
  4. Übernachten & Erholen

Alle registrierten Bauernhöfe und Mit-Mach-Höfe werden in die oben aufgeführten Kategorien untergebracht. Die App bietet detaillierte Informationen über die jeweiligen landwirtschaftlichen Betriebe und ihre Produkte. Es gibt viele erprobte Rezepte und auch viel Wissenswertes rundum die Themen Ernährung und Kochen.

Wenn Ihr aus Niedersachsen seid und eine umfassende Marktpräsenz für Euer Betrieb wünscht, dann könnt Ihr Euch hier registrieren:

www.service-vom-hof.de

Hier könnt Ihr auch die Hof-App herunterladen.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten…

Die guten Zeiten assoziieren ganz viele mit 2013 – ein Rekordjahr wie im Bilderbuch. Die Ernte passte, die Preise passten und Geld für Investitionen war auch noch genügend da.

Seitdem hat sich vieles verändert: Russlandembargo, Wechselkursschwankungen, niedrige Preise, weniger Geld in der Tasche… Tja, wieso wundern sich dann so viele, dass es mit den landwirtschaftlichen Investionen auch den Bach herunter geht?

Eine Trendwende ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Sicht. Schlechte Zeiten „hellau“… oder doch nicht?

Fakt ist, Ackerbau ist und bleibt ein wichtiges Standbein der Landwirtschaft. RoboCop und Yoda können ihre Transformationskräfte woanders besser ausüben. Noch wurden wir verschont… wer weiss für wie lange….

Wer von Euch ist aus Niedersachsen und hat sich bei der Hof-App registriert? Seid Ihr mit der Dienstleistung zufrieden?

Bodenbearbeitung bei Agrarbetrieb mit Fendt 930 und Horsch FM

Bodenbearbeitung nach erfolgreicher Ernte

Bodenbearbeitung und Pflegearbeiten stehen auch bei Agrarbetrieb nach jeder Ernte an. Der Boden soll gelockert und eingeebnet werden. Mulchgeräte, Scheibeneggen und Messerwalzen helfen einerseits beim Zerkleinern und Einmischen von Wurzelballen und andererseits werden sie zur Schädlings- und Krankheitsreduzierung eingesetzt.

Das Ganze sieht dann wie folgt aus. In dem nachfolgenden Videobeitrag sehen Sie wie wir einen Test mit Kuhn Scheibenegge OPTIMER+ 6003 und Fendt 930 durchgeführt haben.

Bodenbearbeitung bei Agrarbetrieb

Mulchgeräte haben sich des Öfteren schon als äußerst effektiv bewährt. Je nach Bauart können diese bis zu 80-85% der Stoppeln zerkleinern. Zu den Geräten zählen Schlegelmulcher, Sichelmulcher, Schneidwalzen und Scheibeneggen. Weiterlesen