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Chlorella - Detox oder nur Hype

Chlorella – Detox oder nur Hype?

Chlorella kennen die meisten als Pulver oder in Form einer kleinen, grünen Pille die Detoxwunder bewirken soll. Was steckt dahinter? Worauf sollte man bei dieser außergewöhnlichen Alge achten? Ist das alles nur Hype oder steckt da wesentlich mehr dahinter?

Während die einen auf Chlorella und seine Schwermetallen-Detox-Eigenschaften schwören, raten andere wiederum ab. Schließlich gibt es noch Spirulina oder Gerstengrassaft sagen die einen, andere bevorzugen ihre Detoxkur mit Zeolith oder Bentonit zu starten und wenn unbedingt nötig als letztes im Trio Chlorella hinzuzufügen.

Die Meinungen auch unter den Experten könnten nicht gegensätzlicher sein. Viele Anhänger der westlichen Medizin verlassen sich auf die Wunderwirkung unserer Nieren und halten nichts von Chlorella, Spirulina und dem anderen „Grünzeug“-Hype. Bei Homeopathen und Heilpraktikern herrscht hingegen eine andere Stimmung, wobei auch hier das Thema Qualität dieser Produkte sehr kritisch betrachtet wird.

In dem heutigen Artikel werde ich keine „Schubladen“ aufmachen und die jeweiligen Fraktionen / Gruppen in diese einsortieren. Es geht nicht darum wer Recht oder Unrecht hat. Ich bin kein Heiler oder Guru, deshalb bekommt Ihr von mir die landwirtschaftliche Perspektive von diesem sogenannten Superfood.

Was ist Chlorella?

Chlorella ist eine einzellige Mikroalge, d.h. sie gehört zu den ältesten Organismen der Erde. Die winzigen Süßwasseralgen sind 2-3 Mrd. Jahre alt und weisen eine große Artenvielfalt auf. Bis heute sind rund 4.000 verschiedene Chlorella-Arten weltweit erfasst worden.

Was macht diese kleine Alge, die nur unter dem Mikroskop zu erkennen ist, so besonders?

  • Chlorella ist berühmt für ihre rasante Zellteilung.
  • Sie bindet Gifte und Schadstoffe in ihre äußere Hülle.
  • Sie mobilisiert die Toxine und Schadstoffe die wir im Körper angesammelt haben, bindet diese und entsorgt sie über den Darm.
  • In diesem Zusammenhang entlastet der grüne Winzling damit unsere Nieren.
  • Es beinhaltet wichtige Nährstoffe, Mineralien und Vitamine für unsere Zellgesundheit, nämlich Chlorophyll, Magnesium, Eisen, Kalium, Folsäure, B-Vitamine, Vitamin A, C, D, E und K.

Wie viel über Chlorella erforscht oder nicht erforscht wurde, zeigt uns die Anzahl der auf PubMed veröffentlichten Studien. Derzeit erscheinen in der bekanntesten Medizinbibliothek der Welt knapp 7.400 Studien über Chlorella.

Quelle: Selbstheilung-Online, YouTube

Züchtung, Ernte & Co. – Wie kommen wir zu dem Fertigprodukt?

Kommen wir zu dem aus landwirtschaftlicher Sicht wichtigstem Punkt – die Züchtung bzw. Herstellung.

Wenn hier etwas schief läuft, wenn die Mikroalge bereits am Anfang des Prozesses Toxinen, Schadstoffen und Co. ausgesetzt ist, dann wird sich das auch im Endprodukt reflektieren. Dass dies später beim Verzehr zu Schaden beim Mensch und Tier führen kann, dürfte es keinen wundern.

Hygiene, Top Luft- und Wasserqualität bei der Produktion sind das „A“ und „O“. Denn genauso wie diese Alge in unserem Körper wirkt, genauso agiert sie auch „an der frischen Luft“, d.h. sie bindet Chemikalien, Schwermetalle und andere Gifte direkt bei der Produktion.

Bio ist zwar schön und gut aber wenn das Fertigprodukt eine hohe Belastung an Schwermetallen aufweist, dann nutzt einem das Bio-Siegel herzlich wenig.

Wie erhält man also Top Qualität und eine maximale Nährstoffdichte?

=> Die Züchtung sollte in flachen, offenen Becken unter direkter Sonnenanstrahlung erfolgen.

=> Das Wasser in den Becken sollte immer sauber sein (Süßwasser versteht sich).

=> Das Klima sollte mild sein.

=> Die Becken sollten in einer Gegend mit frischer Luft platziert sein (am besten weit weg von großen Industrien oder Mega Cities).

ODER

=> Man verlagert den gesamten Züchtungs- und Herstellungsprozess ins Labor.

Chlorella aus Asien oder lieber aus Deutschland?

Spaziert man in ein Reformhaus rein und untersucht die Detoxprodukte im Regal oder auf dem Display etwas näher, dann wird Euch recht schnell folgendes auffallen:

Unzählige Chlorella-Produkte stammen aus Asien; schwerpunktmäßig aus China und Japan. Aber es gibt auch ein paar Familienunternehmen und bekannte Marken aus Deutschland, die sich auf die Chlorella-Herstellung im Labor spezialisiert haben.

Für welches Produkt Ihr Euch letztendlich entscheidet, ist Euch völlig überlassen. Sammelt ausgiebige Informationen über den Hersteller und das angebotene Produkt. Stellt sicher, dass das Chlorella-Pulver bzw. die kleinen, dunkelgrünen Pillen vorher im Labor auf Toxine, Schadstoffe und Radioaktivität getestet worden sind.

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, seinen Körper und Geist fit hält, genügend Schlaf bekommt und sich vom alltäglichen Stress nicht völlig überwältigen lässt, der braucht nicht jedem Trend und Hype folgen und sich mit irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln vollstopfen.

Setzt Euch mit den Superfoods-Themen kritisch auseinander und hört auf Euren Körper. Wer sich mit Cola und Fast Food über Wasser hält wird mit den besten Superfoods der Welt nicht viel Positives bewirken können. Ein ganzheitliches Konzept muss her.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Chlorella gesammelt?

Bildquelle: Foto von Ben Kerckx auf Pixabay 

Chlorophyll - Lust auf grünes Blut

Chlorophyll – Lust auf grünes Blut?

Der Hype um das grüne Pflanzenblut Chlorophyll nimmt kein Ende. Während die einen das winzige Salatblättchen sofort aus ihrem Burger schmeissen, haben andere oft durch Leid und Not getrieben, gelernt, die ursprüngliche Pflanzenkost zu schätzen. Man muss ja nicht sofort zum Vegetarier oder Veganer „mutieren“, um gesund zu sein, aber die grüne Pflanzenenergie sollte eine ordentliche Portion Respekt erhalten.

Was ist Chlorophyll?

Chlorophyll ist ein Pflanzenstoff. Es handelt sich hierbei um einen natürlichen grünen Farbstoff, der Pflanzen und Algen grün färbt.

Für die Pflanzenwelt ist Chlorophyll überlebensnotwendig. Ohne Chlorophyll gibt es keine Photosynthese, kein Wachstum, keine Blätter, Blüten und Früchte. Die Rolle des Chlorophylls besteht darin, Sonnenlicht aufzunehmen und diese Lichtenergie innerhalb der Pflanze weiter zu leiten.

Warum ist es für uns Menschen lebenswichtig?

Mehr als 40.000 veröffentlichte Studien auf PubMed bestätigen die positive Wirkung von Chlorophyll u.a. auch für die menschliche Gesundheit:

  • Es unterstützt bei der Entgiftung von Schimmelpilzen (Aflatoxine) und Schwermetallen (z.B. Cadmium) die zu Krebs führen können.
  • Es schützt die Leber und den Darm nicht zuletzt auch aufgrund seiner Entgiftungsfunktion.
  • Wirkt krebsfeindlich, insbesondere bei Leberkrebs – siehe Studie auf PubMed
  • Aufgrund seiner entzündungshemmender Wirkung wird es oft bei chronisch entzündlichen Krankheiten eingesetzt.
  • Es unterstützt die Wundheilung.
  • Hilft bei Hautproblemen und Akne.
  • Wirkt antiviral (z.B. bei Enteroviren) – siehe entsprechende Studie auf PubMed
  • Absorbiert schlechte Körper-, Urin- und Stuhlgerüche.
  • Unterstützt die Blutbildung – siehe hierzu die in 1936 veröffentlichte Studie von A. Patek in JAMA International Medicine auf Semantic Scholar

Weiter geht’s mit einem kurzen Pep Talk über das grüne Blut vom renommierten Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Gründer der „Akademie für menschliche Medizin“.

Quelle: Akademie für menschliche Medizin, YouTube

Welche Lebensmitteln enthalten Chlorophyll?

Grünes, rohes Gemüse in Form von z.B. Salat, Kaltsuppen oder grünen Smoothies liefert das meiste Chlorophyll. Generell gilt, je dunkelgrüner das Lebensmittel ist, umso mehr Chlorophyll enthält es.

  • Tiefgrünes / grünes Gemüse: Spinat, Staudensellerie, Brokkoli, Grünkohl, Grüne Bohnen, Eisbergsalat, Rosenkohl
  • Kräuter: Petersilie, Dill, Schnittlauch, Basilikum, Kresse, Brennessel
  • Wildgemüse / Wildkräuter: Löwenzahn, Wegerich, Sauerampfer
  • Gräser: Gerstengras, Weizengras
  • Algen: Spirulina, Cholerlla (Achtung auf Schwermetalle!)

Keine Lust auf ein grünes Salat aus den oben aufgeführten Zutaten? Kein Problem; eine leckere Kaltsuppe (Gazpacho) oder ein grüner Smoothie mit ein bisschen Avocado und Limette verfeinert, liefert auch das nötige Chlorophyll-Power für den Tag.

GUT ZU WISSEN

Chlorophyll (sowohl die natürliche als auch die synthetische Variante) sind nicht hitzebeständig! Rohes, grünes Tiefkühlgemüse ist OK weil Chlorophyll das Einfrieren nahezu schadlos übersteht. Beim Pulver sollte darauf geachtet werden, dass dieser gefriergetrocknet, also ohne Hitzeeinwirkung hergestellt wurde (am besten beim Hersteller nachfragen).

Wem die ganze Gemüse-Schlepperei aus dem Supermarkt inklusive Zubereitung zu viel des Guten ist, kann selbstverständlich auch auf hochwertige Chlorophyll-Präparate in Pulver-, Tabletten-, Dragees- oder Tropfenform zurückgreifen.

Folgende Beiträge von mir zu diesem Thema könnten Euch eventuell auch interessieren:

Grünes Blut für mehr Vitalität, Energie und Power

Fakt ist, wir brauchen Pflanzen und Sonnenlicht um zu überleben. Die Entscheidung ob sich jemand zu 100% aus Pflanzen ernähren möchte, seinen Ernährungsplan schwerpunktmässig auf Gemüse und Co. basiert oder lieber auf Fleisch setzt, ist jedem überlassen.

Eins muss ich jedoch gestehen: Jedes mal wenn ich einem sich gesund ernährenden Vegetarier begegne (dessen Menü nicht aus Chips, Cola und Gummibärchen besteht), der zusätzlich auch noch an der Steigerung seiner mentalen Fähigkeiten arbeitet, bin ich positiv von seinem Energielevel überrascht. Die Combo ist unschlagbar und das Grünzeug in seinem Ernährungsplan ist sicherlich ein großer Hebel für die Vitalität.

Wenn sowohl die alten Griechen als auch die Samurai-Krieger Chlorophyll zu deren sogenannten Lifehacks zählten, dann wäre es fatal wenn wir heute die positiven Eigenschaften dieser grünen Pflanzenenergie ignorieren würden.

Bildquelle: Foto von marijana1 auf Pixabay

Green Food - unsexy aber super gesund

Green Food – unsexy, dafür aber super gesund

Grünzeug erlangt bei vielen den Status von Schnitzel mit Pommes oder Kaiserschmarrn mit Puderzucker erst wenn sie richtig erkrankt sind. Leider kommt dieser Switch für einige vielzu spät, dabei ist Green Food eine Top Quelle für Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und vor allem Chlorophyll.

Unzählige wissenschaftliche Studien belegen die heilende Wirkung von Löwenzahl, Brennessel, Sellerie, Basilikum, Melisse, Gerstengras, Brokkoli, Spinat und Co. und trotzdem greift der moderne Homo Sapiens zu Fast Food bzw. Junk Food. Über die eben aufgeführten Pflanzen machen wir uns nicht nur lustig, sondern betrachten diese nicht einmal als Lebensmittel.

Obwohl wir immer wieder Berichte von Menschen hören, die mit Hilfe u.a. auch von Green Foods Diabetes und andere entzündliche Krankheiten erfolgreich überwältigt haben, stopfen sich die meisten mit Würstchen, Pizza, Nudeln und Süssigkeiten voll und ignorieren die heftigen Langzeiteffekte dieser modernen Esskultur.

Wer sein Energielevel und Wohlbefinden sowie seine Leistungsfähigkeit erhöhen will, kommt an Grünzeug nicht vorbei. Der menschliche Motor, der Darm, muss entlastet werden. Green Food hilft dabei die Toxine herauszuspülen und den Stoffwechsel anzuregen. Hinzu kommt, dass viele dieser Pflanzen wertvolle Bitterstoffe enthalten, die unserer Bauchspeicheldrüse und Leber besonders gut tun.

Green Food ist unsere Urnahrung

Beeren und grünes Blattgemüse zählten zu unserer Urnahrung. Früher konnte der Mensch kiloweise Grünzeug auftreiben und essen. Gentechnik (GMO), Pestizide, Herbizide usw. waren damals kein Thema; die Böden enthielten die nötigen Mineralstoffe. So konnten unsere Vorfahren sich nicht nur satt essen, sondern auch nahezu alle Nährstoffe (auch Makronährstoffe wie Proteine, Fette und Kohlenhydrate) zu sich nehmen, die sie benötigten.

Heute wäre das undenkbar. Die meisten Menschen setzen Proteine mit Fleisch gleich, bei Omega-3-Fettsäuren denken sie an Fischkapseln und Kohlenhydrate assozzieren sie mit Pommes, Nudeln oder Pizza.

Wer hingegen darauf achtet Junk Food mit hochwertigem Grünzeug zu substituieren und seinen täglichen Green Food Verzehr erhöht, merkt recht schnell eine Verbesserung der Gesundheit.

Bevor wir auf die Vorteile von Green Food eingehen, werfen wir doch schnell einen Blick auf die Liste der dazugehörigen Gemüse und Gewächse.

  • Grüne Kulturgemüse: Salate, Spinat, Sellerieblätter, Rucola, Sprossen
  • Gartenkräuter: Petersilie, Dill, Basilikum, Melisse, Oregano, Koriander
  • Wildpflanzen: Löwenzahn, Brennessel, Klee, Bärlauch, Moringa, Weisser Gänsefuss, Wegerichblätter, Senfblätter, Wilder Wein, Wildes Stiefmütterchen
  • Kreuzblütlergewächse: Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl, Weisskohl, Rotkohl, Rosenkohl, Radieschen, Rettich, Meerrettich
  • Gräser: Gerstengras, Dinkelgras
  • Algen: Spirulina, Chlorella, AFA
  • usw.

Das ist ein kleiner Einblick in die Kategorie „Grünzeug“. Es gibt jede Menge tolle Bücher die mehrere hundert Seiten teilweise nur einem einzigen Kräutertyp gewidmet haben. Diejenigen von Euch die hier tiefer in die Materie einsteigen möchten, werden sich vom Literaturangebot eher überfordert als unterversorgt fühlen.

Vorteile von Green Food

Die grünen Superfoods die wir z.B. auch als Smoothie geniessen können, verfügen über unschlagbare sekundäre Pflanzenstoffe und liefern zudem in gut resorbierbarer Form wichtige Mengen von Calcium, Magnesium, Eisen, Folsäure, Vitamin C, Vitamin K und Beta-Carotin.

Grünzeug mag zwar unsexy sein, dafür aber bietet diese uns abwechslungsreiche, schmackhafte und vitalstoffreiche Mahlzeiten. Zu den heilenden Wirkungen von grünem Blattgemüse zählen u.a.:

  • Anti-Krebs Wirkung und Tumorprävention
  • Entgiftung des Körpers und Aufbau der Darmflora
  • Entgiftung und Funktionsverbesserung der Leber, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase und Nieren
  • Verhindert Diabetes
  • Linderung von Depressionen und Schutz vor Demenz
  • Vorbeugung von Entzündungen und Reduktion von oxidativem Stress
  • Anregung der Blutbildung durch Versorgung mit Eisen, Folsäure und Magnesium
  • Verbesserung des Blutkreislaufs
  • Stärkung des Immunsystems

Um die oben aufgeführten Aussagen mit Fakten zu hinterlegen, führe ich an dieser Stelle folgende Quellen auf…

WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN

Veröffentlichungen zu „green vegetables“ und „Microgreens“ auf der medizinischen Webseite PubMed / https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=microgreens.

„Foods that fight cancer“ laut American Institute for Cancer Research

„What are the benefits of chlorophyll?“ in Medical News Today

„Fruit and vegetable intake and incidence of type 2 diabetes mellitus: systematic review and meta-analysis“, Patrice Carter et al, BMJ, August 2010.

„Green leafy vegetables reduce diabetes risk, study finds“ in Science Daily, August 2010.

Red Superfood von FrankenAronia

Ich kann Euch an dieser Stelle kein Green Food direkt von meinem Hof anbieten, dafür aber ein Red Superfood, nämlich die Gesundheitsbeere Aronia.

Diejenigen von Euch die meine Blogs seit längerem verfolgen und lesen, wissen, dass ich neben dem traditionellen Getreideanbau ganz eifrig auch in den Bereichen Artenvielfalt (siehe hierzu mein Projekt Blumenwiesenpatenschaft) und Aronia (Frankenaronia.de) unterwegs bin.

Grün ist eine Farbe der Harmonie und des Ausgleichs. Es symbolisiert Ruhe und Erholung.

Grünes Blattgemüse beruhigt unseren Darm und füllt uns mit Leben. Ich persönlich setze diese tolle Gruppe von Superfoods mit Vitalität gleich.

Horror-Essen oder ein „Must-have“ – was bedeutet Green Food für Dich?

Bildquelle: Rohtopia, Pixabay.com