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Von Facebook abhängig - Keine gute Strategie

Von Facebook abhängig? Keine gute Strategie

Vor rund einer Woche war die gesamte Facebook-Family für etwa 6 Stunden nicht erreichbar. Es war der schlimmste Ausfall für den Silicon Valley Tech-Giganten seit 2008. Damals legte ein Fehler Facebook für einen ganzen Tag lahm. Der Unterschied zu jetzt: in 2008 lag die Anzahl der Nutzer bei 80 Millionen; heute nutzen mehr als 3 Milliarden Menschen das soziale Netzwerk.

Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger, Oculus – sie alle waren „down“. Nutzer versuchten vergebens sich immer wieder einzuwählen, da ging buchstäblich nichts. Was als nächstes passierte beschreibt das Dominoeffekt der Tech-Industrie. Viele wendeten sich an Twitter, Reddit, TikTok und Co. was dazu führte, dass auch diese Netzwerke mit dem hohen Zustrom von Nutzern auf Serverprobleme stoßten. Das Chaos war perfekt.

Was den Facebook Otto-Normalnutzer ärgerte, bedeutete monetäre Verluste für Kleinunternehmer, Werbeagenturen und „Creators“. Der US-amerikanische TV-Sender CNBC spricht von Verlusten von ein paar hundert Dollar bis hin zu mindestens 5.000 US-Dollar pro Unternehmer.

Das wirft die Frage auf, ob es clever und nachhaltig ist, sein Onlinegeschäft dermassen von Facebook abhängig zu machen?

Der eine oder andere Influencer lebt alleine von seinen Instagram-Posts, andere wiederum generieren einen Großteil ihres Einkommens aus Facebook-Werbung. Lasst uns die großen Konzerne bei dem ganzen Spiel nicht vergessen, denn auch hier gibt es Facebook Enterprise und WhatsApp Business Lösungen, die durch den Ausfall am Montag sehr stark „leiden“ mussten. So konnten Tausende von Angestellte an Meetings, Konferenzen und Kundengesprächen nicht teilnehmen.

Heute Facebook, morgen Google, Amazon, Microsoft oder Apple

Um den Ausmaß unserer Abhängigkeit besser zu verstehen, beginnen wir die Reise mit einem Blick auf unsere Smartphones.

Die meisten von uns verwenden entweder ein Android-Telefon mit Google drauf oder bedienen sich eines iPhones mit Apple als Anbieter. Die allerwenigsten laufen mit LinuxOS durch die Gegend oder besitzen das technische Know-how, um ihr Telefon zu de-googeln.

Was die Apps anbelangt, so finden wir bei den allermeisten Smartphone-Besitzer mindestens eine App aus der Facebook-Familie, bei der jüngeren Generation sind es mehr. WhatsApp hat fast jeder drauf. Wer die neuesten Trends mitverfolgen will, packt sich auch Instagram aufs Telefon. Wer Familie hat und gerne Fotos mit mehreren Generationen teilt, kommt an Facebook nicht vorbei. Die Gamer greifen auf Oculus VR zurück und Chat-süchtige führen ambitionierte Gespräche auf Messenger durch.

Weiter geht’s mit den Einkäufen: Online shoppen macht fast jeder. Wo? Am besten bei Amazon, natürlich. Also App auf, Produkt aussuchen, Klick und fertig. Die Kreditkarte ist ja eh schon im Profil hinterlegt; der Bequemlichkeit darf selbstverständlich nichts im Wege stehen.

Daheim wartet dann das etwas größere Smartphone auf uns, weil wir entweder bissl mehr Bildschirm beim Surfen benötigen oder weil wir den Shoppingvorgang in Groß fortsetzen möchten. Auch hier wartet entweder ein MacBook mit seinem macOS von Apple auf uns oder ein Windows-Gerät, das uns immer wieder auffordert die neuesten, wunderbarsten Microsoft-Produkte herunterzuladen, upzudaten und zu nutzen.

Diese großen Tech-Unternehmen verfolgen uns auf Schritt und Tritt, dabei existieren sie erst seit zwei-drei Dekaden. Unser ganzes Privatleben sowie unsere Businesswelt einer handvoll Unternehmen zu vertrauen, ist nicht besonders schlau. Dass dies ausgenutzt werden kann, haben wir ebenfalls schon öfters erlebt.

Was sind die Alternativen? Gibt es Lösungen auch für Menschen die sich nicht mit Programmierung oder künstliche Intelligenz auskennen?

Nicht jeder ist technisch versiert. Hinzu kommt, dass jeder von uns Talente, Erfahrung und Kenntnisse besitzt, die wichtig sind für die Gesellschaft aber mit Hardcore Technologie bzw. Digitalisierung wenig am Hut haben (obwohl das heutzutage schwer nachvollziehbar ist).

Open Source und Blockchain-basierte Alternativen

Es gibt selbstverständlich Alternativen, aber diese sind nicht Mainstream – oder noch nicht. Es gibt Chat-Apps die weniger Nutzer haben, dafür aber mehr Verschlüsselung versprechen wie z.B. Signal. Wer Open Source liebt und die Microsoft-Suite bestehend aus Excel, Word, Powerpoint und Co. satt hat, kann auf LibreOffice oder Open Office zurück greifen. Natürlich bietet Linux das Nonplus-Ultra für jeden der selbst an seinem Laptop / Computer werkelt und sich gleichzeitig von Apple bzw. Windows abseilen mag.

Kommen wir zu Web 3.0 und damit auf die Blockchain-basierten Plattformen zu sprechen. So lässt sich beispielsweise YouTube hervorragend mit Odysee substituieren. Wer seine Lieblingscreators sucht, die auf YouTube aus was auch immer Gründen gesperrt wurden, wird hier mit großer Wahrscheinlichkeit fündig. Auf der Suche nach einer Facebook-Alternative? Wie wär’s mit MINDS. Bist Du ein Fan kurzer Messages? Dann schau doch bei Flote vorbei.

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Vor 10 Jahren wurde Facebook belächelt; heute kommt kaum ein Onlinebusiness an dem Tech-Giganten vorbei. Mit seinen 3 Milliarden Nutzer, ist die soziale Plattform ein absoluter Schwergewicht geworden, mit dem nicht so leicht zu Scherzen ist.

Nicht desto trotz, halte ich es für äußerst riskant, sein gesamtes Business von diesem einen Netzwerk abhängig zu machen. Auch wenn Ihr (noch) kein Web 3.0 Fan sein, macht es Sinn, das Risiko über mehrere Web 2.0 Lösungen zu teilen. Wer weiss, wann der nächste Ausfall von Zuckerberg an der Tür klopft. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Bildquelle: Foto von Luca Sammarco auf Pexels

Metaverse und Landwirtschaft: Wie vermarkten wir in der Zukunft?

Metaverse und Landwirtschaft: Wie vermarkten wir in der Zukunft?

Ob Facebook, Instagram oder Twitter in 10 Jahren noch hier sein werden ist unklar; eins wird sich definitiv verändern: die Art und Weise wie wir unsere Produkte bzw. Dienstleistungen vermarkten. Die entstehende Metaverse zwingt jeden von uns anders zu denken und zu interagieren. Diejenigen die nicht bereit sind von einer festen zu einer Wachstums-Denkweise zu switchen, werden sich zukünftig extrem schwer tun.

Alles um uns herum bricht zusammen. Die Systeme die Jahrzehnte und gar Jahrhunderte funktionierten, haben ausgedient. Diejenigen die das nicht sehen oder sehen wollen werden auf der Strecke bleiben. In den kommenden Jahren wird auf vielen Ebenen Chaos herrschen, was ich persönlich für etwas Positives halte, denn nur dann können wir etwas Neues kreieren, das die Menschheit in seiner Denkweise und vor allem spirituell voranbringt.

In den letzten Jahren haben wir uns in eine konfuse Konsumgesellschaft gewandelt, die geprägt war von Lebensmittelverschwendung, einer sinnlosen Anhäufung unzähliger Elektro- und Mobilgeräte und starker Einsamkeit. So kann eine Gesellschaft nicht funktionieren auch wenn Banken, Pharmagiganten und Großkonzerne wie Amazon, Google, Microsoft oder Facebook die besten Jahre ihrer Existenz verzeichnen. Diese Entwicklung ist ungesund und das spüren immer mehr wahre Seelen auf diesem Planeten.

Für mich als Landwirt, der sehr eng mit der Natur verbunden ist und das externe Fiasko oft quasi aus der Ferne beobachten durfte, war schon immer klar, dass es so nicht mehr lange gehen würde.

Insbesondere in den Großstädten verbringen die Menschen ihr ganzes Leben in einer sogenannten Kiste. Sie wohnen in einer Kiste (Apartment), sie fahren zur Arbeit in einer Kiste (Auto), sie sitzen den ganzen Tag am Schreibtisch in einer Kiste (Büro), sie essen zu Mittag aus einer Kiste (Lunch-Box), sie gehen Sport machen in eine Kiste (Fitnessstudio) und abends setzen sie sich auf die Couch und kucken in eine Kiste (Fernseher). Die Natur bleibt aus und vor und so bricht auch die einst sehr enge Verbindung zwischen Mensch und Natur. Das was einst normal war, rückt im Leben des modernen City-Menschen immer mehr in die Ferne.

Es gibt jedoch auch gute Nachrichten: Immer mehr Menschen wachen auf und stellen fest, dass es so nicht mehr weiter geht. Und das allerbeste kommt noch: sie wollen auch nicht mehr in die alten Denk- und Lebensweisen zurück kehren. Sie wollen etwas Neues, Besseres und vor allem Lebenswerteres kreieren. Sie wollen wieder im Einklang mit Mutter Natur leben.

Wie manifestiert sich das?

Es wird regional und saisonal auf dem Wochenmarkt, beim Bauer oder im naheliegenden Hofladen eingekauft. Statt auf Antibiotika zurückzugreifen wird auf Kräutertees, Honig (insb. Manuka-Honig) und andere Hausmittel gesetzt. Man ist eher bereit einem stressige Job den Rücken zu kehren und sich auf seine Talente und Passion zu fokussieren. Die Kommunikation mit anderen Gleichgesinnten gewinnt an Intensität und es entstehen neue Communities die ganz anders „ticken“. Hektik und Stress werden bewusst wahrgenommen und durch inneren Frieden substituiert.

Die Transformation ist im vollen Gange und das ist eine fantastische Sache.

Was hat es mit der Metaverse auf sich?

Zum ersten Mal tauchte der Begriff Metaverse in einem Science-Fiction-Roman auf. In 1992 veröffentlichte der Autor Neal Stephenson sein Buch „Snow Crash“ in dem er eine virtuelle Realität beschreibt, in der Menschen als dreidimensionale Avatare miteinander und mit Software-Agenten interagieren.

Das Konzept wurde seitdem weiter ausgearbeitet und verfeinert. Neben Hollywood fand der Begriff vor allem in Silicon Valley, Seattle und anderen Tech-Hochburgen jede Menge Anhänger. Die Metaverse repräsentiert demnach eine Zukunft bestehend aus einem Mix aus virtuellen Welten und verschiedenen Elementen der echten Welt — und das ohne jeglichen Grenzen.

Noch können sich wenige Mitbürger diese „Realität“ in Aktion vorstellen aber das wird sich ändern.

Es gibt Branchen die dies schon recht gut in ihre Strategien bzw. vielmehr in ihr Dasein integriert haben, u.z. sind das die Gaming-Industrie und die Modebranche mit ihren virtuellen Outfits. In der Businesswelt gilt der Einsatz digitaler Hologramme im Meetingraum als etwas seltsames und außergewöhnliches aber auch dies wird sich in den kommenden Jahren normalisieren.

Falls Ihr zum ersten Mal von dem Begriff Metaverse hört, macht Euch keine Sorgen. Es ist ein recht neues Konzept was jedoch mehr und mehr in das Mainstream strömt. Die entsprechenden „Einrichtungen“ werden in den kommenden Wochen und Monaten sicher darüber berichten müssen, da die Anhänger dezentraler Blockchain-Technologien dafür sorgen werden, dass die Massen davon erfahren — was erneut eine gute Sache ist.

Die Auswirkungen auf die Landwirtschaft

Einen Vorgeschmack auf das was auf uns zukommt, erhalten unsere jungen und Erwachsenen Landwirte die gerne Videospiele spielen heute schon. Zwar ist das nicht die Metaverse von der ich spreche, sondern nur ein winziger Teil davon, aber sie sind dieser neuen Welt schonmal ansatzweise ausgesetzt worden. Hoffentlich wird es ihnen dann leichter fallen (aber nicht unbedingt), diese neue Realität zu verstehen, wenn alle Komponenten miteinander verbunden sind.

Wir können uns mit den Händen und Füssen davor wehren, dass wir zusehends in eine immer vernetzteren Welt steuern, das hilft jedoch nicht. Vielen alteingesessenen Landwirten wird dies schwer fallen und trotzdem hoffe ich, dass zahlreiche meiner Mitgenossen nicht auf der Strecke bleiben, sondern vielmehr ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie wir die neuen Technologien positiv (Schlüsselwort!) mit der Natur in Einklang bringen, damit die menschliche Spezies von guten und schönen Erfahrungen in dieser 3D-Welt inspiriert wird.

Das ist der Grund weshalb ich derartige Themen aufgreife und Euch hier auf Agrarbetrieb näher bringen möchte. Ich glaube an das Gute im Menschen und möchte zusammen mit Euch eine bessere und lebenswertere Zukunft schaffen, wo wir endlich alle miteinander verbunden sind.

Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Branche sehr gut mit der Metaverse co-existieren kann. Sicherlich werden autonome Maschinen vieles auf unseren Feldern revolutionieren und uns dazu zwingen, die Ackerfelder cleverer zu bearbeiten. Wir werden unser Gehirn stärken nutzen müssen und wir werden endlich kreativer sein dürfen. Wenn sich das ganze nicht mehr nur auf die eine Komponente namens „Profit“ ausrichten wird, dann werden unsere Felder bunter und variierter aussehen als heute. Mono-Kulturen sind ein Weg das in die Sackgasse führt. 30cm lange, geradlinige Gurken, perfekte Möhren und gleichaussehende Äpfel ohne Geschmack haben ausgedient.

Wir leben auf einem großartigen Planeten der nur so strotzt von Ressourcen. Die Erde kennt das Wort „Mangel“ nicht. Fauna und Flora kennen nur ein Wort: „Wachstum“. Der Natur den Rücken kehren bzw. schlimmer noch, immer wieder versuchen die Natur zu verändern ist vollkommen dumm. Wir müssen Mutter Natur respektieren und ihr zuhören. Wenn wir das tun, dann können wir ein fantastisches Co-Habitat entwickeln. Dafür benötigen wir keine Kontrollsysteme wie z.B. Regierungen, Polizei, Militär und Co.

Habt keine Angst vor dem Chaos und vor dem was auf uns zurollt. Ganz im Gegenteil, ergreift die Initiative und kreiert das was IHR wollt.

Denkt immer daran: Chaos ist der beste Ort, von dem aus man etwas erschaffen kann.

Lasst uns die Metaverse gemeinsam so gestalten, wie wir sie wollen. Behaltet Eure Macht, gibt sie nicht ab. Ihr seid spirituelle Wesen in einem 3D-Kostüm. Lasst Euch daher bitte nicht vom Kostüm blenden. Bleibt stark.

Bildquelle: Foto von Joshua Sortino auf Unsplash

Digitales Leben: Autonome Kioske und papierlose Kassenzettel

Digitales Leben: Autonome Kioske und papierlose Kassenzettel

Das digitale Zeitalter verändert den Einzelhandel zusehends. Edeka sorgt mit der Einführung papierloser Kassenbons für jede Menge Schlagzeilen. Lidl und Kaufland bieten Kassenzettel aus umweltfreundlichem Thermopapier an. Rewe testet gemeinsam mit Vodafone den ersten autonom fahrenden Kiosk. Die Digitalisierung wird den Handel und damit einhergehend auch unseren Alltag nachhaltig verändern.

Erst letzte Woche habe ich über den Kastl-Greissler aus Österreich berichtet, ein interessantes Container-Nahversorgungsmodell basierend auf einem Franchise-System was die Alpenrepublik erobert. Heute blicken wir auf Deutschland und die aktuellen News in punkto Digitalisierung im Einzelhandel.

In Köln ist ein autonomer Rewe-Kiosk unterwegs

Seit letzter Woche Mittwoch (7. Juli) testen Rewe und Vodafone den „europaweit ersten autonom fahrenden Kiosk“. Das 6 km/h schnelle Snackmobil wird im Kölner Gewerbecampus Carlswerk eingesetzt. Das autonome Fahrzeug ist mit Kameras, Sensoren und moderner Mobilfunktechnik ausgestattet. Um Probleme zu vermeiden, wird das Auto anfangs von einem menschlichen Betreuer begleitet.

Wie funktioniert der Einkauf?

Ein kurzes Winken reicht schon, um das rollende Kiosk zum Anhalten zu bringen. Selbstverständlich gibt es auch vordefinierte Haltestellen. Das Sortiment ist wie wir bereits von einem „normalen“ Kiosk gewohnt sind, auf Snacks, Süßigkeiten und Getränke beschränkt. Die Zahlung erfolgt kontaktlos per Karte, Smartphone oder Smartwatch.

Der Snack-Mobil befindet sich von 10 bis 16 im Einsatz. Der Test läuft nach Angaben des Unternehmens bis September.

Quelle: Vodafone

EDEKA setzt auf digitale Kassenbons

Steuerhinterziehung erschweren… das war die Begründung für die Einführung der Kassenbonpflicht für Händler aller Art in 2020. Nun gehen die Händler einen Schritt weiter und digitalisieren „was das Zeug“ hält.

Im Herbst 2020 hatten Edeka und Netto die Einkaufszettel auf „Öko“-Material umgestellt. Es folgten Kaufland und Lidl; die beiden Einzelhändler der Schwarz-Gruppe bieten einen Kassenbon aus umweltfreundlichem Thermopapier.

Nun geht die Edeka aber einen Schritt weiter und bietet seinen Kunden eine digitale Version des Kassenzettels an. Das Ganze funktioniert wie folgt:

  • An der Kasse wird ein QR-Code generiert.
  • Der Kunde kann diesen Code mit seinem Smartphone vom Monitor der Kasse scannen.
  • eBon kann später als PDF-Datei heruntergeladen werden.
  • Edeka-App Nutzer brauchen den QR-Code nicht nutzen, denn sie erhalten den eBon automatisch als PDF-Datei wie gewohnt.

Zur Wiederholung: Wer bei Edeka einkauft hat nun drei Optionen in punkto Kassenbon:

  1. Ganz klassisch – Kassenzettel in Papierformat
  2. Digital – eBon auf dem Smartphone
  3. Kein Kassenzettel – dann wird auch keins gedruckt

Woher kommt der plötzliche Sinneswandel?

Schlüsselwort „Umweltschutz“ natürlich.

Wir erfahren, dass in einer Edeka-Filiale täglich 31,3 Rollen Kassenpapier verbraucht werden. Seit der Kassenbon-Pflicht in Deutschland haben Handelsforscher des Kölner EHI folgenden zusätzlichen Papierbedarf ermittelt: 5,7 Mio. kg Kassenpapier pro Jahr, on top.

Quellen: Edeka, WirtschaftsWoche, inFranken.de

Quelle: EuroShop The World’s No. 1 Retail Trade Fair, YouTube

Digitales Leben 2.0

Die Zukunft heisst eBons, Apps und Co., d.h. bald kann keiner mehr das Haus ohne sein Smartphone oder Smartwatch verlassen.

Noch werden uns Alternativen angeboten aber ich gehe davon aus, dass dieser „Zustand“ in wenigen Jahren komplett digitalisiert wird. Sicherlich hat das neue System viele Vorteile wie z.B. schneller Überblick aller Kosten, keine verschmierten Kassenbons wo man die Beträge kaum noch erkennen kann, mit einem Klick alles kategorisiert und bereit für die Steuererklärung etc.

Was ist aber mit den Nachteilen?

Im digitalen Zeitalter ist der Kunde gläsern und „nackt“. Die App-Betreiber kennen alle unsere Einkäufe. Die Smartphone-Anbieter und deren Big Tech Systeme kennen alle unsere Bewegungen. Die Kreditkarten-Anbieter haben detaillierte Infos über unser Konsumverhalten. Das Thema Datenschutz erfährt eine immer breitere Definition und Anonymität wird mit etwas Negativem gleichgesetzt.

Auf in die Digitalisierung mit allen Pros und Cons. Eine neue Welt erwartet uns und damit einhergehend ergibt sich die Frage:

Steuern wir in ein „Zeitalter der totalen Kontrolle“ oder ein „Zeitalter des technologischen Überflusses und der menschlichen Kreativität“?

Das entscheiden wir alle gemeinsam im Hier und Jetzt.

Bildquelle: Foto von kiquebg auf Pixabay

Eine neue Marketing-Ära in der Landwirtschaft

Eine neue Marketing-Ära in der Landwirtschaft

Der fliegende Wechsel zwischen Web 2.0 und Web 3.0 ist in vollem Gange. Damit einhergehend wurde auch eine neue Marketing-Ära eingeläutet, die auf Blockchain-Technologien basiert. Zwar tummeln sich die Massen immer noch schwerpunktmäßig auf Facebook, Twitter und Co. aber gleichzeitig wächst die Anhängergruppe dezentraler Marketingplattformen, die unsere Zukunft sehr wohl mitbestimmen wird.

Wir Landwirte sind schon happy wenn wir unsere Videos auf YouTube, Vimeo oder Facebook hochladen können. Sollen wir uns jetzt auch noch mit den Videostreaming-Plattformen auseinandersetzen die auf der LBRY, Hive oder Theta Blockchain entstehen?

Dass dieser Trend nicht mehr aufzuhalten ist, signalisiert auch die Änderung der Werbepolitik von Google vor ein paar Tagen. Der Tech-Gigant aus Silicon Valley hat seine Werberichtlinien überarbeitet, um Kryptowährungsbörsen ab dem 3. August mit ihnen werben zu lassen, vorausgesetzt, diese sind entweder beim Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) oder bei einer bundes- oder landesweit zugelassenen Bankgesellschaft registriert. Die neue Richtlinie gilt weltweit sowohl für Google Search als auch für seine Drittanbieter-Webseiten, einschließlich YouTube, Blogger und Gmail.

Quelle: Dies ist die offizielle Meldung von Google

Kurz noch zum Hintergrund:

Google hatte in 2018 alle Krypto-Anzeigen verboten. Diese Entscheidung betraf alle Krypto-Unternehmen und wurde bekanntlich übergreifend auf allen Google-Plattformen (also inkl. YouTube) implementiert.

Erfordert Web 3.0 auch ein sogenanntes Marketing 3.0?

Der weltweit bekannteste Marketingprofessor Philip Kotler hat den Begriff Marketing 3.0 in 2010 in unser Sprachgebrauch eingeführt. Mit seinem Bestseller „Marketing 3.0: From Products to Customers to the Human Spirit“ plädiert er dafür, dass sich das Marketing in eine interaktive Kommunikation verwandelt, die durch Kundenengagement und Teilen („Sharen“) gemessen wird, anstatt durch Klicks, Öffnungsraten und Impressionen.

Damit soll sich Marketing endlich mal auf die wichtigste Komponente in der gesamten Kette konzentrieren — nämlich auf den Verbraucher und seine Emotionen, Gefühle (also die zarte / „softe“ Seite dessen).

In der Theorie ist das zwar alles schön und gut aber wie wir alle wissen, klaffen Theorie und Praxis ganz schön auseinander.

Ein kurzer Blick auf die Geschichte zeigt uns folgende Veränderung in der Marketingauffassung:

  • Marketing 1.0 war produkt- bzw. dienstleistungsgetrieben. Dies ist das traditionelle Marketing, wo sich alles um das Produkt und die funktionalen Elemente dieses Produkts dreht.
  • Marketing 2.0 ist geprägt durch Segmentierung und Personalisierung. Die meisten Unternehmen befinden sich in dieser Phase, mich eingeschlossen. Es gilt das Produkt bzw. die Dienstleistung gemäß den einzigartigen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu differenzieren. Das Ganze verdanken wir dem Wachstum der IT innerhalb eines Unternehmens.
  • Bei Marketing 3.0 steht die Kundeninteraktion und die Beziehung des Kunden zur Marke im Mittelpunkt. Durch die Einbettung der Themen wie z.B. Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Co. werden „bestimmte“ Werte angezapft und entsprechend vermarktet.

Wie lauten denn die 10 Regeln für Marketing 3.0?

Die nachfolgenden zehn Regeln stammen aus Philip Kotler’s Buch „Marketing 3.0: From Products to Customers to the Human Spirit“ und lauten wie folgt:

  1. Behandele Deine Kunden mit Liebe und Deine Wettbewerber mit Respekt.
  2. Sei für Wandel und Veränderung bereit.
  3. Definiere Deine Werte klar und unterstütze diese.
  4. Konzentriere Dich auf das Segment, das Dir den größten Nutzen bringen kann.
  5. Setze faire Preise, um Deine Qualität zu vermitteln.
  6. Helfe potenziellen Kunden, sich mit Deinem Unternehmen und dessen Produkte zu verbinden.
  7. Betrachte Deine Kunden als Kunden fürs Leben.
  8. Betrachte jedes Geschäft als eine Dienstleistung. Denn jedes Produkt ist mit einer Dienstleistung verbunden.
  9. Verbessere Deinen Geschäftsprozess jeden Tag.
  10. Berücksichtige verschiedene Aspekte und Informationen – nicht nur finanzieller Art -, bevor Du eine Entscheidung triffst.

Quelle: Für jeden der Lust hat tiefer in die Theorie einzusteigen, das Buch Marketing 3.0 von Philip Kotler ist auf Amazon erhältlich.

Was heißt das jetzt alles für uns Landwirte (ganz einfach übersetzt)?

Theorie ist schön und gut, hat auch seinen Platz, aber wir müssen kucken wie wir das neben unserer Feldarbeit und Viehzucht umsetzen.

Inwieweit Engagement und Emotionen eine Rolle spielen, haben wir in den letzten Monaten und Jahren seit Anfang 2020 live erlebt. Die verwirrenden Nachrichten die sei es aus Maintream aber auch aus alternativen Medien auf uns prallen, sind mehr als bizarr. Was wirklich abgeht, weiß keiner mehr so genau. Das gilt gleichermaßen für Werbeagenturen, wie auch für die sozialen Medien die ihre Zensur, Banning und DePlatforming-Politik bis auf die Spitze getrieben haben.

Nun stehen auf der einen Seite die teils völlig irritierten und verwirrten Verbraucher und auf der anderen Seite wir als Familienbetriebe. Egal ob wir landwirtschaftlich oder anderweitig unterwegs sind, müssen wir zuschauen wie wir zurecht kommen und das Vertrauen in das Gute im Menschen wieder aufbauen.

Keine leichte Arbeit. Gleichzeitig verstecken sich im Chaos die größten Chancen und dafür müssen wir mutig genug sein, um uns diese auch zu schnappen.

Konkret empfehle ich marketingtechnisch folgendes:

Halte Dich an Regel #7 von Philip Kotler, u.z. Betrachte Deine Kunden als Kunden fürs Leben.

Wenn Du immer gemäß diesem Prinzip agierst, dann wirst Du alles tun, um Deinen Kunden Top Produkte in Top Qualität zu einem fairen Preis anzubieten. Da braucht man keine Tricks anwenden und auch keine endlose Kämpfe führen bzw. tonnenweise Geld in irgendwelche aufdringliche Werbekampagnen auf Facebook, Google und Co. investieren, um Vertrauen in Dein Unternehmen und Deine Marke zu erlangen.

Wie setzt Du Marketing 3.0 bei Dir im Betrieb um? Und als Verbraucher, kriegst Du von dieser Bewegung überhaupt was mit?

Bildquelle: Foto von Jose Francisco Fernandez Saura from Pexels

Tech-Angst: Steuern wir auf eine düstere Zukunft zu?

Tech-Angst: Steuern wir auf eine düstere Zukunft zu?

Wir befinden uns mitten in der CES-Woche, der weltweit grössten Verbrauchertechnologie-Messe, die seit Jahren die Herzen High Tech-Begeisterter Menschen immer höher schlagen lässt. Dieses Jahr ist jedoch alles ein bisschen anders. In der Atmosphäre schwingt eine gewisse Spannung und Tech-Angst, die mit der aktuellen Veröffentlichung des Videos von Boston Dynamics, in dem mehrere Roboter einen recht anspruchsvollen Tanz hinlegen, zusammenhängt.

In der zweiten Januar-Woche heisst es in Las Vegas „Tore auf“ für die weltweit grösste Verbraucherelektronik-Messe CES (Consumer Electronics Show). Jedes Jahr trifft sich hier die Tech-Elite, um ihre neuesten Innovationen zu präsentieren. Die Welt schaut gespannt auf berühmte Brands wie z.B. Samsung oder LG und ihre geplanten Produktneueinführungen zu. Dieses Jahr ist coronabedingt alles anders. Die Messe findet virtuell, also Online statt.

Wie jedes Jahr, gibt es auch in 2021 jede Menge Keynote Speakers von namhaften Unternehmen wie z.B. IBM, Google, Amazon, Mastercard, Walmart, Amazon, General Motors, Caterpillar, Nike usw. Klar fehlen da die zahlreichen Foren und die wertvollen Gespräche mit Gleichgesinnten; das kann man trotz der ganzen Bemühungen, leider nicht kompensieren.

Trotz Verlagerung in die Onlinewelt, werden die Sessions mit Musik und Entertainment bereichert. Mit dabei sind dieses Jahr die beiden Künstlerinnen Billie Eilish und Dua Lipa.

Die Tech-Messe findet vom 11 bis 14 Januar statt.

Hier geht’s zur Registrierung: CES 2021.

Robotertanz löst Tech-Angst aus

Bevor ich ein paar Highlights vom diesjährigen CES mit Euch teile, lasst uns erstmals einen Blick auf das im Dezember veröffentlichte Video von Boston Dynamics werfen. Darin sind vier Roboter zu sehen, die zum bekannten Song „Do you love me“ aus dem Kultfilm Dirty Dancing, tanzen.

Das Originalvideo auf YouTube wurde zu diesem Zeitpunkt mehr als 25,5 Millionen mal visualisiert. Die Breitbande der Kommentare (rund 145.000) reicht von „mega cooles Video“ bis „super angsteinflösend“.

Macht Euch am besten selbst ein Bild davon, falls Ihr die Robo-Performance noch nicht kennt.

Quelle: Boston Dynamic, YouTube

Ein paar Infos zu Boston Dynamics:

  • Das MIT-Spinoff verkauft seine lebensechten Roboter an Polizei, Versorgungsunternehmen, Lagerhäuser, Labors und Fabriken. Diese sollen die Aufgaben sicherer und effizienter ausführen als Menschen.
  • Das Unternehmen forschte zunächst für das US-Militär.
  • Boston Dynamics hatte in den letzten Jahren 3 verschiedene Eigentümer: Google kaufte es in 2013 und verkaufte es in 2017 an Softbank. Anfang 2020 kaufte der südkoreanische Autohersteller Hyundai (Mehrheitseigentümer) die Firma auf.
  • Zur Dance-Crew gehörten die beiden „menschenähnlichen“ Roboter Atlas, der vierbeinige Roboter Spot und der Lagerroboter Handle.

Quellen: Boston Dynamics, CNN

Spooky oder nicht so ganz?

Eine Zukunft ohne Roboter können sich viele nicht mehr vorstellen.

Inwieweit diese Roboter eine Rolle bei uns in der Landwirtschaft spielen (werden), wird sich noch zeigen. An dieser Stelle empfehle ich Euch folgende Artikel, die ich hier auf Agrarbetrieb veröffentlicht habe. Der erste Beitrag ist sogar über den Roboter Spot aus der obigen Tanzgruppe.

Highlights von der CES 2021

Womit möchte die heurige Gadget-Show denn punkten?

Erstmals ein paar Worte zum Format. Zum aller ersten Mal findet das Event Online statt. Ob sich das bewähren wird oder nicht, wissen die Veranstalter mit großer Wahrscheinlichkeit erst am Ende dieser Woche. Es geht um Geld, u.z. nicht wenig davon. Sollte sich die Onlineveranstaltung rentieren, dann werden einige Hersteller wie z.B. Apple, auf eigene Event-Formate umstellen oder sich abwechselnd zwischen Online und Offline abstimmen.

Sogenannte Hybrid-Events sind auch für den CES-Organizer als Format durchaus vorstellerbar, denn jeder in der Branche weiss, dass es nach der globalen Pandemie, ein Zurückkehren zum Alten nicht mehr geben wird.

Während wir im letzten Jahr junge Elektro-Anbieter neben etablierten Herstellern sehen durften – eher etwas für die Automesse in Detroit, sowie Food Tech Unternehmen, die wie im Falle von Impossible Foods einen pflanzenbasierten Burger präsentierten, dreht sich heuer aufgrund der langanhaltenden Lockdowns, alles um Entertainment zu Hause.

Ganz konkret geht es um leistungsstarke Notebooks, TV-Geräten mit neuen Display-Technologien sowie schicke Kopfhörer für Gamer. Für die gesundheitsbewussten Verbraucher werden Luftfilter-Geräte und Fitnesstechnik der neuen Generation vorgestellt.

Highlight #1: LG Rollable Smartphone

Der taiwanesische IT-Riese der letztes Jahr mit LG WING, einem Smartphone mit drehbarem Display für Furore gesorgt hat, präsentiert dieses Jahr erneut eine Innovation im Bereich Smartphones. Dieses Mal dreht sich das Display nicht, sondern es rollt nach oben und unten. Das Gerät ist Handy und Tablet in einem, wobei LG hier auf das komplexe Faltsystem von z.B. Samsung verzichtet.

Das aufrollbare Smartphone LG Rollable folgt dem im letzten Jahr auf der CES vorgestellten Serienversion des aufrollbaren Fernsehers von LG.

Quelle: CNET Highlights, YouTube

Highlight #2: TCL’s smarte Brille

Das chinesische Tech-Unternehmen TCL welche im September auf der IFA 2020 ihre neuen Tablets und Wearables (Smartwatch und True-Wireless-Kopfhörer) vorgestellt und mit einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis gepunktet hat, zeigt auf der CES eine smarte Brille.

Das Wearable ermöglicht aufgrund der eingebauten OLED-Displays mit Full-HD Auflösung ein sogenanntes Kinofeeling auf der Nase. Die smarte Brille lässt sich an Computer, Smartphone und Spielekonsole per Kabel anschliessen, um dadurch Filme, Videos und Computerspiele realitätsnäher konsumieren zu können.

Das Produkt soll noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Der Preis wurde von TCL noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Chigz Tech Reviews, YouTube

Tech-Angst, Visionen und Dystopien

Alles ändert sich. Die Welt in der wir bisher gelebt haben, stimmt mit dem was wir derzeit erleben und fühlen nicht mehr überein.

Alte Systeme brechen ein, Paradigmen erleben ein Wechsel. Diejenigen die sich an das Neue nicht anpassen können, bleiben auf der Strecke. Unsicherheit wo das Auge nur hinschaut und es gibt nirgends zu flüchten. Tagein, tagaus am Laptop sitzen, irgendwelche Talkshows und TV-Serien konsumieren, tötet die Kreativität in uns. Wir sind nicht dafür gedacht, unser Leben alleine in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Das mag eine tolle Umfeld für Roboter sein, aber nicht für Homo sapiens.

Unzählige kleine und mittlere Unternehmen stehen kurz vor der Pleite, große Konzerne setzen auf Kurzarbeit und von oben kommt wie aus einem Sci-Fi Kinofilm fortlaufend die Ansage „Bleiben Sie zu Hause„. Kein Wunder, dass das Cocktail namens „Zukunftsangst“ sogar den Hartgesottensten unter uns zu schaffen macht.

Dass immer mehr Roboter und Maschinen die Fließbandarbeit bei Amazon, Ford, Tesla und Co. übernehmen, ist nichts Neues. Was neu hinzukommt, sind die sog. Smart Roboter, die in Zukunft Jobs übernehmen werden, die aktuell gut ausgebildete und clevere Ingenieure, Forscher, Mediziner und Wissenschaftler durchführen. Die Tech-Angst ist kein illusorisches, sondern ganz im Gegenteil, ein durchaus reales Konzept.

Rüber zu dir

Macht Dir die sog. „Invasion der Roboter“ in unser Leben Angst oder findest Du es lächerlich, dass man sich über sowas aufregt?

Was verbindest Du mit Tech-Angst?

Bildquelle: Comfreak / Pixabay.com