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Strukturwandel in Deutschland Agritechnica

NEWS: Neuheiten auf der Agritechnica 2019, Aldi auf Einkaufstour

Es ist wieder soweit; am Sonntag startet die Weltleitmesse für Landtechnik, Agritechnica. Hannover rechnet mit über 450.000 Besucher aus 130 Ländern. Mehr als 2.750 Aussteller aus 51 Ländern präsentieren ihre Neuheiten. In diesem Jahr gibt es eine Gold- und 39 Silbermedaillen.

Alle zwei Jahre freue ich mich auf die Agritechnica. Endlich Zeit haben sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, neue Maschinen live zu sehen und den ‚Puls der Landwirtschaft‘ fühlen. Neben Parties für junge Landwirte erwarten uns zahlreiche Veranstaltungen und interessante Forumsdiskussionen. Das alles und mehr gibt’s vom 10-16 November in Hannover.

Heute möchte ich Euch mit drei Neuheiten bekannt machen.

John Deere’s eAutoPower-Getriebe e8WD erhält Goldmedaille

JD verzichtet in seinen 8R-Großtraktoren komplett auf die Pumpe/Motor. Stattdessen werden 2 E-Maschinen als stufenloses Stellglied eingesetzt. Diese versorgen nicht nur den Fahrantrieb, sondern stellen zusätzlich bis zu 100 kW elektrische Leistung für externe Verbraucher bereit.

Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsprojekt mit der Firma Joskin aus Belgien. Die hierfür entwickelte externe E-Komponente ist eine Systemlösung für die Gülleausbringung. Zu den Vorteilen dieser Kombo zählen u.a. eine höhere Traktion, ein geringerer Schlupf und eine bessere Spurführung in Seitenhängen.

JD könnt Ihr in der Halle 13 Stand C40 besuchen.

AVR’s neuer Kartoffelroder Puma 4.0 mit Web-Anbindung

Ein selbstfahrender Kartoffelroder mit Cloud-Konnektivität – das ist der neue Puma 4.0 des belgischen Herstellers für Kartoffelerntetechnik AVR. Die durch Sensoren im Feld gewonnene Daten werden an die digitale Benutzerplattform AVR Connect gesendet. Die Plattform ist laut AVR Connect offen, d.h. die Daten können mit anderen Softwarepaketen geteilt werden.

Zu den erfassten Daten zählen u.a. Rodedauer, Wartezeiten, Position der Maschine in Echtzeit, Geofencing, Fernzugriff und Live-Überblick auf Menüs, Einstellungen und Parameter, sowie An- und Rückfahrtroute zum/vom Acker.

Das spannende an den Daten von Puma 4.0 ist folgendes: es lassen sich auch Ertragsdaten erfassen und anschließend auf Karten visualisieren. Dies ermöglicht dem Landwirt gezielter Maßnahmen zu ergreifen, um die weniger produktiven Zonen zu optimieren.

Auf der Agritechnica findet Ihr die Firma AVR in Halle 24, Stand B10.

Lemken’s selbstfahrende Feldspritze Nova 14

Ab Mitte 2020 dürfen sich Lemken-Fans auf die neue selbstfahrende Feldspritze Nova 14 freuen. Dabei steht die geräumige Kabine mit perfekter Schallisolierung im Fokus. Das Eindringen von Dämpfen wird durch den permanenten Überdruck verhindert. Optional kann auch ein 3-stufiges Luftfiltersystem der Kategorie 4 eingebaut werden.

Der Sitz ist luftgefedert. Die Bedienelemente sind ergonomisch in der Armlehne untergebracht. Die Steuerung erfolgt über das Lemken MegaSpray auf dem CCI 800 oder CCI 1200 Terminal.

Weitere Verbesserungen im Überblick:

  • automatische Gestängeführung
  • vielseitig verstellbares Fahrwerk => z.B. hydraulische Fahrwerksanhebung bis auf 1,6 m
  • teleskopierbare Achsen
  • hydraulische Spurweitenverstellung (optional)
  • Allradlenkung
  • 55 Liter fassende Einspülschleuse
  • Frischwassertank von 660 Liter
  • Tankvolumen von 4.800 und 7.200 Liter
  • Arbeitsbreiten von 24 m und 39 m
  • Adaptive Balancing Control (ABC)

Silbermedaille für Lemken’s iQblue connect

Die erwünschte Steuerung des Traktors samt Anbaugeräte ist endlich möglich. Wie? Durch iQblue connect.

Es handelt sich hierbei um ein herstellerübergreifendes, portables und nachrüstbares Modul zur Automatisierung von Gerätefunktionen auf ISOBUS-Basis. Das ganze erfolgt durch die Integration von TIM (Tractor Implement Management)-Funktionen.

Auf der Agritechnica findet Ihr die Firma AVR in Halle 11, Stand A42.

Aldi kauft erneut einen landwirtschaftlichen Großbetrieb in Ostdeutschland

Die außerlandwirtschaftlichen Investoren steigen immer häufiger in Agrargenossenschaften ein. Seit dem jüngsten Kauf läuten bei den Kollegen in Sachsen-Anhalt die Alarmglocken.

Die Aldi-Erben befinden sich auf Einkaufstour. Nach der Übernahme Anfang September des Agrarbetriebs Kayna eG (rund 2,000 Hektar laut Medienberichten) im Süden Sachsen-Anhalts hat die bekannte Familie erneut zugeschlagen. Auch bei diesem zweiten Kauf handelt es sich um Ackerflächen in Sachsen-Anhalt. Der ehemalige Präsident des Bauernverbands Klaus Kliem hat die Geithainer Landwirtschafts GmbH an den Discounter verkauft. Landwirte aus der Region befürchten Schlimmes.

Für Aufsehen und Furore sorgt die aktuelle Veröffentlichung der Arbeitsgemeinschaft für bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) mit dem Titel „Thüringer Ex-Bauernpräsident verscherbelt Großbetrieb an Aldi“. Darin fordern die Mitglieder die Politik auf, dringend ein Gesetz zu erlassen, welches derartige Deals verhindert.

Im Hinblick auf die Agrarsubventionen ist das ebenfalls ein sehr umstrittenes Thema. Der ehemalige Besitzer und Verkäufer Klaus Kliems erhielt in 2018 für die Geithainer Landwirtschafts GmbH rund 434.670 EUR Agrarsubventionen.

In punkto Flächengröße sollten wir uns des Folgenden bewusst werden:

  • 60 Hektar Bundesschnitt für landwirtschaftliche Betriebe
  • 270 Hektar in Sachen-Anhalt
  • 2,000 Hektar groß ist der Agrarbetrieb Kayna welches als erstes auf der Einkaufsliste von Aldi war

Abschließend, hier noch der Anteil ortsfremder Investoren in Ostdeutschland:

  • 41% in Mecklenburg-Vorpommern
  • 36% in Brandenburg
  • 32% in Sachsen
  • 23% in Thüringen
  • 22% in Sachsen-Anhalt

Quellen: AbL, Mitteldeutsche Zeitung, Focus Online

Quelle: Dorf TV, YouTube

Strukturwandel – sicherlich ein ‚heißes‘ Thema auch auf der anstehenden Agritechnica

Wir befinden uns Mittem im goldenen Zeitalter großer Kapitalanlegern. Die Zinsen sind niedrig, die Kredite billig.

Großunternehmen jeglicher Branchen, von Autohausbesitzer, Möbellieferant, Baufirma, Heiztechnik-Hersteller bis hin zu Versicherungs- und Pharma-Konzern, wenden sich verstärkt dem Agrarmarkt zu. Mit billigem Geld und wenig Regeln, kann man einen Markt recht schnell leer fegen. Gesetzeslücken werden gnadenlos ausgenutzt. Sogenannte Share Deals boomen.

Da können kleine landwirtschaftliche Betriebe nur zuschauen und hoffen, dass sie selbst nicht unter die Räder des ‚Strukturwandels‘ geraten. Keine schöne Perspektive.

Es müssen striktere Gesetze eingeführt werden. Share Deals müssen eingedämmt werden. Darüber werden wir uns auf der Agritechnica (und darüber hinaus) sicherlich noch zu Genüge auseinandersetzen. Sehen wir uns in Hannover?

Landtechnik John Deere agra 2017

Landtechnik: Neue Deutz-Fahr Mähdrescher und John Deere Rundballenpressen

Neues aus der Welt der Landtechnik: Die Mähdrescher der Serie C9000 von Deutz-Fahr wurden überarbeitet und sollen jetzt noch effizienter und produktiver arbeiten. John Deere hat sein komplettes Rundballenpressen-Portfolio überarbeitet und präsentiert heute die Baureihe V400 mit variabler Presskammer.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche.

1. EU verlängert Sanktionen gegen Russland

Die Wirtschaftssanktionen seitens der EU gegen Russland sollen um ein halbes Jahr verlängert werden und das trotz großen Verlusten auf beiden Seiten. Statt dem ursprünglichen 31. Januar 2018, sollen diese bis Juli 2018 gelten.

Ein formaler Beschluss aus Brüssel soll noch folgen. Die Staats- und Regierungschefs der EU gehen davon aus, dass Russland nachziehen wird. Russland weist weiterhin die Forderungen der EU bzgl. des Friedensplans in der Ukraine zurück.

Nicht alle EU-Staaten erfreuen sich dieser Entscheidung. Viele sind der Meinung, dass die Sanktionen hohe wirtschaftliche Schäden mit sich bringen jedoch politisch wenig lösen.

Quellen: Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung

2. Acht von zehn Konsumenten kaufen Bio im Supermarkt

Eine neue Verbraucherstudie besagt folgendes:

  • Immer mehr Verbraucher kaufen Biolebensmittel ein
  • 30% der Verbraucher kaufen mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel bio ein (in 2008 waren es 25%)
  • 9% der Verbraucher kaufen ausschließlich bio ein (in 2008 waren es 6%)
  • 80% der Bioprodukte wird im Supermarkt eingekauft
  • 61% kaufen Bio im Discounter
  • 33% kaufen Bio im Bio-Supermarkt und 30% auf dem Wochenmarkt
  • Der Bio-Trend wird weiterhin von Frauen und Jüngeren unter 29 Jahren angetrieben: 37% der Frauen betrachten Bio als Lebenshaltung, bei den Männern sind es 31%
  • 78% der Konsumenten finden es richtig, dass Biolebensmittel teurer sind als Produkte aus dem konventionellen Anbau

Das Aachener Marktforschungsinstitut Dialego führte hierfür eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Verbrauchern durch.

Neuheiten aus der Landtechnik

Deutz-Fahr pimpt seine C9000 Mähdrescher-Serie

Beim Landtechnikhersteller Deutz-Fahr tut sich jede Menge. Die grün-schwarzen Kollegen räumen nicht nur einen Preis nach dem anderen ab, sondern begeistern ihre Fans durch unzählige Produktneuheiten und Sondermodellen (z.B. der 9340 TTV Warrior mit 336 PS und der 7250 TTV Warrior mit 246 PS).

Im Bereich Mähdrescher, wurden die 5- und 6-Schüttler Großmähdrescher überarbeitet.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Mercedes-Benz- Motoren mit 340 und 395 PS erfüllen jetzt Abgasstufe IV
  • Korntank wurde um 10% vergrößert: die Serie C9300 hat jetzt einen 10.500 l großen Korntank
  • Abtankgeschwindigkeit wurde um 30% gesteigert: die Serie C9300 hat jetzt einen bis zu 6 m langes Abtankrohr, die Abtankgeschwindigkeit beträgt 120l/s
  • Verschiedene Schneidwerke mit Schnittbreiten von 5,40 bis 9 m
  • Optimierte Strohverteilung sowohl bei Langstrohablage als auch im Häckselbetrieb
  • Gesamtabscheidefläche des Schüttlers wurde vergrößert: 7,46 m² bei den 5-Schüttler-Modellen und 8,90 m² bei den 6-Schüttler-Modellen
  • Drei-Trommel MaxiCrop-Dreschwerk unverändert vom Vorgänger übernommen
  • Komfortable CommanderCab VI Kabine mit neuen Bedienelementen
  • Steuerung über den Commander Stick
  • Maximale Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h (mit Sondergenehmigung und Zulassung)

Die Kabinenausstattung beinhaltet unter anderem einen 8 Zoll großen iMonitor Touchscreen Terminal welcher per Fingertipp ganz intuitiv bedient werden kann. Der Fahrer hat dadurch alle wichtigen Indikatoren, wie z.B. die Maschinenleistung, stets sicher im Blick. Der Joystick in der Armlehne ist für die Bedienung des Balance Hangausgleichssystems gedacht.

Ein zweiter 12″ iMonitor kann dazugezogen werden, um verschiedene Kamerabilder (bis zu drei Kameras) zu sehen. Diese kommen beim Einsatz der Deutz-Fahr Agrosky Precision Farming Systeme in Frage.

Die überarbeiteten Mähdrescher-Modelle von Deutz-Fahr stehen zum Verkauf bereit.

Quelle: Klaus Schröder Militär- und Landtechnik, YouTube

John Deere präsentiert neue Rundballenpressen mit variabler Presskammer

Goodbye Serien 800 und 900 – hier kommt der Nachfolger, die Baureihe V400 mit variabler Presskammer.

Für die neuen John Deere Rundballenpressen sind trockenes und nasses Erntegut kein Thema mehr. Modernste Technik macht das was bis dato unvorstellbar schien, möglich.

Nach zwei Jahren „Umbau“ ist es soweit: alle Rundballenpressen aus dem JD-Programm wurden komplett überarbeitet. Die Typenbezeichnung G, M und R unterstreicht deren Leistungsvermögen und Einsatzgebiet.

Ein paar Worte zu den jeweiligen Modellen:

  • V451G: für trockenes Erntegut, leichte bis mittlere Auslastung, große Durchmesser der Pickup und der Einzugswalze
  • V451M / V461M: für jedes Erntegut, Einsatz in mittlere Betrieb, hohe Pressleistung, hoher Bedienkomfort
  • V451R / V461R: Premium-Modelle, maximale Ausstattung, hohe Durchsatzleistung von bis zu 120 Ballen pro Stunde
  • C451R / C461R: Press-Wickelkombinationen, basieren auf den R-Modellen

Die neuen Rundballenpressen stehen den Kunden in Deutschland ab sofort zum Verkauf bereit.

Landtechnik in der digitalen Welt: Fluch oder Segen?

Immer schneller, immer cooler, immer schlauer – das sind heutzutage nicht nur unsere Smartphones, sondern auch unsere Erwartungen an die High-Tech-Welt. Und wenn ich High-Tech-Welt sage, dann meine ich natürlich sowohl die Autos auf unseren Straßen, als auch die Maschinen auf unseren Feldern.

Wenn Ihr letzten Monat auf der Agritechnica dabei wart, dann wisst Ihr, dass es mittlerweile 3D Virtual Reality Shows gibt für Landwirte. Brille auf und raus aus der Realität, aus dem Alltag mit allen seinen Problemen. Eine bunte Welt, wo alles möglich ist, ist Doping für unser Gehirn und unsere Gefühle.

Unsere Trecker werden immer moderner, die Bedienung intuitiver und bald muss keiner mehr die Maschine fahren. Geht doch alles von selbst. Tja, wenn die Landtechnik dann ganz von alleine funktioniert, dann müssen wir uns als Landwirte in die Kontrollzentrale katapultieren, um das ganze Orchester zu überwachen und evtl. zu koordinieren. Erwartet uns das bald?

Wo geht’s hin mit unserer Landtechnik? Werden auf unseren Feldern bald nur noch Roboter fahren?

John Deere Traktoren Agritechnica

Traktoren: Autonom, gepanzert, exotisch

Wir haben zwar die diesjährige Agritechnica hinter uns gelassen, aber die vielen interessanten Gespräche über autonome Traktoren und Mähdrescher, Drohnen, Feldroboter und Virtual Reality sind hängen geblieben.

Das was innovative Landtechnikhersteller in den USA und Russland hinkriegen, schaffen auch die Inder. Heute möchte ich Euch Indiens erstes fahrerlose Traktor vorstellen. In wenigen Monaten kommt dieser bereits auf den Markt. Anschließend werfen wir einen Blick auf den gepanzerten 6R John Deere Traktor – ein Hinkucker auf der Agritechnica.

Bevor wir loslegen, hier noch die aktuellsten Meldungen aus unserer Branche.

1. Glyphosat wird für weitere 5 Jahre zugelassen

Die Entscheidung ist gefallen: Glyphosat wird bis 2022 zugelassen.

18 EU-Mitgliedstaaten haben dafür gestimmt, darunter Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Spanien, Polen und Rumänien. Neun EU-Länder waren dagegen, u.a. Österreich, Frankreich und Italien. Portugal war das einzige Land was sich enthalten hat.

Damit hat das ganze Durcheinander rund um das Thema Neuzulassung ein Ende. Die EU-Kommission wollte zunächst eine Verlängerung um 10, dann 7 und zuletzt dann 5 Jahre. Die Reaktionen aus der Politik ließen nach der Entscheidung nicht lange auf sich warten. SPD und Grüne sind empört.

Quelle: EU-Kommission, ZDF

2. Stellenabbau bei Nordex wegen starkem Erlösrückgang

Der Hamburger Ökostrom-Anlagenbauer Nordex steckt in großen Schwierigkeiten. Das Unternehmen musste seine Umsatzziele erneut nach unten korrigieren. Die Gründe: Auftragsflaute und Gewinneinbruch.

Im dritten Quartal betrug der Umsatz 818,3 Millionen EUR; das sind 4% weniger als im Vorjahr. Die Hanseaten rechnen für 2017 mit einem Erlös von weniger als 3,1 Mrd. EUR. Von den mehr als 5.000 Mitarbeitern sollen nun 500 Jobs in Europa wegfallen.

Quelle: Nordex, NDR

3. Salzstöcke – eine neue Speichertechnik für erneuerbare Energien

Die Frage nach der Speicherung von überschüssiger Energie aus regenerativen Energiequellen wie z.B. Strom, Wind oder Sonne beschäftigt Wissenschaftler und Forscher auf der ganzen Welt.

Eine mögliche Antwort auf diese Frage soll nun aus Deutschland kommen, u.z. aus einer gemeinsamen Kooperation der Universität Jena mit dem Unternehmen EWE aus Oldenburg. Die Damen und Herren wollen unterirdische Salzstöcke als Speicherort verwenden.

Das Projekt „brine4Power“ läuft. In einem Salzstock in Norddeutschland werden zur Zeit 700 Megawattstunden, Energie von rund zwei Dutzend Windrädern, gespeichert. Damit können täglich 75.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Ob sich „die größte Batterie der Welt“ bewährt, das werden die nächsten Tests zeigen.

Quelle: EWE, Spiegel Online

Indiens erster autonomer Traktor ist Anfang 2018 einsatzbereit

Der indische Landtechnikhersteller Mahindra & Mahindra hat seinen ersten autonomen Traktor vorgestellt. Nächstes Jahr kommt die Version mit Fahrer-Assistenz auf den Markt. In 2019 soll dann die 100% fahrerlose Variante einsatzbereit sein.

Quelle: Mahindra Tractors, YouTube

Wie funktionieren die autonomen Traktoren von Mahindra?

Die Basis stellt das Geofencing-System dar. Eingebaute Kameras erkennen die Hindernisse und weichen aus oder stoppen das Fahrzeug. Die Kontrolle findet über ein Tablet statt.

Weitere technische Details:

  • GPS-gesteuerte automatische Lenkung
  • automatische Steuerung des Hubwerks
  • automatisierter Wendevorgang am Vorgewende
  • Einbau in Mahindra-Traktoren mit 20 bis 100 PS

Der Traktorenhersteller Mahindra hat seinen Hauptsitz in Chennai und beschäftigt rund 200.000 Mitarbeiter in 100 Ländern. In Indien liegt der Marktanteil bei 43% im Segment Traktoren. Mit der innovativen Technologie erhofft sich Mahindra einen Marktanteilsanstieg von drei Prozentpunkten.

Quelle: Mahindra & Mahindra, ETtech.com

Agritechnica-Highlight: Gepanzerte Traktoren von John Deere

Jeder der mal auf der Agritechnica zu Besuch war, weiss wie groß der John Deere Stand ist. Und wenn alles schön grün funkelt, dann fällt es jedem auf, wenn auf einmal etwas Graues aus der Reihe tanzt. In diesem Falle handelt es sich um den gepanzerten John Deere 6R der Landtechnikhändler Rebo und Rheinmetall Defence.

Der „große Junge“ mit Panzerglasscheiben und Stahlboden ist nicht für den Gemüseanbau gedacht und auch nicht für Krisengebiete. Ganz im Gegenteil, der Traktor soll beim Mähen des heimischen Truppenübungsplatzes eingesetzt werden und den Fahrer vor Splitter und Blindgängern schützen.

Ein paar technische Details:

  • die Basis stellt der JD 6R Traktor dar
  • Stahlplatten schützen den Unterboden
  • Beheizte Panzerglasscheiben rings um die Kabine (bessere Sicht, Glas wird nicht beschlagen)
  • Kabine erfüllt NATO-Norm

Die Bedienbarkeit der Maschine wird dadurch nicht eingeschränkt. Das Duo Komfort und Sicherheit ist gegeben.

Quelle: Rebo-Landmaschinen

John Deere Geschäftsjahr 2017: Höhere Nachfrage führt zu einer Gewinnsteigerung von 42%

John Deere beendet das Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus.

Der Umsatz für 2017 beträgt 29,738 Mrd. USD und ist demnach um 12% zum Vorjahr gestiegen. Der Nettogewinn stieg auf 2,159 Mrd. USD, d.h. ein plus von 41,6% gegenüber 2016.

Die Gründe für dieses gute Ergebnis liegen vorrangig in den höheren Liefermengen und Preisen sowie dem vorteilhaft zusammengesetzten Produktportfolios.

Ende des Jahres soll auch die Übernahme der Wirtgen Group in trockenen Tüchern sein. In 2018 erwartet die amerikanische Company einen Umsatz von 3,1 Mrd. USD durch die Wirtgen Group. Der Nettogewinn 2018 für die gesamte JD Gruppe soll bei 2,6 Mrd. USD liegen. Das entspricht einer Erwartungshaltung von +20% Gewinnsteigerung.

Weg frei für autonome Landmaschinen und Traktoren

Das was noch vor wenigen Jahren absolut unvorstellbar war, ist heute Realität geworden.

Die fahrerlosen „Genossen“ sollen bald nicht nur unsere Strassenbegleiter werden – im Sinne von PKWs, LKWs und Bussen, sondern auch unsere Felder erobern. Die USA investiert jede Menge Geld in Tech-Innovationen und sie dominieren zur Zeit die Schlagzeilen mit Tesla oder Google. Wir dürfen jedoch die anderen Teilnehmer nicht vernachlässigen, vor allem die Power die hinter einem Land wie China steckt.

Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Welche autonome Traktoren findet Ihr am tollsten?

John Deere-Landtechnik

John Deere investiert in künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist die Zukunft der Landwirtschaft. Mit seiner Übernahme von Blue River Technology zeigt John Deere, dass das Unternehmen definitiv dieser Meinung ist. 

Für viele klingt „Künstliche Intelligenz“ nach Science Fiction. Es ist immer wieder in den Schlagzeilen. Aber im Alltag ist es eigentlich bisher kaum vertreten.

Der eine oder andere unter uns ist noch in einer Welt aufgewachsen, in der man zum Telefonieren zur nächsten Telefonzelle gegangen ist.

Maschinen die eigenständig denken, in nicht allzu ferner Zukunft gehören Sie wohl genauso zum Alltag dazu wie heute das Handy.

Wahrscheinlich können wir Landwirte uns in dieser Hinsicht glücklich schätzen, weil in unserem Bereich mit Hochdruck nach effizienteren und produktiveren Lösungen gesucht wird.

Aber zunächst erstmal die Schlagzeilen der vergangenen Tage:

1) Für Mais, Roggen und Sorghum gesenkte Zölle

Die Europäische Union hat die Importzölle für Mais, Roggen und Sorghum auf 5,61 Euro pro Tonne gesenkt.

Die Anpassung der Zölle erfolgt, damit die europäischen Landwirte vor einer Benachteiligung auf dem Markt geschützt werden.

Der Einfuhrzoll wird stetig automatisch angepasst. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen dem EU-Referenzpreis und der US-Maisnotierung.

Die US-Maisnotierung gilt als Maßstab für das Maismarktpreisniveau. Aufgrund der aktuellen Stärke des Dollars erfolgte die Senkung der Einfuhrzölle.

2)  Xavier stoppt Ernte und Gülleausbringung

In Niedersachsen hat Xavier vielen Landwirten einen dicken Strich durch die diesjährige Ernte und der Aussaat von Wintergetreide gezogen.

In seiner Wucht hat er nicht nur Baum zum Umstürzen gebracht. Viele Maisbestände haben sich ebenfalls teilweise und ganz auf die Erde gelegt.

Wegen dem starken Regen können viele Maisschläge nicht befahren werden. Mit anhaltendem Regen wird die Ernte zunehmend weiter erschwert.

Die Gülleverordnung schreibt sehr klare Fristen für die Ausbringung vor. Leider richten sich Naturgewalten mit ihren Auswirkungen nicht nach den bürokratisch festgelegten Terminen.

Aufgrund des starken Dauerregens sind die Felder unbefahrbar.

Niedersächsische Landwirte stehen vor der Herausforderung, trotz Xavier und Bürokratie die Aussaat des Wintergetreide bestmöglich zu vollziehen.

(Quelle: Agrarheute)

3) Brexit und mögliche Auswirkungen für britische Landwirte

Vom britischen Büro für die Entwicklung des Land- und Gartenbaus (Agriculture & Horticulture Development Board – AHDB) wurden die Auswirkungen für die britischen Landwirte nach Brexit unter die Lupe genommen.

Drei Szenarien wurden von der Behörde näher beleuchtet:

  • Freihandelsabkommen mit der EU: die Landwirte können mit einem stabilen, gegebenenfalls leicht ansteigendem Einkommen rechnen
  • Abschaffung von Freihandelsabkommen mit der EU und der  Direktzahlungen sowie Null-Setzung der Einfuhrzöllen: das durchschnittliche Betriebseinkommen kann von 23.000 GBP auf bis zu 15.000 GBP sinken
  • Beibehaltung eins Teils des Außenschutzes: das durchschnittliche Betriebseinkommen kann auf bis zu 20.000 GBP fallen.

Wie bei allen politischen Veränderungen gilt auch beim Brexit für die britischen Landwirte sich so früh wie möglich über die Konsequenzen für den eigenen Hof ein Bild zu verschaffen, um rechtzeitig notwendige Anpassungen einleiten zu können.

4) 300 Millionen an Strafzahlung rechtens

Die EU-Milchabgabevorschriften, die für jeden Milchviehhalter die Höhe der Milchlieferungen festlegte, gehören seit dem 31. März 2015 der Vergangenheit an.

Milchviehhalter hatten geklagt, da sie Strafen, die wegen einer Überlieferung im Milchwirtschaftsjahr 2014/2015 gezahlt werden mussten, für nicht rechtswidrig hielten, da diese nach dem 31. März 2015 fällig wurden.

Nun hat der Bundesfinanzhof in letzter Instanz bestätigt, dass diese rechtskonform sind. Bis zum Stichtag der Abschaffung, war die Milchquote in Kraft. Dies ist ausschlaggebend, auch wenn die Zahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt rückwirkend eingefordert wurde.

Die Strafzahlungen sind wohl nicht der einzige Punkt, der im Zusammenhang mit der Milchquote die Landwirte beschäftigt.

Seit dem Wegfall im Frühjahr 2015 haben netto über 5600 Betriebe die Milchproduktion aufgegeben. Insbesondere in Süddeutschland haben viele Landwirte ihren Betrieb aufgegeben.

Auffällig ist, dass inbesondere die Milchviehhaltung mit kleineren Betriebseinheiten nicht mehr rentabel erscheint.

Von den Betrieben mit weniger als 100 Kühen haben über 6100 Höfe aufgeben. Die Zahl der Betriebe mit über 100 Kühen ist hingegen um rund 560 Betriebe gestiegen.

John Deere auf Zukunftskurs

Landtechnik weißt heutzutage bereits mehr intelligente Technik auf, als Aussenstehende wohl vermuten würden.

Landwirtschaft gehört zu einer der innovatisten Branchen. Dies beweist jetzt auch John Deere.

Das Unternehmen hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Blue River Technology unterzeichnet.

Hier ein kurzer Einblick, wenn auch auf Englisch, was das Unternehmen macht.

Sehen und Sprühen – Gezielte Unkrautkontrolle

Quelle: Blue River Technology

Die Maschinen erkennen die einzelne Pflanzen, sprich das Unkraut und wenden entsprechend nur für die einzelne Unkrautpflanze gezielt die Pflanzenmittel an. 

Blue River Technology ist spezialisiert auf die Entwicklung von Technologien und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz, die eine gezielte Behandlung von Einzelpflanzen ermöglichen.

John Deere nimmt damit ein kalifornisches Start-Up auf, dass als innovativer Vorreiter neue, zukunftsweisende Ansätze einbringen wird.

Blue River Technology setzt auf Bilderkennungssystemen, Robotertechnologie und „lernenden Maschinen“, die einzelne Pflanzen erkennen, identifizieren und entsprechende Maßnahmen gezielt durchführen.

Ziel ist es

  • Maßnahmen an den Pflanzen gezielter durchführen zu können damit
  • Ganzflächenbehandlungen überflüssig werden und somit
  • der Herbizidaufwand deutlich gesenkt werden kann.

Damit ist auch John Deere definitiv auf Innovation in Richtung Precision Farming eingenordet.

Was meint Ihr, wie lange wird es noch dauern, bis die Behandlung von Einzelpflanzen in der deutschen Landwirtschaft Standard sein wird?

StalkBuster-Mais-Winterweizen

StalkBuster schützt Mais und Winterweizen

Die Goldmedaille der Agritechnica 2017 wurde ebenfalls für den StalkBuster von Kemper und John Deere verliehen. 

Wer derzeit in Maisernte steckt und die Aussaat von Winterweizen vorbereitet wird die technologische Neuheit zu schätzen wissen. 

Aber schauen wir zunächst auf die vorläufigen Ergebnisse der Bundestagswahl, die gestern morgen veröffentlich wurden. 

Das Wahlergebnis deutet darauf hin, dass die Koalitionsverhandlungen, insbesondere beim Thema Agrarpolitik nicht leicht werden.

Wird Jamaika die Agrarpolitik bestimmen?

Mit rund 33 Prozent bleibt die CDU/CSU mit Abstand an der Spitze. Die SPD folgt mit 20,5 Prozent, die AfD mit 12,6 Prozent, die FDP mit 10,7 Prozent, die Linke mit 9,2 Prozent und die Grünen mit 8,9 Prozent bilden das Schlusslicht.

Den Zahlen nach hat eine Jamaika-Koalitions gute Chancen. Insbesondere in der Agrarpolitik verfolgen die möglichen Bündnispartner jedoch sehr unterschiedliche Zielsetzungen.

Von Tierhaltung, über Direktzahlungen oder Pflanzenschutz und Düngung – die Themen werden von den Partein sehr widersprüchlich in den Lösungsansätzen angegangen.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat derweil in einer ersten Stellungsnahme zum Ergebnis der Wahl geäussert.

Er erwartet demnach eine sachlich fundierte Erörterung der landwirtschaftlichen Themen erwartet und warnt vor eine kleinteiligen und bürokratischen Überregulierung.

„Unsere Bauern haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie für Veränderungen und Weiterentwicklungen bereit sind und sie aktiv gestalten. Eine künftige Agrarpolitik mit Perspektiven sollte diesen Prozess unterstützen und Sorge dafür tragen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft erhalten und weiter verbessert wird“, meinte Joachim Rukwied, Präsident des DBV

Wir werden in den nächsten Wochen sehen, welchen Stellenwert Landwirtschaft in den Koalitionsverhandlungen einnehmen und welche zukünftige Richtung mit dem Koalitionsvertrag vorgeben werden wird.

Aber kommen wir von der Politik aufs Feld. Derzeit gibt es viel zu tun.

Zeit für die Aussaat von Winterweizen

Wer als Zwischenfrucht Mais- und Zuckerrüben anbaut, ist diese Tage mit der Ernte ausgelastet.

In den nächsten Wochen steht dann die Aussaat von Winterweizen an. Winterweizen ist sicherlich ein sehr genügsames Getreide.

Das Aussaatfenster kann breit ausfallen und auch wenn die Bedingungen mal nicht so optimal sind, kann sich Winterweizen durchaus gut entwickeln.

Dennoch kann es nicht schaden, für optimale Bedingungen bei der Aussaat zu sorgen.

Tipps zur Aussaat von Winterweizen

Quelle: Landwirt.com

Eine zu frühe Aussaat kann das Krankheitsrisiko steigern. Bei Mais als Vorfrucht kann der Einsatz des Pfluges Fusarien entgegenwirken.

Mit den heutigen Techniken ist auch die pfluglose Bestellung möglich. Wichtig sind hierbei

  • eine auf das Getreide ausgerichtete Stoppelbearbeitung
  • ein geschicktes Strohmanagement als auch
  • eine, in Abhängigkeit von der Vorfrucht, wirksame Bekämpfung von Ausfallgetreide und Unkräutern

Erfolgt das Drillen zu spät, kann es zeitlich mit der Bestockung eng werden.

250 bis 350 Körner pro Quadratmeter ist der „Standard“, wenn unter guten Bedingungen gedrillt wird.

Bei einer späteren Aussaat oder wenn die Saatbedingungen nicht optimal sind, gilt es, stärkere Weizensorten auszuwählen und die Saatstärke zu erhöhen.

Abgelegt werden die Weizenkörner ideallerweise in einer Tiefe von zwei bis drei Zentimer.

Generell empfiehlt es sich bei der Sortenauswahl auf die Empfehlungen der Landesstellen zu achten, um die Weizensorte aussuchen, die am besten unter den regionalen Bedingungen gedeiht.

Unabhängig von Region und Sorte ist wichtig, dass der Weizen vor einem möglichen Befall mit Fusarien geschützt wird.

Goldmedaille für den StalkBuster

Gerade hier kann der StalkBuster von Kemper und John Deere mit seiner Technikneuheit unterstützen. 

Neben dem CEMOS Auto Treshing von Claas erhielt auch der StalkBuster den Innovation Award in Gold und wird auf der Agritechnica 2017 wohl viele Besucher anziehen. 

Seit rund 15 Jahren ist der Maiszünsler in Deutschland verbreitet und ist gerade für den Silomaisanbau ein Problem. 

Für Winterweizen stellt er eine Gefahr dar, weil die Auswirkungen des Schädlings auch den Befall mit Fusarien umfassen. 

Und die Übertragen sich vom Mais auf die Folgefrucht, den Winterweizen. 

Die gründliche Zerkleinerung der Maisstoppeln unmittelbar nach der Maisernte ist eine der wichtigsten Massnahmen, um dem Fusarienbefall entgegenzuwirken. 

Und sie ist wichtig, um den Mais im Folgejahr vor dem Schädling zu schützen. Die bisherige Technik konnte jedoch nur ca. 70 Prozent der Maisstoppeln erfolgreich bekämpfen. 

In den restlichen 30 Prozent überwintern die Rauben friedlich bis zum Frühjahr. 

Der StalkBuster von Kemper ist die erste in den Mähvorsatz des Feldhäckslers integrierte stoppelzerstörende Technik

Der Maiszünsler – und Fusarienbefall lässt sich damit ohne einen zusätzlichen Mulchvorgang wirkungsvoll bekämpfen. 

Was sind die Merkmale des StalkBuster?

  • Integration im Grundrahmen des Mähvorsatzes
  • Zerfetzen jeder einzelnen Stoppelreihe durch speziell angeordnete und geformte Schlägel bevor die Räder des Feldhäckslers oder der Transportfahrtzeuge die Pflanzenreste niederdrücken
  • Kein Abschneiden der Stängel sondern eine schrittweise Zerschlagung von oben nach unten
  • Optimale Bodenanpassung durch spezielle Schwenkgetriebe
  • Pneumatisches Drucksystem ermöglicht, dass die Aggregate konsequent der Bodenkontur folgen und den Stängelfuß direkt über der Oberfläche abschneiden
  • Schlegel aus verschleißfesten Material und ohne Spezialwerkzeug austauschbar
  • Geringer Leistungsbedarf bei durchschnittlich nicht mehr als 4 PS pro Reihe
  • Relativ geringes Gewicht und keine Einschränkungen für den vorschriftsgemäßen Straßentransport

Nach Angaben von Kemper und John Deere kann der StalkBuster dem Landwirt einen ökonomischen Vorteil von bis zu 84 Euro pro Hektar einbringen. 

Dieser ergibt sich aus dem reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, der leichteren Bodenbearbeitung als auch dem geringeren Befall mit Fusarien. 

Die Goldmedaille der Agritechnica 2017 gab es für den StalkBuster, für seine technische Neuheit, die einen hohen praktischen, ökologischen als auch ökonomischen Wert hat. 

Welche Neuheit auf der Agritechnica 2017 hätte Eurer Meinung nach auch Gold verdient?