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Strukturwandel in Deutschland Agritechnica

NEWS: Neuheiten auf der Agritechnica 2019, Aldi auf Einkaufstour

Es ist wieder soweit; am Sonntag startet die Weltleitmesse für Landtechnik, Agritechnica. Hannover rechnet mit über 450.000 Besucher aus 130 Ländern. Mehr als 2.750 Aussteller aus 51 Ländern präsentieren ihre Neuheiten. In diesem Jahr gibt es eine Gold- und 39 Silbermedaillen.

Alle zwei Jahre freue ich mich auf die Agritechnica. Endlich Zeit haben sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, neue Maschinen live zu sehen und den ‚Puls der Landwirtschaft‘ fühlen. Neben Parties für junge Landwirte erwarten uns zahlreiche Veranstaltungen und interessante Forumsdiskussionen. Das alles und mehr gibt’s vom 10-16 November in Hannover.

Heute möchte ich Euch mit drei Neuheiten bekannt machen.

John Deere’s eAutoPower-Getriebe e8WD erhält Goldmedaille

JD verzichtet in seinen 8R-Großtraktoren komplett auf die Pumpe/Motor. Stattdessen werden 2 E-Maschinen als stufenloses Stellglied eingesetzt. Diese versorgen nicht nur den Fahrantrieb, sondern stellen zusätzlich bis zu 100 kW elektrische Leistung für externe Verbraucher bereit.

Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsprojekt mit der Firma Joskin aus Belgien. Die hierfür entwickelte externe E-Komponente ist eine Systemlösung für die Gülleausbringung. Zu den Vorteilen dieser Kombo zählen u.a. eine höhere Traktion, ein geringerer Schlupf und eine bessere Spurführung in Seitenhängen.

JD könnt Ihr in der Halle 13 Stand C40 besuchen.

AVR’s neuer Kartoffelroder Puma 4.0 mit Web-Anbindung

Ein selbstfahrender Kartoffelroder mit Cloud-Konnektivität – das ist der neue Puma 4.0 des belgischen Herstellers für Kartoffelerntetechnik AVR. Die durch Sensoren im Feld gewonnene Daten werden an die digitale Benutzerplattform AVR Connect gesendet. Die Plattform ist laut AVR Connect offen, d.h. die Daten können mit anderen Softwarepaketen geteilt werden.

Zu den erfassten Daten zählen u.a. Rodedauer, Wartezeiten, Position der Maschine in Echtzeit, Geofencing, Fernzugriff und Live-Überblick auf Menüs, Einstellungen und Parameter, sowie An- und Rückfahrtroute zum/vom Acker.

Das spannende an den Daten von Puma 4.0 ist folgendes: es lassen sich auch Ertragsdaten erfassen und anschließend auf Karten visualisieren. Dies ermöglicht dem Landwirt gezielter Maßnahmen zu ergreifen, um die weniger produktiven Zonen zu optimieren.

Auf der Agritechnica findet Ihr die Firma AVR in Halle 24, Stand B10.

Lemken’s selbstfahrende Feldspritze Nova 14

Ab Mitte 2020 dürfen sich Lemken-Fans auf die neue selbstfahrende Feldspritze Nova 14 freuen. Dabei steht die geräumige Kabine mit perfekter Schallisolierung im Fokus. Das Eindringen von Dämpfen wird durch den permanenten Überdruck verhindert. Optional kann auch ein 3-stufiges Luftfiltersystem der Kategorie 4 eingebaut werden.

Der Sitz ist luftgefedert. Die Bedienelemente sind ergonomisch in der Armlehne untergebracht. Die Steuerung erfolgt über das Lemken MegaSpray auf dem CCI 800 oder CCI 1200 Terminal.

Weitere Verbesserungen im Überblick:

  • automatische Gestängeführung
  • vielseitig verstellbares Fahrwerk => z.B. hydraulische Fahrwerksanhebung bis auf 1,6 m
  • teleskopierbare Achsen
  • hydraulische Spurweitenverstellung (optional)
  • Allradlenkung
  • 55 Liter fassende Einspülschleuse
  • Frischwassertank von 660 Liter
  • Tankvolumen von 4.800 und 7.200 Liter
  • Arbeitsbreiten von 24 m und 39 m
  • Adaptive Balancing Control (ABC)

Silbermedaille für Lemken’s iQblue connect

Die erwünschte Steuerung des Traktors samt Anbaugeräte ist endlich möglich. Wie? Durch iQblue connect.

Es handelt sich hierbei um ein herstellerübergreifendes, portables und nachrüstbares Modul zur Automatisierung von Gerätefunktionen auf ISOBUS-Basis. Das ganze erfolgt durch die Integration von TIM (Tractor Implement Management)-Funktionen.

Auf der Agritechnica findet Ihr die Firma AVR in Halle 11, Stand A42.

Aldi kauft erneut einen landwirtschaftlichen Großbetrieb in Ostdeutschland

Die außerlandwirtschaftlichen Investoren steigen immer häufiger in Agrargenossenschaften ein. Seit dem jüngsten Kauf läuten bei den Kollegen in Sachsen-Anhalt die Alarmglocken.

Die Aldi-Erben befinden sich auf Einkaufstour. Nach der Übernahme Anfang September des Agrarbetriebs Kayna eG (rund 2,000 Hektar laut Medienberichten) im Süden Sachsen-Anhalts hat die bekannte Familie erneut zugeschlagen. Auch bei diesem zweiten Kauf handelt es sich um Ackerflächen in Sachsen-Anhalt. Der ehemalige Präsident des Bauernverbands Klaus Kliem hat die Geithainer Landwirtschafts GmbH an den Discounter verkauft. Landwirte aus der Region befürchten Schlimmes.

Für Aufsehen und Furore sorgt die aktuelle Veröffentlichung der Arbeitsgemeinschaft für bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) mit dem Titel „Thüringer Ex-Bauernpräsident verscherbelt Großbetrieb an Aldi“. Darin fordern die Mitglieder die Politik auf, dringend ein Gesetz zu erlassen, welches derartige Deals verhindert.

Im Hinblick auf die Agrarsubventionen ist das ebenfalls ein sehr umstrittenes Thema. Der ehemalige Besitzer und Verkäufer Klaus Kliems erhielt in 2018 für die Geithainer Landwirtschafts GmbH rund 434.670 EUR Agrarsubventionen.

In punkto Flächengröße sollten wir uns des Folgenden bewusst werden:

  • 60 Hektar Bundesschnitt für landwirtschaftliche Betriebe
  • 270 Hektar in Sachen-Anhalt
  • 2,000 Hektar groß ist der Agrarbetrieb Kayna welches als erstes auf der Einkaufsliste von Aldi war

Abschließend, hier noch der Anteil ortsfremder Investoren in Ostdeutschland:

  • 41% in Mecklenburg-Vorpommern
  • 36% in Brandenburg
  • 32% in Sachsen
  • 23% in Thüringen
  • 22% in Sachsen-Anhalt

Quellen: AbL, Mitteldeutsche Zeitung, Focus Online

Quelle: Dorf TV, YouTube

Strukturwandel – sicherlich ein ‚heißes‘ Thema auch auf der anstehenden Agritechnica

Wir befinden uns Mittem im goldenen Zeitalter großer Kapitalanlegern. Die Zinsen sind niedrig, die Kredite billig.

Großunternehmen jeglicher Branchen, von Autohausbesitzer, Möbellieferant, Baufirma, Heiztechnik-Hersteller bis hin zu Versicherungs- und Pharma-Konzern, wenden sich verstärkt dem Agrarmarkt zu. Mit billigem Geld und wenig Regeln, kann man einen Markt recht schnell leer fegen. Gesetzeslücken werden gnadenlos ausgenutzt. Sogenannte Share Deals boomen.

Da können kleine landwirtschaftliche Betriebe nur zuschauen und hoffen, dass sie selbst nicht unter die Räder des ‚Strukturwandels‘ geraten. Keine schöne Perspektive.

Es müssen striktere Gesetze eingeführt werden. Share Deals müssen eingedämmt werden. Darüber werden wir uns auf der Agritechnica (und darüber hinaus) sicherlich noch zu Genüge auseinandersetzen. Sehen wir uns in Hannover?

Deutz Fahr Serie 4E Landtechnik

Landtechnik: Die neue DEUTZ-FAHR Serie 4E ab jetzt im Handel erhältlich

Vorgestellt wurde sie bereits auf der Agritechnica 2017, nun ist sie auch im Handel erhältlich: die neue Serie 4E.

In den letzten zwei Jahren hat sich DEUTZ-FAHR ins Zeug gelegt und mit seiner Innovationsoffensive auch die Agrolux Modellserie überarbeitet.

Mit der neuesten Technik ausgestattet, ist diese nun als Serie 4E auf dem Markt.

Die Serie 4E umfasst 6 Modelle, die für den Hof-, Stall- und leichte Feldarbeiten ausgelegt sind.

Bei den Kompakttraktoren wurde dabei nicht nur an die technische Leistung für die Ausführung der Arbeiten, sondern auch an den Komfort in der Fahrerkabine gedacht.

DEUTZ-FAHR – Die neue Serie 4E ist erhältlich

Lasst uns einen Blick auf die Ausstattung der neuen Serie 4E von DEUTZ-FAHR werfen:

Die Leistung reicht von 65 PS (48kW) bis 97 PS (71kW). Vier der Modelle sind Allrad– und zwei Hinterrad-angetrieben.

Stolz ist das Unternehmen auf seine 3-Zylinder FARMotion Motoren. Als

  • extrem kraftvoll
  • zuverlässig und
  • sparsam

bezeichnet DEUTZ-FAHR seine Motoren, die extra für den Einsatz in der Landwirtschaft konzipiert worden sind.

Zudem erlauben vier Getriebevarianten, zwei mit 30 km/h und zwei mit 40 km/h die Stunde weitere Auswahlmöglichkeiten:

  • 30 km/h Getriebe: 12+3 Gänge Kriechgang oder 8+8 Gänge als ECO-Variante
  • 40 km/h Getriebe: 15+15 Gänge mit Kriechgang und 15+15 Gänge  mit Kriechgang als ECO-Variante

Die ECO-Varianten erreichen Höchstgeschwindigkeiten bei 1.800 U/min.

Weitere Merkmale der Motoren sind

  • modernste Abgasnachbehandlungstechnik: externe AGR und DOC
  • neues Kühlsystem: Ladeluftkühler und Visco-Lüfter sorgen für reduzierten Lärm
  • zweistufiger PowerCore Luftfilter: nicht nur hohe Filterleistung, sondern auch bequem werkzeuglos austauschbar
  • elektronisch gesteuerte Common-Rail-Einspritzsystem: 2.000 bar für maximale Leistung bei niedrigen Drehzahlen

Weiterhin weist DEUTZ-FAHR gerne auf seine speziell für die Kompakttraktoren entwickelte Vorderachse hin. So glänzt die Serie 4E mit:

  • 55 Grad Lenkeinschlagwinkel
  • mechanisch (für 30 km/h) oder elektrohydraulisch (für 40 km/h) zuschaltbare Differentialsperren und Allradantrieb
  • 4-Radbremsen für Allradmodelle

Auch bei den Anbauräumen zeigt DEUTZ-FAHR Vielseitigkeit. Die Hubkraft beträgt bis zu 3.500 kg. Es kann gewählt werden zwischen

  • 42 l/min oder 50 l/min Hydraulikpumpen
  • 1 -3 Steuergeräte im Heck und
  • vier Zapfwellenkonfigurationen: 540, 540/540 ECO, 540/540ECO/1000 und 540/540 ECO plus Wegzapfwelle

Technisch vielseitig ausstattbar, sind die Kompakttraktoren der neuen Serie 4E sicherlich fertig, um diverse Arbeiten zu verrichten.

Für den Komfort bei der Arbeit für den Fahrer sorgt, dass das Lenkrad und Fahrersitz höhenverstellbar sind und der Fußraum viel Platz bietet.

Wer mit der neue Serie 4E bereits auf der Agritechnica 2017 geliebäugelt hat, der kann sich nun auf zu seinem Händler machen, um das ideale Modell für seinen Hof zu finden.

Quelle: DEUTZ-FAHR

Aber nun noch zu einem ganz anderen landwirtschaftlichen Thema, wozu jeder seine eigene Meinung vertritt: 

Wie wird die Ernährung der Zukunft aussehen?

Geht man von den gängigen Prognosen zum Wachstum der Weltbevölkerung aus, werden sich bis 2050 durchaus bis zu 10 Milliarden mehr Menschen auf unserem Planeten tummeln. 

Wie diese zu ernähren sind, ohne die Ressourcen der Erde völlig zu erschöpfen, beschäftigt Wissenschaftler und Politiker seit einigen Jahrzehnten. 

Vor wenigen Tagen wurde eine neue wissenschaftliche Studie veröffentlicht, die die Diskussionen zum Thema wohl wieder aufleben lassen könnte. 

Wissenschaftler im Team um Ron Milo vom Weizmann Institute of Science in Rehovot haben berechnet, dass: 

die Landwirtschaft in den USA doppelt so viele Menschen wie derzeit ernähren werden könnten, wenn die Menschen auf Fleisch und andere Tierprodukte verzichten würden. 

Die Berechnung beruht auf den aktuellen Ist-Stand der Landwirtschaft, ohne einer möglichen Erhöhung der Produktion.

Demnach könnte eine vegane Lebensweise 350 Millionen Menschen zusätzlich versorgen. 

Wohlbemerkt, derzeit leben 323 Millionen Einwohner in den USA. 

Jetzt wird der eine oder andere unter Euch bestimmt innerlich stöhnen, andere sehen sich bestätigt. 

Aber keine Angst, es geht nicht darum, dass wir uns alle nur noch vegan ernähren. 

Hintergrund der Studie ist der Fakt, dass weltweit rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel verderben oder ähnliches, eh sie zum Konsumenten gelangen. 

Die Wissenschaftler argumentieren, dass auch der Verzehr von Lebensmitteln, die quasi weniger effizient sind, eine Art von Verlust an Lebensmitteln darstellt. 

Weniger effizient soll heißen:

der Verzehr von ressourcen-intensiven tierisch-basierten Lebensmitteln anstelle von pflanzlichen Produkten, die ernährungstechnisch, etwa den gleichen Nährwert auf den Teller bringen. 

Der größte Verlust tritt dabei beim Rindfleisch auf. 

Für die Erzeugung von 4 Gramm Rindfleisch ist eine Fläche nötig, wie sie für 100 Gramm pflanzliche Nahrung benötigt wird. 

100 Gramm pflanzliche Nahrung, die einen vergleichbaren Eiweiß- und Kaloriengehalt aufweist, wohlbemerkt. 

Diese 96 Gramm stellen den Verlust dar. Prozentual ergeben sich für den Verlust an Lebensmitteln folgende Werte.

  • Rindfleisch: 96 Prozent Verlust
  • Schweinefleisch: 90 Prozent Verlust
  • Milchprodukte: 75 Prozent Verlust
  • Hühnerfleisch: 50 Prozent Verlust
  • Eier: 40 Prozent Verlust
  • Konventioneller Verlust bei Lebensmitteln auf dem Weg vom Produzenten zum Konsumenten: 30 Prozent Verlust

Aufgrund Ihrer Berechnungen halten die Wissenschaftler der Studie fest,

„dass die Bevorzugung einer pflanzlichen Kost potenziell mehr Menschen ernähren kann als die vollständige Beseitigung konventioneller Lebensmittelverluste.“

Quelle: A. Shepon, G. Eshel, E. Noor, R. Milo „The opportunity cost of animal based diets exceeds all food losses, PNAS March 26, 2018.

Ernährung ist und bleibt ein kontroverses Thema. Sie ist das A und O für unsere Existenz. 

Kein Körper kann ohne Nahrung existieren. Was wir essen trägt zu unserer Gesundheit oder eben auch Krankheit bei. 

Vor dem Hintergrund der Diskussionen zu Massetierhaltung, kann die Studie sicherlich auch einen interessanten Blickwinkel bieten. 

Was meint Ihr: ist in Punkto tierischer Ernährung weniger mehr?

Auf dem Land-Landwirtschaft-Internet

Scheibchenweise Internet auf dem Land

Auf der Agritechnica gab es die neuesten Technologien zum bewundern. Aber was nützt diese, wenn es auf dem Land kein Internet gibt?

Gerade jetzt zur Wahl wurden die Diskussionen und Versprechungen um den Ausbau des Internets in Deutschlands lauter.

Man brauch keine Statistiken, um zu wissen, dass es auf dem Land mit schnellem Datenaustausch nicht gut bestellt ist.

Sobald man sich von der Stadt aufs Land bewegt, nehmen die Balken für Netzempfang auf dem Handy ab oder man erhält gar die Nachricht “Kein Service”.

Fehlendes Netzwerk auf dem Land

Seit Jahren hinkt Deutschland im internationalen Vergleich beim Ausbau von mobiler Bandbreite und moderner Glasfasernetze hinterher.

Mit Highspeed beispielsweise Filme im Internet anschauen, ist für jeden Städter wohl ein Mindeststandard.

Auf dem Land ist dies jedoch in vielen Regionen ein Luxus, von dem man nur träumen kann.

Ein zügiger Ausbau der ländlichen Netzversorgung ist aber nicht aus Entertainmentzwecken notwendig.

Wenn mittelständische Betriebe sich nicht in ländlichen Regionen ansiedeln können oder weiterhin bestehen können, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes von der Welt abgeschnitten sind, verstärkt dies auch die Landflucht.

In der Landwirtschaft ist der gesamte Wirtschaftszweig von dem zügigen Ausbau von HighSpeed-Datennetzen abhängig.

Ohne diese, wird die Landwirtschaft einfach nicht mehr konkurrenzfähig bleiben.

Maschinen kommunizieren mit Maschinen

Auf dem Land kommen immer mehr Anwendungen zum Einsatz, die miteinander reden. Und dafür brauchen sie High-Speed-Netzwerke.

Der zu übertragende Datenstrom nimmt stetig zu. Wo früher 50 Mb / Sekunde revulotionär schnell war, ist es heute lächerlich langsam.

Und dennoch wird in vielen Regionen nicht mal dies auf dem Land erreicht.

Von Agrardrohnen, über Roboterschwärme bis hin zu Apps, die den gesamten landwirtschaftlichen Prozess überwachen und stetig anpassen – ohne schnelles Internet läuft nichts.

Derzeit wird von Politikern insbesondere der Ausbau des Glasfasernetzes diskutiert.

Der Hacken an der Sache ist, dass Glaserfasernetze teuer sind.

In städtischen Ballungszentren mag es sich rechnen, das ein Anbieter in Glasfaser investiert. Er findet hier genügend Kundschaft, die für den Service zahlt, sprich, Gewinne generiert.

Auf dem Land fehlt diese kritische Masse. Es sind also andere Modelle gefragt, die die Kosten für Anbieter und Kommunen im finanzierbaren Rahmen hält.

Die Problematik vom zu langsamen Internet auf dem Land ins anscheinend ins Bewusstsein der Politiker gerückt, sprich die Dringlichkeit wurde erkannt.

Allerdings: solange die Finanzierungsfrage nicht geklärt ist, wird wohl nichts umgreifendes passieren.

Den Schwerpunkt auf den Ausbau der Glasfaser zu legen, ist auch nicht zielführend.

Für Traktoren und Co. brauchen 5G.

Vom Städte- und Gemeinschaftsbund wird deshalb eine Kombination von Festnetz und Mobilfunk gefordert:

“Ziel muss es sein, die Bandbreiten flächendeckend zu erhöhen, anstatt eine Hochleistungsversorgung für wenige anzustreben …. Wir warnen davor, das Wünschenswerte mit dem Machbaren zu verwechseln. Bei der Breitbandversorgung muss der Grundsatz ‘Flächendeckung vor Hochgeschwindigkeit’ gelten”, so Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB).

Wie steht es bei Landwirten mit der digitalen Kompetent?

Bernhard Kürsken, Generalsektretär vom Deutschen Bauernverband (DBV) sagte der “Neuen Osnabrücker Zeitung”:

“70 Prozent der Landwirte sind mit ihrer verfügbaren Bandbreite auf dem Hof und dem Acker absolut unzufrieden.”

Dies ist eine durchaus beachtliche Prozentzahl und zeigt den akuten Handlungsbedarf aus.

Aber wie fit sind deutsche Landwirte bei all den digitalen Techniken?

Eine Umfrage des Deutschen Bauernverbandes (DBV) ergab, dass sich Landwirte in Punkto Digitalkompetenz mit der Note “3” bewerten.

Für die Erhebung wurden 850 Betriebsleiter durch ein Marktforschungsinstitut in Zusammenarbeit mit der Bitkom Research befragt.

In der Umfrage gaben die Landwirte folgende Bewertungen ab:

  • 67 Prozent: sehr gute bis befriedigende Digitalkompetenz
  • 16 Prozent: noch ausreichende Digitalkompetenz
  • 16 Prozent: ungenügende oder mangelhafte Digitalkompetenz

Auffällig ist in den Umfrageergebnissen der Altersunterschied bei den Angaben. Je jünger, desto kompetenter, lässt es sich wohl verallgemeinern.

Dies gilt sowohl für Betriebsleiter, als auch für die Mitarbeiter:

  • Alter des Mitarbeiters bis 35 Jahre: 92 Prozent erhielten mindestens die Note “3”
  • Alter des Mitarbeiters über 50 Jahre: 37 Prozent erhielten mindestens die Note “3”

Aber auch wenn die jungen Landwirte mit 87 Prozent angaben, „sehr gut“ oder „gut“ mit den neuen digitalen Entwicklungen zurechtzukommen, 46 Prozent von ihnen ist auch bewusst, dass sie noch mehr Digitalkompetenz für ihren Betrieb benötigen.

Zusammenfassend sehen sich viele Landwirte also nicht gut auf das digitale Zeitalter vorbereitet.

Dies zeigt, dass es nicht nur am Aufbau von Hochgeschwindigkeit auf dem Land mangelt.

Es ist auch wichtig, dass der Umgang mit den Technologien geschult wird. Die Möglichkeiten der digitalen Technik nehmen rasant zu und ändern sich in atemberaubendem Tempo.

Wie bereitet ihr Euch auf die zunehmende Digitalisierung vor und bleibt Up-to-date mit den neuesten Entwicklungen?

Safran-Landwirtschaft-Glyphosat

Der Orient in Deutschland: Safran wird in Franken angebaut

Safran – die einen denken direkt an den Orient, die anderen erinnern sich an die Paella im letzten Spanienurlaub.

Aber wer verbindet Safran mit Franken?

Auf der Suche nach neuen Einkommensquellen entdeckt der eine oder andere Landwirt neue, bisher für Europa eher exotische Pflanzen zum Anbau.

Längst beschränkt sich Landwirtschaft nicht mehr nur auf traditionelle, heimische Pflanzen.

Es lohnt sich, die Augen aufzumachen und nach neuen Ideen und Möglichkeiten Ausschau zu halten.

Ein Ehepaar aus Franken macht es vor, wie es aussehen kann, wenn man neue Wege geht.

Aber zunächst noch einen kurzen Ausflug zum wohl Thema der letzten Monate, Wochen und auch Tage.

Glyphosat bis 2022 oder 2024?

Am Mittwoch letzter Woche stimmten die EU-Staaten ab, ob Glyphosat die weitere Zulassung erhält. Zumindest war dies der Plan.

Eine Einigung konnte abermals nicht erzielt werden, d.h. im zuständigen Fachausschuss wurde keine Abstimmung vorgenommen.

Ursprünglich wollte die EU-Kommission die Verlängerung der Zulassung, die im Dezember ausläuft, auf 10 Jahre auslegen.

Das EU-Parlament fordert jedoch eine maximale Verlängerung von 5 Jahren. Als Kompromis steht jetzt die Zulassung für 5-7 Jahre im Raum, d.h. bis 2022 – 2024.

Während die einen vor den schädlichen Auswirkungen des Mittels warnen, halten die anderen es für unerlässlich.

Das Totalherbizid wirkt auf alles was grün ist. Es blockiert ein Enzym, was für den Pflanzenwachstum wichtig ist. D.h. wo Glyphosat ausgebracht wurde, ist im wahrsten Sinne des Wortes Wüste.

Es kann dort nichts mehr wachsen. Außer Pflanzen, die aufrund von Veränderungen in ihren Anlagen, resistent sind. Das Mittel ist also eine sehr einfach Methode, das Feld schnell von allem Unkraut zu befreien.

Herbizidhersteller wie Bayer, Monsanto oder Syngenta produzieren jährlich ca. 800.000 Tonnen des Mittels. Das Haupteinkommen erzielen die Unternehmen jedoch mit dem Verkauf von Saatgut, dass gegen Glyphosat resistent ist.

Es ist heißt also weiterhin abwarten. Bis dahin können wir uns aber den schönen Dingen des Lebens widmen.

Etwa dem Safran, der als Luxusgewürz nicht nur in Gourmethäusern, für einen Gaumenschmaus sorgt.

Safran – das Gold auf dem Teller

Manch einer kennt noch das Kinderlied “Safran macht den Kuchen gel”. Gel bedeutet dabei gelb.

Auch Spanier schwören bei ihrem Essen, etwa der Paella, auf die schöne gelbe Farbe. Safran kommt übrigens auch aus dem Arabischen, wo “Za’fran , ganz grob “gelb sein” bedeutet.

Ursprünglich wurde das Gewürz nur im persischen und arabischen Raum angebaut, mittlerweile ist es aber weltweit in ausgewählten Regionen zu finden.

Das Gelbe kommt von dem im Safran enthaltenen Farbstoff Crocin. Dieser ist so potent, dass bereits 0,01 Gramm ca. 3 Liter Wasser einfärben können.

Aber stop! Ja, Safran ist nicht nur eine schöne Lebensmittelfarbe.

Das Edelgewürz ist würzig und leicht bitter im Geschmack. Wer Safran an die Nase hält, dem wird der intensive, durchaus schwere Geruch auffallen.

Stellt sich die Frage, warum Safran so teuer ist.

Das liegt an seiner sehr aufwendigen Produktion. Die Erntezeit ist zeitlich sehr begrenzt und die Ernte ist schwierig:

Handarbeit von A bis Z

Alles um Safran ist Handarbeit.

Bei dem Gewürz handelt es sich um die Stempelfäden des “Safran” genannten Krokus. Diese Krokusart hat violette Blüten, die jeweils drei orangerote Safranfäden besitzt.

Während der ca. zwei wöchigen Blütezeit werden die Blüten von Hand geerntet. Die der Blüte entnommenen Fäden werden anschließend getrocknet, bevor sie gehandelt werden.

Zudem handelt es sich bei der Pflanze um einen Hybriden. D.h. der Krokus kann sich nicht selber fortpflanzen. Auch für die Vermehrung der Pflanze ist Handarbeit gefragt: jede Knolle muss für den Anbau geteilt werden.

Ja, Fäden hab nicht viel Gewicht. Hier zeigt sich, warum Safran das teuerste Gewürz ist und auch gerne mal gefälscht wird.

150.000 Blüten müssen geerntet werden, d.h. von Hand gepflückt werden, um ein Kilo getrockene Safranfäden zu gewinnen.

Heilung und Potenz

Wusstet Ihr, dass dem Safran auch heilende und Potenz fördernde Wirkungen zugesprochen werden?

In früheren Zeiten wurde etwa der Hochzeitschleier der Braut mit Safran gelb gefärbt. Der Brauch versprach nicht nur Gesundheit und ein langes Leben, sondern auch Potenz und Gebärfähigkeit.

Wer mit Safran seine Speisen würzt, sollte entsprechend vorsichtig sein.

Das Gewürz ist sehr intensiv. Neulinge sollten deshalb auch erstmal sehr vorsichtig vorgehen und kleine Mengen ansetzten.

Zudem ist Vorsicht geboten, weil das Gewürz, das auch zum Färben hochwertiger Seide genutzt wird, Flecken in Kleidung und Oberflächen verursacht, die nicht mehr rausgehen.

Lohnt sich der Anbau des Gewürzes? Die Produktion ist sehr aufwendig. Jedoch kann ein Gramm Safran zwischen 7 bis 17 EUR kosten.

In Franken hat sich ein Hof auf die Produktion des Krokus eingelassen.

Safran aus Franken

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Auch wenn der Anbau in Franken noch ein Nebenerwerb ist, es zeigt, dass es sich durchaus lohnen kann, in neue Wege und Ideen zu investieren.

Der Preis für ein Kilo Safran geht schnell in mehrere Tausende EUR. Kein Wunder, dass das Gewürz damit ein lukratives Geschäft für allerlei auch dubiose Händler ist.

Nehmen wir zum Beispiel Spanien. Obwohl das Land nur 1,5 Tonnen Safran herstellt, werden 90 Tonnen Safran jährlich exportiert. (Quelle: Die Welt)

Wie funktioniert dies? Indem beispielsweise günstig Safran aus dem Iran eingekauft, in Spanien veredelt und zu wesentlichen höheren Preisen in alle Welt als in Spanien produzierter Safran verkauft wird.

Auf diese Art können nicht nur Handelsembargos umgangen werden (etwa darf Safran nicht vom Iran in die USA verkauft werden, aber durchaus von Spanien).

Auch muss sich die Produktion im Ausland nicht an die doch strikteren Bestimmung der EU halten.  Es lohnt sich deshalb für Verbraucher, sehr genau auf die Herkunft zu achten.

Ein florierender Handel zeigt jedoch, es besteht eine starke Nachfrage. Und Qualität und Herkunft sind wichtige Merkmale für Verbraucher.

Wie steht es mit Euch – habt Ihr auch bereits über den Anbau von nicht heimischen Pflanzen, die jedoch stark nachgefragt sind, nachgedacht? 

Agritechnica-Fendt-Landtechnik

Innovative Landtechnik auf der Agritechnica 2017

Nicht nur Hersteller von Landtechnik bereiten sich gerade auf das landwirtschaftliche Großereignis des Jahres, der Agritechnica 2017, vor.

Auch Ihr seid wohl mitten dabei, nicht nur Hotel und Anfahrt zu planen.

Denn, wenn sich vom 12. – 18. November die landwirtschaftliche Welt in Hannover trifft, ist man wohl besser vorbereitet.

Auf einer Fläche von 394.000 Quadratmeter präsentieren sich 2.900 Aussteller.

Die Agritechnica 2017 ist die weltweit größte Messe für Landtechnik. Aussteller aus 52 Länder sind vertreten.

Zudem gibt es 200 Foren und Fachtagungen, in denen relavante Themen für unsere Landwirtschaft vorgestellt und diskutiert werden, dann kann man wohl meinen, die Messe ist viel zu kurz.

Die Qual der Wahl ist groß. Aber ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich habe auch viel Spaß dran, in ruhigeren Minuten, meine Agritechnica-Tage zu planen.

In den letzten Wochen hab ich schon die eine oder andere Technik, die mit dem Agritechnica Innovations Award ausgezeichnet wurde, vorgestellt.

Hier kommen ein paar weitere Vorstellungen:

Innovation Award in Silver für Krone LiftCab

Krone erhielt für seinen Kabinenlift LiftCab die Silbermedialle.

LiftCab hebt per Knopfdruck den die Kabine um 70 Zentimeter in die Höhe und ist bisher die einzige Technik dieser Art auf dem Markt.

Der Kabinenlift soll die Arbeit der Landwirte beim Häckseln von Mais erleichtern:

Mais kann mittlerweile Höhen von bis zu 4 Meter erreichen. Mit herkömmlicher Technik sieht der Maschinenführer quasi immer nur eine dicke Wand aus Mais.

Mit dem Anheben der Kabine wird damit herblich die Sicht des Fahrers verbessert. Er behält den Überblick, sieht, was um ihn herum alles abläuft.

Neugierig? Dann schaut in Halle 27 beim Stand G21 vorbei.

Innovation Award in Silver für Düsen-Schaltung von Lechler

Auch Lechler konnte für eine wegweisende Innovation einen Preis einheimsen.

Das Unternehmen hat ein Elektrisches-Schließ-Ventil (ESV) entwickelt, welches das Ventil, die Verkabelung als auch den Stecker miteinander verbindet.

Das Lechler ESV ermöglicht damit eine einfache und verwechslungsfreie Montage auf Einzel- und Mehrfachdüsenträgern.

Wie funktioniert das Ventil? Geöffnet und geschlossen wird es über eine CAN-Bus-Steuerung mit geringen Schaltzeiten.

Das ESV ist mit seinen schnellen Reaktionszeiten und seiner hohen Anwendungsgenauigkeit besonderes interessant für Anwendungen in Richtung SmartFarming / Precision Farming.

Wenn die Lechler ESV für Euch interessant ist, dann schaut in Halle 08 am Stand B20 vorbei.

Pflanzenschutztechnik von Fendt auf der Agritechnica

AGCO/ Fendt baut sein Sortiment weiter aus und bietet nun auch angehängte (Rogator 300) und selbstfahrende (Rogator 600) Pflanzenschutzspritzen an.

Beide Serien wurden in Europa entwickelt und werden ab 2018 im AGCO Werk in Hohenmölsen gebaut.

Rogator 600

  • 3 Modelle: Nennvolumen von 4000, 5000 und 600o Litern
  • Arbeitsbreiten von bis zu 36 Meter
  • Zielgruppe: Großflächenbetriebe und Lohnunternehmer
  • Besondere Merkmale: Chassis-Konzept, präzise Gestängeführung sowie erweiterte Technologie- und Spurführungsangebote

Der Rogator 600 wird von AGCO Power Motoren mit 175 bis 242 PS angetrieben. Zusammen mit dem stufenlosen Antriebskonzept und der ausgeklügelten Traktionsregelung kann sich der Selbstfahrer im Einsatz behaupten.

Das Chassis-Konzept sorgt mit seiner hervorragenden, ausgewogenne Gewichtsverteilung bei einem niedrigsten Schwerpunkt für eine sehr ruhige Gestängelage.

Weiterhin zeichnet sich der Rogator 600 aus, durch:

  • vielfältige, serienmäßige Lenkungsvarianten bis hin zur Vierradlenkung bei bestem Wendekreis
  • stufenlose Anpassung der Bodenfreiheit im Feldeinsatz
  • Maximale Flexibilität mit der hydraulischen Spurbreitenanpassung bis zu 2,25 Meter
  • Breite Palette an Befüll-, Gestänge- und Düsentechnologie

Nicht nur die Einzelradaufhängung, sondern auch die neue VisionCab sorgen für ein sehr komfortables Arbeiten.

Der Rogator 600 ist serienmäßig mit einem 10,4 Zoll Varioterminal ausgestattet. Wer Fendt fährt, der wird auch hier die bekannte Bedienlogik des Unternehmens vorfinden.

Rogator 300

  • komplette Neuentwicklung
  • Nennvolumen von 3300, 4400, 5500 sowie 6600
  • Arbeitsbreiten von 24 bis 30 Metern
  • Besondere Merkmale: präzise Gestängeführung, gutes Handling, Chassiskonzept sowie hohe Einsatzsicherheit

Auch beim Rogator 300 kommt das stabile und verwindungssteife Einträger-Chassiskonzept zur Anwendung. Es wurde lediglich um eine universelle Deichsel-Lösung im vorderen Bereich ergänzt.

Der Wechsel zwischen Oben- oder Untenanhängung und die Anpassung der Technik an unterschiedliche Traktoren und Reifengrößen ist damit kein Problem.

Fendt Rogator 300 im Einsatz

Quelle: Fendt TV

Der Fendt Rogator 300 ist mit einer weit hinten angeordneten Achse eine kompakte Maschine mit einem flexiblen Schwerpunkt.

Das schlanke Chassiskonzept ermöglicht jedoch dem OptiSteer-Lenkachsenkonzept reifenabhängig Lenkwinkel von bis zu 35 Prozent und damit eine maximale Wendigkeit.

Das Modell ist zudem vollständig ISOBUS kompatible und AEF zertifiziert. Weitere Merkmale sind unter anderem:

  • Bedienung über Fendt Varioterminal ab Baureihe Fendt 500 aufwärts in ProfiPlus Ausführung
  • Optimierte OptiControl Joystick für einfache und sichere Bedienung
  • serienmäßige, elektrische Einzeldüsenschaltung mit 50 Zentimeter Teilbreiten
  • Mitführung von bis zu 900 Liter Frischwasser in zwei gewichtsoptimierten Tank

Das Fendt Rogator Konzept

Beiden Baureihen liegt das Fendt Rogator Konzept zu Grunde.

So sind die Maschinen serienmäßig mit verwindungsfreien und dennoch leichten Aluminiumgestängen ausgestattet, in denen die Düsen geschützt und einfach auswechselbar eingebaut sind. 

Die Gestängeausleger werden zu beiden Seiten, sprich links und rechts, unabhängig von bis zu fünf OptiSonic Ultraschallsensoren über die Zielflächen geführt. 

Die Gestänge reagieren sehr schnell, so dass gleichbleibende Zielflächenabstände erreicht werden. Es erfolgt zudem ein permanenter Ausgleich von horizontalen Gestängeanregungen bei gleichzeitiger Reduzierung der Belastung des Hauptrahmens.

Die ausreichende Rührleistung für den Brühekreislauf als auch die hohen Ansaugleistung für kurze Befüllzeiten werden von der hydraulisch angetriebenen, schnell reagierenden Zentrifugalpumpe (Förderleistung 785 Liter/ Minute) gewährleistet. 

Auch bei variablen Ausbringmengen können schnellste Mengenanpassungen vorgenommen werden, da ein speziell entwickelter Durchflussmengenmesser mit einem Messbereich von 5 bis 430 Liter / Minute die Information an die Elektrik weitergibt. 

Fendt Rogator 300 und 600 sind sehr ausgeklügelte Systeme, die das Spritzen von Pflanzenschutzmitteln vereinfachen. 

Ihr wollte noch mehr von Fendt? Dann besucht das Unternehmen in Halle 20 auf der Agritechnica 2017.

Worauf freut Ihr Euch am meisten auf der Agritechnica 2017?