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Weltrekorde in der Landwirtschaft

7 seltsame Weltrekorde aus der Landwirtschaft

Je skurriler und extremer, desto besser. Wir Menschen lieben Weltrekorde und Einträge ins Guinessbuch. Egal ob jemand sich problemlos in eine kleine Schachtel reinquetschen oder eine außergewöhnliche Performance hinlegen kann, wir sind fasziniert von dem was sich manche so ausdenken.

Landwirte sind für ihre Innovationen bekannt. Bei der stetig wachsenden Weltbevölkerung, muss dem einen oder anderen gelegentlich etwas einfallen. So kommt es auch, dass wir in unserer Branche immer wieder etwas merkwürdiges erfinden bzw. entdecken und dadurch für Schlagzeilen sorgen.

Heute werfen wir einen Blick auf sieben skurrile Weltrekorde aus der Landwirtschaft.

1. Die kleinste Kuh der Welt hat 61,1 cm

Manikyam aus Kerala, Indien ist mit nur 61,1 cm von den Hufen bis zum Widerrist die kleinste lebende Kuh der Welt. Sie wiegt nur 40 kg. Macht sie das auch die leichteste Kuh der Welt? Vermutlich.

Der Besitzer NV Balakrishnan kaufte Manikyam als normalgroßes Kälbchen. Behandelt wurde das Kälbchen genauso wie alle anderen im Stall. Das Wachsen ließ jedoch auf sich warten. Und so kommt es, dass die Kuh trotz ihrer geringen Größe, keinerlei Deformationen aufweist.

Im Guinessbuch der Rekorde hält Manikyam weiterhin den Titel der kleinsten Kuh der Welt.

2. Das teuerste Schaf der Welt für stolze 231.000 Britische Pfund

Dass Leute verrückt nach exotischen Tieren sind und dafür bereit sind Unmengen an Geld zu bezahlen ist nichts Neues. Aber dass jemand bereit ist 231.000 Pfund (rund 260.00 EUR) für einen Schaf auf den Tisch zu legen, ist mehr als merkwürdig.

Diesen Betrag zahlte Farmer Jimmy Douglas für den acht Monate alten schottischen Bock mit dem Namen „Deveronvale Perfection“ und schnappte sich den Weltrekord für das teuerste Schaf. In 1989 wurde in Australien ein Schaf für 205.000 Pfund verkauft.

3. Der höchste Weizenernte-Ertrag liegt bei 16,52 Tonnen

In 2015 holten sich diesen Weltrekord gleich zwei Briten. Zuvor war der Landwirt Mike Solari aus Neuseeland der langjährige Rekordhalter des Titels „höchster Weizenernte-Ertrag“.

Am 1. September 2015 erntete Rodney Smith auf seiner Beal Farm im englischen Northumberland insgesamt 16,52 Tonnen Weizen pro Hektar und verwies seinen Landsmann Lamyman mit seinen 16,5 Tonnen auf den zweiten Platz. Die Weltrekordernte brachte er mit seinem New Holland 9070 ein.

4. Der größte Traktor der Welt heißt „Big Bud“

Laut, stark und gigantisch groß — das zeichnet den Big Bud 16-V 747 aus Havre, dem US-Bundesstaat Montana aus. Mit seinen fast 24 m breiten Pflügen ist er im Guinessbuch der Weltrekorde als „der größte Schlepper der Welt“ eingetragen.

Big Bud ist ein Einzelexemplar und wird auch heute noch von Baumwollfarmer eingesetzt. Der Gigant schluckt 1.000 Gallonen Schiffsdiesel; das sind umgerechnet 3.759 Liter. Ein fünfstelliger Betrag für einmal Volltanken. Ein teurer Spaß.

Quelle: KCCI, YouTube

5. Die meisten Quadtrac-Traktoren auf einem einzigen Feld

Mehr als 1/3 aller Quadtrac-Traktoren aus Großbritannien haben sich für einen guten Zweck auf einem einzigen Feld in Lincolnshire zusammen getroffen.

Für den Rekord kultivierten am 28. Juli 2012 insgesamt 50 Case-IH Quadtracs ein Feld in Hemswell. Helen Rainthorpe organisierte die Veranstaltung mit dem Ziel, Geld für die Krebsforschung zu sammeln.

6. Das älteste Schwein der Welt kommt aus Kanada

Ernestine wurde am 17. Juli 1991 bei Züchterin Judy Caron in Kanada geboren. Das Ehepaar Jude und Dan King haben das Schwein gekauft und für sie gesorgt. Am 11. Juli 2014 erhielt Ernestine mit fast 23 Jahren einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde.

7. Die längste Mähdrescher-Reise beträgt 5.300 km; die längste Traktorreise 21.199 km

Russland ist für seine großen Weiten bekannt. Ein perfektes Land also, um neue Weltrekorde aufzustellen.

Am 12. Mai 2003 fuhren drei Yensisei Mähdrescher von Krasnoyarsk los und erreichten nach 5.300 km die Stadt Orel am 25. Juni 2003. Es gilt als die längste Mähdrescher-Reise innerhalb eines Landes.

Zwei Jahre später, am 25. April 2005 begab sich der Russe Vasilii Hazkevich auf die längste Traktoreise der Welt. Nach 21.199 km und drei Monate später, erreichte er die russische Stadt Vladimir.

Quellen: Guiness World Records, Spiegel Online, Case IH

Immer neue Weltrekorde knacken

Jedes Mal wenn ich irgendwo über Weltrekorde lese, muss ich an Roger Bannister denken. Oder besser gesagt, an den Roger Bannister Effekt.

Jahrelang hielten Sportler, Leichtathleten, Wissenschaftler und Ärzte an dem Glauben fest, dass eine Meile nicht in weniger als 4 Minuten zu laufen ist. Das Herz könnte das nicht verkraften. Die Muskeln und Knochen würden dieser enormen Belastung nicht standhalten.

Das kümmerte Roger Bannister wenig und so schaffte er es als Erster diese Glaubensbarriere zu brechen, indem er am 6. Mai 1954 eine Meile unter 4 Minuten lief. Mit dem Überschreiten dieser Grenze, schaffte er das was alle für unmöglich hielten.

Dieser Erfolg blieb nicht lange so, denn im selben Jahr liefen 37 weitere Läufer die eine Meile unter 4 Minuten. Im Jahr darauf belief sich die Zahl der Nachahmer auf über 300.

Soviel zur Stärke der mentalen Vorstellungskraft, einer unbändigen Willenskraft und dem Glauben an einem selbst.

Welche Weltrekorde beeindrucken Euch am meisten?

Landtechnik John Deere agra 2017

Landtechnik: Neue Deutz-Fahr Mähdrescher und John Deere Rundballenpressen

Neues aus der Welt der Landtechnik: Die Mähdrescher der Serie C9000 von Deutz-Fahr wurden überarbeitet und sollen jetzt noch effizienter und produktiver arbeiten. John Deere hat sein komplettes Rundballenpressen-Portfolio überarbeitet und präsentiert heute die Baureihe V400 mit variabler Presskammer.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche.

1. EU verlängert Sanktionen gegen Russland

Die Wirtschaftssanktionen seitens der EU gegen Russland sollen um ein halbes Jahr verlängert werden und das trotz großen Verlusten auf beiden Seiten. Statt dem ursprünglichen 31. Januar 2018, sollen diese bis Juli 2018 gelten.

Ein formaler Beschluss aus Brüssel soll noch folgen. Die Staats- und Regierungschefs der EU gehen davon aus, dass Russland nachziehen wird. Russland weist weiterhin die Forderungen der EU bzgl. des Friedensplans in der Ukraine zurück.

Nicht alle EU-Staaten erfreuen sich dieser Entscheidung. Viele sind der Meinung, dass die Sanktionen hohe wirtschaftliche Schäden mit sich bringen jedoch politisch wenig lösen.

Quellen: Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung

2. Acht von zehn Konsumenten kaufen Bio im Supermarkt

Eine neue Verbraucherstudie besagt folgendes:

  • Immer mehr Verbraucher kaufen Biolebensmittel ein
  • 30% der Verbraucher kaufen mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel bio ein (in 2008 waren es 25%)
  • 9% der Verbraucher kaufen ausschließlich bio ein (in 2008 waren es 6%)
  • 80% der Bioprodukte wird im Supermarkt eingekauft
  • 61% kaufen Bio im Discounter
  • 33% kaufen Bio im Bio-Supermarkt und 30% auf dem Wochenmarkt
  • Der Bio-Trend wird weiterhin von Frauen und Jüngeren unter 29 Jahren angetrieben: 37% der Frauen betrachten Bio als Lebenshaltung, bei den Männern sind es 31%
  • 78% der Konsumenten finden es richtig, dass Biolebensmittel teurer sind als Produkte aus dem konventionellen Anbau

Das Aachener Marktforschungsinstitut Dialego führte hierfür eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Verbrauchern durch.

Neuheiten aus der Landtechnik

Deutz-Fahr pimpt seine C9000 Mähdrescher-Serie

Beim Landtechnikhersteller Deutz-Fahr tut sich jede Menge. Die grün-schwarzen Kollegen räumen nicht nur einen Preis nach dem anderen ab, sondern begeistern ihre Fans durch unzählige Produktneuheiten und Sondermodellen (z.B. der 9340 TTV Warrior mit 336 PS und der 7250 TTV Warrior mit 246 PS).

Im Bereich Mähdrescher, wurden die 5- und 6-Schüttler Großmähdrescher überarbeitet.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Mercedes-Benz- Motoren mit 340 und 395 PS erfüllen jetzt Abgasstufe IV
  • Korntank wurde um 10% vergrößert: die Serie C9300 hat jetzt einen 10.500 l großen Korntank
  • Abtankgeschwindigkeit wurde um 30% gesteigert: die Serie C9300 hat jetzt einen bis zu 6 m langes Abtankrohr, die Abtankgeschwindigkeit beträgt 120l/s
  • Verschiedene Schneidwerke mit Schnittbreiten von 5,40 bis 9 m
  • Optimierte Strohverteilung sowohl bei Langstrohablage als auch im Häckselbetrieb
  • Gesamtabscheidefläche des Schüttlers wurde vergrößert: 7,46 m² bei den 5-Schüttler-Modellen und 8,90 m² bei den 6-Schüttler-Modellen
  • Drei-Trommel MaxiCrop-Dreschwerk unverändert vom Vorgänger übernommen
  • Komfortable CommanderCab VI Kabine mit neuen Bedienelementen
  • Steuerung über den Commander Stick
  • Maximale Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h (mit Sondergenehmigung und Zulassung)

Die Kabinenausstattung beinhaltet unter anderem einen 8 Zoll großen iMonitor Touchscreen Terminal welcher per Fingertipp ganz intuitiv bedient werden kann. Der Fahrer hat dadurch alle wichtigen Indikatoren, wie z.B. die Maschinenleistung, stets sicher im Blick. Der Joystick in der Armlehne ist für die Bedienung des Balance Hangausgleichssystems gedacht.

Ein zweiter 12″ iMonitor kann dazugezogen werden, um verschiedene Kamerabilder (bis zu drei Kameras) zu sehen. Diese kommen beim Einsatz der Deutz-Fahr Agrosky Precision Farming Systeme in Frage.

Die überarbeiteten Mähdrescher-Modelle von Deutz-Fahr stehen zum Verkauf bereit.

Quelle: Klaus Schröder Militär- und Landtechnik, YouTube

John Deere präsentiert neue Rundballenpressen mit variabler Presskammer

Goodbye Serien 800 und 900 – hier kommt der Nachfolger, die Baureihe V400 mit variabler Presskammer.

Für die neuen John Deere Rundballenpressen sind trockenes und nasses Erntegut kein Thema mehr. Modernste Technik macht das was bis dato unvorstellbar schien, möglich.

Nach zwei Jahren „Umbau“ ist es soweit: alle Rundballenpressen aus dem JD-Programm wurden komplett überarbeitet. Die Typenbezeichnung G, M und R unterstreicht deren Leistungsvermögen und Einsatzgebiet.

Ein paar Worte zu den jeweiligen Modellen:

  • V451G: für trockenes Erntegut, leichte bis mittlere Auslastung, große Durchmesser der Pickup und der Einzugswalze
  • V451M / V461M: für jedes Erntegut, Einsatz in mittlere Betrieb, hohe Pressleistung, hoher Bedienkomfort
  • V451R / V461R: Premium-Modelle, maximale Ausstattung, hohe Durchsatzleistung von bis zu 120 Ballen pro Stunde
  • C451R / C461R: Press-Wickelkombinationen, basieren auf den R-Modellen

Die neuen Rundballenpressen stehen den Kunden in Deutschland ab sofort zum Verkauf bereit.

Landtechnik in der digitalen Welt: Fluch oder Segen?

Immer schneller, immer cooler, immer schlauer – das sind heutzutage nicht nur unsere Smartphones, sondern auch unsere Erwartungen an die High-Tech-Welt. Und wenn ich High-Tech-Welt sage, dann meine ich natürlich sowohl die Autos auf unseren Straßen, als auch die Maschinen auf unseren Feldern.

Wenn Ihr letzten Monat auf der Agritechnica dabei wart, dann wisst Ihr, dass es mittlerweile 3D Virtual Reality Shows gibt für Landwirte. Brille auf und raus aus der Realität, aus dem Alltag mit allen seinen Problemen. Eine bunte Welt, wo alles möglich ist, ist Doping für unser Gehirn und unsere Gefühle.

Unsere Trecker werden immer moderner, die Bedienung intuitiver und bald muss keiner mehr die Maschine fahren. Geht doch alles von selbst. Tja, wenn die Landtechnik dann ganz von alleine funktioniert, dann müssen wir uns als Landwirte in die Kontrollzentrale katapultieren, um das ganze Orchester zu überwachen und evtl. zu koordinieren. Erwartet uns das bald?

Wo geht’s hin mit unserer Landtechnik? Werden auf unseren Feldern bald nur noch Roboter fahren?

Autonome Landtechnik Agritechnica 2017

Landtechnik: Spargelroboter, autonome Mähdrescher und Unkrautroboter

Neues aus der Welt der Landtechnik: In Russland rollte im August der erste selbstfahrende Mähdrescher vom Band, eine Schweizer Firma arbeitet an dem ersten vollständig autonomen Unkrautroboter und die Niederländer basteln an dem weltweit ersten Spargelroboter rum.

Bevor wir loslegen, hier noch ein kurzer Blick auf die neuesten Schlagzeilen aus unserer Branche. Wir starten mit den Direktzahlungen 2016 weil diese den einen oder anderen von Euch besonders stark interessieren könnten.

1. Landwirtschaftliche Direktzahlung in 2016 liegen bei 4,84 Mrd. EUR

Das Bundeslandwirtschaftministerium hat die aktuellen Zahlen bzgl. Direktzahlungen für das Antragsjahr 2016 veröffentlicht. Diese lauten wie folgt: rund 4,84 Mrd. EUR wurden an insgesamt 316.600 Antragssteller ausgeschüttet.

Die Aufteilung auf die jeweiligen Posten sieht wie folgt aus:

  • 2,95 Mrd. EUR Basisprämie (61% an der Gesamtzahlung)
  • 1,43 Mrd. EUR Greeningprämie (rund 30% von der Gesamtsumme)
  • 332,5 Mio. EUR Umverteilungsprämie für kleine und mittlere Betriebe
  • 45,5 Mio. EUR Unterstützung für Junglandwirte
  • 22,0 Mio. EUR Unterstützung für Kleinerzeuger

Die ausgezahlte Prämiensumme lag unter dem Niveau von 2015. Die meisten Empfänger von Direktzahlungen kamen aus Bayern.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

2. Strategische Allianz: Amazone und die Agrom-Gruppe intensivieren ihre Zusammenarbeit

Eine breitere Produktpalette und damit einhergehend auch mehr Kunden — das ist das Ziel der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Amazone und der Agrom-Gruppe.

In den Niederlassungen Württemberg und Nordbaden soll es ab Januar sämtliche Dünge- und Pflanzenschutztechnik von Amazone zu kaufen geben. Am neuen Standort Billigheim, welches Januar 2018 große Eröffnung feiert, bietet Agrom die komplette Produktpalette von Amazone an. Die Standorte in Baden werden ihre Amazone-Produktportfolio später aufstocken.

Martin Bauknecht, Geschäftsführer der ZG Raiffeisen Technik-Gruppe (die Muttergesellschaft der Agrom-Gruppe) äußerte sich zur Kooperation mit Amazone wie folgt:

„Amazone Landmaschinen ist bekannt als Spezialist für erfolgreiche Dünge- und Pflanzenschutztechnik. Wir sind überzeugt, dass auch die Produkte in Bodenbearbeitung und Aussaat unsere Kunden begeistern werden.“

Quelle: ZG Raiffeisen

3. Ranking: Universität Hohenheim ist die beste Agrar-Uni Deutschlands

Die Zeitschrift „U.S. News & World Report“ hat das aktuelle „Best Global Universities Ranking 2018“ bekannt gegeben. Dabei belegt die Universität Hohenheim in Stuttgart die Pole Position im Bereich Agrarforschung in Deutschland.

Im europäischen Vergleich belegt die Uni Hohenheim Platz 3 und weltweit Platz 9.

Auf das gleiche Ergebnis kommt auch das NTU-Ranking der National Taiwan University. Auch in diesem Ranking belegt die Universität Hohenheim den ersten Platz in Deutschland.

Laut NTU-Ranking belegen folgende Unis die ersten fünf Plätze in Deutschland:

  1. Universität Hohenheim
  2. TU München
  3. Universität Bonn
  4. Universität Göttingen
  5. Universität Gießen

Quelle: Universität Hohenheim, US News & World Report

Weltweit erster Spargelroboter erntet präziser als ein Mensch

Ein StartUp aus den Niederlanden setzt bei der Spargelernte auf modernste Technik. Die Firma Cerescon hat nach eigenen Angaben den weltweit ersten Roboter hierfür entwickelt.

Die Vorteile: bessere Qualität und mehr Ertrag.

Und wie läuft dieser Prozess ab?

Die 3-reihige Maschine erfasst den Spargel in der Erde und erntet ihn während der Fahrt. Die selektive, vollautomatische Spargelerntemaschine funktioniert wie folgt…

Quelle: Cerescon, YouTube

Der 1-reihige Prototyp hat bereits eine Saison geerntet und erfolgreich abgeschlossen. Jetzt ist die 3-reihige Maschine dran; diese soll bereits im nächsten Jahr einsatzfähig sein.

Die beiden großen Vorteile nochmal im Überblick:

  • Halbierung der Erntekosten: Der Roboter ersetzt rund 70 Saisonarbeitskräfte und ernte bis zu 50 Hektar Spargel pro Saison.
  • Verbesserte Qualität aufgrund der unterirdischen Erfassung des Spargels

GPS gesteuerter autonomer Unkrautroboter soll 20-Mal weniger Pflanzenschutzmittel verbrauchen

Autonome Landtechnik, selbstfahrende Landmaschinen – das ist der neue Trend und darüber werden wir in den kommenden Monaten und Jahren noch jede Menge hören.

Laut Angaben des Schweizer Start-Up Unternehmens Ecorobotix sei der Unkrautroboter der erste vollständig autonome Feldroboter zur Unkrautbekämpfung in Reihenkulturen, beim Zwischenfruchtanbau und auf Grünland.

Die intelligente Maschine erkennt die Unkräuter mit Hilfe von Farbkameras und besprüht mit Pflanzenschutzmitteln sehr gezielt das Unkraut an der richtigen Stelle.

Quelle: ecoRobotix, YouTube

Ein paar technische Details im Überblick:

  • Der selbstfahrende Unkrautroboter wiegt 130 kg
  • GPS-Steuerung
  • Arbeitet bis zu 12 Stunden pro Tag ohne menschliche Kontrolle
  • Zwei Photovoltaikmodule sorgen für Energie

Der Unkrautroboter der laut Unternehmensangaben 20-mal weniger Pflanzenschutzmittel benötigt, soll 2019 auf den Markt kommen.

Autonomer Mähdrescher schmückt zum ersten Mal die Felder in Russland

Nach fünf Jahren Projektarbeit ist es soweit. Der erste selbstfahrende Mähdrescher ist vom Band gelaufen und die Russen jubeln. Die aktuelle Maschine muss noch von einem Menschen kontrolliert werden, aber das AI-System befreit den Landwirt von den meisten Tätigkeiten.

Ausgerechnet eine Frau revolutioniert mit ihrer Firma Cognitive Technologies die fahrerlose Landtechniklandschaft in Russland. Olga Uskowa und ihr Team haben fünf Jahre hart dafür gearbeitet, dass der selbstfahrende Mähdrescher im August in der Region Rostow im Süden Russlands zum ersten Mal zum Einsatz kommt.

Die vollautonome Version ist für 2023 geplant.

Autonome Landtechnik

Die Roboter erobern nicht nur unsere Autobahnen und Fabriken, sondern auch unsere Felder. In Japan entstand eine Roboter -Salat-Farm, zur Unkrautbekämpfung werden Drohnen und Feldroboter eingesetzt und jetzt kommt auch noch ein Spargelroboter zum Einsatz.

Ja, die Welt der Landtechnik hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Und was in den nächsten Jahren auf uns zukommt, das traue ich mich teilweise kaum auszusprechen bzw. zu schreiben.

Fakt ist, Roboter werden Arbeitsplätze ersetzen.

Fakt ist, es werden neue Arbeitsplätze geschaffen, denn die lieben Roboter muss auch jemand kontrollieren, pollieren und warten. Es kommen spannende Zeiten auf uns zu.

Autonome Landtechnik – wo geht Eurer Meinung nach die Reise hin?

Agritechnica 2017 -Landwirtschaft-Technik

Innovation Award Agritechnica 2017

Bald ist es soweit! Jeder von uns hat die Tage vom 12.-18. November im Kalender wohl rot angestrichen, wenn die Agritechnica 2017 in Hannover stattfinden wird.

Entsprechend wird sich in den nächsten Wochen viel um Technik drehen. Und passend hierzu gibt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) gute Zahlen bekannt.

Gute Aussichten für die europäischen Agrartechnikhersteller

7,5 Milliarden Euro – dies ist voraussichtlich das Umsatzvolumen aus deutscher Produktion für das Jahr 2017, so der VDMA.

Dies entspricht einem Umsatzwachstum von satten 4 Prozent.

Nach drei Jahren Rezession war die Freude insbesondere bei den in Deutschland produzierenden Landmaschinen- und Traktorenhersteller groß.

Diese konnten Ihren Umsatz um 7 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro steigern.

„Wir erleben seit einigen Monaten auf zahlreichen Märkten ein konjunkturelles Comeback“, äußerte sich Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des VDMA.

Die ersten Monate des Jahres waren noch deutlich vom Wachstum auf dem deutschen Markt geprägt. Mit einem Umsatzplus im zweistelligen Bereich konnten die Auslandsmärkte jedoch gut aufholen.

Mit der Agrartechnik im Aufschwung können wir uns natürlich umso mehr auf die neusten Innovationen, die auf der Agritechnica präsentiert werden, freuen.

2x Gold und 29x Silber beim Innovation Award Agritechnica 2017

Über 320 Neuheiten dürfen wir auf der Agritechnica 2017 näher unter die Lupe nehmen.

Die Neuheitenkommission des Agritechnica-Veranstalters, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), hatte hierbei einen kleinen Vorsprung. Sie hat nun bekanntgegeben, welche Maschinen für sie besonders innovative Lösungen für unsere Landwirtschaft bieten:

Zwei innovative Lösungen wurden vom DLG mit dem Innovation Award Agritechnica 2017 in Gold ausgezeichnet:

Claas CEMOS AUTO THRESHING – das autonome Dreschwerk für Claas Schüttler- und Hybrid-Mähdrescher: diese Technik ist der erste Tangentialmähdrescher, der sich vollautomatisch sowohl auf die Frucht als auf die Bedingungen einstellen lässt.

Kemper StalkBuster – eine ins Mais-Schneidwerk integrierte Mulcheinrichtung (gemeinsame Entwicklung mit John Deere): diese Innovation erlaubt Einsparungen bei Pflanzenschutzmitteln und Diesel und bringt einen geringeren Schädlingsdruck beim wichtigsten Widersacher im Maisanbau mit sich.

Herzlichen Glückwunsch an Claas und Kemper zur Goldmedaille. Zudem wurden weitere 29 Silbermedaillen für Neu- und Weiterentwicklungen der Agrartechnikhersteller verliehen:

  • AGCO e100 Vario
  • AGCO IDEAL Mähdrescher
  • AGCO MARS – Mobile Agricultural Robot Swarms
  • AGCO VarioPull
  • AGCO/DKE-Data/Horsch/Amazone/Grimme/Kuhn/Lemken/Pöttinger/Rauch/SDF agrirouter
  • Agrocom Smart Crop Damage Identification – Intelligentes Erkennungssystem von Wildschäden
  • Amazone SmartService 4.0
  • Amazone SwingStop pro
  • Claas CEMOS für Traktoren: Fahrerassistenzsystem zur optimalen Einstellung von Traktor und Maschine
  • Claas Telematics Large Vehicle Alert System warnt Automobil-Fahrer vor Landmaschinen im Straßenverkehr
  • Claas/Einböck/Hatzenbichler/Bednar/Carre Stereoskopische Reihenkamera CULTI CAM für mechanische Hacken
  • Claas-AXION 900 TERRA TRAC Halbraupentraktor mit Vollfederung der Gesamtmaschine
  • Farmdok – Automatisierung landwirtschaftlicher Aufzeichnungen mit Smartphones
  • Fliegl Beacon+GPS+Sigfox -Fliegl COUNTER SX-/-Pöttinger PÖTPRO Guide
  • Fliegl BÜFFEL Überladevorrichtung für Halmgut
  • Fruit-Tec SmaArt Kamerasystem für die automatisierte Blütenausdünnung mit Darwin
  • Grimme Ventor 4150 – 4-reihiger selbstfahrender Kartoffelroder mit Leistungsverdoppelung eines weltweit führenden Rodesystems
  • GSI Flexwave Grain Silo Unloading System
  • Holmer SmartTurn
  • John Deere EZ Ballast Wheels
  • John Deere Traktor-Integrierte Aktive Anbaugerätelenkung mit Infield Automatisierung für Hochleistungshacken – AutoTrac Implement Guidance
  • Krone LiftCab
  • Kuhn Optimierung der Pflugarbeit durch automatisches GPS-gestütztes Ausheben der Pflugkörper
  • Lechler ESV Elektrisches-Schließ-Ventil
  • New Holland Erstes proaktives automatisches Mähdreschereinstellungssystem
  • Petkus MultiCoater CM 300
  • Pöttinger Sensosafe
  • Pöttinger/New Holland Kameragestützte Saatbettbereitung
  • Wienhoff LevelTuner

Herzlichen Glückwunsch auch an die Gewinner der Silbermedaille. 

Alle über 320 Neuheiten und vielmehr könnt Ihr auf der weltweit größten Messe für Landtechnik im November erleben. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig?

Agritechnica 2017

Quelle: Agritechnica

 Klar freu ich mich, die Maschinen und Techniken vor Ort zu sehen. Aber die Gelegenheit, sich mit Fachleuten und Gleichgesinnten auszutauschen, ist für mich der größte Pluspunkt der Messe. 

Trends in der Agrartechnik

Die ausgezeichneten, technischen Lösungen zeigen, dass die folgenden Trends in der Agrartechnik weiterhin an Bedeutung gewinnen:

  • Zunehmende Automatisierung von Prozessen
  • Integration von intelligenten Datamanagement-Systemen zur Optimierung der Regelung und Steuerung von Maschinen, Logistik, Dokumentation, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit
  • Zunehmende Bedeutung von Digitalisierung und Vernetzung der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette (Cloud Computing, Big Data, …)

Trotz dieser Trends spielt aber der klassische Maschinenbau für die Landwirtschaft weiterhin eine große Rolle.

Zudem lässt sich erkennen, dass die Agrartechnikhersteller zunehmend innovative Lösungen aus branchenfremden Bereichen erfolgreich in die Landtechnik integrieren.

Stichworte sind hier zum Beispiel E-Mobilität, höhenverstellbare Fahrerkabinen, intelligent vernetzte Fahrzeuge oder Augmented-Reality-Anwendungen.

Ihr könnt es sicher auch kaum abwarten, die Neuheiten in live unter die Lupe zu nehmen.

Gibt es eine Neuheit, die nicht mit einem Award ausgezeichnet wurde, aber für Euch definitiv auch ein Gewinner ist?

NOVACAT A9 Landwirtschaft-Agrarbetrieb

Der NOVACAT A9 – Nachwuchs bei Pöttinger

Pöttinger hat mit seinem neuen NOVACAT A9 für Nachwuchs bei seinen Mähkombinationen gesorgt.

Diesen müssen wir natürlich direkt mal näher unter die Lupe nehmen.

Aber zuvor noch ein kurzes Update zur Übernahme von Monsanto durch Bayer.

EU-Kommission äussert Bedenken

Der Zusammenschluss der Konzerne Monsanto und Bayer ruft für die EU-Kommission wettbewerbsrechtliche Bedenken hervor.

Der Wettbewerb für Pflanzenschutzmittel, Saatgut und Gentechnik-Konstrukte könnten durch die Übernahme erheblich beeinträchtigt werden.

Die möglichen Konsequenzen eines Zusammenschlusses in dieser Größenordnung sind nicht gering:

höhere Preise, geringere Qualität, weniger Auswahl und geringere Innovation. Insbesondere äußerte die EU-Kommission Besorgnis hinsichtlich eines erschwerten Zuganges von Wettbewerbern zu Verteilern und Landwirten.

“Saatgut und Pestizide sind für Landwirte und letztendlich auch für die Verbraucher von entscheidender Bedeutung. Wir müssen auf diesen Märkten einen wirksamen Wettbewerb sicherstellen, sodas Landwirte Zugang zu innovativen Produkten und einer besseren Qualität haben und Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen kaufen. Gleichzeitig müssen wire in Umfeld wahren, in dem Unternehmen innovative tätig sind und in verbesserte Produkte investieren”, meinte EU-Kommissarin Margrethe Verstager.

Bis zum 8. Januar 2017, d.h. 90 Arbeitstage, hat die Kommission, um einen Beschluss zu erlassen.

Die bisher vorliegenden Verpflichtungsangebote von Bayer und Monsanto reichen der EU-Kommission nicht, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken auszuräumen.

Aber kommen wir nun zum Nachwuchs bei den Mähkombinationen: 

Der Neue NOVACAT A9 – kompakte Qualität

Der kleine Bruder des NOVACAT A10 misst in Kombination mit einem Frontmähwerk 8,92 oder 9,18 Meter Arbeitsbreite.

Lasst uns auf die weiteren Besonderheiten des NOVACAT A9 schauen:

Die Mähkombination ist sehr anpassungfähig: Er kann mit einer Front-/Heck-Kombination (Anbaubock für 3,0 bzw. 3,5 Meter Frontmäher) genutzt werden. Die Anpassung der Arbeitsbreite erfolgt über zwei Absteckpositionen.

Die Überdeckung beträgt:

  • in der engsten Position zwischen einem 3,0 Meter Frontmähwerk und der Kombination 52 Zentimeter und
  • in der maximalen Position zwischen einem 3,50 Meter Frontmähwerk und der Kombination 60 Zentimeter.

Der Mittelrahmen zeichnet sich durch Stabilität aus. Einzigartig sind

  • der neue Antriebsstrang Y DRIVE und
  • die beidseitige, hydraulische Anfahrsicherung NONSTOP LIFT.

Y DRIVE – Antrieb der neuen Generation

Das spezielle Eingangsgetriebe Y DRIVE mit Stirnradgetriebe verfügt über einen gegenüberliegenden Antrieb und sorgt für:

  • einen ruhigeren Lauf bei gleichzeitig
  • höherer Leistungsfähigkeit (auch bei hartem Einsatz und in Vorgewendeposition)
  • einer deutlich verlängerten Lebensdauer

Der Y DRIVE erlaubt den Einsatz von längeren Standardwellen mit geringerer Abwinkelung.

Ermöglicht wurde der spielfreie Antrieb über Standardgelenkwellen durch die Positionierung der Überlastkupplung am Getriebe und der optimalen Drehzahlübersetzung des Getriebes.

Ein Doppelgelenk in der inneren Mähtrommel sorgt für eine spannungsfreie Verbindung zwischen Winkelgetriebe und Balken.

NONSTOP-LIFT – neue, hydraulische Anfahrsicherung

Mit der innovativen Technik NONSTOP-Lift wird der Mähbalken optimal geschützt.

Ein effizientes Ausweichen des Mähbalkens bei Hindernissen wird hierbei durch die beidseitige Anfahrsicherung ermöglicht.

Mit NONSTOP-LIFT löst sich das Mähwerk leichter vom Hindernis. Größere Schäden des Mähwerks können auch bei höheren Geschwindigkeiten vermieden werden. Die wird ermöglicht durch:

  • Ausleger: Lagerung über ein Kugelgelenk und hydraulische Vorspannung über einen Dreieckslenker
  • Auslösedruck: ersichtliche und leichte Einstellung am Manometer
  • „dreidimensionaler“ Schutzmechanismus: beim Auslösen wird der Ausleger über den Dreieckslenker nach hinten geschwenkt und zusätzlich über das Kugelgelenk vorne hochgedreht

Den NOVACAT A9 gibt es mit Schwadformer ohne Aufbereiter, mit ED-Zinkenaufbereiter oder mit RCB-Walzenaufbereiter. Bei allen Modellen ist eine hydraulische Mähwerkentlastung inklusive.

Auch der NOVACAT A9 ist mit dem Markenzeichen der NOVACAT-Serie ausgestattet: dem Mähbalken mit dem serienmäßigen Klingen-Schnellwechselsystem.

Ein perfekter Futterfluss, eine erstklassige Schnittqualität als auch die optimale Schonung der Grasnarbe werden erreicht durch

  • abgeflachte Kegelflächen
  • einen optimierten Gegenschneidebereich sowie
  • die großzügige Überlappung der Messerlaufbahnen.

Komfortabel, einfach und Kompakt

Für die Straße kann das Mähwerk hydraulisch hochgeklappt werden. Die Sicherung erfolgt über die stabile Transportverriegelung.

Zudem ist in Transportposition der Mittelrahmen der tiefste Punkt, d.h. es besteht keine Beschädigungsgefahr.

Der NOVACAT 9 zeichnet sich durch sein kompaktes Format aus:

  • Transporthöhe: 4,0 Meter
  • Transportbreite: 2,95 Meter
  • Bodenfreiheit im Transport: 31 Zentimeter (schmale Variante) bzw. 18 Zentimeter (breite Variante)

Serienmäßig hat Pöttinger die Mähkombination mit dem SELECT CONTROL Bedienterminal ausgestattet. Das doppelt wirksame Steuergerät zeichnet sich aus durch:

  • Vorwahl der Mäheinheiten
  • Steuerung der Seitenschutzklappung
  • Hydraulische Transportentriegelung
  • Einstellung der Entlastung über Absperrhähne
  • Integration einer Wartungsanzeige

Pöttinger fasst die Merkmale seines neusten NOVACAT- Zuwachses zusammen mit: erstklassige Schnittqualität, Einsatzsicherheit, Wirtschaftlichkeit und einer hohen Lebensdauer.

Für alle Technikfans, die am Wochenende noch nichts vorhaben, hab ich jetzt noch einen Leckerbissen:

am 27.08.2017, sprich diesen Sonntag, findet auf dem Feld zwischen Rambrouch und Roodt, Luxembourg, der 12. Internationale Mähdreschercross statt.

Ein Rennen der besonderen Art

In drei Klassen und in drei Runden treten bei dem Motorspektakel aufgemotzte Mähdrescher gegeneinander an. Auf der 450 Meter langen Piste dürfen sie zeigen, was in ihnen steckt.

Die 35 teilnehmenden Rennfahrer kommen aus Luxembourg, Deutschland und den Niederlanden und dürfen Ihre Maschinen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern über das Feld preschen lassen.

In der Standardklasse dürfen die Motoren und der Antrieb nicht ausgetauscht werden. Hier darf jedoch in der Spezialklasse fleissig aufgepimpt werden.

Auch Frauen gehen in einer eigenen Klasse an den Start. Und wem das Rennen von Erntemaschinen an sich zu langweilig ist, für den gibt es noch die Klasse, in der Mähdrescher einen Wohnwagen hinter sich herziehen.

Jawohl, einen Wohnwagen. Und hier soll es richtig krachen, denn hier geht darum, den Anhänger der Gegner zu zerstören.

Wer von heulenden Motoren und dicken, schwarzen Rauchschwaden nicht genug bekommen kann, der ist am Wochenende in Luxemburg genau richtig.

Welchen Spaß erlaubt Ihr Euch mit Euren Mähdreschern, die als Erntemaschinen ausrangiert sind?