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News - Zuckermarkt Regionale Lebensmittel

NEWS: HofladenBOX, Zuckermarkt, Getreidepreise-Rallye

Der einst florierende Zuckermarkt sorgt in den letzten Monaten/Jahren immer wieder für negative Schlagzeilen. Die beiden deutschen Zuckergiganten Südzucker und Nordzucker leiden gewaltig und damit einhergehend auch die Rübenbauern. Kein einfaches Geschäft derzeit.

Blicken wir zuerst auf den ‚kleinen Bruder‘ aus dem Norden. Hier liegen die Verluste im zweistelligen Bereich.

Nordzucker hat das Geschäftsjahr 2018/2019 (per 28. Februar) mit einem Minus von 18% beendet. Der Konzernumsatz betrug 1,35 Mrd. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf minus 58 Mio. EUR; das entspricht einem Verlust von über 200 Mio. EUR (VJ 154 Mio. EUR).

Aufgrund der extremen Marktsituation schließt Nordzucker das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von -36 Millionen Euro (Vorjahr: +118 Mio. Euro).

Gründe für diesen herben Verlust:

  • Ende der Quotenregelung
  • damit einhergehend eine Überproduktion in der EU und auf dem Weltmarkt
  • niedrige Preise
  • Zahlungen für den Rübenanbau in der EU
  • Produktionsausweitung durch staatliche Subventionen (z.B. Indien, Thailand)

So wie es aussieht, werden in diesem Jahr keine Dividende ausgeschüttet. Die Finanzlage von Nordzucker bleibt stabil mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von 66% (unverändert zum Vorjahr).

Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2019/20 sind ebenfalls getrübt. Nordzucker geht aufgrund der niedrigen Preise von einem Verlust aus. Der Fokus des Konzerns bleibt weiterhin die Zuckergewinnung aus Rübe und Rohr. Das Kerngeschäft bleibt in der EU.

Zuckermarkt im Umbruch – Auch der europäische Gigant tut sich schwer

Ein offener Zuckermarkt in der EU und das nach 50 Jahren Quotenregelung ist kein ‚Zuckerschlecken‘.

Genau das verspürt auch der Zuckergigant Südzucker. Europas größter Zuckerhersteller hat trotz Restrukturierung Einbuße hinnehmen müssen. Der Konzern beendete das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem Minus von 3,3%. Der Umsatz belief sich auf 6,75 Mrd. EUR. Im Segment Zucker sank der Umsatz um 14,2% auf 2.588 Mio. EUR (VJ 3.017); das entspricht einem Verlust im dreistelligen Millionenbereich.

Das operative Ergebnis fiel von 445 Mio. EUR auf 27 Mio. EUR. Es soll eine Dividendenauszahlung in Höhe von 0,20 EUR je Aktie erfolgen. Letztes Jahr lag diese bei 0,45 EUR je Aktie.

Gründe für die schlechte Performance:

  • trockenheitsbedingt schlechte Ernte in 2018
  • geringere Erzeugungs-, Absatz- und Exportmengen
  • erhöhte Produktionskosten

Kein Werksverkauf in Frankreich – Standorte Cagny und Eppeville bleiben in Südzucker-Regie

Die französischen Bauern haben sich zusammengetan und wollten die beiden von der Stilllegung betroffenen Werke Cagny und Eppeville retten. Dafür unterbreiteten sie der Südzucker-Tochter Saint Louis Sucre ein Angebot in Höhe von 30 Mio. EUR.

Jetzt kam die Antwort aus der Zentrale: es sollen die Überkapazitäten abgebaut werden, denn Frankreich produziert doppelt so viel wie es verbraucht.

„Wir beenden die Zuckerproduktion nicht, um sie anderen Akteuren anzubieten, sondern um Überschusskapazitäten vom Markt zu nehmen.“

– Dr. Wolfgang Heer, Vorstandsvorsitzender der Südzucker AG [Mannheim, 23.05.2019 Pressemeldung Südzucker]

Das Geschäft bleibt demnach auch weiterhin in den Händen von Südzucker. In den kommenden Wochen wird Saint Loius Sucre den Rübenanbauern die Vertragsvorschläge für die kommenden Jahre vorstellen.

Quellen: Nordzucker, Südzucker, Saint Louis Sucre

Ernte Hoch, Preise auch hoch

Eine Seltenheit und trotzdem Realität: trotz hoher Ernteprognosen erleben wir derzeit einen Anstieg der Getreidepreise in Europa.

Woran liegt das? Wieso folgen wir auf dem alten Kontinent der Getreidepreise-Rallye aus den USA?

Kurz zusammengefasst: Schuld daran ist die Verknappung des globalen Angebots.

Die Ursache hierfür wiederum liegt größtenteils an den erwarteten Ernteausfällen in den USA. Kann die USA nicht mehr soviel produzieren wie geplant, dann profitieren die Europäer u.a. auch durch bessere Absatzmöglichkeiten sowie höhere Preise.

Was könnte diese Rallye zum kippen bringen?

  • Die Anbau- und Produktionseinbußen in den USA fallen weniger schlecht aus als befürchtet.
  • Der anhaltende Handelskrieg zwischen den USA und China.
  • Hohe Ernteprognosen vom Schwarzen Meer.
  • Hohe Lagerbestände.

Landwirte, liebe Kollegen aufgepasst:

Es empfiehlt sich die höheren Preise für einen Teil der neuen Ernte abzusichern.

Ein paar aktuelle Zahlen bzw. Prognosen im Überblick:

  • Die europäische Getreideernte inkl. Mais wird auf 311,4 Mio. Tonnen geschätzt. Das sind 7% mehr als im Vorjahr und damit die größte Getreideernte seit 2015 (328 Mio. Tonnen). Bei den End-Beständen und beim Export wird mit einem deutlichen Plus gerechnet.
  • Die europäische Weizenernte soll bei 143,8 Mio. Tonnen liegen. Das sind 12% mehr als im Vorjahr. Die Endbestände sollen um 4,6 Mio. Tonnen wachsen.
  • Die europäische Gerstenernte (Winter- plus Sommergerste) soll bei 60,7 Mio. Tonnen liegen. Das sind 5 Mio. Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Gerstenexporte sollen sich auf 8,8 Mio. Tonnen belaufen. Die Endbestände sollen auf 8,3 Mio. Tonnen steigen.

Quelle: Europäische Kommission, Juni-Prognose

Trend erkannt und angewandt – HofladenBOX bietet regionale Lebensmittel per Knopfdurck

Wir kaufen längst nicht nur Offline im Supermarkt oder beim Bauer ein, sondern auch Online. Deshalb boomen ja die etlichen eCommerce-Plattformen. Die bekanntesten davon sind die beiden Giganten Amazon und Alibaba (China).

Wer eCommerce mit Regionalität, Bio und Nachhaltigkeit kombiniert hat den Erfolg fast schon in der Tasche.

Und genau das haben zwei berufstätige Mütter aus dem Landkreis Fürth (Franken) mit ihrer Firma HofladenBOX auf die Beine gestellt. Birgit Wegner und Mareike Schalk haben diese Marktlücke rechtzeitig erkannt. Wie es zur Gründung kam, erfahrt Ihr in dem nachfolgenden Videobeitrag.

Quelle: BR Unser Land, YouTube

Das ganze funktioniert recht simpel.

  1. BEQUEM: Kunde geht auf die Webseite von HofladenBOX und bestellt die gewünschten regionalen Lebensmitteln im Online-Shop.
  2. REGIONALITÄT: Landwirte aus der Region bringen ihre frische Ware zur Verpackungsstation.
  3. In der Scheune werden anschließend die individuellen Hofladen-Boxen gepackt.
  4. Lieferungen erfolgen zur Abholstation oder zum Kunden direkt nach Hause (regional begrenzt).
  5. NACHHALTIG: Jeder Karton trägt die Aufschrift „Bring mich zurück“, da diese wiederverwendet werden. Selbstverständlich kann man auch die Glasbehälter (Joghurt, Milch) zurückbringen, weil diese ebenso wieder eingesetzt bzw. befüllt werden können.

Man braucht kein Genie sein, um ein tolles Konzept auf die Beine zu stellen. Man muss Probleme erkennen und diese aktiv anpacken. Je mehr Probleme man löst und je mehr Menschen man hilft, umso besser läuft das Geschäft.

Getreide Top, Zuckermarkt Flop

Es wid ein schweres Jahr für die Rübenbauer, mal wieder. Seit dem Wegfall der Quote hat sich tatsächlich sehr viel verändert. So ist es nunmal in einer ‚freien‘, globalen Marktwirtschaft und jammern bringt uns eh nicht weiter.

Erholt sich der Zuckermarkt – was glaubt Ihr? Habt Ihr einen Teil Eurer neuen Getreideernte zu den aktuellen Preiskonditionen gesichert oder glaubt Ihr wird der Preis noch weiter steigen?

Artenvielfalt bei Agrarbetrieb - Hummel auf Phacelia

NEWS: Artenvielfalt, Pflanzenschutz-Gigant, Rübenanbau

Während das Thema Klimawandel die Menschheit stärker polarisiert denn je, sind sich in punkto Artenvielfalt und Biodiversität alle einig: bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Viele davon sogar in den kommenden Jahrzehnten. Wir müssen dringend etwas tun.

Artenvielfalt liegt mir besonders am Herzen. Dies ist auch der Grund weshalb ich das Projekt Blumenwiesenpatenschaften ins Leben gerufen habe. Dadurch entsteht ein bunter Fleck von Blumen mitten in der Landschaft, ein wahres Paradies für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und zahlreiche Insektenarten. Es ist ein zusätzlicher Lebensraum und Nahrungsangebot für die kleinen Genossen.

Wenn Ihr die Natur unterstützen und Mutter Erde etwas zurück geben möchtet, dann helfe ich Euch gerne dabei. Detaillierte Informationen erhaltet Ihr unter dem Menüpunkt Blumenwiese.

Kommen wir zu den Fakten.

Zum ersten Mal in 14 Jahren hat der Weltbiodiversitätsrat IPBES einen umfassenden Bericht zum Zustand der globalen Artenvielfalt veröffentlicht und der Allgemeinheit präsentiert. Darin wurde der Sachstand zur globalen Situation dargestellt und Problemlösungen vorgeschlagen.

Ein paar Erkenntnisse im Überblick:

  • 1,000,000 Spezies (Pflanzen- und Tierarten) sind vom Aussterben bedroht
  • Die Menschheit verbraucht derzeit mehr Nahrungsmittel und andere Ressourcen als innerhalb eines Jahres wieder nachwachsen könnten [Einschätzung der Organisation Global Footprint].
  • Mehr als ein Drittel der Landoberfläche der Welt und fast 75% der Süßwasserressourcen werden für die Ernte- oder Viehproduktion verwendet.
  • Der Wert der landwirtschaftlichen Kulturpflanzenproduktion ist seit 1970 um etwa 300% gestiegen, die Rohholzernte ist um 45% gestiegen. Jedes Jahr werden weltweit etwa 60 Milliarden Tonnen erneuerbare und nicht erneuerbare Ressourcen gefördert – die Zahlen haben sich seit 1980 fast verdoppelt.
  • Mehr als 40% der Amphibienarten, fast 33% der reefformenden Korallen und mehr als 30% aller Meeressäuger sind gefährdet.
  • Im Jahr 2015 wurden 33% der Meeresfischbestände auch nicht nachhaltiger Weise geerntet.
  • Die städtischen Gebiete haben sich seit 1992 mehr als verdoppelt.
  • Die Plastikverschmutzung hat sich seit 1980 verzehnfacht! Etwa 300-400 Millionen Tonnen Schwermetalle, Lösungsmittel, giftiger Schlamm und andere Abfälle aus Industrieanlagen werden jährlich in die Gewässer der Welt geschüttet. Wir reden hier von einer Gesamtfläche von mehr als 245.000 km2 – eine Gesamtfläche, die größer ist als die des Vereinigten Königreichs.

Drei Jahre lang arbeiteten 145 Experten aus 50 Ländern, um diesen fundierten Artenvielfalt-Bericht zusammenzustellen. Weitere 310 Autoren haben beigetragen, um das Wissen aus Tausenden von Studien zusammen zu tragen. Die Ergebnisse wurden letztes Wochenende auf der Pariser-Weltkonferenz präsentiert.

Wie stoppen wir die Zerstörung der Artenvielfalt

Ob uns Landwirte das gefällt oder nicht, die Landnutzung wird nunmal als Haupttreiber des Biodiversitätsverlustes einschließlich des Insektenschwundes angesehen. Deshalb müssen wir aktiv etwas tun und nicht darauf warten ob die Politik in die Pötte kommt und etwas entscheidet oder nicht.

Des weiteren müssen die „Rahmenbedingungen für unser Finanz- und Wirtschaftssystem“ verändert werden. Der Fokus muss auf der „Wiederherstellung von geschädigten Landschaften“ liegen, so Jörg-Andreas Krüger vom WWF.

Selbstverständlich muss auch die Politik mit ins Boot. Politische Maßnahmen, Anstrengungen und Handlungen sind auf allen Ebenen nötig, so die Anschlussworte von Sir Robert Watson, Präsident des IPBES. Die Beweise liegen vor. Jetzt muss entsprechend agiert werden.

Wenn Ihr tiefer in die Studie einsteigen möchtet, hier geht’s zum IPBES Bericht.

Bayer bekommt Konkurrenz: Mit Corteva AgriScience entsteht ein neuer Pflanzenschutz-Gigant

Ein harter Konkurrent für Bayern steht in den Startlöchern. DowDuPont’s Agrarchemiesparte Corteva geht an die Börse.

Die Agrochemie-Branche wurde in den letzten drei Jahren so richtig aufgemischt. Drei Mega-Deals – (1) Fusion Dow und DuPont, (2) Chemchina hat Syngenta übernommen und (3) Bayer hat Monsanto übernommen – und zahlreiche kleinere Deals haben die Landschaft komplett neu strukturiert.

Ab Juni agiert das US-Unternehmen Corteva als eigenständiger Agrarchemie-Anbieter.

Der designierte Firmenchef Jim Collins startet mit rund 14 Milliarden Dollar Umsatz und einer ähnlichen Struktur wie Bayer. Der Umsatz ist jedoch rund ein Drittel kleiner als der von Bayer. Das Pflanzenschutz- und Saatgutgeschäft ist stark aufgestellt und bildet die Basis des neuen Konzerns. Der Chef will mit Forschung und Produktinnovationen es dem Marktführer ungemütlich machen.

Werksschließungen bei der Südzucker-Tocher in Frankreich – Nicht mit uns, sind sich Rübenbauern einig

Die Franzosen sind seit der Geschichte dafür bekannt, dass sie für ihre Rechte auf die Strasse gehen und kämpfen. Deshalb dürfte es auch keinen so richtig wundern, dass unsere Nachbarn die geplanten Werksschließungen von Südzucker nicht so hinnehmen.

Die betroffenen Rübenbauern wollen das Kapital zur Fortführung der Werke in Eppeville und Cagny gemeinsam aufbringen, so der Verband der französischen Zuckerrübenproduzenten (CBG). Zusammen mit Wirtschaftsjuristen wird derzeit an einem Rettungsplan getüftelt.

Die Lage unter den Rübenbauern in Frankreich ist alles andere als entspannt insbesondere jetzt wo die Genossenschaft Cristal Union die Schließung seiner Zuckerfabriken in Bourdon (älteste Zuckerwerk Frankreichs) und Toury angekündigt hat. Auch der Verpackungsstandort Erstein soll teilweise stillgelegt werden.

So richten sich nun logischerweise alle Blicke auf Tereos, dem größten Zuckerhersteller Frankreichs. Dieser plant derzeit keine Kapazitäten abzubauen bzw. seine Werke still zu legen.

Wir alle sind gefragt

Wenn wir die Schönheit und Vielseitigkeit unseres Planeten beibehalten möchten, dann müssen wir ALLE etwas dafür tun. Wenn wir möchten, dass unsere Kinder und Enkelkinder die Erde so bunt erleben wie wir, dann können wir nicht nur zuschauen und jammern.

Ersetzt Plastikflaschen mit Glas. Nimmt Eure Stoffbeutel mit wenn Ihr einkaufen geht. Kauft loses Gemüse. Habt eine Kaffeekanne dabei wenn Ihr zu Starbucks oder McDonald’s geht. Verzichtet auf Plastiktüten und -verpackungen soweit wie möglich. Die Müllberge müssen kleiner werden.

Wie unterstützt Ihr die Artenvielfalt?

Zucker-Fiasko Preisverfall

Zucker-Fiasko: Preise fallen weiter, Jobs gehen verloren

Raus aus dem Zucker-Fiasko – nur wie? Die Zuckerpreise scheinen keine Grenze nach unten zu kennen. Der Binnenmarkt steht massiv unter Druck. Nordzucker will Sach- und Personalkosten reduzieren; Menschen verlieren ihre Jobs. Investitionen erfolgen außerhalb Europas.

Die Lage auf dem europäischen Zuckermarkt ist desaströs. So wie es derzeit aussieht, gibt es nur einen Gewinner, nämlich den Konsumenten.

Die Zucker-Akteure und Ihre Probleme im Einzelnen:

  • Rübenbauer: Die Dürre hat die Zuckerrübe auch nicht verschont. Die Rüben sind vielerorts sehr klein geworden und die Ernte war schwierig.
  • Konzerne / Industrie: Die beiden Zucker-Giganten Nordzucker und Südzucker stehen stark unter Druck. Beide Produzenten verzeichneten ein zweistelliges Minus im operativem Geschäft. Das hat bittere Konsequenzen: jetzt werden Stellen abgebaut. Investitionen erfolgen außerhalb des europäischen Kontinents.

Beide „Parteien“ kämpfen mit der gleichen Problematik:

Niedrige Zuckerpreise + einen mit Zucker überversorgten europäischen Markt

Zucker-Fiasko am Londoner Terminmarkt

Ein Blick auf die von der EU-Kommission veröffentlichten aktuellen Zahlen verdeutlicht das oben beschriebene. Im Oktober 2018 beliefen sich die Preise auf 320 EUR je Tonne. Ein historischer Tiefstand.

Damit kostete das Weißzucker 27 EUR/Tonne weniger als im September 2018 und ganze 100 EUR/Tonne weniger als im Vorjahr. Große Anbauländer wie Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien kämpften sogar mit Preisen von 307 EUR je Tonne.

Nach der kurzen Erholung im November rappelte es erneut auf dem Londoner Terminmarkt für Zucker. Die Preise gingen um mehr als 10% auf 340 USD/Tonne (ca. 299 EUR/Tonne) zurück. Wichtig hierbei auch die Anmerkung, dass die Weltmarktpreise für Rohrzucker  gesunken sind. Dies wirkte sich ebenfalls negativ auf die Zuckerpreise in Europa aus.

Der europäische Terminmarkt in London bleibt weiterhin pessimistisch. Von einer Preiserholung ist nicht die Rede. Die neue Ernte 2019 notiert mit 357 USD/Tonne (ca. 315 EUR/Tonne) und damit weniger als der Märzkontrakt.

Und wie sieht’s an der Börse in New York aus?

Nicht viel anders.

Die Weltmarktpreise für Rohrzucker sind seit Mitte Oktober um 10% zurückgegangen. Der Trend zeigt auch hier weiterhin nach unten. Eine Korrektur ist derzeit nicht in Sicht.

Was bedeutet das für die Rübenbauer?

Als Rübenbauer (ich gehöre nämlich auch dazu) stecken wir in einer Zweckmühle.

Je nachdem wie wir die Verträge abgeschlossen haben (kurz/ langfristig), wirkt sich dieser Preisverfall früher oder später auch auf uns aus. Die Bezahlung wird dann mager ausfallen.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (kurz BLE) schätzt die Rübenpreise für die aktuelle Saison auf ca. 26 EUR/Tonne. Das sind 3 EUR/Tonne weniger als das Jahresniveau.

Folgendes gilt es noch zu berücksichtigen:

  • Dürrebedingt ist die Ernte kleiner ausgefallen.
  • Die EU-Kommission schätzt die aktuelle Rübenernte auf 126,2 Mio. Tonnen (die Zahl wurde um 12% nach unten korrigiert). Die Zuckererzeugung wird auf 18,6 Mio. Tonnen geschätzt (2,5 Mio. Tonnen weniger als im Vorjahr).
  • Die verfügbare Zuckermenge übersteigt trotzdem den Bedarf (siehe weiter fallende Zuckerpreise).
  • Der innereuropäische Verbrauch liegt bei 18,5 Mio. Tonnen.
  • Die niedrigen Weltmarktpreise wirken sich negativ auf europäische Exporte aus.

Führt diese Situation dazu, dass die Anbauflächen für Zuckerrüben zurückgehen werden?

Zur Zeit geht die EU-Kommission von einem moderaten Rückgang aus.

Ob das so bleibt, muss abgewartet werden. Die gravierenden Probleme in der europäischen Zuckerwirtschaft deuten eher auf einen weiteren Rückgang der Anbauflächen für Zuckerrüben.

Quellen: Europäische Kommission, BLE, Telebörse.de

Quelle: Bayerischer Rundfunk, YouTube

Das Chaos nach der Quotenregelung ist perfekt

Vor einem Jahr, im Oktober 2017 hieß es „goodbye Quotenregelung“.

Seitdem herrscht Chaos auf dem europäischen Zuckermarkt. Die Preise sind im freien Fall. Die Industrie muss Stellen abbauen und Landwirte überlegen ihre Anbauflächen anders zu verteilen.

Auf Seiten der Industrie setzt Nordzucker ein klares Signal. Die Kosten in der Verwaltung müssen reduziert und Investitionen anderswo getätigt werden. Immerhin verzeichnen die Braunschweiger in diesem Jahr einen operativen Verlust von 40 Mio. EUR und auch nächstes Jahr werden die Ergebnisse voraussichtlich negativ ausfallen.

Ganz konkret heisst es:

  • Reduzierung der Sach- und Personalkosten um jeweils 20 Mio. EUR.
  • Investitionen in die Rohrzuckerproduktion außerhalb Europas wie z.B. Australien.

Wie geht’s weiter?

Sollen wir bei der Rübe bleiben oder unsere Anbauflächen lieber mit etwas anderem belegen? Ist denn Getreide so viel besser? Welche anderen Alternativen stehen uns zur Verfügung?

Diese und weitere Fragen gehen derzeit ganz vielen Rübenbauern durch den Kopf.

Klar hilft uns das tolle Ergebnis aus 2017 den Schlamassel aus diesem Jahr irgendwie zu überleben. Aber „Hoffnung“ und auf gute alte Zeiten zurückgreifen ist keine clevere Strategie. Überlegen ist angesagt. Gespräche mit Gleichgesinnten ist sicherlich etwas hilfreiches. Die endgültige Entscheidung liegt dann sowieso bei jedem Einzelnen von uns.

Raus aus dem Zucker-Fiasko: Welche Ideen und Überlegungen gehen Euch da durch den Kopf?

Zucker-Giganten leiden unter Preissturz

Zucker-Giganten kämpfen mit dem dramatischen Preissturz bei Zucker

Die beiden Zucker-Giganten Nordzucker und Südzucker kämpfen mit rückläufigen Umsätzen. Die Ursache liegt an dem starken Rückgang der Zuckerpreise am Weltmarkt und am europäischen Binnenmarkt.

Seit dem Ende der Quotenregelung im Oktober 2017 ist nichts mehr wie es war. Der EU-Zuckerpreis soll laut Nordzucker um mehr als 120 EUR pro Tonne gesunken sein. Trotz höheren Absatz- und Exportmengen konnte der massive Preisrückgang nicht aufgehoben werden.

Tauchen wir doch ein bisschen in die Zahlen der jeweiligen Zucker-Giganten ein. Los geht’s mit den Kollegen aus Braunschweig.

Nordzucker AG meldet zweistelligen Umsatzeinbruch

Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2018/19 sind für den Braunschweiger Konzern alles andere als rosig. Der Umsatz ist um 18% auf 343 Mio. EUR gesunken (Zeitraum März – Mai 2018). In der Vorjahresperiode lag der Umsatz bei 418 Mio. EUR.

Der Periodenüberschuss betrug 3,4 Mio. EUR. In der Vergleichsperiode von 2017 lag dieser bei 41,5 Mio. EUR. Ein dramatischer Gewinneinbruch.

Die Ursachen für das schlechte Ergebnis:

  • Deregulierung des Marktes
  • Einbruch der Zuckerpreise
  • Trotz erhöhtem Absatz konnte der Umsatzrückgang nicht kompensiert werden

Das Geschäft mit Bioethanol und Futtermitteln ist hingegen weitgehend stabil geblieben. Das lag vornehmlich daran, dass die Herstellungskosten um 7,2% unter dem Niveau der Vorjahresperiode gesunken sind. Einerseits wurde weniger Zucker eingesetzt und andererseits gab es einen Rückgang bei den Rübenkosten. Im Gegenzug stiegen die Vertriebskosten aufgrund höheren Mieten, Pachten und Fremdlagerkosten nur geringfügig.

Ziel des Konzerns für das aktuelle Geschäftsjahr 2018/19:

Verlust vermeiden.

Kostendeckend bei den aktuellen Preisen zu produzieren sei eine Utopie. Das weiss auch Nordzucker. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung groß, dass die Niedrigpreisphase kein Dauerzustand bleiben wird.

Der Konzern erwartet eine Marktkonsolidierung und ist dafür gut aufgestellt.

Quelle: Q1-Zwischenbericht von Nordzucker

Für alle die näher wissen wollen, wie das mit der Rübenernte bis hin zum verpackten weißen Pulver, dem Zucker, so wirklich abläuft, anbei ein interessanter Beitrag von NDR in Kooperation mit Nordzucker.

Quelle: NDR Documentaries, YouTube

Südzucker erwartet ein schwaches Wirtschaftsjahr bei Zucker

Beide Zucker-Giganten leiden. Und so kommt es, dass die Mannheimer in punkto Umsatz zwar besser da stehen, jedoch genauso trüb auf den dramatischen Preissturz bei Zucker blicken.

Wie sieht’s denn ganz konkret bei den Mannheimern aus?

Der Konzernumsatz belief sich auf 1.741 Mio. EUR, leicht unter dem Vorjahresniveau (1.783 Mio. EUR).

Das operative Konzernergebnis verringerte sich um 50%, von 153 Mio. EUR im letzten Geschäftsjahr zu aktuell 78 Mio. EUR. Grund dafür war die schlechte Performance der beiden Bereiche Zucker und CropEnergies.

1. Segment Zucker

Trotz höheren Exportmengen sank der Umsatz um 11% auf 695 Mio. EUR (im Vorjahr: 777 Mio. EUR). Das operative Ergebnis brach dramatisch ein. Dieser lag im Berichtszeitraum bei lediglich 8 Mio. EUR. Im Vorjahr waren es noch 64 Mio. EUR.

An der Rübenanbaufläche der Südzucker-Gruppe gab es keine großen Veränderungen. Diese liegt mit 435.800 Hektar auf Vorjahresniveau (445.000 ha). Aufgrund der milden Temperaturen begann die Aussat Anfang April; zwar spät aber die Bedingungen waren recht gut.

2. Segment CropEnergies

Die niedrigen Ethanolpreise haben zu einem Umsatzeinbruch im Segment CropEnergies von 214 Mio. EUR (Vorjahr) auf 176 Mio. EUR geführt. Dadurch verringerte sich auch das operative Ergebnis auf 5 Mio. EUR; im Vorjahr waren es noch 23 Mio. EUR.

3. Segment Spezialitäten

Ganz anders sieht es im Bereich Spezialitäten aus, wo der Umsatz auf 558 Mio. EUR gesteigert werden konnte (im Vorjahr: 481 Mio. EUR). Die positive Entwicklung basiert auf den Umsätzen des Tiefkühlpizzaherstellers Richelieu Foods Inc. und HASA GmbH, die im Vorjahr nicht enthalten waren.

4. Segment Frucht

Stagnation im Segment Frucht: die Umsätze lagen mit 312 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 1 Mio. EUR und lag bei insgesamt 26 Mio. EUR.

Die Erwartungen für das aktuelle Geschäftsjahr 2018/19 sind auch bei Südzucker zurückhaltend. Die Mannheimer erwarten ein Konzernumsatz von 6,8 bis 7,1 Mrd. EUR – quasi eine Stagnation; im Vorjahr lag der Umsatz bei 7 Mrd. EUR.

Die Prognosen für die beiden Segmente Zucker und CropEnergies fallen negativ aus. Die Rückgänge sollen teilweise durch die Bereiche Spezialitäten und Frucht aufgefangen werden.

Quelle: Quartalsergebnis von Südzucker

Agrarfreihandel trotz Brexit

Nachdem die britische Königin ihren „Segen“ gegeben hat, kann ja dem Brexit nichts mehr im Wege stehen. Ende März 2019 verlassen die Briten die EU.

Das Chaos ist groß. So richtig steht nichts fest; keiner weiß wie alles ab April nächsten Jahres weiter geht. Bürger warten ab. Firmen und Banken warten ab. Die Politik scheint auch zu warten. Mal schauen was aus diesem Warten wird…

Die britische Regierung rundum Premierministerin Theresa May hat erste Vorstellungen.

Sie möchten auch nach dem Brexit Agrarprodukte und Lebensmittel mit der EU frei handeln. Dem Londoner „White Paper“ zufolge, soll im Rahmen einer wirtschaftlichen Partnerschaft mit der EU das bisherige Regelwerk weitgehend beibehalten werden.

Für Großbritannien sollen WTO-Regeln maßgeblich sein (WTO = Welthandelsorganisation).

  • GAP soll durch eigene Subventionsmaßnahmen ersetzt werden
  • Für den Handel mit der EU soll ein neues, vereinfachtes Zollsystem eingeführt werden
  • Zolltarife auf Waren aus dem „Rest der Welt“ will Großbritannien zukünftig selbst bestimmen

Alles Zucker oder was? Zucker-Giganten bleibt die Hoffnung

So wie es aussieht, haben Brexit und die Zucker-Branche eins gemeinsam: Hoffnung auf bessere Zeiten.

Seit dem Wegfall der Quotenregelung von Zucker, scheinen die Preise in einer Abwärtsspirale hängen geblieben zu sein. Es heißt, mit dem Weltmarkt zu konkurrieren; Nachfrage und Angebot regelt das schon.

Für Nordzucker und Südzucker keine schönen Aussichten. Keine EU-Quoten, keine Mindestpreise für Quotenrüben und keine Produktionsabgaben. So lebt es sich in der freien Marktwirtschaft.

Dass es nicht einfach ist, zeigen die Zahlen der beiden Konzerne. Die Sorgen sind groß, die Hoffnung, dass sich der Markt konsolidiert und die Preise sich bald wieder erholen werden, noch größer. Wir werden sehen.

Halten das die beiden Zucker-Giganten aus Deutschland aus oder wird diese Situation zu Jobverlusten führen?

Windkraft-Ertragsprognosen-Unwetter

Landwirtschaft: Ertragsprognosen für Getreide sinken

Sie sind da – die ersten Hitzegewitter des Jahres. Die von ihnen verursachten Schäden werden die Ertragsprognosen in manchen Landstrichen sehr stark ändern. 

Orkanböhen, Starkregen und Hagel. Alle drei haben sich in den letzten Tagen in Deutschland gut ausgetobt.

Es waren fast alle Ackerbaukulturen betroffen: ob Wintergetreide, Zuckerrüben, Raps, Mais oder Sonderkulturen wie Erdbeeren – die Felder wurden massiv geschädigt.

Die Hitzegewitter wurden durch die extremen Temperaturunterschiede insbesondere zwischen der West- und Osthälfte Deutschlands verursacht.

Entsprechend findet sich die mit am schwersten betroffene Region entlang einer Linie in der Mitte von Deutschland, die von Wolfsburg bis nach Niederbayern läuft.

Von vom Hagel zerfetzte Blätter bis hin durch vom Starkregen verschlämmte junge Rüben- und Maispflanzen, die Schäden sind vielfältig, und teils so stark, dass bereits mehrere Hundert Hektor Anbauflächen für den Umbruch freigegeben wurden.

Da gibt es nur eins: Ärmel hochkrempeln und schnellstmöglich handeln, um etwa durch Neuansaat die Schäden kompensieren zu können.

Weitere Warnung vor Unwetter mit starkem Regen und Sturmböen

Allerdings ist die Gefahr noch nicht gebannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell weiterhin vor Unwettern.

Insbesondere die folgenden Regionen sollen betroffen sein:

  • Rheinland-Pfalz
  • Bayern
  • Weite Regionen in Ostdeutschland sowie
  • der Süden Nordrhein-Westfalens
  • im Süden: Schwarzwald, Schwäbische Alp und Regionen am Alpenrand

Neben dem Starkregen ist auch mit Hagel zu rechnen.

Drücken wir die Daumen, dass die nächsten Tagen glimpflich verlaufen. Das Wetter hat sich bereits stark genug auf die Ernteprognosen ausgewirkt:

Ertragsprognosen für Getreide gesenkt

Der Prognosedienst der EU-Kommission (MARS) senkt die im Vormonat geäußerten Ertragsprognosen für Gertreide um bis zu 3,7 Prozent.

Für Roggen, Raps, Sommergerste und Triticale sinken die Werte gar unter das langjährige Mittel.

Die ungünstigen Wetterbedingungen wie der Frost zur Blütezeit, extreme Trockenheit bzw. zu spät kommender Regen haben die Pflanzen doch mehr geschadet als zunächst angenommen.

Acuh der International Getreiderat (IGC) veröffentlichte Zahlen, die auf einen weltweiten Rückgang der Bestände von Mais und Weizen deuten.

Bei Mais wird für 2017/2018 mit einer erhöhten Nachfrage gerechnet, so dass trotz unveränderter Ertragsprognosen die Überhangbestände geschätzt um 29 Millionen Tonnen auf 197 Millionen Tonnen zurückgehen.

Die entspricht einer Senkung des Anteiles der Überhänge am Weltmaisverbrauch von 21,5 Prozent auf 18,6 Prozent.

Auch bei Weizen ist laut IGC mit einem knappen Rückgang der Überhangsbestände zu rechnen.

Die  Ernteerträge 2017/2018 in Höhe von geschätzt 736 Millionen Tonnen werden den weltweiten Verbrauch in geschätzter Höhe von  738 Millionen Tonnen nur sehr knapp decken können.

Zwar beeinflusst das Wetter maßgeblich die Ertragsprognosen. Aber manchmal spielen auch andere Faktoren mit rein.

So entstehen in Russland derzeit wie im Vorjahr Ernteausfälle, weil die technischen Gerätschaften fehlen.

Ein Mangel an Mähdreschern soll bereits im letzten Jahr einen Verlust von 10 Millionen Tonnen Getreide verursacht haben.

Ein anderer Markt scheint im Gegensatz zum Getreidemarkt aktuell Aufwind zu verspüren:

Windenergie weiter auf Vormarsch

Das Frauenhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik führt in seinem Bericht „Windenergie Report Deutschland 2016“ einige sehr interessante Zahlen auf.

Windenergie trägt demnach mit 12,4 Prozent zur deutschen Bruttostromerzeugung bei. Im Vergleich: Atomkraftwerke liegen bei 13 Prozent.

Im 2016 überstieg der Beitrag der erneuerbaren Energien erstmals den der konventionellen Atom- und Braunkohlekraftwerke.

29 Prozent des Bruttostromverbrauchs wurde von den umweltfreundlicheren Energietechniken gedeckt.

28000 Onshore-Windanlagen gibt es mittlerweile in Deutschland. Diese liefern knapp 46000 MegaWatt Nennleistung.

Schaut man auf die Zahlen könnte man meinen, dass der weitere Ausbau von Windanlagen langsam abflaut, denn es werden in der Anzahl weniger Anlagen neu errichtet.

Dies ist aber ein Trugschluß, denn die neuen Windsysteme werden immer größer.

Neue, geeignete Flächen zu finden, ist schwer. Einfacher ist es für Betreiber, die kleinen Modelle aus den 80er und 90ern mit modernen Rädern zu ersetzen. 

Die in 2016 errichteten Anlagen wiesen eine durchschnittliche Nabenhöhe von 128 Metern(!) und einen Rotordurchmesser von 109 Metern(!) auf. 

Flügel für 16 gigantische Windräder

Quelle: buten un binnen

Ganz schön beeindruckend, wie so ein Windrad entsteht, oder? Aber auch bei Offshore-Anlagen werden die Projekte technisch immer herausfordernder.

So werden die Energieanlagen mittlerweile durchschnittlich 53 Kilometer von der Küste entfernt und in durchschnittlichen Wassertiefen von 27 Metern erbaut.

Von den weltweit 13900 MegaWatt, die durch Offshore-Windanlagen bereitgestellt werden, stammen 12400 MegaWatt allein aus Europa. Deutschland alleine trägt 4089 MegaWatt bei.

Aber neben dem Trend nach immer größeren Anlagen, bietet der Markt auch kleine Modelle für „daheim“. Quasi das eigene Windrad für den Hof.

Welche Erfahrungen konntet Ihr mit eigener Energieerzeugung auf Eurem Hof sammeln?