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Magnesium-Öl: Hype oder Helfer

Magnesium-Öl: Hype oder Helfer?

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und ein machtvoller Helfer gegen Muskelkrämpfe. Was hat es aber mit dem Magnesium-Öl auf sich? Ist das „sprühbare Mineralstoff“ ein neuer Marketingvehikel der Apotheken und Reformhäuser oder steckt da mehr dahinter?

Beanspruchte Muskeln und Gewebe nach dem Sport, Muskelkrämpfe während der Periode oder in der Schwangerschaft… da greift man gerne zu einer Magnesium-Tablette, denn dieses Mineralstoff wirkt wie ein wahres Wundermittel.

Tauchen wir doch in die Welt des Magnesiums tiefer ein.

Ähnlich wie im Falle von Vitamin C, kann unser Körper Magnesium nicht selbst herstellen. Wir müssen es also täglich mit der Nahrung aufnehmen. Können wir denn unseren täglichen Magnesiumbedarf mit Hilfe gesunder Lebensmitteln decken oder müssen wir zwangsläufig auf Brausetabletten und Co. zurückgreifen?

Fakten zu Magnesium:

  • Ein zu hoher Fett- oder Eiweißkonsum hemmt die Aufnahmefähigkeit (Hinweis: übersäuerter Körper)
  • Der tägliche Magnesiumbedarf unterscheidet sich je nach Geschlecht und Altersgruppe. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Männer 350-400 mg/Tag und Frauen 300 mg/Tag. Für stillende Frauen liegt die empfohlene Zufuhr bei 390 mg/Tag und bei Schwangeren bei 310 mg/Tag.
  • Magnesium ist essentiell für die Aufrechterhaltung des Elektrolytgleichgewichts (Energiestoffwechsel). Es spielt eine wichtige Rolle beim Transport von Kalium- und Kalzium-Ionen durch die Zellmembran.
  • Neben Muskeln und Gewebe trägt Magnesium zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • Magnesium ist ein Co-Faktor in zahlreichen enzymatischen Reaktionen im Körper und damit äußerst relevant bei der Zellteilung und Energiegewinnung.
  • Rund 60% von dem gesamten Magnesium befindet sich in unseren Knochen, 30% in den Muskeln und der Rest verteilt sich auf andere Gewebe.
Quelle: Dr. Petra Bracht, YouTube

Wie können wir Magnesium auf natürlicher Weise zu uns nehmen?

Lasst uns eine magnesiumreiche, ausgewogene Ernährung stärker unter die Lupe nehmen. Auf welche natürliche Magnesiumquellen können wir denn täglich zurückgreifen?

In der nachfolgenden Aufstellung gilt folgendes in Klammern – (Magnesium pro 100 g):

GETREIDE: Weizenkleie (590 mg), Amaranth (308 mg), Quinoa (276 mg) und Weizenkeime (250 mg). Die beliebten Haferflocken beinhalten „nur“ 134 mg Magnesium pro 100 g.

NÜSSE & KERNE: Kürbiskerne (402 mg), Sonnenblumenkerne (395 mg), Leinsamen (350 mg), Sesam (347 mg) und Mohn (333 mg).

HÜLSENFRÜCHTE: Linsen (129 mg), Erbsen (118 mg), Kichererbsen (126 mg), Kidneybohnen (126 mg), Sojabohnen (220 mg).

GEMÜSE & OBST: getrocknete Bananen (110 mg), getrocknete Feigen (90 mg), Himbeeren (30 mg), Kohlrabi (43 mg), Petersilie (44 mg), Spinat (62 mg), Schnittlauch (44 mg).

Zwei absolute Magnesium-Bomben habe ich Euch jedoch vorbehalten… bis jetzt. Es handelt sich hierbei um dunkle Schokolade / Zartbitterschokolade (149 mg) und entöltes Kakaopulver (400 mg).

Quelle: The U.S. Department of Agriculture (USDA) National Nutrient Database for Standard Reference, Release 28, Nutrients: Magnesium, Mg (mg) via National Institute of Health (NIH)

Kann Magnesium-Öl den Körper mit Magnesium versorgen oder nicht?

Eine meiner Lieblingsquellen, wenn es darum geht über medizinische Studien zu berichten bzw. auf wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse hinzuweisen, ist die US-amerikanische National Library of Medicine, besser bekannt unter dem Namen PubMed.

Wenn wir das Wort „Magnesium“ in die Suchfunktion eingeben, kommen wir auf sage und schreibe 112.185 Studien. Geben wir hingegen „magnesium oil“ an, dann werden uns immerhin 858 Ergebnisse angezeigt (dies ist weniger aussagekräftig, da es eine Suchkombination ist, d.h. es werden die Ergebnisse für „magnesium“ mit denen für „oil“ miteinander kombiniert).

Das Wichtigste vorneweg: Beim Magnesium-Öl handelt es sich nicht um ein Öl oder eine fettartige Creme wie der Name suggeriert, sondern vielmehr um eine hochkonzentrierte, wässrige Lösung bestehend aus Magnesiumchlorid (ein Magnesiumsalz). Und genau diese Wasserlöslichkeit führt zu etlichen Diskussionen in der Fachwelt, die wir nicht ignorieren sollten.

Während die eine Seite es als Wundermittel zur Hautpflege, gegen Haarausfall und bei Muskelverspannungen vermarktet, weist die andere Seite darauf hin, dass unsere Haut eine äußere Hornhautstruktur inklusive eines Fettmantels besitzt, die das Durchdringen einer Salzlösung zum Scheitern verurteilt.

Folgen wir dem zweiten Gedankengang, dann stellt sich die Frage nach einem natürlichen Transporter, der Magnesium und warum nicht, auch andere Mineralien, von außen in unser Blutkreislauf einschleust. Zwar gab es hierzu Studien jedoch ist die Existenz eines solchen Transportsystems noch nicht hundertprozent bewiesen.

Kurze Wiederholung

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, den wir durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung auf natürlicher Weise zu uns nehmen können. Sollten wir einen Mangel feststellen, dann können wir dies beim Hausarzt im Rahmen eines Bluttests überprüfen. Wenn ein Mangel vorliegt, dann lässt sich dies durch magnesiumhaltige Lebensmittel und wenn nötig, durch entsprechende Nahrungsergänzungsmitteln kompensieren.

Die Entscheidung ob Ihr zusätzlich noch auf ein Magnesium-Öl zurückgreift oder nicht, überlasse ich Euch an dieser Stelle.

Bildquelle: Foto von Chelsea shapouri auf Unsplash

Chlorophyll - Lust auf grünes Blut

Chlorophyll – Lust auf grünes Blut?

Der Hype um das grüne Pflanzenblut Chlorophyll nimmt kein Ende. Während die einen das winzige Salatblättchen sofort aus ihrem Burger schmeissen, haben andere oft durch Leid und Not getrieben, gelernt, die ursprüngliche Pflanzenkost zu schätzen. Man muss ja nicht sofort zum Vegetarier oder Veganer „mutieren“, um gesund zu sein, aber die grüne Pflanzenenergie sollte eine ordentliche Portion Respekt erhalten.

Was ist Chlorophyll?

Chlorophyll ist ein Pflanzenstoff. Es handelt sich hierbei um einen natürlichen grünen Farbstoff, der Pflanzen und Algen grün färbt.

Für die Pflanzenwelt ist Chlorophyll überlebensnotwendig. Ohne Chlorophyll gibt es keine Photosynthese, kein Wachstum, keine Blätter, Blüten und Früchte. Die Rolle des Chlorophylls besteht darin, Sonnenlicht aufzunehmen und diese Lichtenergie innerhalb der Pflanze weiter zu leiten.

Warum ist es für uns Menschen lebenswichtig?

Mehr als 40.000 veröffentlichte Studien auf PubMed bestätigen die positive Wirkung von Chlorophyll u.a. auch für die menschliche Gesundheit:

  • Es unterstützt bei der Entgiftung von Schimmelpilzen (Aflatoxine) und Schwermetallen (z.B. Cadmium) die zu Krebs führen können.
  • Es schützt die Leber und den Darm nicht zuletzt auch aufgrund seiner Entgiftungsfunktion.
  • Wirkt krebsfeindlich, insbesondere bei Leberkrebs – siehe Studie auf PubMed
  • Aufgrund seiner entzündungshemmender Wirkung wird es oft bei chronisch entzündlichen Krankheiten eingesetzt.
  • Es unterstützt die Wundheilung.
  • Hilft bei Hautproblemen und Akne.
  • Wirkt antiviral (z.B. bei Enteroviren) – siehe entsprechende Studie auf PubMed
  • Absorbiert schlechte Körper-, Urin- und Stuhlgerüche.
  • Unterstützt die Blutbildung – siehe hierzu die in 1936 veröffentlichte Studie von A. Patek in JAMA International Medicine auf Semantic Scholar

Weiter geht’s mit einem kurzen Pep Talk über das grüne Blut vom renommierten Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Gründer der „Akademie für menschliche Medizin“.

Quelle: Akademie für menschliche Medizin, YouTube

Welche Lebensmitteln enthalten Chlorophyll?

Grünes, rohes Gemüse in Form von z.B. Salat, Kaltsuppen oder grünen Smoothies liefert das meiste Chlorophyll. Generell gilt, je dunkelgrüner das Lebensmittel ist, umso mehr Chlorophyll enthält es.

  • Tiefgrünes / grünes Gemüse: Spinat, Staudensellerie, Brokkoli, Grünkohl, Grüne Bohnen, Eisbergsalat, Rosenkohl
  • Kräuter: Petersilie, Dill, Schnittlauch, Basilikum, Kresse, Brennessel
  • Wildgemüse / Wildkräuter: Löwenzahn, Wegerich, Sauerampfer
  • Gräser: Gerstengras, Weizengras
  • Algen: Spirulina, Cholerlla (Achtung auf Schwermetalle!)

Keine Lust auf ein grünes Salat aus den oben aufgeführten Zutaten? Kein Problem; eine leckere Kaltsuppe (Gazpacho) oder ein grüner Smoothie mit ein bisschen Avocado und Limette verfeinert, liefert auch das nötige Chlorophyll-Power für den Tag.

GUT ZU WISSEN

Chlorophyll (sowohl die natürliche als auch die synthetische Variante) sind nicht hitzebeständig! Rohes, grünes Tiefkühlgemüse ist OK weil Chlorophyll das Einfrieren nahezu schadlos übersteht. Beim Pulver sollte darauf geachtet werden, dass dieser gefriergetrocknet, also ohne Hitzeeinwirkung hergestellt wurde (am besten beim Hersteller nachfragen).

Wem die ganze Gemüse-Schlepperei aus dem Supermarkt inklusive Zubereitung zu viel des Guten ist, kann selbstverständlich auch auf hochwertige Chlorophyll-Präparate in Pulver-, Tabletten-, Dragees- oder Tropfenform zurückgreifen.

Folgende Beiträge von mir zu diesem Thema könnten Euch eventuell auch interessieren:

Grünes Blut für mehr Vitalität, Energie und Power

Fakt ist, wir brauchen Pflanzen und Sonnenlicht um zu überleben. Die Entscheidung ob sich jemand zu 100% aus Pflanzen ernähren möchte, seinen Ernährungsplan schwerpunktmässig auf Gemüse und Co. basiert oder lieber auf Fleisch setzt, ist jedem überlassen.

Eins muss ich jedoch gestehen: Jedes mal wenn ich einem sich gesund ernährenden Vegetarier begegne (dessen Menü nicht aus Chips, Cola und Gummibärchen besteht), der zusätzlich auch noch an der Steigerung seiner mentalen Fähigkeiten arbeitet, bin ich positiv von seinem Energielevel überrascht. Die Combo ist unschlagbar und das Grünzeug in seinem Ernährungsplan ist sicherlich ein großer Hebel für die Vitalität.

Wenn sowohl die alten Griechen als auch die Samurai-Krieger Chlorophyll zu deren sogenannten Lifehacks zählten, dann wäre es fatal wenn wir heute die positiven Eigenschaften dieser grünen Pflanzenenergie ignorieren würden.

Bildquelle: Foto von marijana1 auf Pixabay

Superfoods-Lexikon Teil 4

Das Superfoods-Lexikon – Teil 4

Die Challenge ist fast geschafft. Dies ist nämlich der vierte und letzte Teil unseres Lexikons über Superfoods. Heute widmen wir uns den letzten Buchstaben des Alphabets, d.h. es geht los mit dem Buchstaben „S“ wie Sellerie und wir beenden das Ganze mit „Z“ wie Zypresse. Wenn Ihr diese faszinierende Reise von Anfang an mitverfolgen möchtet, dann schaut Euch bitte auch den ersten, zweiten und dritten Teil der Serie an.

Wie gewohnt, berichte ich auch in diesem vierten Teil der Serie über tolle Obst- und Gemüsevarianten sowie jede Menge Kräuter (auch Wildkräuter) die sowohl hierzulande als auch in verschiedenen exotischen Plätzen unseres Planeten beheimatet sind.

Auf geht’s mit dem Buchstaben „S“.

S wie Sellerie, Sanddorn, Stachelbeere, Spinat oder Sauerkraut

Sie wird im Volksmund Epf oder Eppich genannt, ist weltweit verbreitet und bereits in der Antike und im alten Ägypten als Heilpflanze geehrt — ich präsentiere Euch den Echten Sellerie.

Der Echte Sellerie wird nicht nur als Heilpflanze sondern auch als Würz- und Gemüsepflanze angebaut. Die drei wichtigsten Varianten bei denen die Blätter, Stängel und Wurzelknollen verwertet werden sind Knollensellerie, Stangensellerie und Schnittsellerie.

Was macht Sellerie so besonders?

Sellerie enthält Flavonoide, Cumarine, Furanocumarine, Harz und ätherisches Öl. Das grüne Gemüse ist zudem reich an Vitaminen (B, C und E) und Mineralstoffen (insbesondere Kalium). Sellerie hat eine entwässernde Wirkung weshalb sie als starkes Detox-Mittel zelebriert wird. Zudem wirkt Sellere blutreinigend und hustenmildernd. Sie wird u.a. bei Arthritis, Rheuma, Gicht und Bluthochdruck eingesetzt.

Mehr als 1.450 wissenschaftliche Studien die derzeit auf PubMed veröffentlicht sind, zeigen das steigende Interesse u.a. auch der westlichen Medizin an der grünen Heilpflanze Sellerie.

Meine Beiträge zu Superfoods mit den Buchstaben „S“ und „Sch“:

T wie Thymian oder Tomate, U wie Ugli oder Uzara, V wie Vogelbeere oder Vanille

Der stark aromatisch duftende und bitter-würzig schmeckende Thymian braucht kaum noch eine Vorstellung. Fast jeder kennt sie, denn sie ist heute aus der westlichen Küche kaum noch wegzudenken. Dabei wird das Thymiankraut seit über 4000 Jahren als Gewürz- und Arzneipflanze eingesetzt. In 2006 wurde Thymian zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.

Das ätherische Öl was Thymian diese besondere Note verpasst ist das Phenol Thymol. Die Pflanze enthält außerdem Flavonoide und Gerbstoffe.

Die mehr als 3.700 wissenschaftliche Studien über Thymian und Thymol die derzeit auf PubMed veröffentlicht sind, bestätigt die Anwendung in folgenden Bereichen der Medizin:

  • Thymian wirkt gegen Bakterien und Viren.
  • Unterstützt die Verdauung und fördert die Durchblutung der Haut.
  • Hilft bei Rheuma und bei entzündlichen Erkrankungen im Mund- und Rachenraum (löst u.a. auch Hustenkrämpfe).

Thymiankraut kann u.a. als Gewürz (sowohl frisch als auch getrocknet), als Tee, Tinktur oder Öl verwendet werden.

In dieser Buchstabenkategorie möchte ich Euch noch mit der hierzulande recht unbekannten Zitrusfrucht Ugli bekannt machen. Diese Vitamin C-Bombe ist ein Ergebnis der Hybridisierung von Grapefruit, Pomelo und Tangerine. Entdeckt wurde die rundlich, unregelmäßig geformte „ugly“ (englisch „unansehnlich“) Frucht zum ersten Mal in Jamaika. Seitdem wird Ugli auch in einigen südamerikanischen Ländern angebaut.

Ugli beugt aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts Infektionskrankheiten vor und stärkt das Immunsystem.

W wie Wacholder, Wermut oder Wirsing

Als nächstes schauen wir uns den lieben Absinth an. Seit dem Mittelalter wird Wermut, Absinth, Magenkraut bzw. Alsem wie ein Allheilmittel verwendet. Die Bitterkeit des Wermuts hat schon manch einem seine Leber, Galle oder Darm entlastet.

Wermut schmeckt extrem bitter. Diese Bitterstoffe regen den Leberstoffwechsel an und helfen dadurch besser beim Detox-Prozess. Die Äbtissin Hildegard von Bingen äußerte sich über den Wermut-Trank wie folgt:

„Der Wermut ist der Meister über alle Erschöpfungszustände im Menschen. Trinke den Wermutwein von Mai bis Oktober jeden dritten Tag nüchtern, er beseitigt in dir die Nierenschwäche und die Melanche und klärt deine Augen und stärkt dein Herz und lässt nicht zu, dass deine Lunge krank wird. Er wärmt den Magen und reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung.“

— Hildegard von Bingen

Wie richtig die Äbtissin Hildegard lag, bestätigen die mehr als 4.800 wissenschaftlichen Studien die auf PubMed veröffentlicht wurden. Wermut findet in folgenden Bereichen der Medizin Anwendung:

  • Wermut reguliert die Leber-, Gallen- und Nierentätigkeit.
  • Wermuttee hilft bei Magenbeschwerden (TIPP: Eine Tasse Wermuttee nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten kann den einen oder anderen von Schmerzen befreien).
  • Stimuliert die Menstruation (daher nicht geeignet für Schwangere und während der Stillzeit).

X wie Xigua, Y wie Yamswurzel oder Ysop, Z wie Zypresse, Zimt oder Zichorie

Die Yamswurzel ist aufgrund ihres niedrigen glykämischen Indizes ein absolut starkes Superfood, denn sie kann verzehrt werden, ohne dass sie den Blutzuckerspiegel negativ beeinflusst. Darüber hinaus enthalten Yamswurzel jede Menge Balaststoffe, Vitamine (insb. Vitamin B6) sowie die Mineralstoffe Kalium und Mangan. Nicht zu verwechseln sind diese Knollen mit der Süßkartoffel.

Ich möchte diese Serie nicht beenden, ohne auf die Zichorie einzugehen. Sie ist auch unter den Namen Gemeine Wegwarte oder Gewöhnliche Wegwarte bekannt. Ähnlich wie Wermut wird Zichorie bei Leber-, Gallen- und Magenbeschwerden angewendet. Bei Rheuma, Gicht und Harnwegserkrankungen greifen Naturheiler auch gerne auf die Zichorie zurück. Siehe hierzu die über 960 medizinischen Studien veröffentlicht auf PubMed.

Die Heilpflanze Zichorie war bereits im Altertum als Zauberkraut bekannt.

Die eine große Herausforderung im Superfoods-Lexikon

Die Erstellung des Superfoods-Lexikons hat sehr viel Spass gemacht. Während meiner Recherchen habe ich viel dazugelernt, was mir u.a. auch in meiner Arbeit in der Landwirtschaft weiterhelfen wird.

Aber es gab auch Herausforderungen. Die grösste dabei war ein bzw. mehrere Superfoods mit dem Buchstaben „X“ zu finden. Das einzige Superfood das mir dabei über den Weg lief ist Xigua. Sie ist identisch ist mit unserer Wassermelone und im Endeffekt hat sie auch die gleichen gesundheitlichen Vorteile wie die bekannte Sommerfrucht. Es gibt tatsächlich nicht viele Lebensmittel, die mit dem Buchstaben „X“ beginnen.

Konfrontiert wurde ich beim Erstellen des Lexikons auch mit der Qual der Wahl. Während ich bei dem Buchstaben „X“ fast ausschließlich die Suchnachricht „no results“ erhielt, wusste ich bei den Buchstaben „A“, „C“ oder „S“ nicht, welches Superfood ich am besten unter die Lupe nehmen soll, so viele tummelten sich in diesen Kategorien.

Damit geht unsere vierteilige Serie erstmals zu Ende.

Welche außergewöhnlichen Früchte, Gemüse, Kräuter und Co. aus diesem Superfoods-Lexikon haben Euer Herz am meisten erobert?

Bildquelle: Foto von Jane D. auf Pexels

Superfoods-Lexikon Teil 3

Das Superfoods-Lexikon – Teil 3

Dies ist der dritte Teil unseres Lexikons über Superfoods. Heute widmen wir uns den Buchstaben „M“ wie Matcha bis hin zu „R“ wie Reishi. Wenn Ihr diese faszinierende Reise von Anfang an mitverfolgen möchtet, dann schaut Euch bitte auch den ersten und zweiten Teil der Serie an.

Es geht um tolle Obst- und Gemüsevarianten sowie jede Menge Kräuter (auch Wildkräuter) die sowohl hierzulande als auch in verschiedenen exotischen Plätzen unseres Planeten beheimatet sind.

Weiter geht’s also mit dem Buchstaben „M“.

M wie Matcha, Mangostan, Mariendistel oder Manuka

Matcha-Tee steht mittlerweile bei jedem angesehenen Coffeeshop im Angebot.

Egal ob bei Starbucks oder einem lokalen Kaffeespezialisten um die Ecke, der leuchtend grüne Tee wird gerne in durchsichtige Gläser serviert. Diese Farbe verdankt Matcha der Tatsache, dass die Sträucher rund vier Wochen vor der Ernte verschattet werden. Aufgrund des Lichtmangels bildet die Pflanze ganz viel Chlorophyll, was antibakteriell und entgiftend wirkt.

Bei Matcha-Tee werden fein gemahlene Grünteeblätter mit heißem Wasser verrührt. Das ermöglicht die bessere Aufnahme von Antioxidantien, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig und man muss auch etwas tiefer in die Tasche greifen, da es sich hierbei um eine vergleichsweise teure Teespezialität handelt.

VORSICHT:

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einigen Proben von Matcha-Tee einen hohen Aluminiumgehalt nachgewiesen.

Siehe hierzu die Stellungnahme Nr. 027 des BfR vom 25. Juli 2019.

Daher empfiehlt es sich beim Kauf von Matcha-Tee oder -Pulver auf den Hinweis „Frei von Schwermetallen“ zu achten.

Meine Beiträge zu Superfoods mit dem Buchstaben „M“:

N wie Nüsse, Nickelbaum, Noni oder Nachtkerze

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) wird vielseitig als Heilpflanze in der Naturheilkunde eingesetzt. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde im 17. Jahrhundert auf dem Seeweg nach Europa eingeschleppt. Die einstige Zierpflanze fand recht bald ihren Einsatz als Küchenkraut. Die Gemeine Nachtkerze zählt zu den essbaren und gesunden Wildkräutern.

Besonders wertvoll sind aufgrund des hohen Anteils an Gamma-Linolensäure und Linolsäure, die Samen der Nachtkerze. Die aus Samen gewonnene Öl wird zur Behandlung und zur symptomatischen Erleichterung folgender Beschwerden verwendet:

  • Hautleiden / Hautbeschwerden wie z.B. Neurodermitis, trockene Haut (Sebostase), juckende und schuppende Haut
  • Ekzeme
  • Immunsystemschwäche
  • Asthma
  • Heuschnupfen
  • Migräne
  • Rheuma
  • Durchfall
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS) / Unterleibsschmerzen
  • Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden

Mehr als 175 wissenschaftliche Studien die derzeit auf PubMed veröffentlicht sind, zeigen das steigende Interesse u.a. auch der westlichen Medizin an dieser doch noch recht unbekannten Heilpflanze.

Meine Beiträge zu Superfoods mit dem Buchstaben „N“:

O wie Oregano, Oliven oder Okra

Das „flüssige Gold des Südens“ fehlt in fast keiner deutschen Küche. Ein kalt gepresstes Olivenöl, am besten mit Hilfe eines mechanischen Pressverfahrens schmeckt einfach nur köstlich. In den Supermarktregalen hat man die Qual der Wahl: italienisch oder griechisch?

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die ungesättigten Fettsäuren aus einem qualitativ hochwertigen Olivenöl sich positiv auf den Cholesterinspiegel im Blut auswirken und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Olivenöl kann sowohl innerlich als auch äußerlich therapeutisch eingesetzt werden.

TIPP:

Wer an einer trockenen Haut leidet und auf teuere Kosmetika die oft voll mit Tenside, Parfüm etc. vollgestopft sind, verzichten möchte, kann entweder auf ein hochwertiges Arganöl oder ein extra natives Olivenöl zurückgreifen. Letztere hat eine entzündungshemmende Wirkung.

P wie Pomelo, Papaya, Pastinake, Petersilie oder Pfefferminze

Sie wurde als Arzneipflanze des Jahres 2004 ausgezeichnet und entstand als eine Kreuzung aus der Grünen Minze und der Wasserminze. Die Pfefferminze ist für ihre ätherischen Öle, Bitter- und Gerbstoffe bekannt. Die Blätter lassen sich vielseitig einsetzen: als Tee, in Cocktails und für Fruchtsalate.

Medizinische Anwendung von Pfefferminze:

  • Verdauungsstörungen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Erkältung

Pfefferminze wirkt krampflösend, schleimlösend und schmerzlindernd.

Meine Beiträge zu Superfoods mit dem Buchstaben „P“:

Q wie Quitte, Quetsche oder Quitsche

Im heimischen Saisonkalender sind ihre Früchte die letzten die wir einsammeln müssen. Die aromatische, birnenähnliche Frucht verdankt ihren Namen der griechischen Stadt Kydonia. Aufgrund ihres herbsäuerlichen Geschmacks und harten Fruchtfleisches werden sie eher selten roh verzehrt. Ihre Verwendung in der Küche hingegen ist sehr vielseitig: von Marmelade / Gelee über Kompott bis hin zum Likör; sie gilt als kleiner Allrounder für Backfans.

Quitten sind reich an Vitamin- und Mineralstoffen (insbesondere Kalium aber auch Eisen und Calcium). Der hohe Gehalt von Pektin hilft einerseits beim Gelieren und andererseits, senkt es den Cholesterinspiegel.

Auszug aus der in 2016 veröffentlichten wissenschaftlichen Studie mit dem Titel „Cydonia oblonga M., eine phytonährstoffreiche Heilpflanze für Pharmazeutika“:

„Cydonia oblonga M. ist eine Heilpflanze der Familie Rosaceae, die zur Vorbeugung oder Behandlung verschiedener Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Hepatitis, Geschwüren, Atemwegs- und Harnwegsinfektionen usw. verwendet wird.

Cydonia oblonga, allgemein bekannt als Quitte, ist reich an nützlichen Sekundärmetaboliten wie Phenole, Steroide, Flavonoide, Terpenoide, Tannine, Zucker, organische Säuren und Glykoside. Eine breite Palette von pharmakologischen Aktivitäten wie Antioxidationsmittel, antibakterielle, antimykotische, entzündungshemmende, hepatoprotektive, kardiovaskuläre, antidepressive, antidiarrhoische, hypolipidämische, diuretische und hypoglykämische Aktivitäten wurde verschiedenen Teilen von C. Oblonga zugeschrieben.“

– Studie von Ashraf M, Muhammad G, Hussain M, Bukhari S., Front Pharmacol 2016 Jun 21. Zu lesen auf PubMed.

R wie Rosmarin, Rhabarber, Rettiche oder Ringelblume

Jahrhundertelang galt sie als Heilpflanze; zum Würzen wurde sie viel später eingesetzt. Rosmarin ist aus einem Kräutergarten heute kaum noch wegzudenken. Die kleinen aromatischen Blätter werden bei Fleischgerichten, Kartoffeln, Gemüse, Fisch und Salate zugegeben. Egal ob in der italienischen Küche als Focaccia mit Olivenöl oder beim Libanesen auf dem Fladenbrot aufgetragen, die nadelartigen Blätter geben jedem Starter einen besonderen Touch.

Was die Wenigsten wissen, ist dass Rosmarin in der Pharma- und Kosmetikindustrie sowie in der Getränkebranche (z.B. als Bitterstoff für Bier) verwendet wird.

Was die medizinische Anwendung anbelangt, so wirkt Rosmarin anregend auf den Kreislauf und auf die Nerven, es hilft bei Verdauungsstörungen und wird als Tee gegen Blähungen verschrieben. Rosmarin findet auch bei Gicht, Rheuma und bei Kreislaufschwäche Gebrauch, da es durchblutungssteigernd wirkt.

Von „S“ bis „Z“ im Superfoods-Lexikon Teil 4

Den Großteil des Alphabets haben wir hinter uns und das große Finale steht uns bevor.

Im vierten und letzten Teil des Superfoods-Lexion widmen wir uns der Buchstabenreihe von „S“ wie Sanddorn über „W“ wie Weizenkeime bis hin zu „Z“ wie Zimt. Eins kann ich Euch heute schon verraten: die letzten drei Buchstaben des Alphabets haben es echt ins sich.

Welche außergewöhnlichen Früchte, Gemüse, Kräuter und Co. würdet Ihr dem Superfoods-Lexikon gerne hinzufügen?

Bildquelle: Foto von Julia Zolotova auf Unsplash

Das Superfoods-Lexikon Teil 2

Das Superfoods-Lexikon – Teil 2

In diesem zweiten Teil unseres Lexikons über Superfoods widmen wir uns den Buchstaben „G“ wie Granatapfel bis hin zu „L“ wie Löwenzahn. Wenn Ihr die Reise von Anfang an mitverfolgen möchtet, dann schaut Euch den ersten Teil der Serie an.

Im ersten Teil haben wir tolle Obst- und Gemüsevarianten sowie Kräuter studiert, die mit den ersten sechs Buchstaben des Alphabets anfangen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Lasst uns loslegen!

G wie Grünkohl, Gojibeeren, Graviola oder Granatapfel

Aufgrund ihrer zahlreichen Kerne stellt sie ein Symbol der Fruchtbarkeit dar. Während einige Kulturen die rote Frucht als Gewürz anbauen, wird sie von anderen bereits seit Jahrhunderten als Farbstoff für Orientteppiche verwendet. Die Rede ist von der Granatapfel (Punica granatum) oder Grenadine.

Die Heimat dieses Superfoods liegt in West- bis Mittelasien. Die Spanier und Portugiesen „verschleppten“ die Frucht in die Karibik und nach Lateinamerika.

Der Granatapfel punktet durch seinen sehr hohen Gehalt an Ellagsäure (bis zu 40%). Dies ist ein Polyphenol welches entzündungshemmend und krebsvorbeugend wirkt. Siehe hierzu u.a. die Studie von Stoner, GD und Mukhtar, H: „Polyphenols as cancer chemopreventive agents“, in: J Cell Biochem Suppl. 22, S. 169-180. Veröffentlicht auf PubMed PMID 8538195.

Des weiteren beinhaltet die Grenadine ganz viel Kalium sowie Vitamin C, Calcium und Eisen.

Meine Beiträge zu Superfoods mit dem Buchstaben G:

H wie Heidelbeeren, Hagebutten, Haferflocken oder Honig

Die kleinen, dunkelroten und süss-sauren Früchte sind nicht nur ein wichtiges Nahrungsmittel für einheimische Vögel sondern sie werden seit dem Mittelalter auch in der Heilkunde verwendet. Hagebutten auch bekannt als Rosenäpfel sind wahre Vitamin C Bomben. Sie enthalten weiterhin Provitamin A, Vitamin B1, B2 und E. Aufgrund dieser Vitamin-Kombo werden Hagebutten vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.

Kleiner Tipp am Rande: Hagebuttentee kann als eine natürliche Mundspülung verwendet werden. Sie soll gegen Zahnschmerzen sowie Zahnfleischbluten und demnach vorbeugend gegen Parodontose wirken.

Meine Artikel zu Superfoods mit dem Buchstaben H:

I wie Ingwer

Als Gewürz oder Tee darf Ingwer in keiner Küche fehlen. Mit seinen Scharfstoffen wie dem Gingerol wirkt Ingwer schmerzlindernd, entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Der Wurzelstock des Ingwers gehört zu den wichtigsten Heilpflanzen in Asien. Die Hauptanbaugebiete befinden sich in China, Indien, Jamaika und Westafrika.

Ingwer liefert viel Vitamin C, Kalzium, Kalium und Magnesium. Des weiteren enthält der Ingwer wichtige ätherische Öle (Zingiberen und Zingiberol), Gingerol wie oben erwähnt, Shoagole, Gingerdiole und Diarylheptanoide.

Neben den oben aufgeführten Anwendungen hilft Ingwer auch bei Übelkeit und Reisekrankheit. Bei Erkältungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen kann ein leckerer Ingwertee aus frischen Knollen wahre Wunder bewirken. Vorsicht bei der Dosierung, sonst wird der brennend-scharfe Geschmack schnell unerträglich.

J wie Jackfrucht, Johannisbeere, Johanniskraut oder Johannisbrot

Sie hat goldgelbe Blüten, ist in Europa beheimatet und wird seit der Antike als Heilpflanze bei somatischen und psychischen Leiden verwendet. Das Echte Johanniskraut verdankt ihren Namen der Blütezeit dieser Pflanze – dem Johannistag, am 24. Juni.

Johanniskraut wird auch bei uns in Deutschland landwirtschaftlich angebaut. Die Heilpflanze enthält ätherisches Öl, Flavonoide, Quercitrin, Hypericin und Pseudohypericin. Sie wird bei leichten Depressionen, Anstzuständen und psychovegetative Störungen eingesetzt.

Johannisbrot ist eine tolle Alternative für Lebensmittelallergiker, da es frei von Gluten, Laktose und Cholesterin ist. Ausserdem ist Johannisbrot reich an Calcium, Eisen und Phosphor. Die Frucht kann roh mit Hülle verzehrt werden oder als weiterverarbeitetes Produkt z.B. als Kakao- oder Kaffee-Ersatz. Johannisbrot regt die Magen- und Darmtätigkeit an und eignet sich auch bei nichtinfektiösen Durchfällen. Ist die Dosierung zu hoch, dann kann sie auch abführend wirken.

Die Heimat des immergrünen Johannisbrotbaums ist die arabische Halbinsel. Heute trifft man den Baum im gesamten Mittelmeergebiet.

K wie Kurkuma, Kakao, Kohl oder Kaktusfeige

Rot-, Grün-, Weiß-, China-, Rosen- und Spitzkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Wirsing oder Pak Choi – sie alle gehören zur Gattung Brassica bzw. Kohl und kommen in vielen Farben, Formen und Größen vor. Was sie alle auszeichnet ist, dass sie reich an Vitaminen, Vitalstoffen und Ballaststoffen sind und gleichzeitig wenig Kalorien beinhalten.

Die „medizinische“ Anwendung von Kohl ist so vielfältig wie bei keinem anderen Superfood. Es reicht von Kohlwickel gegen Gelenkschmerzen über Saft bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sowie als Detox-Trunk bis hin zur Behandlung mit Kohlblättern bei Beschwerden im Atemtrakt, Nagelbettentzündungen und Gürtelrose.

Meine Beiträge zu Superfoods mit dem Buchstaben K:

L wie Leinsamen, Litchi, Lauch oder Löwenzahn

Sie wird als Unkraut verspottet, niedergetrampelt und nicht beachtet. Eine absolut unwürdige Behandlung eines Superfoods das bereits in den Kräuter- und Arzneibüchern des 15. Jahrhunderts einen hohen Stellenwert einnahm. Gemeint ist der Löwenzahn.

Der Löwenzahn (Taraxum) ist eine anspruchslose und anpassungsfähige Pflanze. Sie beinhaltet Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Inulin, Carotine, Sterole, Triterpene, ätherisches Öl, Kieselsäure, Kalium, Mangan, Kalzium, Natrium, Schwefel und Vitaminen.

Löwenzahntee wird z.B. bei Blasenentzündung, Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit angewandt. Ausserdem wird Löwenzahn zur Herstellung von Tinkturen, Extrakten und pflanzlichen Färbemitteln genutzt.

Von „M“ bis „R“ im Superfoods-Lexikon Teil 3

Die ersten zwölf Buchstaben des Alphabets haben wir hinter uns. Unsere Reise geht jedoch weiter.

Im dritten Teil widmen wir uns den nachfolgenden sechs Buchstaben und starten mit „M“ wie Mangostan bis hin zu „R“ wie Reishi. Es bleibt spannend bis ins Finale, denn die Buchstaben „X“, „Y“ und „Z“ haben es echt in sich.

Welche außergewöhnlichen Früchte, Gemüse, Kräuter und Co. würdet Ihr dem Superfoods-Lexikon gerne hinzufügen?

Bildquelle: megspl / pixabay.com