Wenn die sozialen Medien zum La La Land mutieren

Wenn die sozialen Medien zum La La Land mutieren

Wer heute seine Informationen ausschließlich aus den Mainstream-Medien holt, lebt allen Voraussicht nach in der Disneyland-Illusion. Dieses Gefühl intensiviert sich natürlich, je mehr Zeit man auf den sozialen Medien verbringt. Denn hier sorgen Bots und AI (Artificial Intelligence) zusätzlich noch dafür, dass alles was nicht zur „gewollten Hauptgeschichte“ passt, schön zensiert wird.

Sollte ein von Silicon Valley als „no go“ klassifiziertes Post oder Video irgendwie doch noch durchrutschen, dann sorgt ein Team fein ausgewählter „homo sapiens“ dafür, dass diese zügig gelöscht werden. Damit ist das Leben im La La Land komplett.

Besonders stark sind hiervon Ärzte und Naturmediziner geplagt. Sobald diese die falschen Worte in den Mund nehmen, sind sie auf der roten Liste. Es folgen die „strikes“ (auf YouTube) und dann sind die ganzen Videos die man jahrelang erstellt hat, weg. Einfach nur weg. (Quelle: The Washington Times)

Diejenigen von Euch, die gerne andere Meinungen hören bzw. die von den Mainstream-Medien als „kontrovers“ flankierte Live Streams, Interviews und Gespräche auf YouTube, Facebook oder Twitter verfolgen, durften diesen Trend in den letzten Wochen und Tagen extrem stark gespürt haben.

Der bekannte US-amerikanische Fernsehmoderator und politische Kommentator, Tucker Carlson von Fox News bringt das ganze Dilemma auf den Punkt:

„Bei Zensur geht es nie um Wissenschaft, sondern um Macht. Große Technologieunternehmen nutzen diese Tragödie, um ihre Macht über die Bevölkerung zu erhöhen.“

– Tucker Carlson, Fox News

Was nun?

Die Damen und Herren von Google (YouTube), Facebook (WhatsApp, Instagram), Twitter, Microsoft (LinkedIn), TikTok, Pinterest und Co. haben in erster Linie unsere Aufmerksamkeit erobert. Als nächstes haben ihre Apps unsere Smartphones und Laptops gefangen genommen. Im Zuge dieser Entwicklung wurde unsere Denkweise und unser Verhalten massiv verändert.

Viele haben von den Big Tech profitiert, gar keine Frage. Einige Unternehmen haben ihre Businesses gänzlich auf Facebook, YouTube oder LinkedIn aufgebaut und waren erfolgreich. Dass dies nicht ewig gut gehen würde, war auch kein Geheimnis. Siehe hierzu meinen Beitrag:

Wer sein Geschäft auf vermietetes Social Media und Facebook-Land baut

„Das kann nur Ärzten passieren“…

Wirklich?

Was wenn der eine oder andere Landwirt über das heikle Thema Nahrungsmittelversorgung Stellung nimmt und das Big Tech nicht schmeckt? Was dann?

Vorsicht: Die sozialen Medien sind alles andere als sozial

Die sozialen Medien sind Hoch im Kurs bei jung und alt. Bei vielen sind sie in Dauernutzung.

Die Architekten dieser kleinen Apps haben sie so gestaltet, dass sie süchtig machen. Eine interessante Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zeigt, dass Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren im Schnitt knapp drei Stunden täglich allein mit sozialen Medien beschäftigt sind.

Achtung: Das sind die Ergebnisse aus 2017, wo Tik Tok hierzulande noch eine Unbekannte war. D.h. die Stundenzahl dürfte heuer wesentlich höher liegen.

Diese technologische Einheiten bestimmen die Lebens- und Verhaltensweise eines Großteil der Menschen, ob uns das gefällt oder nicht. Daran wird sich kurzfristig auch nicht viel ändern. Klar, sind die „Ungewollten“ weiter gezogen und bauen sich mittlerweile ganz schöne Communities auf Blockchain auf (z.B. auf den dezentralen und zensurfreien Videoplattformen Bitchute, LBRY oder DTube) aber ein Großteil der Nutzer ist auf den traditionellen sozialen Medien „stecken“ geblieben. Für viele ist ein Wechsel zu lästig auch wenn sie wissen, dass sie nur sehr präzise ausgewählte Inhalte serviert bekommen.

Wie soll ein Kleinbetrieb nun vorgehen? Sollen wir unsere wertvolle Zeit in Instagram und Co. überhaupt noch weiter investieren?

Basierend auf das was derzeit auf den sozialen Medien passiert und wie sich Technologien in Zukunft verändern werden, schlage ich eine zweigleisige Vorgehensweise vor.

Ganz konkret lautet diese wie folgt:

  1. „Mainstream“-Kunden weiterhin via traditionelle soziale Medien erreichen.
  2. Pioniere und Andersdenkende via dezentrale, zensurfreie soziale Plattformen auf der Blockchain für sich erobern.

Die meisten von uns werden Kunden in beiden Kategorien haben. Vor allem die sog. „Hybrid“-Kunden sehe ich an dieser Stelle eine wichtige Rolle zu übernehmen. So bevorzugen z.B. viele meiner Frankenaronia-Kunden die Blockchain-Alternativen LBRY, Minds, Flote oder Bitchute UND gleichzeitig tummeln sie sich auch auf Instagram herum.

Obwohl ich stark davon ausgehe, dass unsere Zukunft auf der Blockchain stattfinden wird, ist es heute viel zu früh alle Segeln zu streichen und Facebook, YouTube und Co. den Rücken zu zeigen. Wenn Ihr Eure Accounts noch habt, dann ist dieser radikale Wechsel noch nicht nötig. Wer hingegen die Schnauze voll hat von dem was aktuell auf diesen traditionellen Netzwerken gespielt wird, der findet jetzt schon ein paar tolle Alternativen auf der Blockchain.

Blockchain ist die Zukunft und langsam aber sicher kriegen es die etablierten Tech-Giganten aus Silicon Valley und Seattle (Amazon, Microsoft) auch mit. Bleibt abzuwarten was sie tun werden, wenn immer mehr Nutzer ihren Apps den Rücken kehren. Dieser Tag wird kommen; eher früher als später.

Bleibt Ihr den traditionellen sozialen Medien weiterhin treu und / oder wechselt Ihr zur Blockchain?

Bildquelle: NickyPe, Pixabay.com

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